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Riedel Networks rüstet sich für die Sommerspiele

In Vorbereitung zu den Sommerspielen in 2020 in Japan hat Riedel Networks sein Netzwerk in Richtung Asien optimiert und hat hochmoderne Netzknoten in Tokio (CC1 AT Tokyo) und Singapur (Epsilon Telecommunications) bezogen. In diesem Zuge wurden die neuen Points of Presence (PoPs) mit moderner SDN-Technik ausgestattet und die Bandbreite im Backbone um ein Vielfaches erhöht.

„Japan ist für uns ein bedeutender Markt, nicht erst seit dem jüngst abgeschlossenen Jefta-Abkommen. Japan und Deutschland liegen weit vorne in der Weltwirtschaft, beide Länder sind für ihre Innovationen und für Fortschritt bekannt. Ob aus dem Maschinenbau oder aus dem Automobil- und Chemiesektor, unsere Kunden verlassen sich auf eine stabile, schnelle und zuverlässige Anbindung ihrer Niederlassungen in Tokio und im Großraum Osaka-Kobe“ sagt Michael Martens, CEO der Riedel Networks. „Ähnliches gilt im Prinzip auch für Singapur. Deutschland ist einer der zehn größten Handelspartner Singapurs, daher ist der Stadtstaat für uns ein weiterer, wichtiger Knotenpunkt. Singapur ist ein strategischer Schlüsselstandort, um unsere MPLS-Infrastruktur in der APAC-Region zu stärken – gerade im Hinblick auf die Sommerspiele. Die Spiele können kommen, wir sind bereit.“

Die neuen PoP-Standorte eröffnen Riedel Networks neue Zugänge zu wichtigen Cloud Systemen und zusätzlichen Netzwerkpartnern. Dies bedeutet neben einer höheren Flexibilität auch eine größere Auswahl unterschiedlicher Zuführungen zur Absicherung der Kundenstandorte.

Info: www.riedel.net

Technik-Installation (Foto: Riedel)

TV-Produktion mit Equipment von ArKaos und Elation

Zwischen dem 6. Januar und dem 10. Februar 2019 hat der Sender Sat.1 die Neuauflage der TV-Show „Dancing on Ice“ ausgestrahlt. In der Show treten Prominente mit jeweils einem Eiskunstlaufpartner gegeneinander an.

Die mdc licht.gestalten gmbh & co. kg verantwortete das Lichtdesign und das Video-Operating der Produktion. Das Set bestand aus einer über 30 Meter langen und 15 Meter breiten Eisfläche, die durch acht Projektoren bespielt wurde. Zusätzlich wurden LED-Wände von über 50 Metern Länge zur Hauptsichtachse verbaut. Oberhalb wurden weitere LED-Module als Banderole mit 360-Grad-Bespielung über das gesamte Set hinweg eingebracht. Weiterhin wurden LED-Streifen genutzt, die teilweise auch bespielt wurden. Als Showlicht kamen unter anderem Smarty Hybrid von Elation zum Einsatz.

Die Smarty Hybrid wurden als Bodenlampen in direkter Sichtachse vor der Haupt-LED-Wand eingesetzt. „Trotz des flexiblen Einsatzes haben die Geräte nie an Punch verloren“, so Lichtdesigner Manuel da Costa. „Die Lampen konnten in jedem Verwendungszweck, der uns wichtig war, voll überzeugen. Für mich muss ein sogenannter Hybrid nicht nur im Beam-Mode durch Helligkeit punkten, sondern auch als Spotlight noch mit genug Output und guter Farbwiedergabe überzeugen. Das hat der Smarty Hybrid wirklich gut geleistet.“

Den Videopart übernahm Operator Dennis Muhl von mdc licht.gestalten mit acht ArKaos Studio 4K Servern. Geplant war eine Spezifizierung der Server für „Dancing on Ice“ – nur waren nicht genug zumietbare Server verfügbar. Vor diesem Hintergrund trat Muhl mit dem Unternehmen Entertainment Technology Concepts (ETC) in Kontakt, das mdc licht.gestalten regelmäßig beliefert. Nachdem die Server vorgeführt und für gut befunden worden waren, entschied sich ETC für die Investition in acht ArKaos Studio 4K Server, die allesamt direkt bei „Dancing on Ice“ zum Einsatz kamen.

„Wir bei Entertainment Technology haben im Segment TV-Set-Bespielung mit Medienservern viele Jahre Erfahrung gesammelt“, so Alexander Klaus, Geschäftsführer der Entertainment Technology Concepts GmbH. „Stets haben wir mitentwickelt und Feedback gegeben. Bisher haben wir auf Lieferanten wie Green Hippo oder High End Catalyst gesetzt. Im aktuellen Fall machte aber die Nähe zum Hersteller und Entwickler wirklich den Unterschied. Die Reaktionszeit für die Umsetzung von Features oder Sonderanwendungen war sensationell.“

Der erste Server bespielte über vier Outputs die Projektoren über dem Eis – jeweils ein Full-HD-Signal, das anschließend zusammengefasst als 4K-Signal auf dem Eis abgebildet worden war. Der zweite Server bespielte ebenfalls über vier Full-HD-Outputs einen Teil der Haupt-LED-Wände sowie die große LED-Banderole.

„Gerade hier konnte der wirklich sehr gute Videomapper der ArKaos-Software MediaMaster Pro seine Stärken zeigen“, sagt Muhl. „Unglaublich schnell konnten wir Remappings erstellen, um alle LED-Wände, die aufgrund ihrer Größe das Full-HD-Signal von 1920 x 1080 Pixeln weit überschritten, wieder zusammenzusetzen. Somit konnten wir eine große mediale Fläche von zusammengefasst 15.000 Pixeln über mehrere Outputs und Server verteilt trotzdem mit Full-HD-Prozessoren betreiben.“

Der dritte Server übernahm ebenfalls auf vier Outputs die verbliebenen LED-Wände, während der vierte Server allein für das Pixelmapping der LED-Streifen verantwortlich war. Die Server Fünf bis Acht hatten die Aufgabe, die Signale der Server Eins bis Vier zu spiegeln.

„Ich habe die Server bewusst ‚ins kalte Wasser‘ geschubst, um zu sehen, was ich aus ihnen herausholen kann“, erläutert Dennis Muhl, der die Server erst im Dezember 2018 bei der Kinderlachen Gala erstmalig im Einsatz hatte. „Die ArKaos-Server haben diese wirklich große Aufgabe aber letztlich ganz locker weggespielt. Trotz sechs Wochen Dauereinsatz 24/7 hat kein einziger Server jemals seinen Dienst verweigert. Positiv hervorheben möchte ich außerdem den wirklich sehr guten Support von ArKaos und LMP, mit denen ich jede offene Frage unverzüglich klären konnte. Ich habe noch nie von den Entwicklern eines Produkts per eigens eingerichtetem Live-Chat-Dienst quasi Echtzeit-Support erhalten. Ich denke, das zeigt auch, dass sowohl Hersteller als auch Vertrieb mit den Servern einen Schritt weiter gehen wollen.“

Muhl über die ArKaos-Software MediaMaster Pro: „Die Software ist sehr intuitiv und wirklich leicht zu durchdringen. Das Geniale aber ist das einfache Plug&Play-Verfahren. Innerhalb kürzester Zeit hat man ein Bild auf den LED-Wänden. Bei anderen Medienservern sind die Hürden bedeutend höher. Teilweise hat man das Gefühl studiert haben zu müssen, um nur das Schwarz der LED-Wände in ein gebrauchsfähiges Signal zu wandeln.“

Info: www.lmp.de

Set von Dancing on Ice, Video-Operator Dennis Muhl (Fotos: Olli Winkler)

DTC Domo Broadcast im On-Board-Einsatz

Mit acht drahtlosen Kamerasystemen von DTC Domo Broadcast hat die Kölner Firma 0221 Mediagroup exklusive On-Board-Perspektiven des Hankook 24-Stunden-Rennens in Dubai gefilmt. Auch die vorangegangenen Rennen wurden bereits mit dem gleichen Set-up durchgeführt.

Bei dem Rennen vom 10. bis 12. Januar starteten insgesamt 75 Fahrzeuge, um die 24 Stunden  von Dubai auf dem 5,4 Kilometer langen Kurs zu bestreiten. Für die On-Board-Systeme in den Fahrzeugen und die Berichterstattung an der Pitlane kam die  Drahtlostechnik von DTC Domo Broadcast- zum Einsatz, die von Studio Hamburg MCI an 0221 geliefert wurde. Die acht Systeme bestanden jeweils aus einem Solo7 OBTX Sender und einem Solo7 1W Nano Amp Verstärker. Um eine flächendeckende Berichterstattung um den gesamten Kurs zu gewährleisten, wurden die Signale von mehreren PRORXD 2HE 8-Wege Receiver empfangen und verarbeitet.

Sebastian Scholz, Geschäftsführer der 0221 Mediagroup, sagte: „Als ein international agierender Broadcast Service Dienstleister, haben wir eine Menge Erfahrung mit verschiedenen Drahtlos-Systemen auf dem Markt gemacht. Motorsport ist dabei eines von vielen Einsatzgebieten, das wir abdecken wollen. DTC hat uns im Vergleich zu anderen Herstellern, durch die hohe Flexibilität ihres Drahtlossystems überzeugt.  Vor allem im Hinblick  auf den PRORXD 8-Wege Empfänger und den OBTX ClipOn Sender, können wir schnell, sicher und vor allem einfach auf die dynamischen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen.“

Richard Hardege, Projektingenieur im Vertriebsteam bei MCI, sagte: „Das System von DTC zeichnet sich durch eine hohe Performance aus. Es ersetzt ein System bei 0221, das annähernd doppelt so viele Empfangspunkte benötigte und somit teurer und komplexer im Aufbau war. Nach erfolgreichen Tests des OBTX Senders und der PRORXD Empfänger mit 8 RF Inputs und zusätzlicher Fibre-Converter im Rahmen eines Rennens der „24h Series“ in 2018, war schnell klar, dass die Projekte der 0221 Mediagroup dadurch effizienter und zugleich günstiger umzusetzen sind.“

Bei einem Testlauf in Silverstone Anfang 2018 installierte MCI einen einzigen Empfangspunkt an einem strategisch positionierten 25 m hohen Steiger im Norden der Strecke. Von dort aus konnte man nahezu die gesamte Rennstrecke abdecken. Lediglich ein kleiner Bereich der Gegengerade im Süden der Strecke sorgte für Glitches. Durch das Hinzufügen einer weiteren, per Fiber abgesetzten Empfangsstation, war eine hundertprozentige Abdeckung vor, während und nach dem Rennen gewährleistet.

Hardege fügte hinzu: „Die Nutzung des Steigers sorgt dafür, dass das System sehr schnell, einfach und kosteneffizient in Betrieb zu nehmen war. Der PRORXD Empfänger ist dabei das ideale Werkzeug für die Realisierung der On Boards. Im Wesentlichen haben wir die Anzahl der Empfangspunkte, die für die Rennsaison benötigt wurden, durch die Nutzung des PRORXD halbiert.“

Einige der Fahrzeuge wurden mit Solo7 OBTX Transmittern mit 1W Verstärkern ausgestattet. Spezielle flache Omni-Antennen an den Fahrzeugen komplettieren das Sendesystem.

Der Solo7 OBTX Transmitter ist ein kompakter Clip On COFDM Videosender, welcher speziell für den Einsatz bei Außenübertragungen entwickelt wurde. Der SOLO7 1W Nano Amp ist ein kleiner 1W COFDM Verstärker, der sich aufgrund seiner Baugröße sehr gut für kompakte Installationen eignet.

Der PRORXD Dual Receiver und Decoder bietet HF Performance in Verbindung mit einer flexiblen Decoding Plattform.

Info: www.mci.de

Rennwagen, Installationsarbeiten (Fotos: Peter Fryba, 0221)

Grammy-Debüts mit Sennheiser und Neumann

Bei der Live-Übertragung der 61. Grammy-Verleihung in Los Angeles haben Musiker wie Travis Scott, Brandi Carlile und Shawn Mendes ihre Grammy-Debüts mit Mikrofontechnik von Sennheiser und Neumann gegeben.

Travis Scott präsentierte bei seinem ersten Grammy-Auftritt ein Medley aus Songs seines nominierten Albums „Astroworld“. Seine Hits „Stop Trying to be God“ und „No Bystanders“ rappte er während einer akrobatischen Einlage mit einem Sennheiser-Handsender der Serie Digital 6000 mit Mikrofonkapsel MD 9235.

Der zweite Auftritt des Abends gehörte Shawn Mendes, der seinen nominierten Song „In My Blood“ zunächst allein am Piano begann. Dann wechselte Mendes zur Gitarre und ließ seinen Hit zu einem Duett werden. Mendes nutzte einen Sennheiser-Handsender SKM 2000 mit dynamischer Supernierenkapsel MMD 945.

Die dreifache Grammy-Gewinnerin Brandi Carlile trat gegen Ende der Preisverleihung auf. Carlile nutzte ihr goldfarbenes Kondensatormikrofon KMS 105 von Neumann; ihre Bandkollegen Phil und Tim Hanseroth sangen mit evolution e 935 Mikrofonen von Sennheiser.

Travis Scott wechselte während seiner Astroworld-Tournee zu Digital 6000. Justin Hoffmann, Scotts Monitortechniker über das System: „Das Frequenzspektrum für Drahtlostechnik wird immer enger, deshalb haben wir uns für ein digitales System entschieden.  Wichtig ist für mich, dass ich mich voll und ganz auf die Technik verlassen kann, denn wenn etwas nicht funktioniert, gibt es schlicht und einfach keine Show. Und mit Digital 6000 haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.“

Shawn Mendes trat bei seinem Grammy-Debüt zwar noch mit dem Handsender SKM 2000 und Empfänger EM 3732-II auf, der Künstler hat sich aber schon für einen Wechsel zu Digital 6000 entschieden. Tom Wood, Front of House für Mendes, dazu: „Der Hauptauslöser für unseren Wechsel zu Digital 6000 ist die Entwicklung im Wireless-Bereich. Bei Digital 6000 gibt es keine Intermodulationen mehr – das System ist somit sehr viel frequenzflexibler.“ Mendes’ Monitortechniker Mike Flaherty erklärt weiter: „Das Bahnbrechende an Digital 6000 ist, dass man mehr Kanäle innerhalb der Schaltbandbreite unterbringen kann, aber das System bietet uns auch eine breitere Audiowiedergabe. Sennheiser hat uns hervorragend unterstützt; wir konnten das Mikrofonsystem auf unserer Welttour überall testen. Wir warten eigentlich nur noch auf den richtigen Moment um umzusteigen.“

Travis Scott verließ sich für seine Grammy-Premiere ebenfalls auf Digital 6000 in Kombination mit der Kapsel MD 9235. Justin Hoffmann: „Die MD 9235 ist die perfekte Kapsel für Rapper, da es fast keine Klangänderung gibt, wenn das Mikrofon am Korb angefasst wird – und sie arbeitet selbst vor der Beschallungsanlage hervorragend. Wenn ein Künstler das Mikrofon am Einsprachekorb festhält, ist diese Kapsel die erste und einzige Wahl.“ Hoffmann sagt, dass er seit fünf, sechs Jahren nur noch Sennheiser-Mikrofone für alle von ihm betreuten Künstler einsetze. Als Travis Scott das Mikrofonsystem Digital 6000 zum ersten Mal hörte, sei er sehr beeindruckt gewesen: „Als ich Travis das Mikrofon gab, sagte er: ‚Es klingt genau wie im Studio‘.“

Brandi Carliles Interpretation von „The Joke“ wurde von ihrem goldfarbenen Neumann KMS 105 eingefangen. „Brandi Carlile nutzt dieses besondere KMS 105 bei jeder Performance”, so Sean Quackenbush, ihr Front-of-House-Techniker. „Das Mikrofon harmoniert perfekt mit ihrer Stimme. Wir probieren zwar mitunter andere Mikrofone aus, wechseln aber immer wieder zurück zum KMS 105. Ich liebe dieses Mikrofon geradezu – wir haben es bei jedem ihrer Auftritte dabei.”

Für den Grammy-Auftritt wollte Quackenbush möglichst viel von der Farbe und Textur der Studioaufnahme hörbar machen und nahm deshalb die Leadgitarre mit einem seiner historischen Sennheiser MD 409 ab. „Diese Mikrofone setze ich sehr gezielt ein – für diesen besonderen Auftritt habe ich eines davon mitgebracht.“

Info: www.sennheiser.com

Brandi Carlile mit ihrem Neumann KMS 105, bei Brandi Carliles Grammy-Auftritt nimmt das Sennheiser Vintage-Modell MD 409 den Gitarrenverstärker ab

(Fotos: Getty Images/Kevin Winter, Sean Quackenbush)

MRG betreut Shows von Howard Carpendale

Fünf Shows zwischen Weihnachten und Silvester 2018 hat Howard Carpendale in Berlin gespielt. „Besonders die Shows der großen Namen, wie ganz früher Frank Sinatra, Elvis und Sammy Davis oder heute Elton John und Celine Dion. Genau diese Atmosphäre möchte ich in meine neue Konzertreihe integrieren“, so Carpendale. Eine Show mit Vegas-Charakter auf die Beine zu stellen und so zu planen, dass sie auf Tournee gehen kann, diese Aufgabenstellung erreichte die MRG.

„Eine so erstklassige Konzertreihe zu gestalten, stellte uns vor eine tolle Herausforderung“, sagt Key-Account Projektmanager Werner Butscher, „zum einen hatten wir den Anspruch an uns selbst, die qualitativ hochwertigen Wünsche und Ideen des Künstlers umzusetzen und zugleich wollten wir die neuen Bauten so praktikabel gestalten, dass sie auch einen mehrfachen Transport auf Tournee standhalten.“ Gemeinsam mit Lightoperator Lutz John und dem Soundspezialisten Detlev „Willy“ Klein, sowie der MRG-Gewerkeleiterin Jeanette Weidenmüller, wurde das Set-up geplant und bereitgestellt. Darüber hinaus sind zwei Sonderbauten aus dem Hause MRG Teil der Produktion „Die Show meines Lebens“. Ein großes Portal, sowie ein Hitparaden-Podest wurden federführend von MRG-Techniker Stephan Ziegler gebaut.

Die Konzertreihe wird 2020 in weiteren Städten Deutschlands fortgesetzt.

Info: www.mediaresourcegroup.de

Carpendale Konzert (Foto: AEG/Stageview/Beccera)