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schoko pro mit Caterpillar auf der bauma

Die Bauma auf dem Münchner Messegelände hat in diesem Jahr vom 8. bis zum 14. April Erfolgsmarken gesetzt. 614.000 qm Fläche, über 620.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern und rund 3.700 Austeller – so die Kennzahlen der diesjährigen Leistungsschau der Baumaschinenindustrie. Die Bauma ist die globale Leitmesse dieser Branche und gilt als wichtigste Businessplattform für die Unternehmen. Vor diesem Hintergrund hat Caterpillar aus den USA, der weltweit größte Hersteller von Baumaschinen, unter der Regie von Atelier Seitz einen aufmerksamkeitswirksamen Messeauftritt inszeniert. Die Experten für Markenarchitektur von Atelier Seitz waren dabei Generalunternehmer, phase 7 performing.arts zeichnete für die Gesamtkonzeption und kreative Umsetzung der Show verantwortlich. schoko pro aus Wiesbaden realisierte die Veranstaltungstechnik inklusive Rigging. ICT stellte als Partner von schoko pro das LED-Material bereit.

Caterpillar nutze die Bauma 2019 für umfangreiche Präsentationen neuer Produkte und Lösungen. Insgesamt 64 Maschinen wurden ausgestellt, 20 davon waren Neuentwicklungen. Für das schoko pro-Projektteam galt es, den technischen Rahmen für die aufwendige Inszenierung der gesamten Fläche und der einzelnen Highlightshows der Produktvorstellungen zu entwickeln – auf über 9.000 qm waren Traversen, Licht- und Tontechnik, LED-Material sowie kinetisches  Equipment zu integrieren. En détail wurden 1.600 Scheinwerfer, vier Kilometer Traversen, 400 Motorenkettenzüge für szenische Verwandlungen und 200 qm hochauflösendes LED-Equipment verbaut. Daraus wurde eine LED-Wand mit 24 Metern Breite und acht Metern Höhe konstruiert, die nahezu in 4K auflöste und aufmerksamkeitswirksam die Medieninhalte transportierte.

Dabei war essentielles Gut, immer den thematischen Vorgaben des Messekonzeptes zu folgen, dessen Leitmotiv „rewrite the rules“ in Verbindung mit den verschiedenen Präsentationsmodulen einen Gesamtkontext mit Bezug zu Produkten und Lösungsansätzen Caterpillars herstellte. Ein Highlight der Standarchitektur waren sogenannte „Tiles“, kleine mit Stoff bezogene Alurahmen an der Decke, die aufgrund der dynamisch wirkenden Anordnung einen digitalen Datenfluss über die gesamte Fläche hinweg illustrierte. Die Bespielung von LED-Wänden mit ausgesuchten Inhalten und der sorgsam geplante Einsatz von Kinetik-Elementen waren weitere wichtige Säulen der Konzeption. schoko pro als am deutschen Veranstaltungsmarkt etablierter Experte für Kinetik kam an dieser Stelle eine besondere Rolle zu, da für die Bühneninszenierungen auf dem Messestand kinetische Expertise notwendig war. So war beispielsweise am Kopfende der Showbühne ein großes Kipppodest verbaut, das im 40 Grad Winkel szenisch verfahren werden konnte und vollständig aufgestellt sechs Meter hoch war. Genutzt wurde diese Installation dann von Showacts, die das Podest erklommen und in ihre Performance einbanden. Die Techniker von schoko pro hatten die Konstruktion im Vorfeld der Messe in der eigenen Veranstaltungshalle der Alten Schmelze in Wiesbaden aufgebaut und auf die Tauglichkeit getestet. Die in die Standarchitektur eingeflochtenen Tiles wurden mitunter auch für den Showteil genutzt: Einige mit Leuchtstoffröhren ummantelte Kacheln transportierten die digitalen Tiles der LED-Wand in den physischen Raum und brachten stilistisch ein dynamisches Element in die Performances auf der Bühne mit ein. Dazu wurde die Kacheln noch szenisch verfahren und so Bestandteil der Choreographie.

schoko pro als technischer Dienstleister hatte im Vorfeld exakte Planungsarbeit für dieses Großprojekt zu leisten. Auf Grundlage des Auftragsprofils mussten 18 Trailer mit jeweils 60 Kubikmeter Material zum Münchener Messegelände transportiert werden, wobei der Faktor Zeit zur logistischen Herausforderung wurde. Aufgrund des kleinen Zeitfensters wurden der Stahl- und Messebau parallel zu den Technikinstallationen vorangetrieben, was durch einen in Kooperation mit Atelier Seitz und Caterpillar erarbeiteten Zeitplan möglich gemacht wurde.

Info: www.schokopro.com

Caterpillar auf der bauma (Fotos: Sandra Sommerkamp/schoko pro)