Abo bestellen
Newsletter bestellen

Sony präsentiert neuen Virtual Production-Service

Sony Professional Solutions Europe hat mit Sony Virtual Production einen On-Demand-Cloud-Produktionsservice vorgestellt, der ein vollständiges Toolset für die Erstellung und Ausstrahlung von Inhalten über mehrere Plattformen hinweg bereitstellt. Die Präsentation erfolgte kürzlich anlässlich des Red Bull Alpenbrevet, einem Motorradrennen im schweizerischen Sarnen.

Die Lösung ermöglicht einen reibungslosen Produktionsworkflow mit Zugang zu einem cloudbasierten, professionellen Bildmischer und einer anschließend schnellen Bereitstellung der Bilder auf sozialen Netzwerken, Websites, Apps oder CDN-Plattformen.

Auf der eintägigen Veranstaltung verwendete Red Bull Schweiz die Virtual-Production-Lösung von Sony, um einen Live-Stream des gesamten Rennens auf seinen Social-Media-Kanälen bereitzustellen. Da das Rennen in den Schweizer Bergen stattfand, stellt der Einsatz einer Produktionsinfrastruktur vor Ort eine große Herausforderung dar. Dank der cloudbasierten Dienste und der 4G-Konnektivität von Virtual Production konnte Red Bull die gesamte Veranstaltung mit wenigen Camcordern und einem einzigen Laptop für den Zugriff auf die grafische Benutzeroberfläche des Bildmischers aufzeichnen und ausstrahlen.

Das Angebot von Virtual Production von Sony lässt sich leicht zusammenfassen: Benutzer zahlen nur für das, was sie benötigen und wenn sie es benötigen. Der selbst entwickelte Service wurde entworfen, um die Kosten von Live-Produktionen zu senken und Filmemachern zu ermöglichen, ihre Reichweite und Umsätze zu steigern. Produktionsteams benötigen nur ihre Kameraausrüstung. Sie können sich dann bei ihren persönlichen Virtual Production-Portalen anmelden, ihre Kameras synchronisieren und Inhalte auf einer „Pay-As-You-Go“-Basis ausstrahlen.

Die Kamerateams vor Ort verwenden Funksender, um Inhalte an den virtuellen Videomischer zu senden, der in der Cloud über Amazon Web Services gehostet wird. Gleichzeitig wird ein Bildmischer über einen gewöhnlichen Webbrowser  an einem beliebigen Standort beim Virtual Production Service angemeldet. Der Benutzer kann das Kamerabild verändern, Grafiken, Logos und Untertitel hinzufügen und das Ergebnis schnell auf unterschiedlichen Plattformen bereitstellen, wie etwa YouTube und Facebook Live. Hierfür wird keine weitere Software benötigt.

„Sony hat sich zum Ziel gesetzt, Kunden wie Red Bull zu unterstützen, ihre Marken und Zielgruppen zu erreichen und aufzubauen“, erklärt Stuart Almond, Head of Marketing and Communications, Media Solutions bei Sony Professional. „In einer Zeit sich verändernder Sehgewohnheiten, in der mehrere Bildschirme und Plattformen genutzt werden, müssen sich Medienunternehmen neue Technologien und Dienste zu Eigen machen, die den Wert von Inhalten erhöhen und die Zielgruppen auf neue und aufregende Weise ansprechen. Virtual Production zielt genau hierauf ab. Das von Red Bull veranstaltete Alpenbrevet war die ideale Veranstaltung, um die neue Lösung auf Herz und Nieren zu prüfen und unseren Kunden zu zeigen, was die Lösung ihnen bieten kann.“

 

Virtual Production schließt die Lücke zwischen den traditionell schweren Live-Produktionslösungen von Fachleuten und den Benutzeranwendungen zum Live-Streaming. Durch die einzigartige Flexibilität des Service können mehr Veranstaltungen übertragen und ein professionelles Programm geboten werden, da die Kernproduktion in der Cloud gehostet wird.

Der Virtual Production-Service von Sony steht in Europa ab September 2018 zur Verfügung.

Info: pro.sony.de

 

Large Format Displays der MultiSync V-Serie von NEC

NEC Display Solutions Europe präsentiert Large Format Displays der MultiSync V-Serie in drei neuen Größen: Die Displays mit Bildschirmdiagonalen von 75 und 86 Zoll sind ab sofort verfügbar, der 98-Zöller kommt aktuell auf den Markt. Die neuen Modelle überzeugen durch eine natürliche, scharfe Bildwiedergabe. Sie eignen sich insbesondere für den Einsatz im Einzelhandel, in Freizeiteinrichtungen, Museen und Konferenzräumen sowie in der Fertigung, im Maschinenbau oder der Gastronomie.

In Digital-Signage-Installationen und bei Präsentationen erzeugen die neuen Modelle der V-Serie ein visuelles Erlebnis. Sie verfügen über UHD-Auflösung und ermöglichen einen sorgenfreien Betrieb bei niedrigen Gesamtbetriebskosten. Anwender profitieren von großen digitalen Flächen für ihre Werbung, Vorträge oder andere Inhalte.

Die SpectraView Engine von NEC bietet umfassende Steuerungsmöglichkeiten von Helligkeit, Farbwiedergabe, Gamma und Uniformität. So können Anwender die Farbe exakt an ihre Bedürfnisse anpassen und CI-Richtlinien erfüllen. Dank einer Helligkeit von 500 cd/m2 und reflexionsarmer Oberflächenbeschichtung sind Inhalte bei normalen Lichtverhältnissen jederzeit gut erkennbar. Das moderne, schlanke Design der Displays fügt sich optimal in jede Umgebung ein.

„Unternehmen in jeder Branche wollen Displays einsetzen, die tolle Bilder erzeugen bei einfacher Bedienung und geringen Kosten”, so Erik Elbert, Product Manager Large Format Displays bei NEC Display Solutions Europe. „Mit der neuen V-Serie als leistungsstarke und zukunftssichere UHD-Lösung erfüllen wir diesen Wunsch.”

Die Modelle verfügen über die Plattform Open Modular Intelligence (OMi) von NEC. Sie ermöglicht nahtlose Verbindungen zwischen Bildquelle und Display und sorgt so für leistungsstarke, maßgeschneiderte und zukunftssichere Digital-Signage-Lösungen.

„Anwender können die Displays über OPS-Slot-in-PCs und Rasperry Pi Compute Module bequem um zusätzliche Rechenleistung erweitern und um Content-Feed-Funktionen ergänzen. Das macht es ihnen noch einfacher, kundenspezifischen Content zu zeigen”, so Elbert weiter. „Herausragende Bildqualität auf extrem großen Flächen, die gleichzeitig leicht zu verwalten sind – damit bieten wir die perfekte Lösung für eine Vielzahl von Unternehmen, Branchen und Anwendungen.”

Alle Produkte der neuen V-Serie sind mit der Gerätemanagement-Software NaViSet Administrator 2 ausgestattet. Sie ermöglicht es Anwendern, die Displays zentral zu verwalten und Ausfallzeiten für Wartungsarbeiten sowie Betriebskosten zu reduzieren.

Info: www.nec-display-solutions.com

98“ Gerät (Foto: NEC)

Neue Einstiegs-Workstation C1 von XI-Machines

Die XI-Machines GmbH aus Hamburg hat ihre Modellpalette um die neue C1 High-Performance Workstation erweitert. Die Workstation wird mit den aktuellsten Intel Core Prozessoren der achten Generation ausgeliefert und ist vor allem auf die Bereiche 3D-Animation, Visual-FX, Compositing, Videoschnitt und Audio-Produktion ausgelegt.

Die zum Einsatz kommenden Prozessoren mit bis zu sechs Kernen und zwölf Threads sowie bis zu zwei Nvidia Doppelslot Grafikkarten sorgen für hohe Rechenleistung. Das Innere der C1 kommt aufgeräumt und sauber verarbeitet daher. Dabei sorgt das verbaute High End-Kühlkonzept für einen flüsterleisen Betrieb selbst unter Vollauslastung des Systems.

Das Vollaluminium-Gehäuse hat die C1  von der X1 bekommen. Damit bietet sie auch Design und gute Funktionalität wie beispielsweise einer internen vierfach SATA Backplane für den werkzeug- und kabellosen Einbau von Festplatten.

Hochwertige Komponenten sind integriert. Bis zu 64 GB Arbeitsspeicher, Thunderbolt 3 Vorbereitung, schnelle SSD Steckplätze, im M.2 und U.2 Format, für zügiges Bearbeiten vieler Video-/Compositing-Layer.

Die C1 wird in drei Grundkonfigurationen basic, advanced und ultra angeboten, kann aber auf Anfrage auch nach den eigenen Anforderungen angepasst werden.

Info: www.xi-machines.com

C1 (Foto: XI-Machines)

 

loop light stellt Petabyte SSD Speicherplatz bereit

Ein Petabyte (1.000 Terabyte) stehen bei loop light, dem Kreativlabor für visuelle Erlebnisse, mittlerweile insgesamt an Speicherkapazität zur Verfügung. Zum Einsatz dafür kommen Medienserver und NAS-Systeme. Im Detail handelt es sich dabei um die neuen HMS-2.0 Systeme mit 6.7 TB Speicherplatz, AV Stumpfl RAW mit 5.7 TB Speicherplatz, Christie PK5 Server mit 14.4 TB Speicherplatz sowie verschiedene NAS-Systeme als zentrale Speicher mit Kapazitäten von 10 bis 44 TB. Angebunden sind die Speicher in Netzwerk mit bis zu 40 Gbit Geschwindigkeit in Verbindung mit skalierbaren zehn Gbit+ Netzwerkswitches, die per Glasfaser und Kupferleitungen mit bis zu 96 Ports angedockt sind. Alle Medienserversysteme arbeiten mit bis zu 20 Gbit+ im Netzwerk und ermöglichen so zum Beispiel UHD 4k Playback im 3.840 x 2.160 TIFF Format.

Matt Finke von loop light: „Diese enormen Kapazitäten und Anbindungen sind heute erforderlich, um die von den Auftraggebern gewünschte verlustfreie Bildwiedergabe in großen Auflösungen zu ermöglichen und eine Produktion flexibel und damit erfolgreich auf Medienservern realisieren zu können. Zwingende Voraussetzung dafür sind große Speicherplätze und ultraschnelle Transferraten. Aus diesem Grund werden wir weiter in Speichersysteme investieren und das Netzwerk erweitern. Ein Ende dieser Entwicklung ist derzeit noch nicht absehbar.“

Zur besseren Darstellung und Visualisierung bei den Auftraggebern steht bei loop light ein Playtime Calculator als simple Excel-Liste zur Verfügung. Die Berechnung der Speicherkapazität für die verlustfreie Wiedergabe umfangreicher Bilddateien ist damit ganz einfach möglich.

Info: www.looplight.de

Speicherplätze bei loop light (Foto: loop light)

Update für Digital Signage-Lösung easescreen X18

Die neue Version der Digital Signage-Lösung easescreen X18 ist ab sofort bei Kindermann verfügbar. Mit dem HTML5 Client ist die Software nun plattformunabhängig und lässt sich zudem intuitiv über ein neues webbasierendes Userinterface bedienen.

Mit easescreen X18 baut die Softwareschmiede die Plattform in Sachen Benutzerfreundlichkeit, Lokalisation, Skalierbarkeit und Effizienz weiter aus. Das „X“ im Versionsnamen steht symbolisch für die Plattformunabhängigkeit. Dies wird erreicht durch den neuen HTML5-Client, so ist die Software kompatibel mit allen relevanten Ausgabemedien, ganz gleich welches Betriebssystem im Einsatz ist. Layouts lassen sich mit Bildern, Videos, Text und Webseiten als Content frei gestalten. Webseiten, die für Digital Signage-Anwendungen vorbereitet sind, können auch mit Touchelementen angereichert werden. Die Ausgabe kann auf Displays, PC, Tablets oder Smartphones erfolgen.

Zusätzlich wird an nativen Apps für die SOC-Plattformen der Displayhersteller gearbeitet, diese erweitern den Funktionsumfang dann um eine Steuermöglichkeit für das Display und der Content kann lokal abgelegt werden und reduziert so den Netzwerktraffic und erhöhen die Betriebssicherheit.

easescreen hat das Webinterface des Managementservers generalüberholt und zu einem umfassenden Pflegetool weiter entwickelt. Die Oberfläche wurde intuitiv gestaltet, so dass Anwender, die typischerweise nicht im graphischen Bereich arbeiten oder selten Contents pflegen, schnell und sicher arbeiten können.

Gleichzeitig wurden zahlreiche Verwaltungstools, die vor allen Dingen für große Netzwerke eine Erleichterung darstellen, integriert.

Produkte von easescreen können bei Kindermann erworben werden. Das Unternehmen bietet im Rahmen seiner Workshop-Days auch Schulungen zu easescreen an.

Info: www.kindermann.de

Screenshot easescreen (Foto: Kindermann)