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Green Hippo bei der Hochschule der Medien Stuttgart im Einsatz

Anfang Juli 2019 hat die Hochschule der Medien in Stuttgart das 40-jährige Bestehen ihres Studiengangs „Audiovisuelle Medien“ mit einer eigens dafür konzipierten, von Studenten realisierten TV-Show mit dem Titel „AM 40“ zelebriert. Insgesamt 23 Studenten wirkten daran mit.

Konzipiert wurde eine drei Blöcke umfassende Sendung, wobei sich jeder Block thematisch einem Zeitraum widmete. Passend hierzu wurden Inhalte wie Einspieler und Grafiken produziert. Abschluss war der Auftritt von Studenten mit dem eigens komponierten Song „1979“.

Produziert wurde die Sendung in einem Fernsehstudio mit moderner HD-TV-Kamera- und Regie-Technik. Tom Levin Schwenzle entwickelte ein Bühnen- und Lichtkonzept, das allen Teilen der Sendung einen jeweils eigenen Look verlieh. Medialer Content wurde auf 62 LED-Modulen, die teilweise als eine große Fläche und teilweise einzeln im Raum platziert wurden, wiedergegeben. Die Bespielung erfolgte mit Hilfe eines Green Hippo Boreal+ Medienservers, der durch Firma cast, deutscher Exklusiv-Vertrieb für Green Hippo Hippotizer, für den Event als Leihgabe zur Verfügung gestellt worden war.

Für die LED-Hauptwand war ein Output mit einer Auflösung von 1536 x 768 Pixeln verwendet worden, ein weiterer mit einer Auflösung von 1920 x 1080 kam für die im Raum verteilten sonstigen LED-Elemente zum Einsatz. Für ein korrektes Mapping der einzelnen LED-Module wurde eine Eingangsauflösung von 6500 x 1080 verwendet, sodass auch Linienmuster ohne Sprünge darstellbar waren. Der gesamte Video-Content wurde durch ein Team von vier Studentinnen konzipiert und animiert. So entstanden vier verschiedene Looks für die einzelnen Blöcke und darüber hinaus Motion-Graphics für den Bandauftritt.

Tom über die Arbeit mit dem Green Hippo Boreal+: „Mit dem Video-Mapper des Hippotizers war das Positionieren der Flächen im Raum und das nachträgliche Ändern der Positionen ein Kinderspiel. Besonders die Grid-Ansicht mit nummerierten Panels erleichterte den Aufbau sehr. Aus redaktionellen und gestalterischen Gründern änderte sich der Content im Vorfeld mehrfach, weshalb ein spontanes Ersetzen nötig war. Durch die Aufteilung des Contents in Bänke war dies ohne Programmierung möglich.“

Für den Boreal+ mit SDI-Zusatzkarte habe neben der Rechenleistung und den Outputs auch die Anbindung an die Studio-Infrastruktur gesprochen. So wurde der Medienserver mit dem Studio-Takt und vier Video-AUX-Wegen versorgt. „Je nach Regie-Kommando konnten so Videos oder Live-Bilder aus der Regie im Studio wiedergegeben werden. Bei Verwendung von zwei Video-Inputs wurde aus einem Live-Grafik-System (Vizrt) Key Source und Key Fill übertragen und im Hippotizer ausgestanzt“, erläutert Tom weiter.

Am FOH stand zur Ansteuerung des Servers eine grandMA3 Light Konsole im Mode2 zur Verfügung. „Die MA2-Net-Integration lief ohne Probleme. Generell ist die Ansteuerung des Servers über das Lichtpult einwandfrei und sehr einfach. Besonders die Single-Layer-Transition erleichterte das Programmieren enorm und machte das Arbeiten mit weniger Layern möglich“, berichtet der Programmierer und Operator.

Info: www.castinfo.de

Show AM40 (Foto: Simon Niedermaier)

 

LED-Technik von tennagels für die Spectrum of the Seas

Die Spectrum of the Seas, das erste Schiff der sogenannten Quantum Ultra Klasse von Royal Caribbean International, bietet neue Kabinenkategorien, frische Restaurantkonzepte und zahlreiche Erlebnispotentiale. Das Schiff verfügt auch über innovative LED-Installationen, die von der tennagels Medientechnik GmbH aus Düsseldorf realisiert wurden.

Der Main Dining Room der Spectrum of the Seas erstreckt sich über drei Ebenen und bietet bis zu 1.844 Gästen Platz. Zugang zu diesem Speisesaal haben die Passagiere über zwei Decks durch einen jeweils 16 Meter langen virtuellen Säulengang, der durch unterschiedliche Video-Animationen an Themen und Stimmungen angepasst wird. Erzeugt wird dieser Effekt auf einzigartigen, speziell für diese Gänge angefertigten LED-Wänden. Die sowohl konkav als auch konvex gebogenen LED-Screens bieten mit einem Pixelpitch von 1,9 mm und einer Leuchtdichte von 700 Nits eine hohe Auflösung für den wechselnden Video Content.

Pro Deck bestehen die LED-Walls auf der linken und rechten Seite des Ganges aus 4,75 Meter langen geraden und 11,5 Meter gebogenen LED-Panels mit einer Höhe von mehr als zwei Metern. Die geraden Wände dieser Installation bieten eine Auflösung von 2.0432 x 1.088 Pixeln, die gebogenen eine Auflösung von 5.888 x 1.088 Pixeln. Alle Module sind auf einem einzigen, maßgefertigten Rahmen montiert.

Auf zwei Decks des Main Dining Rooms sind zwei weitere curved LED Walls in den Lounge-Ecken installiert. Die identischen Screens haben eine Länge von acht Metern, eine Höhe von einem Meter und eine Auflösung von 4.096 x 512 Pixeln. Die insgesamt 155 Quadratmeter LED-Flächen in den Eingangsbereichen und der beiden Walls in den Lounge-Ecken sind speziell beschichtet und abwaschbar.

Die Spectrum of the Seas bietet seinen Gästen außerdem die Ultimate Family Suite, eine Suite mit drei Schlafzimmern. Auch diese Suite verfügt über ein weiteres kreatives Element. tennagels hat den Treppenaufgang zur Rutsche mit virtuellen Klaviertasten ausgestattet. Die Stufen werden zu einem interaktiven Musikinstrument, die entweder wie echte Klaviertasten reagieren oder vorprogrammierte Songs spielen. Die LED-Beleuchtung der Stufen reagiert bei jedem Schritt und leuchtet weiß oder in unterschiedlichen Farben auf.

Info: www.tennagels.com

LED-Installationen (Fotos: tennagels)

Chauvet-Equipment für die MS Color Magic

Mit 1.000 Kabinen und 54 Suiten ist die MS Color Magic offiziell die größte Kreuzfahrtfähre der Welt. Zentrale Treffpunkte an Bord sind beispielsweise ein voll ausgestattetes Theater, eine Promenade mit Geschäften und Bistros in der Schiffsmitte sowie ein Nachtclub.

2018 gab es ein umfangreiches technisches Entertainment-Upgrade, bei dem unter anderem in Theater und Nachtclub über 50 Chauvet Professional Maverick MK2 (Spot und Wash Lights) von Entech International verbaut wurden. Das Unternehmen installierte im Promenadenbereich 14 Chauvet Professional Maverick MK2 Spots und 12 Maverick MK2 Wash Lights, um eine facettenreiche Architektur- und Eventbeleuchtung zu kreieren. Neben der effizienteren Grundbeleuchtung besteht jetzt auch die Möglichkeit, mit kleineren Musik-, Varieté- und Showeinlagen die Promenade zu beleben.

„Nach der erfolgreichen technischen Modernisierung des Lichts im Theater im letzten Jahr waren wir überzeugt, dass die Kombination von Maverick Spot- und Washlights auch beste Ergebnisse bei der Umgestaltung der Promenade ergeben würden“, kommentiert Entech Projektmanager Simon Featherstone. „Die Vielseitigkeit hat sich bereits jetzt bezahlt gemacht – das sehen wir an den vielen positiven Rückmeldungen sowohl von den technischen Mitarbeitern als auch von den Künstlern.“

Die 440 W Maverick MK2 Spots, die an mehreren Traversen über dem gesamten Promenadenbereich und den diversen Geschäften, Bars, Mini-Bühnen und Restaurants positioniert sind, bieten eine Reihe von unterschiedlichen Effekten für verschiedene Stimmungen. „Die Prisma- und Frost-Effekte der MK2 Spots tauchen die Promenade und ihre Performancebrücke bei Bedarf in eine feine und sanfte Atmosphäre“, sagt Featherstone. „Außerdem ist der Zoombereich von 13 bis 37 Grad besonders praktisch, wenn man die Höhe der Traverse bedenkt."

Da auf der Promenade zu jeder Tages- und Nachtzeit Aktivitäten stattfinden und die nordische Sonne im Hochsommer bis zu 18 Stunden scheinen kann, mussten alle Effekte und Lichter dementsprechend hell genug sein. „Die Helligkeit der eingebauten Lampen minimiert Störungen durch das Tageslicht; dadurch sind Gobo- und Prismeneffekte den ganzen Tag über sichtbar.“ Die MK2 erzeugen von ihrer Position auf der Traverse aus Wash-Effekte – via zwölf 40 W Osram RGBW LEDs, Pixelmapping-Effekten und CTO-Farbmischung. „Die Möglichkeiten der Farbmischung bei den Washlights ermöglicht effiziente und nahtlose Atmosphärenwechsel. Die Lampen haben außerdem einen ziemlich guten Punch und ermöglichen in Kombination mit den Spots erstaunliche Licht-Szenarien.“

Thomas Fischer, Geschäftsführer der deutschen Chauvet-Niederlassung: „Da bei der Modernisierung von Kreuzfahrtschiffen und -fähren dieser Art normalerweise das Andocken des Schiffes erforderlich ist, standen bei der Auswahl der Produkte vor allem Überlegungen hinsichtlich Größe, Gewicht, Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und einfacher Installation im Vordergrund. Entscheidend für Entech war jedoch das geringe Gewicht der Chauvet-Leuchten und ihre einfache Installation, wodurch sichergestellt war, dass der Auftrag in nur einer Nacht erledigt werden konnte.“

Info: www.chauvetprofessional.eu

Chauvet-Installationen (Fotos: Stephan Kwiecinski)

VL6000 bei The Founder Summit 2019 im Einsatz

Erst vor wenigen Jahren als kleines Event für Start-Ups und Gründer gestartet, hat die 2019er Auflage von „Entrepreneur University – The Founder Summit“ Ende April 2019 rund 5.000 Teilnehmer ins RheinMain CongressCenter nach Wiesbaden angezogen. International renommierte Referenten, Investoren, Coaches und Live-Acts füllten das zweitägige Programm.

Gerdon design verantwortete das komplette Licht- und Bühnendesign für die Center Stage. Die Herausforderung für Thomas Gerdon und sein Team bestand darin, trotz straffem Budget eine Showbühne zu konzipieren, die das rasante Wachstum des Events spiegelt.

Dies erreichte er mit der Kombination von einem großen, mittig platzierten Projektions-Screen sowie zwei kleineren Seitenscreens, Traversen über dem Publikum und insgesamt 16 Vari-Lite VL6000 Beam. „Bei engen Budgets muss man immer auch an die Zahl der Hängepunkte denken“, erläutert Thomas Gerdon. „Hier mussten wir uns beschränken, aber im Sinne der Aufgabenstellung dachte ich mir, wenn wir schon auf einer derart begrenzten Fläche arbeiten, sollten die ohnehin recht großen Screens noch um ein Element ergänzt werden, das wirklich polarisiert. Und dafür war der VL6000 mit seinem Megaspiegel die Idealbesetzung.“

Gerdon platzierte die insgesamt 16 Geräte direkt über den Screens – acht Stück über dem Center-Screen und jeweils vier Stück über den beiden seitlichen Wänden. „Die Wirkung der Scheinwerfer da oben war der Hammer!“, erinnert sich der Designer. „Wenn so ein Biest in der Decke hängt, macht das richtig Eindruck, und die Looks passten super zur besonderen Dynamik des Events.“

„Was ich obendrein gerade sehr spannend finde“, fährt Gerdon fort, „ist der kürzlich vorgestellte VL6500 Wash. Ich bin sicher, die Kombination der beiden Modelle gäbe aus gestalterischer Sicht nochmal eine Art ‚Turbo-Boost‘. Ich freue mich schon sehr darauf, das mal auszuprobieren.“

Neben Thomas Gerdon selbst bestand das Team von Gerdon design aus Lighting Director Rando Lorenz und Programmierer Marek Papke.

Info: www.castinfo.de

Entrepreneur Summit (Fotos: Jonas Kinski Photography)

Licht-produktiv illuminiert Kyffhäuser Denkmal

Das Kyffhäuser Denkmal, südöstlich vom Harz gelegen, soll besser vermarket und damit auch bekannter gemacht werden. Vor diesem Hintergrund wird das 81 Meter hohe Denkmal mit einer farbigen Lichtinstallation ausgeleuchtet, die von Licht-produktiv realisiert wurde. Das Unternehmen nutzt dafür die Outdoor Washer Showtec Helix S5000 Q4.

Durch die Schutzart IP-65 ist der Scheinwerfer für den Projekteinsatz im Freien geeignet. 40 x 10 Watt Prolight Opto RGBW 4-in-1-LEDs bieten dabei die Möglichkeit, auch großflächig Objekte ausleuchten zu können. Zehn Grad Linsen erzeugen einen kräftigen Output und für mehr Gestaltungsoption können optionale Strahlformen wie 20°, 40° oder 15 x 60° verwendet werden. Die Geräte können über W-DMX mit Wireless Solution angesteuert werden.

Momentan ist die neue Ambientebeleuchtung als mobile Variante bei einzelnen Veranstaltungen zu sehen. Zukünftig soll die Architekturbeleuchtung den Kyffhäuser dauerhaft ausleuchten.

Info: www.licht-produktiv.de

Showtec Helix S5000 Q4, Kyffhäuser Denkmal (Fotos: Licht-produktiv)