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DTC Domo Broadcast im On-Board-Einsatz

Mit acht drahtlosen Kamerasystemen von DTC Domo Broadcast hat die Kölner Firma 0221 Mediagroup exklusive On-Board-Perspektiven des Hankook 24-Stunden-Rennens in Dubai gefilmt. Auch die vorangegangenen Rennen wurden bereits mit dem gleichen Set-up durchgeführt.

Bei dem Rennen vom 10. bis 12. Januar starteten insgesamt 75 Fahrzeuge, um die 24 Stunden  von Dubai auf dem 5,4 Kilometer langen Kurs zu bestreiten. Für die On-Board-Systeme in den Fahrzeugen und die Berichterstattung an der Pitlane kam die  Drahtlostechnik von DTC Domo Broadcast- zum Einsatz, die von Studio Hamburg MCI an 0221 geliefert wurde. Die acht Systeme bestanden jeweils aus einem Solo7 OBTX Sender und einem Solo7 1W Nano Amp Verstärker. Um eine flächendeckende Berichterstattung um den gesamten Kurs zu gewährleisten, wurden die Signale von mehreren PRORXD 2HE 8-Wege Receiver empfangen und verarbeitet.

Sebastian Scholz, Geschäftsführer der 0221 Mediagroup, sagte: „Als ein international agierender Broadcast Service Dienstleister, haben wir eine Menge Erfahrung mit verschiedenen Drahtlos-Systemen auf dem Markt gemacht. Motorsport ist dabei eines von vielen Einsatzgebieten, das wir abdecken wollen. DTC hat uns im Vergleich zu anderen Herstellern, durch die hohe Flexibilität ihres Drahtlossystems überzeugt.  Vor allem im Hinblick  auf den PRORXD 8-Wege Empfänger und den OBTX ClipOn Sender, können wir schnell, sicher und vor allem einfach auf die dynamischen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen.“

Richard Hardege, Projektingenieur im Vertriebsteam bei MCI, sagte: „Das System von DTC zeichnet sich durch eine hohe Performance aus. Es ersetzt ein System bei 0221, das annähernd doppelt so viele Empfangspunkte benötigte und somit teurer und komplexer im Aufbau war. Nach erfolgreichen Tests des OBTX Senders und der PRORXD Empfänger mit 8 RF Inputs und zusätzlicher Fibre-Converter im Rahmen eines Rennens der „24h Series“ in 2018, war schnell klar, dass die Projekte der 0221 Mediagroup dadurch effizienter und zugleich günstiger umzusetzen sind.“

Bei einem Testlauf in Silverstone Anfang 2018 installierte MCI einen einzigen Empfangspunkt an einem strategisch positionierten 25 m hohen Steiger im Norden der Strecke. Von dort aus konnte man nahezu die gesamte Rennstrecke abdecken. Lediglich ein kleiner Bereich der Gegengerade im Süden der Strecke sorgte für Glitches. Durch das Hinzufügen einer weiteren, per Fiber abgesetzten Empfangsstation, war eine hundertprozentige Abdeckung vor, während und nach dem Rennen gewährleistet.

Hardege fügte hinzu: „Die Nutzung des Steigers sorgt dafür, dass das System sehr schnell, einfach und kosteneffizient in Betrieb zu nehmen war. Der PRORXD Empfänger ist dabei das ideale Werkzeug für die Realisierung der On Boards. Im Wesentlichen haben wir die Anzahl der Empfangspunkte, die für die Rennsaison benötigt wurden, durch die Nutzung des PRORXD halbiert.“

Einige der Fahrzeuge wurden mit Solo7 OBTX Transmittern mit 1W Verstärkern ausgestattet. Spezielle flache Omni-Antennen an den Fahrzeugen komplettieren das Sendesystem.

Der Solo7 OBTX Transmitter ist ein kompakter Clip On COFDM Videosender, welcher speziell für den Einsatz bei Außenübertragungen entwickelt wurde. Der SOLO7 1W Nano Amp ist ein kleiner 1W COFDM Verstärker, der sich aufgrund seiner Baugröße sehr gut für kompakte Installationen eignet.

Der PRORXD Dual Receiver und Decoder bietet HF Performance in Verbindung mit einer flexiblen Decoding Plattform.

Info: www.mci.de

Rennwagen, Installationsarbeiten (Fotos: Peter Fryba, 0221)

MRG betreut Shows von Howard Carpendale

Fünf Shows zwischen Weihnachten und Silvester 2018 hat Howard Carpendale in Berlin gespielt. „Besonders die Shows der großen Namen, wie ganz früher Frank Sinatra, Elvis und Sammy Davis oder heute Elton John und Celine Dion. Genau diese Atmosphäre möchte ich in meine neue Konzertreihe integrieren“, so Carpendale. Eine Show mit Vegas-Charakter auf die Beine zu stellen und so zu planen, dass sie auf Tournee gehen kann, diese Aufgabenstellung erreichte die MRG.

„Eine so erstklassige Konzertreihe zu gestalten, stellte uns vor eine tolle Herausforderung“, sagt Key-Account Projektmanager Werner Butscher, „zum einen hatten wir den Anspruch an uns selbst, die qualitativ hochwertigen Wünsche und Ideen des Künstlers umzusetzen und zugleich wollten wir die neuen Bauten so praktikabel gestalten, dass sie auch einen mehrfachen Transport auf Tournee standhalten.“ Gemeinsam mit Lightoperator Lutz John und dem Soundspezialisten Detlev „Willy“ Klein, sowie der MRG-Gewerkeleiterin Jeanette Weidenmüller, wurde das Set-up geplant und bereitgestellt. Darüber hinaus sind zwei Sonderbauten aus dem Hause MRG Teil der Produktion „Die Show meines Lebens“. Ein großes Portal, sowie ein Hitparaden-Podest wurden federführend von MRG-Techniker Stephan Ziegler gebaut.

Die Konzertreihe wird 2020 in weiteren Städten Deutschlands fortgesetzt.

Info: www.mediaresourcegroup.de

Carpendale Konzert (Foto: AEG/Stageview/Beccera)

Konzerteinsatz für RCF im Bergwerksumfeld

Bei einem Konzert der Queen Tribute-Band „MerQury“ im thüringischen Erlebnisbergwerk Merkers hat das Line Array System HDL 30-A von RCF den Sound geliefert. Das Erlebnisbergwerk Merkers wartet dabei mit einer ganzen Reihe von Besonderheiten auf. Als „Konzertsaal“ dient ein ehemaliger Großbunker für Kalisalz in 500 Metern Tiefe. Dieser hält mit seiner schlauchartigen Form (22 Meter breit und 15-17 Meter hoch) bei einer Länge von 250 Metern und Wänden, die aus nacktem Gestein bestehen, einige Herausforderungen für Bands und Sound-Verantwortliche bereit. Um diese Herausforderungen zu meistern, entschied sich der Veranstaltungsdienstleister PVS Jena für den Einsatz des aktiven 2-Wege Line Array Systems HDL 30-A von RCF, das PVS Jena erst kürzlich in seinen Vermietpark aufgenommen hat. Als weitere RCF-Komponenten kamen SUB 9007, SUB 9004, TT22-A Front Fills, TT052-A Lip Fills und 2x2 TT22-A in 2 Delay-Linien zum Einsatz.

Jens Peterlein, Geschäftsführer bei PVS Jena, zur Entscheidung, das RCF HDL 30-A in dieser besonderen Location zu nutzen: „Das HDL 30-A System hat uns bei diesem besonderen Konzert hervorragende Dienste geleistet. Durch seine kompakte Bauform und in dieser Leistungsklasse geringe Gewicht und Größe, passte das System für den Anlass und die Location perfekt. Die Aufbauzeiten in Merkers sind sehr kurz und die Anlieferung durch die Schachtanlage ist sehr aufwendig und bedarf genauester Vorplanung – 500 m mit dem Fahrstuhl und dann 15 Min per Transporter unterirdisch bis zur Event-Halle – da muss jeder Weg gut überlegt sein. Mit dem RCF-eigenen Software-Tool RDNet in der gerade neu vorgestellten Version 3.1 mit integriertem Prediction Tool konnten wir das System im Vorfeld sehr gut simulieren, exakt konfigurieren und schnell installieren, ein weiterer ausschlaggebender Pluspunkt im Live-Betrieb.“

Ziel bei der Installation der PA war es, den Bereich hinter dem Podium und der Bühne so leise wie möglich zu halten und die Beschallung der Location und des Publikums auf 100 Meter zu begrenzen – natürlich unter Berücksichtigung der speziellen Reflektionseigenschaften des Großbunkers. Als Haupt-PA kamen beim Konzert 2x 8 HDL 30-A Module (hängend) und 4x Sub 9007-A (side) 4x Sub 9004-A (center) zum Einsatz. Die Subs wurden jeweils im Cardioid Modus platziert und per vorprogrammierten Preset akustisch optimiert. Als Frontfills kamen RCF TT22-A, als Nearfills 2 TT052-A Module zum Einsatz. Während die Musiker der Band mit In-Ear System spielten, bevorzugte Sänger Johnny Zatylny die Variante mit zwei Monitorboxen (TT25CXA) auf der Bühne. Die Einrichtung der PA war auch hier perfekt und Sänger und Band zeigten sich begeistert über die Audioeigenschaften auf der Bühne.

Bei einer Entfernung von 30 und 60 m zur Bühne sorgten 2x2 TT22-A Multifunktions-Boxen als Delays für einen homogenen Sound auch in den hinteren Reihen und vermieden dennoch Reflektionen durch die Rückwand des als Schlauch in den Berg gegrabenen Stollens.

Die Abstimmung der Line-Arrays und Subs mit den Delay-Modulen war laut Peterlein so perfekt, dass bis in die letzte Reihe der Eindruck entstand, der Sound komme direkt von der Bühne. „So waren auch die Zuschauer in den hinteren Reihen des ausverkauften Konzerts mittendrin und der Funke sprang direkt über. Das war wirklich sehr eindrucksvoll“, ergänzt Peterlein. Durch die in der neuen RDNet Software verfügbare individuell mögliche Anpassung von Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit war eine kontinuierliche akustische Anpassung der Umweltparameter an die sich im Laufe der Veranstaltung verändernde Raumakustik in Echtzeit möglich.

Info: www.rcf.it

Konzert im Erlebnisbergwerk (Fotos: Jürgen Scheere)

Megaforce stattet Indoor Meeting Karlsruhe aus

Im fünften Jahr in Folge hat Megaforce das Indoor Meeting Karlsruhe unterstützt, das als Teil der IAAF World Indoor Tour Anfang Februar stattfand. Den Auftrag bekam Megaforce von KME Karlsruhe Marketing und Event. Rund 150 Athleten aus 45 Nationen waren in diesem Jahr beim Meeting am Start.

Seit dem Umzug der Veranstaltung auf das Messegelände in Karlsruhe übernimmt Megaforce Verantwortung für einen Teil der Wettkampfstätten des Sportevents. Zum Auftrag zählen sowohl die Rundbahn als auch das Infield. Dazu Michael Brombacher von Megaforce: „Das Infield ist europaweit eine von nur zwei mobilen Leichtathletik-Sportstätten. Es ist speziell für die Leichtathletik konzipiert und für viele Sportarten wie Weitsprung, Hochsprung, Stabhochsprung oder auch die Laufdisziplinen nutzbar.“

Für die umfangreichen Installationen waren erhebliche Materialmengen erforderlich, die Megaforce mit 15 Trailern anlieferte. Sechs Trailer brachten das Equipment für den Stahlbau, neun weitere die Ausstattung für den Boden.

 

Info: www.megaforce.de

 

Indoor Meeting Karlsruhe (Fotos: Andreas Arnd)

 

Stage Tec-Wandler digitalisiert historische Aufnahmen der Berliner Philharmoniker

Mit dem Nexus A/D-Wandler XMIC+ des Berliner Herstellers Stage Tec sind historische Rundfunkmitschnitte der Berliner Philharmoniker digitalisiert worden. Die Aufnahmen entstanden von 1939 bis 1945 und wurden von Wilhelm Furtwängler dirigiert. Die Konzerte sollten möglichst originalgetreu in höchster Audioqualität digital abgetastet und in 24-Bit-Auflösung nachbearbeitet und remastered werden.

„Bei dem extrem sensiblen Vorgang des Transfers der historischen Bänder hatte optimale Signalqualität bei gleichzeitiger absoluter Zuverlässigkeit für uns die höchste Priorität, “ erklärt Christoph Franke, Recording Producer bei Berliner Philharmoniker Recordings. „Da die Anzahl der Überspielvorgänge so gering wie möglich gehalten werden musste, war der extreme Headroom bei immer idealem Arbeitspunkt und die absolute Linearität der Stage Tec-Wandler für uns ein entscheidendes Kriterium. Die hohe Auflösung der Wandlung erlaubt Reserven bei der späteren Bearbeitung, die sich auch auf den vergleichsweise geringen Nutzsignalbereich dieser historischen Aufnahmen positiv auswirken.“

Berliner Philharmoniker Recordings veröffentlichen die remastered Aufnahmen auf 22 CD/SACD in einer Edition, die dem damaligen Chefdirigenten Wilhelm Furtwängler gewidmet ist. Sie enthält 21 Symphonien und Solokonzerte unter anderem von Beethoven, Brahms, Mozart, Bruckner und Schubert. Das Originalmaterial gelangte nach dem zweiten Weltkrieg in die Sowjetunion und kam erst Anfang der 1990er Jahre zurück nach Deutschland.

Info: www.stagetec.com

Stage Tec-Wandler, historisches Tonband (Fotos: Stage Tec, Sebastian Reimold)