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Ideea unterstützte ADAC-Ball 2007

Für den ADAC-Ball in Berlin, immerhin die größte Ballveranstaltung der Bundeshauptstadt, hat das Berliner Unternehmen Ideea in Kooperation mit dem Designer Daniel Plaumann die Gestaltung und Ausstattung von Festsälen und Bühnen übernommen. Der ADAC-Ball war im vergangenen Jahr vom Kongresszentrum ICC zum Maritim Hotel Berlin gewechselt und fand am 20. Januar 2007 zum zweiten Mal in den im Art-Déco-Stil gestalteten Räumen des Hotels statt.
Info: www.ideea.de

XL Video stattet Basement Jaxx aus

Basement Jaxx ist ein britisches House Music Duo, das aus Felix Buxton und Simon Ratcliffe besteht. Die Karriere der Musiker begann 1994 in Süd-London, bevor sie in den späten 90ern zu größerer Bekanntheit gelangten. Ende der 90er veröffentlichten sie schließlich ihren ersten Mix in der Annie Nightingale Show des britischen BBC Radio 1 und verschafften sich so weltweite Anerkennung in der elektronischen Musikszene. Für die aktuelle UK-Tour von Basement Jaxx lieferte XL Video das komplette Video-Equipment. Das Unternehmen stellte insgesamt 84 Paneele Unitek 17 mm zur Verfügung, die in Form einer großen Projektionsfläche im Bühnenhintergrund installiert wurden. Weiterhin kamen vier Kameras Sony D50 sowie zwei Mini-Kameras von XL für den Live-Mix zum Einsatz. Der vorproduzierte Playback-Content war auf Doremi-Festplatten gespeichert.
Info: www.xlvideo.com

Iron Maiden mit EAW auf Welttournee

Kaum eine andere Heavy-Metal-Band bringt eine derartige Energie auf die Bühne wie die britische Hardrock-Legende Iron Maiden. Auf ihrer Welttournee im Herbst 2006, die über Stationen in Kanada, USA, Japan, Skandinavien, Frankreich, Italien, Schweiz, Deutschland und England führte, zeigte sie in gut zwei Monaten an 40 Stationen, dass auch ein Heavy-Metal-Band aus über 50-jährigen noch große Arenen füllen kann. So war auch die Show in der Westfalenhalle ausverkauft. Vorgestellt wurde das komplette neue Album „Matter of Life or Death", das angereichert mit einigen alten Hits das Programm der Dortmunder Show bildete.
Für ihre Tournee hatte sich die Band in traditioneller Iron Maiden-Manier wieder ein PA-System der oberen Leistungsklasse ausgesucht. Mit einem Line Array von EAW brachte die Band ihren Höllensound auf die Bühne. Für die Show in der Dortmunder Westfalenhalle hatte der Soundcrew-Chief von ML Executives/London, Des Jabir, als Main-PA zwei Line Arrays aus je 13 EAW KF 760 und drei KF 761 am unteren Ende der Systeme gewählt. Für die Beschallung der Seitenbereiche wurden diese Array durch zwei weitere Line Arrays unterstützt, die mit je sieben KF 760 und drei KF 761etwas kleiner ausfielen.
In kleineren Hallen musste dieses Seiten-Array entsprechend skaliert werden. In Dortmund erreichte die Seitenbeschallung ihre größte Konfiguration. Auch das Haupt-Array wurde im Verlauf der Tour unterschiedlich mit bis zu 16 KF 760 und drei KF 761 bestückt. Für einen ausreichenden Bass sorgten auf jeder Seite jeweils zwölf EAW SB 1000, auf denen ein Nearfill aus drei zusätzlichen Turbosound-Boxen justiert war.
Das Monitorsystem von Iron Maiden bestand neben einigen von der Band selbst mitgebrachten alten 2 x 15' Monitorboxen von Turbosound aus vier EAW SM 12 vor dem Schlagzeug, sechs EAW SM 200 oben an den Laufwegen der Bühne sowie sechs EAW KF 300 als Vocal-Infills. Weitere sechs EAW KF 850 (drei pro Seite) sorgten dafür, einen den Hörgewohnheiten der Band entsprechenden ausgeprägt lauten Bühnensound zu erzeugen. Angetrieben wurde der Sound von LAB.Gruppen-Endstufen FP 6400 und FP 3400. Als Controller kam der XTA DP 226 zum Einsatz.
Passend zum Thema der neuenn CD und der Tournee entsprach die Bühnendekoration einer Kriegsszene mit Stacheldrahtverschlägen, Fallschirmspringer und einem Panzer, der zum Ende der Show sein Kanonenrohr zum Publikum drehte und symbolisch mit Rauch und rotem Mündungsfeuer einige Schüsse in Richtung Besucher von sich gab. Innerhalb dieser Szenerie sprang der Sänger Bruce Dickinson wie ein Irrwisch auf und ab und dürfte im Laufe der Show einige Kilometer auf der über 20 Meter breiten Bühne zurückgelegt haben.
Abgemischt wurde der PA-Sound am FOH auf einem Midas Heritage 3000 Mischpult, das FOH-Mann Doug Hall sowohl bei Iron Maiden als auch bei Deep Purple einsetzt. Mit den akustischen Eigenschaften des Systems zeigte er sich insgesamt sehr zufrieden. Dabei wies er auf den besonderen Effekt des horngeladenen EAW-Line Arrays hin, das sich durch seine Bauweise durch einen noch höheren Druck auszeichne als ein normales Line Array, was vor allem für Hardrock-Bands interessant sei.
Info: www.ironmaiden.com, www.eaw.com

Funkenflug mit Rain Age

Am 30. Dezember 2006 fand das 3. Funkenflug Festival erstmals in der Münchener Zenith Halle statt. Die traditionelle Veranstaltung wurde technisch komplett von Rain Age, Landsberg, betreut. Zum Einsatz kamen unter anderem das größte Martin Audio W8L Line Array, die Monitore Martin Audio LE 12L und zahlreiche andere Lautsprecher aus der Produktpalette des britischen Herstellers. Das W8L wurde mit XTA Controllern, die in ein XTA Audiocore Netzwerk integriert waren, betrieben.
Info: www.rain-age.de

Paul Simon Tour mit Lite Alternative und Upstaging

Der Lichtdesigner Rich Locklin hat eine der prestigeträchtigsten Touren des Jahres 2006 beleuchtet und war mit Paul Simon unterwegs. Rich verwendete nur MAC 700 Profile und einige konventionelle Scheinwerfer zur Unterstützung der Show. Die Scheinwerfer wurden von einer Martin Maxxyz gesteuert. Die Programmierung der Show übernahm Nook Schoenfeld. Die ausschließliche Verwendung von Profilscheinwerfern auf einer Welt-Tournee ist ungewöhnlich. „Ein Washlight kann nur Washes, ein Profilscheinwerfer ist deutlich flexibler", so  Rich Locklin.
Das Lichtequipment für die Paul Simon-Tour wurde von Lite Alternative aus England geliefert, für den US-amerikanischen Teil der Tour kam das Equipment von Upstaging.
Info: http://www.martin-pro.de