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MicroN UHD für WDR-Ü-Wagen

Der WDR gehört zu den ersten europäischen Kunden, die Riedels neue Videotransport- und Processinglösung MediorNet MicroN UHD auf die Straße bringen. Im Ü3, dem neuesten Ü-Wagen des Senders, kommen 13 MicroN UHD-Geräte für Live-Übertragungen in HD und UHD zum Einsatz. Systemintegrator Broadcast Solutions unterstützte das Projekt Ü3 mit technischer Beratung und Installation.

MicroN UHD ist die neueste Generation des MicroN Medienverteilers und erweitert die MediorNet-Plattform um mehr Bandbreite, mehr I/O, und mehr Rechenleistung. Passend zu Riedels verteiltem und softwaredefiniertem Ansatz für den Signaltransport übernehmen zwei der 13 MicroN UHD-Module den Betrieb der MicroN UHD Multiviewer App.

Ein stark dezentralisiertes Signalmanagement sowie die Möglichkeit des Übergangs zu einem IP-basierten Betrieb waren Schlüsselfaktoren bei der Wahl des Systems im neuen UHD-Truck. Als langjähriger Riedel MediorNet-Anwender entschied sich der WDR für die neuen MicroN UHD-Nodes aufgrund der zusätzlichen Rechenleistung für seine HD- und UHD-Übertragungen. Neben den integrierten Processing-Funktionen wie Embedding, De-Embedding, Frame-Synchronisation oder Frame-Store bietet das software-definierte MicroN UHD den Vorteil, dass es schnell und einfach umkonfiguriert werden kann, um eine Vielzahl von Funktionen wie zum Beispiel Multiviewing zu erfüllen.

Zudem setzt der WDR ein Riedel Artist-128 Intercom und sieben RSP-1232HL SmartPanel User Interfaces ein. Durch die Einbindung des HI Human Interface Control Tools über die 1200 Series Control Panel App des SmartPanels wird Broadcast Solutions den Einsatz der SmartPanels für agiles Routing und die Steuerung von Audio-, Video- und Intercom-Signalen im MediorNet-Netzwerks erweitern.

„Seit der ersten Stunde wird MicroN UHD von den größten Namen der Branche bei Live-Produktion eingesetzt. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass wir mit unserer neuen Netzwerk- und Processing-Lösung zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind“, so Olivier Görts, Senior Account Manager bei Riedel. „Der neue Ü3-Van des WDR ist ein Paradebeispiel für die bahnbrechenden Fähigkeiten von MicroN UHD – einschließlich 400G-Backbone-Konnektivität, Link-Redundanz und 12G-SDI Support in nativen UHD-Workflows.“

Info: www.riedel.net

Ü-Wagen (Foto: Broadcast Solutions)

Neue Beleuchtung für das Konzerthaus Freiburg

Das Kongresszentrum Konzerthaus Freiburg ist ein Veranstaltungszentrum, das für Konzert- und Kulturveranstaltungen sowie für Tagungen und Kongresse genutzt wird. Seit 2019 wurde in mehreren Phasen die Beleuchtung des Hauses auf moderne LED-Technik umgerüstet. Zuvor war im Rahmen eines Energie- Audits die CO2-Einsparung und das damit verbundene Potential zur Kostenreduktion evaluiert worden. Die VisionTwo GmbH begleitete diesen Prozess hinsichtlich Beratung, Planung und Produktauswahl.

In einer ersten Umbauphase galt es, die Orchesterbeleuchtung zu modernisieren, da für das vorhandene konventionelle Licht keine Leuchtmittel mehr verfügbar waren. Im Zeitraum Juli bis September 2019 wurden schließlich 140 Pro Four-Cell Round aus ETCs ArcSystem Pro Serie von der Zeiler-Technik GmbH & Co. KG aus Neuötting installiert.

Die optisch ansprechende runde Version der Four-Cell Pro ist mit dem gleichen Dimmer ausgestattet, der auch in den anderen Multicell-Leuchten verbaut ist und verfügt über einen Onboard-Treiber. „Die ETC Four-Cell Pro erfüllte unsere Vorgaben hinsichtlich Dimmbarkeit bis 0%, Dim-to-warm-Funktion, separater Ansteuerung und absolut flackerfreiem Betrieb perfekt“, sagt Thomas Schnitzer, Technischer Leiter des Konzerthauses Freiburg. „Auch unsere Musiker sind sehr zufrieden mit der neuen Beleuchtung.“

Nach dieser ersten erfolgreichen Zusammenarbeit war der Weg frei für weitere Modernisierungsmaßnahmen. Von Mai bis September 2020 folgte die Erneuerung der Saal- und Foyerbeleuchtung des Hauses. Auch hier war VisionTwo als beratender Partner dabei.
Weil die Gehäuse der alten Lampen teilweise defekt waren, verlangte auch die Saalbeleuchtung eine Modernisierung. Die neuen Lampen sollten wiederum dimmbar bis 0% und flackerfrei sein sowie eine zusätzliche Ausleuchtung der Seitenbereiche des Saales ermöglichen. Die Amptown System Company GmbH (ASC) Frankfurt wurde nach umfangreichen Beratungen und Bemusterungen mit der Installation von insgesamt 312 ETC ArcSystem Pro One-Cell Small Leuchten beauftragt. Da im Grunde jedoch eine lineare Beleuchtung erwünscht war, entwickelte ASC überdies eine Custom-Lösung, die jeweils sechs der kompakten und robusten LED-Strahler in linearer Anordnung in einer Metallfassung kombinierte. Zur Ansteuerung kommen sieben ETC ArcSystem F-Drive als zentrale Steuerung zum Einsatz.

Kreativität war auch bei der Erneuerung der Foyerbeleuchtung notwendig. Neben energieeffizienten LED-Leuchten, die bis 0% dimmbar und selbstverständlich absolut flackerfrei im Betrieb sein sollten, galt es auch eine Anpassung an vorhandene Leuchten sowie die Nutzung der Bestandsverkabelung zu realisieren.

„Wir sind häufig damit konfrontiert, dass Deckenausschnitte vorhanden sind, mit denen wir arbeiten müssen“, erläutert Anke Schierenbeck von VisionTwo, die auf Architekturlicht und Saalbeleuchtungssysteme spezialisiert ist. „Solche baulichen Gegebenheiten wirken sich aber nicht nur auf die Wahl der Leuchte, sondern auch auf die in Frage kommende Treibertechnologie aus. Im Konzerthaus Freiburg konnte keine neue Infrastruktur ermöglicht werden. Deshalb entschieden wir uns hier für zwei zentrale GDS Drive Hub, deren IPM-Technologie es dank Signalmodulation erlaubt, DMX-Signale über die bestehende Verkabelung zu schicken.“

Als Beleuchtungslösung wurden von ASC 130 der kompakten GDS Puppis Deckenstrahler als Sonderbaulösung passend in die vorhandenen Deckenausschnitte eingebaut.

Info: www.visiontwo.de

Konzerthaus Freiburg (Fotos: Christoph Eisenmenger)  

SRT Streaming Lösung für die European Film Awards

Die European Film Academy verleiht jedes Jahr gemeinsam mit der EFA Productions die European Film Awards für die größten Erfolge im europäischen Kino. In insgesamt 23 Kategorien werden die Awards vergeben, darunter sind Preise für Film, Regie und Schauspiel.

Ursprünglich in Reykjavik geplant und bereits im Oktober abgesagt, wurde die virtuelle Zeremonie in Berlin live gesendet, wo die Verleihung alle zwei Jahre Station macht. Studio Berlin stellte im Auftrag der EFA Productions gGmbH und der B28 Produktion GmbH dafür die gesamte technische Infrastruktur mit entsprechender Workflowplanung zur Verfügung und verantwortete den reibungslosen Produktionsablauf.

In diesem Jahr waren insgesamt 44 europäische Filmemacher und Schauspieler für den begehrten EFA Award nominiert. Mit der Entscheidung, die Gala als eine virtuelle Zeremonie zu veranstalten, wurde der aktuellen Situation der Corona Pandemie Rechnung getragen.

Mike Downey, EFA Vorsitzender: „In diesem ungewöhnlichen Jahr wird dies eine ungewöhnliche und hoffentlich außergewöhnliche Preisverleihung sein, eine mit einem anderen Ansatz, der es uns ermöglicht, den verschiedenen verliehenen Auszeichnungen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Notgedrungen haben wir uns für dieses virtuelle Format entschlossen und hoffen es nutzen zu können um Ideen für zukünftige EFA Formate zu gewinnen.”

Mit den Erfahrungen vom Deutschen Filmpreis, bei dem bereits im April erfolgreich 92 Nominierte und Laudatoren mit einer von MCI entwickelten Streaming Lösung aus den eigenen vier Wänden in die Live Gala Sendung gestreamt wurden, konnte mithilfe von GlobalM eine Lösung für die European Film Awards entwickelt werden, die den erweiterten Anforderungen durch die europaweite Streuung der Teilnehmer gerecht wurde.

Grundlage dafür war das GlobalM Live Video Network als skalierbare Streaming Lösung, die auf einem Content Delivery Network (CDN) basiert. Das CDN ist ein Netz von Servern in verschiedenen Rechenzentren weltweit. Ein Verteilungssystem speichert Inhalte auf unterschiedliche Server innerhalb eines Cloud-Systems. Wird dieser Inhalt abgefragt, entscheidet ein Request-Routing-System welcher Server diese Anfrage beantwortet. Dabei werden spezifische Werte ermittelt anhand deren das System beurteilt, welcher Server am besten geeignet ist die Anfrage zu bearbeiten beziehungsweise Inhalte weiterzuleiten. Durch die weltweit gestreuten Server werden Ladezeiten beschleunigt und die Bandbreitenauslastung verringert.

Mit einer speziellen Smartphone App konnten die Mobiltelefone der Nominierten als Live Streaming Device genutzt werden. Speziell aufgrund der europaweit verteilten Nominierten bot die GlobalM App in Verbindung mit der Cloud die beste Möglichkeit, auch aus den entferntesten Regionen Europas, Videostreams latenzarm in die Regie des von Studio Berlin bereitgestellten Übertragungswagens Ü8 zu senden.

Ralf Helbing, Head of Broadcast IT bei Studio Berlin: „Die European Film Awards zeigen das erweiterte Angebotsportfolio, welches Studio Berlin gemeinsam mit MCI als Full-Service Dienstleister anbietet. Im Rahmen dieses Projektes entstand ein Systemdesign zur Vernetzung der klassischen Ü-Wagen-Regie mit den neuen Anforderungen des Live-Link-Managements der Firma GlobalM. Wie bereits in vergangen Projekten wurde gemeinsam mit unserem Partner MCI, dass dafür erforderliche Know-how für Operating, Integration und Konfiguration der Streaming-Anbindungen zur Verfügung gestellt.

Begünstigt durch das für die Streams verwendete SRT Übertragungsprotokoll, welches speziell für latenzarmes Video-/Audio-Streaming entwickelt wurde, konnten die Nominierten qualitativ hochwertig gestreamt werden. Das SRT Protokoll beinhaltet Mechanismen zur Fehlerkorrektur, die Schwankungen bei der Übertragung kompensieren. Beim Verbindungsaufbau wird auf Sender- und Empfängerseite die jeweils höhere Latenz beidseitig festgelegt, wodurch ein dauerhaft stabiler Stream aufgebaut wird. Ein integriertes Fehlermeldesystem verringert den Verlust von Daten-Paketen. Dadurch ermöglicht die SRT Technologie Übertragung mit geringer, gleichmäßiger Latenz und überträgt Streams in professioneller Broadcast Qualität sicher über das öffentliche Internet. Dies war nicht zuletzt anhand der hochwertigen Streaming Qualität ersichtlich.

Fabian Röttcher, Solution Architect bei MCI: „Bereits beim deutschen Filmpreis sorgte unsere Streaming Lösung auf Basis der vMix Systeme für stabile N-1 Schalten und konnte somit überzeugen. Durch den Einsatz von SRT-Streams konnte die Signalqualität noch einmal deutlich verbessert werden. Die Herausforderung diesmal, bei den European Film Awards, bestand zum einen in der regionalen Verteilung der Nominierten und zum anderen in einer gleichzeitigen Liveschalte zu allen 44 Nominierten am Beginn der Sendung. “

Als Grand Opening der diesjährigen Show wurden alle Nominierten in einer parallelen Liveschalte zum Beginn der Gala in die Sendung geroutet. Durch intensive SRT Streaming PoCs in den letzten Monaten war das Team von MCI zuversichtlich, dass die vMix Systeme in Verbindung mit dem GlobalM Live Video Network diese Mammutaufgabe erfolgreich meistern können. Unsicherheitsfaktor blieb die Bandbreite, welche jedoch durch die Cloudverteilung, trotz der hohen Auslastung, die Lösung und das Team von MCI und GlobalM zu keinem Zeitpunkt in Bedrängnis brachte. Alle geplanten Live-Streamings konnten erfolgreich durchgeführt werden.

Info: www.mci.de, www.europeanfilmawards.eu 

Opening, Regie, Studio (Fotos: MCI)

Ayrton Eurus für die José Carreras Gala

Jüngst hat die 26. José Carreras Gala in Leipzig stattgefunden und wurde im MDR übertragen. An der Seite von Carreras waren dabei zahlreiche Künstler aufgetreten, um Spenden für den Kampf gegen Leukämie und andere bösartige Blut- oder Knochenmarkserkrankungen zu sammeln. Auch die José Carreras Gala fand in diesem Jahr durch die Pandemie bedingt ohne Zuschauer vor Ort statt. Das Lichtdesign verantwortete Jerry Appelt, der unter anderem auf grandMA3 Pulte zur Steuerung und den neuen Ayrton Eurus-S setzte.

Showlicht Operator Daniel Gündner: „Was uns beim Eurus besonders positiv aufgefallen ist, war seine extreme Helligkeit sowie die eindrucksvollen Farben – allein schon das satte Blau war klasse. Da in der aktuellen Situation im TV-Bereich bei Shows oft Haze beziehungsweise Nebel untersagt sind, müssen wir in der Lichtgestaltung sehr flexibel sein. Das bedeutet für uns, dass wir oft eher mit Einstrahlern arbeiten. Dabei kam uns die 11:1 Optik des Eurus sehr entgegen. Mit ihr kann man auch bei relativ wenig Nebel immer noch einen deutlichen Beam sehen. So hatten wir einen Einstrahler, der aus allen Kameraperspektiven gut sichtbar war. Auch von der hohen Projektionsqualität des Eurus konnten wir uns überzeugen. Aufgrund der erwähnten Beschränkungen, konnten wir diese in der Show aber nicht im vollem Umfang nutzen.“

Mit dem Eurus hat Ayrton jetzt seine 5er Serie um ein vielseitiges 650W LED-Moving Light erweitert. Die Optik des Eurus wurde speziell für Anwendungen entwickelt, die eine gute Projektionsqualität erfordern. Das optische System ist mit einer 170 mm Frontlinse ausgestattet und verwendet 13 Linsen, die einen Zoom-Bereich von 4,5° bis 50° (11:1) ermöglichen. Der Eurus-S bietet bei einer Farbtemperatur von 6.700 K einen Output von 32.000 Lumen.

Für eine umfassende Farbpalette sorgen ein CMY-Farbmischsystem, ein variabler CTO und ein Farbrad mit sieben Farben. Darüber hinaus enthält die Farbeinheit zwei zusätzliche Filter zur Optimierung des Farbwiedergabeindex und der TM30-Werte. Die rotierbare 4-Wege-Blendenschiebereinheit bietet Full-Field-Framing, das heißt, jede einzelne Blende lässt sich vollständig über den Strahlengang fahren. Zu den weiteren Features gehören: ein rotierbares Goborad mit sieben Gobos, ein festes Goborad mit elf Gobos, ein endlos rotierendes Animation-Wheel, zwei Frostfilter, eine Iris sowie zwei Prismen.

Dank seines Flüssigkeitskühlsystems eignet sich der Ayrton Eurus auch für den Einsatz in geräuschsensiblen Umgebungen wie zum Beispiel in TV-Studios oder Theatern.

Matthias Hagel war als Lichtsetzender Kameramann vor Ort. Markus Neubauer war als Weißlicht Operator und Manfred Nikitser als Video Operator tätig. POOLgroup GmbH lieferte das Licht-Equipment.

Info: www.lightpower.de

Gala (Foto: Lightpower)

Premierenveranstaltung mit zactrack Smart System

Written on Skin ist eine Oper von George Benjamin, die am 7. Juli 2012 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführt wurde. Die Oper geht in wesentlichen Teilen auf die mittelalterliche Sage von Guillem de Cabestanh „Le Coeur Mangé“ aus der Provence zurück. An der Oper Köln feierte das Stück kürzlich im Stream Premiere, unter anderem wurde dabei das zactrack Smart System eingestezt.

Nicol Hungsberg, Lichtdesigner der Produktion und Beleuchtungsinspektor der Oper Köln: „Wir haben mit dem zactrack Smart sehr gute Ergebnisse erzielt. Nicht nur, dass die Einrichtung des Systems relativ einfach und schnell realisierbar war, auch die Zuverlässigkeit im Spielbetrieb war gut. Aufgrund der niedrigen Deckenhöhe in unserem Ausweichquartier im Staatenhaus, und der damit einhergehenden flachen Beleuchtungswinkel, ist es kaum möglich, mit Verfolgern zu arbeiten. Als Alternative setzen wir auf Movinglights direkt über der Bühne. Über das Smart System habe ich die Möglichkeit, die fünf Darsteller parallel mit diesen zu tracken, ohne Verfolger einzusetzen. Bei unserem Bühnendesign, bei dem die Musiker mit auf der Bühne sitzen, ist das absolut perfekt. Trotz guter Ausleuchtung der Darsteller kann ich auf diese Weise ausschließen, dass die Musiker geblendet werden.

Darüber hinaus ist die Bühne eine sehr unregelmäßige Fläche, die eine Wüstenlandschaft darstellt, mit Hügeln und Vertiefungen und auch Treppen. Das Tracking auf dieser unregelmäßigen Fläche hat hervorragend funktioniert. Für die Zukunft habe ich schon einige Ideen, wie wir das zactrack System noch einsetzen können. An Möglichkeiten bietet es einiges, sodass der Kreativität viel Raum geboten wird.“

Mit dem Smart System hat zactrack ein Plug-and-play automatisiertes Verfolgersystem entwickelt. zactrack nutzt dabei das Ultra-Wide-Band (UWB Frequenzspektrum von 6,2 bis 6,7 GHz) Radio-Tracking mit einer Mesh-Netzwerk-Technologie, um alle Positionen in Echtzeit zu messen. Das Radio-Tracking wird dabei nicht durch Bühnenmaterialien mit geringer Dichte oder Wettereinflüsse gestört.

Für das Set-up werden sogenannte Anchor (Empfänger) auf der Bühne verteilt, die Signale von sogenannten Trackern (angebracht an Personen oder Objekten) empfangen können und zur 3D Berechnung an den Smart Server senden. Damit lässt sich das System in kürzester Zeit einrichten, um Personen und bewegte Objekte mit hoher Genauigkeit zu verfolgen.

In das 3D-Tracking können sowohl Fixtures als auch Videoeffekte und Sound eingebunden werden. Zusätzlich ist das Smart System in jedes Bühnen-Netzwerk integrierbar und arbeitet parallel mit der Lichtsteuerung zusammen. Für die Einrichtung der gepatchten Fixtures werden diese über das Pult oder Tablet grob auf die im Raum platzierten vier Smart Pucks gerichtet. Nachdem diese Positionen abgespeichert sind, wird über die Auto-align-Funktion und die Lichtsensoren in den Pucks nicht nur der Beam-Mittelpunkt auf die Pucks korrigiert, sondern auch die exakte Position des Fixtures im 3D-Raum bestimmt.

Das Smart System lokalisiert ein Ziel bis zu einer Genauigkeit von +/- 5 Zentimetern und ist dank der patentierten zactrack Technologie in der Lage, Bewegungen vorher zu berechnen, um auch sich schnell bewegende Objekte zielsicher zu verfolgen oder auch kurzzeitige schnelle Bewegungen zu glätten.

Info: www.lightpower.de

Written on Skin (Foto: Paul Leclaire)