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PRG LEA 2012 mit Sennheiser

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Seit 2011 wird der PRG LEA in der Frankfurter Festhalle ausgerichtet und fungiert als offizielle Eröffnung der Musikmesse sowie der zeitgleich abgehaltenen Prolight + Sound. Sennheiser engagierte sich im aktuellen Jahr zum zweiten Mal als Silberpartner und unterstützte den Event mit Mikrofonen, Drahtlossystemen und technischem Know-how. Seit Februar 2012 spannt ein großer Mobilfunkanbieter in Teilen des Frankfurter Stadtgebietes sein LTE-Funknetz auf. Thomas Holz, Key Account Manager Rental, Artists & Engineers von Sennheiser Vertrieb und Service, erklärt: „Wir haben im Vorfeld des Events recherchiert, ob mit Beeinträchtigungen beim Betrieb drahtloser Mikrofone zu rechnen sein wird. Am Veranstaltungstag wurde daher das zugewiesene Frequenzsegment des Mobilfunkanbieters aus Sicherheitserwägungen vollständig ausgeklammert.“ Ein Frequenz-Scan förderte in der Festhalle keine Hinweise auf LTE-Aktivitäten zutage. 

Beim LEA kamen 22 Strecken aus der Sennheiser 5000er-Serie zum Einsatz, welche sich auf Handsender und ultrakompakte Taschensender SK 5212-II verteilten. Im Frequenzfenster zwischen 470 und 550 MHz konnten die Funkstrecken dank einer Schaltbandbreite von bis zu 184 MHz verteilt werden. Für LEA-Künstler und Moderator waren Handsender des Typs SKM 5200-II mit der Kapsel MD 5235 verfügbar, welche mit Empfängern des Typs EM 3732-II in Verbindung standen. An die Receiver waren AD 3700-Breitband-Richtantennen angeschlossen, deren Booster auf Bypass geschaltet waren. 

Acht drahtlose Mikrofonkanäle sowie acht In-Ear-Strecken entstammten der 2000er-Serie von Sennheiser. Die Mikrofone wurden im Bereich zwischen 790 und 810 MHz betrieben, während die In-Ear-Strecken zwischen 830 und 850 MHz funkten und mit passiven Richtantennen A 2003-UHF arbeiteten. Eine der Antennen war bewusst vor den großen LED-Wänden aufgestellt worden, um die Vorbühne („Pudding“) sowie den Publikumsbereich sicher abzudecken. Der massive Einsatz von LED-Elementen bedingte beim LEA ausgeprägte HF-Störungen, die sich breitbandig über das gesamte UHF-Spektrum verteilten. Dank hoher Schaltbandbreiten konnten die Sennheiser-Strecken in Areale mit nur geringen Störpotenzialen ausweichen. Der einstellbare Squelch blendete verbleibende Störgeräusche wirkungsvoll aus. 

Eine besondere In-Ear-Strecke arbeitete auf der Frequenz 849 MHz und war einem Kamerateam vorbehalten, das mit einer Steadicam flexibel agieren musste. Der zugehörige Sender SR 300 IEM G3 war seitlich am Bühnenrand auf einem Rack positioniert und mit einer eigenen Rundstrahlantenne A 1031-U versehen. Eine weitere In-Ear-Strecke (Stereosender SR 300 IEM G3 plus Empfänger EK 300 IEM G3) wurde exklusiv genutzt, um internationale Stargäste wie John McLaughlin mit englischsprachigen Übersetzungen zu versorgen. 

Die Laudatoren hielten ihre Reden an einem schlanken Plexiglaspult, das mit zwei Sennheiser-Kapseln des Typs ME 36 an Schwanenhälsen bestückt war. Darüber hinaus richtete sich die drahtgebundene Mikrofonierung nach den Wünschen der auftretenden Künstler, und Mikrofone von Sennheiser waren in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen zu erleben, sogar MD 421-Modelle mit sichtbaren Spuren eines langen Tourlebens wurden als Klangfavoriten an Drumsets gesichtet.

 

Info: www.sennheiser.de

 

PRG LEA mit Sennheiser (Foto: Sennheiser)