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Servicewüste Deutschland?

Die vergangenen Jahre, wirtschaftlich oft eher unbefriedigend, haben den Wandel von der früher oft postulierten „Servicewüste Deutschland" zum „Dienstleistungsmekka" begünstigt. Die „große Kundenorientierung" wurde in Verbindung mit der „hohen Dienstleistungsqualität" zur Standardfloskel in Unternehmensdarstellungen und Kundengesprächen. Klasse, dachte sich der Kunde, endlich bin ich wer. Doch entspricht das tatsächlich der Realität? Dazu einige Eindrücke aus dem Tagesgeschäft. Da hatte sich beispielsweise der Internetprovider gemeldet und eine Umstellung auf einen günstigeren Tarif angeboten. Warum nicht? Der nachfolgende schriftliche Auftrag sollte telefonisch noch einmal bestätigt werden. Dabei landete man jedoch bei einem Telefoncomputer. Fragen zwecklos. Der zweimalige Durchlauf brachte außer Zeitaufwand kein Ergebnis. Abbruch.
Anderes Beispiel: Unterwegs zum Flughafen soll das Auto noch beim Service angegeben werden. Die Werkstatt schließt um 18.30 Uhr, der Rückflug endet (planmäßig) um 18.45 Uhr. Was tun? Zunächst erfolgt der Anruf beim Airport. Wieder ein Telefoncomputer, der alles versteht - außer richtig. Wieder ein zweimaliger Durchlauf vor dem Abbruch. Dann die Idee, einfach eine beliebige Durchwahl zu versuchen und sich verbinden zu lassen. Funktioniert.
Natürlich kann man Fahrzeuge parken lassen und den Schlüssel aufbewahren, so der freundliche Airport-Mitarbeiter. Okay, aber dieses Gesprächsergebnis findet der Servicemitarbeiter im Autohaus „zu umständlich". Man könnte doch den Autoschlüssel auch unter dem Auto hinter dem Rad verstecken, dann muss keiner extra zum Flughafen fahren. Ist doch billiger, so der Mann aus dem Service . . . Fragt sich, für wen? Und: Service?
Noch mehr Beispiele? Gibt es genug, auch aus dem Event- und Veranstaltungs-Business. Manchmal wünsche ich mir tatsächlich die Zeit zurück, als es noch keine „hohe Dienstleistungsqualität" gab. Das weckte zumindest keine falschen Hoffnungen.
Herzlichst
Ihr Peter Blach

Prognosen bestätigt

Monatelang haben Geschäftsführer und Inhaber von Agenturen und Zulieferern der Eventbranche auf das Datum 9. Juli wie das Kaninchen auf die Schlange geschaut: Was passiert nach der Fußball-Weltmeisterschaft? Sollten die Prognosen zutreffen, dass sich nicht wieder - wie zuletzt nach der Expo 2000 - ein schwarzes Loch auftut, in dem alle vorher aufgestellten Voraussagen und Wachstumsprognosen quasi von einem Tag zum anderen verschwinden und die Kosten gar nicht so schnell gesenkt werden können, wie sich der Auftragsbestand pulverisiert?
Nun, die Fraktion der Kaffeesatzleser wird wohl Recht behalten. Momentan deuten alle Marktsignale darauf hin, dass sich tatsächlich bei vielen Unternehmen, die sich aus der kollektiven Fußballekstase herausgehalten haben, jetzt die Signale auf "go" gestellt wurden.

Dass Nachholbedarf entstehen würde, war ja ohnehin klar, die erforderlichen Budgets  - und das war die Unbekannte in der Gleichung "Marketing minus Fußball = Start in der zweiten Jahreshälfte geteilt durch Spendings" - stehen aber tatsächlich zur Verfügung. Dazu kommen einige Messen wie die erstmalig im Jahresrhythmus durchgeführte IFA, die ebenfalls ihren Beitrag zum Stimmungshoch in Eventagenturen und bei Veranstaltungsdienstleistern beitragen.

Natürlich muss man sich die Frage stellen, wie konstant diese Markterholung sein wird. Dafür ist wieder eine Prognose erforderlich. Unser Redaktionsfrosch hat es sich derzeit ganz oben auf der Leiter bequem gemacht. Eine Wirtschaft im Aufschwung, dass wieder erstarkte Konsuminteresse der Verbraucher, gut gefüllte Kriegskassen der Unternehmen und das - noch - vorhandene Vertrauen in die Gestaltungsfähigkeit der Regierung haben ihn nach oben getrieben.

Hoffentlich für lange Zeit.

Herzlichst

Ihr Peter Blach

Optoma stärkt seinen europaweiten Service und Support

Optoma verlegt sein europäisches Waren- und Ersatzteil-Lager von Großbritannien in die Niederlande, um seinen europaweiten Service und Support weiter zu stärken. Das neue Lager wird den Betrieb im April in aufnehmen, während die europäische Zentrale in Hemel Hempstead in Großbritannien bestehen bleibt.

Optoma CEO Thierry Millet: „Wir investieren in ein neues Lager, um unsere physische Infrastruktur zu stärken, damit wir in ganz Europa mit lokalen Lagerbeständen schnellere Lieferzeiten anbieten können. Das gibt unseren Kunden die Gewissheit, dass sie eine stabile Versorgung mit Produkten haben. Optoma erlebt eine spannende Zeit, mit einem kontinuierlichen Wachstum des Marktanteils. Die Expansion des Geschäfts erfordert mehr Platz für unsere wachsenden Produktlinien, so können wir auch weiterhin weltweit führende visuelle Display-Lösungen anbieten, auf die sich die Kunden verlassen können.”

 

Info: www.optoma.de

 

Keine Sättigung

Der kreative Einsatz von Stills und Bewegtbildern bei Veranstaltungen wird immer populärer. Kaum eine ernsthafte Show kommt noch ohne Medienserver aus. Was ist das: ein kurzlebiger Trend oder eine logische Weiterentwicklung? Leider konnte selbst unser Redaktionsprofi für Voraussagen - klein, grün, zwei Sprungbeine, Leiter im Wasserglas - keine profunde Voraussage treffen.
Versuchen wir es also mit Logik: Für einen kurzlebigen Trend gibt es Medienserver eigentlich schon zu lange. Außerdem haben sich die Möglichkeiten als so vielfältig erwiesen, dass es bisher auch keine Sättigungsgefühle beim Zuschauer gibt. Es ist sogar eher andersherum, viele Besucher von Shows und Events erwarten geradezu Bilder auf der Bühne - Künstler, Charts, Formen, Farben, Stimmungen . . .

Also doch eine logische Weiterentwicklung? Sieht so aus. Es war vielleicht auch nötig, für die mittlerweile doch sehr ähnlichen Shows mit Hunderten von Moving Lights Alternativen zu finden. Moving Lights, Moving Trusses - haben wir alle schon oft gesehen. Vielleicht zu oft? Auf jedem Fall wird auch die weitere Aufrüstung mit Moving Lights niemand mehr hinter dem Ofen rauslocken.

Neue Bilder und Formen sind also dringend erwünscht. Die Technik ist vorhanden. Medienserver sind ein wichtiger Bestandteil dieser Technik. Hier sollten jetzt aber die Entwickler ansetzen, um die letzten Kinderkrankheiten zu eliminieren. Dann könnte sich der Medienserver sogar zum unverzichtbaren Standardgerät entwickeln.

Herzlichst

Ihr Peter Blach

msm studio group europaweit erstes zertifiziertes Dolby Atmos Home Studio

Als Folge des stetig wachsenden Interesses an Dolby Atmos Produktionen will Dolby mit dem „Premier Studio Certification Program“ zuverlässige und höchste Qualität für den Endverbraucher gewährleisten. 

Die studio group bietet eine Dolby Atmos Regie, die die geforderten Vorgaben mit einem 9.1.4 Lautsprecher Set-up bestehend aus PMC IB2S (Left, Center, Right) und DB1S (Surround und Height) Lautsprechern sowie drei PMC SB100 Subwoofern und  einer HD-Video-Projektion mehr als erfüllt und damit für alle zukünftigen Anforderungen bestens gerüstet ist. Das präzise von dem international anerkannten Akustiker Jochen Veith eingemessene Studio gewährleistet eine transparente und homogene Klangqualität für alle musikalischen Herausforderungen.

Inhaber und  Geschäftsführer Stefan Bock: „Wir wollen uns dem Thema Dolby Atmos mit der nötigen Seriosität, mit Professionalität und einem hohen Qualitätsanspruch stellen. Unsere Kunden können sich darauf verlassen, dass sie bei uns im Studio eine definierte Wiedergabesituation vorfinden. Desweiteren kann der Endverbraucher sicher sein, dass die Mischung, die er zu Hause auf Blu-ray hört, exakt dem entspricht, was wir im Studio gemischt haben. Die Zertifizierung ist für uns eine Auszeichnung, die unseren professionellen Anspruch unterstreicht.“

Dolby Atmos Mischungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das Unternehmen sieht ein großes Potenzial bei Streaming Portalen, die anspruchsvolle TV-Produktionen mit einem Dolby Atmos Stream erstellen und senden. Auch die Zahl der auf Pure Audio Blu-ray veröffentlichten Musikproduktionen mit einer Dolby Atmos Mischung, werde weiter ansteigen.

Die msm studio group kann noch mit einem weiteren Vorteil punkten, denn das Blu-ray Authoring gehört ebenfalls zum Service-Portfolio des Studios. So können jeder Zeit Test-Blu-rays erstellt werden, mit denen das finale Klangergebnis sowie die Synchronität überprüft und bewertet werden können.

Stefan Bock: „Die Blu-ray können wir ebenfalls unter kontrollierten Bedingungen abhören.  Abgesehen davon verfügen wir über ein Consumer System und eine Soundbar, so dass wir heimische Abhörsituationen simulieren können.“

Zu den zahlreichen Referenzen im Musikbereich der msm studio group zählen schon heute Produktionen wie Peter Maffay „MTV unplugged“, Sarah Brightman „Hymn“ oder Beethoven „9 Symphonies – The 1977 Recordings“ mit den Berliner Philharmonikern und Herbert von Karajan (Deutsche Grammophon).

Weltweit sind mittlerweile mehr als 30 Musikproduktionen als  Pure Audio Blu-ray erschienen, die einen Dolby Atmos Stream enthalten. Produziert oder gemastert wurde ausschließlich bei der msm studio group.

Info: www.msm-studios.com