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Weiteres Display aus der XHB-Reihe von Peerless-AV

Peerless-AV bringt ein neues Xtreme-High-Bright-Outdoor-Display mit 65 Zoll Größe auf den Markt. Das Gerät bietet ein Allwetter-IP66-Design und das patentierte Dynamic Thermal Transfer-System. Das neue Modell ist mit einem optisch gebundenen Display konstruiert; das Deckglas ist hierbei mit dem Panel verklebt, um Blendung zu vermeiden. Ein Einsatz bei direkter Sonneneinstrahlung wird damit möglich.

Mit einem Betriebstemperaturbereich von -35 bis 60 Grad Celsius sind Xtreme Displays dergestalt konzipiert, dass sie auch in problematischeren Umgebungen das ganze Jahr über im Freien ohne Einschränkungen funktionieren. Der integrierte Umgebungslichtsensor des Displays passt die Helligkeit des Displays automatisch an, um den Stromverbrauch zu optimieren.

Info: www.peerless-av.com

XHB-Reihe (Foto: Peerless-AV)

Neue PTZ-Kamera für Live-Remote und Studioaufnahmen

Die neue integrierte PTZ-Kamera AW-UE100 von Panasonic unterstützt eine Vielzahl von IP-Übertragungsprotokollen, einschließlich NDI mit hoher Bandbreite, NDI|HX und SRT (Secure Reliable Transport). Neben einem neu entwickelten Direktantriebsmotor für reibungslose Schwenk- und Neigebewegungen zeichnet sich die neue Kamera durch Flexibilität bei der Installation, geringes Rauschen und hochauflösende Bilderfassung aus. Damit eignet sie sich für Live-Remote- und Studioaufnahmen im Rahmen von Übertragungen, Aufführungen sowie Firmen- und Sportveranstaltungen.

Mit ihrem 1/2,5-type 4K-MOS-Sensor liefert die AW-UE100 UHD 4K/60p-Videos über eine Vielzahl von Schnittstellen, einschließlich 12G SDI, 3G SDI, HDMI und IP. Dank ihrer Leistungsmerkmale eignet sich die Kamera für Aufnahmen in engen Räumen, aber auch großen Veranstaltungsstätten. Durch ihr Weitwinkelobjektiv mit einem horizontalen Blickwinkel von 74,1 Grad lässt sich ein großer Bereich von begrenzten Installationsmöglichkeiten aus erfassen. Für eine hohe Bildqualität bei langen Brennweiten sorgt wiederum ein 24-facher optischer Zoom, so dass auch Aufnahmen in großen Innenräumen möglich sind.

Um Live-Videoübertragungen mit geringer Latenz zu ermöglichen, bietet die AW-UE100 NDI mit hoher Bandbreite für die Übertragung von 4K/60p-Videos mit Geschwindigkeiten von circa 250 Mbps und von Full-HD-Videos mit rund 100 Mbps über ein einziges LAN-Kabel. Darüber hinaus sind dank NDI|HX mit hoher Effizienz und niedriger Bandbreite auch Videoübertragungen bei niedrigen Bitraten möglich. SRT (Secure Reliable Transport) sorgt selbst in instabilen Netzwerkumgebungen für die stabile Übertragung von Video in hoher Qualität. Aufgrund einer RTMP/RTMPS-Funktion ist zudem das direkte Streaming über ein einziges Kabel an Live-Übertragungsdienste wie YouTube Live und Facebook Live möglich.

Der FreeD-Ausgang der AW-UE100 erlaubt die Verbindung mit AR/VR-Systemen und den Einsatz von Kamera-Tracking-Informationen (Schwenken/Neigen/Zoomen/Fokus/Blende), um einfach Systeme ohne Encoder aufzubauen. Die Einbeziehung des Direktantriebs mit Rollkompensation erhöht die Laufruhe bei Schwenk-/Neigevorgängen.

Der Schwenkbereich der Kamera beträgt ±175°, der Neigebereich -30° bis 210°. Weitere Hauptmerkmale sind ein ND-Filter mit vier Positionen, ein Nachtmodus für Infrarotaufnahmen sowie PoE++ Stromversorgung Support.

Die AW-UE100 wird ab dem dritten Quartal 2020 erhältlich sein

Info: business.panasonic.de

AW-UE100 (Foto: Panasonic)

Update für das Steuerungssystem VSM von Lawo

Lawo stellt mit dem Release 2020-2 umfangreiche Erweiterungen der Steuerung für das IP-basierte Broadcast Steuerungssystem VSM vor.

Die neue Flow State Master-Funktionalität macht VSM zum Master für den True Status im Flow Routing. Damit stellt VSM sicher, dass sich eine IP-Infrastruktur jederzeit und unter allen Umständen in einem deterministischen Routing-Zustand befindet. VSM kann diesen Zustand nach teilweisen oder vollständigen Ausfällen der Netzwerkinfrastruktur automatisch wiederherstellen, was eine höhere Betriebssicherheit in IP-Produktionsumgebungen bedeutet.

In Produktionsbereichen mit mehreren Studios, in denen sich Set-ups häufig ändern, erlaubt die neue Wallboxing-Funktionalität, bereits angemeldete Geräte innerhalb einer API-gesteuerten IP-Infrastruktur zu bewegen, ohne IP-Signale zu verlieren. Gerade in größeren Produktionsanlagen werden beispielsweise Stageboxen, Monitore oder Teleprompter zwischen Studios verschoben. Wallboxing stellt sicher, dass diese IP-Verbindungen wiederhergestellt werden, sobald ein Gerät am neuen Standort an einen Switchport angeschlossen wird.

Mit Network Bridging können zwei oder mehrere unabhängige VSM-gesteuerte Installationen überbrückt werden, um die gewünschten Quellen gemeinsam zu nutzen – und das bei minimalem Konfigurationsaufwand sowie weitestgehender Bedienung im Frontend. Benutzer, die im signalgebenden System arbeiten, markieren Quellen als „gemeinsam genutzt“, während Benutzer des anderen Systems Zugang zu diesen Signalen für den lokalen Einsatz erhalten. Die Verwendung von Tieline-Verbindungen zwischen den Systemen wird automatisch und unmerklich von VSM auf der Grundlage des tatsächlichen Signalverbrauchs verwaltet. Typische Anwendungen sind landesweite Verbindungen zwischen Anlagen, zwischen Ü-Wagen und Sendehäusern und verstärkt zwischen zwei oder mehreren Ü-Wagen.

Das neue VSM Release 2020-2 ist ab diesem Sommer verfügbar.

Info: www.lawo.com

LCD-Videowall-Displays von Panasonic

Im Mai launcht Panasonic in Europa seine Flaggschiffe unter den Videodisplays, die LCD-Videowall-Displays der VF2-Serie. Die VF2H- und VF2-Displays liefern dank ihrer schmalen Rahmen nahezu nahtlose Multiscreen-Bilder.

Die schmalen Rahmen der VF2H- und VF2-Serie reduzieren den Abstand von Bild-zu-Bild auf nahezu unsichtbare 0,88 mm (0,035"). Selbst bei der Ansicht aus kurzer Entfernung sind die Bildschirmränder deshalb fast nicht wahrnehmbar, was zu nahtlosen Großformatbildern führt.
Die beiden 55-Zoll-LCD-Modelle mit rahmenlosen Direct-LEDs haben eine Leuchtdichte von 700 cd/m² (Modell VF2H) beziehungsweise 500 cd/m2 (Modell VF2) und liefern damit höchste gleichmäßige Leuchtkraft. Um eine klare Sicht aus jedem Winkel zu gewährleisten, verfügen beide über eine Entspiegelung auf dem IPS-Panel, der das Sonnenlicht und Licht von Innenbeleuchtungen zerstreut und externe Reflexionen unterdrückt.

Jeder Multi-Screen-Bildschirm ist vorkalibriert, um Farbunterschiede auf ein Minimum zu reduzieren und so rund um die Uhr eine gleichbleibend lebendige Bildqualität und ein einfaches Set-up zu gewährleisten. Mit Hilfe der automatischen Helligkeitsanpassung korrigieren beide LCD-Videowall-Displays eigenständig die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung, um länger eine hohe Kontrastleistung bei optimierten Leistungsniveaus zu erzielen.

Die Displays verwenden für eine einfache Installation und Konfiguration Digital Link. Basierend auf dem HDBaseT-Standard unterstützt Digital Link die Übertragung von Audio-, Video- und Steuersignalen über große Entfernungen und kann auch für Daisy-Chain-Anzeigen über ein einziges LAN-Kabel verwendet werden. Dadurch werden Video-Splitter und andere Routing-Geräte überflüssig.

Damit die Anzeige der Displays zuverlässig funktioniert, sind Ausfallsicherungen mit eingebaut. Wenn die Haupt-Video- und Audiosignale unterbrochen werden, schaltet das System sofort auf alternative Signalquellen um. Sobald die Hauptsignale wiederhergestellt sind, wird das Originalbild angezeigt. Dadurch eignet sich die Serie gut für den Einsatz in Anwendungen, bei denen eine unterbrechungsfreie Wiedergabe erforderlich ist.

„Die VF2-Serie liefert großformatige Bilder mit unglaublicher Qualität. Die Modelle kombinieren unser führendes Design mit Zuverlässigkeit sowie einfachster Installation und Konfiguration“, sagt Eduard Gajdek, Field Marketing Manager DACH bei Panasonic Visual System Solutions.

Info: www.business.panasonic.co.uk

Videowall-Displays (Foto: Panasonic)

Riedel erweitert MediorNet-Portfolio umfangreich

Riedel Communications hat die MediorNet-Produktfamilie um neue Tools ergänzt. 13 neue Hardware-Produkte und neun neue Software-Apps für dezentrales Routing, Processing und Multiviewing hat das Unternehmen entwickelt.

Als erste neue Hardware-Innovation enthüllte Riedel mit MediorNet MicroN UHD den großen Bruder der preisgekrönten Videotransport- und Processinglösung MicroN. Aufbauend auf Riedels Konzept software-definierter und verteilter Hardware erweitert MicroN UHD die MediorNet-Plattform um mehr Bandbreite, mehr I/O, und mehr Rechenleistung. Dank 12G-SDI-Schnittstellen bietet der neue Node native Unterstützung von UHD-Signalen und konzentriert bis zu 48 Videosignale in nur 1HE bei 400G-Backbone-Konnektivität.

Die enge Zusammenarbeit zwischen den Riedel-Teams aus Wuppertal und Montreal (ehemals Embrionix) brachte die MediorNet-Produktreihen MuoN, VirtU und FusioN hervor. Diese neuen Processing-Module basieren auf ultrakompakten SFP-Technologien und runden das Riedel Video-Portfolio mit Full-IP-Lösungen ab. „Seit Embrionix Ende letzten Jahres zur Riedel-Familie gestoßen ist, haben wir intensiv daran gearbeitet, ihre leistungsstarken Technologien in unser Video-Produktportfolio zu integrieren. Monate harter Arbeit gipfeln nun in diesen flexiblen und leistungsstarken Produkten, die die Signalverteilung und -verarbeitung im Broadcast- und Eventmarkt revolutionieren werden“, so Thomas Riedel, CEO, Riedel Communications. „Wir sind wirklich stolz auf diese Teamleistung und freuen uns, mit der MuoN-, VirtU- und FusioN-Serie unsere Vision für die Zukunft der Videonetzwerke präsentieren zu können.“

Herzstück der neuen MediorNet-Produkte ist die innovative MuoN SFP-Technologie. MuoN SFPs sind steckbare Gateway- und Processing-Module in einem kompakten Formfaktor, die in VirtU-Frames oder COTS IP-Switches verwendet werden können. Die software-definierte MuoN-Hardware ist mit einer Auswahl von I/O-Konfigurationen erhältlich, darunter BNC, Glasfaser oder HDMI, und kann mit einer Vielzahl verschiedener Apps bespielt werden. So verwandelt eine einfache Änderung der Software-Lizenz die SFPs in Up/Down/Cross-Konverter, JPEG-2000/XS-De/-Encoder, Audio-Router oder Multiviewer.

Riedels Video-Portfolio wird zudem durch die Produktreihen VirtU und FusioN erweitert. Die VirtU IP-Core-Plattform konzentriert eine große Anzahl von Riedel MuoN SFP-Prozessoren in nur 1HE und kann als Bulk-Gateway sowie als Processing-Einheit fungieren. Darüber hinaus führt Riedel mit der FusioN-Serie drei kompakte Signalverarbeitungsgeräte ein, die mit diversen Software-Apps konfigurierbar sind. Aufgrund ihres kleinen Formfaktors und des geringen Stromverbrauchs können FusioNs in der Nähe von Signalquellen oder -senken platziert werden, und so für Effizienzgewinne in jeder Produktionsumgebung sorgen.

„All diese vielseitigen neuen Geräte sind durch zwei Schlüsselmerkmale vereint, die unsere Philosophie für Medieninfrastrukturen von Anfang an bestimmt haben: Sie sind distribuiert, und sie sind software-definiert“, so Jan Eveleens, Director Business Development bei Riedel Communications. „Mit diesen neuen Lösungen, die ein breites Spektrum unterschiedlicher Funktionen und Anwendungen abdecken, können wir unseren Kunden eine noch umfassendere Migrationsstrategie in die IP-Welt bieten.“
Neben neuer software-definierter Hardware hat Riedel auch eine Reihe brandneuer Apps für Up/Down/Cross-Konvertierung, Encoding/Decoding, Audio-Routing und Multiviewing sowie eine Reihe von IP-Gateway-Apps auf den Markt gebracht.

Info: www.riedel.net

Neue Produkte der MediorNet-Familie (Foto: Riedel)