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Neue Produkte von ADSystems

ADSystems aus Wesel hat neue Beschallungsprodukte vorgestellt. Beim VARiQ handelt es sich um ein ultrakompaktes Lautsprechermodul mit hohem akustischen Output und der Möglichkeit, es als Line-Array oder als Stand-Alone-Speaker einzusetzen. Die Konstruktion ist darauf ausgelegt, im Line-Mode ein Abstrahlverhalten von 100 x 10° und im Single-Mode 90 x 60° zu gewährleisten. Das VARiQ ist mit einem 8"-Speaker mit hohem Auslenkungspotential und einer speziellen Konstruktion im Hochtonbereich ausgestattet, um beide Abstrahlmodi zu ermöglichen. Das Gehäuse wird aus einem Hartintegralschaum hergestellt, der identische akustische Eigenschaften wie Birkenmultiplex haben soll. Weiterhin ist es mit Polyurea beschichtet. Ein Unterschied zu einem konventionellen Gehäuse soll optisch und haptisch nicht zu erkennen sein. Vorteile des verwendeten Gehäusematerials sind Wetterfestigkeit und das geringere Gewicht.
Das weltweit einzigartige und zum Patent angemeldete „Lockless-Rigging"-System gestattet dem Anwender eine einfache Inbetriebnahme als Array. Ein Aufbau ist in kürzester Zeit von einer einzelnen Person durchführbar.
Aufgrund der gewählten Impedanz von 16 Ohm können bis zu vier Elemente problemlos an einem Endstufenkanal betrieben werden. Die Ansteuerung des VARiQ erfolgt mit den ImpulsD-Systemendstufen mit entsprechenden Setups für die unterschiedlichsten Konfigurationen. Als Predicition Software kommt Ease Focus zum Einsatz.
VARiQ-B ist die Tief- und Tiefmitteltonergänzung zum VARiQ. Dabei handelt es sich um einen kompakten Sub mit einem belastbaren Long-Excursion 15"-Neodymwoofer, der Frequenzen ab 35 Hz mit höchstem Pegel reproduzieren kann. Er erweitert den Headroom eines gesamten VARiQ Systems tonal nach unten und bringt durch die Tiefmitteltonentlastung im VARiQ zusätzliche Dynamikreserven.
VARiQ-B kann auch für Groundstackapplikationen zum Einsatz kommen und dort als Fundament für das VARiQ tätig werden. Für den D1 Systemamp bietet ADSystems Setups an, um den VARiQ-B als Cardiod System oder Endfire Sub Array zu nutzen und rückwärtig abgestrahlte Bass-Energie zu dämpfen.
Der AD-Systems Wedge ist ein 15" Coax-Hochleistungsmonitor. Das verwendete Tieftonchassis hat eine Schwingspule mit einem Durchmesser von 3.5". Dieses bietet im Vergleich zu den meist genutzten 3"-Typen einen Oberflächenvorteil von 15 Prozent, was den problemlosen Umgang mit höheren Leistungen und noch härteren Transienten ermöglicht. Die Schallführung
im Hochtonbereich wurde durch ein vorgesetztes Hornflare optimiert und gewährleistet somit ein optimales Abstrahlverhalten bis zur Hörgrenze.
Zur Stativaufnahme gibt es Flugpunkte und einen integrierten Flansch.
Die vollständig neu konstruierte Systemendstufe D1 der neuen ImpulsD-Serie bildet das Kernstück der Beschallungssysteme von ADSystems. Integrierter Bestandteil des D1 ist ein digitaler Signalprozessor, der für das Lautsprechermanagement der angeschlossenen Systeme verantwortlich zeichnet und Funktion und Status des Verstärkers überwacht. Grundlegende Einstellungen wie Presetwahl, Routing, Delay, System- und Raum-EQ's können über das frontseitige Display und die zwei Endlosdrehgebern erfolgen. Die digitale Signalverarbeitung hat eine Auflösung von 24 bit und arbeitet mit einer Samplingfrequenz von 96 kHz.
Der Anwender hat am Gerät einen sofortigen Zugriff auf vier voll parametrische PEQ-Filter zur Korrektur von Raumeinflüssen. Ein Digital-Delay ermöglicht Verzögerungen von bis zu zwei Sekunden. Die digitale Signalverarbeitung verursacht eine Grundlaufzeit von deutlich unter einer Millisekunde.
Bei größeren Systemen, komplexen Audionetzwerken oder Festinstallationen können die D1 Endstufen per Ethernet (TCP/IP) miteinander vernetzt werden. Dabei unterstützt die frei erhältliche Software die Konfiguration und Einrichtung.  Für Systemintegration nach EN 60849/DIN VDE 0828 stehen der Endstufe Ferneinschaltung, Störkontakt, System-Messung mit Pilotton und eine entsprechende Auswertung und Überwachung zur Verfügung.
Der Picospot von ADSystems ist ein kompakter Hochleistungslautsprecher für komplexe Beschallungsaufgaben. Der genutzte 5"-Coaxialtreiber mit einem radialsymmetrischen Abstrahlverhalten von 90° hat einen 1"-Kompressionstreiber mit einer 1.5"-Schwingspule. Der Picospot ist so kompakt, dass er als Bühnennearfill, bei Konferenzen, Modenschauen oder auch Messen eingesetzt werden kann, wo es auf hohe Übertragungsqualität bei kleinsten Abmessungen ankommt.
Einsetzbar ist der Picospot ab 80 Hz. Er liefert ohne weitere Elektronik ein ausgewogenes Klangbild. Die Ansteuerung des Picospots kann über den D1 erfolgen.
Info: www.ad-systems.com

Yamaha stellte neue analoge Mischpult-Reihe IM8 vor

Yamaha hat eine neue Reihe preiswerter analoger Mischpulte mit acht Bussen und erweitertem Funktionsumfang vorgestellt. Die Konsolen wurden für kleine und mittelgroße Veranstaltungen entwickelt. Sie basieren auf Yamahas erfolgreicher PM-Analogpult-Reihe. Von der Mischpult-Reihe IM8 werden drei Versionen mit 24, 32 und 40 Kanälen erhältlich sein. Zu den Funktionsmerkmalen zählt teilweise der Einsatz der gleichen Technik wie bei den Top-Geräten. Dazu gehören die Mikrofon-Vorverstärker. Die Preamps sind rauscharm, verstärken über einen weiten Bereich, sodass sie sich gleichermaßen für dynamische Mikrofone, Kondensator-Mikrofone und Line-Signale eignen, und sie sollen nach Aussage von Yamaha stets transparent klingen.
Weiterhin verfügt die IM8-Reihe in allen Mono-Input-Kanalzügen über Yamahas „One Knob"-Kompressor. Anders als bei anderen Kompressoren mit ihren vielen Reglern müssen Anwender bei diesem Modell nur an einem einzigen Regler den gewünschten Grad der Kompression einstellen.
Alle Mono-Inputs sind als symmetrische XLR- und Klinken-Buchsen ausgeführt. Sie verfügen über einzeln zuschaltbare +48-V-Phantomspeisungen, Tasten für eine -26-dB-Dämpfung, eine Gain-Regelung, Panorama-Potis und einen 4-Band-Equalizer mit durchstimmbaren Mitten. Zusätzlich befindet sich hier ein Schalter für Phasenumkehrungen sowie ein Hochpass-Filter (Cutoff-Frequenz bei 80 Hz). Die Stereo-Input-Kanäle verfügen über Klinken-Buchsen für L und R, Cinch-Stereo-Paare, eine Input-Gain-Regelung, eine Balance-Regelung und einen 4-Band-EQ.
In allen Input-Kanalzügen befinden sich acht unabhängige Auxsend-Regler, die man verpaaren und bei denen man zwischen Pre- und Post-Fader-Betrieb umschalten kann. Hinzu kommen rauschfreie Lautstärke-Fader in voller Länge, Input-Pegelanzeigen mit drei Segmenten und eine Mute-Taste.  
In der Master-Sektion sind individuelle lineare Auxsend-Fader für jeden der acht Aux-Busse vorhanden. An jedem geben Anzeigen mit drei Segmenten Auskunft über den aktuellen Pegel. Vier Mute-Master-Schalter können augenblicklich alle Kanäle stumm oder scharf schalten - je nachdem, wo die entsprechenden Mute-Tasten aktiviert wurden. Sie können also bis zu vier verschiedene Mute-Arrangements konfigurieren. Pre- und Postfader-Monitoring sowie vielseitige Talkback-Funktionen stehen ebenfalls zur Verfügung. 
Jeder der vier Matrix-Outputs verfügt über eigene Lautstärkeregelungen jeweils für die Matrix-Summe und für den einspeisenden Bus. Die Matrix stellt ein komfortables und anpassungsfähiges System für die Bereitstellung zusätzlicher Mischungen dar und eignet sich für zahlreiche Anwendungen. Denkbar wären zum Beispiel zusätzliche Monitor-Mischungen oder spezielle Beschallungen für einen Eingangsbereich.  
Obgleich analog ausgelegt, macht sich die neue Reihe auch Digitaltechnik zu eigen. Dank des integrierten USB-Ports und der mitgelieferten DAW-Software Cubase AI4 können Signale direkt digital aufgenommen und abgespielt werden. Überdies sichert eine externe Stromversorgung die Leistungsfähigkeit der Konsole.
Info: www.yamahacommercialaudio.com

Meyer Sound stellt self-powered UPQ-1P Wide Coverage Lautsprecher vor

Meyer Sound hat den neuen self-powered UPQ-1P Wide Coverage Lautsprecher vorgestellt. Als neuestes Produkt der Meyer Sound UltraSeries Lautsprecher-Familie weist die UPQ-1P die typischen Klangeigenschaften von Meyer Sound Produkten auf. Die UPQ-1P liefert einen kontinuierlichen Peak-Schalldruckpegel von 136 dB SPL bei geringen Verzerrungen mit flexiblen Rigging-Optionen, einem breiten Abstrahlverhalten und einer gleichförmigen Off-Axis-Charakteristik. „Unsere Kunden bevorzugen heutzutage kleine und leichte Lautsprecher mit hochwertigen Performance-Eigenschaften über den gesamten Anwendungs-Frequenzbereich", so John Meyer, CEO und Gründer von Meyer Sound. „UPQ-1P ist die Antwort auf diese Anforderungen mit einem konstanten Phasengang, den Anwender von Meyer Sound Produkten erwarten."
Die UPQ-1P wiegt 47,63 kg und verfügt über ein patentiertes, trapezförmiges Gehäuse mit den Maßen 482,6 x 711,2 x 457,2 mm. Der Lautsprecher zeichnet sich durch sein 80 Grad x 50 Grad Constant-Q Horn aus, welches ein gleichmäßiges Wiedergabeverhalten über den gesamten Frequenzbereich und einen besonders natürlichen High-Frequency-Rolloff bietet.
Für den Hochfrequenzbereich wird ein 4" Diaphragma Kompressionstreiber eingesetzt, wobei ein 15" Neodymium Magnet Konus Lautsprechertreiber die tiefen Frequenzen abdeckt. Für eine zusätzliche Sub-Bass-Unterstützung empfiehlt Meyer Sound die Geräte 600-HP und 700-HP.
Als ein self-powered Lautsprecher von Meyer Sound verfügt die UPQ-1P über mehrkanalige integrierte Verstärker, komplexe Frequenzweichenschaltungen, Controller und Limiter sowie integrierte Frequenz- und Phasenkorrekturschaltungen. Diese Funktionen sollen einen gleichförmigen Frequenz- und Phasengang im gesamten Übertragungsbereich von 55 Hz bis 18 kHz gewährleisten.
Für die UPQ-1P stehen verschiedene Rigging-Optionen unter Verwendung der multiplen M10-Gewinde-Bohrungen auf der Ober- und Unterseite zur Verfügung. Der Schwenkrahmen QuickFly MYA‑UPQ von Meyer Sound ermöglicht einen flexiblen Einsatz. Zusätzliche QuickFly-Optionen sollen in Kürze erhältlich sein.
Die UPQ-1P ist ab Mai 2008 verfügbar. Eine enger abstrahlende Version des UPQ ist bereits in der Entwicklungs-Phase. Die UPQ-2P soll ein 50 Grad x 50 Grad symmetrisches, eng abstrahlendes Hochton-Horn bieten.
Info: www.meyersound.de

Gesangsmikrofon in Echtkondensatortechnik von Sennheiser

Auf der prolight+sound stellte Sennheiser mit dem evolution e 965 das Topmodell seiner evolution-Serie vor. Es handelt sich dabei um das erste Großmembranmikrofon in Echtkondensator-Technik. Stephan Scherthan, Industry Team Manager für die Musikindustrie bei Sennheiser: „Für das e 965 wurde eine vollkommen neue Kapselarchitektur entworfen. Sie erzeugt einen sehr detaillierten und gleichzeitig warmen und vollen Klang. Das Mikrofon wird außerdem optimal vor Feuchte geschützt, so dass es selbst bei hartem Bühneneinsatz überaus robust ist." Ein weiter Frequenzbereich und druckvolle Dynamik bei überaus geringer Verzerrung zeichnen das Großmembranmikrofon aus.
Das e 965 besitzt einen Doppelmembranwandler und kann daher zwischen den Richtcharakteristiken Niere und Superniere umgeschaltet werden. Bei lauten Bühnenbedingungen kann so beispielsweise der Gesang enger definiert abgenommen werden.
Für extrem hohe Schalldrücke ist eine Bedämpfung von -10 dB zuschaltbar. Ein Low-Cut-Filter eliminiert Trittschall und nimmt bei extremer Nahbesprechung die Überbetonung der tiefen Frequenzen zurück. Handhabungsgeräusche werden durch die federnde Kapsellagerung hervorragend gedämpft, ein integrierter Popp- und Windschutz macht das Mikrofon anwenderfreundlich.
Das evolution e 965 soll ab Spätsommer 2008 im Handel sein.
Info: www.sennheiser.com

HK Audio FirNet Linear Phase FIR Controller

Der FirNet Linear Phase FIR Controller ist ein speziell für HK Audio Systeme entwickelter 2 In/4 Out Systemcontroller. Er ist das Ergebnis der über zehnjährigen Erfahrung mit FIR-Filtertechnologie, gepaart mit einer State of the Art AD/DA-Wandlertechnologie sowie modernen DSP-Prozessoren. Im FirNet Controller sind alle Funktionen implementiert, die für Equalisation, Schutz, Kontrolle und Fernsteuerung von Cohedra, Cohedra Compact oder Contour Series Systemen notwendig sind. Die FIR-Filtertechnologie (Finite Impulse Response) ermöglicht absolute Komponentenlinearität (Lautsprecher, Controller, Verstärker) im Phasenverlauf. Das heißt, Betrag und Phase (beziehungsweise Gruppenlaufzeit) der zu entzerrenden Beschallungssysteme können unabhängig voneinander korrigiert werden. Dadurch werden die unterschiedlichen Frequenzanteile eines Klangbildes zeitkohärent und damit originalgetreu wiedergegeben. Durch Differenzen im Phasengang verursachte Hörermüdung findet nicht mehr statt - Transparenz und Ortbarkeit werden so erhöht.
FIR-Filter bestehen im Gegensatz zu IIR-Filtern (Infinite Impulse Response) nicht aus einer bestimmten Anzahl einzeln berechneter Filterelemente, sondern beinhalten das komplette gesampelte Abbild der zur Entzerrung notwendigen Betrags- und Phasenfunktion. Die FIR-Filter realisieren im FirNet Controller die Grundentzerrung für alle Komponenten der HK Audio Beschallungssysteme wie Lautsprecherchassis, Gehäuse, passive Frequenzweichen, Endstufen und den Controller selbst.
Der FirNet Controller ermöglicht die Nutzung der Vorteile von FIR-Filtern bei einer minimalen Latenz von nur 5,8 ms (Gesamtlaufzeit des Audiosignals durch den Controller inklusive Signalver- und -bearbeitung), die bisher nur mit gewöhnlichen IIR-Controllern möglich war. Mit einer Dynamik von mehr als 128db am A/D Wandler und einer internen Abtastfrequenz von 96 kHz wird eine hohe Signalauflösung und damit auch eine höhere Transparenz des Audiosignals erreicht. Die aufwändige Kombination von RMS-Limitern mit Overshoot-Funktion und vorausschauenden Peaklimitern sorgt für den Schutz der Lautsprecher. Mit Hilfe der frei verfügbaren PC-Software LIPAN können bis zu 60 Controller in einem Netzwerk per PC/Laptop in Echtzeit ferngesteuert werden.
Info: www.hkaudio.de