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Update für die UPQ Point Source Lautsprecherserie

Meyer Sound verwendet eine neue Technologie aus der LEO Line-Array Familie zur Weiterentwicklung der UPQ Point Source Lautsprecherserie. Durch den Einsatz neuer Komponenten kann das Gesamtgewicht der UPQ um sechs Kilogramm verringert werden. Erreicht wird dies durch die Verwendung eines digitalen Class-D Verstärkers, der zusammen mit einer integrierten Signalbearbeitung einen optimierten Frequenz- und Phasengang ermöglicht.

Die neuen UPQ Lautsprechersysteme sind mit drei verschiedenen Abstrahlcharakteristiken erhältlich: Die UPQ-D1 hat ein Horn mit 80° x 50° und die D2 Variante 50° x 50°. Neu ist die D3 Variante mit einem 80° x 80° Horn. Alle drei neuen Modelle besitzen die gleichen Abmessungen und Montagepunkte wie die bisherigen UPQ-Modelle, daher kann das gleiche Befestigungs- und Montagezubehör verwendet werden.

„Wir haben uns entschieden unsere sehr erfolgreiche UPQ-Serie um eine neue 80° x 80° Variante zu erweitern und die gesamte Serie mit den neuesten Verstärker- und Signalbearbeitungstechnologien auszustatten", so Pablo Espinosa, Vice President und Chief Loudspeaker Designer von Meyer Sound. „Dies erweitert die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der UPQ und ermöglicht zudem eine signifikante Gewichtsreduktion."

Alle drei neuen Varianten besitzen die gleichen bewährten Treiber wie die Vorgängerversionen, einen 15-Zoll Tieftöner mit Neodym-Magnet und einen 4-Zoll-Kompressionstreiber. Beide Komponenten werden wie alle Treiber von Meyer Sound im Hauptsitz in Berkeley hergestellt.

Der zweikanalige Class-D-Verstärker liefert 1800 Watt und zeichnet sich durch einen sehr hohen Wirkungsgrad bei reduzierter Stromaufnahme aus.

Die neue Generation der phasenkorrigierten Signalbearbeitung gewährleistet einen linearen Frequenz- und Phasengang und ermöglicht eine überragende Wiedergabequalität und Tiefenstaffelung.

Alle Modelle der UPQ-D Serie haben einen Übertragungsfrequenzbereich von 53 Hz bis 19 kHz mit lediglich ± 45° Phasengang von 80 Hz bis 18 kHz. Der lineare Peak-SPL beträgt 133 dB. Dieser Wert wurde mit M-Noise in vier Meter im Freifeld umgerechnet auf einen Meter gemessen. Das Constant-Q-Horn weist eine gleichmäßige Charakteristik auf und ermöglicht daher ein skalierbares, präzises und vorhersehbares Coverage. Die Leistungsdaten sind für alle drei Varianten gleich, mit Ausnahme des Abstrahlverhaltens der Hörner.

Das neue Eingangsmodul verfügt über durchschleifbare XLR-Anschlüsse für symmetrische Audiosignale sowie parallele PowerCON 20 AC Stromanschlüsse. Das optionale RMS Fernüberwachungssystem-Modul ermöglicht ein umfassendes Monitoring der Lautsprecherparameter von einem Host-Computer mit der Compass-Software. Optional ist auch ein 5-poliger XLR-Anschluss für symmetrische Audio- als auch RMS-Signale erhältlich. Die neuen Eingangsmodule sind aufgrund zahlreicher Änderungen nicht mit den vorherigen UPQ Varianten kompatibel. Keine Änderungen gibt es bei den Gehäuseabmessungen, den Frontgittern und dem Montagezubehör.

Die Lautsprecher der neuen UPQ-Serie eignen sich für eine Vielzahl von mobilen Anwendungen und Festinstallationen und können je nach Größe der Veranstaltung als Main-PA oder als Zusatzlautsprecher eingesetzt werden.

 Info: www.meyersound.com

Lautsprecher der UPQ-Serie (Foto: Meyer Sound)

System aus Parabolspiegel und Mikrofon von Schoeps

Schoeps hat ein Parabolspiegel-System gemeinsam mit der Firma Telinga aus Schweden entwickelt. Gestiegene Ansprüche an den Ton bei Sportübertragungen und Naturaufnahmen sowie im Sound Design seien laut Schoeps Grund für die Entwicklung gewesen. Die außergewöhnlich hohe Richtwirkung eines Parabolspiegels bei mittleren und hohen Frequenzen könne kein anderes System erreichen, heißt es weiter.

Für einen ausgeglichene Frequenzgang sind Position und Mikrofontype genau auf den Spiegel abgestimmt. Schoeps empfiehlt entgegen der üblichen Praxis nicht nur seine Kugel CCM 2, sondern auch die gerichteten Mikrofone CCM 21 (breite Niere) und CCM 4 (Niere). Auf der Website werden die dabei auftretenden Unterschiede erläutert und Empfehlungen zur Wahl der Type ausgesprochen. Die dabei notwendige, individuelle Entzerrung lösen die Karlsruher Entwickler mit ihrem neuen, kostenlosen Plugin ParabolEQ, das durch Kenntnis der Mikrofontype und einiger andere Parameter eine transparente Übertragung zwischen 100 und 20.000 Hz erzielt. Eine weitere Neuerung stellt der integrierte Rycote-Windkorb dar, mit dem Windproblemen auch bei Verwendung von Druckgradienten-Mikrofonen begegnet wird. Parabolspiegel, Mikrofon und Plugin sind ab sofort verfügbar.

Info: www.schoeps.de

Parabolspiegel-System (Foto: Schoeps)

Lavaliermikrofone aus der TwinPlex Serie von Shure

Shure TwinPlex ist eine neue Serie hochwertiger Subminiatur-Lavaliermikrofone und -Headsets mit Kugelcharakteristik. TwinPlex bildet hohe und tiefe Frequenzen naturgetreu ab und wurde speziell für Einsatzbereiche mit anspruchsvollen Bedingungen konstruiert, in denen eine präzise Stimmwiedergabe unabdingbar ist. Die zum Patent angemeldete Kapseltechnologie mit Doppelmembran ermöglicht einen facettenreichen Klang in einem leicht zu kaschierenden Gehäuse. Das kompakte Design eignet sich auch für schnelle Kostümwechsel und lässt sich unauffällig unter der Kleidung platzieren, ohne dass die Klangqualität leidet. TwinPlex wurde in Zusammenarbeit mit Audio-Experten entwickelt und entspricht den hohen Anforderungen von Theatern, Broadcast, Film und Fernsehen sowie Unternehmensveranstaltungen, die hochwertige Audiowiedergabe und Zuverlässigkeit erfordern.

Die TwinPlex Serie beinhaltet vier Lavaliermikrofone (TL45, TL46, TL47, TL48) sowie ein leichtes, anpassbares Headset (TH53) in verschiedenen Farben mit umfangreichem Zubehör und vielfältigen Optionen. Die Konstruktion mit Doppelmembran und Kugelcharakteristik sorgt für eine natürliche, transparente und warme Stimmwiedergabe und bietet eine außergewöhnliche Off-Axis-Klangtreue sowie ein geringes Eigenrauschen.

Um Jahre intensiver Nutzung zu simulieren, wurde das extrem dünne TwinPlex-Kabel in internen Tests bis zum absoluten Limit geknickt, gedehnt und gezogen. Die überschminkbaren Kabel – in Ausführungen von 1,1 mm und 1,6 mm erhältlich – sind aufgrund einer Spiralkonstruktion mit zusätzlicher Abschirmung resistent gegen Knicken und dauerhafte Verformung und bieten herausragende Eigenschaften.

Die TwinPlex Mikrofone wurden während der Entwicklungs- und Testphase extremen Bedingungen unterzogen, um sicherzustellen, dass sie unter allen Voraussetzungen einwandfreie Audioqualität liefern. Daher eignen sie sich auch für unvorhersehbare, anspruchsvolle Anwendungsbereiche wie Theater oder Reality TV. Die wasserabweisende Beschichtung und die austauschbaren schweißresistenten Filterkappen sorgen dafür, dass Transpiration und Feuchtigkeit den Klang nicht beeinflussen, während sich das Kabel dem Kostüm und auch den häufig hektischen Abläufen solcher Einsätze anpasst.

Ausgewählte Modelle der TwinPlex Serie sind ab sofort verfügbar.

Info: www.shure.de

 

Die neue Arcs-Serie von L-Acoustics

Die neue Arcs-Serie umfasst vier Constant-Curvature-Modelle – A15 Focus, A15 Wide, A10 Focus, A10 Wide – sowie den Subwoofer KS21. Die Modelle bieten Möglichkeiten zur flexiblen Schallfeldabdeckung, eine Reichweite von bis zu 45 Meter sowie einen beeindruckenden Maximalpegel von 144 dB SPL. Die neue Arcs-Serie lässt sich wahlweise auf Stativen, gestackt oder in geflogenen, vertikalen wie horizontalen Line-Source-Array-Konfigurationen betreiben und kombiniert Modularität mit Plug-and-Play-Komfort und einer umfassenden Akzeptanz auf dem internationalen Rental-Markt. Dazu lässt sich die horizontale und vertikale Richtwirkung der Systeme flexibel an die Bedürfnisse jeder Veranstaltung sowie des jeweiligen Veranstaltungsortes anpassen.

„Die neue Arcs-Serie bündelt die Leistungsfähigkeit der unterschiedlichen Technologien von L-Acoustics und basiert auf den Erfolgsrezepten unserer umfangreichen Produktpalette und Entwicklungsgeschichte“, so Christophe Combet, L-Acoustics Director of Sound System Design, R&D, zum Konzept der neuen Modelle. „Die Schichtholzbiegetechnik ist von der X-Serie inspiriert und macht die neuen Arcs-Gehäuse gleichzeitig leicht und doch extrem robust. Weiterhin verfügen die Modelle über konfigurierbare L-Fins für eine optimierte Richtwirkung. Die unverwechselbare Klangsignatur basiert auf Lautsprechern und Treibern in K2-Qualität. Zudem wird der KS21 – unser erster 21“-Subwoofer – die hohen Erwartungen noch einmal übertreffen und zum führenden kompakten Subwoofer auf dem Markt avancieren. Das gesamte System zeichnet sich durch seine einfache Bedienung aus, bis hinab zu den montagefreundlichen Rigging-Optionen für eine reibungslose Integration.“

Mit ihrem schlanken Design, der einfachen Implementierung sowie einer attraktiven Preisgestaltung präsentiert sich die neue Arcs-Serie als Einstiegspunkt in das L-Acoustics Rental-Partner-Netzwerk. Mit steigender Größe und Erfahrung neuer Arcs-Anwender – nicht zuletzt auf Basis der L-Acoustics Schulungsangebote – lassen sich die komplett modularen Beschallungslösungen zudem als Erweiterungssysteme im Rahmen größerer Projekte einsetzen.

Die Systeme A15 und A10 eignen sich gleichermaßen für große wie kleine Veranstaltungen. In Kombination mit dem KS21 lässt sich der Frequenzbereich zudem bis auf 29 Hz nach unten erweitern. Für größere Veranstaltungen überzeugen die neuen ARCS-Systeme als effektive Fill- oder Delay-Lösung als Ergänzung zu den großen Systemen K1 und K2.

Germain Simon, L-Acoustics Product Manager: „Die Kombination aus Montage-, Stacking- und Rigging-Optionen sowie der individuell konfigurierbaren L-Fins zur Anpassung der Waveguide-Abstrahlung bietet Anwendern eine Vielzahl an Möglichkeiten für den Praxiseinsatz. So lassen sich zum Beispiel mit nur zwei Arcs-Systemen problemlos 15 unterschiedliche Abstrahlverhalten erzeugen.“

Der Plug-and-Play-Komfort der A15 und A10 Focus und Wide erstreckt sich bis auf die Verstärkung. So wurden die Gehäuse speziell im Hinblick auf die Möglichkeiten der LA4X-Endstufen im Verhältnis 1:1 entwickelt. Jedem LA4X-Verstärkerkanal ist ein A15, ein A10 oder ein KS21 zuweisbar. Das 1:1-Verhältnis gilt auch für die Kombination aus A15 und KS21, wobei ein Subwoofer pro A15-Modell empfohlen wird. Bei Verwendung des A10 erhöht sich das Lautsprecher-zu-Subwoofer-Verhältnis auf 2:1. Für noch mehr Flexibilität lassen sich die neuen ARCS-Modelle zudem nahtlos mit den LA12X Endstufen-Controllern betreiben.

Für einen effizienten und sicheren Aufbau verfügen die Modelle A15 und A10 über integrierte Rigging-Optionen. Die einzigartige, zum Patent angemeldete Flush-Rigging-Technologie reduziert die Gefahr von Fehlbedienungen und übermäßigen Vibrationen und steigert auf diese Weise sowohl die Sicherheit für Mensch und Technik als auch die Arbeitsgeschwindigkeit.

„Der Name Arcs gehört seit 1995 durchgängig zum Produktportfolio von L-Acoustics“, so Christophe Combet. „Die ursprünglichen Arcs-Modelle waren die ersten Referenzlautsprecher, die auf die Revolution der Beschallungsindustrie durch V-DOSC folgten. Die Idee hinter den schrittweise veröffentlichten, neuen ARCS-Varianten war es stets, eine erstklassige und kompakte Lösung für Medium-Throw-Anwendungen anzubieten, die gleichzeitig einfach zu handhaben ist. Ich bin sehr stolz, dass die neue Arcs-Serie diese Standards in den verschiedenen Bereichen noch einmal anhebt – und das zu einem beeindruckenden Preis-Leistungs-Verhältnis.“

„Wir sind überzeugt, dass die neue Arcs-Serie der perfekte Weg ist, um Dienstleister erstmals in unserem L-Acoustics Rental Network willkommen zu heißen“, ergänzt Germain Simon. „Mit ihrer Vielseitigkeit und Skalierbarkeit stehen die Arcs-Modelle zwangsläufig für wirtschaftlichen Erfolg. Wir freuen uns darauf, neue Kunden begrüßen zu dürfen, die sich dem Live-Markt auf kreative Weise nähern. Mit Arcs verfügen sie über ein System, um Anfangsinvestitionen schnell aufzufangen und das eigene Rental-Geschäft auf die nächste Stufe zu heben.“

Info: www.l-acoustics.com

Arcs-Serie (Foto: L-Acoustics)

 

U500 In-Ear-Monitoring Equipment von LD Systems

Die neue U500 IEM Series richtet sich an Bands, Musiker und Verleihfirmen. Die Systeme sind in verschiedenen Ausführungen mit und ohne Kopfhörer verfügbar und bieten anspruchsvollen Anwendern mit praxisnahen Funktionen Freiheit und Komfort bei Musik- und Spracheinsätzen. Mit der U500 IEM Series geht LD Systems dabei den nächsten Schritt: hin zu einem umfassenden Anbieter von performance-orientierten Audio-Lösungen.

Zur Auswahl stehen 96 Empfangskanäle, die je nach Bedarf Mono oder Stereo betrieben werden können. Für den Nutzerkomfort lässt sich der In-Ear-Mix zudem über einen Drei-Band-EQ mit parametrischen Mitten individuell an das eigene Klangempfinden anpassen. Weiterhin ermöglichen die U500-Systeme die Eingabe von personalisierten Nutzernamen sowie das Abspeichern favorisierter Settings auf zehn Preset-Speicherplätzen. Je nach Frequenzband ist ein Betrieb von bis zu zwölf Systemen parallel möglich.

Um sowohl auf dunklen Bühnen als auch unter Sonneneinstrahlung eine exzellente Ablesbarkeit zu gewährleisten, sind die Sender- und Empfänger-Einheiten mit einem kontrastreichen OLED-Display ausgestattet. Über lediglich zwei AA-Batterien lässt sich der Taschenreceiver bis zu zehn Stunden betreiben.

Die U500 IEM Series ist in fünf Versionen als Set mit und ohne Kopfhörer für den weltweiten Einsatz in unterschiedlichen Frequenzbereichen erhältlich. Im Lieferumfang enthalten ist ein Kit für die Rackmontage sowie ein robuster Transportkoffer für den täglichen Einsatz „on the road“.

Info: www.ld-systems.com

 U500 IEM (Foto: LD Systems)