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circle-o produziert großen Sportevent für das TV

Der America’s Cup segelt in seiner 36. Auflage 2021 nach Auckland, Neuseeland. Produziert wird dieses TV-Großevent von circle-o, einem Gemeinschaftsprojekt der österreichischen Produktionsfirma West4Media und Riedel Communications aus Deutschland.

Beim Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt treten die international renommiertesten Yachtclubs in einer Reihe spektakulärer Wettfahrten gegeneinander an. Der Gewinner der Qualifikationsrennen des Prada Cup darf im Frühjahr 2021 beim 36. America’s Cup den Titelverteidiger aus Neuseeland herausfordern.

Im Rahmen einer internationalen Ausschreibung konnte circle-o mit einem technisch und inhaltlich innovativen 360°-Konzept überzeugen, das Live-TV-Produktion und Race Management System in einer Hand vereint. Der Auftrag umfasst die komplette Produktion des 36. America’s Cup – inklusive der America´s Cup World Series und des Prada Cup. Für die Umsetzung Herkules-Aufgabe haben West4Media und Riedel Communications die Produktionsfirma circle-o mit Sitz in Wien gegründet.

Beide Unternehmen verfügen gemeinsam über 60 Jahre Erfahrung mit Sport-Großevents. Als Spezialisten in den Bereichen Broadcast-Produktion, Kameratechnologie und Kommunikation zeichnen sich Riedel Communications und West4Media für die Übertragung und Produktion sportlicher Großveranstaltungen wie der Formel 1, Sommer- und Winterspielen, Red Bull Air Races oder dem Stratos Sprung verantwortlich.

Werner Eksler, Managing Director bei circle-o und Mitgründer von West4Media, betont: „Diese Produktion ist eine große Herausforderung. Wir gehen mit Respekt, aber auch mit großer Vorfreude an die Sache heran. Es ist eine unglaubliche Auszeichnung, den America’s Cup produzieren zu dürfen.“

Um das Publikum so nah an das Renngeschehen zu bringen wie nie zuvor, arbeitet ein circle-o-Entwicklerteam an progressiven Produkten für die Übertragung. Diese reichen von neuartigen Kamera-Lösungen und Audio-Technologien bis hin zu komplexen Echtzeit-Visualisierungen.

„Die speziellen Gegebenheiten im Segelbereich stellen uns vor neue Herausforderungen bei der Sportproduktion. Einen Elfmeter im Stadion einzufangen ist sicherlich einfacher, als die Crews von 80km/h schnellen Monohulls auf dem offenen Pazifik in Szene zu setzen. Doch gerade deshalb freue ich mich sehr auf diese Aufgabe“, so Thomas Riedel, CEO Riedel Communications.

„Wir haben es uns zum Ziel gemacht, die bereits international preisgekrönte TV-Übertragung weiter zu verbessern“, so Jürgen Eckstein, Managing Director bei circle-o. „Erstmals in der Geschichte des America’s Cup werden technische Innovation und kreativer Inhalt so miteinander verschränkt, dass sich ein cineastischer Blick auf dieses sportliche Großereignis bietet. Das Publikum darf sich schon jetzt auf unkonventionelle Zugänge und imposante Bilder freuen.“

Info: www.circle-o.tv

Dynacord IPX-Verstärker als Festinstallation im Berliner Olympiastadion

Bei der Modernisierung der Beschallungsanlage im historischen Berliner Olympiastadion kommen IPX-Verstärker von Dynacord zum Einsatz. Darüber hinaus wurden die 171 Electro-Voice XLC-Lautsprecher im Stadion auf DVX-Versionen aufgerüstet, um einen kraftvolleren Sound bei homogener Abdeckung zu erzielen. Mit dieser Lösung wollten die Stadionverantwortlichen die Gesamtbetriebskosten senken und umweltschonender werden. Außerdem sollte die neue Beschallungsanlage über ein durchgängiges IP-Netzwerk, Dante-Audio sowie bestmöglichen Klang mit ausreichend Leistungsreserven verfügen. „Wenn man nicht klar versteht, was aus den Lautsprechern kommt, ist das nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern auch nicht besonders angenehm für die Fans in der Arena“, argumentiert Christoph Meyer, Director of Events & Communications im Olympiastadion.

Die 64 Dynacord IPX10:4 Class-D Mehrkanalverstärker mit bis zu 10.000 Watt Leistung pro Verstärker erfüllten diese Anforderungen und bieten ausreichend Headroom bei gleichzeitigem DSP-Processing. Zwei Electro-Voice N8000 NetMax-Controller übernehmen die Audioverteilung im Stadion und bilden die Schnittstelle zum Notfall-Evakuierungssystem. Die Eco Rail-Technologie ist bereits von Dynacord zum Patent angemeldet. Dadurch erzielen die Dynacord IPX10:4-Verstärker bereits eine signifikante Einsparung des Energieverbrauchs von weit mehr als 50 Prozent – ein wichtiges Kriterium für das Stadion, das vor kurzem die Green Globe Nachhaltigkeitszertifizierung erhielt.

„Die DSP-Verstärker der Dynacord IPX-Serie sind die ideale Wahl für das Berliner Olympiastadion. Nicht nur, weil sie fantastisch klingen, sondern auch wegen der Flexibilität und ihres geringen Energieverbrauchs“, erklärt Frank Neubauer, Technischer Leiter des Olympiastadions. „IPX-Verstärker bieten mehr Leistung bei deutlich weniger Platz im Rack und verbrauchen wesentlich weniger Strom als die Vorgänger-Verstärker. Dank der vollständigen IP-Vernetzung ist das Stadion auch für zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet. Die neue Iris-Net 4.0 Software ermöglicht uns in Verbindung mit den IPX-Verstärkern die ständige Überwachung und Kontrolle aller Systemparameter – bequem über individuell gestaltete grafische Benutzeroberflächen und programmierbare Benutzerrechte."

Um das Audiopaket zu komplettieren wurden die bewährten Electro-Voice XLC Line Arrays aufgerüstet. „Anstatt die bewährte Technik auszutauschen, haben wir uns für ein Update der bestehenden Lautsprecher entschieden“, erzählt Neubauer. „So wurden alle 171 XLC-Gehäuse auf DVX-Versionen umgerüstet. Früher haben wir das System im Bi-Amp-Modus mit einer passiven Frequenzweiche für mittlere und hohe Frequenzen gefahren, jetzt werden die Line-Arrays im Tri-Amp-Modus aktiv betrieben.“

Info: www.dynacord.com

Olympiastadion, IPX-Verstärker, XLC Line Arrays, Grafik Iris-Net (Fotos: Bosch Communications Systems)

ETC-Equipment in der Erlebniswelt Equilaland

„Equilaland“ ist eine Pferde-Erlebniswelt in München. Aufgeteilt in elf Themenbereichen erfahren Besucher hier alles rund um das Pferd. Der betriebene technische Aufwand ist dabei immens. Die Vernetzung von Ton, Licht und Video in sieben dieser Show-Bereiche übernimmt die Architektursteuerung Mosaic von ETC. Zuständig für die Konzeption und Installation der Veranstaltungstechnik war die Firma Scheinwurf.

urch die Erlebniswelt führen Guides – Schauspieler, die den Besuchern die jeweiligen Themenbereiche näherbringen. So erklärt in der Kinderuniversität eine Professorin alles zu Herkunft, Körperbau und Physis der Vierbeiner und befragt im Anschluss die Teilnehmer spielerisch in einem Quiz. Im Pferdemuseum warten hingegen Kutschen und historisches Pferdezubehör. Zu den Aufgaben der Guides gehört es auch, Licht, Ton und Video in den Themenpavillons zu steuern und zur rechten Zeit einzusetzen. Daher war für die Firma Scheinwurf bei der Planung der Veranstaltungstechnik wichtig, dass der Nutzerfreundlichkeit eine zentrale Rolle zukam. „Unser Auftrag war es, die einzelnen Themenpavillons mit Ton, Licht und Video auszustatten. Klar war, dass die Guides das von uns installierte System selbstständig bedienen werden. Wir haben daraufhin im ETC-Produktportfolio nach einer passenden Lösung gesucht – und sind dabei auf das Mosaic-Architektursteuerungssystem gestoßen. Das war für uns die eleganteste Lösung, da das System kompakt sowie nutzerfreundlich und vielseitig einsetzbar ist“, sagt Peter Platz, Beleuchtungsmeister bei Scheinwurf.

Das Scheinwurf-Team integrierte Tablets in das Mosaic-System, die in den einzelnen Themenpavillons platziert sind und dort von jedem Guide bedient werden können. Mithilfe der Tablets können die Guides per Knopfdruck die Beleuchtung dimmen, einzelne Scheinwerfer ansteuern, aber auch Videos und Musik abspielen. Einen weiteren Vorteil des Mosaic-Systems sieht Platz in der Ausbaufähigkeit des Systems. „Sollten sich die Verantwortlichen entscheiden, das System um- oder auszubauen und zum Beispiel den größeren Bruder, das umfangreichere Paradigm-System von ETC, zu installieren, ist das problemlos möglich. Das war neben Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität ausschlaggebend bei der Wahl des Steuerungssystems.“

Auch an anderer Stelle setzte das Team von Scheinwurf auf ETC-Technik. „Bei der Grundbeleuchtung bot sich in den meisten Bereichen die Irideon-Serie an. Zum Beispielim Pferdemuseum oder im Pferdespa, wo die Pflege von Pferden gezeigt wird. Insgesamt haben wir 40 Irideon FPZ-Scheinwerfer und 110 Modelle des neuen Irideon WLZ-Scheinwerfers verbaut.“ Speziell der Irideon WLZ-Architekturscheinwerfer habe sich angeboten, da er sich durch seinen weichen Abstrahlwinkel besonders als Flächenlicht in den Ställen eignet. Zudem sei er variabel und so an die unterschiedlichen Größen der Ställe anpassbar. „Für uns war es ein großes Glück, dass der Irideon WLZ-Scheinwerfer dieses Jahr auf den Markt gekommen ist“, stellt Platz fest. Der Irideon FPZ-Scheinwerfer käme dagegen da zum Einsatz, wo Gobo-Projektionen nötig seien. Denn: Der optisch diskrete Architekturscheinwerfer verfügt, neben seinen zahlreichen Features, auch über einen Einschub für Gobos.

Ein weiterer Pluspunkt der Irideons: beide Scheinwerfer kommen ohne Lüfter aus. In speziellen Applikationen – wie den Ställen von Equilaland – ein immenser Vorteil, sagt Platz: „Im Stall wird buchstäblich viel Staub aufgewirbelt. Da haben wir uns schon zu Beginn des Konzepts viele Gedanken gemacht. Aber die lüfterlosen Irideons kommen mit dem Staub spielend zurecht.“

Um das richtige Flair bei der Quizshow in der Kinderuniversität zu erzeugen, griffen die Lichtexperten von Scheinwurf auf die ColorSource-Familie zurück. ColorSource PAR- und ColorSource Spot-LED-Scheinwerfer sorgen dort für die angemessene Stimmung. ColorSource-PAR-Scheinwerfer bewähren sich auch im integrierten Kino der Erlebniswelt. „Die ColorSource-PAR-Scheinwerfer sorgen für die Grundbeleuchtung im Kino. Bei der Quiz-Show hingegen kreieren die kräftigen Farben der ColorSource-Familie die passende, spannungsgeladene Atmosphäre.“ Insgesamt kommen 20 ColorSource PAR-Scheinwerfer und 10 ColorSource Spot-Scheinwerfer zum Einsatz.

Info: www.etcconnect.com

Ausstellungsbereich, Mosaic-Controller (Fotos: ETC)

Audio-Festinstallation im Salzburger Kongresshaus

Auxala ist die neue Audio-Festinstallation im Salzburger Kongresshaus. Das Tool ersetzt die alte Audio-Übertragungsanlage und wird für diverse Anwendungsszenarien eingesetzt. „Auxala ist eine Software- und auch Service-Lösung aus dem Bereich der Streaming-Technologie. Veranstalter können beispielsweise für die Teilnehmer einer Konferenz Auxala nutzen, um Dolmetscherbeiträge in mehreren Sprachen in Echtzeit für das Publikum bereit zu stellen“, so Auxala-Geschäftsführer Alexander Kränkl.

Bei der Produktkonzeption hatte das Unternehmen bewusst auf die Entwicklung einer App verzichtet. „Bring your own device“ ist Leitgedanke der Produktentwicklung, wodurch Nutzer nur das eigene Smartphone und den eigenen Kopfhörer benötigen. Das Produkt funktioniert dabei im Zusammenspiel von Internet und Cloud. Veranstalter benötigen laut Kränkl nur einen zentralen Rechner und eine Internetverbindung. „Die Auxala-Software wird auf diesem Rechner installiert und die Dolmetscher werden mit dem Programm verbunden. Aus der Sprachübersetzung wird dann ein Audiosignal generiert, digitalisiert und in eine Cloud übertragen. Von dort ist das Signal, also die Übersetzung, abrufbar und kann vom Gast durch einen vom Veranstalter zuvor verschickten Link simpel abgerufen werden. Der ausländische Konferenzteilnehmer braucht also nur bei bestehender Internetverbindung diesen Link anwählen um die Internetseite zu öffnen, welche alle angebotenen Sprachen auflistet. Mit nur einem Klick auf die Muttersprache verfolgt der Gast nun den Vortrag mit seinen Kopfhörern und kann zusätzlich die Lautstärke am eigenen Smartphone regulieren.“

In Salzburg ist Auxala nun erstmals als Festinstallation in eine Location integriert worden. Hierbei stellt das Unternehmen eine Dauerlizenz mit eigenem Cloud-Server bereit. Fünf Kanäle und Sprachen für bis zu 500 gleichzeitige Zuhörer gehören zu der erweiterbaren Lizenz. Auxala kann allerdings ohne weiteren Administrationsaufwand für beliebig viele Kongresse und Events verwendet werden. „Die Software an sich ist nicht limitiert. Wenn, dann ist die Nutzung von Auxala nur durch die technische Infrastruktur einer Veranstaltungsstätte begrenzt“, erklärt Alexander Kränkl die Grenzen der Technik.

Im Kongresszentrum Salzburgs ist Auxala als Ersatz für das alte Infrarotübertragungssystem nur ein Element einer großen Lösung. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung wurden Dolmetscherkabinen und die gesamte Dolmetschertechnik erneuert. So sind beispielsweise Dolmetscherpulte in den Kabinen via Dante an eine zentrale Matrix gekoppelt, die wiederum per Dante die jeweiligen Kanäle an einen zentralen Computer in der Regie ausspielt. Dieser herkömmliche Rechner ist mit der Auxala Ingest Software bestückt, welche die Signale der Audiokanäle in die Cloud schickt.

An weiteren Anwendungsszenarien arbeitet das Team des Unternehmens derzeit. „Wir entwickeln derzeit eine Personenführungsanlage auf Basis des Auxala-Systems. Auch das wird ohne App sondern webbasiert mit einer Link-Distribution an den Nutzer funktionieren. Dieses Produkt ist dann zum Beispiel für die Anwendung in Museen hochinteressant oder auch auf Messen. Eben überall dort, wo eine Personenführungsanlage zum Einsatz kommt. Neben der guten Anwendbarkeit bei Kongressen und Konferenzen kann Auxala auch für Ausstellungen,  Konzerte oder Freiluftveranstaltungen genutzt werden“, gibt Kränkl einen Ausblick.

Auxala beim Lyconet Elite Seminar

Auxala ist 2018 beim Lyconet Elite Seminar in Prag und Krakau erfolgreich eingesetzt worden, um Sprachbarrieren für Teilnehmer aus 30 verschiedenen Ländern aufzuheben. Veranstaltungsorte waren große Arenen. 16 Dolmetscher übersetzten in Prag die Vorträge für 6.300 Zuhörer. Die Besucherzahl lag bei rund 20.000 Gästen. Die Datenverbindung erfolgte mittels LTE und eines eigens dafür aufgebauten WLAN Systems. Die Ingest- und Streamingserver wurden lokal aufgebaut und über ein Webinterface überwacht und gesteuert. Die exakten Daten der Nutzerzahlen der aktiven Zuhörer der jeweiligen Sprache dienten zur Auswertung des Events.

Info: www.auxala.com

Impression von Lyconet Seminar, Alexander Kränkl, , Dolmetscher-Konsole, Salzburg Congress (Fotos: Auxala, Salzburg Tourismus)

Aventem mit Mac, Claypaky und MA bei der Smart Country Convention

Aventem, Full-Service Anbieter für Veranstaltungstechnik mit Sitz in Hilden, hat sich jüngst als Partner der Messe Berlin bei der Premiere der Veranstaltung Smart Country Convention präsentiert. Dabei setzte das Unternehmen unter anderem auch 42 Martin MAC Encore Performance kaltweiß ein.

Aventem übernahm in verantwortlicher Funktion die Gestaltung der Hauptbühne „Main Stage“ und der Nebenbühnen „Arena“ und „Forum“. Hierzu gehörte der Bühnen- und Set-Bau, die gesamte Vielfalt der Ton-, Licht- und Videotechnik und die komplette Mobiliar-Ausstattung. Insgesamt wurden auf der Hauptbühne und den beiden Nebenbühnen zusätzlich zu den MAC Encore auch 28 MAC Viper Performance, zehn MAC Quantum Profile, zehn MAC Quantum Wash, 16 Claypaky A.leda K10, 14 Rush MH 3 Beam, drei grandMA2 light, eine grandMA3 light, zwei MA NPU (Network Processing Unit) und 26 Projektoren eingesetzt.

Die Gewerkeleitung Licht hatte Thomas Schneider inne. Er äußerte sich zum Martin MAC Encore Performance: „Der MAC Encore hat uns bei diesem Projekt mit seiner äußert farbgetreuen Ausleuchtung und seinem hohen Licht-Output überzeugt. Dazu kam noch, dass das Gerät sehr leise im Betrieb ist und so nicht störend aufgefallen ist. Wir sind mit dem Encore sehr zufrieden.“

Info: www.aventem.de, www.lightpower.de

Szenario bei der Smart Country Convention (Foto: Aventem)