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satis&fy realisiert Eröffnungszeremonie

Im Oktober hat die L. Stroetmann Lebensmittel GmbH & Co. KG in Emsdetten die Eröffnung und Schlüsselübergabe eines neuen Einkaufszentrums in Kombination mit zahlreichen neu entstandenen Mietwohnungen stattgefunden – nach neun Jahren Planung und Bauzeit. Knapp 150 Gäste kamen zur Einweihungsfeier auf den Parkplatz des Supermarktes.

Die Konzeptionierung, das Veranstaltungsdesign, die Erstellung eines Hygieneschutzkonzeptes und die technische Umsetzung der Feierlichkeiten lagen in den Händen der satis&fy AG aus Werne.

Unter anderem eine musiksynchrone Laser-Show und Pyrotechnik wurden bei dem Event inszeniert. Für die Lasershow holte satis&fy die Laserfabrik aus Köln, für die Pyrotechnik die Firma Lunatx ins Boot. Die gesamte Show war zuvor auf Timecode programmiert worden. Neben der Licht-, Ton- und Videotechnik verantwortete das Unternehmen auch den Aufbau einer Trailerbühne für die Eröffnungsreden.

Eine Präsenzveranstaltung während der Pandemielage zu planen erfordert einiges an Vorbereitung, um die Gesundheit der Gäste nicht zu gefährden. „An erster Stelle steht da natürlich die Ausarbeitung eines umfangreichen Hygieneschutzkonzeptes“, sagt satis&fy Project Manager Philipp Reher. Dieses wurde durch einen zertifizierten Fachbeauftragten für Hygiene im Veranstaltungswesen aus den eigenen Reihen erarbeitet. Es sah unter anderem vor, dass sich alle Gäste im Vorfeld registrieren lassen und einen Anamnese Bogen ausfüllen müssen. Vor Ort wurde jeder Gast einem Feld auf dem weitläufigen Parkplatz zugeordnet. „Ursprünglich hatten wir geplant, zehn Personen pro Lounge zu platzieren, mit ausreichend Sicherheitsabstand zur benachbarten Gruppe“, erzählt der Projektmanager. Da sich aber die geltenden Erlässe ständig ändern, habe man noch am Aufbautag kurzfristig die Gruppen auf maximal fünf Personen an einem Tisch reduzieren müssen. Während der Veranstaltung sorgte dann der Hygieneverantwortliche für die sichere Durchführung und die Einhaltung aller Vorschriften und Regularien.

„Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, dass Live-Events stattfinden können, wenn im Vorfeld alle Schritte bedacht und alle Vorkehrungen getroffen werden. Sogar der Toilettenbesuch war sicher“, meint Reher.

Info: www.satiy-fy.com

Veranstaltung (Foto: Laserfabrik)

Diözese Rottenburg-Stuttgart streamt mit Panasonic

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen wird es in diesem Jahr wichtig sein, die Teilnahme an Weihnachtsgottesdiensten über Technologie zu ermöglichen. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart beispielsweise bietet bereits seit mehreren Jahren Gottesdienste im Livestream an – und seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie ihr Angebot erweitert. 

Für das Livestreaming von Gottesdiensten wurden im Rottenburger Dom insgesamt drei PTZ-Kameras von Panasonic fest installiert – im Haupteingang, im Chor und auf der Empore. Mit den Schwenk-, Neige- und Zoomkameras ist es möglich, die Gottesdienste automatisiert mit hoher Bildqualität aufzuzeichnen. Anschließend werden diese über die Webseite der Diözese und den eigenen YouTube-Kanal verbreitet. Der Dienstleister Broadcast Solutions hat der Diözese die hochwertigen und leistungsstarken PTZ-Kameras von Panasonic empfohlen. Seitdem hat die Diözese die AW-HE40S Kameras im Einsatz.

Die Panasonic AW-HE40S besitzt einen 1/2,3-Typ MOS Sensor. Gemeinsam mit einem digitalen Bildprozessor erzielt diese eine hervorragende Lichtempfindlichkeit und eine qualitativ hochwertige Auflösung. Dank PoE+ (Power over Ethernet) und der Stromversorgung per LAN-Verbindung, ist kein weiteres Kabel notwendig. Dies vereinfacht die Installation und reduziert die Installationskosten. Die geräuscharme PTZ-Kamera kann um ±175° geschwenkt werden, wobei innerhalb von einer Sekunde 90° erreicht werden. Sie kann über PC, Tablet oder Smartphone bedient werden.

Info: buisness.panasonic.de

Kamerainstallationen (Fotos: Panasonic)

„Back to Live“-Konzerte mit Robe

Die „Back to Live“-Konzerte in Berlin, entstanden in Kooperation von Semmel Concerts , CTS Eventim und der Waldbühne Berlin, sollten im September die Durchführbarkeit von großen Veranstaltungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie demonstrieren. Dabei waren allein zu den vier Auftaktkonzerten mit Roland Kaiser, Sido und Helge Schneider rund 18.000 Zuschauer gekommen. 

Die TSE AG war beauftragt, für die Produktion ein flexibles Licht- und Video-Rigg im Festival-Stil mit visuellem Design zu liefern, das für ein breites Spektrum von Künstlern geeignet sein sollte. Die Beleuchtung dafür wurde von Ronny Rud Reinhold, Projektleiter von TSE, spezifiziert und umfasste unter anderem Robe BMFL WashBeam, MegaPointe und Spiider Moving Lights.

Der Veranstaltungsort verfügt über eine große, mit einem Zugdach überdachte Bühne, die normalerweise knapp 23.000 Gästen Platz bietet. Die Kapazität wurde, im Hinblick auf die zu der Zeit gültigen staatlichen Beschränkungen für Shows im Freien, auf 5.000 Gäste limitiert, einschließlich Personal, Künstler und Crew.

„Wir haben uns bei der Beleuchtung für ein klassisches Festival-Set-up entschieden“, sagt Reinhold, „um es für alle Gast-Lichtdesigner und Beleuchter so reibungslos und unkompliziert wie möglich zu gestalten.“

Die Platzierung der Scheinwerfer im Rigg wurde von Klaus Graewert, Leiter Beleuchtungstechnik bei TSE, koordiniert. Die zehn BMFL WashBeam befanden sich an der vorderen beziehungsweise vorgestellten Traverse, je sechs der 24 MegaPointe und je sechs der 18 Spiider an den drei über der Bühne befindlichen Traversen.
Die BMFL WashBeam wurden für allgemeines Vorder-Washlicht, Personenlicht und Effekte für lebhaftere und lautere Pop-, Hip-Hop- und Rap-Acts verwendet und sorgten zudem für Publikumsbeleuchtung.
Die Spiider und MegaPointe wurden für allgemeine Washes und für Effekte auf der Bühne eingesetzt.

„Die Spiider leisteten gute, solide Arbeit bei der Ausleuchtung der Bühne“, berichtet Reinhold und meint, dass die hellen, messerscharfen Beams von der ganzen Waldbühne und darüber hinaus gesehen werden konnten. Diese und die anderen Scheinwerfer, zu denen Stroboskope sowie 8-lite und 2-lite Blinder gehörten, wurden über ein grandMA2 System gesteuert.

Die entsprechenden Covid-19-Maßnahmen wurden vor Ort von einem Team hygienegeschulter Mitarbeiter koordiniert.  Alle Mitarbeiter trugen zu jeder Zeit Masken und hielten den Sicherheitsabstand von 1,5 Metern so weit wie möglich ein. Für Load-In und Load-Out wurde mehr Zeit eingeplant, wobei Maßnahmen ergriffen wurden, dass die Fachbereiche nach Möglichkeit in ihren eigenen Zonen arbeiten konnten. Es wurden mehr Lastwagen eingesetzt, um das Tempo und den Arbeitsablauf aufrechtzuerhalten, so dass Material schneller und einfacher ein- und ausgeladen werden konnte. Jeder musste für das Track-and-Trace-System der Regierung registriert werden.

Info: www.robelighting.de

Back to Live (Fotos: Sebastian Greuner)

 

MRG macht sich fit für aktuelle Anforderungen

Die Media Resource Group (MRG) hat sich die vergangenen Monate für aktuelle Anforderungen und Trends für die Durchführung von Events fit gemacht. „Wir haben uns in den letzten acht Monaten in den Bereichen Streaming, virtuelle-Events und Hygienekonzepte zu absoluten Experten entwickelt“, sagt Geschäftsführer Michael Frank.

Dazu gehört auch die Area 24/7 der MRG. Dies ist ein 500 qm großes, vollausgestattetes Greenscreen-Studio. Hier können alle Formate von Streaming, Video-Recording, Fotoshooting, 3D-Virtual-Studio, mit oder ohne Gäste, realisiert werden. Das komplette Set-up steht auch als mobile Version zur Verfügung.

Weiterhin hat MRG Kompetenzen im Bereich Hygienie aufgebaut und IHK zertifizierte Fachbeauftragte für Hygiene, Sicherheits- und Gesundheitskoordinatoren berufen sowie technische Hilfsmittel für den Infektionsschutz implementiert. Zusätzlich gibt es laut MRG eine enge Kooperation mit einem Testlabor. Damit könnten, verbunden mit speziellen Hygienekonzepten, Präsenzveranstaltungen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, sicher realisiert werden, teilt das Unternehmen mit.

Info: www.safeon.events

Studio (Foto: MRG)

Neue Beschallungstechnik für Sendesäle im Landesfunkhaus

Die beiden Säle im Landesfunkhaus Niedersachsen in Hannover werden für Konzerte, Shows, Preisverleihungen und ähnliche Veranstaltungen genutzt. Um den gestiegenen Anforderungen von Gastkünstlern und -shows gerecht zu werden, entschied man sich zur Erneuerung der Beschallungsanlagen in beiden Sälen. Die Amptown System Company führte die komplette Integration der Beschallungstechnik aus, lieferte ein neues Mischpult und führte Nutzerschulungen für die Technik durch.

Der Kleine Sendesaal bietet 350 Sitzplätze. Im Großen Sendesaal, der auch Heimat der NDR Radiophilharmonie ist, finden 1.250 Zuschauer Platz. Mehr als 100 Konzerte werden hier pro Jahr aufgeführt. Das Soundsystem beider Säle konnte den ständig steigenden Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Beschallung, gepaart mit den Rider-Anfragen eingehender Produktionen nicht mehr gerecht werden. Die strengen Anforderungen an ein neues optimiertes Soundsystem umfassten sowohl eine möglichst gleichmäßige Abdeckung des gesamten Auditoriums, eine hohe Sprachverständlichkeit als auch die Eliminierung von Wandreflexionen. Die Wahl fiel auf das ultrakompakte und leistungsstarke Kiva II und die flexible A-Serie von L-Acoustics.

ASC übernahm die Integration der kompletten Beschallungsanlage im Kleinen und Großen Saal, sowie der mobilen Technik und die Lieferung der digitalen Mischpulttechnik von Yamaha, die fest im Großen Saal verbaut wurde. Bereits seit den 1990er Jahren kommen die Pulte des japanischen Herstellers im Landesfunkhaus zum Einsatz. Das neue Pult im Großen Saal ist das Yamaha Rivage PM7. Vor allem die hohe Kanalzahl, die bei Crossover-Produktionen mit hohen Inputzahlen zum Tragen kommt, und die Möglichkeit eines echten Zwei-Personen-Betriebes am Pult waren ausschlaggebend für diese Entscheidung. Das PM7 ist Dante-kompatibel, die Inputs der Bühne werden digital an das Pult weitergegeben. Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Wahl des Rivage PM7 war die Möglichkeit, Pultkonfigurationen zwischen Yamaha-Pulten unterschiedlicher Serien auszutauschen. Der Workflow im Haus wird so beschleunigt. 

Neben der neuen Beschallung in den Sendesälen wurde auch die Technik in den Technikräumen sowie die Netzwerktechnik für die Wartung und Konfiguration von den Spezialisten von ASC installiert. Dabei wurden teilweise Bestandsverkabelung und -geräte weiter genutzt. Die Implementierung neuer Versatzkästen in der Grid-Decke sowie im Technikraum gehörte ebenfalls zum Leistungsumfang von ASC. In enger Kooperation mit L-Acoustics und Yamaha wurden für die komplette Beschallungstechnik und das neue digitale Mischpult Nutzerschulungen durchgeführt.

Info: www.amptown-system.com

Installationen im Landesfunkhaus (Fotos: Ingo Schwarze, NDR)