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Binaurales Kopfbügelmikrofon DPA 4560

YouTuber, Sound-Designer, Podcaster, Vlogger und andere Content-Ersteller wie Filmemacher, die authentischen 3D-Sound für ihre Projekte aufnehmen wollen, können von nun an auf das 4560 CORE Kopfbügelmikrofon des dänischen Herstellers DPA Microphones nutzen.

Die Qualität der Mikrofone erlaubt es, in Echtzeit genau das aufzuzeichnen, was die Ohren erfassen, sodass diejenigen, die die Inhalte auf Kopfhörern abspielen, einen immersiven Sound erleben können. Diese Eigenschaft ist auch für andere Anwendungen interessant, wie zum Beispiel die Dokumentation von Soundsystemen, die Analyse von Geräuschkulissen, die Beurteilung von Klangqualität, den Sound für Theaterstücke, den Sound für die Gaming-Industrie und vieles mehr.

Herzstück des neuen DPA 4560 CORE Binauralen Kopfbügelmikrofons sind zwei 4060 CORE Miniaturmikrofone, die auf zwei Ohrbügel montiert sind und direkt außerhalb des Gehörgangs des Anwenders sitzen (wie Ohrstöpsel), so dass sie 1:1 das erfassen, was von der Person gehört wird, die die Aufnahme durchführt. Die Ohrbügel sind Teil eines flexiblen Headsets, das leicht zu positionieren, gut zu tragen und einfach an die Abmessungen jedes individuellen Kopfes anzupassen ist. Die Mikrofone werden mit Schaumstoff-Windschützen geliefert, um sie in Position zu halten und Windgeräusche zu dämpfen.

Die 4060er waren die Wahl vieler mehrere Tontechniker bei Spielfilmen wie Spider-Man: Homecoming und Mission: Impossible – Fallout. Es ist auch eine bekannte Tatsache, dass man die individuellen 4060 Lavaliermikrofone verwenden und in die Ohren „stecken“ kann, um überzeugende binaurale Aufnahmen durchzuführen, allerdings gab es bislang keine Komplettlösung mit einem Set an sorgfältig in der Empfindlichkeit aufeinander abgestimmten Mikrofonen. Darüber hinaus kann das 4560 Binaurale Kopfbügelmikrofon einfach getragen und mit Aufnahmegeräten wie dem MMA-A Digitalen Audio-Interface von DPA verbunden werden, das sich an jedem iOS-Gerät betreiben lässt. Ein 4560 CORE Binaurales Kopfbügelmikrofon mit einem MMA-A Digitalen Audio-Interface an einem iPhone liefert dem Anwender eine mobile binaurale Aufnahmelösung, die leicht zu bedienen ist.

„Aufnahmen, die mit dem 4560 Binauralen Kopfbügelmikrofon durchgeführt wurden, sind so akkurat, das die Zuhörer oft ihre Köpfe umdrehen und die Klangquelle suchen“, sagt DPA Produktmanager René Mørch. „Mit diesem Produkt aufgenommene Inhalte sollten im Idealfall über Kopfhörer wiedergegeben werden, da man die gleiche Erfahrung erzielt wir bei der Audiowiedergabe über Stereolautsprecher, aber es gibt Techniken, die Korrekturen und Upmixe für Stereo- und Multikanal-Formate ermöglichen. Dies macht dieses Produkt sehr nützlich beim Sammeln von Material für atmosphärische Klänge für Filmaufnahmen.“

Mørch fügt hinzu, dass ein weiteres nützliches Feature des DPA Binauralen Kopfbügelmikrofons die Täuschungsfähigkeit ist, da das Mikrofon so klein ist, dass es beim Tragen möglicherweise so aussieht wie ein Paar Kopfhörer. „Das kann sehr nützlich sein, wenn Personen in gefährlichen Umgebungen aufnehmen, in denen es nicht sicher oder angemessen ist, ein Mikrofon zu zeigen“, so Mørch. „Aber auch für normale Podcasts bietet die binaurale Aufnahme Inhalte, die im Vergleich zu herkömmlichen Aufnahmen viel immersiver, lebendiger und überzeugender sind.“

Info: www.dpamicrophones.com

4560 CORE Binaurales Kopfbügelmikrofon (Foto: DPA)

Software-Upgrade für Dynacord L- und C-Serie Verstärker

Dynacord hat den Einsatzbereich seiner Sonicue Soundsystem-Software mit einem Update erweitert, das den Einsatz auch für kleinere Beschallungssysteme und Alltagsanwendungen ermöglicht. Mit dem neuen Release 1.1 unterstützt Sonicue jetzt auch L- und C Serie Verstärker. Darüber hinaus beinhaltet die Lautsprecherbibliothek nun Presets für nahezu alle Electro-Voice Modelle aus den Bereichen Festinstallation, Mobile Audio und Concert Sound.

Sonicue vereint grundlegende Prinzipien wie Klarheit, Verständlichkeit und Transparenz und ist für das gesamte Sound System konzipiert. Das neue Interaktionskonzept bietet einen klaren und vollständigen Systemüberblick und ermöglicht so ein schnelleres Einrichten, Tunen und Bedienen von Sound Systemen – bei minimalem Aufwand.

Sonicue 1.1 enthält ein Firmware 2.0-Upgrade für die Dynacord L- und C-Serie. Beide Serien wurden für den Livebetrieb (L-Serie) sowie den Einsatz in der Festinstallation (C-Serie) entwickelt und bieten integrierte Signalverarbeitung, FIR-Drive bei hervorragender Audio-Performance. Dieses Firmware-Upgrade erweitert die DSP-Struktur der L- und C-Serie und ermöglicht Anwendern das gleiche Level an Input- oder User-Processing wie bei den High-End Modellen der IPX und TGX Serie, mit denen nun auch Modelle der L- und C Serie Verstärker kombiniert werden können. Der User-DSP-Block wurde verdoppelt und bietet nun zehn Frequenzbänder mit parametrischem EQ (PEQ); erweiterte Array-Verarbeitungsfeatures beinhalten fünf zusätzliche Frequenzbänder mit PEQs und ein spezielles Array-Delay. Dies ermöglicht nun auch den Einsatz von Verstärkern der L- und C Serie bei komplexen Setups, die mehr System-Tuning und größere Flexibilität beim Arbeiten (zum Beispiel mit Subwoofer-Arrays) erfordern.

Die ergänzte Lautsprecher-Datenbank bietet dem Anwender eine wesentlich größere Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten von Sonicue. Die Software verfügt jetzt über Presets von fast allen Electro-Voice Lautsprechermodellen, darunter die beliebten mobilen ZLX-, ELX200-, EKX- und ETX-Serien sowie die EVID-Produktfamilie für den Festinstallationsbereich.

Die Datenbank enthält alle von den Verstärkern benötigten Parameter für eine optimierte Audio-Performance, einschließlich Crossover-Einstellungen, EQs und Limiter. Durch die erweiterte Auswahl an Lautsprechermodellen können Anwender Sonicue in noch mehr Projekten verwenden und die Vorteile dieser Software voll ausschöpfen – angefangen bei kleineren Installationen bis zu großen Festivals.

Die kostenlose Software ist als Download auf der Dynacord Website verfügbar.

Info: www.dynacord.com

Screenshot (Foto: Dynacord)

Meyer Sound Compass 4.6 Software erschienen

Meyer Sound veröffentlicht die neue Version 4.6 der Compass Control Software. Das Update bringt Funktionen zur vollen Kompatibilität von Meyer Sound Geräten mit sich, einschließlich der Milan-zertifizierten Galaxy-Prozessoren. Compass 4.6 ist die wichtigste Komponente eines kompletten Update-Pakets, das auch eine neue Firmware für die Galileo Galaxy Prozessoren, CAL Beam-Steering Column Array-Lautsprecher und den RMServer für die Systemüberwachung bietet.

„Dieses Release ist ein wichtiger Meilenstein in der langen Entwicklung der Compass-Steuerungssoftware", sagt Meyer Sound Director of Product Management Todd Meier, „da es die erste Version ist, die das neue Milan Netzwerkprotokoll vollständig integriert. Damit ändert sich vieles, denn unser Ziel ist es, für all unsere digitalen Produkte eine Milan-Zertifizierung zu erhalten."

 Mit den Software- und Firmware-Upgrades kann man alle bestehenden Meyer Sound Galaxy-Prozessoren sofort auf Milan-zertifizierte Geräte upgraden. Tausende Galaxy-Geräte sind derzeit im Einsatz, und alle zukünftigen Galaxy -Prozessoren werden mit der neuen, Milan-zertifizierten Firmware ausgeliefert.

 Das Milan-Protokoll garantiert die Interoperabilität von vernetzten Geräten durch die Standardisierung der AVB-Technologie. Jedes Milan-zertifizierte Gerät erkennt und funktioniert mit jedem anderen ebenfalls zertifizierten Gerät. Es ist keine benutzerdefinierte Netzwerkkonfiguration erforderlich und alle Vorteile der AVB-Netzwerke bleiben erhalten.

 In Verbindung mit dem Update der Galaxy-Firmware bietet die Softwareversion Compass 4.6 weitere neue Funktionen. Delay-Integration und Ausgangskonfigurationen sind nun in einem Dialog zugänglich und über die Registerkarten Übersicht und Ausgabeverarbeitung verfügbar. Für Lyon und LEO Lautsprecher-Arrays wurden neue Startpunkte hinzugefügt, so dass keine Konfigurationen von Grund auf neu gestartet werden müssen und somit eine schnelle Einrichtung der Systeme möglich ist, die bereits mit Native Mode in Leopard und Lina Line-Arrays verfügbar sind.

Die neuen Software-/Firmware-Updates vereinfachen die Integration von neueren Systemen der LEO Family mit vielen älteren Lautsprechersystemen. Dadurch können Verleiher und Anwender die Nutzung vorhandener Systeme optimieren. So können beispielsweise die Hauptarrays mit Systemen der LEO Family mit älteren Systemen für Sidefill und Delays kombiniert werden. Basiseinstellungen erleichtern auch den Aufbau von Subwoofer-Arrays mit Cardioid- und Richtungscharakteristiken sowie EQ- und Delay-Profile, die automatisch ältere Subwoofer so tunen, dass diese die Eigenschaften der neuen LFC Family emulieren.

„Diese nahtlose Integration verschiedener Produktgenerationen erforderte bisher eine zeitaufwändige Konfiguration und viele Messungen", sagt Todd Meier. „Mit dieser neuen Version ist die einfache Integration über die Software möglich."

Die Compass 4.6 Software erfordert ein gleichzeitiges Firmware-Update für die Hardwaregeräte Galaxy Netzwerkplattform (v 2.1.0), CAL (2.1.0) und RMServer (2.7.0). Ein Update der Compass Go App ist ebenfalls erforderlich, um die volle Funktionalität der iPad-Fernbedienung zu gewährleisten.

Info: www.meyersound.com

Compass 4.6 (Fotos: Meyer Sound)

Zwei-Wege Speaker TTL 4-A von RCF

RCF präsentiert den aktiven 2-Wege Speaker TTL 4-A. Die neue Linesource ist ab sofort im Handel erhältlich und bietet mehr Flexibilität bei den Abstrahleigenschaften sowie Skalierbarkeit sowohl horizontal als auch vertikal. Der TTL4-A liefert Klang für Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich in kleinen bis mittleren Locations.

Die Flexibilität der TTL 4-Serie soll die Lücke zwischen Punktschallquellen- und Line-Array-Lautsprechern schließen und variabler in Bezug auf das Abstrahlverhalten sein. Dieser Ansatz vereint dabei alle Vorteile der TT+ Technologie, wie kontrollierte Dispersion, Klarheit und Leistungsstärke mit drei Abdeckungsoptionen, vielfältigem Riggingzubehör, netzwerkbasierter Fernbedienung und abrufbaren Presets.

Der Zwei-Wege Speaker lässt sich mit drei unterschiedlichen Wellenformern beziehungsweise Hörnern ausstatten: 100° x 25° (TTL 4-A), 60° x 25° (TTP 4-A), 100° x 50° (TTW 4-A). Rigging-Lösungen ermöglichen den Einsatz der Module allein, nebeneinander oder vertikal für maximale Skalierbarkeit in beide Richtungen je nach Modell. Sie können als Säulen Array, horizontales Array, auf einem Ständer oder einem Subwoofer montiert eingesetzt werden.

Die Position des Hochtöners lässt sich zusätzlich in die Mitte ändern, um so die Varianten mit 100° und 60° horizontalem Öffnungswinkel in einem „Constant-Curvature Array“ zu kombinieren.

Zwei unabhängige Class-D-Verstärker mit 1600 W Gesamtleistung pro Modul machen den TTL 4-A im Vergleich zu seiner Größe zu einem der leistungsfähigsten Säulenarray-Module auf dem Markt.

Das fortschrittliche Firphase-Processing optimiert das dynamische Amplituden- und Zeitverhalten für eine 0° lineare Phase und resultiert in einem perfekten Klangbild für den Hörer mit einem flachen Frequenzgang bei minimaler Systemlatenz. Die drei unterschiedlichen Waveguide Designs ermöglichen den Einsatz mehrerer, unterschiedlicher Lautsprecher, die so eine erweiterte oder asymmetrische Klangabdeckungen ermöglichen. Der TTL 4-A Speaker bietet die von der TT+ Serie bekannten Features der integrierten RDNet-Steuerung. Die integrierte DSP kann direkt über das Bedienfeld auf der Rückseite oder über das RCF-eigene RDNet Tool konfiguriert und gesteuert werden und bietet lineare Phasenfilter und Frequenzweiche, Systementzerrung, Polaritätskontrolle, Schnellbegrenzer, RMS-Limiter und Konfigurationssteuerung.

Info: www.rcf.it

TTL 4-A (Foto: RCF)

Premiere für die A10-Lautsprecher von L-Acoustics

Beim 5. InnoWation Day der Wilhelm & Willhalm event technology GmbH sind die A10-Lautsprecher aus der neuen A-Serie von L-Acoustics in einer Deutschlandpremiere präsentiert worden. Um die Constant-Curvature-Systeme auf dem Wilhem & Willhalm-Freigelände unter Praxisbedingungen vorzuführen, wählte L-Acoustics Application Engineer Thomas Mehlhorn eine Trailerbühne von 8 x 6 Meter mit fünf Meter hohem Pultdach, wie sie häufig auf Stadtfesten zum Einsatz kommt. Jede Array-Seite bestand aus drei A10, am Boden ergänzt durch drei KS21 Subwoofer und einen zusätzlichen A10 als Infill. Im Center arbeiteten zwei weitere KS21 Subs für die Bassunterstützung. Auf der Bühne fungierten zwei X12 2-Wege-Koaxial-Lautsprecher als Frontmonitor, während eine Kombination aus KS21 und A15 die Aufgabe des Side- bezeihungsweise Drumfills übernahm.

„Ein Constant-Curvature-Array eignet sich ideal, um auch bei geringen Höhen eine ausreichende Abdeckung sowie eine hohe Wurfweite zu erzielen“, erläutert Thomas Mehlhorn von L-Acoustics. Auch Marcel Wendt, Geschäftsführer der Complex Veranstaltungstechnik GmbH zeigte sich beeindruckt von den Klang- und Handling-Eigenschaften der A10: „Die Systeme klingen sehr offen und direkt und geben Stimmen nahezu perfekt wieder. Die Ankopplung an die KS21 funktioniert problemlos, so dass sich das oft gehörte Vorurteil einer schwierigen Anbindung von 10‘‘-Lautsprechern an 21‘‘-Subwoofer überhaupt nicht bestätigt hat. Die A10 spielen auch im unteren Mittenbereich genau auf den Punkt.“ Auch beim Riggimg konnte die A10 überzeugen: „Das Verschlusssystem ist wirklich innovativ und ermöglicht ein einfaches und schnelles Handling. Zudem hat sich die neue A-Serie auch im Transportbereich deutlich weiterentwickelt. Im Vergleich zu den ARCS WiFo kann man ein kleineres Setup aus A10 und KS21 auch mal in Eigenregie an den Start bringen. Die A10 wird mit ihrer Kombination aus Sound, Handling, Gewicht und Preis definitiv einen bleibenden Eindruck am Markt hinterlassen.“

Info: www.l-acoustics.com

Trailerbühne mit A10-Set-up (Foto: L-Acoustics)