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Föön stellt Simulationsprogramm CLiANAVi für CLiA vor

CLiANAVi ist eine Software zur Simulation der Direktschallverteilung des kompakten Line-Array- System CLiA von Föön-Audiotecture. In Abhängigkeit von der Positionierung, Anzahl und Winkelung der CLiA-Module berechnet CLiANAVi die genaue vertikale Pegelverteilung. Dadurch lässt sich bereits bei der Vorplanung einer Installation oder Veranstaltung sehr präzise festlegen, welche Anzahl, Position und Winkel für den jeweiligen Veranstaltungsort optimal ist.
Zunächst legt der Anwender im Fenster "Hörerflächen" die genauen Abmessungen der zu beschallenden Fläche fest, wobei auch mehrere Hörerflächen mit verschiedenen Größen und Neigungen dargestellt werden können. Anschließend kann dann im Fenster "System-Setup" die Positionierung und Anzahl der CLiA-Module eingegeben werden. Über die Funktion "Auto-Splay" rechnet die Software dann selbständig die Winkelung für die vorgegebene Hörerfläche aus, die bei Bedarf noch optimiert werden kann.

Das Programm zeigt an, in welchen Pinpoint der Flugschiene das Array eingeklinkt werden soll, ferner die Winkel der CLiA-Module untereinander sowie das Gesamtgewicht des Arrays. Die Detailansicht des Arrays erscheint auf dem Bildschirm mit Angabe der Gesamtschwerpunktlinie.

Das Mapping-Fenster befindet sich in der Mitte. Die Direktschallverteilung kann unter anderem für Terzen, Oktaven, 3Oktaven oder breitbandig angezeigt werden, A-bewertet oder unbewertet. Der Pegel in Abhängigkeit von der Entfernung ist darunter dargestellt. Zusätzlich lässt sich der Frequenzgang an bis zu neun Positionen einblenden und probehalber mit einem EQ linearisieren.

Damit ist das auf der Basis von EaseFocus aufgebaute CLiANAVi ein praxisgerechtes Werkzeug zur Erreichung des optimalen Sounds bei der Planung von Installationen sowie im Tourbetrieb. Nach einer intensiven Testphase von mehr als 18 Monaten stellt Föön nun das Programm allen CLiA-Kunden und Planern auf Anfrage kostenlos zur Verfügung.

Info: www.foeoen.de

EAW übernimmt Herstellung und Vertrieb von MicroWedge

Eastern Acoustic Works (EAW) übernimmt ab sofort den weltweiten Vertrieb und die Produktion der MicroWedge Bühnenmonitor-Serie der Firma Rat Sound in Oxnard, Kalifornien. Unter EAW MicoWedge werden die Produkte dieser unbefristeten Lizenzvereinbarung von EAW vertrieben und supportet. Zudem wird Rat-Sound-Gründer und MicorWedge-Erfinder Dave „Rat" Levine eng mit dem Entwicklungsteam von EAW bei der Entwicklung neuer MicroWedge-Modelle und anderer Touring-Produkte zusammenarbeiten. Die MicroWedge-Serie zeichnet sich durch ihre Kompaktheit, ihre koaxiale Bauform, ihre hohe Belastbarkeit und nicht zuletzt durch ihre Soundqualität aus. Sie sind als Plug&Play-Lösung konstruiert und darüber hinaus „Array"-fähig.
Info: www.eaw-germany.de

Allen & Heath stellt ZED-Mischpultserie vor

Auf der diesjährigen Plasa Show zeigte Allen & Heath erstmalig die neuen ZED-Modelle, eine komplette Mischpult-Serie mit USB-Anschluss, die sich somit sowohl für Live- als auch für Studioanwendungen eignet. Das erste Modell nennt sich ZED-14 und ist ausgestattet mit 13 unabhängigen Eingängen, zehn Ausgängen, vier Aux-Wegen und USB-Aus- und -Eingang zum Anschluss an einen PC oder Mac für Playback, Recording oder als Effektgerät. Der ZED-14 hat sechs Monoeingänge mit einem 3-Band-EQ mit durchstimmbarem Mittenband, vier Stereoeingänge mit 2-Band-EQ sowie 100-mm-Fader. Zusätzlich zu den TRS-Klinkeneingängen verfügt ZED-14 über flexibel ausgelegte ‚Dual-Inputs‘ - einen Stereo-Return, einen 2-Track-Eingang sowie dem USB-Eingang.
Die ZED-Serie ist ausgestattet mit dem neuen DuoPre Vorverstärker, entwickelt von Entwicklungsmanager Mike Griffin. Der DuoPre besitzt keinen PAD-Taster und verfügt über ein zweistufiges Design, wobei besonders auf den Gainbereich der beiden Stufen geachtet wurde - somit bietet der DuoPre große Headroom-Reserven.
„Der DuoPre-Vorverstärker verfügt über eine hervorragende Eingangsschaltung für Mikrofone sowie einen optimierten Eingang für Line-Signale. Er bietet somit 69 dB Gain Range, was bedeutet, dass der XLR-Eingang jedes Signal verarbeiten kann, das am Eingang anliegt, bei sehr geringer Verzerrung", erklärt Griffin. „Der Line-Eingang unterbricht automatisch die erste Stufe, das heißt, dass keine Schaltung zur Signalanpassung benötigt wird - somit wird das Signal weniger beeinflusst, was in einem besseren Signal resultiert."
Zwei Pre-Fade-Auxwege erlauben professionelle Monitormöglichkeiten. Abgehört werden die Monitorwege über Kopfhörer- oder Local-Monitor-Ausgänge in der Monitorsektion. Über diese können außerdem alle PFL-Signale der Eingänge, die 2-Track- und USB-Eingänge sowie die Summe abgehört werden.
Gemeinsam mit den ZED-Mischpulten erhält der Anwender Cakewalk's Sonar LE-Software. Diese bietet dem Nutzer verschiedenste Einsatzmöglichkeiten für Livemusik, Live-Recording, Studio-Recording oder Studiomischung. Sonar LE-Software ist eine Digital Audio Workstation, die unter Windows Vista und XP läuft. Die LE-Version bietet zwei Instrumente, sechs MIDI-Effekte und 14 Audio-Effekte.
Die Kombination aus ZED und Sonar LE ermöglicht dem Anwender verschiedenste Einsatzmöglichkeiten: einfache Aufnahme der Stereomischung, Aufnehmen von einzelnen Spuren oder als Effektinsert mit einem FX Plug-In aus SONAR LE. Der USB-Ausgang des ZED kann sowohl die Auxwege paarweise ausspielen als auch die Summe Post oder Pre Fader.
Weitere 4-Bus-Modelle der ZED-Serie sollen in Kürze lieferbar sein.   
Info: http://www.audio-technica.de

Alcons Pro-Ribbon unter digitaler Kontrolle

Kennzeichnend für einen wichtigen Schritt nach vorn in der Alcons System Synergie haben die ersten Digital Drive Prozessoren (DDP) die Fabrik verlassen. Der DDP ist eine auswechselbare Signal Processing Einheit, welche auf die Alcons Verstärker- und Lautsprecherkontrolle abgestimmt ist. Platziert man den "2-in/2-out"-DDP in der Front der Geräte, wandelt sich der ALC von einem "Standard"-Stereoverstärker zu einem "perfekt angepassten Lautsprecherkontroller", so Carsten Albrecht von Alcons Audio Deutschland. Infolge des modularen Konzepts haben Alcons-Anwender nun die Wahl zwischen einem festen analogen System und einem variablen digitalen System-Prozessing.
Jeroen Fortanier, R&D Ingenieur DSP/Elektronik von Alcons: "Der DDP wurde geschaffen, um unmittelbare Kontrolle sowie höchste Verlässlichkeit zu liefern, während die exzellente Akustik der Pro-Ribbon basierenden Alcons Sound Systemen erhalten bleibt. Das war keine leichte Aufgabe, da die extreme Auflösung unserer Pro-Ribbons jedes noch so kleinste akustische Detail aufdeckt."

Aufgrund dieser Anforderung basiert das Design auf 96 kHz Sample Rate Delta-Sigma Umsetzung mit 27-bit (stacked) Wortlänge und fixiertem internen Prozessing, betrieben mit 56 bit/10 mips DSP. Fortanier weiter: "Eine weitere wichtige Entwicklungsaufgabe war die Verlässigkeit während des Betriebs. Obwohl wir den DDP bereits 2006 auf der Messe in Frankfurt vorstellten, haben wir die 0-Serie in der Produktion intensiven Beta-Tests unterzogen, um Verlässlichkeit unter allen Bedingungen sicher zu stellen".

Die System Drive Section des DDP liefert Systemkontrolle und -optimierung mit Presets für alle vorhandenen Alcons Systeme und Systemkonfigurationen. Der komplette Systemstatus kann mit einem einzigen Blick auf das hintergrundbeleuchtete Display des DDP abgelesen werden. Firmware-Updates werden durch einen seitlichen USB-Port aus dem Internet geladen. Im Web findet der Alcons-User kostenlose Updates für alle bestehenden und zukünftigen Systeme und Konfigurationen.
Info: www.alconsaudio.com

Yamaha stellt Leistungsverstärker der TXn-Serie vor

Yamaha hat angekündigt, seine Palette von Leistungsverstärkern mit der Einführung der neuen Flaggschiff-Serie TXn noch weiter zu vergrößern. Die TXn-Serie setzt sich aus drei Modellen mit unterschiedlicher Ausgangsleistung zusammen: TX6n, TX5n und TX4n. Die drei Verstärker - der TX4n mit 2.200 Watt, der TX5n mit 2.500 Watt und der TX6n mit 3.000 Watt pro Kanal an zwei Ohm - sind mit einem hoch entwickelten DSP ausgestattet. Alle drei TXn-Modelle verfügen über einen 24-Bit/96 kHz-DSP-Prozessor. Zusätzlich zur Verstärkersteuerung und Statusüberwachung steht ausreichend DSP-Leistung zur Verfügung, um ein umfangreiches Lautsprecher-Management zu ermöglichen, was externe Equalizer, Delay- und Lautsprecherprozessoren in den meisten Anwendungsfällen überflüssig machen soll.
Alle Modelle haben Analogeingänge und Digital-Direkteingänge mit automatischer Fail-Safe-Redundanzschaltung zwischen Digital- und Analogeingang. Die Eingangskonfiguration kann mit Hilfe optionaler Plugin-Mini-YGDAI-Schnittstellenkarten von Yamaha geändert werden. Wird die Standard-AES/EBU I/O Karte entfernt, sind diese Verstärker auch kompatibel mit CobraNet- oder Ethersound-Netzwerken sowie jedem anderen von den Mini-YGDAI-Schnittstellenkarten unterstützen Format.
Auch bei Verwendung der Standard-I/O-Schnittstelle besteht die Möglichkeit, den eingebauten Ethernet-Port an einen Computer mit der Yamaha NetworkAmp Manager II Software anzuschließen, deren intuitive Benutzeroberfläche umfassende Fernsteuerungs- und Überwachungsfunktionen für einzelne Verstärker oder Verstärkergruppen bietet. Die Software läuft auf Windows-basierten Computern und erfordert keine speziellen Treiber.
Info: www.yamahacommercialaudio.com