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L&S setzt beim Deutschen Umweltpreis auf SGM

L&S ist als Full-Service-Anbieter seit 25 Jahren im Geschäft. Das Unternehmen ist auf die technische Planung und Umsetzung professioneller Veranstaltungen und Ausstellungsstände spezialisiert. Die Firma betreut für ihre Kunden im In- und Ausland Projekte in Sachen Veranstaltungen und Messen und arbeitet mit einem umfangreichen und modernen Materialpark. Bürogebäude und Lager bieten eine Fläche von insgesamt 3.500 qm, neben den 25 festen gibt es noch 50 freie Mitarbeiter. Firmengründer Tobias Berghaus greift für seine Projekte auch auf Leuchten von SGM zurück, wie bei der Verleihung des Deutschen Umweltpreises in Braunschweig.

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hatte die jährliche Veranstaltung neu ausgeschrieben. „L&S hat gemeinsam mit fischerAppelt aus Hamburg als Content-Agentur am Pitch teilgenommen. Es ging hier um die Entwicklung eines mehrfach verwendbaren nachhaltigen Bühnenbildes sowie eines Technik- und Dienstleistungskonzeptes zur Durchführung dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung“, erklärt Berghaus. „Unser Auftrag umfasste dabei Planung und Bau des Bühnenbilds, die Stellung der gesamten Ton-, Licht- und Videotechnik sowie der Dekoration. Zusammen mit der Kreativagentur standen wir in der Gesamtverantwortung für die Durchführung der Veranstaltung.“

Eine Besonderheit bei dieser Veranstaltung war die Vorgabe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, nur energieeffiziente Leuchten mit LED-Technik einzusetzen. „Das war der Grund, warum wir uns auch für die SGM S-4 entschieden haben“, erklärt Stefan Werthmöller von L&S und erläutert weiter: „Ein hochwertiges Kameraweißlicht für die Übertragung der Veranstaltung ins TV ausschließlich auf LED-Basis sicherzustellen und dann noch den Bundespräsidenten als Redner auf der Bühne zu haben, ist schon eine Herausforderung.

Auch auf dem Messestand von FHB Arbeitsbekleidung kamen im vergangenen Herbst die S-4 zum Einsatz, von denen L&S insgesamt 42 Stück im Mietbestand hat. Berghaus dazu: „Neben dem Deutschen Umweltpreis haben wir mittlerweile viele Kunden, die auf LED-Beleuchtung bei Messeständen Wert legen. Hier geht es vor allem darum, Spots für die gezielte Beleuchtung von Exponaten und Logo/Dekoration zu haben, aber auch, mit Floods ein flächiges Grundlicht zu erzeugen. Im Gastro-Bereich eines Messestands sind warme Weiß-Töne gefragt, während die Produkte eher im Kaltweiß erstrahlen sollen. Insgesamt ist also eine flexible Farbtemperatur im Weißlichtbereich gefragt und die S-4 bietet uns zusätzlich die Möglichkeit, mit Farben zu gestalten. Damit sind wir so flexibel, dass wir auch für Standpartys oder ähnliche Events bestens gerüstet sind.“

Im Event-Bereich hat L&S die S-4 bereits für einige kleine Events als Bühnenfrontlicht eingesetzt und ebenso als Floor-Spot, weiß Werthmöller: „Für uns ist bei der S-4 aber auch die IP65-Fähigkeit wichtig, sodass wir sie ohne Bedenken im Outdoor-Segment einsetzen können. Die Torblenden sind klasse, weil sie uns für die verschiedenen Einsatzbereiche die nötige Flexibilität geben und das Design ist sehr formschön, sodass die Leuchte sich gut bei Events in das Gesamtbild einfügt. Generell schätzen wir die Qualität der SGM-Leuchten wie der S-4 oder der P-5, die wir auch im Einsatz haben. Sie sind gut durchdacht und liefern einen hohen Output.“

Info: www.ls-vision.de, www.sgmlight.de

Bühne beim Umweltpreis (Foto: L&S)

Robe unterstützt Kunstinstallation Skalar

Skalar ist eine Kunstinstallation im Berliner Kraftwerk, die die komplexen Auswirkungen von Licht und Klang auf die menschliche Wahrnehmung erforscht. Der Lichtkünstler Christoph Bauder und der Musiker Kangding Ray transformieren in ihrer kinetischen Installation die menschlichen Grundgefühle wie beispielsweise Wut, Heiterkeit oder Vorfreudemit Musik und Licht in ein 3D-Raumkunstwerk. Dazu nutzen sie 65 frei verfahrbare Spiegel, die von 90 Robe Movinglights angestrahlt werden. Die kinetische Installation kann dank der C1-Zertifizierung der Winden von Kinetic Lights über den Köpfen des Publikums betrieben werden.

Die Ausstellung kann vom 27. Januar bis zum 25. Februar  2018 besucht werden - siehe dazu die Daten weiter unten. Am 4. Februar 2018 um 18.00 und um 20.30 Uhr sowie am 24. Februar 2018 um 20.00 und um 22.30 Uhr findet zudem eine Live-Performance mit den beiden Künstlern statt.

Info: www.robelighting.de

Skalar (Fotos: Christoph Bauder/Kangding Ray)

Aquanario Wassershow mit Art Evolution Service

Aquanario gilt als die größte mobile Wassershow Europas und verbindet die Elemente Wasser, Luft und Feuer mit aktueller Video-, Laser-, Licht- und Pyrotechnik zu einem multimedialen Ereignis. Für die Inszenierung vor der historischen Kulisse des Mannheimer Barockschlosses vertraute der Veranstalter Luna Park bei der Licht-, Ton- und Videotechnik auf die Realisierung durch Art Evolution Service aus Frankfurt. Das Unternehmen zeichnete sich auch für die Gesamt-Produktionsleitung verantwortlich und stellte einen Meister für Veranstaltungstechnik zur Verfügung. Damit konnte die Open-Air-Show den Anforderungen der VStättV Baden-Württemberg gerecht werden.

Das Team von Art Evolution Service wurde erst kurzfristig durch den Ausfall des eigentlich engagierten technischen Dienstleisters für dieses Projekt beauftragt und trat somit unter erschwerten Bedingungen an. Die Herausforderungen waren dabei umfangreich. Die Show Aquanario kommt mit einem 60 x 10 Meter messenden Wasserbecken mit einem Meter Tiefe und setzt für Projektionen auf drei Waterscreens. Zwei dieser Screens sind im Format 15 x 9 Meter, das dritte ist 30 x 12 Meter groß. Pyrotechnik, Laser, Licht, Video und Wassertechnik sind mit einem Timecode synchronisiert, der für die Illumination des Barockschlosses neu zu programmieren war – alles unter Zeitdruck in Tages- und Nachtschichten.

Für die Beleuchtung setzte Art Evolution Service komplett auf akkubetriebene Produkte und engagierte für das Lichtdesign und -Operating Fedor Stuhrmann und Mathias Allgeier von studio : 3 GbR. Sie spezifizierten die Lampen AX1, AX10 und AX3 von Astera, die über eine grandMA 2 light gesteuert wurden. Die Datendistribution an die rund 350 Scheinwerfer erfolgte per Lumenradio CRMX. Den Content für die Projektionen liefert ein Pandoras Box Quad Server.

Tatkräftige Unterstützung für Art Evolution Service bei diesem Projekt leistete ebenfalls Stefan Altenhofen von der Showrental GmbH, der mit seinen Medienservern für die Zuspielung sorgte.

Info: www.art-evolution.de

Mit Astera illuminiertes Barockschloss Mannheim (Foto: Art Evolution Service)

SGM-Equipment für die Seebühne Bregenz

Die Bühne im österreichischen Bregenz liegt direkt am Ufer des Bodensees und ist auf dem Wasser positioniert. Doch nicht nur der Ort ist etwas Spezielles, denn für die alle zwei Jahre wechselnden Inszenierungen werden starke Bühnenbilder geschaffen, die in kreativer Hinsicht Grenzen erweitern. In diesem Spieljahr waren Leuchten von SGM ein wichtiger Bestandteil des Bühnenkonzepts, für dessen Umsetzung Markus Holdermann unter anderem auch verantwortlich zeichnet.

Markus Holdermann ist der zuständige Beleuchtungsmeister auf der Seebühne in Bregenz und zusätzlich stellvertretender Leiter der Abteilung Licht. „Meine Aufgabe ist es, die Ideen beziehungsweise das Lichtkonzept des Light-Designers für die jeweiligen See-Produktionen umzusetzen. Konkret heißt das für mich, dass ich mich um die gesamte technische Planung kümmere. Ich schaue, dass wir ausreichend Personal zur Verfügung haben und natürlich auch, dass die gesteckten Budget-Rahmen eingehalten werden.“

Im Jahr 2017 und 2018 steht „Carmen“ auf dem Spielplan und nachdem Markus Holdermann die Vorarbeiten für diese Inszenierung alle erledigt und auf den Weg gebracht hatte, ging es für ihn und das Team an die Proben und die jeweiligen Vorstellungen. „Aufgrund des immensen Aufwands, den wir bei den Bühnenbildern betreiben, laufen unsere Produktionen immer über zwei Jahre. Nach Ende der kommenden Saison kümmere ich mich dann also um den Abbau.“

Aktuell laufen die Planungen für die nächste Produktion auf Hochtouren. 2019 will man „Rigoletto“ auf die schwimmenden Bretter der Seebühne bringen.

Bei der aktuellen Carmen-Inszenierung war er nicht nur für die Beleuchtung zuständig, sondern ihm unterstand auch der gesamte Multimedia-Bereich. „Bei Carmen ging es neben dem Lichtkonzept auch um die Umsetzung des Videodesigns. Da wir Videoprojektoren und Live-Kameras einsetzten, war das perfekte Zusammenspiel von Licht und Video sehr wichtig.“

Bei den Inszenierungen genießt Markus Holdermann auch einen gewissen künstlerischen Freiraum, in dem er sich bewegen kann: „Meine Kreativität kann ich hauptsächlich im Bereich der technischen Umsetzung einbringen, da ich auf meine langjährige Erfahrung auf der Seebühne zurückgreifen kann.“

Eine große Herausforderung bei jeder Produktion in Bregenz ist immer wieder die Positionierung und Installation von Scheinwerfern im Open-Air-Bereich, wie Markus Holdermann berichtet: „Die Positionen im Bühnenbild sollten möglichst nicht sichtbar sein und die Installation muss allen Wettersituationen standhalten. Dabei spielen Regen, Wind aber auch die Sonneneinstrahlung eine große Rolle.“

Bei „Carmen“ vertraute er auf Leuchten von SGM: „Neben 16 Stück G-Profile haben wir 14 Stück P-5 und zwei Q-7 im Einsatz. Die Produkte sind ideal für den Einsatz auf der Seebühne. Ihre Wetterbeständigkeit und die ausgereifte Technologie machen sie für mich zur ersten Wahl bei der Umsetzung des Lichtkonzeptes.

„Besonders mit den G-Profile Moving-Lights konnten wir die Positionierung am optimalsten umsetzen und dank der Wetterbeständigkeit auf platzraubende Regenschutzgehäuse verzichten. Das hat sich auch bei einer anderen Gelegenheit bestens bewährt, denn einige G-Profiles, die als Gegenlicht genutzt wurden, mussten wir direkt unter einem ‚Regenvorhang‘ montieren. Die Lampen waren also bei jeder Show über mehrere Minuten im Wasser und haben das ohne Probleme mitgemacht.“

Generell ist die Nähe der Bühne zum Wasser ein Faktor, den die Crew beim Einsatz der Technik beachten muss. „Es ist nicht nur der Regen, beziehungsweise künstliche Regen („Regenvorhang“), sondern auch manches Mal das Hochwasser, das zu Problemen führen kann und das wir immer berücksichtigen müssen.“

Info: www.sgmlight.de

Produktion in Bregenz, SGM-Leuchten (Fotos: Ralph Larmann)

 

Konzertbeschallung mit K-array Firenze

Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 20.000 Besuchern zählt „The O2“ zu den großen Veranstaltungshallen. Mitte April machte die Streetdance-Formation „Diversity“ im Rahmen ihrer UK-Hallentournee dort Halt . Für die Beschallung der Show setzten die Produktionsfirma Production North und der Subdienstleister Audiotech Services auf ein Firenze-KH8 Line-Array-System von K-array.

„Die Diversity-Show war ein echter Gamechanger“, beschreibt Sam Nankivell vom K-array UK-Vertrieb 2B Heard die Wirkung des Firenze-Systems in der O2 Arena. „Als eine der ikonischsten Live-Spielstätten der Welt, in der häufig Systeme ausprobiert und getestet werden, gibt es keinen besseren Ort für dieses System.“

Jeweils neun KH8 Line-Array-Elemente pro Seite bildeten das Grundgerüst für den Saal-Sound von FOH-Engineer Christian Lewis: „Bei meinem letzten Gastspiel in der O2 Arena hatte ich 18 Lautsprecher pro Seite im Einsatz. Durch ihr flaches Design bieten die Firenze-KH8 einen besonders unmittelbaren Klang und verfügen über enorme Aussteuerungsreserven. Auf diese Weise bleibt die Dynamik bei sämtlichen Pegeln gleich. Und das Beste: Das ganze System verbraucht nur eine halbe LKW-Ladefläche.“

Neben dem Hauptsystem aus 2x 9 Firenze-KH8 setzte Audiotech Services in der O2 Arena zudem auf ergänzende Side Hangs aus 2x 2 Firenze-KH7. Auf der Bühne arbeiteten zwei portable Pinnacle-KR802 Stereo Array-Lautsprechersysteme, als Frontfill kamen 8x Mugello-KH2 zum Einsatz. Für den nötigen Tieftondruck der Show sorgten 12x Firenze-KS8 Subwoofer.

Auch die Crewmitglieder der lokalen Technik-Dienstleister, die häufig in der O2 Arena arbeiten, zeigten sich beeindruckt von den umfassenden Vorteilen des Firenze-Systems. „Der Aufbau geht viel schneller und komfortabler von der Hand als bei anderen, großen Systemen, mit denen wir in der Regel arbeiten“, bestätigt John Cuckston von Stage Miracles. Für das schnelle Rigging wurden die Firenze-KH8-Elemente in der O2 Arena in 3er-Gruppen vorverkabelt. „Das Firenze-KH8-System wird stets gerade ausgerichtet, wobei sich die einzelnen Elemente bei Bedarf noch individuell winkeln lassen – das spart enorm viel Zeit. Das Ausladen aus dem LKW hat zehn Minuten gedauert, das Fliegen weitere zehn Minuten. Einfach unglaublich.“

Durch ihr flaches Design in Kombination mit Electronic Beam Steering (EBS) bietet die Firenze-Serie eine optimale Richtwirkung. Zudem beinhalten die Firenze-KH8 ein IP65-zertifiziertes Elektronikmodul, welches acht Powersoft DSP-Kanäle pro Element bereitstellt. Über die DSP-Steuersoftware Armonia lässt sich das gesamte System umfassend einrichten und steuern. Jedes Line-Array-Element verfügt über 16 Neodym-Wandler (8x 8"-Tieftöner + 8x 4"-Mittenlautsprecher) sowie 4x 1,4" HF-Kompressionstreiber und stellt bis zu 2.000 Watt AES-Leistung zur Verfügung.

„Wir haben die Elemente um zwei Grad nach unten gewinkelt“, erläutert Systemtechniker Sergey Becker. „Das ist aber nur Feinjustierung. Die Hauptarbeit hinsichtlich der Schallabdeckung verrichtet die  Armonia-Software. Das Firenze-System minimiert die Reflektionen in der O2 Arena und liefert einen sehr direkten Sound, der uns alle Möglichkeiten bietet. Neben dem herausragenden Klang liegt für mich der größte Vorteil in der kompakten Größe und dem einfachen Aufbau. Wenn ich möchte, kann ich das gesamte System auch alleine fliegen.“

Info: www.sea-vertrieb.de, www.k-array.com

Installation des Firenze-Systems in der O2 Arena (Fotos: K-array)