Abo bestellen
Newsletter bestellen

Audio-Festinstallation im Salzburger Kongresshaus

Auxala ist die neue Audio-Festinstallation im Salzburger Kongresshaus. Das Tool ersetzt die alte Audio-Übertragungsanlage und wird für diverse Anwendungsszenarien eingesetzt. „Auxala ist eine Software- und auch Service-Lösung aus dem Bereich der Streaming-Technologie. Veranstalter können beispielsweise für die Teilnehmer einer Konferenz Auxala nutzen, um Dolmetscherbeiträge in mehreren Sprachen in Echtzeit für das Publikum bereit zu stellen“, so Auxala-Geschäftsführer Alexander Kränkl.

Bei der Produktkonzeption hatte das Unternehmen bewusst auf die Entwicklung einer App verzichtet. „Bring your own device“ ist Leitgedanke der Produktentwicklung, wodurch Nutzer nur das eigene Smartphone und den eigenen Kopfhörer benötigen. Das Produkt funktioniert dabei im Zusammenspiel von Internet und Cloud. Veranstalter benötigen laut Kränkl nur einen zentralen Rechner und eine Internetverbindung. „Die Auxala-Software wird auf diesem Rechner installiert und die Dolmetscher werden mit dem Programm verbunden. Aus der Sprachübersetzung wird dann ein Audiosignal generiert, digitalisiert und in eine Cloud übertragen. Von dort ist das Signal, also die Übersetzung, abrufbar und kann vom Gast durch einen vom Veranstalter zuvor verschickten Link simpel abgerufen werden. Der ausländische Konferenzteilnehmer braucht also nur bei bestehender Internetverbindung diesen Link anwählen um die Internetseite zu öffnen, welche alle angebotenen Sprachen auflistet. Mit nur einem Klick auf die Muttersprache verfolgt der Gast nun den Vortrag mit seinen Kopfhörern und kann zusätzlich die Lautstärke am eigenen Smartphone regulieren.“

In Salzburg ist Auxala nun erstmals als Festinstallation in eine Location integriert worden. Hierbei stellt das Unternehmen eine Dauerlizenz mit eigenem Cloud-Server bereit. Fünf Kanäle und Sprachen für bis zu 500 gleichzeitige Zuhörer gehören zu der erweiterbaren Lizenz. Auxala kann allerdings ohne weiteren Administrationsaufwand für beliebig viele Kongresse und Events verwendet werden. „Die Software an sich ist nicht limitiert. Wenn, dann ist die Nutzung von Auxala nur durch die technische Infrastruktur einer Veranstaltungsstätte begrenzt“, erklärt Alexander Kränkl die Grenzen der Technik.

Im Kongresszentrum Salzburgs ist Auxala als Ersatz für das alte Infrarotübertragungssystem nur ein Element einer großen Lösung. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung wurden Dolmetscherkabinen und die gesamte Dolmetschertechnik erneuert. So sind beispielsweise Dolmetscherpulte in den Kabinen via Dante an eine zentrale Matrix gekoppelt, die wiederum per Dante die jeweiligen Kanäle an einen zentralen Computer in der Regie ausspielt. Dieser herkömmliche Rechner ist mit der Auxala Ingest Software bestückt, welche die Signale der Audiokanäle in die Cloud schickt.

An weiteren Anwendungsszenarien arbeitet das Team des Unternehmens derzeit. „Wir entwickeln derzeit eine Personenführungsanlage auf Basis des Auxala-Systems. Auch das wird ohne App sondern webbasiert mit einer Link-Distribution an den Nutzer funktionieren. Dieses Produkt ist dann zum Beispiel für die Anwendung in Museen hochinteressant oder auch auf Messen. Eben überall dort, wo eine Personenführungsanlage zum Einsatz kommt. Neben der guten Anwendbarkeit bei Kongressen und Konferenzen kann Auxala auch für Ausstellungen,  Konzerte oder Freiluftveranstaltungen genutzt werden“, gibt Kränkl einen Ausblick.

Auxala beim Lyconet Elite Seminar

Auxala ist 2018 beim Lyconet Elite Seminar in Prag und Krakau erfolgreich eingesetzt worden, um Sprachbarrieren für Teilnehmer aus 30 verschiedenen Ländern aufzuheben. Veranstaltungsorte waren große Arenen. 16 Dolmetscher übersetzten in Prag die Vorträge für 6.300 Zuhörer. Die Besucherzahl lag bei rund 20.000 Gästen. Die Datenverbindung erfolgte mittels LTE und eines eigens dafür aufgebauten WLAN Systems. Die Ingest- und Streamingserver wurden lokal aufgebaut und über ein Webinterface überwacht und gesteuert. Die exakten Daten der Nutzerzahlen der aktiven Zuhörer der jeweiligen Sprache dienten zur Auswertung des Events.

Info: www.auxala.com

Impression von Lyconet Seminar, Alexander Kränkl, , Dolmetscher-Konsole, Salzburg Congress (Fotos: Auxala, Salzburg Tourismus)

ETC-Equipment in der Erlebniswelt Equilaland

„Equilaland“ ist eine Pferde-Erlebniswelt in München. Aufgeteilt in elf Themenbereichen erfahren Besucher hier alles rund um das Pferd. Der betriebene technische Aufwand ist dabei immens. Die Vernetzung von Ton, Licht und Video in sieben dieser Show-Bereiche übernimmt die Architektursteuerung Mosaic von ETC. Zuständig für die Konzeption und Installation der Veranstaltungstechnik war die Firma Scheinwurf.

urch die Erlebniswelt führen Guides – Schauspieler, die den Besuchern die jeweiligen Themenbereiche näherbringen. So erklärt in der Kinderuniversität eine Professorin alles zu Herkunft, Körperbau und Physis der Vierbeiner und befragt im Anschluss die Teilnehmer spielerisch in einem Quiz. Im Pferdemuseum warten hingegen Kutschen und historisches Pferdezubehör. Zu den Aufgaben der Guides gehört es auch, Licht, Ton und Video in den Themenpavillons zu steuern und zur rechten Zeit einzusetzen. Daher war für die Firma Scheinwurf bei der Planung der Veranstaltungstechnik wichtig, dass der Nutzerfreundlichkeit eine zentrale Rolle zukam. „Unser Auftrag war es, die einzelnen Themenpavillons mit Ton, Licht und Video auszustatten. Klar war, dass die Guides das von uns installierte System selbstständig bedienen werden. Wir haben daraufhin im ETC-Produktportfolio nach einer passenden Lösung gesucht – und sind dabei auf das Mosaic-Architektursteuerungssystem gestoßen. Das war für uns die eleganteste Lösung, da das System kompakt sowie nutzerfreundlich und vielseitig einsetzbar ist“, sagt Peter Platz, Beleuchtungsmeister bei Scheinwurf.

Das Scheinwurf-Team integrierte Tablets in das Mosaic-System, die in den einzelnen Themenpavillons platziert sind und dort von jedem Guide bedient werden können. Mithilfe der Tablets können die Guides per Knopfdruck die Beleuchtung dimmen, einzelne Scheinwerfer ansteuern, aber auch Videos und Musik abspielen. Einen weiteren Vorteil des Mosaic-Systems sieht Platz in der Ausbaufähigkeit des Systems. „Sollten sich die Verantwortlichen entscheiden, das System um- oder auszubauen und zum Beispiel den größeren Bruder, das umfangreichere Paradigm-System von ETC, zu installieren, ist das problemlos möglich. Das war neben Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität ausschlaggebend bei der Wahl des Steuerungssystems.“

Auch an anderer Stelle setzte das Team von Scheinwurf auf ETC-Technik. „Bei der Grundbeleuchtung bot sich in den meisten Bereichen die Irideon-Serie an. Zum Beispielim Pferdemuseum oder im Pferdespa, wo die Pflege von Pferden gezeigt wird. Insgesamt haben wir 40 Irideon FPZ-Scheinwerfer und 110 Modelle des neuen Irideon WLZ-Scheinwerfers verbaut.“ Speziell der Irideon WLZ-Architekturscheinwerfer habe sich angeboten, da er sich durch seinen weichen Abstrahlwinkel besonders als Flächenlicht in den Ställen eignet. Zudem sei er variabel und so an die unterschiedlichen Größen der Ställe anpassbar. „Für uns war es ein großes Glück, dass der Irideon WLZ-Scheinwerfer dieses Jahr auf den Markt gekommen ist“, stellt Platz fest. Der Irideon FPZ-Scheinwerfer käme dagegen da zum Einsatz, wo Gobo-Projektionen nötig seien. Denn: Der optisch diskrete Architekturscheinwerfer verfügt, neben seinen zahlreichen Features, auch über einen Einschub für Gobos.

Ein weiterer Pluspunkt der Irideons: beide Scheinwerfer kommen ohne Lüfter aus. In speziellen Applikationen – wie den Ställen von Equilaland – ein immenser Vorteil, sagt Platz: „Im Stall wird buchstäblich viel Staub aufgewirbelt. Da haben wir uns schon zu Beginn des Konzepts viele Gedanken gemacht. Aber die lüfterlosen Irideons kommen mit dem Staub spielend zurecht.“

Um das richtige Flair bei der Quizshow in der Kinderuniversität zu erzeugen, griffen die Lichtexperten von Scheinwurf auf die ColorSource-Familie zurück. ColorSource PAR- und ColorSource Spot-LED-Scheinwerfer sorgen dort für die angemessene Stimmung. ColorSource-PAR-Scheinwerfer bewähren sich auch im integrierten Kino der Erlebniswelt. „Die ColorSource-PAR-Scheinwerfer sorgen für die Grundbeleuchtung im Kino. Bei der Quiz-Show hingegen kreieren die kräftigen Farben der ColorSource-Familie die passende, spannungsgeladene Atmosphäre.“ Insgesamt kommen 20 ColorSource PAR-Scheinwerfer und 10 ColorSource Spot-Scheinwerfer zum Einsatz.

Info: www.etcconnect.com

Ausstellungsbereich, Mosaic-Controller (Fotos: ETC)

G+B Medientechnik stattet Auftritt von VW Nutzfahrzeuge aus

Gahrens + Battermann (G+B) stattete für die Volkswagen Nutzfahrzeuge AG den Messestand auf der IAA Nutzfahrzeuge mit umfangreicher Medientechnik aus. Mit einer Gesamtfläche von rund 151 Quadratmetern stand die Videoinstallation im medientechnischen Mittelpunkt dieses Projektes. Insgesamt sechs verschieden große LED-Wände aus den neuen Absen Polaris 2.5 Pro Modulen, an Traversen geflogen, kamen zum Einsatz und visualisierten die VW-Modellpräsentation rund um das Thema nachhaltige e-Mobilität. Darüber hinaus verbauten das Team der G+B Niederlassung Hannover verschiedenste NEC MultiSync Displays, auf denen Image- und Produktvideos informierten.

VW Nutzfahrzeuge bot den Besuchern auf dem Messestand mehrmals täglich Live-Shows. Unter anderem feierte der Konzern mit der Vorstellung des neuen VW I.D. Buzz Cargo eine Weltpremiere. Eine Drahtlos-Funkkamera fing die Sequenzen ein und zwei Barco E2 Event Prozessoren übernahmen die Zuspielung auf die sechs LED-Screens. Von der Übertragung der Pressekonferenz über Produktpräsentationen bis hin zu Showeinlagen konnten die Standbesucher so großformatig erleben. Für den Sound sorgte ein individuell zusammengestelltes Set-up, wobei die Medientechniker eine Vielzahl an L-Acoustics-Lautsprechern verbauten und im Besonderen auf die Kiva II-Serie setzten.

Thorsten Evers, Key Account Manager bei G+B: „Die Ausstattung des VW Nutzfahrzeuge Messestandes war ein umfangreiches Projekt, das eine lückenlose Planung, offene Kommunikation und viel Teamgeist voraussetzte. An dieser Stelle möchte ich mich beim gesamten Team bedanken. Mit ihrer hervorragenden Leistung haben sie das Projekt zum Erfolg geführt“. Auch Thomas Haftmann, Project Manager bei G+B und zuständig für die reibungslose Durchführung des Projektes, stimmt zu: „Es hat der gesamten Mannschaft Spaß gemacht, am Messestandkonzept und der extravaganten LED-Installation bis ins letzte Detail zu feilen. Die Vorplanungen waren spannend, der Support an den Messetagen verlief ohne Zwischenfälle und der Kunde war zufrieden.“

Info: www.gb-mediensysteme.de

VW Nutzfahrzeuge auf der IAA Nutzfahrzeuge (Fotos: G+B)

Aventem mit Mac, Claypaky und MA bei der Smart Country Convention

Aventem, Full-Service Anbieter für Veranstaltungstechnik mit Sitz in Hilden, hat sich jüngst als Partner der Messe Berlin bei der Premiere der Veranstaltung Smart Country Convention präsentiert. Dabei setzte das Unternehmen unter anderem auch 42 Martin MAC Encore Performance kaltweiß ein.

Aventem übernahm in verantwortlicher Funktion die Gestaltung der Hauptbühne „Main Stage“ und der Nebenbühnen „Arena“ und „Forum“. Hierzu gehörte der Bühnen- und Set-Bau, die gesamte Vielfalt der Ton-, Licht- und Videotechnik und die komplette Mobiliar-Ausstattung. Insgesamt wurden auf der Hauptbühne und den beiden Nebenbühnen zusätzlich zu den MAC Encore auch 28 MAC Viper Performance, zehn MAC Quantum Profile, zehn MAC Quantum Wash, 16 Claypaky A.leda K10, 14 Rush MH 3 Beam, drei grandMA2 light, eine grandMA3 light, zwei MA NPU (Network Processing Unit) und 26 Projektoren eingesetzt.

Die Gewerkeleitung Licht hatte Thomas Schneider inne. Er äußerte sich zum Martin MAC Encore Performance: „Der MAC Encore hat uns bei diesem Projekt mit seiner äußert farbgetreuen Ausleuchtung und seinem hohen Licht-Output überzeugt. Dazu kam noch, dass das Gerät sehr leise im Betrieb ist und so nicht störend aufgefallen ist. Wir sind mit dem Encore sehr zufrieden.“

Info: www.aventem.de, www.lightpower.de

Szenario bei der Smart Country Convention (Foto: Aventem)

Multimedia-Show mit Robe MegaPointes bei Liechtensteins Staatsfeiertag

Traditionell wird der Staatsfeiertag Liechtensteins mit einem großen Feuerwerk begangen. In diesem Jahr war allerdings aufgrund der anhaltenden Trockenheit ein Feuerwerk aus Brandschutzgründen nicht durchführbar und ein neues Konzept musste rasch erarbeitet werden. Der Herausforderung nahm sich das Marketing Liechtenstein zusammen mit 4youreye ProjectionArt, Winkler Livecom AG und anderen an und so wurde gemeinsam in kürzester Zeit eine zwölfminütige multimediale Show kreiert, die das Schloss Vaduz in Szene setzte. Insgesamt waren 75 Movinglights im Einsatz. Darunter 55 Robe MegaPointe.

 Verantwortlicher Lichtdesigner für diesen Event war Roni Huber und Reto Engler als Operator von der Winkler Livecom AG. Das Videomapping wurde von 4youreye ProjectionArt entworfen und umgesetzt. Die Integration aller Effekte, sowie des Soundsystems erfolgte unter der Regie der Winkler Livecom AG.

Roni Huber zum Einsatz der MegaPointe: „Wir haben aufgrund der großen Distanzen für den Videopart mit extrem lichtstarken Beamern gearbeitet. Um die Balance zwischen Licht und Video zu halten, habe ich mich für den MegaPointe entschieden. Er bringt mit seiner 470 W Lichtleistung und der hervorragenden Optik mehr als ausreichend Licht, um auch auf große Distanzen zu beeindrucken. Darüber hinaus liebe ich an diesem Scheinwerfer ganz besonders die gelungene Farbmischung und die umfangreichen Effektmöglichkeiten. Da muss man als Lichtdesigner keine Kompromisse eingehen.“

Info: www.robelighting.de

Multimedia-Show beim Staatsfeiertag (Fotos: Michael Zanghellini)