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Jands Vista mit Peter Gabriel auf Welttournee

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Für die aktuelle Welttournee „Back to Front“ von Peter Gabriel hat Lichtdesigner Rob Sinclair zur Steuerung von Medien und Beleuchtung seiner Lichtkomposition auf die L5-Konsole von Jands Vista zurückgegriffen und die Auftritte damit standesgemäß in Szene gesetzt.

Mit der Tournee feiert Peter Gabriel das 25-jährige Jubiläum der Veröffentlichung seines Hit-Albums „So“ und blickt gleichzeitig auf seine Karriere zurück. Dabei kommt nicht nur das gesamte Album zur Aufführung, es stehen auch sämtliche Bandmusiker des legendären „So live“ aus dem Jahr 1987 auf der Bühne. Der Künstler beschreibt seinen Auftritt selbst als eine „Drei-Gänge-Show“.

Dieses Konzept greift Rob Sinclair mit seiner von schnellen Wechseln geprägten Lichtinszenierung auf, indem er den Abend bei eingeschaltetem Saallicht beginnen lässt, um dann unmerklich in die Bühnenpräsentation hinüber zu gleiten. Rob Sinclair entschied sich für das Steuersystem von Jands Vista: „An erster Stelle steht für mich, dass es sich schnell und intuitiv bedienen lässt. In der Londoner O2-Arena musste ich für Filmaufnahmen jeden einzelnen Cue anpassen und das gelang mir in nur zwei Stunden.“

Auch die aktuelle v2-Software von Vista kommt in der Beurteilung durch Rob Sinclair gut weg: „Gelegentlich muss ich relativ einfache Programmierungen vornehmen und dank der Software lässt sich das wirklich leicht und mühelos erledigen. Manchmal sind jedoch komplexere Sequenzen zu bewältigen und in solchen Momenten zeigt das Pult erst so richtig, was es kann, indem es mir ermöglicht, gestalterisch tief in die Details eines bestimmten Cues einzudringen. Und der dritte Punkt ist, dass ich regelmäßig auch Funktionen wie Cloning und Copy&Paste verwende. Mit nur ein paar Änderungen an den gespeicherten Voreinstellungen kann ich eine komplette Beleuchtung beliebig anpassen und mich darauf verlassen, dass mein Design genau so läuft, wie ich es im Kopf habe.“

Rob Sinclair arbeitet seit 2005 mit dieser Jands Vista-Plattform. „Die Bedienung der Konsole funktioniert visuell, das erspart mir unnötige Rechnerei. Dank der Timeline weiß ich immer exakt, was ich schon gespeichert habe, und sehe auch sofort, wenn ich an bestimmten Punkten eingreifen oder nachsteuern muss. Ans geradezu Wunderbare grenzt die Möglichkeit, Ereignisse zwischen komplett verschiedenen Arten von Beleuchtungsmitteln in ganz unterschiedlichen Songs mittels Copy&Paste auszutauschen. Rob Sinclair weiter schwärmerisch: „Ich finde es großartig, dass die abgespeicherte Show nicht statisch, sondern im Fluss ist und sich ständig weiterentwickelt. Jede kleine Änderung, jede winzige Neuerung bringt mich dem nie erreichbaren Traum von absoluter Perfektion näher.“

Der Ausgangspunkt für sein Design war die Idee, die damals auf der „So live“-Tournee eingesetzten, an Kamerakräne erinnernden Schwenkarme nachzubauen. Das Lichtdesign verwendet mehr als 100 Mac Auras und Mac 2000 Washlights von Martin und Alpha Spots QWO 800 von Clay Paky.

Seit September dieses Jahres tourt „Back to Front“ auch durch Europa, wobei der Höhepunkt eine Serie von Konzerten in England war, bei denen auch Filmaufnahmen für eine spätere Veröffentlichung auf DVD gemacht wurden. Aufgrund des überwältigenden Erfolges hat Peter Gabriel kürzlich angekündigt, dass er im April und Mai 2014 weitere Konzerttermine ansetzen wird.

Info: www.castinfo.de

Setdesign bei Peter Gabriel (Foto: cast)