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Laserperformance von tarm für LKW-Präsentation

tarm Showlaser und Leithaus Filmproduktion haben eine außergewöhnliche LKW-Präsentation in den Vereinigten Arabischen Emiraten betreut. Dabei wurde die Markteinführung von Mercedes-Benz Schwerlast-Fahrzeugen für Nahost und Afrika mit einer Inszenierung von tarm auf dem Meer vor der Skyline Dubais inszeniert.

Die regionale Einführung der neuen Generation schwerer Lkws wurde am Anfang März an Dubai Marina und der Jumeirah Beach Residence gefeiert. Vor mehr als 300 VIP-Kunden und Medienvertretern enthüllte eine extravagante Laserperformance die Modelle vor der Kulisse des neuen „Dubai Eye“.

Innerhalb von nur acht Tagen kreierte das Team von tarm Showlaser und Leithaus Filmproduktion diese Show mit insgesamt zehn vollfarbigen Hochleistungs-Laserprojektoren und einer 360 Grad Haze-Installation mit insgesamt 18 Nebel-/ Dunstgeneratoren inklusive Windmaschinen.

tarm Showlaser-Geschäftsführer Ralf Lottig über dieses Ergebnis: „Wir hatten nur eine einzige Nacht zum Proben auf dem Meer vor der Küste Dubais und in diesem Fall ist eine sehr gründliche Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg. Also haben wir die gesamte Show in unseren Bochumer Studios unter realistischen Bedingungen in 3D visualisiert und vorprogrammiert.“

Info: www.tarm.de

GLP-Equipment für Adel Tawil

Aktuell ist Adel Tawil auf Tournee durch Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Vorfeld der Tour nutzte er einige Festivalauftritte, um sein Album „so schön anders“ zu präsentieren, bevor eine ausgedehnte Hallentour anstand, die ihr Ende mit drei ausverkauften Arenashows im Herbst fand. Wichtiges technisches Equipment für die Showinszenierung dieser Tour ist auch aktuell wieder mit an Bord.

Das Lichtdesign kommt von Bertil Mark, geprobt wurde drei Tage lang bei Black Box Music in Berlin. „Da die Band bestens eingespielt ist konnten wir die drei Tage im Probenstudio fast ausschließlich für das Design nutzen“, berichtet Mark zufrieden. „Ich hatte mir im Vorfeld das Album angehört und wollte versuchen, meine Ideen und Gedanken, die Adel Tawils Songs bei mir auslösen, umzusetzen.“ Zusammen mit dem Künstler entstand daraus ein modernes und spannungsgeladenes Lichtdesign, welches sowohl Minimalismus, als auch Eleganz und große Bilder vereinte.

Wie bereits bei vielen vorangegangenen Designs bedient sich Bertil Mark zu großen Teilen aus dem Portfolio von GLP – lediglich ein paar konventionelle PAR-Kannen sind im Einsatz, den Rest des Designs bestreitet er mit der 90 GLP X4 atom, 170 GLP impression X4 Bars und zusätzlichen 40 GLP JDC1 Hybridstrobes. 

Über der auf den ersten Blick spartanisch wirkenden Bühne ohne sichtbare Technik strahlt im Laufe des Abends ein imposanter Kronleuchter aus 90 GLP X4 atom, die fragile Konstruktion wurde im Vorfeld vom Chef der Lichtcrew, Andre Nordhoff, und Steffen Haas tour- und transporttauglich gemacht. Dazu ist im Bühnenhintergrund ein vier Meter durchmessender Kreis integriert, bestückt mit einer Matrix aus 50 GLP impression X4 Bar 20 – mit Black Wrap an die Kreisform angepasst und verantwortlich für einen Teil der insgesamt 32 DMX-Universen, die Bertil Mark zur Steuerung auffuhr. Zunächst noch hinter Gazen versteckt tritt der Kreis im späteren Verlauf der Show in Erscheinung  und soll die Attribute Erleuchtung, Stärke und Eleganz symbolisieren – Eigenschaften, die Bertil Mark mit Tawils Songs assoziiert. Seine Entscheidung, die impression X4 Bars im Einzelpixel Mode anzusteuern, hat der Designer bewusst am Anfang getroffen. Im Verlauf der Show nutzt er den Kreis auch als Medium für anderen Content und außerdem emtwickeln sich seine Designs auch im Verlauf einer Tour und sind nie statisch. „Da ist nichts in Stein gemeißelt“, sagt Mark, „ich mag es, schnell und emotional in die Show eingreifen zu können, ohne dafür erst umfangreich programmieren zu müssen“, erklärt er weiter.

An allen Bühnenseiten durchgehend eingerahmt von GLP impression X4 Bars, schafft Bertil Mark Inseln und Räume für die Musiker und inszeniert und arrangiert diese immer neu. Zusammen mit dichtem Nebel oder feinem Haze entstehen fast dreidimensionale Räume, die sich scheinbar verbiegen oder formen lassen – mal geneigt, dann wieder gerade aufstrebend.

„Ich lasse die Show vom Anfang bis zum Ende wachsen“, beschreibt der Lichtdesigner seine Idee. Und so entsteht ein Spannungsbogen, der immer wieder neue Überraschungen bereithält. Low Key Bilder wechseln sich mit hellen Akzenten ab, Räume entstehen und verschwinden wieder und das Bühnenbild wechselt stetig zwischen Ordnung und Chaos. Und selbst als sich im Laufe der ersten Shows die Setlist noch veränderte, bleibt der Inszenierung genug Raum, um sich zu verändern und anzupassen.

Info: www.glp.de

GLP-Produkte bei Adel Tawil Konzert (Fotos: GLP)

GLP-Hybridstrobes für Metallica

Mit ihrer WorldWired Tour sind die Rocker von Metallica in Europa unterwegs. Lichtdesigner Rob Koenig hat aktuell das Licht Set-up erweitert und insgesamt 16 GLP JDC1 integriert. 

Dan Brauns Stagedesign bewegt sich weg vom klassischen Set mit Traversen und Scheinwerfern – stattdessen setzt Braun auf ein 3D-Design mit beweglichen, vernetzten Videobausteinen und – auf besonderen Wunsch von Bandleader James Hetfield – auch auf den Einsatz von Drohnen.

„Ursprünglich war ein deutlich größeres Floorset geplant. Aber bei den ersten Proben war schnell klar, dass die geplante Menge an Lampen einfach zu viel für die Bühne war. Dan wollte eine aufgeräumte Bühne und nun standen da Pedalboards, Lampen, Wedges und jede Menge Transponder für die Drohnen. Das sah einfach nicht gut aus – und wir suchten nach einer Lösung, mit weniger Scheinwerfern trotzdem diese Effekte und diese Dynamik hinzukriegen“, so Koenig.

„Jedes dieser Hybridstrobes ersetzte zwei andere Geräte, die wir bisher im Set eingeplant hatten. Die Bühne sah sofort aufgeräumt und straight aus. Und dazu noch der Tilt, der diesen Lampen noch mehr Flexibilität gibt“ erklärt er weiter. Dabei setzt er die JDC1 selten als reines Strobe ein sondern nutzt die Hybriden häufiger dazu, die Bühne komplett in Farbe zu tauchen. „Das Set ist weiß und wir brauchten etwas, um einen Kontrapunkt zu den LED-Würfeln über der Bühne zu setzen“ beschreibt er seine Idee. „Wenn ich dann den Strobe-Effekt dazu mische, dann habe ich einen gänzlich neuen Effekt, das macht diese Lampen so vielseitig.“

Info: www.glp.de

Konzert der Metallica WorldWired Tour (Fotos: Ralph Larmann)

Donots touren mit Elation und HOG 4

Anfang 2018 ist mit „Lauter als Bomben“ das mittlerweile elfte Studioalbum der Donots erschienen. Nach längerer Live-Abstinenz tourte die Band vom 19. Februar bis 25. März 2018 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dennis Baumann von der Friends Like You Agency / Normel Lighting entwarf in Zusammenarbeit mit Fabrice Wilmes das Lichtdesign für die Tour, die er auch als Operator begleitete.

Nicht zu technisch sollte das Set-up wirken; vor diesem Hintergrund entschieden sich die Designer für zwei MLT-Trusses, aus denen sie Lampendollies bauten, die wiederum hinter der Backline verborgen wurden. Die Dollies beherbergten unter anderem sechs Elaiton Dartz 360.

Drei Elation Paladin und vier Elation Chorus Line16 formten eine zusätzliche Lichtkante am Boden vor der Backline. Die Backline war zudem mit Risern erhöht, um die Lampen auch hier möglichst unauffällig zu platzieren.

Die Chorus Line 16 sind Blickfang im Set und kommen erst nach dem ersten Drittel der Show zum Einsatz. Dennis Baumann: „Die erste Single des neuen Donots-Albums war ‚Rauschen‘. Hier wurde im Video ebenfalls mit Lichtkanten gearbeitet. Diesen Look wollten wir im Set adaptieren. Um mehr Einsatzmöglichkeiten zu haben, ist die Wahl hier auf die Chorus Line 16 gefallen, anstatt einfache Sunstrips zu verwenden.“

Die aktuelle Live-Show der Donots basiert stark auf Gegenlicht. „Die Chorus Lines habe ich vor allem für Akzente und spezielle Momente genutzt“, fährt Baumann fort. „Mit den Dartz habe ich vor allem Bilder gebaut, wie klassische ACL ‚Rock'n'Roll-Looks‘ oder Ähnliches; sie aber auch als Effektlicht eingesetzt. Die Paladin dienten mir als Grundlicht und als Strobe-Effekt.“

Baumann zeigt sich von den allen Scheinwerfern angetan: „Der Output der Paladin ist wirklich Wahnsinn. Ebenso gefällt mir die Farbmischung sehr gut. Die Farbmischung überzeugt auch bei der Chorus Line 16, die zudem in puncto Geschwindigkeit und Beam heraussticht. Mit engem Zoom lassen sich hier einerseits schöne, harte Kanten erzeugen, voll geöffnet andererseits wunderbare Washes kreieren. Die Dartz 360 sind für ihre Größe eine wirkliche Allzweckwaffe. Schnelle, kleine Lampen mit super Output und ganz wichtig: Farbmischung.“

Als Lichtpult kam eine HOG 4 Custom zum Einsatz. Baumann visualisierte und programmierte die Show komplett in Capture vor. „Ich bin Anfang des Jahres zu Capture gewechselt und begeistert von der Benutzerfreundlichkeit des Programmes.“

Info: www.lmp.de

Donots auf Tour (Fotos: Paul Gärtner)

Multimediale Inszenierung in Lindenbergs Panik City

Mit moderner digitaler Technik wird das Leben und Schaffen Udo Lindenbergs in der neuen Erlebniswelt Panik City auf der Hamburger Reeperbahn inszeniert. Inhaltlich ist die rund 700 qm große Panik City im Wesentlichen von Udo Lindenberg gemeinsam mit Corny Littmann, Axel Strehlitz und Hannes Rossacher entwickelt worden. Für die technische Konzeption und Umsetzung ist pilot Screentime unter der Leitung von Damian Rodgett verantwortlich.

Mehr als 10.000 m Netzwerkkabel, rund 1.000 m Lautsprecherkabel und mehrere Kilometer Stromkabel sind in Wänden, Böden und Decken der Panik City verbaut. Bowers & Wilkins realisierte die Tontechnik der Erlebniswelt. Dabei kommen ausschließlich High-End-Endstufen, Speaker, Subwoofer und Kopfhörer zum Einsatz.

DMX steuert die komplexe Lichtinstallation, die visuell die Dramaturgie unterstützt. Eine eigens für die Panik City entwickelte Trigger-Logik lenkt die komplette Experience.

Zum Start in der Hotel Atlantic Raucherlounge erwartet Lindenberg seine Gäste auf einer 270°-Panoramawand, die von vier NEC-Projektoren PA653UL im Edge Blending zum Leben erweckt wird, jeweils mit 6.500 Lumen starken LCD Laser-Projektoren und mit bis zu 4K@60fps. Zur Bespielung der Projektionswand nutzt das Team einen Mediaplayer mit sechs Mini-Displayport-Ausgängen – mit einer Auflösung von 4096 x 2160 pro Ausgang.

Die Station „Gronau“ über Udos Familie, seine Kindheit und Jugend ist unter anderem mit sieben Large Format Displays in den Größen 65“, 55“, 43“ und 32“ ausgestattet, deren Inhalte miteinander kommunizieren. Wie aus dem Nichts melden sich Weggefährten von einst, Klassenkameraden und Udos Schwester Inge zu Wort und plaudern aus dem Nähkästchen. Die korrespondierenden Inhalte werden von sieben miteinander synchronisierten Media-Playern angespielt.

Im nachgebauten „Boogie-Park-Studio“ können die Besucher gemeinsam mit Lindenberg seinen Hit „Ich mach' mein Ding“ aufnehmen: Der Musiker erwartet seine Fans dabei bereits in der Regie auf einem 75“-Screen. Eine hochauflösende Kamera nimmt den Song in High-End-Tontechnik auf. Im Anschluss an die Tour können sich die Besucher den Song per Download oder auf einem Stick mit nach Hause nehmen.

In der Station „Udo und der Osten“ erlebt der Besucher Augmented Reality auf Tablets. Ausgestattet mit Kopfhörern von Browser & Wilkons geht jeder Besucher auf seine ganz individuelle Entdeckungsreise und erlebt die Meilensteine der Maueröffnung und Lindenbergs Engagement für seine Fans in der ehemaligen DDR.

An der die „Likörelle Bar“, mit mehr als 1.000 von Hand eingefärbten Likörflaschen, ist Mit- und Selbermachen gefragt. An insgesamt vier 65“ Multi-Touchtischen kreiert jeder Gast sein persönliches Likörell mit Texten, Farben und einer Auswahl aus zahlreichen Motiven – der Künstler macht es vor, die Fans probieren es aus. Ein 75“ großer Udo-Screen liefert die Hintergrund-Informationen zur Malerei, schließlich ist Lindenberg zeitgenössischer Maler.

In der Station „Bunte Republik Deutschland“ ist eine 17 m breite 270°-Panoramawand (Eigenkonstruktion) positioniert, die von sechs NEC Projektoren des Typs PA653UL auf einer Höhe von 2,50 m bespielt wird. Dabei setzen die Macher einen leistungsstarken Mediaplayer mit 6 Mini-Displayport-Ausgängen und einer Auflösung von 4096 x 2160 pro Ausgang ein.

Den Abschluss bildet eine Virtual-Reality-Erfahrung. Die Besucher teilen mit Lindenberg ein Erlebnis und stehen gemeinsam mit ihm und seinem Panik-Orchester auf der Konzert-Bühne vor 22.000 Zuschauern und schmettern seine Hymne an Hamburg „Reeperbahn“. Eigenentwickelte Sitzschalen mit VR-Brillen nehmen die Besucher mit auf die Virtual-Reality-Reise, Induktions-Elemente versorgen die kabellosen VR-Brillen mit Strom.

Info: www.panikcity.de

Panik City (Fotos: Tine Acke/Panik City)