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Alcons Audio LR28 beschallt das Lichtfest in Leipzig

Seit 2009 erinnert die Stadt Leipzig mit dem Lichtfest alljährlich am 9. November an die Bewegung, die von der sächsischen Metropole ausging und einen Beitrag zum Mauerfall am 9. November 1989 leistete. Wie in den Jahren zuvor, versammelten sich am 9. November 2018 erneut über 15.000 Menschen auf dem Augustplatz zwischen Gewandhaus und Oper.

Im Auftrag der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) übernahm die ils medientechnik GmbH zum wiederholten Male die Gesamtverantwortung für alle technischen Gewerke. Nachdem ils im Herbst erstmalig eine Großveranstaltung mit dem großformatigen LR28 Line-Array des niederländischen Herstellers Alcons Audio sehr erfolgreich umgesetzt hatte, entschied sich Geschäftsführer Thomas Ils beim Lichtfest erneut für das „große Besteck“.

Beschallt wurde von der vor der Oper platzierten Hauptbühne, auf der eine Synthese aus Klang, Sprechtheater und Redebeiträgen künstlerisch umgesetzt wurde. Im Fokus der Inszenierung standen in diesem Jahr die Frauen. Die Idee wurde von der künstlerischen Leitung umgesetzt: Eva Meitner dirigierte das ausschließlich aus Musikerinnen bestehende und zu diesem Anlass gegründete Freie Orchester Leipzig. Gespielt wurden bis auf eine Ausnahme ausschließlich Werke von Komponistinnen. Schauspielerinnen und Zeitzeuginnen vermittelten die weibliche Sicht auf die Ereignisse im Herbst 1989 und die Rolle der Frauen in der Bürgerrechtsbewegung.

Die Performance baute überwiegend auf klassische Live-Musik, die mit verschiedenen Sprachbeiträgen verwoben wurde. Daneben galt es auch, zugespielte Musik und vorproduzierten Video-Content zu integrieren. Der Leipziger Veranstaltungstechnik-Spezialist ils medientechnik übernahm die gesamte technische Umsetzung und lieferte alles erforderliche Material an. Daneben übernahm das Team um die Geschäftsführer Thomas und Mario Ils auch die technische Beratung für die Künstler.

Für die Beschallung setzt ils auf Alcons Audio. Beim Lichtfest in Leipzig kamen für die Main-PA Hangs aus 2 x 12 Alcons LR28, dem größten Alcons Pro-Ribbon Line-Array-System, zum Einsatz. 20 Alcons BC543 Subwoofer sorgten für die Bassunterstützung. Darüber hinaus setzte ils 12 x VR8 für das Monitoring und 8 x LR14 Pro-Ribbon Line-Array-Systeme für das Nahfeld ein. 18 x Alcons LR18, der kleinere Bruder des LR28, kamen für das Delay zum Einsatz, welches seitlich mit 4 x Alcons QR24/110 Line-Source-Systemen erweitert wurde.

„Wir hatten das LR28 jetzt bei zwei Großveranstaltungen im Einsatz, die unterschiedlicher nicht sein könnten“, erläutert Thomas Ils. „Während es beim ersten Projekt um eine Rock/Pop-Beschallung ging, konnten wir das System nun im Klassik-Kontext erleben. Beide Male hat uns das LR28 absolut überzeugt. Das Alcons-System packt uns immer wieder mit seiner detailgetreuen Klangabbildung. Der natürliche, beinahe schon als ‚analytisch‘ zu bezeichnende Klang, gepaart mit hoher Sprachverständlichkeit, trifft genau unseren Nerv.“

Für den FoH-Mix zeichnete Uwe Biesgen von Creativsound aus Berlin verantwortlich. Das LR28-System wurde von ils medientechnik aus dem Alcons-Rental-Netzwerk „The Ribbon Network“ zugemietet.

Info: www.alconsaudio.com, www.ils-medientechnik.de

Bühne beim Lichtfest (Foto: Alcons Audio)

Die Audio Installation in der Stadthalle Schmallenberg

Die umfangreiche Sanierung der Stadthalle Schmallenberg wurde Anfang März 2019 fertiggestellt. Dazu gehörte auch die Erneuerung der Ton- und Lichttechnik. Die komplette Planung und Umsetzung wurde durch Event Active realisiert. Noel Büchte und Sascha Deussen, Inhaber von Event Active, erstellten das Konzept und realisierten das PA-System mit Lautsprechern von Martin Audio.

Die Wahl fiel auf das neue Wavefront Precision Mini. Die neue Wavefront Precision-Serie umfasst drei Modelle, vom Mini (2x 6,5”) über Compact (2x 10”), bis zum Longbow (2x 12”) und eignet sich für die unterschiedlichsten Anwendungen.

„Der Vorteil des Wavefront Precision Minis im Vergleich zum MLA Mini liegt für Installationen in der Struktur des Systems. Beim MLA Mini ist die Endstufe im Bass verbaut, hier haben wir nun die passende Systemendstufe als 19”-Gerät zur Verfügung. Außerdem ist der native Bass des MLA Minis ein 15”-Subwoofer. Wir haben für die Größe der Halle aber mehr Low-End benötigt und konnten so zwei Doppel-18”-Subwoofer nutzen. Über die Softwareoberfläche konnten die Systemparameter unkompliziert in die Endstufe geladen werden, so dass sich die Subs perfekt integrieren lassen”, erklärt Deussen.

Mithilfe der Display-Software von Martin Audio lässt sich die Abstrahlcharakteristik und Pegelverteilung sehr genau am Rechner simulieren, dass daraus resultierende Preset-File muss dann nur noch über die Control- und Remote-Software VU-Net in die Endstufe geladen werden.

 „Wir haben uns beim System-Setup für die One-Box-Solution entschieden. Bei der Wavefront-Serie kann das System in der maximalen Auflösung gefahren werden, dann erhält jede einzelne Box einen eigenen Ampkanal. Bei budgetorientierten Anwendungen kann man in der Four-Box-Solution arbeiten, so dass vier Lautsprecher über einen Ampkanal versorgt werden. Vorteil der One-Box-Solution ist eine maximal kohärente Abdeckung des Zuschauerbereichs und eine sehr genaue Abgrenzung zu den nicht zu beschallenden Bereichen”, sagt Büchte über die Wavefront Precision Technologie.

Die komplette Verkabelung erfolgte über Dante, welches die Systemendstufen von Martin Audio ohne zusätzliche Einschubkarten direkt verarbeiten können. In der 40 Meter langen Halle kommen pro Seite acht Wavefront Precision Minis zum Einsatz, unterstützt von zwei SX218 Subwoofern. Als Frontfill können DD6 genutzt werden und falls Monitore nötig sind, stehen zwei XE 300 Wedges zur Verfügung. Im Foyer sorgen darüber hinaus sechs CDD5 Lautsprecher für den perfekten Klang, diese laufen über eine 100V-Linie. Über die Softwareoberfläche kann ein oder mehrere Kanäle als 100-V-Abgang ausgelegt werden und benötige keine separate 100-V-Endstufe.

Info: www.audio-technica.de, www.martin-audio.com, www.event-active.de

Wave Front Precision Mini-Element (Foto: Martin Audio)

TV-Produktion mit Equipment von ArKaos und Elation

Zwischen dem 6. Januar und dem 10. Februar 2019 hat der Sender Sat.1 die Neuauflage der TV-Show „Dancing on Ice“ ausgestrahlt. In der Show treten Prominente mit jeweils einem Eiskunstlaufpartner gegeneinander an.

Die mdc licht.gestalten gmbh & co. kg verantwortete das Lichtdesign und das Video-Operating der Produktion. Das Set bestand aus einer über 30 Meter langen und 15 Meter breiten Eisfläche, die durch acht Projektoren bespielt wurde. Zusätzlich wurden LED-Wände von über 50 Metern Länge zur Hauptsichtachse verbaut. Oberhalb wurden weitere LED-Module als Banderole mit 360-Grad-Bespielung über das gesamte Set hinweg eingebracht. Weiterhin wurden LED-Streifen genutzt, die teilweise auch bespielt wurden. Als Showlicht kamen unter anderem Smarty Hybrid von Elation zum Einsatz.

Die Smarty Hybrid wurden als Bodenlampen in direkter Sichtachse vor der Haupt-LED-Wand eingesetzt. „Trotz des flexiblen Einsatzes haben die Geräte nie an Punch verloren“, so Lichtdesigner Manuel da Costa. „Die Lampen konnten in jedem Verwendungszweck, der uns wichtig war, voll überzeugen. Für mich muss ein sogenannter Hybrid nicht nur im Beam-Mode durch Helligkeit punkten, sondern auch als Spotlight noch mit genug Output und guter Farbwiedergabe überzeugen. Das hat der Smarty Hybrid wirklich gut geleistet.“

Den Videopart übernahm Operator Dennis Muhl von mdc licht.gestalten mit acht ArKaos Studio 4K Servern. Geplant war eine Spezifizierung der Server für „Dancing on Ice“ – nur waren nicht genug zumietbare Server verfügbar. Vor diesem Hintergrund trat Muhl mit dem Unternehmen Entertainment Technology Concepts (ETC) in Kontakt, das mdc licht.gestalten regelmäßig beliefert. Nachdem die Server vorgeführt und für gut befunden worden waren, entschied sich ETC für die Investition in acht ArKaos Studio 4K Server, die allesamt direkt bei „Dancing on Ice“ zum Einsatz kamen.

„Wir bei Entertainment Technology haben im Segment TV-Set-Bespielung mit Medienservern viele Jahre Erfahrung gesammelt“, so Alexander Klaus, Geschäftsführer der Entertainment Technology Concepts GmbH. „Stets haben wir mitentwickelt und Feedback gegeben. Bisher haben wir auf Lieferanten wie Green Hippo oder High End Catalyst gesetzt. Im aktuellen Fall machte aber die Nähe zum Hersteller und Entwickler wirklich den Unterschied. Die Reaktionszeit für die Umsetzung von Features oder Sonderanwendungen war sensationell.“

Der erste Server bespielte über vier Outputs die Projektoren über dem Eis – jeweils ein Full-HD-Signal, das anschließend zusammengefasst als 4K-Signal auf dem Eis abgebildet worden war. Der zweite Server bespielte ebenfalls über vier Full-HD-Outputs einen Teil der Haupt-LED-Wände sowie die große LED-Banderole.

„Gerade hier konnte der wirklich sehr gute Videomapper der ArKaos-Software MediaMaster Pro seine Stärken zeigen“, sagt Muhl. „Unglaublich schnell konnten wir Remappings erstellen, um alle LED-Wände, die aufgrund ihrer Größe das Full-HD-Signal von 1920 x 1080 Pixeln weit überschritten, wieder zusammenzusetzen. Somit konnten wir eine große mediale Fläche von zusammengefasst 15.000 Pixeln über mehrere Outputs und Server verteilt trotzdem mit Full-HD-Prozessoren betreiben.“

Der dritte Server übernahm ebenfalls auf vier Outputs die verbliebenen LED-Wände, während der vierte Server allein für das Pixelmapping der LED-Streifen verantwortlich war. Die Server Fünf bis Acht hatten die Aufgabe, die Signale der Server Eins bis Vier zu spiegeln.

„Ich habe die Server bewusst ‚ins kalte Wasser‘ geschubst, um zu sehen, was ich aus ihnen herausholen kann“, erläutert Dennis Muhl, der die Server erst im Dezember 2018 bei der Kinderlachen Gala erstmalig im Einsatz hatte. „Die ArKaos-Server haben diese wirklich große Aufgabe aber letztlich ganz locker weggespielt. Trotz sechs Wochen Dauereinsatz 24/7 hat kein einziger Server jemals seinen Dienst verweigert. Positiv hervorheben möchte ich außerdem den wirklich sehr guten Support von ArKaos und LMP, mit denen ich jede offene Frage unverzüglich klären konnte. Ich habe noch nie von den Entwicklern eines Produkts per eigens eingerichtetem Live-Chat-Dienst quasi Echtzeit-Support erhalten. Ich denke, das zeigt auch, dass sowohl Hersteller als auch Vertrieb mit den Servern einen Schritt weiter gehen wollen.“

Muhl über die ArKaos-Software MediaMaster Pro: „Die Software ist sehr intuitiv und wirklich leicht zu durchdringen. Das Geniale aber ist das einfache Plug&Play-Verfahren. Innerhalb kürzester Zeit hat man ein Bild auf den LED-Wänden. Bei anderen Medienservern sind die Hürden bedeutend höher. Teilweise hat man das Gefühl studiert haben zu müssen, um nur das Schwarz der LED-Wände in ein gebrauchsfähiges Signal zu wandeln.“

Info: www.lmp.de

Set von Dancing on Ice, Video-Operator Dennis Muhl (Fotos: Olli Winkler)

Riedel Networks rüstet sich für die Sommerspiele

In Vorbereitung zu den Sommerspielen in 2020 in Japan hat Riedel Networks sein Netzwerk in Richtung Asien optimiert und hat hochmoderne Netzknoten in Tokio (CC1 AT Tokyo) und Singapur (Epsilon Telecommunications) bezogen. In diesem Zuge wurden die neuen Points of Presence (PoPs) mit moderner SDN-Technik ausgestattet und die Bandbreite im Backbone um ein Vielfaches erhöht.

„Japan ist für uns ein bedeutender Markt, nicht erst seit dem jüngst abgeschlossenen Jefta-Abkommen. Japan und Deutschland liegen weit vorne in der Weltwirtschaft, beide Länder sind für ihre Innovationen und für Fortschritt bekannt. Ob aus dem Maschinenbau oder aus dem Automobil- und Chemiesektor, unsere Kunden verlassen sich auf eine stabile, schnelle und zuverlässige Anbindung ihrer Niederlassungen in Tokio und im Großraum Osaka-Kobe“ sagt Michael Martens, CEO der Riedel Networks. „Ähnliches gilt im Prinzip auch für Singapur. Deutschland ist einer der zehn größten Handelspartner Singapurs, daher ist der Stadtstaat für uns ein weiterer, wichtiger Knotenpunkt. Singapur ist ein strategischer Schlüsselstandort, um unsere MPLS-Infrastruktur in der APAC-Region zu stärken – gerade im Hinblick auf die Sommerspiele. Die Spiele können kommen, wir sind bereit.“

Die neuen PoP-Standorte eröffnen Riedel Networks neue Zugänge zu wichtigen Cloud Systemen und zusätzlichen Netzwerkpartnern. Dies bedeutet neben einer höheren Flexibilität auch eine größere Auswahl unterschiedlicher Zuführungen zur Absicherung der Kundenstandorte.

Info: www.riedel.net

Technik-Installation (Foto: Riedel)

Grammy-Debüts mit Sennheiser und Neumann

Bei der Live-Übertragung der 61. Grammy-Verleihung in Los Angeles haben Musiker wie Travis Scott, Brandi Carlile und Shawn Mendes ihre Grammy-Debüts mit Mikrofontechnik von Sennheiser und Neumann gegeben.

Travis Scott präsentierte bei seinem ersten Grammy-Auftritt ein Medley aus Songs seines nominierten Albums „Astroworld“. Seine Hits „Stop Trying to be God“ und „No Bystanders“ rappte er während einer akrobatischen Einlage mit einem Sennheiser-Handsender der Serie Digital 6000 mit Mikrofonkapsel MD 9235.

Der zweite Auftritt des Abends gehörte Shawn Mendes, der seinen nominierten Song „In My Blood“ zunächst allein am Piano begann. Dann wechselte Mendes zur Gitarre und ließ seinen Hit zu einem Duett werden. Mendes nutzte einen Sennheiser-Handsender SKM 2000 mit dynamischer Supernierenkapsel MMD 945.

Die dreifache Grammy-Gewinnerin Brandi Carlile trat gegen Ende der Preisverleihung auf. Carlile nutzte ihr goldfarbenes Kondensatormikrofon KMS 105 von Neumann; ihre Bandkollegen Phil und Tim Hanseroth sangen mit evolution e 935 Mikrofonen von Sennheiser.

Travis Scott wechselte während seiner Astroworld-Tournee zu Digital 6000. Justin Hoffmann, Scotts Monitortechniker über das System: „Das Frequenzspektrum für Drahtlostechnik wird immer enger, deshalb haben wir uns für ein digitales System entschieden.  Wichtig ist für mich, dass ich mich voll und ganz auf die Technik verlassen kann, denn wenn etwas nicht funktioniert, gibt es schlicht und einfach keine Show. Und mit Digital 6000 haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.“

Shawn Mendes trat bei seinem Grammy-Debüt zwar noch mit dem Handsender SKM 2000 und Empfänger EM 3732-II auf, der Künstler hat sich aber schon für einen Wechsel zu Digital 6000 entschieden. Tom Wood, Front of House für Mendes, dazu: „Der Hauptauslöser für unseren Wechsel zu Digital 6000 ist die Entwicklung im Wireless-Bereich. Bei Digital 6000 gibt es keine Intermodulationen mehr – das System ist somit sehr viel frequenzflexibler.“ Mendes’ Monitortechniker Mike Flaherty erklärt weiter: „Das Bahnbrechende an Digital 6000 ist, dass man mehr Kanäle innerhalb der Schaltbandbreite unterbringen kann, aber das System bietet uns auch eine breitere Audiowiedergabe. Sennheiser hat uns hervorragend unterstützt; wir konnten das Mikrofonsystem auf unserer Welttour überall testen. Wir warten eigentlich nur noch auf den richtigen Moment um umzusteigen.“

Travis Scott verließ sich für seine Grammy-Premiere ebenfalls auf Digital 6000 in Kombination mit der Kapsel MD 9235. Justin Hoffmann: „Die MD 9235 ist die perfekte Kapsel für Rapper, da es fast keine Klangänderung gibt, wenn das Mikrofon am Korb angefasst wird – und sie arbeitet selbst vor der Beschallungsanlage hervorragend. Wenn ein Künstler das Mikrofon am Einsprachekorb festhält, ist diese Kapsel die erste und einzige Wahl.“ Hoffmann sagt, dass er seit fünf, sechs Jahren nur noch Sennheiser-Mikrofone für alle von ihm betreuten Künstler einsetze. Als Travis Scott das Mikrofonsystem Digital 6000 zum ersten Mal hörte, sei er sehr beeindruckt gewesen: „Als ich Travis das Mikrofon gab, sagte er: ‚Es klingt genau wie im Studio‘.“

Brandi Carliles Interpretation von „The Joke“ wurde von ihrem goldfarbenen Neumann KMS 105 eingefangen. „Brandi Carlile nutzt dieses besondere KMS 105 bei jeder Performance”, so Sean Quackenbush, ihr Front-of-House-Techniker. „Das Mikrofon harmoniert perfekt mit ihrer Stimme. Wir probieren zwar mitunter andere Mikrofone aus, wechseln aber immer wieder zurück zum KMS 105. Ich liebe dieses Mikrofon geradezu – wir haben es bei jedem ihrer Auftritte dabei.”

Für den Grammy-Auftritt wollte Quackenbush möglichst viel von der Farbe und Textur der Studioaufnahme hörbar machen und nahm deshalb die Leadgitarre mit einem seiner historischen Sennheiser MD 409 ab. „Diese Mikrofone setze ich sehr gezielt ein – für diesen besonderen Auftritt habe ich eines davon mitgebracht.“

Info: www.sennheiser.com

Brandi Carlile mit ihrem Neumann KMS 105, bei Brandi Carliles Grammy-Auftritt nimmt das Sennheiser Vintage-Modell MD 409 den Gitarrenverstärker ab

(Fotos: Getty Images/Kevin Winter, Sean Quackenbush)