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Schweizer Nationalfeiertag: Feldschlösschenbrauerei setzt auf Ehrgeiz

Im Rahmen des Schweizer Nationalfeiertags am 1. August 2018 wollte die Feldschlösschenbrauerei in Rheinfelden ihre Brauereigebäude in kräftigen Farben erstrahlen lassen. Die Feldschlösschen-Brauerei erstreckt sich über eine Länge von über 220 Metern und besteht bereits seit 1876. Dazu verteilt sich die Brauerei auf mehrere riesige Gebäude. Zur Ausleuchtung verwendete der technische Dienstleister, die Nova Event GmbH, ausschließlich Produkte von Ehrgeiz. So wurden zur Illumination der Fläche lediglich zwölf SuperNova RGBW benötigt. Weitere Sechs BabyZoom 1 dienten als Effektlicht.

„Die Ehrgeiz SuperNova RGBW ist für solche großflächigen Anwendungen wie gemacht. Durch den weiten Abstrahlwinkel und den immensen Licht-Output hatten wir keinerlei Probleme die Illumination für unseren Kunden zur vollsten Zufriedenheit umzusetzen“, so Vano Soleymani, Geschäftsführer bei der Nova Event GmbH.

Als krönendes Highlight sollte ein Feuerwerk abgebrannt werden. Aufgrund von anhaltender Trockenheit durfte dieses leider nicht stattfinden. Als Ersatz wurde kurzerhand die naheliegende Rheininsel „Inseli“ effektvoll illuminiert und bot den Besuchern ein buntes Farbenspiel.

 

Info: www.ehrgeiz.com , www.nova-event.com

 

Beleuchtete Feldschlösschenbrauerei (Foto: Ehrgeiz)

Show mit 110 LED-Quadrocoptern zur Altstadt-Einweihung in Frankfurt

Anlässlich der feierlichen Einweihung der neuen Altstadt vom 28. bis 30. September spielen am 29. September um 21:45 Uhr LED-Drohnen die Hauptrolle in der Inszenierung „Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt“. Bei der multimedialen Drohnen-Choreographie verschmelzen direkt über dem Main Lichtspiel, eigens komponierte Musik und Sprach-Passagen zu einer Hommage an Frankfurt.

Die Show wird sich zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke abspielen. Gemeinsam stellten Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) und Ausrichter der Feierlichkeiten, sowie Stefan Weil, Geschäftsführer des gestalterisch verantwortlichen Frankfurter Kreativstudios Atelier Markgraph, das Projekt im Rahmen einer Pressekonferenz vor.

Oberbürgermeister Feldmann: „Frankfurt trägt das stete Zwiegespräch zwischen Vergangenem und Künftigem in sich. Das manifestiert sich auch in der Architektur der Stadt – nur hier ragen hinter Fachwerkfassaden Wolkenkratzer empor. Neuestes Beispiel hierfür ist Rekonstruktion der Altstadt, die wir mit einer geschichtlich tragenden sowie technisch zukunftsweisenden Inszenierung einweihen wollen.“

Thomas Feda ergänzt: „Das Mainufer, der angrenzende Römerberg und der Dom gelten als zentrale Orte des Frankfurter Lebens – damals wie heute. Hier wurden Könige gewählt, Lebensmittel gehandelt und Feste ausgerichtet. Mit der Eröffnung des neuen Quartiers soll wieder mehr Leben in die Mitte der Stadt einziehen. Das wollen wir spektakulär feiern.“

Im erzählerischen Zentrum der „Sternenbilder“ stehen neben herausragenden Persönlichkeiten und Figuren der Stadt auch prägende Ereignisse und Landmarks. Die Flug-Formationen der Drohnen vor der nächtlichen Mainkulisse werden begleitet durch die skulpturalen Lichteffekte verschiedenfarbiger Sky Beams. Der Soundtrack der Inszenierung nimmt den Dialoggedanken musikalisch auf: Sebastian Hohberg und Jan Mayerhofer von hoerfeld kreierten eigens für diesen Anlass eine Fusion aus Klassik und Elektronik. Teile der Komposition interpretieren den prägenden Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann neu. Auch Telemann lebte zeitweise in der Frankfurter Altstadt. Die eingebetteten Zitate stammen aus der Feder des wohl berühmtesten ehemaligen Altstadt-Bewohners, Johann Wolfgang von Goethe.

Das Projekt wurde von einem internationalen Team realisiert. Das Gestaltungskonzept zu den „Sternenbildern“ stammt vom Frankfurter Kreativstudio Atelier Markgraph, das die Inszenierung in Zusammenarbeit mit den Lichtdesignern von bright! und den Drohnenexperten von Skymagic umsetzt. Eine besondere Herausforderung stellte die Choreographie der Drohnen dar: Denn die Sternenbilder, die sich durch deren Flug-Position ergeben, sollen aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven erkennbar sein. Die Inszenierung „Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt“ wird von der Mainova AG, der Lufthansa AG und den Verkehrsbetrieben Frankfurt am Main (VGF) unterstützt.

 

Info: www.markgraph.de , www.frankfurt-tourismus.de

 

Visualisierung der Performance (Grafik: Atelier Markgraph)

Zuschauertribüne von Layher für die Seebühne Utting

Auf der Seebühne Utting werden schon seit über 20 Jahren Theater-Klassiker von Spezialisten und Laien auf die Freilicht-Bühne gebracht. Der Ammersee in der untergehenden Sonne dient als effektvolle Kulisse. Live dabei sind die Zuschauer dank einer Sitztribüne aus dem Hause Layher. Das auf den ersten Blick einfache Projekt erwies sich für die ausführende Firma Opera in der Planung durch vielfältige Sicherheitsauflagen und spezielle Wünsche der Seebühne wie eine Teilgründung im Wasser als sehr komplex. In Zusammenarbeit mit den technischen Projektleitern von Opera, dem verantwortlichen TÜV-Prüfingenieur und dem Gebietsverkaufsleiter vor Ort übernahmen die erfahrenen Layher Anwendungsingenieure die Planung für dieses Projekt – und haben den Aufbau selbst mit zwei Spezialisten unterstützt.

Dass die Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Uttinger Seebühne traditionell ohne technische Verstärkung spielen, hatte auch Auswirkungen auf den Tribünenbau: „Wir haben die gesamte Konstruktion wie ein Amphitheater angelegt, in dem sich der Schall fängt, damit möglichst jeder Besucher optimal verstehen kann. Zudem stand die Tribüne mit den vordersten Stützen direkt im Wasser, um den Besuchern das Gefühl zu vermitteln, sie würden auf dem See sitzen – so bekam das Stück „Im Weißen Rössl“ einen zusätzlichen Reiz“, erklärt Stefan Dankel, Projektleiter bei Opera. Diese besondere Form konnte mithilfe von Standard- und notwendigen Sonderbauteilen realisiert werden. Die Unterkonstruktion bestand dabei aus dem Layher AllroundGerüst Lightweight. So war eine Anpassung ans abschüssige und unebene Gelände möglich. Zwei Treppen aus dem Allround-Baukasten sorgten für den trittsicheren Auf-und Abgang, kindersichere Geländer sind ebenfalls im System integriert.

 

Info: www.layher.com

 

Zuschauertribüne von Layher für die Seebühne Utting (Foto: Layher)

 

Stadthalle Wuppertal vertraut auf Lastmess-System von Ron StageMaster

Die Stadthalle Wuppertal ist als repräsentatives historisches Gebäude berühmt für seine Akustik, weshalb sie gerne für Konzerte und musikalische Aufnahmen genutzt wird. Neben dem Konzertbetrieb – die Stadthalle ist auch Konzertsaal des Sinfonieorchesters Wuppertal – werden die Räumlichkeiten auch für Ausstellungen, kleinere Messen, Kleinkunst und andere Veranstaltungen genutzt.

Ende 2017 investierte die Stadthalle Wuppertal in ein Lastmess-System, um unter den statisch anspruchsvollen Bedingungen für mehr Sicherheit unter dem Dach zu sorgen und Produktionsangaben hinsichtlich der eingebrachten Lasten einfach und schnell überprüfen zu können. Dipl-Ing. Andreas Schwarz, Technischer Betriebsleiter der Stadthalle Wuppertal, erläutert: „In der Stadthalle gibt es bisher nur Züge und diverse Hängepunkte. Im Moment haben wir noch keine eigenen Motoren, sodass die gastierenden Produktionen bzw. deren Technikdienstleister die Anschlagpunkte oder Züge mit ihrem eigenen Material nutzen. Um unsere Betreiberpflichten zu erfüllen und die Überlastung der Hängepunkte auszuschließen, waren wir bis zur Anschaffung des Lastmess-Systems auf die technischen Angaben der Produktionen angewiesen. Da unsere Ausstattung mit Hängepunkten aber nicht gerade opulent ist, muss der Aufbaustandard vor Ort oft an unsere Gegebenheiten angepasst werden.“

Die Lösung von Ron StageMaster habe den Zuschlag bekommen aufgrund der Einfachheit der Bedienung und der Unabhängigkeit von einer Steuerung bzw. eines bestimmten Herstellers. Die Stadthalle Wuppertal entschied sich für ein Ron StageMaster Starter Kit und zusätzliche Lastmesszellen. Das Kit enthält vier Lastmesszellen 1,0t (SF 10:1) im Classic Design, einen mobilen Funkempfänger PRR 3.0 sowie acht schwarze 3,25t Schäkel (506 S 5/8") – alles kompakt verstaut im Transport-Koffer.

Die Lastmessung erfolgt beim Ron StageMaster Starter Kit kontinuierlich über die zwischen dem Anschlagpunkt und der Last zu integrierende, kompakte Lastmess-Zelle. Die Auswertung der Lasten erfolgt mittels iPad auf einer völlig neu entwickelten grafischen Benutzeroberfläche. 

Gegenwärtig nutzt die Stadthalle das Lastmess-System temporär – immer dann, wenn besonders hohe Lasten ins Dach eingebracht werden sollen. „Wir setzen die Lastmesszellen zum Beispiel bei allen Sonderkonstruktionen in unserem Haus ein. Etwa wenn es darum geht, eine Kletterwand oder eine 2,8 Tonnen schwere LED-Wand zu fliegen. Darüber hinaus wird das System standardmäßig von unseren Technikern schon in der Planung vorgesehen, wenn Produktionen ein Rig aufbauen, bei dem die genauen Lasten entweder nicht bekannt sind oder bei dem sehr hohe Lasten angegeben werden. Im 'Alltagsbetrieb' brauchen wir das System nicht unbedingt.“

Lastmess-Systeme von Ron StageMaster werden in Deutschland und Österreich exklusiv von cast aus Hagen vertrieben. Der Vertrieb in der Schweiz erfolgt durch die cast Switzerland AG.

 

Info: www.castinfo.de

 

Historische Stadthalle Wuppertal (Foto: Lars Langemeier)

Björn Hermann setzt Matrix aus 300 GLP KNV bei Aida-Taufe ein

Im Rahmen eines Events auf der Meyer Werft in Papenburg wurde das Kreuzfahrtschiff Aidanova, getauft. Gleichzeitig war dies die Weltpremiere der Serienvariante des GLP KNV Systems.

Das Berliner Künstler Kollektiv phase7 um den Regisseur Sven Sören Beyer war bereits für die Inszenierung der Aidaprima Taufe vor zwei Jahren verantwortlich. Für die Taufe der Aidanova wurde nun gemeinsam mit East End und Vivica Seybold von Aida Cruises in Zusammenarbeit mit Jasper Poensgen von Jasper Poensgen Projects eine neue Show kreiert.

Zunächst waren nur Herzschläge zu hören, dann zeichneten Laser die Konturen des Schiffs in die Nacht. Licht und Laser erweckten das 337 m lange und 70 m hohe Schiff langsam zum Leben. Im Zentrum der sich langsam und stetig steigernden Inszenierung, die in einem goldenen Feuerwerk mündete, stand eine Matrix aus 300 GLP KNV Modulen. Diese waren in unregelmäßigen Abständen an den Balkongeländern der Aidanova platziert worden. „Als GLP Key Account Manager Oliver Schwendke uns Anfang des Jahres die ersten KNV-Prototypen vorstellte, traf er mit diesem neuen GLP-Produkt sofort unseren Nerv, ohne vorher zu wissen, was wir vorhatten," erinnert sich Lichtdesigner Björn Hermann: „Wir suchten etwas das flexibel, leistungsstark und zudem outdoor tauglich sein würde. Uns schwebte ein Bild vor, das den erhabenen, freundlichen Charakter des nächtlich golden-glitzernden Eifelturms entsprechen würde. Menschen auf der ganzen Welt lieben dieses spezielle Funkeln, von dem eine einzigartige Magie ausgeht. Die KNV sind in der Lage – unter anderem – genau dieses magische Funkeln zu erzeugen.“

 

Die neuen modularen KNV LED Systeme vereinen Strobe, Blinder und Pixel Block Funktionen. Jedes Modul verfügt über 25 Power-Pixel, die jeweils aus einer High Power LED in Weiß besteht und von einem Ring aus 16 RGB-LED umgeben ist. Die weiße High Power LED bietet dabei maximale Helligkeit und Wirkung, während der Ring für kreative Effekte und Hintergrundbeleuchtung zur Verfügung steht. Insgesamt kommt jedes KNV-Modul auf 50.000 lm. Zwei FX-Engines sorgen für eine einfache und sichere Ansteuerung. Die Einzelansteuerung der Pixel kann mit 202 Kanälen pro Modul (16 bit) erfolgen. KNV-Module sind in zwei Grundformen erhältlich. Bei der Taufe der AIDAnova kamen ausschließlich die würfelförmigen KNV Variante zum Einsatz. Die zweite Grundform KNV Arc besitzt die Form eines Achtelkreises und kann übergangslos mit anderen Modulen verbunden werden.

Die Taufe der Aidanova war der erste Einsatz der Serienvariante der KNV. Feldtestgeräte wurden im Vorfeld bereits beim ESC und dem Nature One Festival verwendet. Die in Papenburg eingesetzten KNV Module stammten größtenteils aus dem Dry-Hire Bestand der Motion GmbH und stehen somit ab sofort auf dem deutschen Rental Markt zur Verfügung. Weitere künstlerisch Beteiligte waren Laserfabrik und dasDUR music productions und die Firma Potsdamer Feuerwerke.

 

Info: www.glp.de

 

GLP KNV bei Taufe der Aidanova (Fotos: Manfred Vogel)