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Zuschauertribüne von Layher für die Seebühne Utting

Auf der Seebühne Utting werden schon seit über 20 Jahren Theater-Klassiker von Spezialisten und Laien auf die Freilicht-Bühne gebracht. Der Ammersee in der untergehenden Sonne dient als effektvolle Kulisse. Live dabei sind die Zuschauer dank einer Sitztribüne aus dem Hause Layher. Das auf den ersten Blick einfache Projekt erwies sich für die ausführende Firma Opera in der Planung durch vielfältige Sicherheitsauflagen und spezielle Wünsche der Seebühne wie eine Teilgründung im Wasser als sehr komplex. In Zusammenarbeit mit den technischen Projektleitern von Opera, dem verantwortlichen TÜV-Prüfingenieur und dem Gebietsverkaufsleiter vor Ort übernahmen die erfahrenen Layher Anwendungsingenieure die Planung für dieses Projekt – und haben den Aufbau selbst mit zwei Spezialisten unterstützt.

Dass die Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Uttinger Seebühne traditionell ohne technische Verstärkung spielen, hatte auch Auswirkungen auf den Tribünenbau: „Wir haben die gesamte Konstruktion wie ein Amphitheater angelegt, in dem sich der Schall fängt, damit möglichst jeder Besucher optimal verstehen kann. Zudem stand die Tribüne mit den vordersten Stützen direkt im Wasser, um den Besuchern das Gefühl zu vermitteln, sie würden auf dem See sitzen – so bekam das Stück „Im Weißen Rössl“ einen zusätzlichen Reiz“, erklärt Stefan Dankel, Projektleiter bei Opera. Diese besondere Form konnte mithilfe von Standard- und notwendigen Sonderbauteilen realisiert werden. Die Unterkonstruktion bestand dabei aus dem Layher AllroundGerüst Lightweight. So war eine Anpassung ans abschüssige und unebene Gelände möglich. Zwei Treppen aus dem Allround-Baukasten sorgten für den trittsicheren Auf-und Abgang, kindersichere Geländer sind ebenfalls im System integriert.

 

Info: www.layher.com

 

Zuschauertribüne von Layher für die Seebühne Utting (Foto: Layher)

 

Björn Hermann setzt Matrix aus 300 GLP KNV bei Aida-Taufe ein

Im Rahmen eines Events auf der Meyer Werft in Papenburg wurde das Kreuzfahrtschiff Aidanova, getauft. Gleichzeitig war dies die Weltpremiere der Serienvariante des GLP KNV Systems.

Das Berliner Künstler Kollektiv phase7 um den Regisseur Sven Sören Beyer war bereits für die Inszenierung der Aidaprima Taufe vor zwei Jahren verantwortlich. Für die Taufe der Aidanova wurde nun gemeinsam mit East End und Vivica Seybold von Aida Cruises in Zusammenarbeit mit Jasper Poensgen von Jasper Poensgen Projects eine neue Show kreiert.

Zunächst waren nur Herzschläge zu hören, dann zeichneten Laser die Konturen des Schiffs in die Nacht. Licht und Laser erweckten das 337 m lange und 70 m hohe Schiff langsam zum Leben. Im Zentrum der sich langsam und stetig steigernden Inszenierung, die in einem goldenen Feuerwerk mündete, stand eine Matrix aus 300 GLP KNV Modulen. Diese waren in unregelmäßigen Abständen an den Balkongeländern der Aidanova platziert worden. „Als GLP Key Account Manager Oliver Schwendke uns Anfang des Jahres die ersten KNV-Prototypen vorstellte, traf er mit diesem neuen GLP-Produkt sofort unseren Nerv, ohne vorher zu wissen, was wir vorhatten," erinnert sich Lichtdesigner Björn Hermann: „Wir suchten etwas das flexibel, leistungsstark und zudem outdoor tauglich sein würde. Uns schwebte ein Bild vor, das den erhabenen, freundlichen Charakter des nächtlich golden-glitzernden Eifelturms entsprechen würde. Menschen auf der ganzen Welt lieben dieses spezielle Funkeln, von dem eine einzigartige Magie ausgeht. Die KNV sind in der Lage – unter anderem – genau dieses magische Funkeln zu erzeugen.“

 

Die neuen modularen KNV LED Systeme vereinen Strobe, Blinder und Pixel Block Funktionen. Jedes Modul verfügt über 25 Power-Pixel, die jeweils aus einer High Power LED in Weiß besteht und von einem Ring aus 16 RGB-LED umgeben ist. Die weiße High Power LED bietet dabei maximale Helligkeit und Wirkung, während der Ring für kreative Effekte und Hintergrundbeleuchtung zur Verfügung steht. Insgesamt kommt jedes KNV-Modul auf 50.000 lm. Zwei FX-Engines sorgen für eine einfache und sichere Ansteuerung. Die Einzelansteuerung der Pixel kann mit 202 Kanälen pro Modul (16 bit) erfolgen. KNV-Module sind in zwei Grundformen erhältlich. Bei der Taufe der AIDAnova kamen ausschließlich die würfelförmigen KNV Variante zum Einsatz. Die zweite Grundform KNV Arc besitzt die Form eines Achtelkreises und kann übergangslos mit anderen Modulen verbunden werden.

Die Taufe der Aidanova war der erste Einsatz der Serienvariante der KNV. Feldtestgeräte wurden im Vorfeld bereits beim ESC und dem Nature One Festival verwendet. Die in Papenburg eingesetzten KNV Module stammten größtenteils aus dem Dry-Hire Bestand der Motion GmbH und stehen somit ab sofort auf dem deutschen Rental Markt zur Verfügung. Weitere künstlerisch Beteiligte waren Laserfabrik und dasDUR music productions und die Firma Potsdamer Feuerwerke.

 

Info: www.glp.de

 

GLP KNV bei Taufe der Aidanova (Fotos: Manfred Vogel)

Peerless-AV Supreme-Video-Wall-Halterung im Einsatz in der Münchner ISE-Zentrale

Integrated Systems Events, Organisator der Integrated Systems Europe, der Digital Signage Summit-Serie und weiterer B2B-Veranstaltungen für die professionelle AV- und IT-Branche, hat in seiner Münchner Zentrale eine versenkte 1x4-Videowand mit Halterungen von Peerless-AV ausgestattet. Zum Einsatz kommt die preisgekrönte Videowandhalterung mit Schnellwechselfunktion im neuen Kollaborations- und Besprechungsraum, der von Mitarbeitern und Besuchern der ISE genutzt werden kann.

„Die Videowand ist in unserem Mittagsraum installiert, der gleichzeitig als Besprechungsraum dient", kommentiert Mike Blackman, Managing Director, Integrated Systems Events. „Sie gibt uns mehr Flexibilität bei Präsentationen und wir werden künftig weitere AV-Lösungen integrieren, um das Kollaborationspotenzial in diesem Raum zu erhöhen."

Die Videowand besteht aus vier 55 Zoll großen Mitsubishi-Displays, die im Hochformat auf der Peerless-AV DS-VW775-QR SmartMount Supreme Full-Service-Videowandhalterung mit Schnellspanner montiert sind. Die Halterung verfügt über eine werkzeuglose seitliche Feineinstellung und bietet eine Feinabstimmung von 38 mm (1,5") auf jeder der X-, Y- und Z-Achsen. Die Pop-Out-Funktion ermöglicht den Zugriff auf ein versenktes Display, ohne nach versteckten Zugbändern zu suchen. Sie wird mit wiederverwendbaren, für das Display bestimmten Wandplattenabstandhaltern für Hoch- und Querformatanwendungen, geliefert.

„Die Servicefreundlichkeit war eine Schlüsselanforderung für diese Unterputz-Installation, da wir sie für zukünftige Inspektionen und Wartungen herausnehmen müssen“, so Mike Blackman. „Die Schnellwechselhalterungen in Kombination mit der sanften Push/Pull-Funktion ermöglicht einen schnellen Zugang zu den vertieften Displays. Unser Installationsteam fand sie einfach zu handhaben, zu positionieren und auszurichten, um ein professionelles Finish zu erreichen.“

„Die Installation in der ISE-Zentrale in München ist ein großartiges Beispiel dafür, wie unsere Supreme-Video-Wandhalterung die Installation insbesondere bei versenkten Wandapplikationen, vereinfacht“, so Keith Dutch, Managing Director – EMEA bei Peerless-AV.

 

Info: www.peerless-av.com

 

Peerless-AV Supreme-Video-Wall-Halterung im Einsatz in der Münchner ISE-Zentrale (Foto: Peerless-AV)

PUBG Global Invitational 2018 setzt auf Robe

Für die PUBG Global Invitational 2018 wurde die Mercedes-Benz Arena in Berlin in einen gigantischen e-Sports Tempel verwandelt. Zwanzig Teams zu je vier Spielern traten gegeneinander an, um sich einen Anteil des Preisgeldes zu erkämpfen. Zum Start der Veranstaltung gab es eine Eröffnungszeremonie spektakulären Effekten. Veranstalter Production Associates beauftragten die Spezialisten von Live Legends, ein schlagkräftiges Lichtdesign für die Eröffnungszeremonie und die Weltmeisterschaft zu entwerfen, in welchem rund 600 Robe Moving Lights eine zentrale Rolle spielten.

Zwischen dem Start des Projektes und dem Aufbau der Veranstaltung in Berlin wurde der ursprüngliche Auftrag für die Eröffnungszeremonie erweitert. So waren Live Legends nicht mehr bloß für das Lichtdesign, sondern auch für die Steuerung des Lichts, das Set-Design, den Video-Content und dessen Steuerung sowie die gesamte kreative Leitung verantwortlich. Das Live-Legends-Team vor Ort wurde von Jeffrey Goes geleitet.

 

Für die Eröffnungszeremonie wurden 48x 30K Projektoren verwendet, welche auf das gesamte Set, den Arenaboden und einen riesigen 20m hohen Zylinder aus Projektionstuch, welcher an einer Traverse von 30m Durchmesser an der Centerstage hing, gerichtet waren. Die große Projektionen zeigten die detaillierte Grafik des Spiels. 16 Violinisten und mehrere „Paratroopers“ (Luftartisten), welche sich im SWAT-Style aus dem Dach abseilten, vervollständigten die Installation und wirkten als wären sie Teil des Spiels.

Das Design von Live Legends übernahmen spezifische PUBG-Inhalte für die Live Game Sessions, indem sie verschiedene gängige Formen für sowohl das Set als auch die Lichteffekte nutzten. Sie achteten darauf, Gruppierungen von Licht zu bündeln, um ausdrucksstarke, aber dennoch klare Looks zu schaffen. Im Dach wurden mehrere gebogene und runde Traversen installiert. Das Kernstück verfügte auf der Oberseite über ein szenisches Element von 30m Durchmesser. An der selben Traverse befanden sich auch schwebende Aufhängungen für mehrere LED Screens, welche dem ganzen Raum einen 360 Grad-Blick ermöglichten, sodass das gesamte Publikum die Action des Spiels auch von Nahem erleben konnte.

 

252 LEDBeam 150 wurden im Kernstück der Bühne eingesetzt, um einen riesigen Lichtkasten entlang der Unterseite der LED Screens zu bilden. Ihre Beams beleuchteten Back-Of-Camera Shots und konnten zudem blitzschnell herunterfahren und die Performer akzentuieren. 124 LEDWash 800 wurden zwischen den 360 Grad LED Screens angebracht und dafür genutzt, eine Anordnung von Farbeffekten und -washs für die entscheidenden Showmomente, wie die Awardzeremonie, zu liefern. 50 BMFL Blades wurden ebenfalls im Herzstück aufgehängt und sowohl als Effektlicht eingesetzt, als auch um spezielle Frontlichtpositionen zu besetzen. 176 MegaPointe wurden genutzt, um die Außenlinien der konzentrischen Kreise und der Kurven der Floor-Set-Einheiten zu verfolgen sowie um mehrere Kreise in den Kabinen der Teams zu formen.

 

Info: www.robe.cz

 

PUBG Invitationals 2018 Berlin (Fotos: Robe/Nico Alsemgeest)

Global Truss im neuen VRlab des Deutschen Museums in München

Seit August 2018 verfügt das Deutsche Museum in München um ein VRlab auf insgesamt 120 qm Fläche. Hier können Besucher ausgewählte Ausstellungsstücke des Museums in der virtuellen Realität digital erleben. Zum Beispiel können der Dampfkreislauf der Sulzer Dampfmaschine im Detail untersucht werden, Otto Lilienthal auf einen Flug mit seinem Lilienthalgleiter geschickt werden oder selbst auf dem Fahrsimulator mit dem Lunar Roving Vehicle über die Mondoberfläche gefahren werden.

Um dem VRlab einen technischen und futuristischen Look zu geben, entschied man sich für ein Raum in Raum Konzept mittels einer Traversenkonstruktion. Insgesamt besteht die Konstruktion aus zwei Teilen. Einer Bogenkonstruktion aus F34 Traversen von Global Truss, die sich über die gesamte Länge des Raumes zieht. Daran ist eine weitere Konstruktion befestigt. Diese besteht aus F33 Traversen und wird mit Hilfe von Anschlagpunkten, sogenannten Gizmos, von der Grundkonstruktion abgehängt. An dieser ist unter anderem das Tracking System TPCast befestigt. Dieses trackt die VR Brillen sowie die dazugehörigen Controller. Dadurch können die Besucherinnen und Besucher die virtuelle Welt komplett kabellos erkunden.

Die Konstruktionsplanung erfolgte durch die Global Truss GmbH, die in enger Zusammenarbeit mit Firma Thomann, eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts ermöglichte.

„Das VRlab in München ist ein interessantes Projekt für uns. Die Traversen geben dem Thema Virtual-Reality einen passenden, modernen Rahmen ohne dabei aufdringlich zu wirken. Zudem dringt noch genügend Tageslicht ein und das sorgt für freundliches und angenehmes Raumklima. Wir bei Global Truss setzten uns  gerne mit Zukunftstechnologien auseinander. Dies sieht man an unserem einzigartigen Trusstool oder auch unserer Augmented-Reality-App für mobile Geräte“, erklärt Florian Schaaf, Projektmanager bei Global Truss.

Info: www.globaltruss.com

VRlab (Foto: Global Truss)