Start Business Konzept für Festival-Kommunikation von Studenten der IST

Konzept für Festival-Kommunikation von Studenten der IST

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Studierende des Masterstudiengangs Kommunikationsmanagement von Prof. Dr. Matthias Johannes Bauer an der IST-Hochschule für Management haben im Rahmen eines Praxisprojekts ein strategisches Kommunikationskonzept für das Duisburger Rage Against Racism Festival erarbeitet. Koordiniert wurde das Projekt von einer studentischen Projektsteuerungsgruppe aus drei Personen. Sie übernahm die interne Abstimmung der Arbeitsgruppen sowie den Austausch mit dem Festivalteam. Mit der Abschlusspräsentation endet das Hochschulprojekt formal. Die erarbeiteten Strategien sollen nun schrittweise in die weitere Kommunikationsarbeit des Festivals einfließen.

Im Mittelpunkt des Projekts standen mehrere zentrale Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Festivalorganisation. Analysiert wurde unter anderem, wie sich bestehende Social-Media-Kanäle wie Instagram und Facebook systematisch weiterentwickeln lassen, welche Möglichkeiten Crowdfunding für die Finanzierung eröffnen kann und wie die Pressearbeit strukturierter gestaltet werden könnte.

Weitere Themenfelder waren der Ausbau von Sponsoring, die Gewinnung von Ehrenamtlichen sowie die Organisation interner Kommunikationsprozesse. Für die Bearbeitung arbeiteten die Studierenden in themenspezifischen Teams. Ziel war es, Konzepte zu entwickeln, die sowohl auf analytischen Grundlagen basieren als auch unmittelbar in der Praxis einsetzbar sind.

Das Rage Against Racism Festival ist ein kostenloses Open-Air-Metal-Festival in Duisburg, das sich seit Jahren mit einer klaren gesellschaftspolitischen Positionierung gegen Rassismus und für Diversität engagiert. Die Organisation erfolgt überwiegend ehrenamtlich. Entsprechend begrenzt sind finanzielle und personelle Ressourcen, die bei der Entwicklung der Kommunikationsstrategien berücksichtigt werden mussten.

Praxisprojekte sind ein zentraler Bestandteil der Lehre, erklärte Prof. Dr. Bauer. Festivals seien komplexe Organisationen, deren Betrieb – insbesondere im gemeinnützigen Kontext – strategisches Management, verlässliche Kommunikationsstrukturen und nachhaltige Finanzierungsansätze erfordere.

Durch die Zusammenarbeit mit realen Projektpartnern könnten Studierende der IST-Hochschule theoretische Modelle unmittelbar auf konkrete Herausforderungen anwenden. Auch beim Festivalteam stieß die Zusammenarbeit auf Resonanz. Festival Director Levent Tomicki verwies auf neue Perspektiven und praktische Impulse, insbesondere in den Bereichen Social Media und Crowdfunding.