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IP-Ninjar Warrior von IDK bei Videlco

Ein aktueller Trend in der AV-Branche ist der auf Netzwerktechnik basierende Lösungsansatz für das Übertragen, Verteilen und Schalten von Signalen AV-over-IP. Kreuzschienen, Scaler, Seamless Switcher, Videowall-Controller und Multiviewer können nunmehr durch ein SDVoE- (Software Defined Video Over Ethernet) System, dessen Backbone ein 10G-Ethernet-Switch bildet, ersetzt werden. Teure Einzelkomponenten für verschiedene Aufgabenstellung müssen damit nicht mehr separat beschafft und gewartet werden. Alle Anwendungen werden stattdessen durch die entsprechenden Funktionen einer Steuersoftware, die mit den Endpunkten eines SDVoE-Netzwerks kommuniziert, virtuell abgebildet.

Diese Technologie findet sich auch in den jetzt neu vorgestellten IP- Ninjar Warrior des japanischen Herstellers IDK. IP-Ninjar Warrior besteht aus Transmittern und Receivern mit LWL-Anschlüssen sowie einer zusätzlichen Control Box mit Steuersoftware. Es vereint alle Funktionen des SDVoE-Standards und mehr in robusten Halb-19“-Gehäusen. Die Geräte können als 4K-/UHD-Extender Punkt-zu-Punkt oder zusammen mit einem 10-GbE-Switch sowie der Control Box als Matrix betrieben werden. Auf einer HE sind Anschlüsse für HDMI 2.0, Glasfaser (10G), Cat (1G), RS-232, Audio und Spannungsversorgung jeweils in Neutrik-Ausführung vereint. Das Gehäuse ist sehr einfach im 19“-Rack oder mittels Clamps an der Truss zu befestigen.

Besonders die verlust- und nahezu latenzfreie (20 bis 50 Mikrosekunden) Übertragung von HDMI-2.0-Signalen mit einer Auflösung von bis zu 4096 x 2160@60Hz (4:4:4) zeichnet die IP-Ninjar-Plattform aus, was sie zur Lösung für lippensynchrone AV-Übertragungen macht. Auch für das Bespielen von großformatigen Videowalls ist die IP-Ninjar-Plattform durch die in den Empfängern integrierten Scaler geeignet.

Über die symmetrisch ausgelegten Schnittstellen können Audiosignale parallel zu den Videosignalen geroutet und (de-)embedded werden. Außerdem steht an jedem Endpunkt eine 1-GbE-LAN-Buchse zur Verfügung, zu7m Beispiel für optionale USB-Wandler, Dante-Audio oder die Übertragung von Mediensteuerungsbefehlen.

IP-Ninjar Warrior ist beim deutschen Distributor Videlco Europe Limited erhältlich.

Info: www.videlco.eu

 IP-Ninjar Warrior (Foto: IDK)

130 Zoll Quad-LED Display von Optoma

Das 130 Zoll Full HD LED-Display bietet eine schnelle und leichte Installation. Mit einem einfachen Drei-Schritte-Vorgang wird die benötigte Montagezeit reduziert. Der FHDQ130 wird vorkonfiguriert und vorkalibriert geliefert. Damit ist natürlich eine erhebliche Zeitersparnis bei der Installation und Inbetriebnahme gegeben. Gleichzeitig ist sichergestellt, dass das Bild für den sofortigen Einsatz optimiert wird. Das Display ist beispielsweise bei Kindermann zu bekommen.

Das LED-Display verfügt über zahlreiche Anschluss- und Steuerungsmöglichkeiten. Unter anderem Dual-HDMI, USB, RS232 und HDBaseT. Darüber hinaus können Anwender die Connect Q-App von Optoma nutzen, um das Display von ihrem Smartphone oder Tablet aus zu steuern oder auch die Inhalte des integrierten Media Players zu verwalten.

Mit einem umweltfreundlichen Standby-Modus, der den ErP-Vorschriften entspricht und der Möglichkeit, das Display von einem zentralen Steuerungssystem aus zu verwalten, wird der Stromverbrauch reduziert, was Energiekosten spart.

Das Display bietet neben Full HD-Auflösung einen Kontrast von 5000:1, einen Helligkeitswert von 600 cd/m² und einen 1,5 mm Pixelpitch. Das Gewicht liegt bei 125 kg.

Info: www.kindsermann.de

FHDQ130 (Foto: Kindermann)

 

 

Philips PDS präsentiert AR-App für Displayauswahl

Mit der neuen ARc App von Philips Professional Display Solutions lässt sich darstellen, wie die Installation eines Displays auf verschiedenen Wandgrößen oder Wandarten aussehen würde. Die Augmented Reality-Tools werden über ein verbundenes Tablet oder Smartphone gesteuert. Mit der Kamera des jeweiligen Geräts wird der gewünschte Bereich abgebildet und vermessen. Der User wählt anschließend unter den auf der virtuellen Wand dargestellten Displays, das für ihn am besten geeignete aus. Die App kann die Wand sogar automatisch mit mehreren Displays bestücken, damit User eine Videowand ganz ohne Leiter oder Spezialwerkzeug konfigurieren können.

Martin Ware von Philips PDS: „ARc ist ein großartiges Beispiel für die Arbeit, die unsere Teams leisten, um den AV-Markt immer neu zu inspirieren und mit Innovationen voranzugehen. Wir waren begeistert von dem wirklich positiven Feedback, das wir nach der Markteinführung von unseren Partnern erhalten haben. Und sie alle sind nun daran interessiert, mit dieser neuen und äußerst nützlichen, vom Philips Professional Display Solutions-Team entwickelten Technologie zu arbeiten.“

Die ARc App von Philips Professional Display Solutions kann über den App Store hier oder im Google Play Store hier heruntergeladen werden.

Info: https://www.philips.de/p-m-pr/professional-displays

Arc App (Foto: Philips)

Neues 55 Zoll UHD-Display von NEC

Der MultiSync V554Q ist die neueste Ergänzung des UHD-Portfolios von NEC. Das 55-Zoll-Display eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen in Unternehmen, im Einzelhandel, in Kontrollräumen, der Systemgastronomie sowie für DooH-Installationen.

Eine UHD-Auflösung wartet im Vergleich zu Full HD mit einer höheren Pixeldichte (3.840 x 2.160 im Vergleich zu 1.920 x 1.080) sowie einer besseren Lesbarkeit aus sehr weiten, aber auch sehr kurzen Betrachtungsabständen auf. Das zahlt sich vor allem bei Digital-Signage-Lösungen sowie beim Einsatz in Besprechungsräumen, für die Zusammenarbeit, bei technischen und sehr detailreichen Präsentationen oder CAD-Anwendungen aus.

Weil die Preise für UHD laut NEC weiter sinken, sei das Format mittlerweile sogar für kleinere Display-Größen erschwinglich, heißt es. Auch die Branchenanalysten von Futuresource Consulting prognostizieren der UHD-Technologie einen starken Zuwachs. Demnach werde der EMEA-Markt für 55-Zoll-UHD-Displays im Laufe des Jahres um mehr als 50 Prozent zunehmen.

Der neue V554Q verfügt außerdem über eine integrierte SpectraView-Engine. Sie sorgt für eine zuverlässige Farbwiedergabe und flexible Kalibrierungsfunktionen. Das ermöglicht eine simple Installation und einfache Steuerung der visuellen Parameter. Das Display ist zudem kompatibel mit der Open Modular Intelligence (OMi) von NEC. Damit können Anwender die Leistung ihres Displays jederzeit verbessern, indem sie einfach einen der OPS-Einschubcomputer von NEC für mehr Rechenkapazität, ein Raspberry Pi Compute Module oder Signalschnittstellen für die Zuspielung von Inhalten einbinden.

„Der Display-Markt entwickelt sich in eine spannende Richtung: In den nächsten zwölf Monaten wird UHD-Auflösung zunehmend auf kleinere Displays mit einer Größe von weniger als 60 Zoll zum Einsatz kommen,” sagt Martin Lienau, Produktmanager Large Format Displays bei NEC Display Solutions Europe. „NEC verfügt jetzt bereits über drei 55-Zoll-Large-Format-Displays, die UHD unterstützen. Der V554Q ist unser jüngster Neuzugang. Kürzlich kam der E557Q auf den Markt. Darüber hinaus bieten wir das interaktive NEC InfinityBoard in 55 Zoll an. So werden wir der wachsenden Nachfrage in diesem Segment gerecht.”

Info: www.nec-display-solutions.com

V554Q (Foto: NEC)

Neue Epson Geräte beim Dry Hire-Unternehmen Bildkraft

Der Dresdner Dry Hire-Anbieter Bildkraft erweitert sein Sortiment an Projektionstechnik. Der Epson EB-L1755U und der kompakte EB-L615U bieten laserscharfe, zuverlässige Bilder und flexible Installationsoptionen.

Die neuen Projektoren im Bildkraft-Portfolio verbinden LCD-Technologie mit einer Laser-Phosphor-Lichtquelle. Zudem verbaut Epson in den Apparaten ausschließlich anorganische Bauteile. Das soll Zuverlässigkeit und Beständigkeit erhöhen.

Von den Vorzügen der neuen Technologie ist das Dresdner Unternehmen überzeugt: „Wir freuen uns, unseren Kunden das Potenzial dieser Technik jetzt in großem Maßstab anbieten zu können. Die Epson-Projektoren sind eine optimale Ergänzung unseres umfangreichen Bestands an Panasonic DLP-Lampen und Laser-Projektoren, erklärt Bildkraft-Inhaber Jörg Heinze.

Der Epson EB-L1755U bietet 15.000 Lumen, 4K-Enhancement-Technologie und WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel). Der 3LCD-Laserprojektor fabriziert lebendige Farben, Detailreichtum und gestochene Schärfe.

Das Gerät ist außerdem in jede Richtung installierbar, eine integrierte Kamera unterstützt bei der exakten Kalibrierung. Zudem verfügt der Projektor über umfangreiche Geometrie- und Blending-Einstellmöglichkeiten für Mehrfachprojektionen.

Der EB-L615U liefert via 3LCD-Technologie lebendige Projektionen, eine hohe Farbhelligkeit bei 6.000 Lumen und WUXGA 1.920 x 1.200-Auflösung. 360°-Installation, geräuscharmer Betrieb, Lens-Shift-Funktion sind weitere Features.

Info: www.bildkraft.tv

Epson EB-L1755U(Foto: Epson)