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Maxin10sity kreiert „Fusion Projection Mapping“ in Karlsruhe

Projection Mapping-Spezialist Maxin10sity aus Ungarn hat in Karlsruhe die Show „I’mmortal“ (Unsterblich bzw. Ich bin sterblich) inszeniert. Die Kreativen von Maxin10Sity kombinierten ihre Projektionen dabei mit Akrobatik-Elementen.

Maxin10sitys Mitbegründer und Creative Director András Sass leitete das Projekt und denkt an die frühe Konzeptphase zurück: „Wir haben zum vierten Mal die Karlsruher Schlosslichtspiele geplant und wollten uns selbst überbieten, indem wir eine neue kreative Disziplin mit Darstellern testeten ohne unseren Wurzeln im Projection Mapping untreu zu werden. Durch den erstmaligen Einsatz von Akrobaten im Zusammenhang mit einer Projection Mapping-Produktion wollten wir ein völlig neuartiges Spektakel schaffen, in dem die Choreographie der Akrobaten und die Animation zusammen eine Geschichte erzählen.“

Nina Wlodarczyk ist beim Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) für das Projektmanagement der Schlosslichtspiele verantwortlich und hat dabei in den letzten vier Jahren mit Maxin10sity zusammengearbeitet. „Wir verfolgen ehrgeizige künstlerische und technologische Ziele: Der Content ist konzipiert, um die Form und Dreidimensionalität des Schlosses zu maximieren und eine einzigartige, nur in Karlsruhe zu sehende Erfahrung zu schaffen, während die Technik Insider ebenso wie ein breites Publikum begeistern soll.“

„Unsere bisherigen Shows in Karlsruhe hatten alle einen starken Bezug zur Stadt, in diesem Jahr hingegen wenden wir uns einem eher philosophischen Thema zu. Wir stellen uns die Frage, wie es ist, ewig zu leben und was nach dem Tod sein könnte. Das Thema interessiert mich sehr. Ich fand die Inspiration dazu in meiner Begeisterung für die Bücher von Anne Rice, die sich um das Thema des ewigen Lebens drehen, wie Kenner wissen werden“, erinnert Sass an die Entstehung der Geschichte von I’mmortal.

Sass arbeitete am kreativen Prozess, der die Story in ein visuelles Spektakel mit akrobatischen Elementen aus dem Repertoire des modernen Zirkus und dazu komplementärem Mapping übersetzte. „Ich war schon immer von Akrobaten fasziniert, insbesondere seit die Disziplin vor einigen Jahren mit dem Theater zu atemberaubenden Produktionen mit noch höherem künstlerischen Wert verschmolz.  Mein Ziel war die Schaffung eines neuen Fusion-Stils. Konzept und grundlegende Storyline wurden mit verschiedenen Altersgruppen und an verschiedenen Orten getestet. Danach entwarfen wir unter stetiger Einbeziehung von Akrobaten und Choreographen die Musik.“

Flaviu Ciocan und Márton Horváth, die Chefkomponisten von Big Total Audio, arbeiteten für die diesjährige Show erneut mit Maxin10sity zusammen und schufen die so wichtige Originalmusik als Untermalung der beeindruckenden visuellen Erfahrungen.

Nach der Musik entstand auch die Choreographie, und die Akrobaten wurden zwei Tage lang in Green Box-Technologie in einem digitalen Umfeld gefilmt. Die Akrobaten trugen keine Kostüme, sondern ein Body Painting, um die Bewegungen ihrer Körper zu unterstreichen und die Story zu unterstützen. Die Aufnahmen wurden mit 3D-Animationen aus dem Maxin10sity-Studio kombiniert, um die visuellen Endeffekte zu erzielen. Die Show selbst wurde mit 16 Panasonic 20 K Laser-Phosphor-Projektoren und ein Pandoras Box-System gezeigt.

Info: www.maxin10sity.com

I’mmortal in Karlruhe (Fotos: Maxin10Sity)

L-ISA-Installation in der Royal Albert Hall

Die mehrwöchige Sommer-Konzertreihe „BBC Proms“ findet überwiegend in der Royal Albert Hall statt, ergänzt durch Kammermusik-Konzerte in der Cadogan Hall, die „Proms in the Park“ Events in ganz Großbritannien sowie das Abschlusskonzert „The Last Night of the Proms“. 2018 feierte das L-ISA Hyperreal Sound System seine Proms-Premiere und versetzte die Zuschauer in der Royal Albert Hall in eine immersive Audio-Umgebung.

Für die Implementierung von L-ISA zeichnete Delta Live aus der Delta Group verantwortlich, die bereits seit dem Jahr 2000 – damals noch unter dem Firmennamen „Sound by Design“ – die Beschallung der Proms übernehmen. Stephen Hughes, Delta Account-Director, ist seit 2004 durchgehend dabei und kennt die Royal Albert Hall. Seitdem hat Hughes zahlreiche Stereo-Systeme in der Spielstätte eingerichtet.

„Die Royal Albert Hall ist akustisch nicht ganz unproblematisch. Über die Jahre haben wir unsere Systemdesigns immer wieder überarbeitet und angepasst. Zuletzt waren wir bei einem K2-System von L-Acoustics angelangt, um die kritischen Raumreflexionen so gut wie möglich in den Griff zu bekommen“, erläutert Hughes. „Die Resultate waren überzeugend, aber mit L-ISA hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass wir nicht mehr gegen den Raum ankämpfen mussten.“ Dieser Eindruck basiert auf dem Systemdesign: Da sich die Energie zwischen den Lautsprechern gleichmäßig verteilt, „konnten wir die Schallverteilung optimal bewerten“, so Hughes weiter. „Das Ergebnis war ein überragendes Hörerlebnis. De facto möchte ich gar nicht mehr zurück zu einem konventionellen Stereo-System, insbesondere in einem runden Saal wie diesem. Mit L-ISA hat man für diese und vergleichbare Umgebungen das passende System.“

Die L-ISA Konfiguration von Delta für die Royal Albert Hall bestand aus fünf Arrays mit jeweils 15 Kara-Systemen, im gleichen Abstand über die Bühne verteilt, sowie vier zentral geflogenen KS28 Subwoofern. Dank dieser Anordnung sitzen 60 Prozent der Zuschauer in der „L-ISA-Zone“ – derjenige Abdeckungsbereich, der umfassend vom immersiven Hyperreal-Klangbild profitiert. Die weiteren Zuschauerbereiche werden von einem konventionellen Mono-Fillsystem abgedeckt. „Das ist ein exzellenter Wert für diesen Saal – insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass wir durch die Position der Rigging-Punkte eingeschränkt waren“, erläutert Hughes.

Neben je einem X12 an den Bühnenseiten platzierte Delta vier X8 entlang der Bühnenkante als Frontfills für die ersten Zuschauerreihen.

Gemischt wurde die Show über eine DiGiCo SD5 unter Zuhilfenahme von L-ISA Desk Link. Das native Konsolen-Interface ist direkt mit dem L-ISA Controller verbunden und spielt die Signale auf den L-ISA Prozessor aus – für Hughes ein intuitiver und flexibler Workflow: „Die SD5 und L-ISA Desk Link haben unglaublich gut harmoniert. L-ISA bietet jede Menge Anpassungsmöglichkeiten. Dank der 96 Eingänge verschwendet man eigentlich keine Gedanken an das kompromissbehaftete Gruppieren von Signalen. Indem man einzelne Sektionen eines Ensembles auf unterschiedliche Hangs verteilen kann, erhält man zudem eine ganz andere akustische Perspektive. Darüber hinaus wirkt das gesamte Klangbild deutlich aufgeräumter und durchzeichneter.“

Als Beispiel nennt Hughes die Prom 23-Ausgabe, für die der Reggae- und Dancehall-Produzent Mista Savona unter dem Motto „Havanna Meets Kingston“ eine Mischung aus Roots Reggae, Dub und Dancehall sowie Cuban Son, Salsa, Rumba und Afro-Cuban auf die honorige Bühne brachte.

„Um uns einen Live-Eindruck von der Musik zu verschaffen, hatten wir uns das Ensemble vorab auf dem Womad Festival angesehen“, so Hughes. „Dort hing ein konventionelles Stereo-System und wir merkten schnell, dass die Trennschärfe der Vocals alles andere als optimal war und einen regelrechten Kampf mit den anderen Signalen in den Hangs vollführen musste. In der Royal Albert Hall hatten wir bislang immer Probleme damit, eine einzelne Stimme hörbar zu machen, sobald der Applaus aufbrandete. Mit L-ISA konnten wir die Vocals fest in der Mitte positionieren und das restliche Ensemble um diesen zentralen Punkt herum anordnen. Auf diese Weise konnte man zum Beispiel jedes Wort des recht leise sprechenden Keyboarders verstehen, auch wenn 5.000 Menschen parallel dazu klatschten und jubelten – absolut außergewöhnlich für eine PA-Beschallung.“

Da zahlreiche Wedges eingesetzt wurden, war die Bühne zudem extrem laut. „Normalerweise würde man das FoH-System aufdrehen, um die Bühne zu übertönen. Dank der L-ISA Technologie fühlte sich das Nebeneinander von PA und Monitoring nicht wie ein Kampf an, sondern wie ein sich ergänzendes Zusammenspiel.“ Auf diese Weise musste das Team den Raum akustisch nicht überfrachten und hatte keine Probleme, einen transparenten Mix zu erstellen.

Auf der diesjährigen Tonmeistertagung vom Mitte November in Köln können Besucher L-ISA in Aktion zu erleben. Im Demoraum D zeigt L-Acoustics täglich in mehreren Vorführungen, wie das L-ISA Immersive Hyperreal Sound-System funktioniert und welche einzigartigen Möglichkeiten sich für Live-Tontechniker und Systemdesigner ergeben. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Info: www.l-acoustics.com

L-Acoustics Installationen in der Royal Albert Hall (Fotos: James Cumpsty)

Megaforce entwickelte Custom-Bühne für Stadiontour von Helene Fischer

Vom 23. Juni bis 22. Juli hat Helene Fischer 14 Konzerte in zwölf Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Um den künstlerisch wie technisch extrem hohen Anforderungen der Stadiontournee gerecht zu werden, bedurfte es einer besonderen Bühne. Diese konstruierten die Bühnenbau-Spezialisten von Megaforce in Weingarten bei Karlsruhe auf Basis des Designs von Stufish Entertainment Architects.

„Man entschied sich für die Errichtung einer speziell für die Stadion-Tour 2018 angefertigten Bühne, die als außergewöhnliches Objekt den geeigneten Rahmen für Helene Fischers Show der Superlative bilden und zu einhundert Prozent auf die Bedürfnisse der Künstlerin zugeschnitten sein sollte“, erinnert sich Michael Brombacher, Geschäftsführer von Megaforce. „Als Centerpiece war ein großes ‚H‘ für Helene geplant. In den Entwürfen von Stufish fanden sich außerdem die grundsätzlichen Anforderungen in Bezug auf Lastaufnahmen für die technischen Einrichtungen wie LED-Wände, Licht- und Tontechnik. Unsere Aufgabe bestand darin, diese Vision auf Machbarkeit hin zu prüfen und schließlich in die Realität umzusetzen. Während der Planungsphase wurden dann zusätzliche Anforderungen an uns herangetragen, wie zum Beispiel die Berücksichtigung von Arbeitsflächen unter der Bühne, Umkleideräumen, Schienensystemen, eines Wasserbeckens im Vorbau sowie mehrerer im Bühnenboden integrierter Lifte und anderer kinetischer Elemente.“

Daraus entstand die Gesamtkonstruktion – bestehend aus einem Gerüstsystem für die Bühnenbasis, Stahlbau für die Sonderteile und Traversen als Streckenmaterial. Die Custom-Megabühne wurde individuell nach den Designvorgaben geplant und neu produziert. Die nach Maß gefertigte Designbühne war rund 30 Meter hoch, 60 Meter breit und 25 Meter tief. In den Bühnenboden wurden außerdem Aufzüge, Hebebühnen und Schlitten integriert. An das dreidimensionale „H“ in der Mitte der Bühne schlossen sich beidseits riesige LED-Screens an. Insgesamt bot die Bühne Platz für knapp 1.000 Quadratmeter LED-Flächen.

Ein derart komplexes Bauwerk erfordert eine umfangreiche Logistik. Für die komplette Helene-Fischer-Stadiontour entstanden drei identische Bühnen, die auf 60 Trucks unterwegs waren, um den engen Tourneeplan einhalten zu können. In der Bühnenkonstruktion wurden so viele Stahlträger verbaut, dass drei Kräne notwendig waren, um die Konstruktion auf- und abzubauen.

Michael Brombacher: „Als Bühnenbauer bewegen wir uns immer im Spannungsfeld zwischen dem technisch Umsetzbaren und dem künstlerisch Gewünschten. In kürzester Vorbereitungszeit haben wir eine Bühne entwickelt, die den hohen Ansprüchen hinsichtlich Qualität, Design und Sicherheit gerecht wurde. Wir sind stolz auf das Erreichte und bedanken uns bei allen Beteiligten für das Vertrauen und die konstruktive Zusammenarbeit bei diesem außergewöhnlichen Projekt.“

Info: www.megaforce.de

Helene Fischer Konzert, Bühne (Fotos: Andreas Freitag, Megaforce)

Robe auf dem Lollapalooza Festival

TSE hat beim Berliner Lollapalooza Festival die Mainstage mit Licht- und Tontechnik bestückt. So wurde beispielsweise ein Moving Light Rigg aus mehr als 100 Robe Scheinwerfern konstruiert, das unter anderem mit BMFLs, Spiiders, Pointes und MegaPointes besetzt war.

Für das Set von The Weeknd, dem Headliner am Samstag, stockten sie den Bestand mit zusätzlichen 174 Robe Scheinwerfern auf. Die Geräte waren Teil des Designs von LeRoy Bennett, welches von Steven Mills betreut und ausgeführt wurde.

Marcel Kuch von TSE erklärt, warum Robe im Setting die Hauptrolle spielte: „Die Helligkeit, Verlässlichkeit und Vielseitigkeit der Scheinwerfer“, erklärt er „und die Tatsache, dass internationale Lichtdesigner, Lighting Directors und Operator zufrieden sind, wenn sie mit Robe arbeiten dürfen”. Das generell niedrige Gewicht der Robe Produkte sei auch ein entscheidender Faktor gewesen, vor allem da auch Video Screens Teil des Riggs und somit Teil der Gesamtlastkalkulation waren.

Das Produktionsrigg, welches in die Stageco Struktur eingebaut wurde, war sehr geradlinig. Es bestand aus drei Traversen voller Washs, Spots und Beams, was ein flexibles und dynamisches Rigg für die Künstler bot. Dazu zählten unter anderem The Weeknd und der Haupt-Act vom Sonntag – die einflussreichen und ikonischen Elektromusiker von Kraftwerk, die den Abschluss des diesjährigen Events bildeten.

Die Spiiders wurden sowohl auf dem Boden als auch im Dach platziert. Die zwölf MegaPointes wurden alle am Bühnenboden installiert, während die BMFLs und Pointes im Dach verteilt wurden. Der Arbeitsbereich der Bühne war insgesamt 18 Meter lang und zehn Meter tief, bei 13 Meter Deckenhöhe.

Das Design wurde einfach gehalten, um The Weeknd und Kraftwerk auf der Bühne ausreichend Platz für deren eigenen Aufbau einzuräumen. The Weeknds umfangreiches Spezialpaket umfasste 27 sechs Meter lange Traversenstücke, welche zu neun Teilen gebündelt wurden. Jeder einzelne Teil beinhaltete drei Traversenstücke und war 1,8 Meter breit. Diese wurden von TSE im eigenen Lager speziell angefertigt und auf rollenden Wägen befestigt, welche am hinteren Ende 1,5 Meter Höhe aufwiesen und vorne unmittelbar über dem Boden schwebten. Diese „Wedges“ waren abwechselnd mit Reihen von Pointes und Strobos sowie mit Nebelmaschinen und Gebläsen besetzt und wogen je eine Tonne! Sie wurden auf drei Trucks verteilt angeliefert.

Über den Wedges im hinteren Bereich der Bühne wurde eine Reihe von 24 Robe BMFL WashBeams installiert, welche durch die Metallkonstruktion hindurch leuchteten. Zwei mit jeweils sechs BMFL Blades beladene Rollwägen wurden rechts und links der Bühne positioniert und sorgten für weiche Frontlichtpositionen, welche die Künstler betonten.

„Das ist ohne Frage das größte Spezialpaket, welches wir bis jetzt auf einem Festival eingesetzt haben” bestätigt Marcel Kuch.

The Weeknds Showleiter LaMar Taylor ist für den Videocontent, welcher von Strangeloop produziert wurde, als Teil des Bühnendesigns zuständig. Beim Lollapalooza Berlin befand sich der Screen in der Mitte der Bühne, hinter beziehungsweise über den Traversenkeilen. Er wurde durch einen IMAG Mix auf zwei weitere Sidescreens erweitert um sicherzustellen, dass das große und enthusiastische Publikum von allen Seiten einen guten Blick auf das Geschehen hatte.

Die Extras für Kraftwerk waren ein wenig minimalistischer — nur 18 BMFL Blades begleiteten ihre renommierte, projektionsgeladene Show – eine komplett andere Performance. TSE stellte auch auf der letzten Tour von Kraftwerk die Technik für den Lichtdesigner Francesco Resch. Hierbei wurden auch Scheinwerfer von Robe verwendet.

Die ‚hauseigenen’ Lichtmischpulte waren zwei grandMA2 full-size. Am FoH war Ludwig Laudan der Hauptansprechpartner, der auch die Lichtshows für Bands durchführte, welche keinen eigenen Operator/ Lighting Director mitbrachten.

Info: www.robelighting.de

The Weeknd auf dem Lollapalooza in Berlin (Fotos : Louise Stickland)

 

Robe-Equipment für das Festival SonneMondSterne

Über 40.000 Gäste sind in diesem Jahr zu SonneMondSterne gekommen – ein Festivalformat, das sich mit den verschiedenen Spielarten elektronischer Musik beschäftigt und beispielsweise kommerzielle EDM, House und Club-Techno bietet.

Die Hauptbühne war mit 43 MegaPointe, 32 Pointe, zwölf BMFL WashBeam, 22 BMFL Spot und 30 Spiider fast ausschließlich mit Robe Material besetzt. Technischer Ausstatter der Hauptbühne war wieder die Berliner TSE AG. Jürgen „Jogi“ Capell, Lichtdesigner der Hauptbühne: „Die Geräte von Robe habe ich gewählt, weil das Portfolio von Robe breit gefächert ist und somit die Möglichkeit besteht, ein komplettes System aus einer Hand aufzubauen. Außerdem überzeugen die Geräte mit ihrer Leistung, der Vielzahl an Features und der Zuverlässigkeit. Man bekommt einfach ein ‚Running System‘, dass man nicht mehr ändern möchte.“

Hermann Stöhr war als Lichtdesigner für die Acts ohne eigenen Operator vor Ort. Aufgrund der langen Spielzeiten unterstützte ihn dabei in zwei Schichten Ludwig Laudan als Operator sowie Pultbetreuer. Hermann Stöhr erklärt: „Zudem sind alle Produkte der Robe Produktpalette sehr zuverlässig und die Ausfallquote sehr gering. Gerade dies ist wichtig bei solch einem Festival wie dem SMS mit Herausforderungen wie hohen Temperaturen, Staub und langer Spieldauer.“

Die zwölf BMFL WashBeam dienten überwiegend als Personenlicht für die Künstler. Hier macht sich die Helligkeit der Geräte bemerkbar, denn sie mussten sich gegen die vielen Beam-Scheinwerfer im Rigg und die LED Wand durchsetzen.

Die MegaPointe wurden für Beam-Effekte genutzt. Die Pointe kamen als Specials, platziert auf dem Boden, zum Einsatz. Die Lichtdesigner hatten sich hier speziell die Pointe statt die MegaPointe gewünscht, weil diese aufgrund ihrer kompakten Bauweise im Pan und Tilt nochmal etwas schneller sind als die MegaPointe. Die Spiider wurden im einfachsten Modus betrieben und die Lichtdesigner nutzen sie für klassische Wash-Effekte.

Info: www.robelighting.de

Bühne bei SonneMondSterne (Fotos: Carsten Jäckel)