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Stageco lieferte Sonderkonstruktion zur WM-Eröffnung

Für die Eröffnungszeremonie der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in der Münchener Allianz Arena hat Stageco Deutschland eine Bühnensonderkonstruktion geliefert. Auftraggeber für Stageco war die am:pm produktionsgesellschaft aus Frankfurt/Main. Die Entwicklung der Bühne wurde von System Provider aus Wien begleitet, der verantwortlichen Agentur für die technische Gesamtproduktionsleitung der Eröffnungszeremonie. Die fahr­bare Bühne mit einer Nutzfläche von 80 Quadratmeter bestand im Unterbau aus der Stageco Rolling-System-Stage, die bereits im Mai 2005 zur Eröffnung der Allianz Arena ent­wickelt wurde. Anstelle einer Bühnenkonstruktion aus Systempodesten bestand bei diesem Projekt der Bühnenaufbau aus einer Sonderkonstruktion aus Aluminiumpro­filen mit einer Eindeckung aus Leichtbauplatten, die lediglich ein Fünftel des Gewichts einer vergleichbaren Siebdruckplatte betragen.
Der rechteckige Unterbau des eingesetzten Stage-Wagens hat normalerweise eine Nutzfläche von zehn Quadratmeter. Für das Projekt in der Allianz Arena musste die Flä­che jedoch zu einer Rundbühne mit fast 80 Quadratmetern vergrößert werden. Um diese Anforderung zu erfüllen, erweiterte Stageco das Grundmodul um klappbare Bauteile, die sich, teilweise hydraulisch unterstützt, in nur rund 40 Sekunden zu einer Rundbühne im gewünschten Durchmesser auseinanderfalten ließen. Weiterhin sollte das Bühnensystem die optische Anmutung eines traditionellen „Heuwagens" haben, da es in den Einzug der bayerischen Trachten- und Musikgruppen war - eine Herausforderung an die Dekorateure der Bavaria Studios.
Für die Einfahrt durchs das Tor auf das Spielfeld musste Stageco unter Einhaltung der Maximalabmessungen eine Gewichtsminimierung vornehmen. Außerdem war es erforderlich, zum Einzug ins Stadion einige Musiker bereits auf dem Wagen zu platzieren sowie im Inneren der zusammengeklappten Bühne Backline-Equipment zu trans­portieren. Nur dadurch konnte die Zeitvorgabe des Regisseurs der Eröffnungszeremonie - gefordert war ein spielfertiger Aufbau für die Bühne innerhalb einer Minute - eingehalten werden.
Info: http://www.stageco.com/

bst stattete Jubiläumskonzert von Klaus Doldinger aus

Seinen 70. Geburtstag feierte der deutsche Film- und Jazzmusiker Klaus Doldinger in der Mainzer Phönix-Halle. Zu seinen bekanntesten Kompositionen für Film und Fernsehen zählen der Soundtrack zum Film "Das Boot" sowie die Titelmelodie  des ARD-Klassikers "Tatort". Gleichzeitig beging der Musiker und Komponist auch das 35jährige Jubiläum mit seiner Jazz-Rock-Gruppe "Passport".
In der Phönix-Halle trat Doldinger sowohl mit einer "Passport"-Formation aus den 70er Jahren inklusive Curt Cress, Kristian Schultze, Wolfgang Schmid und Ernst Ströer als auch mit der aktuellen Besetzung auf, mit der er gerade die CD "Passport to Morocco" veröffentlichte. Ein weiteres Highlight des Abends war der Auftritt seines Musikerkollegen Udo Lindenberg am Schlagzeug. Eine Aufzeichnung des Events strahlte der TV-Sender 3sat am nächsten Tag aus.

Der Event-Dienstleister bst Becker Studio Technik zeichnete sich für den gesamten Bühnenbau sowie Licht- und Tontechnik der Veranstaltung verantwortlich.

Info: www.bst.de

David Gilmour tourte mit Vari-Lite-Equipment

David Gilmour, einst Mitglied bei Pink Floyd, tourte in der ersten Jahreshälfte mit seinem aktuellen Album „On an Island" durch Amerika und Europa. Für das Lichtdesign zeichnete sich Marc Brickman verantwortlich, der möglicht wenig Equipment einsetzen sollte. So verwendete dieser  für die Tour lediglich 50 Moving Lights von Vari-Lite und ein paar Strobes. Gilmour stand voll und ganz im Mittelpunkt des schlichten Lichtkonzeptes, denn auf Zuschauer­licht wurde gänzlich verzichtet. Das Rigg war im Vergleich zu früheren Konzerten des Sängers verhältnismäßig klein. Mit ihrem tief gesättigten Seitenlicht erzeugten die  Moving Lights eine stimmungsvolle Atmosphäre. Da viel mit Nebel gearbeitet wurde, setzte Brickman auf 18 VL3000 Spot, um diese Szenerie zu durchdringen. Für die farbigen Akzente kamen die neuen VL500 sowie VL2500 Wash zum Einsatz.
Info: www.lightpower.de

DJ Tiësto beim Heineken Green Room

Der international bekannte, holländische Trance-DJ Tiësto gab vor 10.000 Besuchern das größte Konzert Zentral- und Osteuropas im Rahmen des Heineken Green Room in Wien. Unterstützt wurde der DJ von Tom Snow und Pete Brooks, beide international bekannte Techno- und Trance-DJs. Die ausfüh­rende Firma P.U.S.C.A. Public vertraute auf Technik von Martin Professional. Neben 118 MAC 2000 Wash und Profile kamen zwei JEM Roadie Hochleistungs-Nebelmaschinen und ein Martin RGBLaser 1.6 zum Einsatz. Info: www.martin-professional.de

XL Video stattet Roger Waters aus

Der Mediendienstleister XL Video hat die aktuelle Tour von Roger Waters mit Videoequipment ausgestattet sowie für ausgewählte Shows zusätzlich ein IMAG-System zur Verfügung gestellt. Die Projektio­nen beinhalteten die Darstellung auf einem großen Screen im hinteren Bereich der Bühne, die Realisierung erfolgte mit insgesamt vier R18-Projektoren von Barco. Zu­sätzlich kam ein Barco Encore Presentation System als Steuerungszentrale für die Video-Show zum Einsatz.
Speziell für einen Auftritt im Londoner Hyde Park, der bei Tageslicht stattfand, lieferte XL Video einen 16,2 x 8,3 Meter großen "R16"-Schirm von Lighthouse. Zudem verwen­deten die Tourverantwortlichen beim Gig in der englischen Hauptstadt ein 4-Kamera IMAG-System. Auch dieses stammte aus dem Portfolio von XL Video.
Info: http://www.xlvideo.com/