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Kompakter X4i Koaxial-Lautsprecher von L-Acoustics

Auf der diesjährigen Integrated Systems Europe (ISE) vom 5. bis 8. Februar präsentiert L-Acoustics den X4i – einen gleichermaßen leistungsstarken wie kompakten und wetterfesten Koaxial-Lautsprecher für Installationsanwendungen. Mit einem Gewicht von weniger als einem Kilogramm und einer Tiefe von 99 mm ist der X4i der kleinste L-Acoustics-Lautsprecher.

Der X4i eignet sich unter anderem für die ergänzende Beschallung in Theatern und Veranstaltungszentren, die zum Beispiel bereits mit Arcs oder Kiva als Hauptsystem arbeiten. Darüber hinaus kann der X4i zur Sprachverstärkung in Konferenzräumen, Museen und Ausstellungen sowie in gastronomischen Einrichtungen eingesetzt werden. Dabei lässt sich der X4i dezent an Wänden, Treppenstufen, Bühnenkanten, in Schienensystemen, unter Balkonen oder in anderen beengten Umgebungen wie handelsüblichen Trockenbaukonstruktionen platzieren.

In Kombination mit einem Syva Sub ist der Lautsprecher eine Lösung für die Hintergrundbeschallung im Innen- oder Außenbereich von Restaurants, Bars, Hotels und Einzelhandelsgeschäften. Zudem ermöglicht das robuste und wetterfeste Gehäuse mit Schutzart IP55 aufgrund der rückseitigen Dichtungsplatte eine problemlose Integration selbst unter schwierigen klimatischen oder anderen äußeren Bedingungen.

Vervollständigt wird der X4i durch das variabel einsetzbare Montagezubehör, das speziell auf die Anforderungen einer möglichst flexiblen und diskreten Integration in bestehende Strukturen zugeschnitten wurde.

Info: www.l-acoustics.com

X4i (Foto: L-Acoustics)

Neuer Signalverstärker dBooster von Royer Labs

Auf der diesjährigen Namm Show hat Royer Labs, Hersteller von Bändchenmikrofonen, seinen neuen dBooster – einen In-Line-Signalverstärker und Impedanz-Buffer für passive Bändchen- und dynamische Mikrofone vorgestellt. Der mit einer Class-A-Schaltung und Phantomspeisung ausgestattete dBooster verstärkt eingehende Signale mit wahlweise zwölf oder 20 dB Gain bei minimalen Verzerrungswerten. Durch den erweiterten Headroom ermöglicht der kompakte Signal-Booster, unabhängig von der anliegenden Last, den flexiblen Einsatz pegelschwacher Mikrofonsignale in professionellen Signalketten.

Der dBooster von Royer Labs eignet sich sowohl für die rausch- und verzerrungsfreie Mikrofonierung leiser Signalquellen, darunter akustische Instrumente und dezente Vocals, als auch für den sauberen Signaltransport über lange Kabelwege oder die Direktaufnahme von Mikrofonsignalen über ein Audio-Interface. Insbesondere passive Bändchenmikrofone, wie das Royer R-121, SF-12 oder das Einsteigermodell R-10, profitieren von der transparenten, rauschfreien Verstärkung des Signal-Boosters.

Eingangsseitig verfügt der dBooster über einen symmetrischen XLR-Eingang mit einer Lastimpedanz von 3,6 Kilo Ohm sowie einen Taster zur Auswahl der beiden Gainstufen (12 dB, 20 dB). Durch die hohe Impedanz der Class-A Eingangsschaltung sinkt die Last (und damit Dämpfung) für das angeschlossene Mikrofon. So werden Klangfärbungen und Verzerrungen minimiert und gleichzeitig der Headroom optimiert. Gleichzeitig ermöglicht die Umschaltung der Verstärkung zwischen 12 und 20 dB eine Balance zwischen Pegelanhebung und Headroom für unterschiedliche Anwendungen. Das verstärkte Mikrofonsignal wird über den niederohmigen Ausgang des dBoosters ausgegeben und kann direkt an ein digitales Audio-Interface oder einen herkömmlichen Mikrofonvorverstärker angeschlossen werden.

Info: www.sea-vertrieb.de

dBooster (Foto: S.E.A. Vertrieb)

Line Array von Martin Audio für Touring- und Installationsanwendungen

Martin Audio stellt mit „Wavefront Precision Longbow Edition“ (WPL) ein neues Line Array als Erweiterung der Wavefront-Precision-Serie vor.

Mit der Einführung der Wavefront-Precision-Serie (WPM und WPC) im Jahr 2017 wurde das Konzept der skalierbaren Auflösung das erste Mal vorgestellt: Die Optimierungstechnologie der MLA-Serie wurde hier in einem neuen, passiven Line-Array-Format umgesetzt. Mit guter Klangqualität bei kohärenter Abdeckung und umfangreichen Kontrollmöglichkeiten hat sich dieser flexible und erweiterbare Ansatz bei Verleih- und Installationsanbietern weltweit durchgesetzt und wurde so zum bestverkauften Line Array System von Martin Audio.

Mit Wavefront Precision Longbow (WPL) stehen diese Performance, Optimierungstools, Flexibilität und Kontrollmöglichkeiten nun auch dem großformatigen Touring- und Installationsbereich zur Verfügung. Konzipiert als Komplettsystem mit externen iKON-Mehrkanalverstärkern, automatisierter Display-Optimierungssoftware und der VU-NET-Kontrollplattform, stellt WPL ein System für die Oberklasse bei Touring und Installationen dar.

WPL ist ein Full-Scale Line Array mit hohem Ausgangspegel bei moderater Größe und Gewicht. Als Dreiwegesystem imBi-Amp Modus konzipiert, erreicht WPL die hohen Ausgangspegel durch die für Martin Audio typische horngeladene Treiberanordnung in allen Frequenzbändern – was die Ausgangsleistung im tiefen Frequenzbereich genauso erhöht wie im Mitten- und Höhenbereich.

WPL beherbergt 2 x 12” (300mm) Tieftontreiber in Hybrid Horn/Reflex Bauweise, 2 x 6.5” (165mm) Konustreiber für das Mittenhorn, das die Gesangsfrequenzen zwischen 300Hz und 4kHz abdeckt und 3 x 1” (25mm) HF-Treiber, die oberhalb von 4kHz arbeiten. Jede Sektion bietet technische Feinheiten, die die akustische Performance von WPL auf ein höheres Level bringen – sowohl durch die Ausgangsleistung als auch die kohärente 90° horizontale Abdeckung der Mitten- und HF-Hörner. Das horizontale Abstrahlverhalten von WPL führt klanglich zu einer gleichmäßigen Frequenzverteilung „Off-Axis“ bei minimaler Abweichung „On-Axis“-

Die maximalen Ausgangspegel der LF-, Mitten- und HF-Sektionen sind 139 dB, 140 dB und 145 dB pro Element bei einer Entfernung von 1 m und 6 dB Crest Faktor. Damit erfüllt das WPL Array auch die anspruchsvollsten Anforderungen an Transparenz und Abdeckung auch über größere Distanzen.

Das WPL wird auf der ISE in Amsterdam zu sehen sein, die Möglichkeit einer ausführlichen Demonstration wird es während der Martin Audio UK Open Days im März geben.

Info: martin-audio.com

WPL-Modul (Fotos: Martin Audio)

Aviom stellt Körperschallwandler-Prozessor Boom-1 vor

Der US-Hersteller Aviom, bekannt für seine Audionetzwerke und Personal-Mixing-Systeme, präsentiert Boom-1, einen Körperschallwandler-Prozessor für den komplementären Einsatz mit Monitoring-Systemen. Der DSP-basierte Prozessor erweitert das Monitoring-Erlebnis, indem er In-Ear- oder Kopfhörer-Mischungen spezifisch aufbereitete, tieffrequente taktile Informationen hinzufügt. Das Ergebnis: Der Musiker hört und fühlt den Bass, ohne den Monitor-Pegel erhöhen zu müssen. Der Boom-1 ist mit allen Aviom Personal-Mixing-Systemen kompatibel.

Als Körperschallwandler-Prozessor im 19"-Format lässt sich der Boom-1 mit jeder beliebigen Körperschallwandler-Einheit betreiben, welche sich beispielsweise an einem Drum- oder Keyboard-Sitz, einem beliebigen Stuhl oder auf dem Bühnenboden montieren lässt. Körperschallwandler basieren auf einem einfachen Prinzip: Vergleichbar mit einem Lautsprecher mit abgesetzter Wandler-Einheit, übertragen Körperschallwandler die tieffrequenten Informationen eines Signals – etwa von Bass und Drums – und ermöglichen es dem Anwender, die so erzeugten Vibrationen zu spüren. Auf diese Weise lassen sich Bass-Frequenzen auch bei geringen Monitor-Lautstärken deutlich besser wahrnehmen.

Der Boom-1 lässt sich mit jedem Personal-Mixing/Monitoring-System mit Stereo-Kopfhörer-Ausgang oder Mono-Line-Ausgang verwenden – darunter die Aviom Personal Mixer A360 und A320. Die weitere Signalverarbeitung erfolgt vollständig im DSP-gesteuerten Boom-1 Prozessor. Über den „Transducer Out“-Ausgang des Boom-1 wird das bearbeitete Signal im Anschluss via Speakon-Kabel an die externe Wandler-Einheit weitergegeben. Mit dem „Strength“-Regler lässt sich die Stärke des Effekts beziehungsweise der ausgegebene Signalanteil des Quellensignals individuell festlegen. Über „Feel“ können Anwender – je nach persönlichen und musikalischen Vorlieben – zwischen vier optimierten DSP-Presets („Tight“ bis „Loose“) wählen. Für den Einsatz mit den A360 Personal Mixern steht darüber hinaus ein eigenständiger XLR-Eingang mit Line-Pegel zur Verfügung.

Info: www.sea-vertrieb.de

Boom-1 (Foto: Aviom)

Fohhn erweitert das Produktportfolio mit neuen Lösungen

Die Fohhn Audio AG wird auf der Integrated Systems Europe (ISE) neueste Produktlösungen für Installationen und mobile Anwendungen aller Größen präsentieren.

So wird die Fohhn Acoustic Simulation Software „Arisono“ ihre Premiere. Die im Hause Fohhn entwickelte Webanwendung ermöglicht Anwendern ein intuitives, schnelles und zugleich präzises Simulieren jeglicher Fohhn Systeme unter Berücksichtigung der Raumakustik. Ausgefeilte Tools und ein Berichtskonfigurator runden das Angebot ab.

Als Hersteller professioneller Beschallungssysteme mit modernster Beam-Steering-Technologie bietet Fohhn ein umfangreiches Portfolio – samt passender Steuerung, Peripherie und Software. 2019 ergänzt Fohhn sein Angebot um zwei neue Linea Focus DLI Linienstrahler für Anwendungen, bei denen besonders hohe Reichweiten erforderlich sind. Darüber hinaus wird die Produktreihe Focus Modular um ein Low-Mid Extension Modul erweitert. Fohhn präsentiert zudem neues Transport- und Touring-Zubehör für sein Line-Array-System Focus Venue.

Ein anderes Topthema ist das umfassende Fohhn DSP-Endstufenkonzept: Die bestehenden Leistungsklassen werden nach oben und unten erweitert. Die kleinste DSP-gesteuerte Endstufe hat eine Leistung von 4 x 100 W und ist für kleine Räume, Medienanwendungen, Stütz- und Hintergrundbeschallung konzipiert. Das leistungsstärkste Modell, die DI-2.4000, hat eine Ausgangsleistung von 2 x 4000 W und ist Antrieb für die neuen Concert Sound 18“-Subwoofer PS-800 und PS-850. Alle Endstufen werden bei Fohhn entwickelt und in Deutschland gefertigt.

Info: www.fohhn.com

Arisono (Foto: Fohhn)