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Alcons Pro-Ribbon unter digitaler Kontrolle

Kennzeichnend für einen wichtigen Schritt nach vorn in der Alcons System Synergie haben die ersten Digital Drive Prozessoren (DDP) die Fabrik verlassen. Der DDP ist eine auswechselbare Signal Processing Einheit, welche auf die Alcons Verstärker- und Lautsprecherkontrolle abgestimmt ist. Platziert man den "2-in/2-out"-DDP in der Front der Geräte, wandelt sich der ALC von einem "Standard"-Stereoverstärker zu einem "perfekt angepassten Lautsprecherkontroller", so Carsten Albrecht von Alcons Audio Deutschland. Infolge des modularen Konzepts haben Alcons-Anwender nun die Wahl zwischen einem festen analogen System und einem variablen digitalen System-Prozessing.
Jeroen Fortanier, R&D Ingenieur DSP/Elektronik von Alcons: "Der DDP wurde geschaffen, um unmittelbare Kontrolle sowie höchste Verlässlichkeit zu liefern, während die exzellente Akustik der Pro-Ribbon basierenden Alcons Sound Systemen erhalten bleibt. Das war keine leichte Aufgabe, da die extreme Auflösung unserer Pro-Ribbons jedes noch so kleinste akustische Detail aufdeckt."

Aufgrund dieser Anforderung basiert das Design auf 96 kHz Sample Rate Delta-Sigma Umsetzung mit 27-bit (stacked) Wortlänge und fixiertem internen Prozessing, betrieben mit 56 bit/10 mips DSP. Fortanier weiter: "Eine weitere wichtige Entwicklungsaufgabe war die Verlässigkeit während des Betriebs. Obwohl wir den DDP bereits 2006 auf der Messe in Frankfurt vorstellten, haben wir die 0-Serie in der Produktion intensiven Beta-Tests unterzogen, um Verlässlichkeit unter allen Bedingungen sicher zu stellen".

Die System Drive Section des DDP liefert Systemkontrolle und -optimierung mit Presets für alle vorhandenen Alcons Systeme und Systemkonfigurationen. Der komplette Systemstatus kann mit einem einzigen Blick auf das hintergrundbeleuchtete Display des DDP abgelesen werden. Firmware-Updates werden durch einen seitlichen USB-Port aus dem Internet geladen. Im Web findet der Alcons-User kostenlose Updates für alle bestehenden und zukünftigen Systeme und Konfigurationen.
Info: www.alconsaudio.com

Allen & Heath stellt ZED-Mischpultserie vor

Auf der diesjährigen Plasa Show zeigte Allen & Heath erstmalig die neuen ZED-Modelle, eine komplette Mischpult-Serie mit USB-Anschluss, die sich somit sowohl für Live- als auch für Studioanwendungen eignet. Das erste Modell nennt sich ZED-14 und ist ausgestattet mit 13 unabhängigen Eingängen, zehn Ausgängen, vier Aux-Wegen und USB-Aus- und -Eingang zum Anschluss an einen PC oder Mac für Playback, Recording oder als Effektgerät. Der ZED-14 hat sechs Monoeingänge mit einem 3-Band-EQ mit durchstimmbarem Mittenband, vier Stereoeingänge mit 2-Band-EQ sowie 100-mm-Fader. Zusätzlich zu den TRS-Klinkeneingängen verfügt ZED-14 über flexibel ausgelegte ‚Dual-Inputs‘ - einen Stereo-Return, einen 2-Track-Eingang sowie dem USB-Eingang.
Die ZED-Serie ist ausgestattet mit dem neuen DuoPre Vorverstärker, entwickelt von Entwicklungsmanager Mike Griffin. Der DuoPre besitzt keinen PAD-Taster und verfügt über ein zweistufiges Design, wobei besonders auf den Gainbereich der beiden Stufen geachtet wurde - somit bietet der DuoPre große Headroom-Reserven.
„Der DuoPre-Vorverstärker verfügt über eine hervorragende Eingangsschaltung für Mikrofone sowie einen optimierten Eingang für Line-Signale. Er bietet somit 69 dB Gain Range, was bedeutet, dass der XLR-Eingang jedes Signal verarbeiten kann, das am Eingang anliegt, bei sehr geringer Verzerrung", erklärt Griffin. „Der Line-Eingang unterbricht automatisch die erste Stufe, das heißt, dass keine Schaltung zur Signalanpassung benötigt wird - somit wird das Signal weniger beeinflusst, was in einem besseren Signal resultiert."
Zwei Pre-Fade-Auxwege erlauben professionelle Monitormöglichkeiten. Abgehört werden die Monitorwege über Kopfhörer- oder Local-Monitor-Ausgänge in der Monitorsektion. Über diese können außerdem alle PFL-Signale der Eingänge, die 2-Track- und USB-Eingänge sowie die Summe abgehört werden.
Gemeinsam mit den ZED-Mischpulten erhält der Anwender Cakewalk's Sonar LE-Software. Diese bietet dem Nutzer verschiedenste Einsatzmöglichkeiten für Livemusik, Live-Recording, Studio-Recording oder Studiomischung. Sonar LE-Software ist eine Digital Audio Workstation, die unter Windows Vista und XP läuft. Die LE-Version bietet zwei Instrumente, sechs MIDI-Effekte und 14 Audio-Effekte.
Die Kombination aus ZED und Sonar LE ermöglicht dem Anwender verschiedenste Einsatzmöglichkeiten: einfache Aufnahme der Stereomischung, Aufnehmen von einzelnen Spuren oder als Effektinsert mit einem FX Plug-In aus SONAR LE. Der USB-Ausgang des ZED kann sowohl die Auxwege paarweise ausspielen als auch die Summe Post oder Pre Fader.
Weitere 4-Bus-Modelle der ZED-Serie sollen in Kürze lieferbar sein.   
Info: http://www.audio-technica.de

AVEQ investiert in EV XLC-System

Die im holländischen Scheveningen ansässige Produktionsfirma AVEQ Show Theatre & Congress orderte beim niederländischen Vetriebspartner Electric Audio BV ein komplettes Electro-Voice XLC-System. Dazu gehören unter anderem die Komponenten 18 x EV XLC 127 DVX, 6 x EV X Sub, diverse Amps EV Tour Grade 7 und EV CP 3000 sowie zwei Klark Teknik-DN 9848 Ethernet Prozessoren Neben dem X-Array und dem neu angeschafften XLC-System verfügt AVEQ Show Theatre & Congress auch über ein EV XLD-Systems. AVEQ-Geschäftsführer Robert van Aalst: „Wir benützen für alle Set-Ups die gleichen Ampracks und KT-Controller. Damit erleichtern wir unseren Planern und Technikern den Alltag und garantieren unseren Kunden maximale Performance."
Info: www.eviaudio.de

Yamaha stellt Leistungsverstärker der TXn-Serie vor

Yamaha hat angekündigt, seine Palette von Leistungsverstärkern mit der Einführung der neuen Flaggschiff-Serie TXn noch weiter zu vergrößern. Die TXn-Serie setzt sich aus drei Modellen mit unterschiedlicher Ausgangsleistung zusammen: TX6n, TX5n und TX4n. Die drei Verstärker - der TX4n mit 2.200 Watt, der TX5n mit 2.500 Watt und der TX6n mit 3.000 Watt pro Kanal an zwei Ohm - sind mit einem hoch entwickelten DSP ausgestattet. Alle drei TXn-Modelle verfügen über einen 24-Bit/96 kHz-DSP-Prozessor. Zusätzlich zur Verstärkersteuerung und Statusüberwachung steht ausreichend DSP-Leistung zur Verfügung, um ein umfangreiches Lautsprecher-Management zu ermöglichen, was externe Equalizer, Delay- und Lautsprecherprozessoren in den meisten Anwendungsfällen überflüssig machen soll.
Alle Modelle haben Analogeingänge und Digital-Direkteingänge mit automatischer Fail-Safe-Redundanzschaltung zwischen Digital- und Analogeingang. Die Eingangskonfiguration kann mit Hilfe optionaler Plugin-Mini-YGDAI-Schnittstellenkarten von Yamaha geändert werden. Wird die Standard-AES/EBU I/O Karte entfernt, sind diese Verstärker auch kompatibel mit CobraNet- oder Ethersound-Netzwerken sowie jedem anderen von den Mini-YGDAI-Schnittstellenkarten unterstützen Format.
Auch bei Verwendung der Standard-I/O-Schnittstelle besteht die Möglichkeit, den eingebauten Ethernet-Port an einen Computer mit der Yamaha NetworkAmp Manager II Software anzuschließen, deren intuitive Benutzeroberfläche umfassende Fernsteuerungs- und Überwachungsfunktionen für einzelne Verstärker oder Verstärkergruppen bietet. Die Software läuft auf Windows-basierten Computern und erfordert keine speziellen Treiber.
Info: www.yamahacommercialaudio.com

Peavey erweitert PV-Endstufenserie

Mit der neuen PV 3800 wird die erfolgreiche Endstufen-Serie von Peavey nach oben abgerundet. Der in Class H gebaute Bolide gibt im gebrückten Modus satte 2.650 Watt Leistung an 8 Ohm ab (2 x 1300 Watt an 4 Ohm, 2 x 775 Watt an 8 Ohm). Sämtliche Endstufen-Modelle der PV-Serie sind mit Peavey's patentierter DDT-Schaltung (Distortion Detection Technique) ausgestattet, die nach Herstellerangaben „nahezu jede Endstufenverzerrung eliminiert". Zusätzlich kommt die zum Patent angemeldeten Turbo-V Cooling-Technologie zum Einsatz. Die Leistungstransistoren werden demnach gleichmäßiger gekühlt als bei vergleichbaren Geräten.
Sämtliche Anschlussarten wie XLR-, Klinken- und Sperrleisteneingänge sowie Anschlußklemmen und Speakon-Ausgangsbuchsen sind möglich. Die leistungsfähigen Verstärker im 2-HE-Gehäuse haben integrierte 100Hz/18dB Frequenzweichen, Subsonic Filter und 40 Hz Tiefpassfilter.
Info: www.peavey-eu.com