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Opus 2020 für Rigoletto-Inszenierung

Die Inszenierung von Rigoletto des Münchener Regisseurs Philipp Stölzl wird mit dem „Opus – Deutscher Bühnenpreis 2020“ ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des opulenten und technisch aufwendigen Bühnenbilds stehen Teile einer überdimensionalen, voll beweglichen Clownsfigur, die das Schicksal der Titelfigur widerspiegelt. Ein zugehöriger Fesselballon steigt bis zu 45 Meter über den Bodensee empor.   

Ein 35 Tonnen schwerer animierbarer Kopf mit abnehmbarer Nase, ein 338 Quadratmeter großer, per Seilzug gesteuerter Kragen, zwei bewegliche Hände aus Stahl, Holz und Styropor, ein mit 1300 Kubikmeter Helium gefüllter Fesselballon; bereits das Bühnenbild wirkt groß dimensioniert. Auch bei der Veranstaltungstechnik wurden keine Kompromisse gemacht: Über 300 Scheinwerfer sorgen für Lichtstimmung, davon 60 Movinglights, die Gesamt-Musikleistung des ausgeklügelten Sound-Systems beträgt 220.000 Watt auf der Seebühne. Ausschlaggebend für die Preisvergabe war allerdings die sprühende, künstlerische Fantasie von Regisseur und Bühnenbildner Phillipp Stölzl. So lobte die Jury – neben der extrem anspruchsvollen hydraulischen Steuerung der lebendig wirkenden Puppenteile – vor allem die Einbeziehung der Opern-Dramaturgie in die technische Realisation. Bei Rigoletto existiere die Technik nicht um der Technik willen, sondern gehe Hand in Hand mit der Ausarbeitung einer künstlerischen Idee.

Rigoletto ist das Ergebnis eines Prozesses, das von der Planung bis zur Endkorrektur drei Jahre in Anspruch genommen hat. Allein die Bauzeit der Bühne betrug zehn Monate, 46 Technikfirmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren beteiligt. Im zielorientierten Zusammenwirken unterschiedlichster Gewerke entstand ein beeindruckendes, musiktheatralisches Gesamterlebnis. Philipp Stölzl ist mit seinem Team szenische, künstlerische und technische Wagnisse eingegangen und hat diese auf herausragende Weise gemeistert.

In seiner ersten Saison an der Bregenzer Seebühne war Rigoletto ein durchschlagender Erfolg mit durchgängig voll besetzten Rängen. Ab 23. Juli 2020 geht Stölzls kunterbuntes Riesenspektakel in eine neue Runde.

Die Verleihung des Opus ist seit 2002 Bestandteil der Fachmesse Prolight + Sound in Frankfurt. Der Preis gilt als einer der renommiertesten Auszeichnungen für herausragende Bühnenprojekte. Er prämiert außerordentliche künstlerische Leistungen beim Einsatz von Technik für die Gestaltung von Theaterproduktionen, Konzerten, Open-Air-Events und anderen Inszenierungen. Jury und Kuratorium des Preises setzen sich zusammen aus Vertretern des Verbandes für Medien- und Veranstaltungstechnik e.V. (VPLT), des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren e.V. sowie Branchenkennern, Vertretern der Fachpresse und der Messe Frankfurt. Die Preisverleihung findet am 2. April im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung auf der Prolight + Sound statt.

Info: www.prolight-sound.com

Rigoletto auf der Bregenzer Seebühne (Fotos: Karl Forster)

Seed mit GLP unterwegs

Im Rahmen des neu veröffentlichen Albums ist die Dancehall-Kombo Seed auf Tor gegangen. Das Design Kollektiv „Hell“ um die Designer Nik Evers, Timo Martens und Philip Hillers übernahmen das Licht-, Bühnen- und Contentdesign für die Tour zum aktuellen Album BAM BAM.

„Ein Jahr Vorbereitung klingt nach einer langen Zeit“, meint Nik Evers. „Das relativiert sich jedoch sehr schnell, wenn man die Komplexität der Entwurfsphase betrachtet, die auch hin und wieder intensives Umdenken beinhaltete. Diese Phase basierte auf intensivem Austausch mit der Band und auch das Ausarbeiten der durch die Band eingebrachten Wünsche. Auch mal mutiger sein und eben nicht nur eine klassische Beamshow abfeuern“, erklärt Timo Martens die Idee dahinter.

Das zentrale Element im Bühnendesign waren zwei überdimensionale Boxentürmen. Zwischen diesen Türmen wurden die Bandriser positioniert. Eine Neoninstallation an den Boxentürmen und den Bandrisern wurde zum verbindenden System. Diese sehr klar definierte Neoninstallation unterstrich intensiv die Formgebung des Sets. Um die klaren Formen des Sets musste ein Lichtsystem kreiert werden, dass sehr diffus ist um nicht mit der Neoninstallation in Konkurrenz zu treten. So bildeten das Neon und eine Matrix aus leistungsfähigen Backlights das Grundgerüst für eine brillante und eindrucksvolle Show mit jeder Menge Druck.

Im Zentrum dieser Matrix gibt es eine weitere Neoninstallation, die allerdings nur in Teilen der Show zum Einsatz kommt. Hier sollte eine eng abstrahlende Installation ergänzt werden. „Eine unserer ersten Ideen waren tatsächlich die impression X4 Bars von GLP“, erfahren wir von Nik Evers. „Ich arbeite schon lange sehr gerne mit diesen Bars, mag ihre Features, die klaren Linien. Aber mir war auch klar, dass diese Bars wahrscheinlich zu wenig Druck hätten, um sie als alleine stehenden Effekt einzusetzen – gerade in den großen Arenen wie der Kölner Lanxess. Ich suchte nach einer Lampe mit vergleichbaren Features – aber eben mehr Output.“ An dieser Stelle kamen die impression FR10 von GLP ins Spiel. „Wir wussten, dass wir die ersten Feldtestgeräte dieser neuen Lampen mitnehmen würden“, sagt Timo Martens, „aber wir wussten auch, dass wir uns auf GLP verlassen konnten. Wenn man eine Lampe in diesem Stadium auf so eine Tour mitnimmt, dann muss der Support stimmen. Und das ist bei GLP absolut der Fall“, so Martens weiter. „In Karlsbad wissen alle, was diese Lampe kann und was sie eben noch nicht kann. Daran wird gearbeitet und wir waren in stetigem Kontakt mit Produktmanager Michael Feldmann und dem Entwicklungsteam. Hier und da gab es Anregungen von uns, die auch aufgegriffen wurden.“

Um die gesamte Bühne in Licht tauchen zu können wurde Hell ebenfalls im Portfolio von GLP fündig. „Insgesamt 30 JDC1 sind auf dem Boden des Sets versteckt und sorgen dort für eine ganz besondere Grundstimmung, tauchen alles in eine Farbe“, erklären die Lichtdesigner den Effekt. Vor dieser Leinwand entsteht dann der Raum, um die Lichtbilder für jeden Song zu entwickeln. „Spannend war dabei, dass wir mit dem Tilt eben nicht nur starr von unten leuchten können, sondern auch mal fast frontal ins Publikum oder eben steil nach hinten in den Hintergrund. Nik Evers : „Von 217 JDC1 ist bis jetzt bei über 20 gespielten Konzerten kein einziger Ausfall zu beklagen.“

Im Hintergrund befindet sich nicht nur die Matrix aus JDC1, die für den notwendigen Druck nach vorne sorgt, sondern dazwischen fast versteckt sind hier auch die FR10 Bars installiert. „Die JDC1 bespielen wir ganz unterschiedlich, mal mit Pixelmapping, dann mit klaren Farben und natürlich auch als richtig dickes Strobe“, beschreibt Timo Martens die Einsatzarten. Und auch hier nutzen die Designer die Möglichkeiten, die der Tilt dieser Lampe mitbringt.

Im Gegensatz dazu stehen die 18 impression FR10 Bars, die mit scharf gebündelten Strahlen und klaren Beams die JDC1-Ebene durchschneiden und einen Effekt erzeugen.

Info: www.glp.de

Seed-Konzert (Fotos: Paul Gärtner)

 

Martin und MA Lighting beim Mauerfall-Festakt

Am 9. November ist in Berlin im Rahmen eines Festaktes am Brandenburger Tor dem Mauerfall vor 30 Jahren gedacht worden. Teil der Veranstaltung war eine visuelle Inszenierung. Lichtdesigner Florian Erdmann und Sven Sören Beyer (Phase7) setzten dabei auf 104 Martin VDO Atomic  Dot CLD, 16 Martin MAC Allure Profile, 16 Ayrton Perseo und 24 Portman P1 Mini LED. Gesteuert wurden Licht und Video über ein MA System bestehend aus vier grandMA2 full-size und drei MA NPU (Network Processing Unit).

Erdmann erklärt: „Die Martin VDO Atomic Dot CLD und Martin MAC Allure haben uns von Beginn an begeistert. Die Möglichkeit des Video-Mappings mittels P3 Controller ist sehr komfortabel und einfach. Die Atomic Dots kamen an der Innenseite des Domes zum Einsatz und sorgten hier für eine beeindruckende Dreidimensionalität. In Verbindung mit dem auf die Vorderseite projizierten Videobild, ergab diese Konstellation einen einzigartigen Look. Die MAC Allure vervollständigten perfekt das Gesamtbild und gaben uns die Möglichkeit, neue Effektansätze auszuprobieren. Hier stach die Möglichkeit des Video-Mappings auf einem Spotlight besonders heraus. Da im November immer mit schlechten Witterungsverhältnissen zu rechnen ist, brauchten wir outdoor-fähige Scheinwerfer“, so Erdmann weiter.

„Aufgrund der knappen Aufbauzeit haben wir weitestgehend auf die Verwendung von Airdomes verzichtet und machten uns daher auf die Suche nach einem Spotlight, welches die Szenerie innerhalb des Domes ausleuchten sollte und das ohne zusätzlichen Wetterschutz auskommen konnte. Schnell kamen wir auf den Ayrton Perseo, der uns in seiner Gänze überzeugte. Besonders gefällt mir, dass in der gesamten Ayrton Movinglight Baureihe eine klare Linie besteht, sowohl ‚innerlich‘ als auch ‚äußerlich‘. Bei der Inszenierung, die im Globus, als zentrales Bühnenelement vor dem Brandenburger Tor, stattfand, nahmen wir besonders die Funktion der Blendenschieber in Anspruch und konnten hier eine genaue Ausleuchtung der Akteure gewährleisten, ohne dabei die Videoprojektion zu beeinträchtigen.“

„Die Portman P1 Mini LED kamen auf der ‚Süd-Bühne‘ zum Einsatz. Hauptsächlich fanden hier das Konzert der Berliner Staatskapelle unter der Leitung von Daniel Barenboim sowie verschiedene Reden statt. Ich bin aufgrund ihres wertigen Erscheinungsbildes ein großer Fan der Portman Scheinwerfer. Obwohl man Ihnen mittlerweile häufig begegnet, begeistern sie mich dennoch immer wieder aufs Neue. Zu dem tollen warmweißen Licht kann ich bei dieser Version zusätzlich auf den farbigen Aura-Effekt zurückgreifen, welcher mir vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten bietet.“

Info: www.lightpower.de

Festakt 30 Jahre Mauerfall (Fotos: Manfred H. Vogel)

Meyer Sound beim Nürnberger Opernball

Zum dritten Mal in Folge ist sld mediatec als Technikpartner für die Licht-, Ton- und Medientechnik beim Nürnberger Opernball verantwortlich gewesen. Für das gesellschaftliche Großereignis setzte das Unternehmen ein Meyer Sound System ein, wobei die Charakteristik der Veranstaltung ganz bestimmte Herausforderungen mit sich brachte.

„Für einen Opernball werden zusätzliche Besucherplätze geschaffen, die im normalen Opernbetrieb raumakustisch gar keine Rolle spielen", erklärt Sebastian Kamm, Geschäftsführer von sld mediatec. „Da braucht man Systeme, die sehr, sehr definiert abstrahlen."

1.421 Sitzplätze hat das 1905 eröffnete Nürnberger Opernhaus, zum Opernball kommen alljährlich circa 2.500 Gäste. Dann wird das breite Bühnenhaus mit seiner enormen Raumhöhe und der Obermaschinerie zu einem Teil des Ballsaals, und das Bühnenportal zum Durchgang, der Bühnenhaus und Zuschauerhaus verbindet.

Darauf wurde das PA-System dann auch ausgelegt: Die Main-PA aus 24 Leopard-Elementen wurde neben der Hauptbühne hinter dem Bühnenportal an zwei eigens gesetzten Hängepunkten geflogen und so gewinkelt, dass sie die Tanzfläche bis zum Ende des Zuschauerhauses und bis unter den ersten Rang beschallte.

Entscheidend war dabei Meyer Sounds Low-Mid Beam Control LMBC. „Wir haben den Low-Mid-Bereich mittels der LMBC so gerichtet, dass wir auch wirklich bis ganz nach hinten kommen", so Jan Zalewski von sld mediatec, Projektleiter Ton beim Opernball. Sämtliche 24 Leopard-Module wurden einzeln angesteuert. Für den Nearfill an der Hauptbühne sorgten vier UItra-X40.“

Ergänzt wurden die Leopard Systeme von zwei Arrays aus je sechs Lina, die im Portalbogen geflogen wurden. Sie wurden als Relays nicht als Fill eingesetzt, mit einem Full-Range Signal angesteuert, zeitlich angepasst und arbeiteten mit einem Pegel, der eine Ortung in Richtung der Bühne ermöglichte.

„Die Linas haben wir relativ stark gekrümmt und leicht nach außen gedreht, um die Rundungen der Ränge vollständig und sauber zu beschallen, und wir haben sie so gewinkelt, dass sie vom ersten bis zum dritten Rang aufwärts spielen. Die haben gar nicht bis zum Boden gefeuert. Deswegen auch die Funktion als Relay, denn unten auf der Tanzfläche haben ja die Laopardss gespielt", erläutert Jan Zalewski.

Um den Übergang zwischen den Ebenen weicher zu machen, wurde das oberste Element des Leopard Arrays etwas stärker angewinkelt. Im Gegensatz zu den Arrays wurde bei den Subwoofern mit echter Delay-Line gearbeitet. Vier 1100-LFC wurden als Haupt-Subs in einer Gradient-In-Line Konfiguration unter der Bühne platziert. Sechs 900-LFC fanden als Delay-Subs links und rechts hinter Videoleinwänden im zweiten Rang ebenfalls in Cardioid Konfiguration neben den Proszeniumslogen Platz.

Die unmittelbar zu beiden Seiten des Bühnenportals gelegen Proszeniumslogen sind die exklusivsten Logen des Nürnberger Opernhauses und schwierig zu beschallen. Hinzu kam ein Phänomen, das sämtliche Logen- und Rangplätze betraf: „Normalerweise sitzen die Personen in der Oper, der akustische Punkt liegt also niedriger, der Hörpunkt ist weiter unten. Beim Opernball stehen die Leute auch, und sie stehen oft tief in den Logen. Je weiter man reingehen muss, desto schwieriger wird die Beschallung", so Sebastian Kamm. „Man muss möglichst gerade beschallen. Man hat nicht die Möglichkeit, steil von oben zu kommen, weil dann wieder ein Balkon im Weg ist."

Tiefer hängende, entsprechend gewinkelte Arrays und Direktschall waren die Lösung. In den sechs Proszeniumslogen wurde je eine MM4-XP installiert. Die direkt an die Proszeniumslogen angrenzenden Rang- und Logenplätze wurden mit je zwei UP-4slim pro Seite beschallt.

„Wir haben das Haus so bestückt, wie es einfach Sinn macht", erklärt Jan Zalewski. „Wir haben geschaut, wo die Problemstellen sind und wie wir diese lösen können. Wir haben an jedem einzelnen Ort gemessen und über zwei Millisekunden diskutiert. Ich habe tatsächlich noch nie ein so homogenes und komplett lineares System in den Händen gehabt. Ich bin super zufrieden mit dem Ergebnis."

Angesteuert wurde das System mit vielen Einzellautsprechern, den vier Arrays, den Front Subwoofern, der Subwoofer-Delay-Line von 5 x Galileo Galaxy  816, die auch die LMBC – Low-Mid-Beam-Control übernahmen.

Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden – auch im Gluck-Saal des Nürnberger Opernhauses. Dort hatte sld mediatec ein Meyer Sound M'elodie-System installiert.

Info: www.meyersound.com

Opernball, Meyer Sound-Equipment für den Opernball (Fotos: Holger Krömer, Meyer Sound)

 

Sound & Light nutzt SGM für den Mercedes-Messestand auf der IAA

Veranstaltungsdienstleister Sound & Light hat mit dem Messestand von Mercedes-Benz auf der diesjährigen IAA ein Großprojekt gestemmt. Dabei kam nicht nur das komplette Lichtequipment von Sound & Light –auch das Rigging in der Festhalle und im Forum wurde vom Messeteam des Unternehmens geleistet. „Da kommt schon einiges zusammen“, sagt Sound & Light Geschäftsführer Karl-Heinz Jagusch und ergänzt: „Der Mercedes-Stand hat enorme Ausmaße, das ist eine große und sehr interessante Aufgabe für uns alle. Unser Team hat nicht nur den Auf- und Abbau übernommen, sondern sich während der Messetage auch um die Betreuung des Equipments gekümmert. Wir sind sehr stolz, dass sich Mercedes schon zum zehnten Mal für uns entschieden hat.“

Eine minutiöse Planung war bei diesem Projekt unabdingbar: „Nachdem wir den Auftrag bekommen hatten, wurde bei uns ein Planungsteam mit fünf internen und externen Mitarbeitern gebildet, die rund vier Wochen lang den Stand geplant haben.“ Die detaillierte Licht- und Riggingplanung für den Messestand in der Festhalle und im Forum wurde von der TLD Planungsgruppe GmbH durchgeführt. Die Detailplanungen für den Bereich der Pressekonferenzen in der Festhalle und das Meet-Mercedes-Areal im Forum und Außenbereich hatte die rgb GmbH - studio für lichtgestaltung und technische konzeption beigesteuert.

„Der eigentliche Aufbau hat zwei Monate gedauert und wir haben rund 30 Sattelschlepper benötigt, um alles nach Frankfurt zu transportieren. Zwei Tage lang fanden Pressekonferenzen statt und die Messe selbst ging über elf Tage. Für den Abbau haben wir zwei Wochen benötigt, das ist schon beeindruckend.“

Bei einem Projekt von solchen Dimensionen gilt es, diverse Herausforderungen zu meistern, so Jagusch: „Die sicherlich größte Herausforderung bestand in der guten Zusammenarbeit mit den anderen Gewerken, die am Stand mitgearbeitet haben. Dafür gab es einen sehr eng getakteten Zeitplan, um die Abläufe zu regeln. Allerdings ergeben sich viele Dinge auch erst bei der Produktion vor Ort und es müssen dann in kurzer Zeit gute Lösungen gefunden werden.“

Um einen derart großen Messestand zu inszenieren, ist viel Equipment erforderlich und so kamen insgesamt 870 Lampen von SGM auf dem Mercedes-Messestand zum Einsatz. Neben acht P-1 hatte Sound & Light auch 104 P-2, 248 P-5, 184 P-6, acht Q-2 und 318 Q-7 dort verbaut.

Info: www.sound-light.de, www.sgmlight.de

Messeinszenierung Mercedes (Fotos: Ralph Larmann)