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Robe RoboSpot-Systeme für den Wiener Opernball 2019

Die Beleuchtungsabteilung der Wiener Staatsoper hat anlässlich des Wiener Opernballs Ende Februar zwei vollständige ROBE RoboSpot-Follow-Systeme bestehend aus Base Station und MotionCamera getestet und das vorhandene Leuchtequipment durch vier dazugehörige BMFL-Scheinwerfer ergänzt. Zwei Tage vor dem Ereignis am 28. Februar hatte Signal Sound & Lighting die Verfolgersysteme geliefert und die Scheinwerfer montiert. Das System wurde von Signal Technical Support Daniel Reistendorfer nach Kundenwunsch spezifiziert und gemeinsam mit den Beleuchtern der Wiener Staatsoper in Betrieb genommen.

Der Wiener Opernball wird jedes Jahr mehrstündig im TV an ein Millionenpublikum im In- und Ausland übertragen. Zusätzlich zum Bühnenbereich muss bei diesem Event auch der Zuschauerraum als Tanzfläche professionell ausgeleuchtet und für die Kameraarbeiten vorbereitet werden. Daher haben Beleuchtungschef Rudolf Fischer und sein verantwortlicher Beleuchtungsinspektor Robert Eisenstein von der Wiener Staatsoper nach einer modernen und zeitgemäßen Anpassung der Verfolgerscheinwerfer gesucht. Ziel war eine Lösung, in dem der Verfolger-Fahrer nicht im Sichtfeld von Künstlern und Gästen auftauchen sollte. Darüber hinaus wünschte man sich einen hinsichtlich seiner Leistung und seines Platzanspruches stärkeren und besser positionierten Gegenlichtverfolger im Bühnenbereich.

„Bislang wurde als Gegenlichtverfolger ein per Hand gesteuerter HMI-Scheinwerfer verwendet, der an einem für einen Verfolger sehr niedrigen Standort beim Opernballorchester montiert war“, erläutert Robert Eisenstein die Ausgangssituation. „Durch diesen eher suboptimalen Standort, konnte man von dort aus nur sehr flach verfolgen und der Lichtkegel vergrößerte sich auf längere Distanz unerwünscht groß. Der Vorderlichtverfolger, welcher im Zuschauerraum oben mittig und sehr hoch platziert ist, bot dagegen einen optimalen Effekt. Daher haben wir uns im Vorfeld entschieden, verschiedene Systeme zu testen, um eine bessere Lösung für den Opernball einzusetzen.“

Daniel Reistenhofer, Technical Sales Manager bei Signal und verantwortlicher Projektleiter ergänzt: „Die RoboSpot BaseStation wurde speziell für Einsätze entwickelt, bei denen der Verfolger-Fahrer keinen Platz hinter beziehungsweise am Verfolger hat. Sie ermöglicht die ferngesteuerte Bedienung des BMFL-FollowSpot, einem speziell entwickelten Moving Head Scheinwerfer mit einer direkt ins Gerät integrierten RoboSpot Camera. Diese überträgt visuelle und standortbezogene Positionsinformationen an die BaseStation, so dass der Bediener die Künstler mit den zugewiesenen Geräten genau und sofort verfolgen kann.“

Reistenhofer fährt fort: „Das Robe Remote-Follow-Spot-System ist sehr komfortabel, weniger planungsintensiv und so in der Handhabung während des Opernballs intuitiv für den verantwortlichen Operator zu bedienen. So konnten wir im Test einen Monat vor dem Ball den Verfolgerspot im Bühnenbereich perfekt positionieren und dem Operator der Wiener Staatsoper ermöglichen, den RoboSpot an seinem gewohnten Standplatz zu bedienen. Neben der Flexibilität, Nützlichkeit und Zuverlässigkeit des Systems war ein weiterer Vorteil, dass der Operator die Feinheiten der Farbmischung komfortabel über sein Lichtpult steuern konnte.“

Signal hat nach erfolgreichem Testeinsatz das Equipment bestehend aus zwei RoboSpots und vier BMFL-Verfolger-Scheinwerfer zwei Tage vor dem Opernball in der Wiener Staatsoper angeliefert und noch am gleichen Tag aufgebaut und in Betrieb genommen. Daniel Reistenhofer nutzte den Vortag zur Feinabstimmung und hatte bei dieser Gelegenheit die Beleuchter ausführlich in der Anwendung des Systems geschult. So konnte das Team der Wiener Staatsoper bereits die Generalprobe am Abend selbständig und erfolgreich mit den Robe Verfolgerspots durchführen. Am Tag des Opernballs wurde die Generalprobe für die „Zauberflöte für Kinder“ erneut zum Testen und Üben genutzt.

Info: www.signal.co.at

Staatsoper, Follow Spot System, Verfolger rücken Tänzerpaar in den Mittelpunkt (Fotos: Wiener Staatsopern GmbH/Michael Pöhn, Signal)