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Beginner mit GT-1 und impression X4 auf Tour

Pünktlich zum 25. Bandjubiläum und nach sechs Jahren Bühnenabstinenz sind die Beginner wieder da und auf Tour. Der erste Teil mit 14 Stopps tourte bereits im November und Dezember durch Deutschland, für den März 2017 stehen weitere 16 Termine auf der Agenda.

Für das Lichtdesign der Tour zeichnet diesmal Bertil Mark verantwortlich und dieser bediente sich dafür reichlich aus dem Portfolio von GLP. Insbesondere bei der neuen Hybridlampe GT-1, von denen alleine 70 Stück mit auf der Tour sind. „Ich mag das Gefühl und den Punch dieser Multi-Fixtures. Ich war erstmals im Sommer bei Rammstein mit dieser Lampe unterwegs und ihre Flexibilität hat mich sofort überzeugt. Enge, satte Beams oder schöne Mid-Air Effekte sind überhaupt kein Problem“, so Bertil Mark über den GT-1, der mit einem stufenlosen Zoom von 2,5 bis 55 Grad überzeugen zu weiß und selbst im Beam Mode ganz ohne zusätzliche Blenden auskommt.

Neben den GT-1 mit seiner 440 Watt Osram Sirius HRI Entladungslampe setzt Bertil Mark bei der aktuellen Tour aber auch ganz massiv auf die LED-Modelle aus der impression Serie. Hier steht der Fixture Count bei 56 impression X4 Bar 20 und 24 impression X4, beide gehören für Mark längst zum Portfolio seiner immer wieder unterschiedlichen Designs. „Die impression X4 Bars verwende ich schon eine ganze Weile und bin trotzdem jedes Mal aufs Neue fasziniert von den Effekten, die damit möglich sind.“ Bei den Beginnern kommen die Bars gleich an verschiedenen Stellen zum Einsatz – auf der Bühnenkante im Rigg, und als rautenförmige Designelemente direkt über den Künstlern. „Die Idee dahinter ist, dass ich es schön finde auch mal eckiges Licht machen zu können“, beschreibt der Designer den Einsatzort der Bars.

Die insgesamt 24  impression X4 mit ihren 19 RGBW LED und dem sieben bis 50 Grad Zoom setzt Bertil Mark auf Stativen an der Bühnenseite ein.  Sie sorgen dort für Farbe und Bewegung auf dem gesamten Set.

Info: www.glp.de

Konzert der Beginner (Fotos: Paul Gärtner)

Sinus Event-Technik bei Lufthansa-Präsentation

Im Rahmen einer großen Show hat die Lufthansa Anfang Februar 2017 den neuen A350 am Münchner Flughafen vorgestellt. Den Auftrag zur Durchführung dieser Veranstaltung erhielt Eisele Communications, Sinus Event-Technik wurde mit der technischen Planung und Umsetzung betraut. Für 2.000 Gäste wurde eine Inszenierung in Hangar 1 auf einer Fläche von rund 10.000 qm geschaffen. Fünf LKW Ladungen mit technischem Equipment wurden bei dem Event benötigt.

Fünf LKW mit technischem Equipment, knapp 60 Techniker und Helfer vor Ort, zwei Tages- und eine Nachtschicht – so die Rahmendaten für die Aufbaubauarbeiten im Hangar. Neben Rigging, Audio, Video und Ton galt es für Sinus dabei auch, Lösungen für spezielle Anforderungen zu schaffen. So mussten beispielsweise mehrere Heizaggregate positioniert und für das Catering eine spezielle Strom-Infrastruktur aufgesetzt werden.

Fast die gesamte Technik wurde geflogen. Nicht unproblematisch, bei der großen Höhe des Hangars. Der tiefste Hängepunkt liegt hier bei 24 Meter über dem Boden. Ein Scherenlift, zwei Teleskopsteiger und 56 Motorkettenzüge halfen den Technikern circa 450 Meter Traverse und die benötigte Technik nach oben zu bringen und dort zu montieren. Insgesamt wurden 13 Tonnen Dachlast eingebracht.

Nach dem Aufbau startete das Finetuning. Genaues Ausrichten der Projektoren, Positionierung von Scheinwerfern und Movinglights, Ausrichten und Einmessen der Lautsprecher sowie das Einbringen von Kameras, Funkstrecken, Mikrofone, Led-Wand und Zuspieler war dabei zu bewerkstelligen.

Dann kamen die erfolgreich verlaufende Probe und der Event, der nach den Ansprachen und Präsentationen auch Fahrt aufnahm, als das Flugzeug enthüllt wurde. Ein ansteigender Pulsschlag ging dabei hörbar durch den dunklen Hangar, Lichtimpulse flackerten und 2.000 Menschen schauten Richtung Bühne. Licht, Ton und Video arbeiteten auf den Höhepunkt hin – bis nach fünf Minuten der 900 qm große Vorhang fiel und den Blick auf den A350 freigab. Dann folgte der offizielle Teil der Flugzeugtaufe, die von Projektionen auf dem illuminierten Flugzeug begleitet wurde. Danach: Auftritt einer Band, womit der Startschuss für die dazugehörige Feier gegeben wurde.

Info: www.sinus.de

Präsentation, Impressionen vom Aufbau (Fotos: Andreas Richter / Sinus)

Mit frischem Set-Design in das Jahr 2017

Für die fast schon traditionelle Silvesterfeier am Brandenburger Tor in Berlin ist zum Jahreswechsel ein neues Set- und Bühnendesign gestaltet worden. „Wir wollten in diesem Jahr den Standort des Events für den Zuschauer noch präsenter machen. Das neue Bühnen-Design lässt das Brandenburger Tor noch mehr zur Geltung kommen“, so Set-Designer und Geschäftsführer Jens Meinecke von Wohlthat Entertainment. Inszeniert wurden die Feierlichkeiten 2016/2017 durch die TLT Event AG, die ein großes Set-up für die Veranstaltung aufsetzte.

„Es ist fantastisch, das Tor als tragendes Element derart in unser Lichtdesign integrieren zu können“, so Lars Murasch, gemeinsam mit Chris Moylan für das Lichtdesign und den Videocontent während der Künstlerauftritte bei dem Event verantwortlich.

Erstmals wurden aufgrund des neuen Designs fünf Tower mit Beam-Scheinwerfern bestückt und hinter dem Brandenburger Tor platziert. Die Lichtkegel, die durch die Säulen des Tores strahlten, gaben dem Gesamtbild dabei eine perspektivische Tiefe über die Bühnenfläche hinaus. Mehr als 300 kopfbewegte Geräte und über 450 Farbwechsler sowie konventionelle Leuchten wurden eingesetzt.

Gut vorbereitet hatten die Gewerke die Projektarbeit begonnen. Viele unterschiedliche Beleuchtungssituationen und die enge Taktung der diversen Elemente wie Moderation, Musik, Tanz, Videocontent,  Pyroshow und Licht für die TV-Übertragung machten das erforderlich. „Wir haben bei der Vorprogrammierung der Show mit den Visuals begonnen. Nach der Erstellung der Clips für die einzelnen Künstler fuhren wir im Studio mit dem Programmieren des Lichts Song für Song fort“, erklärt Murasch die vorbereitenden Arbeiten.

Info: www.tlt-event.com

Bühnen- und Licht-Design bei der Neujahrsfeier in Berlin (Fotos: David Marschalsky)

Elation erleuchtet das Kölner Bootshaus

Mit Produkten von Elation ist das Bootshaus in Köln, Club für vornehmlich elektronische Tanzmusik, aufpoliert worden. Platinum HFX Hybrid-Moving-Heads und ACL 360 Bar Effektscheinwerfer wurden kürzlich von LaserFrame Veranstaltungstechnik am Mainfloor des Clubs installiert. Neben dem großen Außenbereich für Open-Airs beherbergt das Bootshaus drei Räume, von denen der Mainfloor mit einer Kapazität von bis zu 1.200 Gästen der größte ist. Hier installierte LaserFrame insgesamt 16 Elation Platinum HFX sowie 20 ACL 360 Bars entlang des Dancefloors.

Der Platinum HFX ist ein multifunktionaler Hybrid-Scheinwerfer mit vielseitigen Möglichkeiten – von scharfen Beam-Effekten über großflächige Flower-Looks bis hin zu farbigen Wash-Effekten. Voll ausgestattet mit Farb-, Grafik- und Effektoptionen, basiert das mittelgroße Moving-Head auf einer 280 Watt starken Philips MSD Platinum 14R Lampe mit bis zu 12.000 Lumen Gesamthelligkeit. „Die Entscheidung für den HFX fiel nicht zuletzt aufgrund seines exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnisses“, erläutert LaserFrame-Geschäftsführer Guido Schütz. „Meiner Ansicht nach ist der HFX diesbezüglich das Nonplusultra auf dem Markt. Wir haben ihn gegen andere Hybrid-Scheinwerfer der Top-Hersteller getestet und der HFX hat sich in jedem Vergleich durchgesetzt. Besonders beeindruckt waren wir von seiner Vielseitigkeit. Der HFX erzeugt einen fantastischen, extrem hellen Spot, überzeugt im Vergleich zu vielen Produkten anderer Hersteller jedoch ebenso als Beam.” Mit ihrem Firmensitz in Kerpen in der Nähe von Köln gehört LaserFrame zu den festen Technikpartnern des Bootshaus-Clubs und zeichnet für eine Vielzahl von Aufgaben verantwortlich – von Technik-Installationen über Showprogrammierungen bis hin zum Licht-Design bei Special Events.

„Neben den Moving Heads suchte das Bootshaus auch nach einem besonderen Effektscheinwerfer, mit dem sich die gewünschten High-Energy-Looks auf dem Mainfloor realisieren lassen”, so Schütz weiter. „Wir arbeiten gerne mit Produkten aus einer Hand von einem Hersteller. Vor diesem Hintergrund haben wir uns für die ACL 360 Bar von Elation entschieden.” Seitdem zählt die LED-Moving-Bar dank ihrer hohen Lichtleistung, der Farbvielfalt sowie der durchgängigen Rotation der Leiste zu den zentralen Licht-Design-Elementen auf dem Mainfloor. Insbesondere aufgrund der dynamischen Bewegungseffekte sowie der individuellen Pixel-Kontrolle bietet die ACL 360 Bar im Zusammenspiel mit den weiteren Scheinwerfern vielfältige Optionen.

Info: www.elation.eu

Elation-Installation im Bootshaus ( Fotos:  Julian Huke Photography)

PRG beim Nationalfeiertag der Vereinigten Arabischen Emirate

Die Production Resource Group (PRG) hat eine riesige Videoprojektion in Dubai umgesetzt. Im Auftrag von Balich Worldwide Shows (BWS) wurde die mehrflächige Projektion für den Nationalfeiertag der Vereinigten Arabischen Emirate in Abu Dhabi benötigt.

Die Veranstaltung fand auf Anfrage des Kronprinzenhofes statt und feierte das 45-jährige Bestehen der Vereinigten Arabischen Emirate. Tom van Hemelryck, VP Global Sports und Special Events, brachte verschiedene PRG-Spezialisten zusammen, um an den Designanforderungen von Balich Worldwide Shows zu arbeiten. Während der Planung der verschiedenen Projektionsflächen wurde ein d3 System als Zuspieler ausgewählt. Im Vorwege wurde der Mediaserver für die Gestaltung und Visualisierung der Projektionen genutzt, während es vor Ort für die exakte Einstellung und Wiedergabe der von Charles Darby und seinem Team von Clonwerk erstellten Inhalte eingesetzt wurde.

Yves Winand, PRG, erklärt: „Wir brauchten für dieses herausfordernde Projekt einen starken Partner. Wir arbeiteten eng mit d3 zusammen, um die Abläufe vor Ort zu vereinfachen und um Zeit bei der Einstellung einzusparen. Die Probezeiten mussten wir uns mit den Lichtprogrammierern und dem Warten auf Set-Elemente teilen, so dass unsere Zeit für die Vorbereitungen limitiert war. 

Die Projektion deckte mehr als 6.500 qm des Bodens ab, was auf Grund des flachen Winkels und der Position der Tower mit den Projektoren besonders schwierig war. Auf beiden Seiten der Bühne gab es jeweils zwei 600 qm große Projektionsflächen, die ebenfalls bespielt wurden. Weitere Projektionen gab es auf vier „Sanddünen“, die jeweils 35 Meter mal acht Meter groß waren und über die Bühne führten sowie eine aufgehende Sonne von 16 Meter mal 8 Meter, welche hinter den Dünen aufging.

Für den Boden und die Seiten wurden Panasonic PT-DZ21KE Projektoren eingesetzt und eine Kombination aus Barco HDF-W30 und HDF-W26 Projektoren für die Dünen und die aufgehende Sonne. Insgesamt wurden 126 Projektoren verwendet, um diese Effekte zu erzeugen.

Bill Ainley, PRG, kommentierte: „Wir wollten die Erwartungen unseres Kunden natürlich erfüllen. Dabei half uns, dass wir uns auf die Expertise im Bereich Design, Technik und Logistik von drei PRG Standorten in Belgien, Deutschland und Dubai verlassen konnten. Zusammen mit dem Team von technischen Experten vor Ort, die sehr hart in einer anspruchsvollen  Umgebung arbeiteten, konnten wir das Projekt auf einem sehr hohen Standard umsetzen.

Info: www.prg.com

Nationalfeiertag der Vereinigten Arabischen Emirate (Fotos: Luca Parisse /Balich Worldwide Shows)