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Multimedia-Show mit Robe MegaPointes bei Liechtensteins Staatsfeiertag

Traditionell wird der Staatsfeiertag Liechtensteins mit einem großen Feuerwerk begangen. In diesem Jahr war allerdings aufgrund der anhaltenden Trockenheit ein Feuerwerk aus Brandschutzgründen nicht durchführbar und ein neues Konzept musste rasch erarbeitet werden. Der Herausforderung nahm sich das Marketing Liechtenstein zusammen mit 4youreye ProjectionArt, Winkler Livecom AG und anderen an und so wurde gemeinsam in kürzester Zeit eine zwölfminütige multimediale Show kreiert, die das Schloss Vaduz in Szene setzte. Insgesamt waren 75 Movinglights im Einsatz. Darunter 55 Robe MegaPointe.

 Verantwortlicher Lichtdesigner für diesen Event war Roni Huber und Reto Engler als Operator von der Winkler Livecom AG. Das Videomapping wurde von 4youreye ProjectionArt entworfen und umgesetzt. Die Integration aller Effekte, sowie des Soundsystems erfolgte unter der Regie der Winkler Livecom AG.

Roni Huber zum Einsatz der MegaPointe: „Wir haben aufgrund der großen Distanzen für den Videopart mit extrem lichtstarken Beamern gearbeitet. Um die Balance zwischen Licht und Video zu halten, habe ich mich für den MegaPointe entschieden. Er bringt mit seiner 470 W Lichtleistung und der hervorragenden Optik mehr als ausreichend Licht, um auch auf große Distanzen zu beeindrucken. Darüber hinaus liebe ich an diesem Scheinwerfer ganz besonders die gelungene Farbmischung und die umfangreichen Effektmöglichkeiten. Da muss man als Lichtdesigner keine Kompromisse eingehen.“

Info: www.robelighting.de

Multimedia-Show beim Staatsfeiertag (Fotos: Michael Zanghellini)

Lawo mc²56 für Live-Beschallung, Aufnahme und Post-Produktion

Die Flatirons Community Church mit Sitz in Lafayette (Colorado) wird allwöchentlich von knapp 19.000 Gläubigen aufgesucht. Mit der Installation eines Lawo mc²56 Mischpults der dritten Generation möchte die Mega-Kirche ihre Live-Beschallung während der Gottesdienste und die Vorbereitung von Produktionen für ihre Online-Community weiter optimieren.

„Ein wichtiges Ziel dieses Projekts war, den bisher durch die Kanalanzahl, verfügbare DSP-Leistung sowie die Verarbeitungs- und Speicherkapazität der DAW eingeschränkten Workflow für neue Möglichkeiten umzubauen“, erklärt Audio Director Bryce Boynton von der Flatirons Community Church. „Wir möchten alle in der Postproduktion gängigen Technologien auch im Live-Umfeld nutzen: Optimale Laufzeiteinstellung der Haus-Mikrofone, Drum-Sampling in Echtzeit, Tonhöhenkorrekturen des Live-Gesangs, Bearbeitung der Master-Summe und –besonders wichtig – eine dynamische Automation in Echtzeit, um unseren Online-Inhalten einen ‚Studio-Sound‘ zu verleihen.“

Während der vier Gottesdienste am Wochenende sind die Automationsfunktionen des mc²56 zunächst für die Live-Beschallung von Bedeutung. Die vorbereiteten Automixes fungieren parallel dazu jedoch als Ausgangspunkt für die ebenfalls automatisierte Post-Pro-Abmischung der Recording-Crew.

Seit jeher sind die Signalquellen in der Flatirons-Kirche über Dante direkt mit dem Pro Tools HD-System verbunden. Ab sofort werden sie jedoch parallel an das Lawo-Pult angelegt. Die Integration in das bestehende Dante-Netzwerk erforderte nur minimale Änderungen am bestehenden System, da der Nova73 Compact Core 256 Dante-Kanäle (Ein- und Ausgänge) unterstützt. Der neue Workflow erlaubt die Nutzung derselben Waves-Plugins und DSP-Einstellungen für die Proben, Live-Auftritte und die Aufnahmen. „Wir versprechen uns von diesem Ansatz, dass wir in der Postproduktion zwei Tage gewinnen, weil wir die Aufnahmen nicht mehr extern abmischen lassen müssen“, erklärt Boynton.

„Einige Prozesse, an deren Implementierung wir noch arbeiten, sind der Einsatz von AFV (Audio-follows-Video), die Synchronsteuerung mehrerer Wiedergabegeräte, die mxGUI-Konfiguration und die erweiterte Editierung der dynamischen Automation. Es ist erstaunlich, wie flexibel die Konsole auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt werden kann“, fährt er fort. „Das Lawo-Team, das die Installation und Inbetriebnahme des Systems vornahm, hat sogar Skripte für die Hardware-Steuerung in unserem spezifischen Workflow geschrieben. Mit der passenden Einrichtung kann das Mischpult als „Allround-Broadcast“-Konsole, FOH-Konsole, Monitorpult oder Fernbedienung für ein anderes Mischpult fungieren.“

Boynton berichtet weiter: „Das mc²56 zeichnet die gesamte Automatisierung auf besonders elegante Weise auf einem eigenen Computer auf", berichtet er. „Es ist von unschätzbarem Wert, einen Gottesdienst zusammenschneiden, kleinere musikalische Bearbeitungen vornehmen und einen Mix vorbereiten zu können, ohne je ganz von vorne anfangen zu müssen. Wir nehmen die Proben unter der Woche auf und bereiten vor dem Wochenende einen virtuellen Mix vor. So verfügen wir beim ersten Gottesdienst am Samstag über einen Live-Mix in Postproduktionsqualität. Am Ende des letzten Gottesdienstes am Sonntag haben wir schon ein ziemlich vollständiges Endprodukt. Nach ein paar Bearbeitungen und weiteren Verfeinerungen des Mixes liegt die endgültige Fassung vor und kann noch am selben Abend online gestellt werden. Dies wiederum wird uns aufgrund der Relevanz und Qualität der Inhalte noch mehr Zuschauer bringen.“

Er resümiert: „Lawo war schon immer ein Vorreiter bei großen Audioproduktionen und im Netzwerkbereich. Man merkt der Firma an, dass ihr hochwertige Musikproduktionen sehr am Herzen liegen. Die Konsolen sind eindeutig für Musik konzipiert, aber auch das Signal-Routing und -Handling sind exzellent gelöst. Das mc²56 ist ein Broadcast-Mischpult mit einer Seele. Die Signalbearbeitungen der Konsole sind sozusagen porentief rein – selbst bei maximaler Komprimierung eines Kanals bleibt der Charakter der Quelle erhalten. Das Abmischen mit einem Lawo-Pult macht extrem viel Spaß, da man jeden Kanal in drei Kategorien unterteilen kann: die Integrität der eingehenden Signale, die Bearbeitungen des Kanals und die gewünschte ‚Färbung‘ mit einem Waves Live-Server oder anderem Außenbord-Equipment.

Info: www.lawo.com

Konzert in der Flatirons Community Church, Recording-Studio (Fotos: Julien Jarry / Lawo)

HDwireless Equipment für BR-Wahlsendung

ARD und BR haben am 14. Oktober aus dem Bayerischen Landtag in München von der Landtagswahl 2018 berichtet. Im Rahmen der ausführlichen Sendung aus dem Wahlstudio vor Ort liefen ergänzend mehrere Drahtloskamera-Übertragungen aus dem Landtag. Die Firma HDwireless unterstützte den Bayerischen Rundfunk bei dieser Übertragung als Dienstleister für Drahtloskameras und Anbieter von Video- und Datenfunktechnologie. 

HDwireless sorgte für die stabile Funkabdeckung im gesamten Areal, im Innen- wie Außenbereich. Mit einem komplexen ASI-Netzwerk zur Signalübermittlung vernetzten die HF-Techniker alle Spielorte untereinander. Dafür wurden Glasfaserverbindungen eingesetzt in Kombination mit HDwireless RFiber zur kabelgebundenen Übermittlung von hoch- und zwischenfrequenten Signalen. So konnten die beiden Regien von ARD und BR die Drahtloskameras in allen Bereichen kontrollieren  und nutzen.

Info: www.hdwireless.tv

Milos Stahltraversen für Einheitsfeierlichkeiten

Beim Tag der Deutschen Einheit in Berlin ist fast schon traditionell das Bürgerfest am Brandenburger Tor ausgerichtet worden. Konzert und Feuerwerk waren dabei die Hauptbestandteile. Neben mehreren Bühnen kamen zwei große Milos PA-Stahltower zum Einsatz. Verantwortlich für die Umsetzung war Black Box Music. Der Schwerpunkt von Black Box Music liegt neben der Vermietung von Equipment vor allem in der Planung und Umsetzung technischer Veranstaltungskonzepte.

Black Box Music wurde bei der Einheitsfeier von der Barowski AG aus Nürnberg mit ihren PA-Towern aus Milos Stahltraversen unterstützt. Im Frühjahr 2018 hatte die Barowski AG, als professioneller Dienstleister für Veranstaltungs- und Medientechnik, in die Anschaffung der PA-Tower investiert. „Das größte Fest des Jahres mit unseren Milos PA- Towern auszustatten, war die Gelegenheit die Traversen einem breiten Publikum zu präsentieren“, so Vorstand Michael Barowski.

Die neue Baureihe von Milos wurde Anfang 2018 auf dem europäischen Markt eingeführt und umfasst sechs verschiedene Baugrößen. Dieses innovative Stahltraversensystem wird aus hochfesten Stahllegierungen angefertigt und ist nach europäischen Normen hergestellt. Im Vergleich zu marktüblichen Aluminiumtraversen ähnlicher Abmessungen verfügt zum Beispiel die für den PA-Tower verwendete Traverse laut Milos über eine mehr als vierfache Biegefestigkeit, wodurch sich die Stahltraversen für extreme Groundsupports und Bühnenüberdachungen eignen. Die neuen Stahltraversen zeichnen sich durch ein balanciertes Verhältnis von Gewicht und Tragfähigkeit sowie für den Transport optimierte Abmessungen aus. Darüber hinaus verfügen die Traversen über Kletterhilfen, integrierte Stapleraufnahmen sowie verschiedene Anschlussmöglichkeiten an den Endrahmen zum Beispiel für Windverbände. 

Die PA-Tower aus S-M780 Quatro von Milos haben bei einer Höhe von fast 20 Metern eine Tragfähigkeit von 2.500 kg an einem zwei Meter langen Ausleger. Die zulässige Windangriffsfläche der Nutzlast beträgt 10 qm von vorne/hinten und 5 qm seitlich und lässt somit die Konstruktion für alle denkbaren Main- und Delaytower Anwendungen gewappnet sein. Bemerkenswert ist zudem die Tatsache, dass auf Seilabspannungen vollkommen verzichtet werden kann. In einem Groundsupport kann diese Towertraverse in Kombination mit den zugehörigen Systemkomponenten und einem 2,5-t-Motor ein Gewicht von zehn Tonnen heben.

Die mechanische Verriegelungseinheit kann sogar eine Gesamtlast von 40 Tonnen pro Tower und die dazugehörige Traverse des Riggs bei einer Spannweite von 50m eine mittige Punktlast von nahezu 6.500 kg aufnehmen.

Die außerordentliche Belastbarkeit der Milos PA-Tower konnte in Berlin direkt unter Beweis gestellt werden, denn der Deutsche Wetterdienst hatte neben nasskaltem Wetter vor Sturmböen mit bis zu 70 km/h gewarnt. Während der Kinder- und Familienbereich im Tiergarten aus Sicherheitsgründen geschlossen wurde, konnte das Bürgerfest am Brandenburger Tor wie geplant stattfinden.

Info: www.milos-systems.de

Bühne und Tower (Fotos: Lydia Goos/Michael Barowski)

 

Feiner rüstet Saalbeleuchtung auf LED-Technik um

Mit der feierlichen Eröffnung der „Deggendorfer Stadthalle“ im Dezember 1984 ist im Einzugsbereich zwischen Passau, Landshut, Straubing und Regensburg die Möglichkeit geschaffen worden, kulturelle wie kommerzielle Veranstaltungen in der Stadt abzuhalten. Damals als typische Mehrzweckhalle konzeptioniert, verfügte die „Deggendorfer Stadthalle“ über Platz mit bis zu 1.000 Sitzplätzen und zahlreiche Möglichkeiten von Raumkombinationen zum multifunktionalen Gebrauch für die unterschiedlichsten Anforderungsprofile.

In der alten „Halle1“ der Deggendorfer Stadthallen hat nun die langjährig verwendete und mittlerweile veraltete Saalbeleuchtungsanlage ausgedient. Über 190 Leuchtmittel mit jeweils 150 Watt entsprachen keinesfalls mehr dem Stand der Technik und sorgten zudem für unverhältnismäßig hohe Stromkosten und einem unzeitgemäßen CO2-Ausstoß. Mit der erforderlichen Lichtplanung für die Erneuerung der vorhandenen Leuchtmittel, der Entwurfsplanung zur Leuchtenverdrahtung und der damit verbundenen Ermittlung der LED-Treiber wurde Feiner Lichttechnik aus Regensburg beauftragt.

Zeitgleich wurde ein Antrag auf anteilige Förderung der Umrüstmaßnahmen beim Projektträger eingereicht und mittlerweile auch bewilligt. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Nach erfolgter Ausschreibung und Auftragsvergabe wurde ab August 2018 die alte Saalbeleuchtung durch moderne, stromsparende LED-Leuchten erneuert und mittlerweile fertiggestellt. Zum Einsatz kamen 166 Stück Electron Talus Leuchten in warmweißer Lichtfarbe mit grauer Sonderlackierung in Deckenaufbau- und Pendelversion. Kombiniert wurden die Leuchten mit Feiner Lichttechnik FBOX 12x500mA LED-Konstantstromdimmern. Die Talus Leuchten sorgen mit einem Lichtstrom von 4.228 Lumen pro Leuchte  für eine durchschnittliche Lichtstärke von über 600 Lux in der Halle. Die Lichtstärke wurde durch die neuen LED-Leuchten im Vergleich zum Altbestand um 60 Porzent erhöht – bei gleichzeitiger Energieeinsparung von circa 90 Prozent. Zusätzlich wurden vor der Bühne acht Prolights Lumipix 12Q Tour LED-Bars zur farblichen Akzentuierung der Seitenwände eingesetzt.

„Der praxisorientierte Veranstaltungsbetrieb der Deggendorfer Stadthallen gewann durch die ausgezeichnete und detailliert stimmige Lichtplanung deutlich an Qualität, insbesondere bei Messen, Ausstellungen, aber auch bei allen bisher stattgefundenen kulturell orientierten Veranstaltungen. Die neue Beleuchtungsanlage ist voll dimmbar und kann somit auf alle Erfordernisse eingestellt werden. Zusätzlich installierte LED-Bars an den Seitenwänden vor dem Bühnenportal sorgen nun ohne zusätzliche technische Auf- und Abbauarbeiten für neue, farbenbetonte Lichtstimmungen, die unseren Kundenwünschen voll entsprechen. Es ist davon auszugehen, dass sich die Investition spätestens in vier Jahren amortisiert hat. Einsparungen im Bereich des Stromverbrauches zeichnen sich bereits jetzt ab, womit die Entscheidung für den Schritt der Umrüstung schon rein betriebswirtschaftlich gerechtfertigt ist“, so Andreas Hille, Geschäftsführer der Deggendorfer Kultur- und Kongresszentrum GmbH.

 

Info: www.feiner-lichttechnik.de

LED-Installationen (Fotos: Feiner Lichttechnik)