Konstruiert und realisiert wurde die Lichtskulptur von Lichtdesigner Thomas Schmidt, dessen Kölner Firma Schmidt-Licht auf Objekte der Lichtkunst spezialisiert ist. Schmidt-Licht war für die komplette technische und organisatorische Umsetzung des Projektes verantwortlich. Für die Ausgestaltung der Licht-Technik zeichnet Schnick-Schnack-Systems aus Köln verantwortlich und fertigte 360 je zwei Meter lange, witterungsfeste Profile, bestückt mit jeweils vier weißen LED-Streifen L50-500 MK2 4000K.
Die 33 Meter hohe Stele besteht aus drei Segmenten, die mit einem speziellen Sattelschlepper auf die Halde transportiert wurden. Für die Montage waren zudem ein Kran und ein Hubsteiger erforderlich. Damit sie Wind und Wetter trotzt, wurden in einem zwei Meter tiefen Fundament rund 70 Tonnen Beton verbaut. Etwa zwanzig Personen waren permanent am Aufbau der weißen Lichtskulptur beteiligt. Gesteuert wird die Installation aus einem Schaltschrank durch vier Long Distance Controller und einem DMX-Recorder der Schnick-Schnack-Systems GmbH. Dort befinden sich auch die Spannungsversorgung inklusive Dämmerungsteuerung und die Blitzschutzanlage. Dieser Schaltschrank wurde praktisch steckerfertig von Schnick Schnack geliefert. Die Überbrückung der unterirdischen Kabelwege samt Zuleitung bis zur Spitze der Stele war mittels der Long Distance Controller problemlos möglich.
Die gesamte Skulptur verbraucht weniger Energie als ein haushaltsüblicher Staubsauger. Bei voller Leuchtkraft werden etwa 1.800 Watt verbraucht, durch das Pulsieren sind es im Schnitt aber nur noch 1.200 Watt. Das Licht der Skulptur ist neutralweiß mit einer Lichtfarbe von 4.000° Kelvin.
Info: www.schnickschnacksystems.com
Lichtskulptur in Bergkamen (Foto: Maik und Dirk Löbbert)























