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XL Video realisierte Videotechnik für Grönemeyer-Tournee

Kritiker und Fans der aktuellen Grönemeyer-Tournee, die vor wenigen Tagen im Berner Stade de Suisse endete, waren begeistert von der optischen Präsenz des Künstlers. Einen wesentlichen Anteil daran hat Anton Corbijn, einem der weltweit bekanntesten Fotografen, der das Design der Tournee mit dem schlichten Titel „12" entwickelte. Verantwortlich für die Umsetzung des Designs im Bereich der Bildmedien zeichnete sich XL Video. Anton Corbijn hat für die Grönemeyer-Tournee acht Filme für acht verschiedene Songs im 16-mm-Format gefilmt, die dann auf HD umgesetzt wurden. Darauf aufbauend setzten sich die Bildmedien für die Show aus einem Mix der Bilder von den Livekameras und diesen Einspielern zusammen, wobei das Live-Kamerabild mit verschiedenen Effekten verändert wurde.
Denis Papin, Geschäftsführer von XL Video in Deutschland: „Die Anforderung von Anton Corbijn bezüglich der Darstellungsqualität sahen einen möglichst hochauflösenden Backdrop vor, um für jeden Song eine andere Atmosphäre kreieren zu können. Unserer Ansicht nach kam dafür nur das neue DV8-Equipment von Mitsubishi in Frage. Dieses Material erfüllt alle Anforderungen einer modernen LED-Wand und verbindet eine hohe Auflösung mit einem dynamischen Pixelabstand von acht Millimetern, bietet hohe Kontraste und maximale Homogenität." 
 Ein weiterer wichtiger Aspekt für diese Megaproduktion war eine möglichst große Flexibilität der eingesetzten Regietechnik, um vor Ort und während der Show alle gewünschten Effekte und Kamerabilder innerhalb kürzester Zeit neu designen und realisieren zu können und damit auch auf kurzfristige Änderungen im Showablauf vorbereitet zu sein. Denis Papin: „Dafür haben wir Catalyst SDI Systeme im Einsatz gehabt, mit denen die Signale in jeglicher Form verfremdet werden konnten." Gesteuert wurde die Show über eine MasterCue Mediensteuerung, die Vorschau ermöglichte eine Barco Solaris mit 10-fach HD Multiviewer Miranda Kaleido Alto HD.
Für die Bildwand setzte XL Video 264 LED-Module Mitsubishi OD8 in Verbindung mit zwei Mitsubishi HD Prozessoren XTC-5000 sein. Die Videowall war 24 Module breit und 11 Module hoch. Daraus ergibt sich ein Format von 24,576m x 8,448 Metern (B x H).
Die Regie bestand aus einem Barco Encore System mit vier M/E-Rechnern, einem Grass Valley DD Mischer mit 32 SDI Inputs und zwei Catalyst SDI Systemen mit jeweils vier Inputs - gesteuert über eine WholeHog-Konsole. Für die Zuspielung standen zwei DVS HD Pronto 2.K, fünf Kameras Sony DXC 50, zwei Kameras Sony DomeCam und zwei Kameras Panasonic DV Cam zur Verfügung.
Anton Corbijn, geboren am 20. Mai 1955 in Strijen/Niederlande) ist ein niederländischer Fotograf, der mit seinen Fotos von Popkünstlern und anderen Prominenten weltweit bekannt wurde. Fotografiert hat er unter anderem Depeche Mode, David Bowie, Miles Davis, Elvis Costello, Clint Eastwood, Dennis Hopper, Bruce Springsteen, U2, R.E.M. und Nick Cave. Darüber hinaus stammen viele Plattencover aus der Hand von Corbijn, so zum Beispiel von U2, Depeche Mode, Metallica und Herbert Grönemeyer.
Corbijn führte außerdem Regie bei zahlreichen Musikvideos. Für das Video zu „Heart Shaped Box" der US-amerikanischen Rockband Nirvana bekam er 1994 einen MTV-Award. Mit den Bands Depeche Mode und U2 ist Corbijn besonders eng verbunden. Beide Bands begleitet er bereits seit vielen Jahren als Art Director. Seine fotografische Zusammenarbeit mit U2 hat Corbijn Anfang 2005 in dem Buch „U2&I" veröffentlicht. Die Bühnenbilder der Tourneen von Depeche Mode seit 1993 stammen ebenfalls von Corbijn.
Info: www.xlvideo.com

Dallas House of Blues ausgestattet

House of Blues ist in den Vereinigten Staaten ein Synonym für Spielstätten mit hochkarätigen Acts und hohen Ansprüchen an den Sound. Für das jüngste Mitglied der Liveclub-Kette in Dallas setzte Systemdesigner Harry Witz ein Electro-Voice XLC DVX-System ein. Dabei kommen pro Seite jeweils acht geflogene Tops vom Typ Electro-Voice XLC DVX zum Einsatz - nicht als klassisches Array, sondern durch jeweils zwei XLC 118 Subs geteilt in der Mitte eines jeden Arrays. Für zusätzliche Bass-Power sorgen drei weitere Subwoofer mit jeweils vier 18-Zöllern EV DVX 18, installiert unter der Bühne. Neben dem großen Saal gibt es im House of Blues in Dallas einen weiteren, kleineren Saal, der Clubatmosphäre für kleinere Events und Konzerte bietet. Auch hier kommt ein System von Electro-Voice zum Einsatz, bestehend aus mehreren, im Raum verteilten ZX1 sowie zwei Stacks aus der aktiven Plasma-Serie als Hauptsystem.
Info: www.eviaudio.de

Stageco ist Born to be wild . . .

Das Anfang des Jahres als Staging Company of the Year ausgezeichnete Bühnenbauunternehmen Stageco hat jetzt auch Hollywood-Größen wie John Travolta, Tim Allen und Ray Liotta den Weg bereitet. Die Stars waren zur Deutschland Premiere ihres aktuellen Hollywood Streifens „Born to be wild" nach München gereist. Im Auftrag der Agentur Art+Joy e.K. hat Stageco mit kurzer Vorlaufzeit zu diesem Anlass verschiedene Um- und Sonderbauten am Mathäser Filmpalast realisiert. Für circa 1.200 geladene VIP-Gäste fertigte Stageco eine mobile Fußgängerbrücke als Sonderbau an, die über die Bayerstrasse in der Münchner Innenstadt zum Filmpalast führte. Dazu installierte der Königsbrunner Dienstleister eine freitragende Überspannung von etwa 40 Meter Länge, ungefähr die Hälfte davon über Fahrbahnen und Straßenbahntrassen. Das Brückenende wurde so an die bestehende Architektur angepasst, dass die VIP-Gäste direkten Zugang zum ersten Stock des Mathäser Filmpalastes hatten. Das ermöglichte die Glasfassade des Gebäudes, die auf vier Meter Breite geöffnet wurde.
Stageco setzte für dieses Projekt die Stageco Steel Trusses & Towers, ein Layher-Allround Modulgerüst und diverse Sonderanfertigungen ein. Den Aufbau in der Münchner City leistete das Unternehmen ebenfalls in einem knappen Zeitfenster, da Teilsperrungen des Straßen- und Schienenverkehrs erforderlich waren. Das Bauwerk entstand über den Oberleitungen der Straßenbahnhauptlinie, dazu musste auch der Oberleitungsstrom zeitweise abgestellt werden. Bei der Montage mit einem 100-Tonen-Kran der Firma Schmidbauer waren die Anforderungen der EU-Verordnung für Schienenverkehr zu berücksichtigen, die einige Sonderanfertigungen nötig machte. Stageco wickelte das Projekt in enger Kooperation mit den lokalen Behörden und den Münchner Verkehrsbetrieben ab.
Info: www.stageco.com

Gierss ermöglicht Rhythmus Berlin

Karsten Gierß von Gierss.Konstruktionen aus Waiblingen hat sechs Turmdrehkräne aus Aluminium für den Friedrichstadtpalast Berlin entwickelt. Die Kräne haben unterschiedliche Höhe zwischen 7,5 und 9,5 Metern und sind mit Auslegern zwischen 7,5 und 8,5 Metern Länge ausgestattet. Die Drehkräne sind Bestandteile des Bühnenbildes für die Inszenierung „Rhythmus Berlin". Gesteuert werden die Kräne mit einem Controller von Amptown, Antrieb, Statik und Fertigung kommen von Gierss.Konstruktionen. Der Friedrichstadtpalast ist ein Revuetheater im Berliner Ortsteil Mitte. Es wurde 1984 gebaut und verfügt über einen großen Saal mit 1.895 Plätzen, in dem regelmäßig Inszenierungen aufgeführt werden.
Info: www.gierss.de

Infrastrukturdienstleistung für Genesis von eps

Die eps GmbH hat verschiedene Infrastrukturdienstleistungen für die Europa-Tour von Genesis übernommen. Besondere Herausforderung für eps ist der enge Zeitplan zwischen den einzelnen Shows. Von eps kommt Equipment wie Bühnenbarrikaden, Einlass-Schleusen, die Rasenschutzsysteme Rollaway und Terraplas, Box Panels und Remopla zum Einsatz. Wegen des engen Zeitrahmens war eine sehr detaillierte Planung im Vorfeld erforderlich. Während der Tour punktet eps mit einer reibungslosen Logistik sowie erfahrene Arbeitskräften und Supervisors vor Ort. Info: www.eps.ag