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Sennheiser beim Echo 2013

Bereits zum zehnten Mal hat Sennheiser die Durchführung des Echo als technischer Partner unterstützt. Die Preisverleihung wurde am 21. März in Berlin ausgerichtet und zur besten Sendezeit ab 20:15 Uhr live im TV übertragen – mehr als 3,7 Millionen Zuschauer wohnten der von der Kimmig Entertainment GmbH produzierten Show an den Fernsehschirmen bei. Mit der Echo-Trophäe ehrt die „Deutsche Phono-Akademie – Das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie e. V.“ jährlich die erfolgreichsten Leistungen nationaler und internationaler Musiker, wobei sich die Nominierungen an den Verkaufszahlen orientieren. Sennheiser trug mit einer umfangreichen Mikrofonausstattung zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Preisverleihungen in Insgesamt 27 Kategorien waren beim Echo 2013 zu berücksichtigen. Für musikalisches Entertainment auf höchstem Niveau sorgten im Lauf des Abends Top-Acts wie Depeche Mode und Seeed. Eine besondere Überraschung hatte Rapper Cro in petto, der seinen Auftritt begleitet von 50 Pandamasken-Klonen bestritt – das Technikteam stattete die jungen Männer mit 50 Sennheiser SKM 5000 und einem SMK 5200 (Cro) aus, die durchgängig mit einer blau-schwarzen Hämatit-Lackierung versehen waren.

Helene Fischer führte als Moderatorin durch den Abend und hatte zwei Sennheiser-Handsender im Einsatz: Auf Konzerten bereits zu erleben war der mit rund 3.000 Swarovski Elements besetzte SKM 2000 Handsender inklusive MMK 965-Kapsel, der auf die Bühnenkostüme der Sängerin abgestimmt ist – die glitzernden Kristalle verzieren auch Teile der Handsenderantenne, ohne die sichere Funkübertragung zu beeinträchtigen. Ebenso nutzte die Moderatorin einen SKM 5200-II im Platin-Look, der hochglanzpoliert als viel beachteter Eyecatcher wahrgenommen wurde. Bemerkenswert auch der Handsender von Alina Süggeler, Sängerin der Formation Frida Gold: Passend zum Bandnamen verfügte ihr SKM 5200-II über einen Drahtgeflechtkorb in der Anmutung des edlen Metalls.

Überaus komplex gestaltete sich beim Echo 2013 die Verteilung der Funkfrequenzen: „Wenn man den Sprechfunk mit einbezieht, kommen wir auf über 200 Frequenzen!“, erklärte Svenja Dunkel in Berlin. Die Tontechnikerin betreute während der Veranstaltung gemeinsam mit ihrem Kollegen Tom Haubrich die Drahtlossysteme für Musiker und Bands, zeichnete jedoch als Frequenzmanagerin auch für die Koordination sämtlicher Funkwünsche verantwortlich und entwickelte in Übereinkunft mit der Bundesnetzagentur, den Künstlern und den beteiligten Gewerken ein für die Veranstaltung verbindliches Frequenzraster. Das umfangreiche Wireless-Equipment für den Echo 2013 kam aus Beständen von EBS Lights Events Business Solutions, Studio Berlin Adlershof (SBA), rbb Rundfunk Berlin-Brandenburg, MM Communications (Markus Müller) sowie einem bei Sennheiser vorgehaltenen Material-Pool.

Besondere Berücksichtigung erfuhr der neue Mobilfunkstandard LTE, der in der deutschen Hauptstadt mittlerweile flächendeckend verfügbar ist und Areale zwischen 790 und 814 MHz sowie 838 und 862 MHz in Beschlag nimmt. „In diesem Jahr mussten wir die durch LTE belegten Frequenzbereiche mit unserer Drahtlostechnik komplett meiden – eine Ausnahme stellte lediglich die untere Duplexlücke dar“, so Svenja Dunkel.

Für gute Übertragungsqualität und Sound sorgten zahlreiche Sennheiser-Drahtlossysteme aus den Serien 5000 und 2000, sowohl mit Handsendern als auch mit Bodypacks. Außerhalb der gängigen Wireless-Frequenzbereiche waren drei Sennheiser ew 100 G3-1G8-Systeme angesiedelt, die für Tänzerproben und ähnliche Einsätze bereitgehalten wurden und im Bereich zwischen 1.785 und 1.800 MHz die übrige Frequenzplanung nicht tangierten. Fast 120 Bodypack-Empfänger lagen für das In-Ear-Monitoring bereit; mehr als 60 Sennheiser EK 300 IEM G3 wurden auf zwei Frequenzen betrieben. Die Toten Hosen hatten für ihre Live-Performance eigenes Material (2 x EM 2050 + 4 x SKM 2000 mit MMD 935+ 3 xSR 2050) mitgebracht, das im dichten Frequenzraster ergänzend berücksichtigt wurde.

Zur Fernüberwachung und -steuerung der Sennheiser-Drahtlossysteme kam die „Wireless Systems Manager“-Software zum Einsatz, die mit gruppierbaren Bildschirm-Layouts trotz der hohen Streckenzahl für eine sehr gute Übersicht sorgte. Die HF-Situation wurde über die installierten Antennen erfasst und mithilfe des in die WSM-Software integrierten Analyzers visualisiert. Für eine perfekte Abdeckung aller Aktionsflächen sorgten unterschiedliche Sennheiser-Antennen, darunter A 2003-UHF, A 3700 und A 1031-U sowie zirkular polarisierte A 5000-CP für die IEM-Systeme.

Auch bei drahtgebundenen Mikrofonen war Sennheiser beim Echo 2013 umfangreich vertreten: Im Fokus standen insbesondere Produkte aus der evolution 900er Serie, die für die Instrumentenabnahme und Background Vocals Verwendung fanden.

 

Info: www.sennheiser.de

Bühne Echo 2013 (Foto: Sennheiser)