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Canon baut Angebot an Broadcast-Objektiven aus

Canon erweitert die 4K-Broadcast-Objektivserie für Kameras mit 2/3-Zoll-Typ-Sensoren. Das neue 2/3-Zoll-Typ-4K-Broadcast-Zoomobjektiv CJ18ex7.6B KASE verfügt über einen vielseitigen 18-fach-Zoom mit einem Brennweitenbereich von 7,6 bis 137 mm und eignet sich für 4K-Broadcast-Produktionen. Zudem bietet es ein Design ohne integrierten Extender. 

Das CJ18ex7.6B KASE verfügt über Merkmale der Canon High-End-4K-Objektivreihe und liefert eine scharfe 4K-Auflösung von der Bildmitte bis zum Rand. Das Objektiv bietet präzise Zeichnung, minimale chromatische Aberration und Farbsaumbildung und verwendet eine optimierte Anordnung von Fluorit und UD-Glas. Die speziellen Glasbeschichtungen und der interne Objektivtubus reduzieren Linsenreflexionen auf ein Minimum. Das CJ18ex7.6B KASE ist daher praktisch frei von Geisterbildern. Zur Unterstützung von HDR lassen sich Bilder mit großem Farbumfang, Klarheit und Kontrast aufzeichnen. Zusammen mit der Aberrationskorrektur, die auf dem neuesten Farbraum BT.2020 basiert, liefert das Objektiv eine hohe Bildqualität mit realistischer Zeichnung und Tiefe.

Das CJ18ex7.6B KASE ermöglicht das Auslesen hochpräziser Informationen für Fokus, Zoom sowie Blendensteuerung und verfügt über drei 20-polige Schnittstellen für die einfache und zeitgleiche Integration in bestehende Produktionsumgebungen und virtuelle Systeme. Ein hochauflösender 16-Bit-Encoder sorgt für eine detaillierte Erfassung der Bilddaten mit einer präzisen Feststellung der Positionen und ermöglicht so eine einfache Kalibrierung bei der Zusammenführung von aktuellem und virtuellem Bild.

Das CJ18ex7.6B KASE wird ab Juni erhältlich sein.

Info: www.canon.de

CJ18ex7.6B KASE (Foto: Canon)

Mobiles Streaming-Studio im Trailer

Format:c live communication und der Eventtechnik-Dienstleister loud haben unter der Bezeichnung „StreConFlex“ ein mobiles Streaming-Studio in einem Truck Trailer vorgestellt – komplett ausgestattet mit Remote Cams und einer hochauflösenden LED-Wand. Die dazugehörige Regie wurde in einem Van untergebracht. Mit minimalem physischem Kontakt unter den Beteiligten ermöglicht StreConFlex Live-Streams von jedem Ort.

Doch die Lösung soll noch mehr als die technischen Voraussetzungen für das Streaming bieten. „Entscheidend sind die inhaltliche Beratung und die Auswahl des richtigen Formats“, sagt Natalie Driesnack von format:c live communication. Tim Wiegand von loud ergänzt: „Wir stellen mit StreConFlex alle Bestandteile eines Streaming-Events aus einer Hand zur Verfügung und haben uns im Vorfeld viele Gedanken über die konkrete Umsetzung für den Kunden gemacht.“

Von der Beratung und Planung über die Bearbeitung oder Produktion von Content bis hin zur technischen Umsetzung inklusive Inszenierung und Live-Regie bieten die beiden Unternehmen alle Leistungen im Komplettpaket an. Hinzu kommen Interaktionsmöglichkeiten im Stream wie Abstimmungen, Live-Schalten zu Fragestellern, Chat-Funktionen und digitale Workshop-Räume. StreConFlex funktioniert barrierefrei und sicher über ein browserbasiertes Tool.
Das mobile Studio kommt im Trailer auf den Hof des Kunden oder einen anderen Durchführungsort. Alle Absprachen haben im Vorfeld stattgefunden, die Inhalte sind vorbereitet und auf die Medienserver im Regie-Truck geladen. Bereits nach einstündiger Einrichtungszeit vor Ort kann die Übertragung starten. Auch für eine komplexer angelegte Variante bietet StreConFlex eine fertige Lösung: „Unser mobiles Pop-up-Studio können wir in fast allen Räumlichkeiten aufbauen. Diese Lösung braucht 10 x 10 Meter Fläche, 3,5 Meter lichte Höhe und maximal sechs Stunden Aufbauzeit. So können wir individuell auf verschiedene Kundenwünsche reagieren“, erläutert Tim Wiegand.

Info: www.streconflex.de

IT-/IP-basierte Videoplattform von Panasonic

Panasonic hat ein System mit offener Software-Architektur entwickelt, in dem die gesamte Verarbeitung GPU-basiert erfolgt und alle Verarbeitungsebenen in einem Schritt umgesetzt werden. Die Bereitstellung von Ein- und Ausgängen kann auf Basis der Gesamtbandbreite erfolgen, und die Benutzeroberflächen entsprechen den Best Practices gängiger Desktop-Programme. Dieses System ist im Kern IP-basiert und befolgt die Protokolle des Standards SMPTE 2110, lässt sich jedoch auch an die Unterstützung von SDI (bis zu 12G) anpassen.

Diese Plattform ist auflösungs- und formatunabhängig und basiert auf der neuesten Technologie für Software- und CPU-/GPU-Verarbeitung. Sie ist für unkomprimierte Verarbeitung ausgelegt, bietet unkomprimierte 4K-Eingänge und unterstützt Basisbandsignale und MoIP-Daten (wie ST2110 und NDI) ohne Einschränkungen. Durch die Unterstützung neuester IP-Technologie eignet sich die Plattform auch für externe Produktionen und lässt sich in eine vollständig IP-basierte Umgebung integrieren.
Dank ihrer intuitiv, übersichtlich gestalteten und vollständig anpassbaren grafischen Benutzeroberfläche bietet diese Plattform Benutzerfreundlichkeit. Sie ermöglicht es, eine unbegrenzte Zahl von Videoebenen zu verwalten. Nicht nur, dass die Plattform nahezu jede Art von Signal auf einem einzigen Server unterstützt. Sie zeichnet sich zudem durch ihre ausgesprochen niedrige 1-Frame-Latenz aus und ist damit ein leistungsfähiges Tool für alle Einsatzbereiche und Anwendungen.

„Diese neue Plattform mit ihrer modularen und offenen Architektur eröffnet zahlreichen Kunden völlig neue Möglichkeiten für die hochwertige Videoproduktion und -bereitstellung – ob live oder im Studio. Sie können ihre Investition einerseits optimieren und zukunftssicher gestalten und bleiben andererseits völlig flexibel“, so Guilhem Krier, Head of New Business & Market Development MEBD & DSC Business Units, Panasonic System Communications Company Europe (PSCEU). „Die Live-IP-Switching-Anwendung ist nur der Anfang für diese neue Plattform. Ihre Videoverarbeitungsarchitektur bietet den Benutzern alle Voraussetzungen, um jede Art von Anwendung zu entwickeln und auszuführen. In naher Zukunft wird diese neue Plattform zum Herzstück der Videoproduktion, denn sie kann als Videoprozessor, -Scaler, -mischer oder -Server eingesetzt werden.“

Info: www.business.panasonic.de

4K HDR Laserprojektor für Installationen

Der LK953ST von BenQ nutzt die BlueCore-Lasertechnologie, die intensive Helligkeit bei bis zu 20.000 Betriebsstunden bietet. Dynamic Light Processing (DLP) liefert Bildqualität in brillanter 4K-Auflösung. Der LK953ST verfügt über mehrere HDMI-Ports für die Konnektivität.

Das Gerät erzeugt eine native Auflösung von 4K UHD (3.840 x 2.160) mit 8,3 Millionen Pixeln für jeden einzelnen Frame und erreicht auf diese Weise den CTA-Standard. Der BlueCore Laserprojektor verwendet die 0,47" Single-DMD DLP-Technologie und ist schlank und kompakt konstruiert.
Der LK953ST bietet gute Leistungswerte im Dynamikbereich, die durch den Support von HDR10 mit der exklusiven automatischen HDR-Farbwiedergabe von BenQ kombiniert wird.
4K Bildverstärkungs-Technologie ist integriert, wodurch die Projektionsqualität hochaufgelöster Bilder verbessert werden soll. Der LK953ST skaliert weiterhin die Auflösung der projizierten Bilder automatisch auf 4K, um eine detaillierte Darstellung zu realisieren. Überdies setzt der LK953ST den „4K Pixel-Verstärker“ ein. Er optimiert selbst geringste Farbunterschiede zwischen einem Objekt und dessen Hintergrund, um scharfe Kanten und Ränder zu ermöglichen. 5.000 ANSI Lumen bietet der Projektor und eine Kontrastrate von 3.000.000:1.

Info: www.benq.com

LK953ST (Foto: BenQ)

 

Draco MultiView 4K60 von IHSE

IHSE, Hersteller von KVM-Lösungen zur Übertragung und Umschaltung von Computersignalen, bietet einen Multiviewer für DisplayPort-Signale in Auflösungen bis zu 4K60. Der Draco MultiView 4K60 erlaubt die Echtzeit-Darstellung von bis zu vier Videosignalen auf ein oder zwei Monitoren mit Bild-in-Bild Funktion.

Mit dem Gerät könne über einen Arbeitsplatz mehrere gesteuert werden. Es unterstützt die typischen Visualisierungs-Szenarien, wie sie beispielsweise in Kontrollraum-Anwendungen verbreitet sind. Dabei lassen sich die einzelnen Eingangssignale beliebig anordnen und in verschiedenen Modi darstellen. Per Hotkey oder API lässt sich schnell zwischen den gewünschten Layouts oder Quellsignalen wechseln.
Das Umschalten zwischen den Videoquellen lässt sich einfach und in Echtzeit per Mausbewegung auf den gewünschten Inhalt durchführen, alternativ per Tastaturkommandos oder mit externen Tastern. Zum Anschluss der Taster steht eine GPIO-Schnittstelle zur Verfügung.
Die eingebetteten Audiosignale lassen sich über eine separate Audioschnittstelle an einem Lautsprecher (analog oder digital) ausgeben. Dabei lässt sich entweder die Tonspur des gerade aktiven Monitors oder die verschiedenen Audiosignale kombiniert (summiert) ausgeben, damit relevante Signaltöne unabhängig von der Quelle jederzeit zu hören sind.
Der Multiviewer verfügt über redundante Spannungsversorgung und umfangreiche SNMP-Optionen für die Statusüberwachung (Video-, Netzteil-, Temperatur- und Schaltzustand).
Der Draco MultiView 4K60 fügt sich nahtlos in das modulare Draco vario-Design ein und lässt sich platzsparend unter einem Tisch montieren. Die Maße entsprechen exakt denen eines Draco vario-Gehäuses mit sechs Steckplätzen.

Der Draco MultiView 4K60 ist ein eigenständiges Gerät und voll kompatibel mit Draco vario Extendern sowie der Draco tera KVM-Matrix-Familie.

Info: www.ihse.de

Draco MultiView 4K60 (Foto: IHSE)