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Stage Tec modifiziert Crescendo-Mischpult für Theateranwendungen

Crescendo-T bietet zwei Möglichkeiten der Automation – die Snapshot- und die Szenen-Automation. In Crescendo-T wird die statische Automation jetzt noch um einige Funktionen erweitert, die im Theater wichtig sind. So liegen die fünf Steuerungstasten für die Szenenliste nun auf der Oberfläche, um einen schnellen Zugriff zu ermöglichen. Als weitere Funktion wird die „Snapshot Preview“ angeboten, die die Verbindung zwischen der physischen Bedienoberfläche und der Signalverarbeitung trennt. So können Einstellungen zunächst ausprobiert werden, ohne dass der Audioprozessor sie gleich umsetzt. Mit dem Modus „Save All“ können Änderungen als absolute Werte oder als relative Änderungen („Offset“) in alle oder in eine Auswahl von Snapshots geschrieben werden.

Außerdem ist der Equalizer in Crescendo-T, zusätzlich zu den Peakfiltern und den beiden Cutfiltern, mit zwei Shelvingfiltern ausgestattet.

„Die meisten Theater haben bekanntlich ein Problem mit dem Platz und freuen sich über jede Konsole, die Platz spart“, kommentiert Christian Fuchs, Application Specialist Theater/Live bei Stage Tec. „Da es in letzter Zeit vermehrt Anfragen von Theatern gab, bieten wir nun das kompakte Crescendo mit speziellen Features an, die für Theateranwendungen gebraucht werden.“

Jedes Crescendo kann mit einer Software und acht angepassten Tastenbelegungen als spezielles Crescendo-T für Theateranwendungen modifiziert werden.

Info: www.stagetec.com

Crescendo-T, angepasste Tastenbelegungen (Fotos: Stage Tec)

Green-GO Intercom-Systeme im Bestand von publitec

publitec hat in das digitale Intercom-System von Green-GO investiert. Green-GO basiert auf einem 100 Mbit Ethernet-Netzwerk mit PoE. Es ist von zwei auf über 3.000 Nutzer in bis zu 250 Gruppen erweiterbar. Das System benötigt weder einen zentralen Prozessor noch ein dediziertes Kabelnetzwerk.

Green-GO ist Intercom, Cue Light und Text-Messaging-System in einem. Systemerweiterungen werden über das Hinzufügen weiterer Empfänger realisiert, denn jede Empfangsstation speichert lokal die Konfigurationsdatei, die in Echtzeit aktualisiert und über PoE betrieben wird.

„Mit Green-GO haben wir ein State-of-the-Art Intercomsystem, das einfach bedienbar und modular auf die Anforderungen 'auf der Baustelle' anpassbar ist“, sagt publitec-Geschäftsführer Andreas Flemming. „Es rundet in perfekter Weise unser Vermiet-Sortiment von Video-Technik aller Art ab und hilft den Teams unserer Kunden vor Ort bei der reibungslosen Durchführung ihrer Veranstaltungen.“

Die Green-GO Systeme sind bei publitec ab sofort im Dry Hire verfügbar und kommen auch zum Einsatz, wenn eine publitec-Crew zur Unterstützung eines Projektes gebucht wird.

Green-GO wird von cast aus Hagen vertrieben.

Info: www.publitec.tv, www.castinfo.de

Green-GO Kanal-Tischstation (Foto: Grenn-GO)

d&b präsentiert mit dem GSL-System die SL-Serie

Mit dem GSL-System hat d&b audiotechnik die SL-Serie am Markt eingeführt. In vier Jahren Entwicklung wurden Erkenntnisse aus konkreten Anwendungen mit weiterentwickelten neuen Treibern, einer ausgeklügelten Gehäusegeometrie und flexibler Mechanik kombiniert. Das Resultat ist eine umfassend funktionsfähige, hoch entwickelte Gesamtlösung. Das GSL-System ist als Komplettangebot gedacht und für Arenen, Stadien und Festivals von beachtlicher Größe gemacht. Veranstaltungen und Genres jeder Art können damit bespielt werden.

Die GSL8 und GSL12 Lautsprecher mit horizontalen Abstrahlwinkeln von 80° beziehungsweise 120° sind Line-Array-Module, deren präzise kontrolliertes breitbandiges Abstrahlverhalten bereits ab 45 Hz eingehalten wird. In den Systemen sind zwei vordere 14“-Tieftontreiber und zwei seitliche 10“-Tieftontreiber platziert, die das Abstrahlverhalten und Tiefton-Headroom schaffen. Durch die Treiberanordnung koppeln die Systeme nach vorn, um die Tieftonwiedergabe zu erhöhen, während der Klang nach hinten mit kardioider Technik ausgelöscht wird. Der erweiterte Frequenzbereich und Headroom im Tieftonbereich macht in vielen Anwendungen den Einsatz von Subwoofern, die hinter oder neben den Hauptarrays geflogen werden, überflüssig. Der Mitteltonbereich wird durch einen hochsensitiven horngeladenen 10“-Mitteltöner abgedeckt. Drei spezielle 1,4“-Hochton-Kompressionstreiber mit 3,4“ Schwingspulen, die an ein Horn mit Wellenformer gekoppelt sind, stehen für die Hochtonauflösung.

Angetrieben vom D80 Verstärker im aktiven Zwei-Weg-Betrieb werden beide 14“-Treiber über einen Verstärkerkanal angesteuert, alle anderen passiv getrennten Komponenten über einen zweiten. Der SL-SUB und SL-GSUB ergänzen den Tieftonbereich mit zwei nach vorn abstrahlenden 21“-Treibern und einem nach hinten gerichteten 21“-Treiber für die kardioide Abstrahlung. Der SL-SUB kann geflogen eingesetzt werden, der SL-GSUB ist ausschließlich für den Einsatz am Boden ausgelegt. Angetrieben werden sie im aktiven Zwei-Weg-Betrieb von zwei Kanälen des D80 Verstärkers. Der Schalldruckpegel und Headroom verringert die Anzahl der normalerweise erforderlichen Subwoofer.

„Das GSL-System“, so Matthias Christner, Leiter R&D Akustik bei d&b, „ist das Ergebnis der Suche nach Lösungen für viele Herausforderungen. Insbesondere für die Erzeugung präziser Direktivität bis zu den tiefsten Frequenzen und der beachtlichen Ausgangsleistung von einem lediglich 80 kg schweren Lautsprecher, der dennoch die enorm wichtige Architektur umfasst. Mit GSL bringen wir genau das und mehr, und dennoch ist das System komfortabel und vertraut für alle, die den d&b Workflow gewohnt sind.“

Zum umfangreichen Gesamtpaket der SL-Serie gehört auch die patentierte Kombination zweier Rigging-Modi, dem Tension und dem Compression Mode. Der Tension Mode basiert auf dem d&b Drei-Punkt-Rigging-Ansatz. Im Compression Mode wird ein gerades Array aus den Touring Carts hochgefahren und dann mit einem Motor- oder Handhebelzug gemäß der voreingestellten Öffnungswinkel gekrümmt. Die Auslegung der GSL Touring Carts inklusive Transporthüllen für vier GSL8 oder GSL12 Lautsprecher oder drei SL Subwoofer orientiert sich an gängigen LKW- und Container-Maßen. Das Touring Rack Assembly für sechs D80 Verstärker ist auch mit einer DS10 Audio Network Bridge und dem MC24 Multicore System ausgestattet und hat einen Power-over-Ethernet-(POE)-Anschluss für die direkte Anbindung eines d&b ArraySight Neigungsmessers. Dieser sendet zudem Informationen über Temperatur und Luftfeuchtigkeit per OCA/AES70-Protokoll an die R1 Fernsteuer-Software.

Info: www.sl-series.com, www.dbaudio.com

GSL-System (Foto: d&b)

Einschubkarte von Stage Tec für das Nexus-Netzwerk

Stage Tec hat die neueste Einschubkarte für das Nexus-Netzwerk – Nexus Fiber and IP-Interface (XFIP) – vorgestellt. Bezogen auf die IP-Anschlüsse ist die XFIP das Pendant zur RIF67 (Router Interface AES67). Die Karte wird in den Nexus-Basisgeräten genutzt und ist ein weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit von DirectOut und Stage Tec.

Das AES67.IO-Modul von DirectOut, das über eine vollwertige AES67-Implementierung verfügt, wurde auch für die XFIP verwendet. Es unterstützt den Ansatz einer herstellerunabhängigen Audio-Vernetzung über eine Audio-over-IP-Anbindung.

„Das Nexus Fiber and IP-Interface wollen wir unseren Kunden anbieten, wenn sie kleine, kostengünstige Audionetze ohne einen Nexus Star-Router brauchen. Auch wenn Kunden einen Star-Router haben, in dem aber kein Platz für weitere Einschubkarten ist, können sie auf die XFIP ausweichen“, erläutert Alexander Nemes, Head of Sales bei Stage Tec. „Auch die XFIP folgt den Empfehlungen der standardbasierten AIMS Roadmap mit dem Ziel SMPTE ST 2110.“

Die einzelne XFIP unterstützt maximal 256 Kanäle in und 256 Kanäle out. Sie ist bestückt mit einem AES67.IO-Modul. Dieses Modul kann AoIP-seitig max. 256 Kanäle in maximal 32 Streams verarbeiten. Die XFIP unterstützt redundante Audioübertragungen entsprechend SMPTE 2022-7 „Seamless Protection Switching“ und bietet eine Ravenna-Implementierung. Neben dem AES67.IO-Modul ist die XFIP auch mit zwei SFP-Ports für spätere Anwendungen bestückt.

Die Konfiguration der AES67-Schnittstelle der XFIP erfolgt über ein Web-Interface, die Statusüberwachung über Nexus. Die XFIP ist plug-and-play-fähig, sie wird bei der Anbindung ans Netzwerk von diesem automatisch erkannt und für die Verwendung konfiguriert. Wie alle Produkte von Stage Tec ist die XFIP abwärts kompatibel und kann auch in alten Nexus-Anlagen genutzt werden.

Info: www.stagetec.com

XFIP (Foto: Stage Tec)

System-Kits zur Beschallung anspruchsvoller Events

Mit den System-Kits der neuen Event-Linie bietet K-array mehrere Speziallösungen in weißer Farbgebung, um bei Veranstaltungen, insbesondere in visuell dominierenden Konzepten, Qualität und Diskretion zu ermöglichen.

Aufbauend auf den kompakten, leichten und diskreten Portable-Systemen des italienischen Pro-Audio-Herstellers, richtet sich das Event-KREV102 an Anwender, die einen hochwertigen Klang bei gleichzeitig großer Schallfeldabdeckung benötigen. Das Kit basiert auf einem Kobra-KK102 Linienstrahler mit Pure-Array-Technologie für eine gleichmäßige Abdeckung sowie einem Thunder-KMT12 DSP-Subwoofer für einen straffen und ausladenden Klang im Tieftonbereich. Der Kobra-KK102 wird über eine schlanke, ebenfalls im dezenten Kobra-Design gehaltene, Lautsprecherstange mit dem Subwoofer verbunden und gewährleistet die unsichtbare Kabelführung zwischen beiden Systemen.

Mit dem Event-KREV80 bietet K-array Anwendern außerdem eine flexible Kit-Alternative mit vier Anakonda-KAN200+ Array-Lautsprechern für die gleichmäßige Bereitstellung von Hintergrundmusik in räumlich anspruchsvollen Umgebungen. Für den Antrieb der passiven Lautsprecher setzt das Event-KREV80 auf einen Thunder-KMT12 DSP-Subwoofer, der sich dank seines besonders ausgeprägten Leistungs-Größen-Verhältnisses nahtlos und optisch unauffällig in jeden Raum integrieren lässt.

Alle Kits der neuen K-array Event-Linie sind vollständig in weiß lackiert.

Infos: www.k-array.com

Kit der Event-Linie (Foto: K-array)