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DPA Mikrofone für das TV-Format „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“

Anfang Mai 2020 ist die 7. Staffel von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ beim TV-Sender VOX gestartet. Aufgezeichnet wurde die Sendung in Südafrika mit rund 30 DPA Mikrofonen.

Zum Einsatz kamen acht d:facto Gesangsmikrofone, zwei 2028 Gesangsmikrofone für die Backingvocals, acht 4061 Miniaturmikrofone mit Kugelcharakteristik für Gespräche auf der Couch, ein 2011 Doppelmembran-Mikrofon mit Nierencharakteristik am Hi-Hat und diverse 4099 Instrumentenmikrofone für Bläser, Akustikgitarren, Toms und viele weitere Instrumente.

Toningenieur Sascha Kohl: „Nachdem die d:facto-Kapsel einen sehr erfolgreichen Siegeszug in unserer Produktion angetreten hatte, kamen immer mehr DPA Mikrofone zum Einsatz. Nicht nur die Klangqualität, sondern auch die Zuverlässigkeit und Flexibilität waren die Gründe hierfür. Gerade das 4099 Instrumentenmikrofon ist ein wahrer Alleskönner.“ Die 4099 Mikrofone können beispielsweise mit der passenden Halterung an jedes Instrument montiert werden.

Dennis Kopacz, Head of Sound, ergänzt: „Gespräche und Reaktionen auf die Performances fingen wir mit den 4061 Miniaturmikrofonen und digitalen Sendestrecken ein, denn die abzubildende Dynamik ist unglaublich groß. Man flüstert sich ins Ohr, jubelt oder ruft bei der Bandperformance. Wir bekamen das alles herausgearbeitet, selbst wenn es richtig stark gewindet hat. Nebenbei sind die Miniaturmikrofone von DPA äußerst robust und halten den mechanischen Belastungen sehr gut stand.“

Info: www.dpamicrophones.de

Gesangsmikrofon, Instrumentenmikrofon (Fotos: DPA)

Interaktive Licht- und Klanginstallation Lux Partum

Lux Partum (Latein für Lichtabgabe, oder Generatives Licht) ist eine interaktive Licht-Klang-Installation, aufgebaut im Berliner Motorwerk. Ein Live-Videostream bringt die reale Lichtinstallation in die Wohnzimmer der Zuschauer. 

Die Lichtshow ist synchron zur Musik getaktet, kann jedoch von Website-Besuchern gesteuert und somit individuell verändert werden. Andere Website-Besucher sehen dabei, wer gerade das Kunstwerk steuert. Die Besucher werden so Teil der Installation. Die Idee des Projektes ist, auf eine neue Weise Partizipation an einer Liveshow zu ermöglichen und unter den gegebenen Umständen Zusammengehörigkeit unter den Zuschauern zu erschaffen.

Chris Moylan, Lars Murasch, Andreas Schindler und Matthias Schöffmann sind die Macher dieses Projektes. Die Installation wird mit 20 Robe MegaPointe, 20 Robe Pointe und 14 Robe Tetra2 beleuchtet, installiert vom technischen Dienstleister TLT Event AG. Die musikalische Inszenierung übernimmt Paul van Dyk.

Lux Partum beginnt am 8. Mai und ist für rund zehn Tage online auf der Webseite lighting.stream zu erleben. Paul Van Dyk wird die Installation am 10. Mai mit einem Live-Set begleiten.

Info: www.robelighting.de

Installation (Foto: lighting.stream)

Rent Event Tec eröffnet den „LEDcave“

Das virtuelle 3D-Studio „Lab Of Unlimited Possibilities“ (L.O.U.P) ist mit einer großen und hochauflösenden LED-Installation versehen. Das Studio bei der Rent Event Tec GmbH in Mannheim bietet diverse Potentiale zur Umsetzung von Projekten aus Werbung, Event und Film. ­

Eine 30 Meter lange und konkave LED-Hauptwand mit vier Metern Höhe und eine LED-Decke aus hochauflösenden LEDitgo rXone Modulen ohne Shader sind in die Infrastruktur vom sogenannten „LEDcave“ installiert worden. Dadurch können laut Rent Event Tec Bildaufnahmen ohne Falschfarbenreflektionen, ohne LED-typische Farbverläufe und ohne aufwändige Nachbearbeitung in der Post Production erstellt werden. Zusätzlich wird durch eine große LED-Rückwand, bestehend aus LEDitgo rX3ioBF Modulen, das Image-based Lighting (IBL) weiter intensiviert und führt somit zu immersiven, perspektivisch und optisch korrekten Bewegtbildaufnahmen. ­
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Mit insgesamt über 350 qm LED-Fläche wird ein 360°-Erlebnis geboten.

Info: www.ledcave.de, www.rent-event-tec.de
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LEDcave (Foto: Rent Event Tec)

Der Streaming Service von Aventem

Aventem aus Hilden stellt ein voll ausgestattetes Streaming Studio zur Verfügung. Unterschiedliche Formate können von dort über diverse Plattformen gestreamt werden. Weiterhin stellt Aventem Online Tools für Chats und Abstimmungen zur Verfügung. Sind weitere Ergänzungen und Anpassungen erforderlich, kann die hauseigene Aventem IT auch kundenseitig genutzte Plattformen oder Verbreitungswege implementieren.

Das Aventem Streaming Studio entstand bereits Anfang März aus den Anforderungen verschiedener Kunden, die für ihre abgesagten Veranstaltungen in kurzer Zeit eine funktionsfähige Alternative suchten. Auf dieser Basis entwickelte Aventem auf der ursprünglichen Kommissionierfläche, die in den nächsten Wochen und Monaten voraussichtlich für ihren eigentlichen Zweck kaum genutzt werden wird, ein sofort nutzbares Studio mit gehobener Medien- und Telekommunikationsausstattung.

Für die Einrichtung als Studio installierte Aventem ein multifunktionales Lichtgitter zur Aufnahme von Beleuchtung und Beschallung. Dabei kamen Traversen von Prolyte und kinetische Systeme von Movecat zum Einsatz. Für die Scheinwerferbestückung setzten die Planer von Aventem vorwiegend auf LED-Scheinwerfer der KL Serie von Elation. Für die Lichtsteuerung wurde eine GrandMA 3-Konsole gewählt.

Die Raumbeschallung hat bei Streaming Anwendungen prinzipiell eine nachrangige Bedeutung. Wesentlich sind zwei Funktionen: einerseits das Monitoring für den oder die Sprecher, andererseits darf die Beschallung nicht die erforderliche Qualität für den Aufnahmeton beeinträchtigen. Als Lösung entschied sich Aventem für geflogene Speaker von d&b mit einem Yamaha Pult in einem Dante Systemverbund. Die Speaker wurden so fixiert, dass sich eine direkte Einstreuung in die Mikrofone wirksam verhindern lässt – unabhängig von der Platzierung des Sprecherplatzes. Die komplette Sendetechnik ist digital und kommt von Sennheiser. Das hier genutzte 6000er System lässt sich über Dante komplett in die komplexe Steuerungstechnik implementieren. Mikrofone kommen von Sennheiser und DPA.

Für die Versorgung unterschiedlicher Positionen mit Energie und Daten wurde auf einem Teil der zur Verfügung stehenden Fläche ein Doppelboden installiert und mit Teppichboden ausgestattet. Das trägt ebenso zum guten Raumschall bei wie das vorhandene Rückprojektionstuch, das eine Seite der Fläche begrenzt. Zwei weitere Seiten des Streaming Studios bekamen eine Abtrennung mit Vorhängen und Stellwänden. Die vierte Seite hat ein Vorhangsystem, das bei Bedarf die Einbeziehung von weiteren 1.000 Quadratmeter der Hallenfläche erlaubt. Damit lässt sich dann eine Gesamtfläche von 1.200 Quadratmetern nutzen. Vor der Projektionsfläche entstand eine Bühne, der restliche Raum kann flexibel mit verschiedenen Möbeln aus dem Bestand von Aventem gestaltet werden.
Mit diesem Set-up sind im Aventem Streaming Studio unterschiedlichste Nutzungen möglich. Vom Webinar über Betriebsversammlungen, Infotalks, Pressekonferenzen, Produktpräsentationen – auch mit großen Produkten – bis hin zu Online-Hauptversammlungen können Events aus dem Hildener Studio auch unter Einbeziehung weiterer Online-Teilnehmer gestreamt werden.

Für spezielle Ausstattungswünsche steht das komplette Portfolio von Aventem zur Verfügung und lässt sich in kürzester Zeit einbeziehen.

Info: www.aventem.de

Streaming Studio (Foto: Aventem)

Expertise von MCI für die Übertragung des Deutschen Filmpreises

Normalerweise wird der Deutsche Filmpreis von der Deutschen Filmakademie als große Gala Show ausgerichtet. Doch wie soll eine Liveshow mit vielen Gästen in Corona-Zeiten produziert werden? Dies war die besondere Herausforderung für die mit der Produktion des Events beauftrage Firma MBTV. Ein neues Sendekonzept musste her, welches dann von der Deutschen Filmakademie Produktion, der künstlerischen Leiterin Sherry Hormann, MBTV, dem rbb und Studio Berlin, zusammen mit MCI entwickelt wurde.

Die Produktion selbst fand im Studio G der MCI Schwester Studio Berlin in Adlershof statt. Der rbb verantwortete die Übertragung für die ARD in enger Zusammenarbeit mit Studio Berlin. MCI verantwortete in diesem Team die Bereitstellung und Betreuung der Streaming-Subregien, die auf die IT Infrastruktur von Studio Berlin aufsetzten.

Die 92 Nominierten und Laudatoren wurden kategoriebezogen, als sogenannte „Caller“ über eigene Devices aus den eigenen vier Wänden, direkt in die 130-minütige Livesendung geschaltet.
Wolfgang Hanke, Abteilungsleiter Medienbetrieb und Mobilität des rbb: „MCI designte und fertigte innerhalb von einer Woche eine funktionierende Lösung, sodass wir die neue Produktionsform schon während der Proben ausgiebig für den On-Air Termin testen konnten.“

Jedes der drei vMix Systeme wurde einer Kategorie zugeordnet und mit den entsprechenden Nominierten und Laudatoren in eine Splitscreen Darstellung eingebunden. Hierzu erhielten sie einen Link und wählten sich, ähnlich einer Videokonferenz, über ihren Web-Browser Client direkt auf das entsprechende vMix Pro System in die Sub-Regie ein. Eine Kategorie konnte so bereits zwei Kategorien vor der eigentlichen Live Schalte vorbereitet werden (Anrufe, Ton- & Bild-Check und finales Briefing für den „Moment“).

Die Subregien für die Zuschaltung der externen Teilnehmer waren jeweils mit einer vMix Pro Workstation und AJA Corvid Capture Karte sowie einer produktionsspezifischen Konfiguration ausgestattet. Hinzu kam ein Havarie System. Jedes System wurde von zwei Operatoren und redaktionell betreut, wobei ein Redakteur direkt mit den Laudatoren und Nominierten in Verbindung stand. Insgesamt gab es 19 Kategorien mit bis zu acht Teilnehmern. Die Systeme selbst, waren über Glasfaser an den rbb Ü-Wagen in einem N-1 Konzept angebunden. Für den Fall einer Unterbrechung des Public-Internets konnten die eingewählten Teilnehmer immer noch über Audiocodecs eingebunden werden.

Inspiriert von der technischen Machbarkeit eines solch großen Systems, entwickelt MCI aktuell eine „selbsterklärende Streaming-Lösung“ um Live-Schalten weitreichend und technisch unaufwendig, aber ausfallsicher zu ermöglichen.

Info: www.mci.de

Screenshots der Ausstrahlung (Fotos: MCI)