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dlp motive beim World Club Dome 2019

180.000 Besucher aus 70 Nationen sind für drei Tage in die Frankfurter Commerzbank Arena zum World Club Dome gekommen. Der Veranstalter BigCityBeats lud mit der „World Club Dome Space Edition“ zu einem Festivalerlebnis der Superlative. Mehr als 230 DJs und Live-Acts verschiedenster Stilrichtungen und Genres hatte Veranstalter BigCityBeats für den Event nach Frankfurt eingeladen.

Highlight in diesem Jahr war der Riesenfloor auf dem Außengelände, der Platz für bis zu 15.000 Menschen bot. Bespielt wurde hier die Main Stage Outdoor mit einer Spielfläche von 17 x 12 m und einer Gesamtbreite von 28 m. dlp motive zeichnete sowohl für Produktion und Aufbau verantwortlich (ausgeführt von der Creationpark GmbH), als auch für die Licht-, Ton- und Videotechnik.

Das Bühnendesign (Licht und Video) wurde gemeinsam mit Dominik Döhler erarbeitet und umgesetzt. Verbaut wurden 150 qm LED Flächen mit Pixelpitch zwischen 5,2 mm und 15 mm. Diese wurden in unterschiedlichen Formen sowohl im Dach geflogen, als auch in Form von rollbaren Säulen aufgebaut. Das Lichtdesign bestand aus 260 Lampen, aufgeteilt auf Robe Point, Robe Spider und Robe LED Beam 150.

Um das Publikum auf der Fläche von, sowohl mit elektronischen Beats als auch mit Livemusik vernünftig zu beschallen, kam eine Mischung aus dem J-System und dem V-System von d&b audiotechnik zum Einsatz. Dies waren 56 Top- beziehungsweise  Fullrange Lautsprecher und 32 Basslautsprecher und Infra Bässe.

Außerdem oblagen dem Veranstaltungsdienstleister aus der Nähe von Karlsruhe alle technischen Absprachen mit den Künstlern und deren Agenturen und das Stagemanagement.

Info: www.dlp-motive.de

World Club Dome 2019 (Foto: BigCityBeats GmbH)

Festival Jazz in Duketown mit dBTechnologies VIO L212

Das Jazz-Festival „Jazz in Duketown“ im niederländischen `s-Hertogenbosch ist mit neun Bühnen und mehr als 175.000 Besuchern der größte Event seiner Art in den Niederlanden. Schon in 2018 nutzte das Festival Jazz in Duketown Systeme von dBTechnologies. Bedingt durch die guten Erfahrungen im vergangenen Jahr entschied man sich auch 2019 wieder für dBTechnologies und setzte das neue Full-Size Line Array VIO L212 auf der Main-Stage, die auf dem Markt in `s-Hertogenbosch platziert ist, ein. Das VIO L212 System ist das leistungsstärkste Line Array System im Produktportfolio des italienischen Audio-Spezialisten dBTechnologies.

Insgesamt kamen als Haupt-Array rechts und links der Bühne je zehn L212 Module plus zwei L210 als Downfill zum Einsatz. Als Front- und Outfills dienten acht L208 Module, ebenfalls aus der VIO-Familie. Als Subwoofer vertraute der verantwortliche Eventdienstleister RPSoundtechniek auf sechs S218 und zwölf S118R Subs. Als Sidefills standen zwei VIO X15 und zwei VIO s118R zur Verfügung.

Einen ersten Höhepunkt setzte das Festival bereits am Freitag mit dem Aufritt von Marcus Miller auf der Main-Stage. Bassist und Multi-Instrumentalist Miller hat mit vielen Größen der internationalen Jazz-Welt zusammengearbeitet, als Studio- und Session-Musiker, Produzent oder Solo-Künstler, so u.a. mit Miles Davis, David Sanborn oder Aretha Franklin.

„Jazz in Duketown ist eine typische Festival-Situation, bei der der Zeitplan sehr eng ist und die Zeit für den Soundcheck sehr begrenzt ist. Ich konnte den FOH-Mix sehr schnell abstimmen und die Soundqualität hat mich sehr beeindruckt. Die gleichmäßige Balance des gesamten Spektrums in allen Positionen, weit weg von der Bühne, nah an den Lautsprechern und an der Seite war wirklich hervorragend – gut gemacht dBTechnologies“, so Daniele Di Giovanni, FOH Mischer für Marcus Miller während des Konzerts bei Jazz in Duketown und unter anderem auch für Lee Ritenour der Dave Grusin an den Reglern.

Für den Bühnensound der Band um Marcus Miller sorgten acht TT+25-CXA von RCF als Front-Wedges. Schlagzeuger Alex Bailey nutzte einen VIO S118R und ein VIO X 12 Modul als Drum-Monitoring.

Das VIO L212 ist das Full-Size Line-Array von dBTechnologies für große Beschallungsanwendungen. Trotz des voll-aktiven Designs ist das VIO L212 ein kompaktes und leichtes Line-Array-Systeme seiner Klasse. Das VIO L212 ist ein aktives 3-Wege-Line-Array-System, das für die größten Live-Anwendungen konzipiert ist und bietet 3200 W RMS und 142 dB maximalen SPL. Das L212 bietet ein optimiertes Abstrahlverhalten und eine beeindruckende Kopffreiheit sowie schnelle und problemlos konfigurierbare Rigging-Lösungen. Alle VIO Module sind untereinander einfach zu kombinieren und ergeben ein Line-Array-System aus einem Guss. RPSoundtechniek integrierte die kleineren VIO L210 als Downfills in das Main Line Array, bestehend aus VIO L212 Modulen.

Info: www.dbtechnologies.com

„Jazz in Duketown“, Vio-Installation (Fotos: Marcus Scheuermann)

Megaforce beim Verfassungsfest in Karlsruhe

Kürzlich ist die Geburtsstunde des Grundgesetzes mit einem mehrtägigen Verfassungsfest vor dem Karlsruher Schloss gefeiert worden. Den Auftakt bildete eine Eröffnungsshow: Nach einer kleinen Gesprächsrunde mit prominenten Gästen, unter anderem Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Andreas Voßkuhle, eröffnete die Badische Staatskapelle die Feierstunde mit einem Live-Konzert.

Megaforce installierte im Auftrag der Karlsruhe Marketing und Event GmbH (KME) die Hauptbühne vor dem Schloss – eine große Rundbogenbühne, Modell RBB SB40, mit Klarsichtplane und individuell gefertigter Rückwand. Dort wurde dann ein buntes Programm mit Kabarett, Musik und einer Bühnenversion der SWR-Fernsehsendung „Die Sofa-Richter“ angeboten.

Info: www.megaforce.de

Rundbogenbühne (Foto: KME / Jürgen Rösner)

Remote-Follow-Spot-System im Konzerteinsatz

Die Hico Veranstaltungstechnik GmbH aus Wetzlar betreut DJ Bobo seit über 25 Jahren als technischer Gesamtdienstleister. Nachdem in all den Jahren immer konventionelle Verfolger zum Einsatz kamen, setzt die neue Kaleidoluna-Produktion erstmalig auf das innovative Remote-Follow-Spot-System des niederländischen Herstellers Follow-Me.

Hico-Geschäftsführer Eddy Frühwirth: „Wir hatten zunächst ein anderes System im Auge. Als wir dann Follow-Me entdeckten und man uns von allen Seiten bestätigte, dass dieses System tourtauglich sei, haben wir uns recht kurzfristig dafür entschieden.“

Hico mietete das System in der Full-Version, nach Vermittlung durch den deutschen Exklusiv-Vertrieb LMP Lichttechnik, von Lichtdesigner Christian „Rocketchris“ Glatthor, der als einer der ersten Anwender in Deutschland in Follow-Me investiert hatte. Glatthor gab dem Lichttechniker Jan Würtenberger während der Proben im Europa-Park eine Einführung ins System und konnte mit seiner Erfahrung und seinem Sachverstand direkt einige Klippen umschiffen. Chris stellte das System in einem von ihm eigens dafür konzipierten roadtauglichen Rack zur Verfügung.

Frühwirth weiter: „Bisher hatten wir Follow-Spots immer handbedient. Einige Probleme bleiben da natürlich nicht aus: Jeder Bediener reagiert anders, die Follows waren selten synchron. Das Follow-Me System hingegen wird immer nur von einem Operator bedient, der sich mittlerweile auch gut damit auskennt. Die Lernkurve des Operators ist steil. Alles ist klar und verständlich. Die Follows sind jetzt endlich wackelfrei und funktionieren sicher, was enorm zur Solidität der Show insgesamt beiträgt. Nicht zuletzt hilft das System auch Kosten zu sparen. Wenn ich abwäge, ob ich vier Personen ins Dach klettern lasse – mit allem, was dann an Vorschriften zu berücksichtigen ist –, oder ob ich auf ein funktionierendes Remote-System setze, ist klar, dass ich mit letzterer Variante deutlich wirtschaftlicher unterwegs bin.“

Zwar wird während der DJ-Bobo-Show nur eine Person verfolgt, die Produktion birgt jedoch eine Reihe anderer Herausforderungen. Das Bühnengeschehen spielt sich nämlich auf drei Ebenen ab. Verfolgt wird aber nur auf den zwei Hauptaktionsflächen, der Hauptbühne und der Vorbühne. Die restlichen, höher gelegenen Positionen deckt Hico mit Theaterscheinwerfern mit Blendenschiebern ab. Mit nur einer Kamera im Rigg, greift das Follow-Me System auf bis zu sechs Movinglights zu.

Eine weitere Herausforderung stellt der Set-Bau dar. Auf das komplett in Weiß gehaltene Set wird großflächig und intensiv projiziert. „Auch hier sind wir mit Follow-Me besser dran“, sagt Eddy. „Auf die weiße Fassade des Sets darf auf keinen Fall Licht aus den Follows fallen. Da das Verfolgen mit Follow-Me jeden Tag gleich verläuft, entfällt die Unsicherheit an dieser Stelle.“

Glatthor erklärt: „Wir haben für die Front-Spots verschiedene Ebenen gewählt, um sicher nicht auf die weißen Set-Flächen zu kommen. Das hat ganz gut funktioniert. Für mich war auch spannend zu sehen, dass man eine mit 22 Metern doch sehr breite Bühne tatsächlich mit nur einer Kamera abdecken kann. Wir haben eine Kamera in der Mitte der Bühne aufgehängt und das hat gepasst.“

Info: www.lmp.de

DJ Bobo auf Kaleidoluna-Tour, Follow-Me Rack (Fotos: Florian Stangl, Chris Glatthor)

Chauvet-Equipment für die Mayday

Ende April 2019 ist die Großveranstaltung Mayday unter dem Motto „When music matters“ über die Bühne gegangen. Die Mayday zählt zu den traditionellen Festivals für Technomusik und wurde in 2019 im 28. Jahr durchgeführt. Rund 15.000 Besucher waren zu dieser Ausgabe nach Dortmund in die Westfalenhallen gekommen.

Die beiden Areas „Empire“  und „Factory"“ wurden technisch komplett von Dirk Joachimsmeier und seinem Team von Eventtechnik Südwestfalen betreut.  Auch das Design wurde im Vorfeld vom Team des Dienstleisters entwickelt. „Zum Einsatz kamen insgesamt fast 310 Chauvet  Epix Scheinwerfer, angesteuert von 16 Controllern Chauvet Drive 2000 IP – den Systemcontrollern der  Epix, die neben der Bühne positioniert waren“, erzählt Joachimsmeier. „Die Epix IP eignen sich hervorragend als kreatives Lichtsegment und überzeugen durch den hohen  Lichtoutput – wir haben bei der Veranstaltung keine Filter eingesetzt. Die Fehlerrate lag bei null Prozent,  eine Zahl, die bei einer so großen Anzahl an LEDs und Verkabelung sicherlich auch für das Produkt  spricht.“

Christopher Rostalski, Lightoperator bei Eventtechnik Südwestfalen, steuerte die Epix auf dem Empire  Floor mit einer grandMA2 Fullsize im Netzwerk mit sechs MA NPUs an. Laurin Liese setzte auf dem  Factory Floor Resolume Arena 6 in Verbindung mit einer grandMA 2 light ein.

Info: www.chauvetprofessional.eu

Mayday (Fotos: Mayday)