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Alcons Audio erweitert den immersiven Raum

Der Alcons CRS8 ist ein 2-Wege Passivfilter-Breitbandlautsprecher, der alle Anforderungen aktueller und zukünftiger immersiver Surround-Sound-Formate erfüllt.

Ausgestattet mit der patentierten Alcons Pro-Ribbon-Treibertechnologie, kombiniert der CRS8 Klarheit und Verständlichkeit mit einem ungewöhnlich hohen Dynamikbereich bei gleichzeitig möglichst realistischer Klangwiedergabe.

Das CRS8/9090-System besteht aus dem Pro-Ribbon-Treiber RBN401 für den HF-Bereich und einem 8"-Tiefmitteltöner für die NF-Wiedergabe. Der CRS8 HF-Bereich verfügt über eine Spitzenleistungsaufnahme von 800W, die einen einzigartigen 1:16 Dynamikbereich mit bis zu 90 Prozent weniger Verzerrung von 1kHz bis über 20.000 Hz ermöglicht.

Durch das „kompressionfreie“ Prinzip der Pro-Ribbon Schallwandler-Technologie bietet das System eine lineare Ansprache mit gleicher Tonbalance bei allen SPLs für eine intuitive 1:1-Wiedergabe.

Die patentierte horizontale und die zum Patent angemeldete vertikale Dispersion des Waveguides sorgen für eine breite und gleichmäßige Abdeckung bis hin zu den höchsten Frequenzen. Dies ist insbesondere für die Klangabbildung der Top Surrounds von immersiven Systemen von großer Wichtigkeit.

Angetrieben durch den Sentinel Amplified Loudspeaker Controller (ALC), sorgt die Signal Integrity Sensing Vorverdrahtung  für eine dynamische Kabel/Steckerkompensation zwischen CRS8 und ALC. Dies wiederum ermöglicht eine unverzerrte natürliche 1:1-Klangwiedergabe, unabhängig von Kabellänge und Verstärkerimpedanz.

Philip De Haan, Leiter der Forschung und Entwicklung bei Alcons: „Immersiver Sound kommt heute in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz, die eine vielfältige Auswahl an Abstrahlcharakteristiken erfordern. Nachdem wir die zum Patent angemeldete Waveguide-Technologie auf der RBN202 Pro-Ribbon-Plattform bereits sehr erfolgreich in den Alcons-Systemen VR5 und CRMSC-SRHV einsetzen, konzentrieren wir uns nun darauf, unsere neue Waveguide-Entwicklung auf die 4" Pro-Ribbon-Schallwandler zu übertragen.“

Der RBN401 ist der meistgenutzte Pro-Ribbon-Treiber von Alcons Audio, der täglich tausendfach im Einsatz und ein wichtiger Bestandteil insbesondere der Line-Array-Systeme ist. Mit der Integration in die CRS8 Referenz-Surround-Systeme steht die breite 90° x 90° Abstrahlcharakteristik nun auch für größere Point-Source-Anwendungen zur Verfügung, bei denen eine erweiterte Abdeckung in voller Bandbreite erforderlich ist.

„Das fehlende Glied ist endlich da, um in perfekter Harmonie mit den anderen RBN401 Pro-Ribbon Main- und Surround-Systemen ein nahtloses, immersives 3D-Erlebnis zu kreieren“, fährt De Haan fort.

Der CRS8/9090 ist in zwei Impedanzvarianten erhältlich: 8 Ohm für eine effiziente Parallelschaltung in 5.1/7.1-Konfigurationen und 4 Ohm für einen maximalen Verstärkerwirkungsgrad in einzeln verstärkten, immersiven Surround-Systemen.

Info: www.alconsaudio.com

CRS8/9090 (Foto: Alcons Audio)

Kompakte Beschallungslautsprecher der DXR mkII Serie

Mit der Weiterentwicklung DXR mkII verbessert Yamaha die populären Systeme: Die neuen Modelle sind leichter und gleichzeitig leistungsfähiger als ihre Vorgänger. Durch einen größeren und leichteren 1,75-Zoll-Kompressionstreiber erreicht die mkII Reihe ein bis zwei dB mehr Schalldruckpegel. Damit kommt der DXR15mkII auf 134 dB und reicht bis 49 Hz hinunter, der DXR12mkII erreicht denselben Schalldruck und kommt auf 52 Hz. Der DXR10mkII bietet bis zu 132 dB SPL und der DXR8mkII immer noch 130 dB SPL. Mit diesen Pegeln sind die Lautsprecher der DXR mkII Serie jeder Beschallungssituation gewachsen.

Die DXR mkII Serie nutzt Yamaha Digitaltechnologie und erreicht eine klare und transparente Darstellung. Das FIR-X-Tuning verwendet linearphasige FIR-Filter zur Trennung der Wege in der Frequenzweiche und ermöglicht so eine deutlich präzisere Trennung. Der Beitrag der Spezialisten von NEXO, mit denen Yamaha bei der Entwicklung der DXR mkII Serie zusammengearbeitet hat, ist beim FIR-X-Tuning am deutlichsten. Die dynamische Multiband-Bearbeitung D-Contour dient der Anpassung der Wiedergabe an den Einsatzzweck: FOH/Main oder Monitor. Der integrierte DSP schützt außerdem die Elektronik. Die DXR mkII Modelle sind für jede Anschlusssituation gerüstet: Neben einem XLR-Eingang, der sowohl Mikrofon- als auch Line-Signale verarbeiten und zu weiteren Geräten durchgeschliffen werden kann, bieten die Lautsprecher auch Klinkenanschlüsse und Cinch-Buchsen. Nicht nur lassen sich die DXR mkII Lautsprecher auf diese Weise in die unterschiedlichsten Beschallungs-Umgebungen integrieren, die einzelnen Inputs können sogar gleichzeitig genutzt werden. Ein eingebauter dreikanaliger Mixer fasst die Signale zusammen und ermöglicht sogar den Abgriff der Summe über den Link Out.

Die Elektronik sowie die Treiber und Endstufen der DXR mkII Serie sind in widerstandsfähigen ABS-Gehäusen verbaut, die auch den fordernden Bedingungen einer harten Tour trotzen können. Dabei vermeiden die Gehäuse jegliche Resonanzen und sind außerdem so leicht konstruiert, dass die Lautsprecher ohne Probleme transportiert werden können. Mehrere Stativflansche erlauben außerdem die Winkelung der Boxen, sodass der Abstrahlwinkel für die jeweilige Anwendung optimal eingestellt ist.

Die vier Modelle der DXR mkII Serie von Yamaha werden ab Juni verfügbar sein.

Info: de.yamaha.com

DXR mkII Serie (Foto: Yamaha)

Update für L-Acoustics Soundvision und LA Network Manager

L-Acoustics präsentiert eine neue Versionen der 3D-Simulationssoftware Soundvision sowie des LA Network Manager zur Echtzeit-Steuerung und Überwachung von Endstufen-Controllern. Mit dem Update verfügen Soundvision 3.1.0 und LA Network Manager 2.7.0 über fortschrittliche Autosolver-Tools, um den Prozess der Systemoptimierung – vom Systemdesign bis zum Betrieb vor Ort – für Endanwender einfacher, schneller und effektiver zu gestalten.

Soundvision wurde 2004 veröffentlicht. Seitdem haben viele Endanwender mit der Software gearbeitet und mit ihrem Feedback zur umfangreichen Weiterentwicklung des kostenlos erhältlichen Programms beigetragen. Die aktuelle Version 3.1.0 stellt ein zentrales Upgrade dar und ergänzt Soundvision um leistungsfähige Automatisierungsfunktionen, die den Prozess der Systemplanung maßgeblich vereinfachen und beschleunigen: Autosplay und Autofilter.

Autosplay verwendet Algorithmen, um die Systeme, auf Basis der Konfigurations- und Designvorgaben des System-Engineers, mechanisch zu optimieren – ein unverzichtbarer und früher aufwendiger Prozess. Über die Buttons Init und Optimize des Autosplay-Interfaces lassen sich die Winkel zwischen den einzelnen Lautsprecher-Elementen in nur zwei Schritten optimieren. Die Init-Funktion ermöglicht das schnelle Verstellen der Winkel und liefert eine unmittelbare Darstellung der Schallabdeckung und des Outputs der ausgewählten Quelle. Auf diese Weise können Anwender schnell und einfach beurteilen, ob die Vorgaben des Sounddesigns für jedes einzelne Element mit der gewählten Konfiguration erreicht werden können oder nicht. Die Optimize-Funktion bietet eine tiefgreifende numerische Qualitätsanalyse und legt einen stärkeren Fokus auf die Optimierung der Klangqualität, einschließlich der SPL-Abdeckung und Wellenfrontkohärenz.

„Autosplay beschleunigt und optimiert Prozesse, die sich bislang äußerst repetitiv gestalteten und stark vom jeweiligen menschlichen Individuum abhingen. Auf diese Weise sparen Anwender wertvolle Zeit und erhalten gleichzeitig verbesserte praktische Ergebnisse“, erläutert Yann-Gaël Gicquel, Application Engineer, Acoustics und Projektleiter für Soundvision. „Zudem ermöglichen die leistungsstarken Algorithmen der Optimize-Funktion einen bislang unerreichten Grad an Präzision und Detailgenauigkeit. Das Ergebnis ist unüberhörbar: Ein besser klingendes Beschallungssystem und damit auch ein verbessertes Gesamterlebnis für die Zuschauer.“

Nachdem die mechanische Optimierung mit Autosplay abgeschlossen ist, kümmert sich das zweite Autosolver-Tool – Autofilter – um die systemweite Abstimmung der mittleren und hohen Frequenzen. Autofilter sorgt für eine gleichmäßige und verbesserte lineare Wiedergabe hoher Frequenzen mittels linearphasiger FIR-Filter, die auf festgelegte Gruppen innerhalb eines Arrays angewandt werden.

Zusätzlich zu den Funktionen Autosplay und Autofilter ermöglicht Soundvision unter der neuen Registerkarte „Electronics Settings“ die Auswahl von Endstufen-Controllern für jedes Lautsprecher-Element. Auf diese Weise lassen sich die parallelen Workflows im LA Network Manager noch einmal beschleunigen und effizienter gestalten. Darüber hinaus können Anwender des Network Manager nun auch Soundvision-Projektdateien in die Echtzeit-Steuerungs- und Monitoring-Software von L-Acoustics importieren. In Soundvision 3.1.0 erstellte Gruppierungen von Lautsprechersystemen oder Endstufen-Controllern lassen sich nun direkt als Endstufen-Controller-Gruppe in eine LA Network Manager 2.7.0-Session laden. Darüber hinaus können alle Parameter einer Zone, die anschließend in Soundvision bearbeitet werden, komfortabel aus dem LA Network Manager heraus synchronisiert werden. Auf diese Weise bleiben sowohl die flexiblen Bearbeitungsmöglichkeiten als auch sämtliche benutzerdefinierten Parameter der jeweiligen Session erhalten.

 Neben dem zeitsparenden Dateiimport und der Synchronisierung mit Soundvision verfügt der Network Manager nun auch über Autoclimate – ein neues Tool, das sich über einen Button in der Sidebar aktivieren lässt und alle Luftkompensationsfilter, unter Berücksichtigung der jeweiligen Wurfweiten der einzelnen Zonengruppen, gleichzeitig an die gemessene Umgebungstemperatur und Feuchtigkeit anpasst.

Obwohl Autosplay, Autofilter und Autoclimate als automatisierte Autosolver-Funktionen wesentliche Bearbeitungsschritte übernehmen, behalten Anwender stets die volle Kontrolle über die Gestaltung und Bedienung des gesamten Systems.

Die neuen Optimierungsworkflows sind seit Januar dieses Jahres fester Bestandteil der L-Acoustics Schulungsseminare „Systemgrundlagen“ und „Variable Curvature Line Source (VCLS)“. Im Rahmen der Teilnahme an den Kursen erhielten mehr als 1.200 Anwender einen exklusiven Zugang zu Soundvision 3.1.0. und konnten die daraus resultierenden Vorteile des optimierten Systemdesigns bereits in der Praxis nachvollziehen.

Zu den ersten Anwendern von Soundvision 3.1.0 gehörte auch Ben Phillips, Systemdesigner für die aktuelle „Not Dead Yet“-Tour von Phil Collins: „Durch die neuen Autosolver in Soundvision konnte ich nicht nur den Zeitaufwand für meine Systemsdesigns erheblich reduzieren, sondern auch das Endergebnis nochmals verbessern. Die Funktionen sind perfekt in das L-Acoustics Ecosystem integriert und steigern die Effizienz meiner Workflows ungemein. Mit seiner Präzision, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit definiert Soundvision auch weiterhin, was in den Bereichen Systemdesign und -simulation sowie in der 3D-Visualisierung von Beschallungssystemen möglich ist.

Die neuen Versionen Soundvision 3.1.0 und LA Network Manager 2.7.0 stehen auf den Produktinformationsseiten unter l-acoustics.com zum Download bereit.

Info: www.l-acoustics.com

Visual (Grafik: L-Acoustics)

Voice-Acoustic präsentierte neue DDA Systemelektronik

Der norddeutsche Lautsprecher- und Endstufenhersteller Voice-Acoustic präsentierte auf der Prolight + Sound gleich vier Neuheiten. Neben dem Vapato PA-Tower, dem sehr flachen Paveosub-115 Subwoofer und der multifunktionalen Modular-12 war für die Firma aus Niedersachsen die wichtigste Neuheit die Weiterentwicklung der eigenen System-Verstärkerelektronik mit dem Kürzel DDA.

DDA steht für eine neue DSP Generation und Eingangsboards die eine Vielzahl von Signalen verarbeiten können: Dante, Digital AES/EBU, AES67 und analoge Inputs. Die Signale lassen sich jeweils weiter schleifen. Die Technik kommt in den neuen Systemverstärkern der HDSP-DDA Serie, sowie auch in allen self-powered DDA Lautsprechern zum Einsatz. In den 19“ Rackverstärkern und den self-powered Lautsprechern verbaut Voice-Acoustic identische Leistungs- und DSP-Elektronik, so dass Anwender unterschiedliche Systeme miteinander kombinieren und im Netzwerk über die Remotecontrol Software zusammen verwalten können. Die HDSP-DDA Systemverstärker sind in dual Technology aufgebaut und verfügen durch zwei Netzteile, zwei DSP-Boards und zwei Class-D Sektionen über komplette Redundanz und doppelte Betriebssicherheit. Zudem ist die Elektronik hängend in Upside-Down Bauweise montiert.

Die Leistungselektronik der Voice-Acoustic self-powered Lautsprecher ist wartungsfrei und gekapselt. Der außenliegende low-noise Lüfter ist bündig in die Kühlrippen eingelassen und zirkuliert dort die Luft, ohne Verbindung ins Innere des Lautsprechergehäuses zu haben. Die neuen DSP`s verfügen neben IIR auch über FIR Filter.

Voice-Acoustic Gründer und Geschäftsführer Stefan Rast ist mit dem Ergebnis der diesjährigen Messe sehr zufrieden: „Die Prolight + Sound 2019 hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir haben fast doppelt so viele Neukontakte generieren können wie im Vorjahr. Unser neunköpfiges Standteam hatte richtig viel zu tun. Bei der Auswertung der Kontakte zeigt sich aber auch, dass die Frankfurter Messe international deutlich an Stellenwert verloren hat. Die Anzahl an ausländischen Besuchern ist zurück gegangen und es ist mittlerweile eher ein regionales Branchentreffen geworden. Was nicht schlimm ist, der Markt vor der eigenen Haustür hat ja auch einiges zu bieten und viel Potential. Man wird über die Messe Frankfurt aber nicht mehr so viele potentielle neue Vertriebspartner im Ausland generieren können. Das hat sicherlich mit dem wachsenden Erfolg anderer Messen wie der ISE oder der NAMM zu tun und auch mit dem hohen, ja schon bald Überangebot an Messen weltweit.“

 

Info: www.voice-acoustic.de

 

Voice-Acoustic präsentierte neue DDA Systemelektronik (Foto: Voice-Acoustic)

Hochleistungs-Subwoofer B8 von d&b audiotechnik

d&b audiotechnik hat den B8 auf den Markt gebracht, einen neuen kompakten Hochleistungs-Subwoofer mit 170 mm Höhe.  Mit seinen zwei Ausführungen für mobile (B8-SUB) und Installationsanwendungen (Bi8) lässt er sich zusammen mit den Lautsprechern der xC-, xS- und E-Serie einsetzen und findet auch bei nur sehr eingeschränktem Flächenangebot Platz.

Im Gehäuse dieses aktiv angesteuerten Hochleistungs-Subwoofers stecken zwei 6,5“-Tieftontreiber mit Ferritmagneten in Bassreflexabstimmung. Diese präzise abgestimmten Treiber erzielen eine wirkungsvolle Tieftonerweiterung von 170 Hz bis hinab zu 43 Hz. Der B8 kann mit allen aktuellen d&b Verstärkern eingesetzt werden und erreicht einen Maximalpegel von 122 dB für eine echte Fullrange-Wiedergabe.

Mit seinen flexiblen Aufbauoptionen stellen der B8 und der Bi8 komplette Beschallungslösungen für eine breite Palette an Anwendungen bereit, bei denen der Formfaktor und das Verhältnis von Leistung zu Größe ebenso wichtig sind wie eine unverfälschte Klangwiedergabe. Der B8 lässt sich vertikal oder horizontal unter Bühnen, Treppen oder in Decken installieren. Zudem kann er versenkt eingebaut oder mit kleinen d&b Mittel-Hochton-Lautsprechern geflogen werden.

„Die tieferen Frequenzbereiche spielen insbesondere bei der Wahrnehmung von Sprache und Rhythmus eine wichtige Rolle“, bestätigt d&b Produktmanager Wolfgang Schulz. „Subwoofer wurden aus Platzgründen oder aufgrund der sensiblen optischen Anforderungen eines Veranstaltungsortes bei Anwendungen oft weggelassen. Jetzt können Zuhörer überall ein umfassendes breitbandiges Hörerlebnis genießen, denn der B8 lässt sich problemlos überall integrieren.“

Info: www.dbaudio.com

B8 (Fotos: d&b)