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Zeiss-Planetarium Jena setzt auf Projektoren von Barco

Das in 1926 eröffnete Zeiss-Planetarium in Jena hat vor kurzem sein medientechnisches Setup erweitert. Das 800 Quadratmeter große, halbkugelförmige Dach wird ab sofort von von sechs zusätzlichen Barco F70-4K6 Laser-Phosphor-Projektoren bespielt. Die Installation wurde über die Barco-Partner Visio und VST realisiert.

Stefan Harnisch, Kurator des Zeiss-Planetariums, zu der neuen Investition: „Wir sind stark beeindruckt von der Leistung der Produkte und der Qualität der technischen Unterstützung und des Kundensupports, den wir bekommen haben.“ Die erste Vorführung mit dem neuen Setup war am 13. September.

Info: www.planetarium-jena.de , www.barco.com

Projektion im Planetarium Jena (Foto: Stefan Harnisch, Robert Sawallisch)

Schnick-Schnack-Systems liefert LED-Technologie für Telekom-Auftritt

Schnick-Schnack-Systems lieferte die LED-Technologie für den Messestand der Deutschen Telekom auf der IFA. Auf 3.000 Quadratmetern präsentierte sich das Unternehmen dort mit interaktiven Exponaten, Multiplayer-Drohnenrennen und einer eigenen eSport-Arena.

Für das innovative Effektlicht in der eSport-Arena wählte die mit der Realisierung des Standes beauftrage Production Resource Group LED-Technologie von Schnick-SchnackSystems: Im Boden der Arena wurden mehr als 950 LED-Streifen des Typs C25-250 in gut 220 Metern Profil18 verbaut. Die Strom- und Datenversorgung der LED-Komponenten übernahmen 15 Systemnetzteile 4E und ein Pixel-Gate Plus.

Auf den LED-Streifen C setzte man, da er sich ideal für die Belebung von Kanten, Flächen oder Dekorationselementen eignet. Jede LED ist individuell farbkalibriert. Aufgrund der praktischen Abmessungen passen sich LED-Streifen der Serie C zudem an jede Beleuchtungssituation an.

Für das erst im April im Rahmen der Prolight + Sound vorgestellte Profil18, in dem die C25-250 Streifen untergebracht waren, stellte die IFA 2018 eine Premiere dar. Das neue Rechteck-Aluminiumprofil wird im eigenen Haus gemäß individueller Kundenanforderungen produziert. Mit 18mm Breite bietet es genug Platz für alle LED-Streifen von Schnick-SchnackSystems. Vier verschiedene Diffusoren für unterschiedliche Pixelabstände und Wirkungen lassen sich mit ihm kombinieren. Erhältlich ist es entweder eloxiert oder in Schwarz.

„Die eSport-Arena der Deutschen Telekom hat auf der IFA viele Menschen begeistert“, so Gero Gaede, Projektmanager bei Schnick-Schnack-Systems. „Wir sind stolz, dass wir mit unseren LED-Streifen und unserem Profil18 einen Beitrag zu einem attraktiven visuellen Gesamteindruck leisten konnten.“

 

Info: www.schnick.schnack.systems

 

Telekom Stand auf der IFA (Foto: Saskia Gaulke)

 

Show mit 110 LED-Quadrocoptern zur Altstadt-Einweihung in Frankfurt

Anlässlich der feierlichen Einweihung der neuen Altstadt vom 28. bis 30. September spielen am 29. September um 21:45 Uhr LED-Drohnen die Hauptrolle in der Inszenierung „Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt“. Bei der multimedialen Drohnen-Choreographie verschmelzen direkt über dem Main Lichtspiel, eigens komponierte Musik und Sprach-Passagen zu einer Hommage an Frankfurt.

Die Show wird sich zwischen Eisernem Steg und Untermainbrücke abspielen. Gemeinsam stellten Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) und Ausrichter der Feierlichkeiten, sowie Stefan Weil, Geschäftsführer des gestalterisch verantwortlichen Frankfurter Kreativstudios Atelier Markgraph, das Projekt im Rahmen einer Pressekonferenz vor.

Oberbürgermeister Feldmann: „Frankfurt trägt das stete Zwiegespräch zwischen Vergangenem und Künftigem in sich. Das manifestiert sich auch in der Architektur der Stadt – nur hier ragen hinter Fachwerkfassaden Wolkenkratzer empor. Neuestes Beispiel hierfür ist Rekonstruktion der Altstadt, die wir mit einer geschichtlich tragenden sowie technisch zukunftsweisenden Inszenierung einweihen wollen.“

Thomas Feda ergänzt: „Das Mainufer, der angrenzende Römerberg und der Dom gelten als zentrale Orte des Frankfurter Lebens – damals wie heute. Hier wurden Könige gewählt, Lebensmittel gehandelt und Feste ausgerichtet. Mit der Eröffnung des neuen Quartiers soll wieder mehr Leben in die Mitte der Stadt einziehen. Das wollen wir spektakulär feiern.“

Im erzählerischen Zentrum der „Sternenbilder“ stehen neben herausragenden Persönlichkeiten und Figuren der Stadt auch prägende Ereignisse und Landmarks. Die Flug-Formationen der Drohnen vor der nächtlichen Mainkulisse werden begleitet durch die skulpturalen Lichteffekte verschiedenfarbiger Sky Beams. Der Soundtrack der Inszenierung nimmt den Dialoggedanken musikalisch auf: Sebastian Hohberg und Jan Mayerhofer von hoerfeld kreierten eigens für diesen Anlass eine Fusion aus Klassik und Elektronik. Teile der Komposition interpretieren den prägenden Barock-Komponisten Georg Philipp Telemann neu. Auch Telemann lebte zeitweise in der Frankfurter Altstadt. Die eingebetteten Zitate stammen aus der Feder des wohl berühmtesten ehemaligen Altstadt-Bewohners, Johann Wolfgang von Goethe.

Das Projekt wurde von einem internationalen Team realisiert. Das Gestaltungskonzept zu den „Sternenbildern“ stammt vom Frankfurter Kreativstudio Atelier Markgraph, das die Inszenierung in Zusammenarbeit mit den Lichtdesignern von bright! und den Drohnenexperten von Skymagic umsetzt. Eine besondere Herausforderung stellte die Choreographie der Drohnen dar: Denn die Sternenbilder, die sich durch deren Flug-Position ergeben, sollen aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven erkennbar sein. Die Inszenierung „Sternenbilder – Eine Symphonie für die Frankfurter Altstadt“ wird von der Mainova AG, der Lufthansa AG und den Verkehrsbetrieben Frankfurt am Main (VGF) unterstützt.

 

Info: www.markgraph.de , www.frankfurt-tourismus.de

 

Visualisierung der Performance (Grafik: Atelier Markgraph)

Schweizer Nationalfeiertag: Feldschlösschenbrauerei setzt auf Ehrgeiz

Im Rahmen des Schweizer Nationalfeiertags am 1. August 2018 wollte die Feldschlösschenbrauerei in Rheinfelden ihre Brauereigebäude in kräftigen Farben erstrahlen lassen. Die Feldschlösschen-Brauerei erstreckt sich über eine Länge von über 220 Metern und besteht bereits seit 1876. Dazu verteilt sich die Brauerei auf mehrere riesige Gebäude. Zur Ausleuchtung verwendete der technische Dienstleister, die Nova Event GmbH, ausschließlich Produkte von Ehrgeiz. So wurden zur Illumination der Fläche lediglich zwölf SuperNova RGBW benötigt. Weitere Sechs BabyZoom 1 dienten als Effektlicht.

„Die Ehrgeiz SuperNova RGBW ist für solche großflächigen Anwendungen wie gemacht. Durch den weiten Abstrahlwinkel und den immensen Licht-Output hatten wir keinerlei Probleme die Illumination für unseren Kunden zur vollsten Zufriedenheit umzusetzen“, so Vano Soleymani, Geschäftsführer bei der Nova Event GmbH.

Als krönendes Highlight sollte ein Feuerwerk abgebrannt werden. Aufgrund von anhaltender Trockenheit durfte dieses leider nicht stattfinden. Als Ersatz wurde kurzerhand die naheliegende Rheininsel „Inseli“ effektvoll illuminiert und bot den Besuchern ein buntes Farbenspiel.

 

Info: www.ehrgeiz.com , www.nova-event.com

 

Beleuchtete Feldschlösschenbrauerei (Foto: Ehrgeiz)

Stadthalle Wuppertal vertraut auf Lastmess-System von Ron StageMaster

Die Stadthalle Wuppertal ist als repräsentatives historisches Gebäude berühmt für seine Akustik, weshalb sie gerne für Konzerte und musikalische Aufnahmen genutzt wird. Neben dem Konzertbetrieb – die Stadthalle ist auch Konzertsaal des Sinfonieorchesters Wuppertal – werden die Räumlichkeiten auch für Ausstellungen, kleinere Messen, Kleinkunst und andere Veranstaltungen genutzt.

Ende 2017 investierte die Stadthalle Wuppertal in ein Lastmess-System, um unter den statisch anspruchsvollen Bedingungen für mehr Sicherheit unter dem Dach zu sorgen und Produktionsangaben hinsichtlich der eingebrachten Lasten einfach und schnell überprüfen zu können. Dipl-Ing. Andreas Schwarz, Technischer Betriebsleiter der Stadthalle Wuppertal, erläutert: „In der Stadthalle gibt es bisher nur Züge und diverse Hängepunkte. Im Moment haben wir noch keine eigenen Motoren, sodass die gastierenden Produktionen bzw. deren Technikdienstleister die Anschlagpunkte oder Züge mit ihrem eigenen Material nutzen. Um unsere Betreiberpflichten zu erfüllen und die Überlastung der Hängepunkte auszuschließen, waren wir bis zur Anschaffung des Lastmess-Systems auf die technischen Angaben der Produktionen angewiesen. Da unsere Ausstattung mit Hängepunkten aber nicht gerade opulent ist, muss der Aufbaustandard vor Ort oft an unsere Gegebenheiten angepasst werden.“

Die Lösung von Ron StageMaster habe den Zuschlag bekommen aufgrund der Einfachheit der Bedienung und der Unabhängigkeit von einer Steuerung bzw. eines bestimmten Herstellers. Die Stadthalle Wuppertal entschied sich für ein Ron StageMaster Starter Kit und zusätzliche Lastmesszellen. Das Kit enthält vier Lastmesszellen 1,0t (SF 10:1) im Classic Design, einen mobilen Funkempfänger PRR 3.0 sowie acht schwarze 3,25t Schäkel (506 S 5/8") – alles kompakt verstaut im Transport-Koffer.

Die Lastmessung erfolgt beim Ron StageMaster Starter Kit kontinuierlich über die zwischen dem Anschlagpunkt und der Last zu integrierende, kompakte Lastmess-Zelle. Die Auswertung der Lasten erfolgt mittels iPad auf einer völlig neu entwickelten grafischen Benutzeroberfläche. 

Gegenwärtig nutzt die Stadthalle das Lastmess-System temporär – immer dann, wenn besonders hohe Lasten ins Dach eingebracht werden sollen. „Wir setzen die Lastmesszellen zum Beispiel bei allen Sonderkonstruktionen in unserem Haus ein. Etwa wenn es darum geht, eine Kletterwand oder eine 2,8 Tonnen schwere LED-Wand zu fliegen. Darüber hinaus wird das System standardmäßig von unseren Technikern schon in der Planung vorgesehen, wenn Produktionen ein Rig aufbauen, bei dem die genauen Lasten entweder nicht bekannt sind oder bei dem sehr hohe Lasten angegeben werden. Im 'Alltagsbetrieb' brauchen wir das System nicht unbedingt.“

Lastmess-Systeme von Ron StageMaster werden in Deutschland und Österreich exklusiv von cast aus Hagen vertrieben. Der Vertrieb in der Schweiz erfolgt durch die cast Switzerland AG.

 

Info: www.castinfo.de

 

Historische Stadthalle Wuppertal (Foto: Lars Langemeier)