Abo bestellen
Newsletter bestellen

Stageco konstruiert schwebende Bühnenplattform

Mit gleich drei Auftritten in ihrer Heimat haben die DJs Axwell, Sebastian Ingrosso und Steve Angello alias Swedish House Mafia Anfang Mai ihre Comeback-Tour vor jeweils rund 40.000  Fans in der ausverkauften Tele2-Arena in Stockholmgestartet. Stageco Deutschland entwickelte für die drei Schweden eine freitragende  Bühnenkonstruktion, die der Formation einen „schwebenden“ Auftritt ermöglichte. Beim Festival Ultra Miami  im vergangenen Jahr hatte die Swedish House Mafia ihr Comeback mit einem Überraschungsauftritt  angekündigt, nachdem die drei DJs 2013 an selber Stelle zuletzt gemeinsam auf einer Bühne standen. 

Beim Auftakt in ihrer Heimat traten die Künstler auf einer scheinbar schwebenden Bühnenplattform auf, die von Stageco Deutschland entwickelt wurde.  Der 19 Meter breite und elf Meter tiefe, freitragende Ausleger aus massiven Stahlträgern war in eine Videowand mit 50 Metern Breite und 17 Metern Höhe integriert. Die  tragende Towerkonstruktion für die Plattform befand sich hinter der Videowand. Eine Verbindung nach oben, über beispielsweise Ketten oder Stahlseile gab es nicht. In Kombination mit  den Videosequenzen schienendie Musiker für das Publikum zu schweben. Für das Team von Stageco Deutschland war dies das erste Bauwerk dieser Art. Innerhalb von 18  Stunden wurde die Konstruktion von zwei Crews mit je acht Mann in Tag- und Nachschicht aufgebaut. Insgesamt wurden 70 Tonnen Material, davon zehn Tonnen maßgeschneidert für den Auftritt der Swedish House Mafia, mit drei Trailern nach Stockholm transportiert.

Info: www.stageco.com

Schwebende Bühne (Fotos: Stageco)

 

 

 

Riedel Intercom vernetzt die Kölner Lanxess Arena

Die Lanxess Arena in Köln setzt für die Umsetzung von Sportveranstaltungen, Konzerten, Musicals und Kongressen auf ein umfassendes, Artist-basiertes Kommunikationsnetzwerk von Riedel.

Deutschlands größte Multifunktionshalle mit bis zu 20.000 Plätzen und 83.700 qm Nutzfläche ist seit über 20 Jahren für Großveranstaltungen aller Art bekannt und fungiert als Heimspielstätte des achtfachen Deutschen Eishockey-Meisters Kölner Haie.

Nach umfangreichen Tests entschied sich die Arena Management GmbH für eine dezentrale Riedel-Lösung basierend auf zwei Artist-32 Nodes. Während man einen Artist Frame im Kontrollzentrum der Regie installierte, wurde der Zweite im zentralen Schaltraum in den Katakomben unter der Arena platziert. Durch diese zwei-Frame-Variante konnte Redundanz geschaffen und auf eine bestehende Netzwerk-Infrastruktur unter dem Gebäudekomplex zurückgegriffen werden.

„Seit der Fertigstellung im Jahre 1998 sind in der Lanxess Arena Riedel-Produkte verbaut. Mit diesem umfassenden Intercom-Upgrade haben wir uns zum 20. Jubiläum selbst beschenkt,“ so Martin Rebiszewski, Technical Manager, Arena Management GmbH. „In Puncto Zuverlässigkeit und Flexibilität sind die Produkte aus unserer Nachbarstadt unerreicht, und mit ihrer Skaliberbarkeit ist die Artist-Infrastruktur wie geschaffen für Multifunktionshallen mit stetig wechselnden Anforderungen.“

Dank seiner modularen Struktur lässt sich das Artist-Ökosystem flexibel erweitern und an die spezifischen Gegebenheiten der verschiedenen Veranstaltungen anpassen. Auch temporäre Rental-Lösungen für Großveranstaltungen, wie zusätzliche SmartPanels oder Bolero Wireless Intercoms, sind schnell und einfach in das Kommunikationssystem zu integrieren.

Das Artist-Netzwerk mit 23 SmartPanels der 2300er Serie ermöglicht dem elfköpfigen Produktionsteam der Arena Management GmbH flexible und kreative Workflows. So vernetzt das Kommunikationssystem etwa bei Eishockeyspielen nicht nur die Gewerke Kamera, Ton, Licht, Regie & Co – auch Hallensprecher, Schiedsrichter und DJ sind eingebunden.

„Der Eishockeysport lässt besonders spektakuläre Inszenierungen zu – doch er stellt auch hohe Anforderungen an die TV- und Eventproduktion. Durch perfekte Kommunikation zwischen allen Beteiligten lassen sich die Spiele der Kölner Haie nun noch besser ins Szene setzen. Mit dieser Artist-Installation ist die Lanxess Arena für die Zukunft gewappnet,“ so Niklas Rautenberg, Account Manager bei Riedel Communications. „Wir freuen uns sehr, dass die Arena Management GmbH langfristig auf Riedel setzt und sind schon jetzt gespannt auf die nächste Eishockey-Saison.“

Info: www.riedel.net

Lanxess Arena, Regie in der Arena (Fotos: Riedel)

dlp motive beim World Club Dome 2019

180.000 Besucher aus 70 Nationen sind für drei Tage in die Frankfurter Commerzbank Arena zum World Club Dome gekommen. Der Veranstalter BigCityBeats lud mit der „World Club Dome Space Edition“ zu einem Festivalerlebnis der Superlative. Mehr als 230 DJs und Live-Acts verschiedenster Stilrichtungen und Genres hatte Veranstalter BigCityBeats für den Event nach Frankfurt eingeladen.

Highlight in diesem Jahr war der Riesenfloor auf dem Außengelände, der Platz für bis zu 15.000 Menschen bot. Bespielt wurde hier die Main Stage Outdoor mit einer Spielfläche von 17 x 12 m und einer Gesamtbreite von 28 m. dlp motive zeichnete sowohl für Produktion und Aufbau verantwortlich (ausgeführt von der Creationpark GmbH), als auch für die Licht-, Ton- und Videotechnik.

Das Bühnendesign (Licht und Video) wurde gemeinsam mit Dominik Döhler erarbeitet und umgesetzt. Verbaut wurden 150 qm LED Flächen mit Pixelpitch zwischen 5,2 mm und 15 mm. Diese wurden in unterschiedlichen Formen sowohl im Dach geflogen, als auch in Form von rollbaren Säulen aufgebaut. Das Lichtdesign bestand aus 260 Lampen, aufgeteilt auf Robe Point, Robe Spider und Robe LED Beam 150.

Um das Publikum auf der Fläche von, sowohl mit elektronischen Beats als auch mit Livemusik vernünftig zu beschallen, kam eine Mischung aus dem J-System und dem V-System von d&b audiotechnik zum Einsatz. Dies waren 56 Top- beziehungsweise  Fullrange Lautsprecher und 32 Basslautsprecher und Infra Bässe.

Außerdem oblagen dem Veranstaltungsdienstleister aus der Nähe von Karlsruhe alle technischen Absprachen mit den Künstlern und deren Agenturen und das Stagemanagement.

Info: www.dlp-motive.de

World Club Dome 2019 (Foto: BigCityBeats GmbH)

Vari-Lite VL2600 Profile für Cypress Hill Shows

2017 haben die Hip-Hop Musiker von Cypress Hill 25-jähriges Bandbestehen gefeiert. Im September 2018 erschien dann das lang erwartete neue Album „Elephants on Acid“, das im Rahmen einer Tournee beworben wurde. Im Dezember machte die Tour für sechs Shows in Deutschland Station.

Stefan Gunkel, der Cypress Hill lichttechnisch in Szene setzt, konzipierte ein Old-School-Design mit modernen Momenten. Er konnte mit diesem Ansatz das Management und die Band im Vorfeld überzeugen und wurde als Lichtdesigner und Operator für den deutschen Tour-Block gebucht. Während ACL Bars und eine Vielzahl an Blindern mit viel stehendem Licht für den Old-School-Look sorgten und das Design insgesamt dominierten, verliehen zehn Vari-Lite VL2600 Profile dem Design Bewegung, viel kräftige Farbe und knackige Beams.

Sechs der neuen VL2600 fanden ihren Platz downstage auf den Bässen, vier weitere upstage auf Kisten vor dem Backdrop platziert, um eine zweite Lichtebene zur Downstage-Kante zu schaffen. „Eigentlich hätte ich gerne noch mehr ACL-Bars oder sogar CS4-Bars verbaut“, gesteht Stefan Gunkel. „Damit erreicht man allerdings irgendwann eine Stromverbrauchsgrenze und auch transportmäßig wird es dann schwierig. Da kam Daniel Frigger vom deutschen Vari-Lite Vertrieb cast auf mich zu und bot mir an, die VL2600 Profile auf der Tour zu testen. Das Angebot habe ich natürlich gerne angenommen.“

Der VL2600 Profile bietet mit seiner State-of-the-Art 550W LED-Engine in Kombination mit der neu designten High-Performance-Optik einen Output von 19.000 Lumen mit 7.200 K. Die optische Einheit überzeugt zudem mit einem extrem hohen Kontrast über den gesamten Zoombereich von hinweg.

Das CMY-System des VL2600 kombiniert die Vari-Lite Farbpalette mit modernen gesättigten Farbtönen. Vervollständigt wird das CMY-System mit einem festen Farbrad und einem stufenlosen CTO-Filter. Zur umfangreichen Ausstattung des VL2600 Profile zählen neben der Farbmischeinheit mit festem Farbrad und CTO-Filter eine Iris, eine rotierbare Blendenschiebereinheit, je ein rotierbares und ein festes Goborad, ein 3-fach Prisma und ein variabler Frost.

Den Test auf der Cypress-Hill-Tour haben die Geräte offenbar bestanden: „Der VL2600 Profile ist ein LED-Movinglight mit einem sehr krassen Output, wie ich finde. Es kommt wirklich verdammt viel Licht heraus. Manchmal muss ich die Geräte sogar etwas herunterziehen, weil sie so viel Power haben. Auch der Zoom ist sehr beeindruckend. Die Gobos nutze ich ebenfalls gerne. Ich bin super zufrieden damit.“

Info: www.castinfo.de

Cypress Hill Auftritt (Fotos: Eitan Miskevich, Tim Wölm)

Festival Jazz in Duketown mit dBTechnologies VIO L212

Das Jazz-Festival „Jazz in Duketown“ im niederländischen `s-Hertogenbosch ist mit neun Bühnen und mehr als 175.000 Besuchern der größte Event seiner Art in den Niederlanden. Schon in 2018 nutzte das Festival Jazz in Duketown Systeme von dBTechnologies. Bedingt durch die guten Erfahrungen im vergangenen Jahr entschied man sich auch 2019 wieder für dBTechnologies und setzte das neue Full-Size Line Array VIO L212 auf der Main-Stage, die auf dem Markt in `s-Hertogenbosch platziert ist, ein. Das VIO L212 System ist das leistungsstärkste Line Array System im Produktportfolio des italienischen Audio-Spezialisten dBTechnologies.

Insgesamt kamen als Haupt-Array rechts und links der Bühne je zehn L212 Module plus zwei L210 als Downfill zum Einsatz. Als Front- und Outfills dienten acht L208 Module, ebenfalls aus der VIO-Familie. Als Subwoofer vertraute der verantwortliche Eventdienstleister RPSoundtechniek auf sechs S218 und zwölf S118R Subs. Als Sidefills standen zwei VIO X15 und zwei VIO s118R zur Verfügung.

Einen ersten Höhepunkt setzte das Festival bereits am Freitag mit dem Aufritt von Marcus Miller auf der Main-Stage. Bassist und Multi-Instrumentalist Miller hat mit vielen Größen der internationalen Jazz-Welt zusammengearbeitet, als Studio- und Session-Musiker, Produzent oder Solo-Künstler, so u.a. mit Miles Davis, David Sanborn oder Aretha Franklin.

„Jazz in Duketown ist eine typische Festival-Situation, bei der der Zeitplan sehr eng ist und die Zeit für den Soundcheck sehr begrenzt ist. Ich konnte den FOH-Mix sehr schnell abstimmen und die Soundqualität hat mich sehr beeindruckt. Die gleichmäßige Balance des gesamten Spektrums in allen Positionen, weit weg von der Bühne, nah an den Lautsprechern und an der Seite war wirklich hervorragend – gut gemacht dBTechnologies“, so Daniele Di Giovanni, FOH Mischer für Marcus Miller während des Konzerts bei Jazz in Duketown und unter anderem auch für Lee Ritenour der Dave Grusin an den Reglern.

Für den Bühnensound der Band um Marcus Miller sorgten acht TT+25-CXA von RCF als Front-Wedges. Schlagzeuger Alex Bailey nutzte einen VIO S118R und ein VIO X 12 Modul als Drum-Monitoring.

Das VIO L212 ist das Full-Size Line-Array von dBTechnologies für große Beschallungsanwendungen. Trotz des voll-aktiven Designs ist das VIO L212 ein kompaktes und leichtes Line-Array-Systeme seiner Klasse. Das VIO L212 ist ein aktives 3-Wege-Line-Array-System, das für die größten Live-Anwendungen konzipiert ist und bietet 3200 W RMS und 142 dB maximalen SPL. Das L212 bietet ein optimiertes Abstrahlverhalten und eine beeindruckende Kopffreiheit sowie schnelle und problemlos konfigurierbare Rigging-Lösungen. Alle VIO Module sind untereinander einfach zu kombinieren und ergeben ein Line-Array-System aus einem Guss. RPSoundtechniek integrierte die kleineren VIO L210 als Downfills in das Main Line Array, bestehend aus VIO L212 Modulen.

Info: www.dbtechnologies.com

„Jazz in Duketown“, Vio-Installation (Fotos: Marcus Scheuermann)