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Panasonic bei den „World Masters of Projection Mapping”

Der neue Panasonic Laserprojektor PT-RZ21K mit 20.000 Lumen kommt bei der Eröffnung der World Masters of Projection Mapping zum Einsatz, die während der ISE 2018 ihren Höhepunkt erreichen wird.

Die Veranstalter des Amsterdam Light Festival arbeiten mit der ISE und RAI Amsterdam zusammen, um den Wettbewerb vom 14. Januar bis zum 9. Februar 2018 auszutragen. Die Videoinstallationen der Wettbewerbsteilnehmer werden auf die Fassade des EYE Filmmuseum projiziert. Vor-Ort-Support und Installation der Technik wird von BeamSystems bereitgestellt.

Die fünf Künstler, die an dem Event teilnehmen, bearbeiten die gleiche Thematik: „Bridging The Gap“. Eine Herausforderung für die Künstler sind zwei 40 x 15 Meter große Wasserleinwände. Diese Wasserprojektionen fügen der Aufgabenstellung ein dynamisches Szenenelement hinzu, wodurch eine dreidimensionale und lebendige Bühne entstehen soll.

Panasonic ist dabei Platinum Sponsor der ISE und stellt für die World Masters of Projection Mapping das Projektionsequipment zur Verfügung. Eine Kombination aus PT-RZ21K Projektoren und den 30.000 Lumen starken PT-RZ31K Projektoren kommt beim Wettbewerb zum Einsatz. Beide Projektoren sind speziell für Live-Events und Großveranstaltungen entwickelt und bieten 20.000 Stunden wartungsfreien Betrieb.

Die finale Show der World Masters of Projection Mapping findet am 8. Februar 2018 statt. Der von der Jury ausgewählte Gewinner wird am 9. Februar, dem letzten Tag der ISE 2018, bekannt gegeben.

Info: www.business.panasonic.de

Mapping auf dem Eye Filmmuseum (Fotos: Janus von den Eijnden / Bas Uterwijk)

GLP JDC1 und impression X4 Bars für die Killers

Über ein Jahrzehnt ist Steven Douglas inzwischen mit der Band „Killers“ unterwegs. Diesmal hat er rund 100 impression X4 Bars und mehr als 30 JDC1 Hybridstrobes in das Lichtdesign der aktuellen Tour integriert.

Anders als bei den vergangenen Touren der Killers startete Douglas bereits mit dem Design und Artwork, als die Musiker noch im Studio steckten und die letzten Aufnahmen für das Album zur Tour liefen. „Trotzdem war uns von Anfang an klar, dass die Fans etwas ganz besonderes erwarten würde. Also haben wir mit dem Lichtdesign zur neuen Tour begonnen, sobald die ersten Skizzen zum Set von den Setdesignern von Fireplay vorlagen.“

Obgleich Steven Douglas bei diesem Projekt zum ersten Mal die impression X4 Bars einsetzte, standen diese Scheinwerfer schon lange auf seiner Liste. „Für diesen Job brauchte ich eine Lösung, mit der ich gleichzeitig szenisches Licht setzen konnte, aber genauso gut auch die Bühne in Licht und Farbe tauchen konnte – denn abgesehen von einigen Washlights in der Fronttruss hatte ich keine weiteren Washlights eingeplant“, erklärt Douglas. „Zusätzlich hatten wir sehr viel Video mit dabei und wollten deshalb mehr Beams in die Show einbauen.“ Die Lösung waren also die sogenannten „Pods“ über der Bühne, die der Designer und seine Crew mit den impression X4 Bars bestückten. „Ich wusste, ich kann diese Bars flexibel einsetzen, einmal als extrem schmales Lichtband und dann als vollwertigen Wash. So konnte ich ein paar der Bilder aus dem alten Marquee Club in Vegas tatsächlich in die aktuelle Show integrieren. On top erwiesen sich die impression X4 Bars auch noch als perfekte Wahl, um die Videowand im Bühnenhintergrund in Szene zu setzen. Durch den schlanken Footprint der Bars verschwanden die impression X4 Bars rechts und links praktisch unsichtbar.“

In seinem Design integriert finden sich schließlich neben den insgesamt 86 impression X4 Bars weitere 33 JDC1 Hybridstrobes wieder – acht davon in der Fronttruss, 13 an Pipes montiert auf der Bühne zwischen den Musikern und weitere zwölf Hybridstrobes über der Bühne. „Diese Strobes sind die perfekte Mischung aus Wash und Strobe“, freut er sich. „Ich kann die gesamte Bühne damit in Licht tauchen und gleichzeitig das Strobe nutzen.“ Die JDC1 nutzt Douglas im 23-Kanal Mode, die impression X4 Bars im 35-Kanal Mode, zur Ansteuerung kommt eine grandMA2 zum Einsatz.

Für die reibungslose Logistik in den USA und UK sorgten erneut Christie Lites in den USA und Neg Earth in Großbritannien. „Die Pods kamen von Christie Lites, komplett bestückt und verkabelt“, erklärt Douglas. „Das hat sich als deutlich einfacher und sicherer herausgestellt, als die Teile Abend für Abend neu zu bestücken und zu verkabeln. Die zusätzlichen impression X4 Bars sowie die JDC1 Strobes wurden von Neg Earth geliefert und wie immer war der Support beider Firmen brillant.“

Info: www.glp.de

Lichtdesign für die Killers (Fotos: Ralph Larmann)

Robe unterstützt Kunstinstallation Skalar

Skalar ist eine Kunstinstallation im Berliner Kraftwerk, die die komplexen Auswirkungen von Licht und Klang auf die menschliche Wahrnehmung erforscht. Der Lichtkünstler Christoph Bauder und der Musiker Kangding Ray transformieren in ihrer kinetischen Installation die menschlichen Grundgefühle wie beispielsweise Wut, Heiterkeit oder Vorfreudemit Musik und Licht in ein 3D-Raumkunstwerk. Dazu nutzen sie 65 frei verfahrbare Spiegel, die von 90 Robe Movinglights angestrahlt werden. Die kinetische Installation kann dank der C1-Zertifizierung der Winden von Kinetic Lights über den Köpfen des Publikums betrieben werden.

Die Ausstellung kann vom 27. Januar bis zum 25. Februar  2018 besucht werden - siehe dazu die Daten weiter unten. Am 4. Februar 2018 um 18.00 und um 20.30 Uhr sowie am 24. Februar 2018 um 20.00 und um 22.30 Uhr findet zudem eine Live-Performance mit den beiden Künstlern statt.

Info: www.robelighting.de

Skalar (Fotos: Christoph Bauder/Kangding Ray)

L&S setzt beim Deutschen Umweltpreis auf SGM

L&S ist als Full-Service-Anbieter seit 25 Jahren im Geschäft. Das Unternehmen ist auf die technische Planung und Umsetzung professioneller Veranstaltungen und Ausstellungsstände spezialisiert. Die Firma betreut für ihre Kunden im In- und Ausland Projekte in Sachen Veranstaltungen und Messen und arbeitet mit einem umfangreichen und modernen Materialpark. Bürogebäude und Lager bieten eine Fläche von insgesamt 3.500 qm, neben den 25 festen gibt es noch 50 freie Mitarbeiter. Firmengründer Tobias Berghaus greift für seine Projekte auch auf Leuchten von SGM zurück, wie bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises in Braunschweig.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hatte die jährliche Veranstaltung neu ausgeschrieben. „L&S hat gemeinsam mit fischerAppelt aus Hamburg als Content-Agentur am Pitch teilgenommen. Es ging hier um die Entwicklung eines mehrfach verwendbaren nachhaltigen Bühnenbildes sowie eines Technik- und Dienstleistungskonzeptes zur Durchführung dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung“, erklärt Berghaus. „Unser Auftrag umfasste dabei Planung und Bau des Bühnenbilds, die Stellung der gesamten Ton-, Licht- und Videotechnik sowie der Dekoration. Zusammen mit der Kreativagentur standen wir in der Gesamtverantwortung für die Durchführung der Veranstaltung.“

Eine Besonderheit bei dieser Veranstaltung war die Vorgabe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, nur energieeffiziente Leuchten mit LED-Technik einzusetzen. „Das war der Grund, warum wir uns auch für die SGM S-4 entschieden haben“, erklärt Stefan Werthmöller von L&S und erläutert weiter: „Ein hochwertiges Kameraweißlicht für die Übertragung der Veranstaltung ins TV ausschließlich auf LED-Basis sicherzustellen und dann noch den Bundespräsidenten als Redner auf der Bühne zu haben, ist schon eine Herausforderung.

Auch auf dem Messestand von FHB Arbeitsbekleidung kamen im vergangenen Herbst die S-4 zum Einsatz, von denen L&S insgesamt 42 Stück im Mietbestand hat. Berghaus dazu: „Neben dem Deutschen Umweltpreis haben wir mittlerweile viele Kunden, die auf LED-Beleuchtung bei Messeständen Wert legen. Hier geht es vor allem darum, Spots für die gezielte Beleuchtung von Exponaten und Logo/Dekoration zu haben, aber auch, mit Floods ein flächiges Grundlicht zu erzeugen. Im Gastro-Bereich eines Messestands sind warme Weiß-Töne gefragt, während die Produkte eher im Kaltweiß erstrahlen sollen. Insgesamt ist also eine flexible Farbtemperatur im Weißlichtbereich gefragt und die S-4 bietet uns zusätzlich die Möglichkeit, mit Farben zu gestalten. Damit sind wir so flexibel, dass wir auch für Standpartys oder ähnliche Events bestens gerüstet sind.“

Im Event-Bereich hat L&S die S-4 bereits für einige kleine Events als Bühnenfrontlicht eingesetzt und ebenso als Floor-Spot, weiß Werthmöller: „Für uns ist bei der S-4 aber auch die IP65-Fähigkeit wichtig, sodass wir sie ohne Bedenken im Outdoor-Segment einsetzen können. Die Torblenden sind klasse, weil sie uns für die verschiedenen Einsatzbereiche die nötige Flexibilität geben und das Design ist sehr formschön, sodass die Leuchte sich gut bei Events in das Gesamtbild einfügt. Generell schätzen wir die Qualität der SGM-Leuchten wie der S-4 oder der P-5, die wir auch im Einsatz haben. Sie sind gut durchdacht und liefern einen hohen Output.“

Info: www.ls-vision.de, www.sgmlight.de

Bühne beim Umweltpreis (Foto: L&S)

SGM-Equipment für die Seebühne Bregenz

Die Bühne im österreichischen Bregenz liegt direkt am Ufer des Bodensees und ist auf dem Wasser positioniert. Doch nicht nur der Ort ist etwas Spezielles, denn für die alle zwei Jahre wechselnden Inszenierungen werden starke Bühnenbilder geschaffen, die in kreativer Hinsicht Grenzen erweitern. In diesem Spieljahr waren Leuchten von SGM ein wichtiger Bestandteil des Bühnenkonzepts, für dessen Umsetzung Markus Holdermann unter anderem auch verantwortlich zeichnet.

Markus Holdermann ist der zuständige Beleuchtungsmeister auf der Seebühne in Bregenz und zusätzlich stellvertretender Leiter der Abteilung Licht. „Meine Aufgabe ist es, die Ideen beziehungsweise das Lichtkonzept des Light-Designers für die jeweiligen See-Produktionen umzusetzen. Konkret heißt das für mich, dass ich mich um die gesamte technische Planung kümmere. Ich schaue, dass wir ausreichend Personal zur Verfügung haben und natürlich auch, dass die gesteckten Budget-Rahmen eingehalten werden.“

Im Jahr 2017 und 2018 steht „Carmen“ auf dem Spielplan und nachdem Markus Holdermann die Vorarbeiten für diese Inszenierung alle erledigt und auf den Weg gebracht hatte, ging es für ihn und das Team an die Proben und die jeweiligen Vorstellungen. „Aufgrund des immensen Aufwands, den wir bei den Bühnenbildern betreiben, laufen unsere Produktionen immer über zwei Jahre. Nach Ende der kommenden Saison kümmere ich mich dann also um den Abbau.“

Aktuell laufen die Planungen für die nächste Produktion auf Hochtouren. 2019 will man „Rigoletto“ auf die schwimmenden Bretter der Seebühne bringen.

Bei der aktuellen Carmen-Inszenierung war er nicht nur für die Beleuchtung zuständig, sondern ihm unterstand auch der gesamte Multimedia-Bereich. „Bei Carmen ging es neben dem Lichtkonzept auch um die Umsetzung des Videodesigns. Da wir Videoprojektoren und Live-Kameras einsetzten, war das perfekte Zusammenspiel von Licht und Video sehr wichtig.“

Bei den Inszenierungen genießt Markus Holdermann auch einen gewissen künstlerischen Freiraum, in dem er sich bewegen kann: „Meine Kreativität kann ich hauptsächlich im Bereich der technischen Umsetzung einbringen, da ich auf meine langjährige Erfahrung auf der Seebühne zurückgreifen kann.“

Eine große Herausforderung bei jeder Produktion in Bregenz ist immer wieder die Positionierung und Installation von Scheinwerfern im Open-Air-Bereich, wie Markus Holdermann berichtet: „Die Positionen im Bühnenbild sollten möglichst nicht sichtbar sein und die Installation muss allen Wettersituationen standhalten. Dabei spielen Regen, Wind aber auch die Sonneneinstrahlung eine große Rolle.“

Bei „Carmen“ vertraute er auf Leuchten von SGM: „Neben 16 Stück G-Profile haben wir 14 Stück P-5 und zwei Q-7 im Einsatz. Die Produkte sind ideal für den Einsatz auf der Seebühne. Ihre Wetterbeständigkeit und die ausgereifte Technologie machen sie für mich zur ersten Wahl bei der Umsetzung des Lichtkonzeptes.

„Besonders mit den G-Profile Moving-Lights konnten wir die Positionierung am optimalsten umsetzen und dank der Wetterbeständigkeit auf platzraubende Regenschutzgehäuse verzichten. Das hat sich auch bei einer anderen Gelegenheit bestens bewährt, denn einige G-Profiles, die als Gegenlicht genutzt wurden, mussten wir direkt unter einem ‚Regenvorhang‘ montieren. Die Lampen waren also bei jeder Show über mehrere Minuten im Wasser und haben das ohne Probleme mitgemacht.“

Generell ist die Nähe der Bühne zum Wasser ein Faktor, den die Crew beim Einsatz der Technik beachten muss. „Es ist nicht nur der Regen, beziehungsweise künstliche Regen („Regenvorhang“), sondern auch manches Mal das Hochwasser, das zu Problemen führen kann und das wir immer berücksichtigen müssen.“

Info: www.sgmlight.de

Produktion in Bregenz, SGM-Leuchten (Fotos: Ralph Larmann)