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Bloc Party mit Chroma-Q Color Force II auf Tour

Zwanzig Chroma-Q Color Force II sorgen bei der laufenden „Silent Alarm“-Tour von Bloc Party für großflächige Effekte. Als Höhepunkt der europäischen Etappe der aktuellen Tour spielte Bloc Party eine ausverkaufte Show im Londoner Alexandra Palace. Das Bloc Party-Debütalbum „Silent Alarm“ wurde von der Band vollständig gespielt – ergänzt von Songs wie „Two More Years“ und „Flux“ als Zugaben. Beim Debüt im Jahr 2005 wurde Silent Alarm von NME zum Album des Jahres für einen Mercury Preis nominiert. Es enthält einige der größten Hits von Bloc Party wie „Helicopter“, „This Modern Love“ und „Banquet“.

Das Set Design der Show wird von fünf riesigen Backdrop-Panels dominiert, auf die Artwork des Silent Alarm Albums projiziert wird. Ryan Hopkins, LD & Director von LCR, wollte diese Panels zusätzlich als Gestaltungselement für die Show nutzen. Dafür wurden je zwei Color Force II Bars oben und unten an den Panels verwendet. Sie erzeugen großflächige Wash-Effekte.

Während des Großteils der Show wurden diese leistungsstarken Cyc-Lights an den Backdrops mit saturierten und auch gegenläufigen Farben sowie Strobe-Effekten in einigen der schnelleren Songs eingesetzt. Hopkins  war auch in der Lage, einen Sonnenuntergangseffekt zu erzeugen, wobei die Color Force II Bars oben und unten abgestuft Farbverläufe erzeugten.

Der Chroma-Q-Vertrieb in Deutschland erfolgt durch Feiner Lichttechnik.

Info: www.feiner-lichttechnik.de

Bloc Party Auftritt (Fotos: Lindsay Cave)

 

Riedel 4K-Produktionseinheit in einem Kleintransporter

Die zwei neuen Übertragungswagen der Berliner Nachrichtenagentur Ruptly sind ausgestattet mit Riedels bewährter Kombination aus MediorNet, Artist und Bolero. Das Riedel-Backbone sorgt für flexible, redundante Signalübertragung und Kommunikation auf kleinstem Raum – ohne jegliche Kompromisse bei der technischen Ausrüstung. Konzipiert, konstruiert und schlüsselfertig geliefert wurden die OB- und DSNG-Fahrzeuge von Qvest Media, einem der weltweit führenden Systemarchitekten für Broadcast- und Medientechnologie.

Trotz ihrer kompakten Größe und einem Gewicht von unter 3,5 t beherbergen die beiden Vans eine vollwertige, 4K/UHD-optimierte Produktionseinheit. So können sie nicht nur für die flexible Liveberichterstattung von Events, Nachrichten und Sportveranstaltungen, sondern auch für die Produktion cinematischer Dokumentationen eingesetzt werden.

„Eine solches Maß an technischer Ausrüstung in einem Kleintransporter unterzubringen, ohne das zulässige Maximalgewicht zu übersteigen, wäre ohne den dezentralen Ansatz von MediorNet kaum denkbar. Durch die flexible Platzierung physischer I/Os konnte die klassische SDI-Verkabelung auf ein Minimum reduziert werden. Zudem konnten wir, dank der integrierten Processing-Funktionen wie Embedding/De-Embedding oder Up/Down Conversion, auf schwere Peripheriegeräte verzichten“, so Ahmet Cakan, Chief Technology Officer bei Ruptly. „Die beiden Vans hatten eine echte Feuertaufe bei der Fußballweltmeisterschaft in Russland – und MediorNet konnte all unsere Erwartungen übertreffen. Selbst bei den anspruchsvollsten Liveproduktionen gelingt mit MediorNet die perfekte Balance zwischen hoher Audioqualität und Betriebssicherheit.“

Ruptlys Infrastruktur basiert auf fünf MediorNet MicroNs in verschiedenen Konfigurationen. Während vier der Medienverteiler als dezentrale Video-Kreuzschiene fungieren, erlaubt ein MicroN via MultiViewer App den flexiblen, ortsunabhängigen Einsatz virtueller Multiview-Anwendungen. Dank des dezentralen MediorNet-Routings können alle Audio- und Videosignale in Echtzeit zwischen OB-Truck, DSNG-Van und Compact Pro Stageboxen verteilt werden – die so gemeinsam eine vollständige, integrierte Produktionseinheit ergeben.

Innerhalb der MediorNet-Struktur sorgt eine Artist 32 Intercom Matrix für robuste und verlässliche Kommunikation mit nahtlos integrierten RSP-2318 SmartPanels und Bolero Wireless Beltpacks. Durch das perfekte Zusammenspiel der Beltpacks und Panels profitieren Operatoren, Administratoren und ihre Crew von stark optimierten Workflows.

„Anpassungsfähigkeit ist ein entscheidendes Kriterium bei der Konzeption von OB- und DSNG-Fahrzeugen. Mit Riedels MediorNet-Installation haben wir gezeigt, wie man ein Höchstmaß an technischer Qualität und Flexibilität auf kleinstem Raum erreicht”, so Norman Tettenborn, Principal bei Qvest Media. „Das Ruptly-System erforderte ein besonders kompaktes und leistungsfähiges Backbone für Medien und Kommunikation im Live-Broadcasting, was sich mit der dezentralen Topologie, Redundanz und Skalierbarkeit von MediorNet in einem modularen Systemdesign umsetzen ließ.“

Info: www.riedel.net

Produktionsplatz (Foto: Riedel)

 

Dynacord IPX-Verstärker als Festinstallation im Berliner Olympiastadion

Bei der Modernisierung der Beschallungsanlage im historischen Berliner Olympiastadion kommen IPX-Verstärker von Dynacord zum Einsatz. Darüber hinaus wurden die 171 Electro-Voice XLC-Lautsprecher im Stadion auf DVX-Versionen aufgerüstet, um einen kraftvolleren Sound bei homogener Abdeckung zu erzielen. Mit dieser Lösung wollten die Stadionverantwortlichen die Gesamtbetriebskosten senken und umweltschonender werden. Außerdem sollte die neue Beschallungsanlage über ein durchgängiges IP-Netzwerk, Dante-Audio sowie bestmöglichen Klang mit ausreichend Leistungsreserven verfügen. „Wenn man nicht klar versteht, was aus den Lautsprechern kommt, ist das nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern auch nicht besonders angenehm für die Fans in der Arena“, argumentiert Christoph Meyer, Director of Events & Communications im Olympiastadion.

Die 64 Dynacord IPX10:4 Class-D Mehrkanalverstärker mit bis zu 10.000 Watt Leistung pro Verstärker erfüllten diese Anforderungen und bieten ausreichend Headroom bei gleichzeitigem DSP-Processing. Zwei Electro-Voice N8000 NetMax-Controller übernehmen die Audioverteilung im Stadion und bilden die Schnittstelle zum Notfall-Evakuierungssystem. Die Eco Rail-Technologie ist bereits von Dynacord zum Patent angemeldet. Dadurch erzielen die Dynacord IPX10:4-Verstärker bereits eine signifikante Einsparung des Energieverbrauchs von weit mehr als 50 Prozent – ein wichtiges Kriterium für das Stadion, das vor kurzem die Green Globe Nachhaltigkeitszertifizierung erhielt.

„Die DSP-Verstärker der Dynacord IPX-Serie sind die ideale Wahl für das Berliner Olympiastadion. Nicht nur, weil sie fantastisch klingen, sondern auch wegen der Flexibilität und ihres geringen Energieverbrauchs“, erklärt Frank Neubauer, Technischer Leiter des Olympiastadions. „IPX-Verstärker bieten mehr Leistung bei deutlich weniger Platz im Rack und verbrauchen wesentlich weniger Strom als die Vorgänger-Verstärker. Dank der vollständigen IP-Vernetzung ist das Stadion auch für zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet. Die neue Iris-Net 4.0 Software ermöglicht uns in Verbindung mit den IPX-Verstärkern die ständige Überwachung und Kontrolle aller Systemparameter – bequem über individuell gestaltete grafische Benutzeroberflächen und programmierbare Benutzerrechte."

Um das Audiopaket zu komplettieren wurden die bewährten Electro-Voice XLC Line Arrays aufgerüstet. „Anstatt die bewährte Technik auszutauschen, haben wir uns für ein Update der bestehenden Lautsprecher entschieden“, erzählt Neubauer. „So wurden alle 171 XLC-Gehäuse auf DVX-Versionen umgerüstet. Früher haben wir das System im Bi-Amp-Modus mit einer passiven Frequenzweiche für mittlere und hohe Frequenzen gefahren, jetzt werden die Line-Arrays im Tri-Amp-Modus aktiv betrieben.“

Info: www.dynacord.com

Olympiastadion, IPX-Verstärker, XLC Line Arrays, Grafik Iris-Net (Fotos: Bosch Communications Systems)

circle-o produziert großen Sportevent für das TV

Der America’s Cup segelt in seiner 36. Auflage 2021 nach Auckland, Neuseeland. Produziert wird dieses TV-Großevent von circle-o, einem Gemeinschaftsprojekt der österreichischen Produktionsfirma West4Media und Riedel Communications aus Deutschland.

Beim Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt treten die international renommiertesten Yachtclubs in einer Reihe spektakulärer Wettfahrten gegeneinander an. Der Gewinner der Qualifikationsrennen des Prada Cup darf im Frühjahr 2021 beim 36. America’s Cup den Titelverteidiger aus Neuseeland herausfordern.

Im Rahmen einer internationalen Ausschreibung konnte circle-o mit einem technisch und inhaltlich innovativen 360°-Konzept überzeugen, das Live-TV-Produktion und Race Management System in einer Hand vereint. Der Auftrag umfasst die komplette Produktion des 36. America’s Cup – inklusive der America´s Cup World Series und des Prada Cup. Für die Umsetzung Herkules-Aufgabe haben West4Media und Riedel Communications die Produktionsfirma circle-o mit Sitz in Wien gegründet.

Beide Unternehmen verfügen gemeinsam über 60 Jahre Erfahrung mit Sport-Großevents. Als Spezialisten in den Bereichen Broadcast-Produktion, Kameratechnologie und Kommunikation zeichnen sich Riedel Communications und West4Media für die Übertragung und Produktion sportlicher Großveranstaltungen wie der Formel 1, Sommer- und Winterspielen, Red Bull Air Races oder dem Stratos Sprung verantwortlich.

Werner Eksler, Managing Director bei circle-o und Mitgründer von West4Media, betont: „Diese Produktion ist eine große Herausforderung. Wir gehen mit Respekt, aber auch mit großer Vorfreude an die Sache heran. Es ist eine unglaubliche Auszeichnung, den America’s Cup produzieren zu dürfen.“

Um das Publikum so nah an das Renngeschehen zu bringen wie nie zuvor, arbeitet ein circle-o-Entwicklerteam an progressiven Produkten für die Übertragung. Diese reichen von neuartigen Kamera-Lösungen und Audio-Technologien bis hin zu komplexen Echtzeit-Visualisierungen.

„Die speziellen Gegebenheiten im Segelbereich stellen uns vor neue Herausforderungen bei der Sportproduktion. Einen Elfmeter im Stadion einzufangen ist sicherlich einfacher, als die Crews von 80km/h schnellen Monohulls auf dem offenen Pazifik in Szene zu setzen. Doch gerade deshalb freue ich mich sehr auf diese Aufgabe“, so Thomas Riedel, CEO Riedel Communications.

„Wir haben es uns zum Ziel gemacht, die bereits international preisgekrönte TV-Übertragung weiter zu verbessern“, so Jürgen Eckstein, Managing Director bei circle-o. „Erstmals in der Geschichte des America’s Cup werden technische Innovation und kreativer Inhalt so miteinander verschränkt, dass sich ein cineastischer Blick auf dieses sportliche Großereignis bietet. Das Publikum darf sich schon jetzt auf unkonventionelle Zugänge und imposante Bilder freuen.“

Info: www.circle-o.tv

Audio-Festinstallation im Salzburger Kongresshaus

Auxala ist die neue Audio-Festinstallation im Salzburger Kongresshaus. Das Tool ersetzt die alte Audio-Übertragungsanlage und wird für diverse Anwendungsszenarien eingesetzt. „Auxala ist eine Software- und auch Service-Lösung aus dem Bereich der Streaming-Technologie. Veranstalter können beispielsweise für die Teilnehmer einer Konferenz Auxala nutzen, um Dolmetscherbeiträge in mehreren Sprachen in Echtzeit für das Publikum bereit zu stellen“, so Auxala-Geschäftsführer Alexander Kränkl.

Bei der Produktkonzeption hatte das Unternehmen bewusst auf die Entwicklung einer App verzichtet. „Bring your own device“ ist Leitgedanke der Produktentwicklung, wodurch Nutzer nur das eigene Smartphone und den eigenen Kopfhörer benötigen. Das Produkt funktioniert dabei im Zusammenspiel von Internet und Cloud. Veranstalter benötigen laut Kränkl nur einen zentralen Rechner und eine Internetverbindung. „Die Auxala-Software wird auf diesem Rechner installiert und die Dolmetscher werden mit dem Programm verbunden. Aus der Sprachübersetzung wird dann ein Audiosignal generiert, digitalisiert und in eine Cloud übertragen. Von dort ist das Signal, also die Übersetzung, abrufbar und kann vom Gast durch einen vom Veranstalter zuvor verschickten Link simpel abgerufen werden. Der ausländische Konferenzteilnehmer braucht also nur bei bestehender Internetverbindung diesen Link anwählen um die Internetseite zu öffnen, welche alle angebotenen Sprachen auflistet. Mit nur einem Klick auf die Muttersprache verfolgt der Gast nun den Vortrag mit seinen Kopfhörern und kann zusätzlich die Lautstärke am eigenen Smartphone regulieren.“

In Salzburg ist Auxala nun erstmals als Festinstallation in eine Location integriert worden. Hierbei stellt das Unternehmen eine Dauerlizenz mit eigenem Cloud-Server bereit. Fünf Kanäle und Sprachen für bis zu 500 gleichzeitige Zuhörer gehören zu der erweiterbaren Lizenz. Auxala kann allerdings ohne weiteren Administrationsaufwand für beliebig viele Kongresse und Events verwendet werden. „Die Software an sich ist nicht limitiert. Wenn, dann ist die Nutzung von Auxala nur durch die technische Infrastruktur einer Veranstaltungsstätte begrenzt“, erklärt Alexander Kränkl die Grenzen der Technik.

Im Kongresszentrum Salzburgs ist Auxala als Ersatz für das alte Infrarotübertragungssystem nur ein Element einer großen Lösung. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung wurden Dolmetscherkabinen und die gesamte Dolmetschertechnik erneuert. So sind beispielsweise Dolmetscherpulte in den Kabinen via Dante an eine zentrale Matrix gekoppelt, die wiederum per Dante die jeweiligen Kanäle an einen zentralen Computer in der Regie ausspielt. Dieser herkömmliche Rechner ist mit der Auxala Ingest Software bestückt, welche die Signale der Audiokanäle in die Cloud schickt.

An weiteren Anwendungsszenarien arbeitet das Team des Unternehmens derzeit. „Wir entwickeln derzeit eine Personenführungsanlage auf Basis des Auxala-Systems. Auch das wird ohne App sondern webbasiert mit einer Link-Distribution an den Nutzer funktionieren. Dieses Produkt ist dann zum Beispiel für die Anwendung in Museen hochinteressant oder auch auf Messen. Eben überall dort, wo eine Personenführungsanlage zum Einsatz kommt. Neben der guten Anwendbarkeit bei Kongressen und Konferenzen kann Auxala auch für Ausstellungen,  Konzerte oder Freiluftveranstaltungen genutzt werden“, gibt Kränkl einen Ausblick.

Auxala beim Lyconet Elite Seminar

Auxala ist 2018 beim Lyconet Elite Seminar in Prag und Krakau erfolgreich eingesetzt worden, um Sprachbarrieren für Teilnehmer aus 30 verschiedenen Ländern aufzuheben. Veranstaltungsorte waren große Arenen. 16 Dolmetscher übersetzten in Prag die Vorträge für 6.300 Zuhörer. Die Besucherzahl lag bei rund 20.000 Gästen. Die Datenverbindung erfolgte mittels LTE und eines eigens dafür aufgebauten WLAN Systems. Die Ingest- und Streamingserver wurden lokal aufgebaut und über ein Webinterface überwacht und gesteuert. Die exakten Daten der Nutzerzahlen der aktiven Zuhörer der jeweiligen Sprache dienten zur Auswertung des Events.

Info: www.auxala.com

Impression von Lyconet Seminar, Alexander Kränkl, , Dolmetscher-Konsole, Salzburg Congress (Fotos: Auxala, Salzburg Tourismus)