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Elation Platinum Seven-Installation im Shopping Center

Im Frankfurter Shopping-Center „MyZeil“ sind nach Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen erstmals die neugestalteten Bereiche präsentiert worden. Mit der Modernisierung soll MyZeil als moderner Shopping-, Lifestyle- und Entertainment-Komplex neu positioniert werden. Highlight im 4. Stock: Der Foodcourt „Foodtopia“ mit 15 neuen Restaurants.

Bestandteil des Gastronomiekomplexes ist eine zentrale Bühne, die für verschiedenste Veranstaltungen genutzt wird. Neben Lesungen und kleineren Konzerten sollen auch Bistros, Restaurants und Bars die Bühne im Wechsel bespielen. Die Göbel Systemtechnik GmbH aus Borken erhielt den Auftrag, die Washlights nebst Steuerungsperipherie für die Eventbühne zu installieren.

Für das Projekt in MyZeil entschied sich das Göbel-Team für Platinum Seven von Elation Professional. „Mit dem Elation Platinum Seven konnten wir dem Kunden ein budgetorientiertes Lichtkonzept mit ArtNet-Konnektivität bieten“, erläutert Giulian Göbel, Projektleiter Göbel Systemtechnik.

Auch für die Steuerung entschied sich das Team von Göbel Systemtechnik für Lösungen aus dem LMP-Portfolio. Als wesentliche Steuerungseinheiten kommen eine Mantra Lite Konsole von LSC Lighting Systems und ein CueCore2 von Visual Productions zum Einsatz.

„Da es keinen verantwortlichen Veranstaltungstechniker vor Ort gibt, sind alle von uns geplanten Steuerungskomponenten hinsichtlich maximaler Anwenderfreundlichkeit konzipiert worden“, ergänzt Stephan Göbel, Geschäftsführer Göbel Systemtechnik. „Als zentrale Stand-Alone-Steuerung fungiert der Visual Productions CueCore2, der nach Kundenwünschen vorprogrammierte Szenen über die Mediensteuerung mit einem drahtlosen Touchpanel abspielt. Die Mantra Lite dient als Live-Konsole für Auftritte auf der Bühne.“

Info: www.lmp.de

Installation der Platinum Seven (Foto: Göbel Systemtechnik)

GLP-Material für Max Giesinger Tour

Singer-Songwriter Max Giesinger hat im Herbst 2018 sein drittes Studioalbum „Die Reise“ vorgelegt. Von Mitte Februar bis Mitte März 2019 folgte der erste Teil der gleichnamigen Tournee, die ihn – abgesehen von vier Stopps in Österreich und der Schweiz – durch deutsche Arenen führte.

Lichtdesigner Tom „Standtom“ Groß, der Giesinger seit 2016 lichttechnisch in Szene setzt, entwarf für die Tournee ein unkonventionelles Design. „Im Vorfeld habe ich mich mit dem Management und dem Künstler für ein Brainstorming zusammengesetzt. Ich wollte ein klassisches Set-up aus Spot- und Washlights und dann hinten einen Backdrop vermeiden“, erinnert sich Standtom. Alle Beteiligten brachten also Vorschläge ein, und am Ende stand ein dreidimensional konzipiertes Design ohne Backdrop.

Neben einigen Spots, auf die Standtom keinesfalls verzichten wollte, spielten vor allem GLP impression X4 Bar 20 und JDC1 Hybrid-Strobes eine Rolle. „Mit den X4 Bars kann ich die Bühne einerseits extrem schnell und cool in Farbe tauchen, andererseits aber auch fantastische Lichtvorhänge kreieren. Die Bars sind extrem vielseitig. Man hat auf der Bewegungsebene zwar nur Tilt zur Verfügung, aber trotzdem wahnsinnig viel Varianz. Beim Programmieren der Bars muss man anders denken, um ihre Möglichkeiten voll auszuschöpfen.“

Insgesamt 17 GLP X4 Bar 20 sorgten an drei auf unterschiedlichen Höhen hängenden Trusses, die sich von vorne nach hinten verjüngten, für räumliche Tiefe auf der Bühne. Eine horizontale Linie aus vier weiteren GLP Bars bildete upstage hinter der Band den Abschluss. „Die X4 Bars in dieser Anordnung sollten wie eine Art Highway wirken“, erläutert Standtom. Diesen Effekt verstärkte er teilweise noch durch ein Fade-Out der äußeren Pixel einer jeden Reihe.

Acht der insgesamt 19 GLP JDC1 Hybrid-Strobes kamen auf der Bühne zum Einsatz, waren aber zum Publikum gerichtet und dienten als Effektlicht. „Ich habe die JDC1 im Compressed-Mode betrieben. Das war für mich ideal. Der JDC1 ist so vielseitig, dass man auch im kleinen Mode bereits sehr viele kreative Gestaltungsmöglichkeiten hat. Das Spielkind in mir hatte jedenfalls seine helle Freude. Wenn die X4 Bars gerade nicht an waren, konnte ich die JDC1 auch schlicht als Fluter nutzen.“

Technischer Gesamtdienstleister war die TDA Rental GmbH aus Bottrop, die auch die Licht-Crew bereitstellte. Christof Hofbauer war als Lichtsystemtechniker dabei. Als Lichttechniker waren Andreas Caputa, Tobias Lammerding und Jan Berger mit dabei.

Info: www.glp.de

Max Giesinger Auftritt (Foto: Paul Gärtner)

Robe RoboSpot-Systeme für den Wiener Opernball 2019

Die Beleuchtungsabteilung der Wiener Staatsoper hat anlässlich des Wiener Opernballs Ende Februar zwei vollständige ROBE RoboSpot-Follow-Systeme bestehend aus Base Station und MotionCamera getestet und das vorhandene Leuchtequipment durch vier dazugehörige BMFL-Scheinwerfer ergänzt. Zwei Tage vor dem Ereignis am 28. Februar hatte Signal Sound & Lighting die Verfolgersysteme geliefert und die Scheinwerfer montiert. Das System wurde von Signal Technical Support Daniel Reistendorfer nach Kundenwunsch spezifiziert und gemeinsam mit den Beleuchtern der Wiener Staatsoper in Betrieb genommen.

Der Wiener Opernball wird jedes Jahr mehrstündig im TV an ein Millionenpublikum im In- und Ausland übertragen. Zusätzlich zum Bühnenbereich muss bei diesem Event auch der Zuschauerraum als Tanzfläche professionell ausgeleuchtet und für die Kameraarbeiten vorbereitet werden. Daher haben Beleuchtungschef Rudolf Fischer und sein verantwortlicher Beleuchtungsinspektor Robert Eisenstein von der Wiener Staatsoper nach einer modernen und zeitgemäßen Anpassung der Verfolgerscheinwerfer gesucht. Ziel war eine Lösung, in dem der Verfolger-Fahrer nicht im Sichtfeld von Künstlern und Gästen auftauchen sollte. Darüber hinaus wünschte man sich einen hinsichtlich seiner Leistung und seines Platzanspruches stärkeren und besser positionierten Gegenlichtverfolger im Bühnenbereich.

„Bislang wurde als Gegenlichtverfolger ein per Hand gesteuerter HMI-Scheinwerfer verwendet, der an einem für einen Verfolger sehr niedrigen Standort beim Opernballorchester montiert war“, erläutert Robert Eisenstein die Ausgangssituation. „Durch diesen eher suboptimalen Standort, konnte man von dort aus nur sehr flach verfolgen und der Lichtkegel vergrößerte sich auf längere Distanz unerwünscht groß. Der Vorderlichtverfolger, welcher im Zuschauerraum oben mittig und sehr hoch platziert ist, bot dagegen einen optimalen Effekt. Daher haben wir uns im Vorfeld entschieden, verschiedene Systeme zu testen, um eine bessere Lösung für den Opernball einzusetzen.“

Daniel Reistenhofer, Technical Sales Manager bei Signal und verantwortlicher Projektleiter ergänzt: „Die RoboSpot BaseStation wurde speziell für Einsätze entwickelt, bei denen der Verfolger-Fahrer keinen Platz hinter beziehungsweise am Verfolger hat. Sie ermöglicht die ferngesteuerte Bedienung des BMFL-FollowSpot, einem speziell entwickelten Moving Head Scheinwerfer mit einer direkt ins Gerät integrierten RoboSpot Camera. Diese überträgt visuelle und standortbezogene Positionsinformationen an die BaseStation, so dass der Bediener die Künstler mit den zugewiesenen Geräten genau und sofort verfolgen kann.“

Reistenhofer fährt fort: „Das Robe Remote-Follow-Spot-System ist sehr komfortabel, weniger planungsintensiv und so in der Handhabung während des Opernballs intuitiv für den verantwortlichen Operator zu bedienen. So konnten wir im Test einen Monat vor dem Ball den Verfolgerspot im Bühnenbereich perfekt positionieren und dem Operator der Wiener Staatsoper ermöglichen, den RoboSpot an seinem gewohnten Standplatz zu bedienen. Neben der Flexibilität, Nützlichkeit und Zuverlässigkeit des Systems war ein weiterer Vorteil, dass der Operator die Feinheiten der Farbmischung komfortabel über sein Lichtpult steuern konnte.“

Signal hat nach erfolgreichem Testeinsatz das Equipment bestehend aus zwei RoboSpots und vier BMFL-Verfolger-Scheinwerfer zwei Tage vor dem Opernball in der Wiener Staatsoper angeliefert und noch am gleichen Tag aufgebaut und in Betrieb genommen. Daniel Reistenhofer nutzte den Vortag zur Feinabstimmung und hatte bei dieser Gelegenheit die Beleuchter ausführlich in der Anwendung des Systems geschult. So konnte das Team der Wiener Staatsoper bereits die Generalprobe am Abend selbständig und erfolgreich mit den Robe Verfolgerspots durchführen. Am Tag des Opernballs wurde die Generalprobe für die „Zauberflöte für Kinder“ erneut zum Testen und Üben genutzt.

Info: www.signal.co.at

Staatsoper, Follow Spot System, Verfolger rücken Tänzerpaar in den Mittelpunkt (Fotos: Wiener Staatsopern GmbH/Michael Pöhn, Signal)

schoko pro mit Caterpillar auf der bauma

Die Bauma auf dem Münchner Messegelände hat in diesem Jahr vom 8. bis zum 14. April Erfolgsmarken gesetzt. 614.000 qm Fläche, über 620.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern und rund 3.700 Austeller – so die Kennzahlen der diesjährigen Leistungsschau der Baumaschinenindustrie. Die Bauma ist die globale Leitmesse dieser Branche und gilt als wichtigste Businessplattform für die Unternehmen. Vor diesem Hintergrund hat Caterpillar aus den USA, der weltweit größte Hersteller von Baumaschinen, unter der Regie von Atelier Seitz einen aufmerksamkeitswirksamen Messeauftritt inszeniert. Die Experten für Markenarchitektur von Atelier Seitz waren dabei Generalunternehmer, phase 7 performing.arts zeichnete für die Gesamtkonzeption und kreative Umsetzung der Show verantwortlich. schoko pro aus Wiesbaden realisierte die Veranstaltungstechnik inklusive Rigging. ICT stellte als Partner von schoko pro das LED-Material bereit.

Caterpillar nutze die Bauma 2019 für umfangreiche Präsentationen neuer Produkte und Lösungen. Insgesamt 64 Maschinen wurden ausgestellt, 20 davon waren Neuentwicklungen. Für das schoko pro-Projektteam galt es, den technischen Rahmen für die aufwendige Inszenierung der gesamten Fläche und der einzelnen Highlightshows der Produktvorstellungen zu entwickeln – auf über 9.000 qm waren Traversen, Licht- und Tontechnik, LED-Material sowie kinetisches  Equipment zu integrieren. En détail wurden 1.600 Scheinwerfer, vier Kilometer Traversen, 400 Motorenkettenzüge für szenische Verwandlungen und 200 qm hochauflösendes LED-Equipment verbaut. Daraus wurde eine LED-Wand mit 24 Metern Breite und acht Metern Höhe konstruiert, die nahezu in 4K auflöste und aufmerksamkeitswirksam die Medieninhalte transportierte.

Dabei war essentielles Gut, immer den thematischen Vorgaben des Messekonzeptes zu folgen, dessen Leitmotiv „rewrite the rules“ in Verbindung mit den verschiedenen Präsentationsmodulen einen Gesamtkontext mit Bezug zu Produkten und Lösungsansätzen Caterpillars herstellte. Ein Highlight der Standarchitektur waren sogenannte „Tiles“, kleine mit Stoff bezogene Alurahmen an der Decke, die aufgrund der dynamisch wirkenden Anordnung einen digitalen Datenfluss über die gesamte Fläche hinweg illustrierte. Die Bespielung von LED-Wänden mit ausgesuchten Inhalten und der sorgsam geplante Einsatz von Kinetik-Elementen waren weitere wichtige Säulen der Konzeption. schoko pro als am deutschen Veranstaltungsmarkt etablierter Experte für Kinetik kam an dieser Stelle eine besondere Rolle zu, da für die Bühneninszenierungen auf dem Messestand kinetische Expertise notwendig war. So war beispielsweise am Kopfende der Showbühne ein großes Kipppodest verbaut, das im 40 Grad Winkel szenisch verfahren werden konnte und vollständig aufgestellt sechs Meter hoch war. Genutzt wurde diese Installation dann von Showacts, die das Podest erklommen und in ihre Performance einbanden. Die Techniker von schoko pro hatten die Konstruktion im Vorfeld der Messe in der eigenen Veranstaltungshalle der Alten Schmelze in Wiesbaden aufgebaut und auf die Tauglichkeit getestet. Die in die Standarchitektur eingeflochtenen Tiles wurden mitunter auch für den Showteil genutzt: Einige mit Leuchtstoffröhren ummantelte Kacheln transportierten die digitalen Tiles der LED-Wand in den physischen Raum und brachten stilistisch ein dynamisches Element in die Performances auf der Bühne mit ein. Dazu wurde die Kacheln noch szenisch verfahren und so Bestandteil der Choreographie.

schoko pro als technischer Dienstleister hatte im Vorfeld exakte Planungsarbeit für dieses Großprojekt zu leisten. Auf Grundlage des Auftragsprofils mussten 18 Trailer mit jeweils 60 Kubikmeter Material zum Münchener Messegelände transportiert werden, wobei der Faktor Zeit zur logistischen Herausforderung wurde. Aufgrund des kleinen Zeitfensters wurden der Stahl- und Messebau parallel zu den Technikinstallationen vorangetrieben, was durch einen in Kooperation mit Atelier Seitz und Caterpillar erarbeiteten Zeitplan möglich gemacht wurde.

Info: www.schokopro.com

Caterpillar auf der bauma (Fotos: Sandra Sommerkamp/schoko pro)

ETC-Equipment bei der India Fashion Week 2019

ColorSource Spot Pearl-Scheinwerfer von ETC haben die diesjährige Lotus Make-Up India Fashion Week (LMIFW) in Indiens Hauptstadt Delhi ausgeleuchtet. Er war für diese ein geeignetes Tool, da für den Laufsteg stets ein möglichst perfektes Weißlicht gefordert ist – und genau dafür ist der mit einfacher Benutzeroberfläche ausgestattete ColorSource Spot mit Pearl LED-Array konzipiert.

Das in Delhi ansässige Rental-Unternehmen Modern Stage Services Pvt. Ltd. war mit der Audio-, Video- und Lichtproduktion der viertägigen Veranstaltung betraut. Geschäftsführer Davinder Wadhwa: „Hochwertige und dazu zuverlässige Beleuchtungssysteme sind bei einer Modegala immer entscheidend. In diesem Jahr haben wir erstmals auf zwölf ETC ColorSource Spot Pearl-Scheinwerfer gesetzt. Höchst erfolgreich: Mit dem variablen Weißlicht-LED-Array konnten wir die Farbtemperatur zwischen 2.700 K und 6.500 K einstellen – und brachten so natürlichen Glanz auf den Catwalk.“

Info: www.etcconect.com

ColorSource Spot Pearl (Foto: ETC)