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Die A/V-Technik im Beach Club von Aidanova

Auf dem Activity Deck 16 auf Aidanova  kommen alle Freizeitbereiche für die Familie zusammen; das Abenteuer Areal Four Elements und der Beach Club fallen sehr weitläufig aus. Zwischen beiden Bereichen befinden sich der Mini Club, der Kids Club und der Wave Club für die Teens. Der Beach Club ist als lichtdurchflutetes, karibisches Paradies gestaltet. In Anlehnung an diese exotische Kulisse hat Amptown System Company Outdoor-taugliche und auf die Architektur farblich passend abgestimmte Audio-, Licht- und Videotechnik eingesetzt, die der Luftfeuchtigkeit und den hohen Temperaturen trotzt.

Unter einem großflächigen Foliendom, der UV-Strahlen im Gegensatz zu einem Glasdach passieren lässt, befinden sich ein Jacuzzi, mehrere Pools und eine tropisch anmutende Bar. Abends verwandelt sich das Areal in eine weitläufige Diskothek für Erwachsene. Das Foliendach wird bei dieser Gelegenheit mit 560 Martin Exterior PixLine 10 LED-Videosticks illuminiert, deren Ansteuerung sowohl lokal als auch aus dem Broadcast Center (BCC) möglich ist.

Eine Besonderheit sind die vier Christie DLP-Laserprojektoren des Typs D13WU, die am DJ-Platz installiert sind und ihre Bilder nachts in das Foliendach werfen. Eine Lasershow mit tarm Lasersystemen aus der Laserworld Gruppe ist ebenfalls integriert.

Ausgewählte Produkte renommierter Hersteller finden sich an Bord aller Aida Schiffe, so auch aktuell auf Aidanova . Bernhard Loesken, Senior Superindendent Entertainment / Mediatechnics Newbuildings für Aida, erläutert: „Bei Aidanova war von Beginn an klar, dass viele LED-Flächen ein Custom-Design aufweisen müssen, was in der Zusammenarbeit mit Absen und Amptown System Company als Systemintegrator sehr gut gelungen ist.“ So ist der Blickpunkt im Beachclub die 41 Quadratmeter messende, aus Absen Modulen zusammengesetzte LED-Wand: Ein Großteil der Fläche wird von XD10-Kacheln gebildet; dazu hat ASC zwei hochauflösende XD6-Felder im 16:9-Format, welche ideal für Filme, Videos und TV-Übertragungen sind, in die Wall integriert. Malte Polli Holstein, ASC Vice President Maritime Business kommentiert: „Die Einbindung der Absen LED Module war problemlos möglich, da die Absen Tiles unabhängig von ihrer Auflösung gleiche Baugrößen aufweisen. Dass überhaupt zwei 16:9-Screens eingebettet wurden, ist einer Türe zuzuschreiben, die mittig in die LED-Fläche eingebaut werden musste und dem auf einem Rollriser platzierten Drumkit den Zugang zur Bühne ermöglicht.“

Der Content für die Bildwand ist auf Servern von XI-Machines abgelegt. „Die Anforderungen an Medienserver für den Einsatz auf einem Schiff sind vergleichbar zu denen an Land“, kommentiert Bernhard Loesken. „ Die Speicherkapazitäten für den Video-Content im Beach Club sind großzügig dimensioniert. Hier kommen vorwiegend Solid-State-Disks anstelle von konventionellen Festplatten zum Einsatz.“

Vor der großen LED-Wand befindet sich eine Bühne, auf der  Bands auftreten. Der Sound-Mix erfolgt über eine DiGiCo SD8 Konsole, für den Monitorsound der Bands kommt ein Aviom In-Ear-Monitoring zum Einsatz.

Für das Bühnenmonitoring hat ASC sechs M4 Monitorlautsprecher von d&b audiotechnik ausgewählt. Leistungsstarke, Seewasser resistente Line-Arrays aus speziallackierten Vi8- und Vi12 Komponenten kombiniert mit B22 Subwoofern von d&b verbergen sich in zwei Säulen, die mit akustisch transparenten und spezialbehandelten Gittern verkleidet sind. Des Weiteren realisieren E8- und E12 Punktquellen-Lautsprecher des deutschen Lautsprecherherstellers im Beach Club allerorts den guten Sound. „Als Endstufen aus dem Portfolio von d&b audiotechnik werden an Bord ausschließlich die für Installationsanwendungen konzipierten Vierkanal-Modelle 10D und 30D eingesetzt; typische Touring-Amps sind hingegen auf dem Schiff nicht zu finden“, berichtet Loesken.

Im Beach Club wird die Lichttechnik bestehend aus den LED Washlights 210 und 320 aus der Exterior Wash Serie von Martin Professional sowie den Outdoor Moving Heads G-7 Spot und G-1 Beams von SGM Light allen Ansprüchen an moderne Shows gerecht.

Wie im Activity-Bereich Four Elements hat die Lichttechnik aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit hohe Ansprüche zu erfüllen, die normalerweise nur an Equipment für den Outdoor-Einsatz gestellt werden. Als „Stressfaktor“ für die technischen Geräte muss auch das tagsüber großflächig einfallende Sonnenlicht in die Materialplanung miteinbezogen werden. „Mit Produkten von SGM Light wurden bereits auf anderen Schiffen der AIDA Flotte positive Erfahrungen gesammelt“, sagt Bernhard Loesken. „Insbesondere der Wetterschutz gemäß Klasse IP65 hat sich in diesbezüglich herausfordernden Umgebungen als widerstandsfähig erwiesen – beim Einsatz von Movinglights mit ihren beweglichen Teilen speziell in den nach Outdoor-Maßstäben zu planenden Entertainment Flächen wie im Beach Club und auch im Four Elements ist das für uns ein wichtiges Thema.“

Info: www.amptown-system.com

Installationen im Beach Club (Fotos: ASC)

Ed Sheeran mit LEO Family Systemen auf Tour

Bei Ed Sheeran's „Divide Tour“ setzt die Audiocrew auf ein Meyer Sound LEO System. Produktionsleiter und FOH-Ingenieur Chris Marsh, der seit der ersten Headliner Tour von Sheeran im Jahr 2011 dabei ist, nutzt seit 2013 Produkte aus der LEO Familie. Ein System des britischen Unternehmens Major Tom Ltd. wurde für alle Shows der Tour mit Ausnahme einiger „One-Offs“ eingesetzt.

„Wir haben angefangen, LEO auf den ersten Arena-Touren einzusetzen, bevor wir in die Stadien kamen, und das erste, was wirklich auffällig war, war der Headroom", erinnert sich Chris Marsh. „Es schien so, als würden wir immer mehr als genug Headroom haben. Auch die Klarheit und Definition sind außergewöhnlich. Ed's Looping ist sehr komplex, und manchmal schienen andere PAs einfach nur ein Rauschen zu produzieren. Mit LEO Systemen gibt es eine klare Trennung im Mix, die ich mit anderen Systemen, mit denen ich gearbeitet habe, nicht bekomme."

Die LEO Family Lösung macht es Marsh einfacher, gleichzeitig den Hut als FoH-Ingenieur und als Produktionsleiter aufzuhaben. „Ja, als FOH-Ingenieur möchte ich den Sound der LEO-Family haben, und glücklicherweise kann ich das meinem Produktionsleiter gut verkaufen, weil dieses System viel weniger Platz im LKW einnimmt. Natürlich braucht es auch weniger Platz neben der Bühne. In der Vergangenheit hatten wir immer wieder Probleme, Platz für diese zusätzliche Infrastruktur bei Shows zu finden, auf denen wir die Meyer PA nicht einsetzen konnten."

Das derzeitige „Divide Tour“-System besteht aus vier Main Hangs mit je 18 LEO Line-Array Lautsprechern, die durch neun geflogene und 24 am Boden in End-Fire Konfiguration aufgebaute 1100-LFC low frequency control elements ergänzt werden. Die Front und Fill Systeme der Bühne bestehen aus LINA und UPA-1P Lautsprechern. Als Delays werden Milo Line-Array Lautsprecher eingesetzt. Diese werden bei Bedarf mit Leopard Line-Array Lautsprechern als Delay Ground Fill ergänzt.

Bei der letzten Etappe der Tour gab eine etwas ungewöhnliche Mischung aus Veranstaltungsstätten, angefangen vongroßen Fußballstadien, offenen Parks, Messegeländen bis hin zu einem stillgelegten Flugplatz in Helsinki. Laut Marsh mussten Standorte gefunden werden, die geeignet waren, die enorme Nachfrage nach Tickets zu befriedigen. Es war die Aufgabe von Charlie Albin, dem Audio Systems Engineer, das Soundsystem von Show zu Show an die sehr unterschiedlichen Gegebenheiten anzupassen. „Ein flaches Gelände ist einfacher zu beschallen als ein Stadion. Aber überall gibt es viel zu tun, damit die Laufzeiten und Phasen stimmen. Das gilt besonders für die Bereiche, in denen sich das Signal des Hauptsystems, mit dem des Delays mischt", sagt Albin. „Die wahrscheinlich größte Herausforderung besteht darin, ein System dieser Größe über weite Entfernungen auszubalancieren, und ich bin froh, dass mit der LEO Family PA die Tonalität des Arrays erstaunlich konstant bleibt, egal ob man zehn Meter oder 100 Meter davon entfernt sitzt. Das macht mein Leben sehr viel einfacher."

Albin über die Potentiale der Low Mid Beam Control (LMBC) in der neuesten Version der Compass Steuerungssoftware: „LMBC war ein starker Bestandteil dieser letzten Tour. Es hat uns ermöglicht, einen gleichmäßigeren Frequenzgang über den gesamten Zuschauerbereich zu erreichen, und dies auch ohne den Einsatz von viel EQs. Außerdem ist die neue Art der Delay-Integration zwischen den verschiedenen Lautsprechern etwas einheitlicher, so dass wir die verschiedenen Elemente unserer PA sehr einfach kombinieren können."

In seiner Rolle am FOH genießt es Chris Marsh, wenn er sich nicht um die Probleme und Unstimmigkeiten der Akustik in Stadien kümmern muss. „Die LEO Family spielt auf der grünen Wiese ihre Stärken aus, ohne die akustischen Beeinträchtigungen in Stadien. Ich bin nicht gezwungen, Frequenzen mit EQ herauszuziehen, um die Akustik im Stadion zu verbessern. Das System gibt mir die Möglichkeit, mit Effekten zu spielen, da man den Unterschied in den Parametern wirklich hören kann und sich jede kleine Einstellung deutlich bemerkbar macht."

„Wir hatten Glück, dass wir auf dieser Tournee Major Tom's Meyer Sound PA fast überall mitnehmen konnten", sagt Marsh. „Wir haben sie ein Dutzend Mal in Flugzeugen und achtmal in Seecontainern transportiert. Die PA musste außerdem sintflutartige Regenfälle, starke Winde und sogar Sandstürme aushalten. Und das System funktioniert immer noch einwandfrei."

Die „Divide Tour“ umfasst 255 Shows und endet mit drei Konzerten in Ipswich, England vom 24. bis 26. August. Am 2. August hatte die Tour mit einem Ticketverkauf im Wert von 736 Millionen US Dollar den bisherigen Rekord von U2 für deren „360 Tour“ übertroffen, wobei noch zwölf Shows ausstanden. Die Tour wird ebenfalls Rekorde bei den Besucherzahlen brechen, bisher waren 8,5 Millionen Besucher bei den Shows, verglichen mit 7,3 Millionen bei U2.

Info: www.meyersound.com

Meyer Sound PA für Ed Sheeran, Ed Sheeran beim Auftritt (Fotos: Ralph Larmann)

 

Temporäre Großarena von Nüssli für die Fête des Vignerons

Die Fête des Vignerons in der Schweiz ist ein selten stattfindendes Fest. Einmal pro Generation beziehungsweise circa alle 20 Jahre kommen hier die Westschweizer Weinbauern und ihre Gäste zusammen. Mehrere hunderttausend Besucher waren in diesem Jahr in die Gemeinde Vevey zu dem rund drei Wochen stattfindenden Fest gekommen.

Nüssli realisierte für den Großevent eine temporäre Arena mit 20.000 Tribünenplätzen. Nach 1977 und 1999 engagiert sich Nüssli bereits zum dritten Mal bei dem Fest. Das Nüssli-Team hatte dabei eine außergewöhnliche Konstruktion entwickelt. Außergewöhnlich, weil die Tribünenanlage auf einem Stahlträgerrost in knapp sechs Meter Höhe konstruiert wurde.

Außen wie innen nahm die Tribünenanlage das Bild von Weinreben auf. Bunte Bahnen aus Leinwand in den Farben der Reben – Rot, Gelb, Grün, Braun – waren in einheitlichen Abständen über das Metallgerüst gespannt. Sie bildeten die Fassadenverkleidung. Und auch im Layout der Tribünenanlage ließen sich Rebberge erkennen, auf denen, als Tribünensitzplätze, die Rebstöcke stehen.

Die Tribüne ist ein Temporärbau, vollständig rückbau- und wiederverwendbar. Nachhaltigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit dieses Bausystems waren für die Entscheidung ausschlaggebend.

Info: www.nussli.com

Tribünenanlage (Foto: Nüssli)

Multimedialer TimeCube bei der Sächsischen Landesgartenschau

Seit April 2019 hat die Sächsische Landesgartenschau in Frankenberg nahe Chemnitz ihre Pforten geöffnet. Eine ihrer Attraktionen wird Besuchern der mittelsächsischen Stadt auch nach Ausstellungsende am 6. Oktober 2019 dauerhaft offenstehen: der „TimeCube“ für audiovisuelle Zeitreisen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Region Frankenberg. Die Entwicklung des TimeCube geht auf das Ausstellungs- und Szenografie Büro leisureworkgroup zurück, welches von der Stadt Frankenberg auch für die Ausgestaltung des neuen Industrie- und Erlebnismuseums ZeitWerkStadt beauftragt ist. Die Hamburger arbeiten bei den Projekten eng mit PMS Perfect Media Solutions zusammen.

Das 360-Grad-Erlebnis des „TimeCube“ entsteht durch eine Multimedia-Installation in einem begehbaren Würfel. Das Herzstück der Anlage bilden 116 OLED Bildschirme des Herstellers LG, die zusammen auf jeder Würfelseite eine Bildauflösung von über 4.000 Pixel in Höhe und Breite zeigen. Den passenden Sound steuert ein Audiosystem von K-Array bei. Die kompakte Bauweise der Lautsprecher erlaubte es dabei, das Soundsystem praktisch unsichtbar zwischen den OLED Panels zu verstecken.

Den Content für die rund fünfminütige Frankenberger Zeitreise kommt schließlich von 32  HD-Playern. Bildschirme, Lautsprecher und UHD-Player sind synchronisiert, was zur besonderen Herausforderung bei der Installation von Geräten und Netzwerktechnik wurde. Sie beschäftigte die verschiedensten Gewerke vom Elektriker über Stahlbauer bis hin zu Malern und dem Team von PMS. Die Fäden der Steuerung für die gesamte Anlage laufen dennoch in einem einzigen Technikschrank zusammen. Die Anlage arbeitet zur Ausstellung und im späteren Betrieb automatisch nach Zeitplan. Zur Eröffnung um 9 Uhr am Morgen fährt das System selbstständig hoch und schaltet sich abends um 19 Uhr zur Schließung des Würfels genauso eigenständig ab. Diese und viele weitere Funktionen können durch das Personal vor Ort über ein Touchdisplay laufend überwacht oder konfiguriert werden. Hier besteht auch die Möglichkeit, die zusätzliche 3,5 Meter im Quadrat messende LED-Info-Wand an der Stirnseite des Würfels mit Content wie aktuellen Besucherinformationen zu bespielen.

Frankenberg hatte sich schon vor über fünf Jahren erfolgreich als Ausrichter der Sächsischen Landesgartenschau 2019 beworben. Für die Stadt war von Anfang an klar, dass alle Gestaltungskonzepte für die Gartenschau auch langfristige Anziehungskraft für Bürger und Besucher der Region besitzen sollten. In Gestalt des Erlebnismuseums „ZeitWerkStadt“ wird dies nun realisiert. Hier soll multimedial und interaktiv Stadt- und Regionalgeschichte nahegebracht werden. Geplante Eröffnung ist im April 2020.

Info: www.perfect-media-solutions.de , www.nitschkereimers.de

TimeCube bei der Sächsischen Landesgartenschau (Fotos: PMS)

Haus Leipzig erneuert PA-System mit RCF HDL 30-A

Das Haus Leipzig ist eine traditionsreiche Veranstaltungshalle in Leipzig. Seit 1946 ist das Gebäude als Veranstaltungsstätte in Betrieb. Renoviert und bewirtschaftet von einem neuen Betreiber werden aktuell mehr als 180 Veranstaltungen im Jahr durchführt. Zusammen mit dem Technikdienstleister colito productions entschied man sich kürzlich zum Upgrade des Audio-Systems und setzt auf das aktive Line-Array System HDL 30-A von RCF.

Henrik Dantz, Inhaber des Unternehmens Exclusiv Events Leipzig und Betreiber des Haus Leipzig, zum neuen System: „Wir sind wirklich sehr zufrieden mit dem HDL 30-A System von RCF. Wir haben viele unterschiedliche Veranstaltungen und auch namhafte Künstler in unserem Haus und erhalten durchweg positive Rückmeldungen. Die Akzeptanz des neuen festinstallierten RCF-Systems ist sehr groß und aufwendige Umbauten durch den Einsatz von Fremd-PA kommen so gut wie nicht mehr vor.“

Das HDL 30-A System von RCF wurde fest in das Gebäude installiert. Das Haus Leipzig verfügt im Hauptsaal über eine Bühne sowie eine Empore, die auch als Zuschauerraum genutzt werden kann. Die Bühne wurde mit jeweils 2 x 8 HDL 30-A Modulen ausgestattet. Je nachdem, ob die Empore als Zuschauerraum genutzt wird, dienen die zwei oberen Module des Line Arrays zur Beschallung der Empore. Ist die Empore geöffnet wird der HF-Bereich zugeschaltet, sind oben keine Besucher anwesend, wird der HF-Bereich über das RDNet deaktiviert und lediglich der tiefe Frequenzbereich bleibt – zur Ankopplung – aktiv. Das System wird durch vier S2585 Subwoofer von dBTechnologies ergänzt, die unter der Bühne platziert wurden und die dank ihrer Cardioid-Bauweise hervorragende Richtcharakteristika bieten. Eine Anforderung, die durch die baulichen Gegebenheiten und die direkte Nachbarschaft zu Wohnhäusern besonders wichtig ist. Als Outfills sind je ein NXL 24-A Modul an jeder Bühnenseite platziert. Weitere 4 x M602 Multifunktionslautsprecher liegen als Frontfills auf der Bühnenkante.

Der Innenraum des Haus Leipzig ist mit vier Säulen ausgestattet, die die Empore stützen. An jeder Säule brachte colito productions zwei passive RCF M602 Module als Delay-Speaker an. Das HDL 30-A hat das nötige Volumen, um den Hauptsaal zu beschallen und durch die perfekte Abstimmung mit den M602 Modulen als Delay-Speaker, konnte man auf Fills unter dem Rang verzichten.

Andreas Schöpf, Geschäftsführer bei colito productions, zur Wahl des RCF HDL 30-A: „Das Upgrade der PA-Anlage mit dem RCF HDL 30-A ist aus unserer Sicht genau die richtige Entscheidung. Die Unterschiedlichkeit der Veranstaltungen und die baulichen Gegebenheiten sind Herausforderung, die das HDL 30-A perfekt meistert und die positiven Rückmeldungen der Künstler und Produktionsfirmen geben uns absolut Recht. Das HDL-30 verfügt über das notwendige Volumen und ausreichend Headroom, um einen derartigen Raum perfekt zu beschallen. Die Steuerung durch das RDNet Netzwerk trägt ihr Übriges zum positiven Ergebnis bei.“

Info: www.rct.it, www.dbtechnologies.com

RCF-Equipment im Haus Leipzig (Fotos: Markus Scheuermann)