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Update für das TouchMix-30 Pro Digitalmischpult

QSC stellt mit dem v2.0 Firmware-Update eine maßgebliche Funktionserweiterung des renommierten TouchMix-30 Pro Kompakt-Digitalmischpults vor. Das vielfältig einsetzbare TouchMix-30 Pro wird mit der Firmware v2.0 um zahlreiche neue, häufig nachgefragte Features erweitert und erfüllt damit nun auch höchste professionelle Ansprüche:

-          neue Custom-Fader-Banks-Funktion für die Zuweisung von drei Fader-Bänken mit jeweils acht Kanälen, die als Teil einer Mischpult-Szene abgespeichert werden

-          Steuerung über externe Drittanbieter-Bedienoberflächen mit Motorfadern (Betrieb mit iCon Platform M+, Behringer XTouch Compact und PreSonus FaderPort 8 verifiziert)

-          28 neue Instrumenten-Presets (Cajon, Akkordeon, Mundharmonika, Ukulele, Cello, Klarinette, verschiedene Percussions und weitere)

-          Presets für die kompakten Aktivlautsprecher der CP Serie sowie empfohlene Einstellungen der Eingangsverstärkung von CP8 und CP12 Lautsprechern im Mischer verfügbar

„Seit jeher hören wir bei QSC unseren Kunden genau zu und setzen alles daran, ihre Wünsche umzusetzen,“ sagt Jon Graves, Product Manager QSC Mixer. „Das TouchMix-30 Pro ist ein leistungsstarkes Tool, mit dem unsere Kunden hervorragende Ergebnisse erzielen. Jetzt, mit der neuen Firmware, wird es endgültig zum besten, aktuell am Markt erhältlichen Digital-Mischpult. Wir sind wirklich stolz darauf und wissen, dass Anwender die neuen Funktionen schätzen werden.“

Mit seinen 32 Eingangskanälen (24 Mic/Line, 6 Line und Stereo-USB) und 16 Ausgängen bietet das TouchMix-30 Pro eine enorme Flexibilität bei der Signalverarbeitung und eignet sich damit für professionelle Produzenten, Musiker, Bands und Locations.  Dank erweiterter Features wie einem Class-A-Mikrofonvorverstärker, Anti-Feedback- und Room-Tuning-Assistenten, zwei unabhängigen 24-Kanal-Auto-Mixern, zwei Echtzeitanalysatoren (RTA), einer Patch Matrix, der Direktaufnahme von 32 Kanälen auf externe Laufwerke sowie einem DAW-Interface für MacOS und Windows, steht das TouchMix-30 Pro einem professionellen Live-Sound- oder Recording-System in nichts nach.

Info: www.qsc.com

TouchMix-30 Pro (Foto: QSC)

Yamaha bringt das Stagepas 1K System auf den Markt

Herzstück des Stagepas 1K Systems ist ein 1.000 Watt Class-D-Verstärker. Dieser speist ein Array von zehn 1,5-Zoll-Treibern, die nahtlos mit einem 12-Zoll-Subwoofer zusammenarbeiten. Das Ergebnis sind 119 dB SPL und Stabilität auch bei hohen Pegeln. Hinzu kommt eine Klangqualität mit brillanten Höhen und druckvollem Bass. Die beeindruckenden Abstrahlwinkel von 170° horizontal und 30° vertikal erreichen eine gleichmäßige Abdeckung auch über größere Distanzen. Beim Subwoofer nutzt Yamaha die firmeneigene Twisted Flare Port Technologie, die den Tiefton klar und kraftvoll macht und zugleich Verzerrungen eliminiert.

Auf der Rückseite des Subwoofers befindet sich ein digitaler Mixer mit drei Mono-Mic/Line-Kanälen, von denen zwei eine zuschaltbare Hi-Z-Funktion bieten. So können auch Instrumente mit hoher Impedanz wie beispielsweise elektroakustische Gitarren angeschlossen werden. Die zusätzlichen Stereo-Eingänge erlauben den Anschluss diverser Zuspieler von Instrumenten über CD-Spieler bis hin zu smarten Mobilgeräten – auf Wunsch können auch Quellen per Bluetooth wiedergegeben werden. Der Mischer ist mit professionellen Funktionen für die Audiobearbeitung ausgestattet. Der 1-Knob-EQ bietet simultanes Multi-Band-Processing, hinzu kommt hochwertiger SPX Digital-Reverb. Zudem bietet ein Mode-Feature optimierte Kompressoreinstellungen am Masterausgang für jede Anwendung. Jede dieser Funktionen wird über einen einzelnen Drehregler gesteuert, was die Einrichtung schnell und intuitiv macht. Mit der Stagepas Editor App für iOS und Android können Lautstärke und EQ ferngesteuert werden. Durch das Aufrufen abgespeicherter Einstellungen ist es möglich, das System auf Knopfdruck perfekt abzustimmen.

Der Aufbau des Stagepas 1K Systems ist einfach gehalten. Das Lautsprecher-Array wird am Subwoofer befestigt, die beiden Abstandshalter sorgen dabei für die gewünschte Konfiguration. Es sind weder zusätzliche Kabel noch Lautsprecherhalterungen nötig. So ist das System in kurzer Zeit auf- und wieder abgebaut. Für Schutz und komfortablen Transport auf dem Weg zum Gig und zurück sorgt die mitgelieferte Transporttasche, in der auch das Stromkabel sowie Zubehör wie Mikrofone verstaut werden können. Der optional erhältliche Dolly DL-SP1K mit Verriegelungsmechanik macht das System noch portabler. Falls zusätzliche Leistung benötigt wird, lassen sich zwei Stagepas 1K Systeme im Handumdrehen koppeln. Dabei kann zwischen Stereo- und Mono-Betrieb gewählt werden. Im Mono-Betrieb stehen alle sechs Mono- und zwei Stereo-Eingänge der beiden Systeme zur Verfügung.

Info: de.yamaha.com/de/

Stagepas-System (Fotos: Yamaha)

MFX-Multifunktions-Monitore von Electro-Voice

Auf der diesjährigen InfoComm sind zwei neue passive Multifunktions-Monitore von Electro-Voice vorgestellt worden: Die 12" und 15" 2-Weg-Koaxialmonitore MFX-12MC und MFX-15MC. Deren Sound-Performance wurde entwicklungsseitig als Ergänzung zu den X-Line Advance Line Array-Modellen X1, X2, X12-128 und X12-125F sowie deren Installationsversionen konzipiert.

Die MFX-Multifunktions-Monitore arbeiten mit Koax-Treiber/Woofer Kombinationen, die mit einem neuen, von Electro-Voice entwickelten Constant-Directivity-Waveguide und einem neuen Frequenzweichendesign ausgestattet sind. Der Abstrahlwinkel bei der Verwendung als Bühnenmonitor beträgt 40° H x 60° V. Die Abmessungen und die Position des Waveguides sind homogen mit dem Tieftöner abgestimmt, um eine optimierte Abstrahlkontrolle in den Mitten zu schaffen.

Das kompakte Koaxialdesign bietet nicht nur ein ausgewogenes Klangbild, selbst wenn sich der Künstler außerhalb der Achse bewegt, sondern benötigt auch nur eine sehr kleine Stellfläche auf der Bühne, was dazu beiträgt, die Sichtlinie zum Publikums aufrechtzuerhalten und zugleich Störgeräusche von der Bühne zu reduzieren. Ein neues Gehäusekonzept mit zwei Monitorwinkeln (35° und 55°) ermöglicht eine präzise Ausrichtung auf den Künstler.

MFX Multifunktions-Monitore sind für den Einsatz mit TGX10- oder IPX10:4-Verstärkern der EV-Schwestermarke Dynacord optimiert. Beide Modelle können in passiver oder Bi-Amp-Konfiguration eingesetzt und über DSP-Einstellungen in den Verstärkern für verschiedene Anwendungen optimiert werden. Im Dauerbetrieb betragen die Leistungsaufnahmen 400 W (MFX-12MC) und 500 W (MFX-15MC), die maximalen Schalldruckpegel liegen bei 135 dB beziehungsweise 136 dB.

Zusätzlich zu ihrer Hauptfunktion als High-End Bühnenmonitore verfügen beide Modelle über eine Hochständeraufnahme, die optisch neutral in einer der beiden seitlichen Griffmulden integriert wurde. Damit eignen sich die Lautsprecher auch für den Fullrange-Einsatz als Haupt-PA auf Stativen oder auch in Kombination mit Subwoofer und Distanzstange. Die Abstrahlung in dieser Anwendung beträgt 60° H x 40° V. Jedes Modell verfügt über vier M10-Hängepunkte und ist aufgrund des konsequenten, multifunktionalen Designs auch installationstauglich.

Als Zubehör stehen unter anderem U-Bügel, Kippadapter, Traversenklemmen und ein Stativadapter zur Verfügung, die Probleme sowohl im mobilen Einsatz als auch bei der Festinstallation lösen. Eine robuste EVC-Beschichtung (erhältlich in Schwarz oder Weiß) sowie ein stabiles 1,5 mm dickes und korrosionsbeständiges Lautsprechergitter sorgen für eine professionelle Langlebigkeit der ansprechenden Optik auf höchstem Niveau.

Info: www.electro-voice.com

MFX-12MC (Foto: Electro-Voice)

LS10 AVB Switch von L-Acoustics

L-Acoustics bringt den LS10 auf den Markt, einen zertifizierten AVB Switch. Der LS10 fungiert als unmittelbar einsatzbereite und einfach zu bedienende AVB-Netzwerklösung.

Als Gründungsmitglied der anwendergetriebenen Milan-Arbeitsgruppe unterstützt L-Acoustics den AVB-Standard, der als Ethernet-Standard für die Anforderungen des Echtzeit-Medientransfers entwickelt wurde. Die Protokolle Milan und AVB sorgen dafür, dass die professionelle AV-Industrie über einen zukunftssicheren Standard für die Übertragung zeitsensibler Audio- und Videodaten über ein Netzwerk verfügt. Entwickelt von und für Anwender, soll Milan auf Basis offener Standards in Zukunft den Industriestandard markieren.

„Wir sind uns bewusst, dass unsere Zielgruppe nicht über die tiefgreifenden Kenntnisse von IT-Experten verfügt, deren Hauptaufgabe es ist, Netzwerke zu konfigurieren“, erläutert Genio Kronauer, Director of Electronics bei L-Acoustics und vom ersten Tag an Mitglied der Milan-Arbeitsgruppe. „Mit dem LS10 erhalten Anwender einen robusten AVB Switch, der sich ohne großen Aufwand einrichten und betreiben lässt. Das Prozedere ist denkbar einfach: Die Quellen mit dem LS10 verbinden und schon lassen sich Audiodaten in Sekundenschnelle durch ein komplettes Netzwerk schicken.“

Für ein unkompliziertes Redundanz-Szenario lassen sich zwei LS10-Einheiten nebeneinander auf 1HE im Rack montieren. Der LS10 verfügt über front- und rückseitige Anschlussoptionen und fügt sich nahtlos in das LA-RAK II ein. Auf diese Weise übernimmt er die Signalverteilung von Audio- und Steuerdaten zwischen verschiedenen Endstufen-Controllern oder weiteren LA-RAK II Einheiten über acht EtherCON-Anschlüsse sowie zwei SFP Cages für Glasfaser-Transceiver. Da der LS10 zudem ohne interne Belüftung (bei ausbleibender Überhitzungsgefahr) auskommt, lässt er sich komplett geräuschlos betreiben.

Die LS10 erfüllt die Milan Redundanz-Anforderungen und wurde entwickelt, um die Herausforderungen von Touring- und Installationsanwendungen gleichermaßen zu meistern. Bei einem Netzausfall sorgt ein zusätzlicher 24 V-Eingang für die nötige Stromzufuhr. Im Falle eines Stromausfalls fährt der LS10 innerhalb von lediglich fünf Sekunden wieder hoch. Über einen Universalausgang lassen sich im Falle einer Fehlererkennung zudem externe Geräte ansteuern.

Der LS10 lässt sich sowohl innerhalb als auch außerhalb des L-Acoustics Ökosystems einsetzen. Der Versand ist für das 1. Quartal 2020 vorgesehen.

Info: www.l-acoustics.com

LS10 (Foto: L-Acoustics)

d&b audiotechnik bringt die neue A-Serie auf den Markt

Mit der brandneuen A-Serie von d&b audiotechnik kommt das „Augmented Array“. Mit einer Kombination aus variablen Öffnungswinkeln, zwei Ansätzen zur akustischen Optimierung und einem ausgefeilten Wellenformer-Design bedient die A-Serie Anwendungen, bei denen eine flexible Abdeckung sowohl in der horizontalen wie in der vertikalen Ebene von entscheidender Bedeutung ist.

Die Lautsprechermodule der A-Serie, AL60 und AL90, vereinen die Anpassungsfähigkeit eines Punktquellen-Clusters mit den umfassenden Kontrolloptionen, die ein d&b Line-Array bietet. Neben den mobilen Modulen stellt die A-Serie auch installationsspezifische Lautsprechervarianten zur Verfügung – ALi60 und ALi90.

Mit spezifischem Montagezubehör (Flugrahmen und Flugadapter) lassen sich bis zu vier AL60/AL90 und ALi60/ALi90 Lautsprecher sowohl in vertikalen als auch in horizontalen Arrays fliegen. Die variablen Öffnungswinkel zwischen benachbarten Lautsprechern können dabei in einem Bereich von -10° bis +10° in fünf Grad Schritten eingestellt werden. Derart fein justiert, wird der Klang exakt dorthin geschickt, wo er hin soll.

Die Direktivitätskontrolle im Mitteltonbereich, die Midrange Directivity Control (MDC), sorgt dafür, dass Frequenzen zwischen 200 Hz und 2 kHz gleichmäßig abgestrahlt werden, unabhängig von den eingestellten Öffnungswinkeln. Mit einer horizontalen Abstrahlung von 60° und einem kontrollierten Abstrahlverhalten bis 550 Hz hinab schafft der AL60/ALi60 spielend Entfernungen bis zu 30 Metern. Der AL90/ALi90 erzeugt einen horizontalen Abstrahlwinkel von 90°, der bereits ab 370 Hz eingehalten wird. Akustisch und mechanisch kompatibel liefert er wie sein kleiner Bruder konsistente akustische Ergebnisse in jeder Konfiguration

Beide Lautsprecher, AL60 und AL90, sind passive 2-Weg-Systeme, bestehend aus einem 1,4“-Hochton-Kompressionstreiber mit einer 3“-Schwingspule, der an ein Horn mit Wellenformer gekoppelt ist, und zwei 10“-Neodym-Tieftontreiber. Das ausgeklügelte Konzept des Wellenformers in Kombination mit der symmetrischen bipolaren Anordnung der Tieftontreiber erlaubt eine sehr sanfte Trennung der einzelnen Komponenten mit genau definiertem Überlappungsbereich benachbarter Frequenzbänder. Die Wellensegmente der Systeme im Array koppeln lückenlos und erzeugen eine kohärente Wellenfront.

Die A-Serie ist kompatibel mit einer Reihe von d&b Verstärkern und Subwoofern, um das System in seiner Gesamtheit passgenau auf die spezifischen Beschallungsanforderungen abzustimmen. Als Partner im Verstärkerbereich stehen die Vierkanalverstärker 30D, D20 und D80 parat. Sie bieten umfängliche benutzerspezifische Entzerrungsfunktionen mit zwei 16-Band-Equalizern, die außer parametrischen und Notchfiltern auch Shelving- und asymmetrische Filter bereitstellen. Das Signal-Delay ermöglicht Einstellungen bis zu 10 s, unabhängig für jeden Kanal. Zur Unterstützung im Tieftonbereich werden der V-GSUB und der Vi-GSUB empfohlen. Darüber hinaus steht aber je nach Anwendung, mobil oder fest installiert, groß oder klein, eine Vielzahl weiterer Subwoofer zur Verfügung.

Info: www.dbaudio.com

AL- und ALi-Geräte (Foto: d&B)