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GLP mit Daimler auf der IAA Nutzfahrzeuge

Für die Ausleuchtung des Messestandes der Daimler AG auf der IAA Nutzfahrzeuge Ende September in Hannover sind zahlreiche Produkte von GLP zum Einsatz gekommen. So wurden die Premierenpräsentationen der Daimler Marken jeweils mit 144 GT-1 unterstützt; weiterhin wurden auf dem mehr als 16.000 qm umfassenden Stand 24 impression X4 und 280 impression X4L genutzt.

Die rgb GmbH war bei dieser umfangreichen Inszenierung gleich mit mehreren Aufgaben betraut und zeichnete verantwortlich für die Lichtgestaltung und die Fachplanung bei Rigging und Beleuchtung des gesamten Messetandes. Als technischer Dienstleister für Licht und Rigging fungierte PRG aus Hamburg.

Info: www.glp.de

Lichtinstallationen auf dem Daimler Messestand (Fotos: Janto Trappe)

dLive mit Above & Beyond auf Welttournee

Der EDM-Act Above & Beyond ist mit der dLive und ME-Systemen von Allen & Heath auf großer Welttournee gewesen. Eine dLive wurde von Monitortechniker Tom Howat angefordert, der bereits mit Leuten wie Paolo Nutini, Morrissey und Franz Ferdinand auf Tour war.

„Die Tour von Above & Beyond ist eine akustische Nachbereitung der besten Hits der Band und umfasst 17 Künstler und 80 Inputs auf der Bühne. Der Musical Director beschreibt die Tour als „Widescreen“ und die dLive ist durch ihre weite und expandierende Soundausgabe bestens dafür geeignet“, erklärt Tom Howat. „Was ich am Fader Layout am besten finde, ist die Möglichkeit, eine eigene Arbeitsumgebung zu schaffen – eine starke Reflektion der Arbeitsweise von Allen & Heath. Ich habe viel Spaß daran, die Touchscreens zu benutzen und habe wirklich alle verschiedenen Kompressorlevels, die in die Kanäle eingebaut sind, ausgetestet. Ich verwende eine Vielzahl an angenehm klingenden Reverbs von EMT Plate und 480 Engine Programmen, Side Panels für Kompressor und Gate und das „Hören an verschiedenen Stellen“- Feature, damit sich das FX gut einwählt – alles sehr, sehr coole Features!“

Die Künstler umfassen die drei Hauptakteure mit mehreren Keyboards und Gitarren, zwei Schlagzeuger mit drei Schlagzeugen, vier Sänger, einen Bassisten, den Musical Director, einen Harfenspieler und einen Multi-Instrumentalisten. Howats dLive System beinhaltet eine dLive S5000 Bedienoberfläche mit einem DM64 MixRack, einem DX32 Expander Rack und einem ME Personal Monitoring System, bestehend aus einem ME-U Hub und vier ME-1 Minimixern, damit die Künstler auf der Bühne verschiedene Level optimieren können.

Bid, der Schlagzeuger und der Assistent des Musical Directors für die Above & Beyond Welttournee, war einer, der das ME-1 nutzte und ist sichtlich begeistert von der Erfahrung: „Tom Howat brachte das ME-1 an Bord, um die Monitor-Einrichtung zu vereinfachen und es war wirklich ein Traum. Im Stande zu sein, zwischen einzelnen Levels zu wechseln, ohne Tom in Sorge zu bringen, aber auch EQ und Pan hinzuzufügen, macht es zu einem großartigen Werkzeug, vor allem für eine derartige Produktion, mit so vielen Menschen auf der Bühne. Ohne es wäre ich verloren.“

Die Produktion für die europäischen Tourdaten wurde von Capital Sound geleitet, die das dLive System vom Londoner PA Unternehmen F1 Sound gemietet haben. Die USA Produktion wurde von Delicate Audio geleitet, die eine dLive von Clearwing Productions mietete, während JPJ Audio die Produktion in Australien ausstattete.

Info: www.audio-technica.de

Above & Beyond im Hollywood Bowl in Los Angeles, ME-1 im Einsatz beim Konzert, Tom Howat, Monitortechniker von Above & Beyond, mit der dLive (Fotos: Allen & Heath)

Thomas Gerdon mit GLP auf der Nature One

Rund 65.000 Besucher sind in diesem Jahr zur Nature One, einem der größten Festivals für elektronische Musik in Deutschland, gekommen. Insgesamt waren mehr als 350 DJs und Live-Acts auf 23 Bühnen zu erleben.

Thomas Gerdon konzipierte das Lichtdesign für den großen Open Air Floor – eine leuchtende Pyramide – und setzte dabei mit dem technischen Dienstleister schoko pro aus Wiesbaden auf 150 GT-1 und auf über 100 weitere Lampen aus der impression Serie von GLP. „In unserem sechsten Jahr des Designs dieses Festivals haben wir komplett bei null angefangen und die Maße und die Grundidee des Floors etwas an die steigenden Zuschauerzahlen angepasst“, so Gerdon. „Wir wollten ein Tragwerk, dass die Sicht auf die Bühne nicht einschränkt und noch einmal größer ist, als in den Vorjahren, um die Fernwirkung weiter zu verstärken. Dazu brauchten wir eine große Zahl zuverlässiger Hybrid-Fixtures, die wir im GT-1 auch gefunden haben. Der X4 gab den Anschluss für voluminöses Licht in gewohnter Qualität. Für uns war das gleich eine runde Sache. Wir arbeiten seit vielen Jahren häufig und gerne mit GLP Produkten und haben uns gefreut, dass uns ein so innovatives neues Gerät zur Verfügung stand. Allerdings lag die Messlatte durch die Konkurrenz auch sehr hoch. Ein solcher Hybrid muss eben einen sauberen und satten, engen Beam genauso liefern können, wie ein weit offenes Gobo. Der GT-1 hat unsere Erwartungen voll erfüllt. Besonders gut haben uns das Animation-Wheel und die verschiedenen Prismen gefallen, auch die Gobos sind wirklich schön und vielseitig. Sehr schnelle Gobo-Animation-Effekte steckt die Lampe problemlos weg“, schwärmt der Lichtdesigner. „Im Beam-Mode zieht das Fixture ordentlich durch und hat für seine Klasse einen recht geringen Hotspot. Auch bei großen Zoom-Werten hat uns der GT-1 gut gefallen – die Focus-Treue war wirklich sehr ordentlich, so dass wir nur vereinzelt nachziehen mussten.“

Neben den vier Headfloors präsentierten sich Veranstalter, Labels und Clubbetreiber aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und Belgien auf 19 Clubfloors. Die Floors befanden sich in und auf den ehemaligen Raketenbunkern. So gab es entweder Club-Feeling zwischen meterdicken Betonwänden für ein paar hundert Besucher, oder eine grandiose Aussicht über das Festivalgelände von den zehn Meter hohen Bunkern. Trance, Drum'n'Bass, Techno, House und Hardcore: Die Floors deckten die gesamte Bandbreite der elektronischen Musik ab.

Info: www.glp.de

GLP-Material auf der Nature One (Fotos: Ralph Larmann)

Projection-Mapping-Show „Legacy“ in Karlsruhe

Der ungarische Projection-Mapping-Spezialist Maxin10sity hat in Deutschland auf einem Projektions-Mapping-Festival in Karlsruhe die Show „Legacy“ inszeniert. Allein in der ersten Woche zog die Aufführung rund 90.000 Besuchern in den Bann.

Der Auftrag an das Kollektiv: eine künstlerische Darbietung der Kunstschätze des Badischen Landesmuseums im Karlsruher Schloss auf der Fassade des Gebäudes inszenieren, mit der ein Bogen von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart gespannt und die Einwohner und Besucher zu weiteren Entdeckungen im Museum animiert werden sollten.

Das Maxin10sity-Team recherchierte dazu in der gesamten Ausstellung und entwickelte ein Konzept rund um die Präsentation der verschiedenen Abteilungen des Karlsruher Museums mittels der visuellen Darstellung ausgewählter Kunstwerke.

Tamás Vaspöri, Managing Director von Maxin10sity: „Jeder Projections-Mapping-Event ist einmalig, unsere Shows sind alle gebäudespezifisch. In diesem Fall steht die Projektion jedoch in einem noch engeren Zusammenhang mit dem Schloss selbst. Die Kunstwerke sind auf der Außenseite des Gebäudes an exakt der Stelle zu sehen, wo sie sich im Museum befinden, bevor die gesamte Fläche in die Abteilung übergeht, aus der es stammt – das Gebäude gibt gewissermaßen seine Schätze preis.“

Die Gegenstände wurde sorgfältig aus sechs Abteilungen ausgewählt: Steinzeit, altes Ägypten, griechische Antike, Mittelalter, Türkenkriege und Baden im 19. Jahrhundert – mit der Medaille der Karlsruher Stadtgründung am Anfang und Ende der Show als Symbol der engen Verbundenheit der Stadt mit den dargestellten Kunstschätzen. Dies alles wurde in einem Fotoscanverfahren digitalisiert und anschließend genau nach Maßstab auf ein Modell umgerechnet.

In enger Zusammenarbeit mit den Audiospezialisten von Big Total Audio, bereits Partner von Maxin10sity bei einer ganzen Reihe von Mapping-Projekten, konnte das Team eine Dramaturgie entwickeln, die visuell und tonal eine auch für ein großes Publikum einfach zu verstehende Geschichte erzählt; Musik spielte dabei eine gleichwertige Rolle in der Inszenierung. Der Komposition eines speziellen Soundtracks zur Begleitung der animierten Grafiken kam daher eine entscheidende Bedeutung zu.

„Wenn wir für eine Projection-Mapping-Veranstaltung komponieren, versuchen wir immer, die Musik an die frühere und heutige Funktion des Gebäudes anzupassen – daher erfordert dies einen im Vergleich zu anderen visuellen Medien völlig anderen Ansatz für das Komponieren“, sagt Flaviu Ciocan von Big Total Audio. „Was wirklich aufregend ist: Normalerweise haben wir immer etwas völlig Neues schaffen. Musik und Animation müssen zusammenwirken, um die ganze Geschichte des Gebäudes und des Events zu erzählen."

Als technische Zulieferer unterstützten AV Active, Rock Shop sowie Lang Medientechnik KEG, ZKM, Maxin10sity und Big Total Audio.

Die 180 mal 20 Meter große Projektion wurde durch 24 Panasonic 3-Chip DLP Projektoren mit Pandora Box-gesteuertem Content möglich. Diese wurden in vier Dreiergruppen auf zwei 80 Meter von der Fassade entfernten Lkw aufgestellt. Die Gesamtauflösung erreichte dabei fast 11K (10.800 x 1.080).

Info: www.maxin10sity.net

Projection-Mapping in Karlsruhe (Fotos: Maxin10sity)

Riesiger Materialeinsatz von Nüssli beim Electric Love Festival

Das Electric Love Festival, durchgeführt vom 7. bis zum 9. Juli 2016 am Salzburgring, ist in diesem Jahr mit besonders anspruchsvollen Set-Bauten über die Bühne gegangen. In nur zehn Tagen verbaute das Team rund 500 t Material.

Dank der Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe ist Nüssli befähigt, immer wieder auch anspruchsvolle Aufträge in kurzer Zeit fristgerecht fertigzustellen. Der Auftrag für den Bau des Electric Love Festivals wurde erst vier Wochen vor Festivalbeginn erteilt. Erschwerend hinzu kam das Wetter, das mit stetigen Regengüssen die Aufbauarbeiten behinderte. Und: Die benötigten Materialien mussten mitten in der Hochsaison aus den Niederlassungen in der Schweiz, Österreich und Deutschland zusammengezogen werden. 

Als das Electric Love Festival schließlich am 7. Juli eröffnet wurde, waren allein für das Q-Dance-Areal rund 70 t Material verbaut worden. Bei der Bühne des „Q-Dance-Areals“ handelte es sich um einen bis zu 22 m hoher Sonderbau mit einer Breite von 33,5 m und rund 18 m Tiefe. Noch grösser waren die Dimensionen des Main-Areals. Hier kamen rund 370 t Material zum Einsatz – für eine Bühne von 23 m Höhe, 76 m Breite und 24 m Tiefe. Hinzu kamen VIP-Podeste, der „Starclub“, eine Gerüstbauhalle und zahlreiche kleinere Bauten wie Türme.

Um derart hohe und große Bauwerke realisieren zu können, wurden die Konstruktionsteile weitestgehend am Boden montiert und anschließend mit dem Kran verhoben und verbaut. Trotzdem gehen Gerüstbauten dieser Art ans statische Limit des Materials und zählen daher zu den schwierigsten Bauwerken überhaupt. Um die Bauwerke bis 100 km/h Windgeschwindigkeit standsicher zu machen, mussten nahezu 300 t Ballast eingesetzt werden. 

Auch der Abbau ging mit gerade einmal vier Tagen in Rekordgeschwindigkeit über die Bühne. Das Material machte sich anschließend auf die Reise zu drei verschiedenen Projekten in drei verschiedenen Ländern und wurde direkt auf der Baustelle getrennt verladen. 

Info: www.nussli.com

Konstruktionen von Nüssli (Fotos: Geoffrey Hubel/Heimo Spindler/Nüssli)