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People are people . . .

Mit einer Umfrage hat der StageReport versucht, die Abläufe bei der Personalsuche und -auswahl in der Eventbranche zu beleuchten. Dabei standen für uns sowohl die Meinungen der Personalverantwortlichen im Fokus als auch die Kosten, die für das Recruiting neuer Mitarbeiter entstehen. Interessant bei den Ergebnissen der Umfrage ist die Feststellung, dass die Branche strukturierter ist, als sie sich oft gibt. So ist beispielsweise die Verweildauer der Mitarbeiter unerwartet hoch, die Fluktuation gering. Daraus lässt sich eine gewisse Zufriedenheit ableiten, die in den Unternehmen dieser Szene vorherrscht. Dabei bietet ein Job in der Veranstaltungsbranche ja nicht nur Vorteile, denn der zeitliche Aufwand ist oft hoch bis sehr hoch - und das auch zu unpopulären Zeiten oder am Wochenende.
Weiterhin ist die Bereitschaft in den Firmen groß, für neue Mitarbeiter ordentlich zu investieren. Die Spannweite der Angaben geht dabei von 3.000 bis 25.000 Euro. Außerdem nimmt man sich Zeit für die Auswahl - bis zu acht Wochen.
Eigentlich waren diese Ergebnisse so nicht zu erwarten gewesen. Die Eventbranche ist demnach nicht nur hektisch und turbulent, sondern auch ein gefragter Anbieter von attraktiven Arbeitsplätzen, denen man die Treue hält.
Dass es den Unternehmen wirtschaftlich (wieder) gut geht, wie es in einschlägigen Umfragen jetzt zu lesen war, trägt wohl ebenfalls seinen Teil zur Beliebtheit bei.
Kein schlechtes Ergebnis.
Herzlichst
Ihr Peter Blach

Eventdienstleister-Ranking 2007

Bereits zum zweiten Mal hat der StageReport gemeinsam mit dem BlachReport (ebenfalls eine Publikation von AktivMedia) anlässlich des Jahreswechsels ein aktuelles Ranking der Eventdienstleister aufgestellt. Ermittelt haben wir die Daten durch eine Umfrage unter Auftraggebern und Insidern mit Erfahrung in der Livekommmunikation. Wir wollten mit unserem Ranking ein Votum der Marktteilnehmer bekommen und erfahren, wie die Meinungen über die jeweiligen Leistungspartner ausfallen. Gewundert haben uns bei der Auswertung der Antworten, wie wenige Dienstleister tatsächlich eine bundesweite Bedeutung haben. So waren die Unterschiede zwischen den einzelnen Positionen auf den ersten Plätzen völlig eindeutig, während es außerhalb der Top Ten sehr diffus wurde. Natürlich gab es wesentlich mehr Nennungen als die jetzt veröffentlichten, die Ungenannten konnten aber oft nur einzelne Stimmen verzeichnen.
Vielleicht sollte sich das eine oder andere Unternehmen doch noch mehr mit der eigenen Vermarktung und der Außendarstellung beschäftigen. Dann klappt es auch mit den Auftraggebern . . .
Herzlichst
Ihr Peter Blach

Live Entertainment im Aufwind

Während die Musikfirmen um Luft schnappen und Jahr für Jahr rückläufige Zahlen für verkaufte Tonträger vermelden, kann das Live Business weiter mit Zuwächsen glänzen. So hat laut Billboard allein im dritten Quartal das nordamerikanische Live-Geschäft um 10,5 Prozent zugelegt - das entspricht rund 1,4 Milliarden Euro. Diese Entwicklung schwächte sich zwar im Vergleich zum ersten (plus 28%) und dem zweiten Quartal (plus 20%) etwas ab, ist aber dennoch mehr als phänomenal. Auch in Deutschland ist Live Entertainment zu einer Branche mit steigender Bedeutung geworden. So hat Veranstalter Marek Lieberberg gerade drei weitere Zusatztermine in Bremen, Erfurt und Nürnberg für die im kommenden Jahr anstehende Tournee von Herbert Grönemeyer gemeldet. Mehr als 500.000 Tickets wurden bereits für die Shows verkauft, die am 24. Mai in Leipzig starten und voraussichtlich am 27. Juni in Bern enden.
Nicht ganz so glamourös, aber immens erfolgreich sind auch die „volkstümlichen Musikanten". Zitat aus einem „Spiegel"-Bericht vom 30. Oktober 2006: „Während das Popgeschäft kriselt, erweist sich ausgerechnet die vielfach verspottete Volksmusik als krisenfest. Sie verspricht ihrem treuen Publikum eine stets heile Welt mit Happy End - in unzähligen Fernsehshows und alljährlich vor rund 50 000 Fans beim Fest der Kastelruther Spatzen". Karl Moik, die Flippers und andere können der Nachfrage kaum gerecht werden.
Unabhängig von diesen Box Office-Entwicklungen hat sich über Jahre eine stabile und funktionsfähige Branche in Deutschland entwickelt, die - anders als noch vor zehn Jahren - mit Veranstaltungen jeder Größenordnung umgehen kann. Designer wie Jerry Appelt oder Olli Olma haben bewiesen, dass man nicht aus den USA oder England kommen muss, um große Live-Shows oder TV-Events gestalten zu können, gut ausgestattete Eventdienstleister wie Procon oder auch satis&fy sind weltweit für die Qualität ihrer Produktionen bekannt. Und im Ausbildungsbereich für Entertainment-Technologie nimmt Deutschland nach zögerlichem Beginn mittlerweile wahrscheinlich einen Spitzenplatz ein.
Die Entwicklung ist spannend - und ein Ende noch nicht abzusehen.
Herzlichst
Ihr Peter Blach

Robuste Entwicklung?

Das Jahr scheint so versöhnlich zu enden wie es begonnen hat. Erinnern Sie sich noch: Im Januar meldeten die Gazetten Anzeichen für eine positive Entwicklung (unter anderem der StageReport in der Ausgabe 1-06), der Sommer stand im Zeichen kollektiver Hochstimmung (wenn wir doch bloß nicht gegen Italien verloren hätten . . .) und jetzt melden die Wirtschaftsweisen gar einen „robusten Aufschwung bis 2009". Das macht Hoffnung und wird sowohl den Vertrieben als auch den Eventdienstleistern gut tun. Wenn sich denn die Zukunft so positiv darstellt, sollte man die Chance nutzen und die Frage stellen, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Das letzte Mal, als es dieser Branche gut ging, entwickelte sich die Aus- und Weiterbildungsszene, die sicherlich einen Meilenstein darstellt. Und jetzt? Es gibt eine funktionierende Medien- und Messelandschaft, die etablierten Anbieter sind durchstrukturiert und gut aufgestellt, die Mitarbeiter qualifiziert und motiviert (okay, möglicherweise mit Ausnahmen), die Aufgaben und Projekte ambitioniert und anspruchsvoll.
Was fehlt denn dieser Branche? Einerseits die Möglichkeit, sich in regelmäßigen Abständen zwanglos auszutauschen, andererseits eine funktionierende Plattform für Stellenangebote und Stellengesuche. Wäre doch schon, wenn sich hier etwas ergeben würde.
Herzlichst
Ihr Peter Blach
P.S.: Nicht zu vergessen: Ein frohes Weihnachtsfest für Sie und ein erfolgreiches 2006.

Messe + Marketing

Messe + Marketing lautet der Titel einer neuen Line Extension vom BlachReport, die in der zweiten Novemberhälfte erstmalig erscheinen soll. Der BlachReport ist die Schwesterzeitschrift des StageReport, erscheint ebenfalls bei AktivMedia und berichtet 14-tägig über Marketing-Events. Mit dem BlachReport Messe + Marketing wollen wir das erfolgreiche Konzept dieser Publikation auch für eine Zielgruppe anbieten, die sich mit der Planung und Durchführung von Messen und Ausstellungen beschäftigt, Designs und Gestaltungsmöglichkeiten entwickelt, Hintergründe erkennen will und muss sowie Markenarchitekturen realisiert beziehungsweise sich mit Corporate Architecture auseinandersetzt. Als Leser vom BlachReport Messe + Marketing haben wir Aussteller und Veranstalter ebenso im Visier wie die Marketingspezialisten und Kreativen in Unternehmen, Agenturen und Dienstleistungsunternehmen.
Wir haben uns dieses Projekt vorgenommen, weil wir die Messe- und Ausstellungsthematik in unseren bestehenden Publikationen nicht adäquat „unterbringen" konnten. Der Themenkomplex ist zu umfangreich, um auf einigen wenigen Seiten abgehandelt werden zu können. Das Konzept unserer Zeitschriften ist darauf angelegt, Informationen kompakt und übersichtlich darzustellen. Wir machen - bezogen auf den Umfang - „dünne" Zeitschriften und wollen das auch nicht ändern.
In der ersten Ausgabe vom BlachReport Messe + Marketing stellen unter anderem einen Messestandcheck vor, der zu einem regelmäßigen Bestandteil im Heft werden soll. Geplant ist, einen Messestand, der jeweils von der Redaktion ausgewählt wird, unter Berücksichtigung eines definierten Kriterienkataloges zu „bewerten". Der Besuch des Messestandes erfolgt anonym durch einen unserer Mitarbeiter.
Bitte fordern Sie bei Interesse ein kostenloses Exemplar der Erstausgabe vom BlachReport Messe + Marketing an. BlachReport Messe + Marketing soll Ende November erstmals erscheinen.
Herzlichst
Ihr Peter Blach