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PRG realisiert aktuelle Tour von Drake in USA und Europa

Drake ist nach einer sehr erfolgreichen Tournee durch Nordamerika jetzt in Europa unterwegs. Für das Design sind Steve Kidd und Guy Pavelo verantwortlich. Steve Kidd, Tour Director und Designer, und Guy Pavelo, Lighting Director und Designer, arbeiten bereits seit mehr als fünf Jahren mit Drake zusammen und setzen für die Ausstattung der Tourneen mit Licht- und Videotechnik wieder auf PRG. Betreut werden die Shows in Nordamerika von Curry Grant beziehungsweise Yvonne Donnelly Smith und Stefaan Michels in Europa.

Grundlage des Designs ist eine gebogene LED-Videowand mit neun Millimeter-Pixelpitch. Daran orientiert sich ein Set mit Aufzügen und Dekorationen inklusive einer in die Bühnenrückwand integrierten Overhead-Struktur. Die Verbindung zwischen den einzelnen Modulen erfolgte über ein kinetisches System, das alle Bestandteile zusammenhält. Wunsch und Ziel bei der Gestaltung war ein Design, das sich auch über große Entfernungen leicht transportieren lässt und an den Auftrittsorten schnell und einfach auf- und abgebaut werden kann.

„Für den Bühnenbau haben wir mit SGPS zusammengearbeitet“, so Guy Pavelo. „Das Team musste uns einige Spezialkonstruktionen bauen – angefangen beim geschwungenen Rahmen für die LED-Wand bis zu maßgefertigten Traversen überall dort, wo keine Kabelbrücken eingesetzt werden konnten. Dafür sind wir von 24“ auf 32“ bis 48“ Double-Bay-Trusses mit kürzeren Verbindern und Cast Assembly gewechselt, damit fast alle Scheinwerfer in den Traversen fixiert werden konnten – auch beim Transport.“

Ursprünglich sprach dagegen, dass die Trailer für den Transport in Europa und den USA unterschiedlich beladen werden mussten. In den USA ließen sich in den Trucks vier dieser Prerigged-Traversen übereinander stapeln. In Europa ist das nur mit drei Traversen möglich. Das Equipment für die Shows sollte aber aus Zeit- und Kostengründen möglichst komplett konfektioniert transportiert werden. Allein der Auf- und Abbau der fast 800 Winden für jede Show hätte einen erheblichen Aufwand bedeutet.

„Klar hätten wir Truckspace eingespart, wenn wir schmalere Traversen eingesetzt hätten“, so Guy Pavelo. „Dafür hätte unser Team das Set aber immer komplett auseinandernehmen müssen, um es am nächsten Tag wieder aufzubauen. Schwierig.“ Steve Kidd stimmt ihm zu: „Bei der Konstruktion einer neuen Produktion müssen wir immer gegen die Zeit arbeiten. Zeit und Raum sind die beiden Parameter, die wir in Einklang bringen müssen, um am Veranstaltungsort zum optimalen Ergebnis zu kommen. Das konnten wir für die Drake-Show nur so lösen.“

Ein besonderes Highlight der Show sind die kinetisch bewegten, fußballgroßen „Kugeln“. „Die kinetischen Kugeln sind ein Kooperationsprojekt“, erklärt Guy Pavelo. „Glow Motion Technologies entwickelte dafür das Material. Im Prinzip gibt es zwei verschiedene Komponente: Die Kunststoffkugeln in Fußballgröße mit dem innenliegenden LED-Chip, der die rund 800 Kugeln von innen heraus beleuchtet, und die Winden. Sie kommen inklusive der Steuerung von Stage Kinetik. Glow Motion hat daraus ein funktionsfähiges System für die Tournee gebaut."

Steve Kidd weiter dazu: „Die Winden von Stage Kinetik übernehmen die Positionierung der Kugeln. Als Guy und ich anfingen, über das Design zu sprechen, gab es diesen Effekt noch nicht. Ein gemeinsamer Freund erzählte uns dann davon. Er hatte sie bei einem deutschen Autohersteller in München gesehen." Nach Meinung von Guy Pavelo sind die Bewegungen für den Effekt zwingend erforderlich. Ohne diese wäre es ähnlich wie bei einer Kunstinstallation, bei der die Lichter an- und ausgehen und nach ein paar Sekunden niemand mehr darauf achtet. Als Showeffekt wäre das nicht zu gebrauchen gewesen.

Für die europäische Tournee entstand die Idee für eine Projektionskugel. Drake wollte damit für die Fans in Europa eine andere Show als in Nordamerika bieten. Weiterhin wurde eine B-Bühne integriert und das kinetische System optimiert. Fester Bestandteil der Show in Nordamerika war ein Flugsystem, mit dem der Künstler für einen Song geflogen wurde. In Europa fiel das zugunsten einer Verfeinerung der Kinetik weg, weil dadurch mehr Platz zur Verfügung stand.

Die Inspiration für die Kugelprojektion lieferte eine Kunstinstallation, die in der vergangenen Saison in Toronto stattfand. Sie nannte sich „Tod der Sonne“ und bestand aus einer Kugel mit rund 14 Meter Durchmesser auf einem Sockel, auf der eine Projektion gemapped wurde. Inhaltlich ging es um eine circa 15-minütige Darstellung der Sonnengeschichte. Die Künstler hatten bereits Kontakt zu Drake und stellten Ideen und die Projektionskugel für die Konzeption der Show zur Verfügung. Während der Tournee in Europa sorgen jetzt acht Panasonic 30k Laserprojektoren, jeweils zu zweit gestackt, für die Visuals – gesteuert durch d3 und Blacktrax. Da der Globus während der Show aus dem Boden der B-Bühne aufgeblasen wird, muss die Fokussierung immer wieder neu erfolgen.

Die Integration des Globus für die europäischen Shows forderte eine schnelle Umstellung des Equipments, weil PRG diverse Projektoren und Medienserver zum Set-up hinzufügen musste. Yvonne Donnelly Smith, Director of Music bei PRG XL Video, konnte diese Anforderungen aber innerhalb kurzer Zeit und quasi über das Wochenende lösen.

Eine weitere Ergänzung für Europa war der Einsatz von Barco-Projektoren und dem positionierbaren Spiegelsystem des belgischen Unternehmens. Guy Pavelo über ihren Einsatz: „High End wollte mit dieser Entwicklung die Möglichkeiten von Lasern simulieren. Es handelt sich nicht um Laserprojektoren, aber sie erzeugen ähnliche Effekte – ohne die Nachteile von Lasern wie den üblichen Sicherheitsbeschränkungen. Es gibt zwar nicht diesen typischen grünen Laserbeam, dafür haben diese Geräte andere starke Effekte, die wirklich gut zum Ende der Show passen.“

Für die Auswahl des Beleuchtungsequipments der Tour standen vielen praktische Überlegungen im Fokus: Funktionalität, kompakte Formate, Energieverbrauch, große Helligkeit und Flexibilität. Eingesetzt werden unter anderem Best Boy Spot HP und Best Boy Washes von PRG, viele Icon Beam, Clay Paky Sharpy und Stormy, SGM P5 und Q7 LED-Leuchten – dazu größere Stückzahlen von den neuen High End Geräten Solaspot 1500 und LED Solawash 37. Weiterhin stehen Martin Atomics und GLP XBar 20 Leuchten zur Verfügung.

Die Spots und Washes werden laut Guy Pavelo für die Overhead-Abdeckung verwendet. Wichtig dafür war die Größe der Scheinwerfer. Da sie pre-rigged verwendet wurden, durften bestimmte Formate nicht überschritten werden. Trotzdem mussten Lichtausbeute und -qualität passen. „Wir haben den Icon Beam gewählt“, so Pavelo, „weil der Beam etwas stärker als beim Sharpy ist, obwohl er ja nur aus einem relativ kleinen Kompaktkopf herauskommt. Für Europa haben wir P5 und Q7 hinzugefügt, um zusätzliche Stimmungen und Situationen abdecken zu können. Für die Verfolger entschieden wir uns für das PRG GroundControl Followspot System und installieren die Scheinwerfer auf den Traversen. Die Bedienung erfolgt einerseits vom FOH und andererseits aus dem Backstage-Bereich, weil die Show in zwei Teile aufgeteilt ist und sowohl die Hauptbühne als auch die B-Bühne beleuchtet werden müssen.

Guy Pavelo setzt dieses Material gern ein und sieht auch viele Vorteile für das PRG GroundControl Followspot System. Unter anderem kann er Pyrotechnik leichter integrieren, hat keine Einschränkungen bei kinetischen Anwendungen und auch keine Probleme mit den Followspot-Bedienern. Der zeitliche Nutzen ist ebenfalls nicht zu unterschätzen: „Als wir für die Shows in Europa die B-Bühne integrierten, mussten wir nur noch zwei Lampen nach unten nehmen, sie ein paar Meter zur Seite rücken, wieder anschließen und waren fertig. Es gab keinen sechsstündigen Prozess, nur um zwei Truss Spots neu zu positionieren. Außerdem bewegten wir uns an den meisten Veranstaltungsorten bereits nahe der maximalen Deckenbelastung und waren daher ganz froh, auf dieses zusätzliche Gewicht für sechs Kollegen und die nötige Absicherung verzichten zu können.

Info: www.prg.com

Tourneeproduktion von Drake in Europa (Fotos: PRG XL Video)

Swiss Music Award erstrahlt mit Elation Hybrid und Fuze Lights

Die Lichtdesigner Thomas Gerdon und Nik Evers standen beim Swiss Music Award vor der Herausforderung, eine Vielzahl an unterschiedlichsten Künstlern flexibel in Szene zu setzen und vertrauten für diese Aufgabe auf die Scheinwerfer von Elation Professional – darunter die Hybrid-Movingheads Platinum FLX und Platinum HFX, das neue Fuze Wash Z350 LED-Washlight sowie die ACL 360 Matrix LED-Movinghead-Panels.

Die jährliche Award-Show im Züricher Hallenstadion würdigt nationale wie internationale Musiker in mehr als zehn Kategorien. Zum erweiterten Team von Lichtdesignern Thomas Gerdon und Nik Evers vom Set- und Lichtdesign-Büro HELL Studio gehörten unter anderem Stagedesigner Timo Martens (HELL Studio) und Contentdesigner Roger Staub. Bereitgestellt wurden die Elation-Scheinwerfer von der Habegger AG, die als Produktionsfirma bereits seit Jahren für die technische Umsetzung der Award-Show verantwortlich zeichnet.

Als dominierender visueller Bezugspunkt des übergeordneten Setdesigns fungierten diverse szenische Video-Würfel, die dem gesamten Set eine räumliche Höhe und Tiefe verliehen und mit dynamischem Grafikcontent sowie einheitlichen Farben bespielt wurden. Der zentral über dem Bühnenmittelpunkt positionierte, größte Videowürfel enthielt zudem eine Besonderheit: 20 x ACL 360 Matrix, die von Thomas Gerdon für eine Vielzahl an Beleuchtungsaufgaben verwendet wurden. „Wir haben die ACL 360 Matrix sowohl für Pixelmapping-Aufgaben wie auch als generische Washlights eingesetzt. Für bestimmte Auftritte kamen sie zudem auch als Hintergrund zum Einsatz“, erläutert Gerdon. „Ganz gleich für welche Anwendung – die ACL 360 Matrix meisterten jede Aufgabe mit Bravour.“ In Kombination mit der 360°-Beweglichkeit sowie der individuellen Pixelkontrolle ermöglichen die ACL 360 Matrix LED-Panels mit ihren 25x 15 Watt starken RGBW LEDs und dem engen 4°-Beam für jede Linse eine breite Auswahl an dynamischen Effekten.

Thomas Gerdon ist ein Anhänger multifunktionaler Scheinwerfer und ihrer zahlreichen kreativen Optionen. Aus diesem Grund setzte der Lichtdesigner auf zwölf Elation Platinum FLX Moving-Heads. „Ich hatte die FLX in Kombination mit den Platinum HFX bereits für die Produktion von „Verstehen Sie Spaß“ letzten Herbst im Einsatz“, so Gerdon über den kombinierten Spot-, Beam- und Wash-Scheinwerfer mit seiner 470 Watt starken und 20.000 Lumen hellen Lampe. „Meiner Meinung nach schlägt der FLX jeden anderen Hybrid-Scheinwerfer auf dem Markt – vor allem hinsichtlich der Lichtstärke und der Farbmischung.“

Flexible Scheinwerfer, insbesondere intelligente Hybrid-Varianten, eignen sich besonders für Produktionen wie die Swiss Music Awards, die individuell angepasste Looks für eine Vielzahl unterschiedlicher Acts erfordern. „Für diese Show mussten wir besonders flexibel arbeiten“, erläutert Gerdon. „Es gab junge und ältere Künstler, Up-Tempo-Techno- und Rock-Nummern sowie langsame Balladen. Dementsprechend reichte die Palette von effektvollen Farblooks bis hin zu reinem Weißlicht.“ Bei den Swiss Music Awards arbeitete Gerdon eng mit dem jeweiligen Management der Künstler zusammen, das bereits mit bestimmten Vorstellungen hinsichtlich Farbgebung und Tempo auf die Designer zukam. Auf Basis dieser Ideen entwickelten Gerdon, Evers und ihr Team letztendlich die einzelnen visuellen Designs, die im Anschluss an die Proben final angepasst wurden. „Vom Pre-Programming bis zur Show hatten wir in diesem Fall nur drei Tage Zeit – ein extrem enger Zeitplan“, so Gerdon.

Neben den Platinum FLX setzte Thomas Gerdon zudem auf zwölf Platinum HFX Spot-/Beam-/Wash-Movingheads, die auf demselben optischen System wie der preisgekrönte, große Bruder FLX basieren. Insgesamt positionierte Gerdon zwölf FLX und HFX an je zwei vertikalen Traversen pro Bühnenseite, wobei sich die FLX auf der äußeren Traverse befanden. Beide Hybrid-Scheinwerfer kamen im Verlauf der Award-Show für unterschiedlichste Anwendungen zum Einsatz – von farbigen Wash-Effekten im Hintergrund über prominente Beams bis hin zu raumgreifenden Gobo-Looks.

Bereits für das Lichtdesign von „Verstehen Sie Spaß” im Herbst 2016 vertraute Thomas Gerdon auf die Fuze Wash Z120 Moving-Heads aus der Fuze-Serie von Elation Professional. Für die Swiss Music Awards setzte Gerdon nun auf die größeren, leistungsstärkeren Fuze Wash Z350. „Die Fuze lassen sich von einem „old school discharge“ Moving Head kaum unterscheiden“, zeigt sich der Lichtdesigner von den PAR-Movingheads mit Einzeloptik beeindruckt.

Der Fuze Wash Z350 verfügt über eine 350W RGBW COB LED inklusive Zoom und liefert Dank seines extrem homogenisierten farbigen Lichtfeldes klassische Wash-Looks. Bei den Swiss Music Awards kamen die Fuze Wash Z350 mit herausgefahrenem Zoom auf einer Traverse im hinteren Bühnenbereich zur Vermeidung schwarzer Löcher auf der Bühne als auch für Beam-Projektionen zum Einsatz. „Ich kenne keinen anderen LED-Scheinwerfer mit Einzeloptik, der im Kamerabild wie ein „old school discharge“  Washer rüberkommt“, zeigt sich Gerdon beeindruckt. „Die Fuze-Serie ist einzigartig auf dem Markt und allein deswegen interessant. Die Farben sind großartig und auch der Zoom arbeitet richtig gut. Der Fuze ist ein Scheinwerfer für die Beleuchtungsbasics – und das bewerkstelligt er perfekt.“ Darüber hinaus setzte Gerdon die Fuze Wash Z350 auch als Weißlicht für gleißend helle Looks ein. Die Awards wurden live im Schweizer Fernsehen auf SRF übertragen sowie auf RSI.ch gestreamt.

Info: www.elationlighting.eu

Swiss Music Awards (Fotos:  Hangar Ent. Group GmbH)

Sinus Event-Technik bei Lufthansa-Präsentation

Im Rahmen einer großen Show hat die Lufthansa Anfang Februar 2017 den neuen A350 am Münchner Flughafen vorgestellt. Den Auftrag zur Durchführung dieser Veranstaltung erhielt Eisele Communications, Sinus Event-Technik wurde mit der technischen Planung und Umsetzung betraut. Für 2.000 Gäste wurde eine Inszenierung in Hangar 1 auf einer Fläche von rund 10.000 qm geschaffen. Fünf LKW Ladungen mit technischem Equipment wurden bei dem Event benötigt.

Fünf LKW mit technischem Equipment, knapp 60 Techniker und Helfer vor Ort, zwei Tages- und eine Nachtschicht – so die Rahmendaten für die Aufbaubauarbeiten im Hangar. Neben Rigging, Audio, Video und Ton galt es für Sinus dabei auch, Lösungen für spezielle Anforderungen zu schaffen. So mussten beispielsweise mehrere Heizaggregate positioniert und für das Catering eine spezielle Strom-Infrastruktur aufgesetzt werden.

Fast die gesamte Technik wurde geflogen. Nicht unproblematisch, bei der großen Höhe des Hangars. Der tiefste Hängepunkt liegt hier bei 24 Meter über dem Boden. Ein Scherenlift, zwei Teleskopsteiger und 56 Motorkettenzüge halfen den Technikern circa 450 Meter Traverse und die benötigte Technik nach oben zu bringen und dort zu montieren. Insgesamt wurden 13 Tonnen Dachlast eingebracht.

Nach dem Aufbau startete das Finetuning. Genaues Ausrichten der Projektoren, Positionierung von Scheinwerfern und Movinglights, Ausrichten und Einmessen der Lautsprecher sowie das Einbringen von Kameras, Funkstrecken, Mikrofone, Led-Wand und Zuspieler war dabei zu bewerkstelligen.

Dann kamen die erfolgreich verlaufende Probe und der Event, der nach den Ansprachen und Präsentationen auch Fahrt aufnahm, als das Flugzeug enthüllt wurde. Ein ansteigender Pulsschlag ging dabei hörbar durch den dunklen Hangar, Lichtimpulse flackerten und 2.000 Menschen schauten Richtung Bühne. Licht, Ton und Video arbeiteten auf den Höhepunkt hin – bis nach fünf Minuten der 900 qm große Vorhang fiel und den Blick auf den A350 freigab. Dann folgte der offizielle Teil der Flugzeugtaufe, die von Projektionen auf dem illuminierten Flugzeug begleitet wurde. Danach: Auftritt einer Band, womit der Startschuss für die dazugehörige Feier gegeben wurde.

Info: www.sinus.de

Präsentation, Impressionen vom Aufbau (Fotos: Andreas Richter / Sinus)

Beginner mit GT-1 und impression X4 auf Tour

Pünktlich zum 25. Bandjubiläum und nach sechs Jahren Bühnenabstinenz sind die Beginner wieder da und auf Tour. Der erste Teil mit 14 Stopps tourte bereits im November und Dezember durch Deutschland, für den März 2017 stehen weitere 16 Termine auf der Agenda.

Für das Lichtdesign der Tour zeichnet diesmal Bertil Mark verantwortlich und dieser bediente sich dafür reichlich aus dem Portfolio von GLP. Insbesondere bei der neuen Hybridlampe GT-1, von denen alleine 70 Stück mit auf der Tour sind. „Ich mag das Gefühl und den Punch dieser Multi-Fixtures. Ich war erstmals im Sommer bei Rammstein mit dieser Lampe unterwegs und ihre Flexibilität hat mich sofort überzeugt. Enge, satte Beams oder schöne Mid-Air Effekte sind überhaupt kein Problem“, so Bertil Mark über den GT-1, der mit einem stufenlosen Zoom von 2,5 bis 55 Grad überzeugen zu weiß und selbst im Beam Mode ganz ohne zusätzliche Blenden auskommt.

Neben den GT-1 mit seiner 440 Watt Osram Sirius HRI Entladungslampe setzt Bertil Mark bei der aktuellen Tour aber auch ganz massiv auf die LED-Modelle aus der impression Serie. Hier steht der Fixture Count bei 56 impression X4 Bar 20 und 24 impression X4, beide gehören für Mark längst zum Portfolio seiner immer wieder unterschiedlichen Designs. „Die impression X4 Bars verwende ich schon eine ganze Weile und bin trotzdem jedes Mal aufs Neue fasziniert von den Effekten, die damit möglich sind.“ Bei den Beginnern kommen die Bars gleich an verschiedenen Stellen zum Einsatz – auf der Bühnenkante im Rigg, und als rautenförmige Designelemente direkt über den Künstlern. „Die Idee dahinter ist, dass ich es schön finde auch mal eckiges Licht machen zu können“, beschreibt der Designer den Einsatzort der Bars.

Die insgesamt 24  impression X4 mit ihren 19 RGBW LED und dem sieben bis 50 Grad Zoom setzt Bertil Mark auf Stativen an der Bühnenseite ein.  Sie sorgen dort für Farbe und Bewegung auf dem gesamten Set.

Info: www.glp.de

Konzert der Beginner (Fotos: Paul Gärtner)

Elation erleuchtet das Kölner Bootshaus

Mit Produkten von Elation ist das Bootshaus in Köln, Club für vornehmlich elektronische Tanzmusik, aufpoliert worden. Platinum HFX Hybrid-Moving-Heads und ACL 360 Bar Effektscheinwerfer wurden kürzlich von LaserFrame Veranstaltungstechnik am Mainfloor des Clubs installiert. Neben dem großen Außenbereich für Open-Airs beherbergt das Bootshaus drei Räume, von denen der Mainfloor mit einer Kapazität von bis zu 1.200 Gästen der größte ist. Hier installierte LaserFrame insgesamt 16 Elation Platinum HFX sowie 20 ACL 360 Bars entlang des Dancefloors.

Der Platinum HFX ist ein multifunktionaler Hybrid-Scheinwerfer mit vielseitigen Möglichkeiten – von scharfen Beam-Effekten über großflächige Flower-Looks bis hin zu farbigen Wash-Effekten. Voll ausgestattet mit Farb-, Grafik- und Effektoptionen, basiert das mittelgroße Moving-Head auf einer 280 Watt starken Philips MSD Platinum 14R Lampe mit bis zu 12.000 Lumen Gesamthelligkeit. „Die Entscheidung für den HFX fiel nicht zuletzt aufgrund seines exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnisses“, erläutert LaserFrame-Geschäftsführer Guido Schütz. „Meiner Ansicht nach ist der HFX diesbezüglich das Nonplusultra auf dem Markt. Wir haben ihn gegen andere Hybrid-Scheinwerfer der Top-Hersteller getestet und der HFX hat sich in jedem Vergleich durchgesetzt. Besonders beeindruckt waren wir von seiner Vielseitigkeit. Der HFX erzeugt einen fantastischen, extrem hellen Spot, überzeugt im Vergleich zu vielen Produkten anderer Hersteller jedoch ebenso als Beam.” Mit ihrem Firmensitz in Kerpen in der Nähe von Köln gehört LaserFrame zu den festen Technikpartnern des Bootshaus-Clubs und zeichnet für eine Vielzahl von Aufgaben verantwortlich – von Technik-Installationen über Showprogrammierungen bis hin zum Licht-Design bei Special Events.

„Neben den Moving Heads suchte das Bootshaus auch nach einem besonderen Effektscheinwerfer, mit dem sich die gewünschten High-Energy-Looks auf dem Mainfloor realisieren lassen”, so Schütz weiter. „Wir arbeiten gerne mit Produkten aus einer Hand von einem Hersteller. Vor diesem Hintergrund haben wir uns für die ACL 360 Bar von Elation entschieden.” Seitdem zählt die LED-Moving-Bar dank ihrer hohen Lichtleistung, der Farbvielfalt sowie der durchgängigen Rotation der Leiste zu den zentralen Licht-Design-Elementen auf dem Mainfloor. Insbesondere aufgrund der dynamischen Bewegungseffekte sowie der individuellen Pixel-Kontrolle bietet die ACL 360 Bar im Zusammenspiel mit den weiteren Scheinwerfern vielfältige Optionen.

Info: www.elation.eu

Elation-Installation im Bootshaus ( Fotos:  Julian Huke Photography)