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Chauvet-Equipment für die Mayday

Ende April 2019 ist die Großveranstaltung Mayday unter dem Motto „When music matters“ über die Bühne gegangen. Die Mayday zählt zu den traditionellen Festivals für Technomusik und wurde in 2019 im 28. Jahr durchgeführt. Rund 15.000 Besucher waren zu dieser Ausgabe nach Dortmund in die Westfalenhallen gekommen.

Die beiden Areas „Empire“  und „Factory"“ wurden technisch komplett von Dirk Joachimsmeier und seinem Team von Eventtechnik Südwestfalen betreut.  Auch das Design wurde im Vorfeld vom Team des Dienstleisters entwickelt. „Zum Einsatz kamen insgesamt fast 310 Chauvet  Epix Scheinwerfer, angesteuert von 16 Controllern Chauvet Drive 2000 IP – den Systemcontrollern der  Epix, die neben der Bühne positioniert waren“, erzählt Joachimsmeier. „Die Epix IP eignen sich hervorragend als kreatives Lichtsegment und überzeugen durch den hohen  Lichtoutput – wir haben bei der Veranstaltung keine Filter eingesetzt. Die Fehlerrate lag bei null Prozent,  eine Zahl, die bei einer so großen Anzahl an LEDs und Verkabelung sicherlich auch für das Produkt  spricht.“

Christopher Rostalski, Lightoperator bei Eventtechnik Südwestfalen, steuerte die Epix auf dem Empire  Floor mit einer grandMA2 Fullsize im Netzwerk mit sechs MA NPUs an. Laurin Liese setzte auf dem  Factory Floor Resolume Arena 6 in Verbindung mit einer grandMA 2 light ein.

Info: www.chauvetprofessional.eu

Mayday (Fotos: Mayday)

 

tennagels mit Trox auf der ISH

tennagels Medientechnik aus Düsseldorf hat den Messeauftritt der Trox GmbH auf der ISH, Messe für Wasser, Wärme und Klima, technisch unterstützt. Die Traversenkonstruktion des 750 Quadratmeter großen Stands sowie die Standbeleuchtung und Standbeschallung, das Deckensegel und die umlaufende Beleuchtung in der CI-Farbe Blau wurden komplett von tennagels realisiert.

Besondere Eye-Catcher jedoch waren der riesige abgehängte LED-Kubus, die umlaufende LED-Blende sowie die LED-Showbühne. Der Kubus mit einer umlaufenden Länge von 48 Metern und einer Höhe von vier Metern sowie die Blende mit einer Länge von 45 Metern und einer Höhe von 1,28 Metern wurden aus der hauseigenen Entwicklung curveLED P40 gefertigt. Mit einem Pixel-Pitch von 40,0 mm ist das Material mit einem Transparenzwert von 75 Prozent und der biegsamen Form flexibel einsetzbar. So sind organische Formen wie Rundungen realisierbar. In der Blende wurden die LED Stäbe horizontal eingesetzt, im Kubus wiederum kamen vertikale LED Stäbe zum Einsatz.

Die Showbühne, auf der Produktneuheiten vorgestellt und Image-Filme gezeigt wurden, setzte sich aus einer stehenden LED Wand und einem LED Boden, verbunden durch eine Hohlkehle, zusammen. Für die sechs Meter hohe Vorder- und Rückseite der Wand sowie die Hohlkehle kam das curveLED P3.91 System zum Einsatz. Dieses LED-Material ist ein Medienwand-Allrounder. Die Kombination aus hoher Helligkeit und niedrigem Pixelpitch ermöglicht Full-HD Installationen auch auf beschränkterer Installationsgröße.

Der begehbare Boden wurde aus hochbelastbarem curveLED P8.33 gefertigt. Das outdoor-fähige Material trägt auch schwere Gewichte und ermöglicht integrierte Medien-Raum-Konzepte. Ein Top-Feature ist die Echtzeit-Interaktion mit dem Content durch die optionale Integration eines Motion-Tracking-Systems. Die Bühne mit einer Breite von sieben Metern diente auch als variabler Hintergrund für Firmenfotos.

Info: www.tennagels.com

Trox auf der ISH (Fotos: Trox)  

Sigma entwickelt Shift-Screen für Vodafone Campus in Düsseldorf

Sigma System Audio-Visuell hat am Vodafone Campus in Düsseldorf einen Shift-Screen installiert, mit dem sich aktuelle Projekte und Möglichkeiten der digitalen Kommunikation aus der Vodafone-Welt darstellen lassen. Der Shift-Screen wurde im Vodafone View in der 18. Etage des Hochhauses installiert und folgt in seiner Form der gebogenen Außenwand des Towers, in dem sich die Zentrale von Vodafone Deutschland befindet. Parallel zur elliptischen Form der Fensterfront lässt sich der Shift-Screen verschieben und zeigt synchron zur jeweiligen Position unterschiedliche Ansichten von Düsseldorf.

Der Shift-Screen entstand komplett als Sonderbau. Er ist 15 Meter lang und positioniert auf seiner kompletten Länge ein 65“-Touchdisplay inklusive einem PC als Zuspieler auf einem beweglichen Schlitten. Das Gewicht dieser Einheit beträgt rund 100 Kilogramm. Sie ist dennoch leicht verschiebbar und übergibt auf der gesamten Länge die jeweils aktuelle Position millimetergenau an eine Steuer-Software. Das erforderliche Plug-in für die Positionserkennung nach Industriestandard entwickelten die Programmierer von Sigma.

Für die Installation im Vodafone Campus beziehungsweise den Transport per Aufzug in die 18. Etage musste die gesamte Konstruktion in Teilstücken von 2,50 Meter Länge konstruiert werden. Sie ist stabil genug, um als Sitzgelegenheit nutzbar zu sein – eine Anforderung von Vodafone. Verkleidet ist die Installation mit einer Holzkonstruktion, die dank Magnethalterungen revisionierbar ist, um im Servicefall leichten Zugang zum Innenraum zu bekommen.

Im Einsatz zeigt der Screen verschiedene Ansichten von Düsseldorf inklusive „Showcases“ wie einem fahrenden E-Auto oder einem Flugzeug im Landeanflug auf den Düsseldorfer Airport. Per Augmented Reality startet dabei eine Präsentation, die die Beziehungen und Projekte von Vodafone zu den entsprechenden Partnerfirmen visualisiert. Integriert ist weiterhin die Sprachsteuerung IBM Watson. Die Sprachumschaltung erfolgt extern über iPad/Crestron-Mediensteuerung.

 

Info: www.sigma-av.tv

 

Shift-Screen für Vodafone Campus (Foto: Sigma)

Neues Electro-Voice Omneo IP-Netzwerk in der BayArena

Das Audio-Netzwerk der BayArena, Heimstätte der Bundesliga-Mannschaft Bayer 04 Leverkusen, hat ein technisches Upgrade erhalten, das von PBS Mediasolutions durchgeführt wurde. Im Rahmen des Projekts sollte das in die Jahre gekommene Netzwerk des ProSound-Systems auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden, um hochwertiges Audiostreaming sowie komplette Fernüberwachung mit voller Redundanz zu ermöglichen. Darüber hinaus – so der Wunsch der Stadion-Techniker – sollte in der Studio-Regie eine individuelle, grafische Benutzeroberfläche bessere Übersicht und leichte Bedienbarkeit ermöglichen.

Nach der Ausschreibung fiel die Entscheidung des Technikteams der BayArena auf ein Netzwerk basierend auf Omneo IP-Technologie, das bestmöglichen Klang mit Dante-Audio und ausreichende Leistungsreserven garantiert. Jede der vier Verstärkerzentralen inklusive Regie ist über Glasfaserleitungen vernetzt und mit je zwei Electro-Voice N8000 Digital Audio Matrix Manager, zwei Cisco Switches, den insgesamt 16 Bestandsendstufen sowie neuen Online-USVs ausgestattet. Peter Bürgel, von der in Leverkusen ansässigen Installationsfirma PBS Mediasolutions: „Für den Kunden bietet das Upgrade entscheidende Vorteile: Das gesamte Beschallungssystem ist jetzt via Iris-Net-Software überwachbar, die Soundqualität mit einem latenzarmen, hochwertigen Dante Audiosignal konnte deutlich verbessert werden und durch volle Redundanz sind auch bei Ausfall eines Gerätes alle Funktionen nach wie vor gewährleistet.“ Neben dem lückenlosen Produkt-Portfolio habe die Stadion-Betreiber, so Bürgel, auch das attraktive Preis-Leistungsverhältnis von Electro-Voice überzeugt.

Eine weitere Ergänzung im Regieraum der BayArena ist ein neuer Touch-PC, dem eine Schlüsselrolle bei der Systemüberwachung zukommt. Die grafische Bedienoberfläche der Iris-Net-Software zeigt alle Audio-Zonen an, sowie direkte Links zu jedem einzelnen Gerät. Das bedeutet: Maximale Sicherheit und direkter Zugriff auf einen Blick. „Falls ein Gerät ausfallen sollte, zeigt die Software sofort den betreffenden Bereich an, und zeitgleich wird ein akustisch nicht wahrnehmbares Umschalten in den Live-Betrieb eingeleitet“, sagt Bürgel.

Obwohl der Installationsaufwand beträchtlich war – durch die Umstellung von CobraNet auf ein digitales Omneo IP-Netzwerk mit voller Dante Audio-Funktionalität musste jede Verstärkerzentrale neu verkabelt werden – habe es sich gelohnt: „Das neue Netzwerk erfüllt nicht nur alle heute geforderten Netzwerk-Anforderungen. Es ist bereits für zukünftige Erweiterungen in diesem Bereich gerüstet. So liefert es schon heute die Basis für OCA, AES 67 und AES 70. Daher ist die Entscheidung auch eine Investition in die Zukunft“, so Peter Bürgel.

 

Info: www.electrovoice.com

 

M. Lingk (Electro-Voice), J. Weiss (Medientechnik BayArena), P.Bürgel, (PBS), Fredi Palm (Electro-Voice), Tobias Pirtsch (Electro-Voice) (von links, Foto: Bosch Security Systems)

Ben Dalgleish verwendet Vars und hybrid-Strobes von GLP für Post Malone

Der US-Rapper Post Malone setzt auf seiner aktuellen Welttournee auf die Dienste von Lichtdesigner Ben Dalgleish. Dalgleish hatte sein kreatives Können bereits vor sechs Monaten beim Posty Fest, dem eintägigen Festival des Künstlers in dessen Heimat Texas gezeigt, wo er 133 der von ihm bevorzugten impression X4 Bar 20 in der Dos Equis Arena in Dallas verwendete. Aber auf der jüngsten Arena-Tour, die im Februar in Dublin begann, anschließend auf das britische und europäische Festland weiterzog und derzeit durch Australien und Neuseeland führt, war sein Ansatz ein völlig anderer.

Der in den USA ansässige Neuseeländer erklärt den konzeptionellen Hintergrund: Mit Beams, die zwischen einer über der Bühne hängenden „Top-Box“ und einem Laufsteg am Boden hindurch schießen, sei es gelungen, die ursprünglich vorgesehenen Laser vollständig durch X4 Bar 20 von GLP zu ersetzen. „Das war die größte Veränderung“, sagt er. „Wir replizierten dann die Beleuchtung unter dem Riser, und mit den hochschießenden Beams konnten wir ein gutes Zusammenspiel zwischen unten und oben herstellen. Wir schufen einen ikonischen Look für den Song ‚Candy Paint‘, der auf einem ungewöhnlichen Regenbogeneffekt mit einem Großteil der X4 Bar 20 basiert.“

Im Rigg drehte sich zunächst alles darum, die Bars in Symmetrie um die Seite der Box herum wirken zu lassen, um so klare Linien zu erzeugen. „Die Bars waren gut miteinander verbunden, um diese geraden Linien zu schaffen“, sagt der LD, „aber es bedurfte großer Aufmerksamkeit für Details, wie z.B. die Höhe, in der die Bars hingen und die optimale Nutzung der Tilt-Möglichkeit.“ Der Einsatz von sechs Nebelmaschinen, die im Inneren der Box versteckt waren, unterstützte die Dynamik zusätzlich. Ein Teil der 68 X4 Bar 20, die von PRG geliefert werden, wurde auch am Ende des Laufstegs eingesetzt. Hier fungierten sie als Key-Lights, insbesondere im Song „Wow-once", in Verbindung mit den Nebelmaschinen.

Dalgleish sah auch 30 JDC1-Hybrid-Strobes im Rigg vor, die im SPix-Modus laufen, 68 DMX-Kanäle nutzen und eine Vielzahl an Steuerungsmöglichkeiten bieten. Diese bildeten das Rückgrat der Box. „Wir ließen alle 30 Einheiten so nah wie möglich zusammen in einer geraden Linie laufen und gaben ein individuelles Pixelmapping darauf. Wir nutzten auch die RGB-Zellen, um viele große Effekte und verschiedene Looks bei geringer Intensität zu erzeugen. Wir behandelten die beiden Modi als getrennte Lampen, wobei das RGB eher ein szenischer Effekt und das Weiß der tragende Effekt der Box war.“

 

Info: www.glp.de

 

Post Malone auf der Bühne (Foto: GLP)