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3D Projection Mapping mit Realtime-Tracking

Christie hat mit seinen Projektionssystemen anlässlich des 51. Geburtstags von Singapur für über 55.000 Besucher des neuen Nationalstadions spektakuläre Bilder geliefert. Das Projection Mapping wurde durch Christies Rental Staging-Partner Hexogon Solution Plc Ltd. geplant und ausgeführt.

Insgesamt kamen 66 Christie Boxer 4K30 3DLP-Projektoren rund um den 4. Rang des Stadions zum Einsatz, um zur diesjährigen National Day Parade (NDP) in Singapur die weltweit größte 3D-Projection Mapping-Show mit Echtzeit-Tracking zu zeigen. Unzählige helle und lebendige Bilder sorgten bei der Feierlichkeit für einen besonderen Erlebnisfaktor. Die Boxer 4K30 projizierten hierfür auf die Oberflächen von zwei sich bewegenden Strukturen. Es war das erste Mal, dass die Boxer im 2014 eröffneten Nationalstadion zum Einsatz kamen.

Adrian Goh, Group Managing Director bei Hexogon Solution erklärt: „Das ist das erste Projection Mapping mit Echtzeitverfolgung von 3D-Objekten bei der NDP. Vierzig Trackingkameras im gesamten Stadion und 260 Verfolgungsleuchten wurden auf dem Felsen und der 3D Sky City installiert, damit das System die vom Komitee bereitgestellten Bilder exakt verfolgen und mit allen Oberflächen der Strukturen verknüpfen konnte, während die Objekte in Bewegung sind. Der riesige Felsen wurde schlussendlich in acht Teile aufgeteilt, die sich in verschiedene Richtungen bewegten, während die 3D Sky City – bestehend aus 15 gigantischen faltbaren Gewebestrukturen mit einer Gesamtgröße von 60 Metern im Durchmesser und einer Höhe von 20 Metern – während der Endphase der Parade vom Bühnenniveau bis zu einer Höhe von 35 Metern hochgezogen wurde.“

Laut Goh bestanden die Herausforderungen, vor denen sein Team stand, in der extrem kurzen Zeitspanne, die für die Kalibrierung und Abstimmung zur Verfügung stand, sowie den unvorhersehbaren Bedingungen vor Ort. „Wir mussten die Verknüpfung in der Anfangsphase im leeren Raum ohne die tatsächlichen Objekte vornehmen, und hatten weniger als eine Woche für die tatsächliche Verknüpfung mit den komplexen Strukturen, nachdem diese installiert wurden. Darüber hinaus mussten wir mit den zufälligen Bewegungen der Gewebestruktur aufgrund der Windbedingungen fertig werden, während wir die Inhalte in Echtzeit auf unebenen, deformierten Oberflächen ausführen und rendern mussten.“

Goh weiter: „Der Christie Boxer 4K30 ist problemlos zu handhaben und ermöglicht uns, das projizierte Bild zu verteilen, ohne beim Ergebnis Kompromisse eingehen zu müssen. Dank überzeugender Funktionen wie 4K-Auflösung, 30.000 Lumen, einem erheblich geringeren Platzbedarf und der Möglichkeit den Projektor omnidirektional einzusetzen, war die Positionierung der Geräte in unterschiedlichen Winkeln zur gesamten Sky City-Oberfläche ein Kinderspiel. Auf der anderen Seite ist die geschützte Umgebung des Nationalstadions im Vergleich zur vollständig im Freien liegenden Schwimmplattform der Marina Bay, die für die Durchführung der bisherigen NDPs verwendet wurde, sowohl für die Technik als auch die Mitarbeiter definitiv ein besserer Standort“, meinte Goh.

Das Ergebnis war ein faszinierendes NDP-Spektakel, an dem über 3.500 Darsteller auf einer enormen Bühne etwa in der Größe von neun Basketballfeldern teilnahmen, mit einem farbenfrohen Indoor-Feuerwerk, vom Dach hängende, überlebensgroße Requisiten und ein Musikprogramm mit bekannten NDP-Melodien.

Info: www.christieemea.com

National Day Parade (Fotos: Hexogon Solution)

Nature One mit Ayrton, Madrix und Luminex

Die Nature One auf dem Gelände der ehemaligen Raketenbasis Pydna bei Kastellaun ist mit 65.000 Besuchern eines der Dance-Events des Jahres. Der „Century Circus“ ist dabei die Anlaufstelle für alle Techno-Fans. Um visuell neue Highlights auf dem abermals vergrößerten Floor zu bieten, setzt Licht- und Setdesigner Christoph Schneider auf Technik aus dem Hause Visionstage: Lampen von Ayrton, Datenübertragung mit Luminex und live generierter Content via Madrix.

„Gemäß dem Motto ‚Red Dancing Flames‘ habe ich für die Formgebung das alchemistische Dreieck mit der Spitze nach oben ausgewählt, das Feuer symbolisiert“, erklärt Christoph Schneider. „Traversendreiecke dienen somit als Symbolträger. Alle Traversen sind mit Led-Pars bestückt, um dreidimensionale Räume zu kreieren. Außerdem hängen fünf Dreiecke aus Led-Bars im Raum. Bei Techno muss meiner Meinung nach der Fokus auf dem Dancefloor liegen und nicht auf der Bühne, denn hier steht der Tänzer im Mittelpunkt und nicht der DJ. Über dem Dancefloor hing deshalb im Vergleich zur Bühne ein Vielfaches an Lampen. Natürlich muss man auf der Bühne trotzdem etwas Besonderes zeigen, deshalb gab es dort Specials wie die Matrix aus Ayrton MagicBlades vor dem DJ.“

Als zentrales Designelement fanden 18 Ayrton MagicBlades ihren Platz in der Front der DJ-Kanzel.  Ihre Stärke zeigten sie nicht nur bei der Kombination von Pixelcontent und Endlosrotation. Durch die 4,5° Optik und den hohen Lichtoutput von 2.500 Lumen konnten die Blades auch als bewegter Lichtvorhang eingesetzt werden. „Die Magic Blades sind einfach der absolute Hingucker, vor allem als Matrix“, so Schneider weiter. „Außerdem sind sie unfassbar hell. Das DJ Booth war circa 60 m vom FOH entfernt und es war kaum auszuhalten, wenn wir in weiß gerade nach vorne geleuchtet haben. Ich bin immer wieder absolut begeistert.“

Als weiteres Gestaltungsmittel dienten die neuen Ayrton MagicBurst, die konform zum Gestaltungsthema im Dreieck angeordnet waren.

Neben der enormen Lichtleistung von 240.000 Lumen als Strobe- oder Blindereffekt bietet der MagicBurst auch die Möglichkeit, über die 8 x 8-Matrix Content wiederzugeben. Und in Verbindung mit der Endlosrotation auf der Pan- und Tiltachse entstehen dabei neue Effekte.

Eine Videowand live und in Harmonie zum übrigen Licht zu bespielen, stellt häufig eine Herausforderung dar. Mit Madrix ist es möglich, den passenden Content live zu generieren und die große Anzahl an Pixeln einfach zu handhaben. Darüber hinaus lassen sich auch alle übrigen Lampen mit einbinden, wodurch homogene Lichtbilder entstehen. „Durch den entsprechenden Aufbau der Netzwerkstruktur ist es möglich, mit Madrix Farben und Helligkeiten aller Pixel im Set zu steuern und einen Look zu generieren, der wie aus einem Guss erscheint“, sagt Patrick Schmelz, Programmer und Systemintegrator.

Mit dem gleichen Pult, mit dem auch das konventionelle Licht gesteuert wurde, hat Patrick Schmelz Madrix ferngesteuert. Logos und Videos, die die verschiedenen Künstler mitgebracht haben, konnten ebenfalls leicht mit eingebunden werden, ohne die Inhalte transparent über einen Hintergrund zu legen oder farblich an das konventionelle Licht im Nachgang anpassen zu müssen. „Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist dabei unschlagbar. Und trotz der unendlichen Effektvielfalt sowie der analytischen Musikinterpretation, die nicht nur die typischen Spektrum-Ansichten bietet, sondern auch Größe und Bewegungsmuster gemäß der Musik beeinflussen kann, bleibt die intuitive, selbsterklärende Bedienung weiterhin ein Kinderspiel“, bemerkt Schmelz.

Mit Switchen und Nodes von Luminex wurde das Netzwerk aufgebaut. Dabei wurde die Verbindung vom FOH zur Bühne mit redundanten Lichtleitern ausgeführt und bot so mit den entsprechenden Funktionen der Luminex GigaCore Switche volle Redundanz. Die DMX8 MkII Nodes von Luminex erlauben die synchrone Ausgabe auf allen Ports, was gerade beim Flashen über mehrere DMX-Universen sehr positiv auffällt.

Content von Madrix und dem Pixelmapper wurden als „HTP" zusammengeführt. Die Priorität von der einen zur anderen Quelle konnte über das Pult gewechselt werden, was zum Beispiel die Operator-Wechsel bei langen Events stark vereinfacht. Ermöglicht wird das durch die Fähigkeit der Luminex Nodes, das Art-Net-Protokoll zu lesen und somit auf DMX-Werte zu reagieren.

Die Verwaltung der 29 DMX-Universen war durch die integrierte Webschnittstelle über das Netzwerk bequem möglich und die Luminex Monitorsoftware lieferte immer die volle Übersicht über das System.

Info: www.visionstage.com

Blades von Ayrton bei der Nature One, Madrix-System (Fotos: Visionstage, Inma Monte Picante)

 

MA begleitet die Scorpions

Die Scorpions sind aktuell auf Tour um den Globus. Production Manager ist Roland Beckerle, Production Director Olaf Schröter – beide waren federführend bei der Zusammenstellung des Teams der Tour und holten in diesem Zuge auch Günter Jäckle für das Set- und Show-Design sowie Rainer Becker, der die Band seit vielen Jahren als Lichtdesigner begleitete, mit ins Boot. Vervollständigt wird das Team durch Manfred Nikitser als Associated Lighting Designer und Director.

Für Nikitser war eine grandMA2 als Steuerung gesetzt. Konkret tourt er mit 2 x grandMA2 full-size, 1 x grandMA2 light, 2 x MA VPU plus MK2 (Video Processing Unit), 2 x MA NPU (Network Processing Unit) und 2 x MA Network Switch. Darüber werden unter anderem folgende Fixtures gesteuert: 42 x Philips Vari*Lite VL3500 Wash, 36 x Clay Paky A.leda B-EYE K20, 8 x Clay Paky Sharpy Wash 330, 10 x Clay Paky Mythos und 20 x Clay Paky Stormy CC.

Auf die Frage, warum er sich für diese Produkte entschieden hat, antwortete Nikitser: „Wir ziehen mit den Scorpions wirklich einmal um die Welt, und das gefühlt binnen einer Woche. Eine Back-to-Back-Show, die nur mit dem Flugzeug zeitlich zu bewältigen ist, ist dabei keine Seltenheit, wodurch wir mit zwei, oftmals sogar drei Sets zeitgleich unterwegs sind. Den größeren Teil des Materials bekommen wir allerdings örtlich gestellt. Unter diesen Umständen war es für mich sehr wichtig, den Backbone, der für mich Pult, Netzwerk-Komponenten und Medienserver umfasst, immer dabei zu haben. Auf alles andere können wir örtlich noch im Worst Case reagieren, aber bei diesen kritischen Elementen gehen wir kein Risiko ein. Ebenso operaten wir die Show zu zweit, weswegen ein leistungsstarkes Netzwerk mit Multi-User für eine Show dieser Art ein Muss ist. Ich kann blind dem System vertrauen und mich wirklich auf das Wesentliche konzentrieren: die Show. Trotzdem sehe ich immer den Status aller wichtigen Komponenten direkt im Pult und kann jederzeit die Einstellungen ändern.“

„Auch das Fokussieren bei Tageslicht bzw. sehr kurzen Change-over-Zeiten stellt Dank MA remote control kein Problem dar“, so Nikitser weiter. Die Wahl der MA VPU ist darin begründet, dass die Band  schnelle Inputs haben möchte. Unglücklicherweise erschweren langsame Screen-Prozessoren oder Regieplätze oftmals den Job einer Inputkarte, aber wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Schöne an der MA VPU und der Inputkarte ist, das trotz mehrerer Effekte alles synchron läuft. Ebenso sind die benötigten Parameter schnell veränderbar, wodurch ein schnelles Arbeiten möglich ist.“

„Das Design der Bühne setzt sich primär aus der klassischen Rock’n’Roll-Mischung zwischen Spot und Wash beziehungsweise Strobes und Blindern zusammen“, kommentierte Nikitser. „Dazu kommen noch Beams und weitere Effekte. Im ersten Eindruck dominiert Video den Look. Mir ist bei einem Bühnenbild jedoch die Verschmelzung zwischen Video und Licht äußerst wichtig. Das Design besteht aus einem großen LED-Back-Screen, einem Set-Screen und zwei IMAG-Screens. Ergänzt wird das Set mit vier Traversen sowie Leitern an der Seite, um den sehr hoch getrimmten Look einen vernünftigen Abschluss zu geben, aber auch, damit die Kamera in jeglicher Position noch einen passenden Hintergrund hat.“

„Das geknickte Traversen-Layout dient sowohl der Tiefenwirkung der Bühne, als auch um in den Kameras einen nochmals besseren Look zu bekommen“, berichtet Nikitser. „Live-Video kann aufgrund der vielen Screens flexibel platziert werden, wodurch die Show optisch nochmals sehr viel Dynamik bekommt. Die Live-Kameras gehen nicht unbearbeitet auf den Screen – mittels Effekten und Masken sind diese immer in den Content integriert, sodass Alles eine große Symbiose eingeht.“

„Ein Special ist zweifelsohne der fliegende Drum-Riser mit den Sharpy Wash darunter“, führte Nikitser weiter aus. „Die Wahl des Sharpy Wash für diesen Einsatz kommt schlichtweg daher, dass es keine vergleichbare Lampe gibt, die Anforderungen wie Kompaktheit, hohen Output und Schnelligkeit in dieser Form vereint.“

Das Equipment lieferte PRG Nocturne. ManikShow Lighting/Manfred Nikitser stellte die Pulte und MA VPU. Der Visual-Content kam von Hans-Otto Richter und Manfred Nikitser.

Info: www.lightpower.de

Auftritt der Scorpions (Fotos: Ralph@Larmann)

Die „größte Rockband“ der Welt spielt mit Shure

1.200 Musiker sind am 24. Juli im italienischen Cesena zusammen gekommen, um sich zur größten Rockband der Welt zusammenzuschließen. Dabei nutzten sie, neben zahlreichem Live-Equipment, über 220 drahtgebundene und drahtlose Shure Mikrofone, darunter die Modelle SM57 und SM58 sowie digitale ULX-D Funksysteme.

Der Geschichte von Rockin‘1000 begann im Mai 2015, als eine Gruppe Foo Fighter Fans aus Cesena, einer kleinen Gemeinde in Emilia-Romagna, beschloss, dass es an der Zeit sei, die US Rockband dazu zu bewegen, ein Konzert vor Ort zu geben. Tatsächlich hatten die Foo Fighters ihren letzten Gig in der Region Emilia-Romagna im Jahre 1997. Unter der Leitung von Fabio Zaffagnini beschloss die Fangemeinde, die Foo Fighters mithilfe einer Petition zur Rückkehr zu bewegen. Ihr Plan sah vor, 1.000 Musiker simultan den Song „Learn to fly“ performen zu lassen, ein Video davon zu drehen und die Band darum zu bitten, Cesena bei der nächsten Tour als Location zu berücksichtigen. Zaffagnini erklärt: „Wenn Du etwas wirklich möchtest, musst du darum bitten. Und eine Bitte hat deutlich mehr Gewicht, wenn sie von 1.000 Leuten vorgetragen wird.“ Ihr Plan ging nicht nur auf, sondern übertraf sogar ihre Erwartungen: Das Video der Performance erzielte über 300 Millionen Views auf YouTube und verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Dave Grohl, Leadsänger der Band, antwortete persönlich via YouTube und im November 2015 eröffneten die Foo Fighters ihre Europa-Tournee im Caripsort Stadion in Cesena.

Inspiriert von diesem ungeahnten Erfolg, sah sich Fabio Zaffagnini dazu angespornt, das Format 2016 fortzusetzen und initiierte „Rockin‘1000 – That’s Live“. Über 1.200 Künstler gaben hierbei am 24. Juli im Dino Manuzzi Stadion in Cesana ein abendfüllendes Rockkonzert vor 14.000 begeisterten Zuschauern.

Am Konzert beteiligt waren 250 Schlagzeuger, 250 Gitarristen, 250 Bassisten, 30 Keyboarder, 30 Streicher und sogar 30 Dudelsackspieler, die gemeinsam eine Auswahl an Songs von David Bowie, AC/DC, Jimi Hendrix, Nirvana, Clash, White Stripes und Led Zeppelin performten.

Das Verleihunternehmen Roadie Music Service lieferte in Zusammenarbeit mit Prase Media Technologies, dem Shure Vertriebspartner für Italien, die Mikrofone und die Backline für Rockin‘1000.

Während des gesamten Abends wurden Shure Mikrofone von allen Musikern, dem Dirigenten Maestro Sabiu sowie den technischen Mitarbeitern genutzt. Über 170 kabelgebundene Mikrofone befanden sich dabei im Einsatz, darunter zahlreiche Shure SM58, SM57, Beta 52, SM81 und Beta 98A/C. Die Musiker, die während des Auftritts mobil sein mussten, setzten auf das digitale Shure Drahtlossystem ULX-D, von dem insgesamt 56 Kanäle verwendet wurden. Ein Shure Axient AXT600 Spectrum Manager war für die permanente Analyse und Überwachung des Frequenzspektrums zuständig.

Info: www.rockin1000.com, www.shuredistribution.de

Rockin‘1000 (Fotos: Shure)

Media in Res als technischer Dienstleister bei der „Audi Late Light Show“

Im Auftrag der Audi AG hat Media in Res im Vorfeld der Weltpremiere des neuen Audi A5 Coupé sowie des S5 ein spektakuläres 3D-Videomapping auf der Gebäudefassade des Audi Forums in Ingolstadt geleistet. Vom 25. bis 30. Mai konnten die Zuschauer zweimal täglich die als „Audi Late Light Show“ bezeichnete, zehnminütige Licht- und Videoshow der Künstlergruppe Maxin10sity erleben. Als Fullservice-Dienstleister zeichnete sich Media in Res für die Umsetzung der 2.500 qm großen Outdoor-Projektion verantwortlich.

Für die Bespielung der einzelnen Gebäude des Audi Forums setzte das Veranstaltungs-technikunternehmen mit Sitz in Braunschweig auf insgesamt 35 Barco HDQ2K40 2K-Projektoren mit einem Gesamtwert von rund zehn Millionen Euro und einer Helligkeit von jeweils 40.000 ANSI-Lumen. Als Zuspieler dienten vier Pandoras Box PRO Quad-Server von coolux. Für die Koordination und Überwachung der Projektion setzte Media in Res auf das E2 Screen Management System von Barco sowie vier HD-Kameras.

Zusätzlich zur Videoprojektion zeichnete Media in Res auch für die Beleuchtung und Beschallung der Multimediashow verantwortlich. Für die lichttechnische Unterstützung der Content-Bespielung kamen neben 40 Expolite TourLED 42 CM und 45 Expolite LED Powerstick ELP60 auch 40 P5 LED-Washlights von SGM sowie acht Robe Colorspots 700E zum Einsatz – sämtlich gesteuert über kabelloses W-DMX. Für die Unterbringung der Projektoren und des Licht-Equipments errichtete Media in Res fünf jeweils elf Meter hohe Layher-Tower. Die Beschallung realisierte das Unternehmen mit sieben HP700 UltraHigh-Power-Subwoofern und 28 Mina Compact Curvilinear Array Lautsprechern von Meyer Sound – wettersicher verbaut und damit hundertprozentig betriebssicher. Der Mix erfolgte mit einer Yamaha QL1 Konsole in Verbindung mit dem Systemcontroller Yamaha DME64. Mit dem eingesetzten Audionetzwerk RockNet ließ sich eine mehrmalige Wandlung des Audiosignals vermeiden, was sich positiv auf die Wiedergabe auswirkte.

Mit Blick auf das Gesamtbild bekamen die Video- und Beleuchtungstower eine Vollverkleidung, um sie optisch in den großen Vorplatz des Audi Forums einzufügen. Die notwendigen Lichtauslässe an den Towern wurden daher erst zu den jeweiligen Showzeiten geöffnet. Weiterhin musste Media in Res im Rahmen des Aufbaus der Veranstaltungstechnik auf eine reibungslose Durchführung der Fahrzeugauslieferungen von Audi Rücksicht nehmen.

Mit der aufwändigen „Late Light Show“ veranschaulichte die Audi AG die nahtlose Verzahnung von Technik und Kunst im Automobilbau, welche auch die neuen Audi Modelle A5 Coupé sowie die Sportvariante S5 auszeichnet. Auf Basis dynamischer Bildsequenzen, treibender Musikelemente sowie organischer Farbwelten spiegelte die „Audi Late Light Show“ das Unternehmen wider. Die Weltpremiere der neuen Audi-Modelle erfolgte im Anschluss an die sechstägige „Audi Late Light Show“ am 2. Juni vor geladenen Vertretern der internationalen Presse.

Info: www.media-in-res.de

Audi Late Light Show (Fotos: Christoph Eisenmenger / Basslord Pictures)