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Premiere am Staatstheater Mainz für die Avatus-Konsole

Das Staatstheater Mainz hat in diesem Jahr den Sommer genutzt, um die Audiotechnik zu sanieren. Das bereits seit 1997 im Kleinen Haus und seit 2001 im Großen Haus installierte Nexus-Netzwerk wurde grundlegend modernisiert und in Teilen erneuert. Eingebunden in das Audionetz waren drei Cabtus-Pulte, die noch aus der ersten Generation digitaler Mischpulte von Stage Tec stammen. Bei der Mischpulttechnik fiel die Wahl auf die neueste Konsole des Berliner Herstellers: das IP-basierte Avatus. Ausschlaggebend war unter anderem das modulare Konzept von Avatus, bei dem sich über Ethernet sehr individuelle Pultgrößen und Kombinationen zusammenstellen lassen.

In der Tonregie im Großen Haus wurde ein 48-Fader Avatus mit dem Router Nexus Star installiert. Das Herzstück der Tonregie im Kleinen Haus ist ein Avatus mit 36 Fadern und dazugehörigem Router. Ein drittes Avatus mit 24 Fadern ist als Remote-Konsole mobil und kann je nach Bedarf in beiden Häusern als Erweiterung der Hauptkonsole oder als Parallelpult für den Einsatz im Zuschauersaal konfiguriert werden.

„Durch den modularen Aufbau hat Avatus kein klassisches Zentralbedienfeld mehr. Alle Funktionen und Parameter lassen sich über die 21" großen Multitouch-Displays konfigurieren und bedienen. Die intuitive Menüführung sowie die farbliche Kodierung der Bedienelemente sorgen dafür, dass der Anwender immer das Wesentliche im Blick behält, “ erläutert Michael Müller, der Projektverantwortliche von Stage Tec. „So ergeben sich für den Kunden ganz neue Arbeitsansätze und Möglichkeiten – das fand man im Staatstheater  Mainz sehr spannend und entschied sich auch aus diesem Grund für Avatus.“

Im Studio des Kleinen Hauses setzt man zukünftig auf eine Aurus-Konsole mit erneuerten DSP-Einheiten RMDQ für Aufnahmen und die Soundbearbeitung.

Als Audionetzwerk kommt nach wie vor das Nexus-System zum Einsatz, in das schon die Cantus-Pulte eingebunden waren. Das Netzwerk wurde um einige Schnittstellen erweitert, wie beispielsweise das Dante Audio-over-IP-Interface (XDIP). Etwa 75 Prozent der alten Nexus-Komponenten können nach einer Werksüberholung und einem Upgrade auf die Produktversion Matrix 5 weiterhin verwendet werden: neun Basisgeräte aus dem Großen und Kleinen Haus und zwei Stageboxen als mobile Einheiten für beide Häuser mit rund 340 Ein- und Ausgangskarten. Ein typisches Beispiel für die Nachhaltigkeit der Stage Tec-Produkte. Das Aurus in der Studiobühne ist über den Star-Router an zwei Nexus-Basisgeräte angeschlossen.

„Der Wechsel von Stage Tecs Digitalpult Cantus auf die IP-Konsole Avatus bedeutet für uns als Anwender nicht nur, dass die Bedienoberflächen völlig verschieden aussehen. Auch die Bedienphilosophie unterscheidet sich ganz wesentlich. Aber meine Kollegen von der Tonabteilung haben sich schon auf das neue Pult gefreut, “ resümiert Andreas Stiller, Leiter der Tonabteilung. „Avatus hatte seine Theaterpremiere am 31. August im Großen Haus mit ‚Hoffmanns Erzählungen‘. Das Bedienkonzept der IP–Konsole hat sich bewährt und kann sich bei der nächsten aufwändigen Produktion ‚The Producers‘ wieder unter Beweis stellen.“

Info: www.stagetec.com

Avatus mit 36 Fadern im Kleinen Haus (Foto: Stage Tec)

Nebelmaschinen von DJ Power für die Nature One

Bei der diesjährigen Ausgabe des Festivals Nature One auf der Raketenbasis Pydna im Hunsrück haben auch Nebelmaschinen von DJ Power für Effekte gesorgt. So setzte BSS events im Bereich Century Circus neben mehreren H-2VSD Nebelmaschinen auch die H-2VD ein. BSS events war unter anderem als technischer Dienstleister für die Areas Centrury Circus und Twenty Five Floors verantwortlich.

Die H-2VSD sind Nebelmaschinen mit vertikalem Nebelausstoß und sorgten mit ihrer Überkopfmontage und zehn Meter Nebelfontänen für Effekte. Auf der Bühne selbst wurde von BSS events die H-2VSD eingesetzt. Diese verfügt ebenfalls über einen vertikalen Nebelausstoß und zudem über ein integriertes LED Modul mit dem die Nebelfontänen illuminiert werden können. 

„Mit den neuen Nebelmaschinen von DJ Power kann man, wie man auf der Nature One  deutlich sieht, problemlos auch große Venues effektvoll nebeln. Gerade die neuen vertikalen Maschinen H-2VD und H-2VSD haben einen sehr überzeugenden Nebelausstoß“, so Christan Brötz, Geschäftsführer bei der BSS events.

Auf dem Jubiläumsfloor, dem Twenty Five Floor, kamen darüber hinaus V-1 Spark Maschinen zum Einsatz. Diese untermalten die Performance der Künstler mit goldenen Funkenwürfen.

„Mit den V-1 von DJ Power haben wir bisher nur gute Erfahrungen machen können. Der Effekt kommt bei Publikum und den Künstlern gleichermaßen gut an. Durch das vorliegende Luftschutzgutachten haben wir auch beim Einsatz in geschlossenen Veranstaltungsstätten keinerlei Probleme mit dem Gerät“, sagt Christian Brötz weiter.

Info: www.bk-braun.de, www.bss-events.de

DJ Power Nebelmaschinen bei der Nature One (Fotos: BSS events)

Yamaha Mischpulte für Klassik Open Air-Konzerte

In Leipzig haben Ende Juni 2019 zwei Open Air-Konzerte unter dem Motto „Klassik airleben“ zehntausende Besucher in die Parkanlage Rosental gelockt. Auf einer Rundbogenbühne war an beiden Tagen das Gewandhausorchester unter Leitung von Kapellmeister Andris Nelsons zu erleben. Digitale Yamaha Mischpultsysteme trugen dazu bei, den komplexen Klangkörper detailliert in all seinen Nuancen abzubilden: Die sensiblen Audiosignale wurden mit Yamaha I/O-Racks aus der R-Serie vorverstärkt und digitalisiert, mit Yamaha QL5- und CL5-Pulten bearbeitet und über ein Dante-Netzwerk distribuiert.

Am abgesetzt neben der Bühne in einem Zelt untergebrachten Monitorplatz stand Tontechniker Rudolph Andreas eine Yamaha CL5-Konsole zur Verfügung. „Die Yamaha CL5 bietet eine geradezu unglaubliche Flexibilität“, erklärte der versierte Monitormischer. „Bei der Inbetriebnahme kommt man relativ schnell zum Ziel, und die Signalhandhabung innerhalb der Pultstruktur ist sehr übersichtlich. Gut finde ich, dass der Workflow relativ frei gestaltbar ist und man sich an der CL5 alles genau so einrichten kann, wie man es gerne möchte.“

Von den pultinternen Effekten der Yamaha CL5-Konsole verwendete Rudolph Andreas unter anderem einen Hall, welcher die Stimme von Sopranistin Kristine Opolais im Monitormix vorteilhaft anreicherte und ihre Performance in der für sie ungewohnten Open Air-Situation unterstützte. Genutzt wurde weiterhin der frequenzselektive Kompressor/Limiter „Dynamic EQ“, für dessen Regeleigenschaften Rudolph Andreas voll des Lobes war: „Gerade bei der Monitormischung kann ich einzelne Frequenzbereiche mit dem Dynamic-EQ gezielt beeinflussen und auf diese Weise den Klang verbessern, ohne dass es der Künstler überhaupt bemerkt.“

 Den Klang der Yamaha CL5 bedachte Rudolph Andreas mit dem Attribut „neutral“, was rundum positiv gemeint war: „Gerade bei klassischer Musik oder auch im Theater ist es von Vorteil, wenn die Preamps dem Signal keinen wie auch immer gearteten Charakter aufprägen. Interessant ist eine Klangfärbung durch Vorverstärker aus meiner Sicht nur dann, wenn man sie gezielt einsetzen kann, wie es beispielsweise bei den Yamaha Systemen Rivage PM10 und PM7 der Fall ist.“

Für die Moderation sowie für die Solisten fanden bei „Klassik airleben 2019“ Funkstrecken aus der Shure ULXD-Serie Verwendung, welche sich über die in Leipzig zum Einsatz kommenden Yamaha Mischpulte fernsteuern ließen. „Das ist ein wirklich nützliches Feature“, so Dipl.-Ing. Gunnar Gosch. Gosch ist Geschäftsführer der Frontsound Veranstaltungstechnik GmbH, welche er gemeinsam mit Christian Arnold leitet. Bei „Klassik airleben 2019“ verantwortete Frontsound als Full Service-Dienstleister nicht nur Bühne, Licht, Ton und Video, sondern auch das Sicherheitskonzept sowie Strom, Wasser und sanitäre Anlagen.

Am rund 60 Meter von der Bühne entfernten FoH-Platz diente eine Yamaha QL5-Konsole als Master im Mischpultverbund und definierte die Gain-Einstellungen sowie die Phantompower-Settings. Vom FoH-Platz wurden via Dante zwei Matrix-Mischungen ausgegeben, von denen eine dem Hauptbeschallungssystem zugeordnet war, während mit der anderen Mischung die Delay-Positionen bedient wurden. Die zugehörigen Prozessoren wurden aus Yamaha Rio-Units digital über AES/EBU angesteuert. Ein Vorteil dieser Konstellation war die Möglichkeit, bei Bedarf zum Beispiel per Filterung in die Wiedergabe der Main-PA eingreifen zu können, ohne dabei den Klang der Delay-Lautsprecher tangieren zu müssen.

Im Leipziger Rosental war passend zur Yamaha Ton-Infrastruktur Audinates Dante das Audio-Netzwerkprotokoll der Wahl. Für die Verteilung der Dante-Signale wurden mehrere Switches renommierter IT-Hersteller herangezogen; für zusätzliche Betriebssicherheit sorgte ein redundanter Aufbau des Netzwerks. Mit den neuen 19“-Switches aus der Yamaha SWP-Serie, die als Synthese aus Yamahas IT- und Audio-Know-how mit Features wie einer Dante-Optimierung sowie einer überaus nützlichen Netzwerk-Visualisierung auf sich aufmerksam machen, hat sich Gunnar Gosch bereits ausgiebig auseinandergesetzt: „Die Möglichkeit zu einer Vereinfachung von Standard-Setups mithilfe der SWP-Switches finde ich ausgesprochen interessant, denn natürlich kann man nicht von jedem Systemtechniker erwarten, dass er auch ein ausgewiesener Netzwerkspezialist ist und Switches en détail programmieren kann“, so der Diplomingenieur. „Um den Netzwerkaufbau künftig weiter zu vereinfachen, wird Frontsound schon bald in Yamaha SWP-Switches investieren.“

Für das Gewandhausorchester markierten die sommerlichen Open Air-Konzerte im Leipziger Rosental zum elften Mal den Abschluss einer Spielzeit, und auch 2019 war „Klassik airleben“ ein voller Erfolg. 2019 wurden weit über 60.000 Zuhörer gezählt.

Info: www.yamahaproaudio.com

Klassik airleben (Foto: Jörg Küster)

Sauerland-Theater mit neuem Meyer Sound Equipment

Nach einer umfassenden Renovierung in Folge eines Wasserschadens steht das Sauerland-Theater in Arnsberg wieder offen. Dabei bietet das Theater für Kulturinteressierte Klassiker, Komödien, Dramen und Musikdarstellungen an.

Das Theater wurde 1968 erbaut und verfügt über 586 Sitzplätze. Im Rahmen der Renovierung wurde auch das unbeschädigt gebliebene, aber in die Jahre gekommene Beschallungssystem erneuert. Die komplette Neuinstallation sollte allen zu erwartenden Bedürfnissen im normalen Theater-Alltag gerecht werden.

An dieser Stelle kommt die Firma Media-Con ins Spiel. Michael Schwarzer, der die Firma zusammen mit Ulrich Schmidt-Kalteich gegründet hat, betreibt zudem ein eigenes Tonstudio und ist ein international tätiger Soundprofi mit umfassender, praktischer Erfahrung. Das zu installierende System sollte in erster Linie die technischen Spezifikationen für das umfassende Künstler-Portfolio des Sauerland-Theaters abdecken. Die Präferenzen lagen dabei auf Rider-Tauglichkeit und optischer Kompaktheit. Durch den verfahrbaren Orchestergraben gibt es unterschiedliche, akustische Situationen, die ohne die Umpositionierung der Beschallungsanlage realisiert werden sollte. Die Entscheidung fiel dabei auf das System von Meyer Sound.

„Meyer hat klanglich mehr überzeugt. Das haben die Beteiligten unabhängig voneinander so empfunden", so Michael Schwarzer. „Die Sequenzabdeckung war einfach besser. Meyer Sound klingt linearer über das gesamte Frequenz- und Lautstärke-Spektrum und kann sehr gut für die unterschiedlichen Anwendungen getunt werden. Damit ist das System unglaublich flexibel.“

Zentrum des Systems sind zwei geflogene Arrays aus je sechs LINA Line-Array Lautsprechern. Das kompakte System war für Schwarzer die Lösung, um eine optimale Coverage ohne zusätzliche Delay-Systeme zu erreichen. „Über den gesamten Zuschauerbereich haben wir von dem erstem bis zum letzten Sitzplatz einen gemessenen Pegelabfall von nur 2dB.“

Geflogen werden auch die vier 900-LFC Subwoofer, um diese nicht permanent auf- und abbauen zu müssen. Dazu wurde zwar eine Kabel-Infrastruktur vorgegeben, damit gastierende Produktionen an der Bühnenkante Zusatzbässe installieren können, dies ist allerdings nicht notwendig, da der geflogene System-Sub extreme Pegel-Reserven bietet.

Für die Nahfeldbeschallung hat Michael Schwarzer vier UP4-XP sowie ein MPS-488HP spezifiziert. Auch hier musste eine Lösung gefunden werden, die beiden Saalkonstellationen gerecht wird. Zwei verschiedene Snapshots sorgen für die jeweils optimale Konfiguration. Bei der Entscheidung für die UP4-XP war für Schwarzer vor allem die Horn-Directivity ausschlaggebend: „Die UP4-XP passt einfach perfekt zu LINA und ist zudem physikalisch auf die unterschiedlichen Orchestergraben-Zustände schnell um zu montieren."

Sorgen bereiteten ihm lediglich die gläsernen Seitenwände des Theatersaals. Die großen Fensterflächen können bei Bedarf mit einem Vorhang motorisch geschlossen werden und sind kurzfristig für die jeweilige Veranstaltung anzupassen. „Ich dachte, mit den Arrays könnte es aufgrund der Horizontal-Coverage von 100 Grad ein Problem mit den Glaswänden bei geöffnetem Vorhang geben. Im HF-Bereich trifft das zu, allerdings nur bei Lautstärken jenseits der 115 dB, die für die typische Nutzung des Saales nicht zu erwarten und somit vernachlässigbar sind.“

Hängepunkte waren anfangs nicht vorhanden. Die Plattformen, die das System tragen, hat Schwarzer in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Statik-Büro entwerfen und montieren lassen. Und da die Arrays nicht permanent auf- und abgehängt werden sollten und unverfahrbar installiert wurden, musste Schwarzer die exakte Kompromissposition für sämtliche Saalnutzungen und Raumkonstellationen finden.

„Die Positionierung ist nicht ganz typisch. Normalerweise designt man Line-Arrays nicht direkt in das Bühnenportal, aber das ist auf Grund der vorgegebenen Präferenzen akustisch sinnvoll. Im optischen Gesamtbild fügt sich das Lautsprechersystem gut in die restliche Saal-Architektur ein.“ Überhaupt beurteilt Michael Schwarzer den Saal sehr positiv: „Das 1968 eröffnete Gebäude wurde bereits unter Berücksichtigung akustischer Gesichtspunkte entworfen und hat bis heute einen soliden, klanglich neutralen Grundcharakter."

Überaus wichtig war dem Sauerland-Theater die umfassende, exakte Kontrolle über sämtliche Systemkomponenten. Überwacht und gesteuert wird die Anlage daher mit einem RMServer, einem Galileo Galaxy 816 und mit der Compass Software.

Im Sauerland-Theater sind mit einem vielfältigen Programm ein Bühnenmeister und ein Techniker für sämtliche Gewerke verantwortlich, so dass ein Mitarbeiter oft für Licht sowie Ton zuständig ist. Die intuitive, grafische Compass-Oberfläche hat den Umstieg auf komplett erneuerte Gewerke jedenfalls erleichtert: nach einer eintägigen Einführung in Compass und Galaxy war alles Wesentliche geklärt.

Beim System-Design hat Michael Schwarzer mit Mapp XT gearbeitet, dem er die realistischsten Prognosen bescheinigt: „Das umfassende Tool bietet mir eine praxisgenaue Bewertung des zu erwartenden Ergebnisses. Ich habe in der Vergangenheit durchgehend positive Erfahrungen mit MappP XT gemacht.“

Installiert wurde das System von einer ebenfalls in Arnsberg ansässigen Firma, der Topas Veranstaltungstechnik KG von Hermann Krick. Hermann Krick merkte dazu an: „Ich bin sicher, dass das neue Meyer Sound PA-System keine Wünsche offenlässt und auch noch in 20 Jahren allen Ansprüchen genügen wird.“

Info: www.meyersound.com

Sauerland-Theater, Meyer Sound Installationen (Fotos:  Jason Ortmeier, Sauerland-Theater)

Riedels Artist und Bolero beim Electric Love Festival

Für das Electric Love Festival am Salzburgring hat Riedel ein umfangreiches Artist-basiertes Kommunikationsnetzwerk und technischen Support vor Ort geleifert. Das Festival findet seit 2013 auf der Rennstrecke in Salzburg statt und gilt mit nahezu 180.000 Besuchern und 160 Künstlern als eines der größten Electronic Dance Music (EDM)-Festivals in Europa. Die Integration des drahtlosen Bolero Intercom-Systems gewährleistete zuverlässige Kommunikation aller Gewerke vor, während und nach der viertägigen Veranstaltung.

In Kooperation mit der östereichischen Eventagentur Revolution Event verantwortete Riedel die Vernetzung der Sound-, Kamera-, Licht- und Bühnencrews. Das Kommunikations-Backbone bestand aus einer integrierten Artist Intercom-Lösung inklusive SmartPanels und Bolero und ermöglichte reibungslose Kommunikation.

„Wir bei Revolution Event waren uns früh einig, dass nur das flexible Bolero-System die optimale Abstimmung zwischen all unseren Teams garantieren kann“, so Hannes Schnappinger, Production Manager, Revolution Event. „Mit fast 50 Bolero Beltpacks konnten wir uns auf dem 18.500 qm  großen Festivalgelände völlig frei bewegen. Trotz der großen Fläche reichten acht Bolero Antennen für eine vollständige und konstante Netzabdeckung aus.“

Bereits vor dem Event verlegte das Riedel-Team über 1.300 Meter Glasfaserleitung, um die Bolero-Antennen in den Artist-Mainframe zu integrieren. Das Herzstück der Übertragung war das Event Control Center, aus dem die Mitarbeiter von Revolution Event die Koordination aller Teams übernahmen. Neben Keypanels und Tischsprechstellen der 1000er-Serie kam hier auch Riedels SmartPanel RSP-2318 zum Einsatz.

„Die anspruchsvolle Infrastruktur am Salzburgring ist immer eine große Herausforderung, da es nur eine einzige Zufahrt auf das Gelände gibt. In diesem Nadelöhr musste Revolution Event die Anlieferung des gesamten Produktions- und Bühnenequipments so reibungslos wie möglich gestalten, und zu jedem Zeitpunkt die Sicherheit der Festivalbesucher gewährleisten. Daher musste jeder Ablauf minutiös geplant sein, was eine perfekte Kommunikation zwischen allen Beteiligten voraussetzt“, so Jürgen Diniz-Malleck, General Manager Österreich & CEE bei Riedel Communications. „Mit dem bewährten Artist Intercom-System und unseren erfahrenen Ingenieuren an ihrer Seite ist es unseren Partnern von Revolution Event gelungen, das Electric Love Festival zu einem wirklich einzigartigen Erlebnis zu machen.“

Info: www.riedel.net

Electric Love, Beltpack (Fotos: Riedel)