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Installationsneuheiten von Apart Audio

Apart Audio hat im Rahmen der ISE zahlreiche Produktneuheiten für den Festinstallationseinsatz präsentiert. Zu den Neuvorstellungen gehören die beiden Stereovorverstärker Prezone1 und Prezone2 zur Mehrzonen-Beschallung, der 6,5"-Hängekegel-Lautsprecher P60DT, die Dante-Interfaces APDI und APDO, die MKIII-Version des Mehrquellen-Musikzuspielers PMR4000R sowie optionale quadratische Lautsprechergitter für die CM Design Serie.

Der Apart Audio Prezone1 ist ein multifunktionaler Stereovorverstärker mit einer unabhängigen Lautstärkeregelung für zwei Stereozonen. So lassen sich zwei Mikrofone mit einer von vier Musikprogrammquellen mischen und mit bis zu drei Prioritätsstufen versehen. Auf Basis des Designs der Prezone-Serie ermöglicht auch der Prezone1 eine intuitive Anwendung über die frontseitige Bedienoberfläche. Gleichzeitig begünstigt der logische Aufbau auf der Geräterückseite eine unkomplizierte Installation. Neben dem einfachen Bedienkonzept und dem logischen Aufbau überzeugt das Gerät mit einem großen Signal-Rauschabstand sowie vielseitigen Installationsfunktionen. Prezone2 bietet die gleiche Funktionalität, hat jedoch einen zusätzlichen Paging-Mic-Eingang und macht es möglich, zwei Stereo-Quellen individuell für jede Zone auszuwählen.

Der P60DT ist ein 6,5"-2-Wege-Hängekegel-Lautsprecher aus der Pendant-Serie und liefert Klangabdeckung in Räumen mit besonders hohen Decken sowie in offen gestalteten Umgebungen mit großen Freiflächen. Gleichzeitig überzeugt der 70/100V-Lautsprecher mit höchster Sprachverständlichkeit und einem musikalischen Klangbild, was ihn sowohl für die Hintergrund- als auch Direktbeschallung auszeichnet. Für eine gleichermaßen flexible wie dezente Installation lassen sich die Seilaufhängung und Verkabelung, der Euroblock-Ein-/Ausgang und der 70/100-Volt-Wahlschalter inklusive 16-Ohm-Anschluss hinter einem Abdeckungssystem verbergen.

Mit APDI und APDO präsentiert Apart Audio auf der ISE 2019 zwei zweikanalige Dante-Interfaces im 9,5"-Rackformat (1HE) für die einfache Anbindung an digitale Dante-Audionetzwerke. Während APDI analoge Eingangssignale in Dante-Signale wandelt, ermöglicht APDO die Konvertierung von Dante-Signalen zurück in die analoge Welt. Beide Interfaces verfügen über analoge Cinch- beziehungsweise Euroblock-Anschlüsse – APDI zudem über jeweils einen Gain-Regler pro Kanal zur Anpassung der analogen Eingangspegel. Darüber hinaus sind beide Geräte mit dem Dante Device Manager kompatibel.

Mit dem PMR4000RMKIII schickt Apart Audio seinen All-in-One-Musikzuspieler in die dritte Runde. Dank integriertem RDS FM-, DAB- und DAB+-Tuner, Spotify-Streaming, Internetradio sowie einem UPnP- und USB-Media-Player zur Wiedergabe von MP3-, WMA-, FLAC- und WAV-Dateien von USB-Sticks und unterschiedlichen Netzwerkgeräten fungiert der Mehrquellen-Zuspieler als universale Schaltzentrale für festinstallierte Beschallungslösungen in Restaurants, Bars, Museen, Gotteshäusern und mehr. Zudem lässt sich der PMR4000RMKIII über die kostenlose Undok-App von Frontier Silicon komfortabel über iPads, iPhones oder Android-Geräte steuern – und das inklusive der Quellen- und Medienauswahl.

SQGR ist ein auf die runden Deckeneinbau-Lautsprecher der CM Design-Serie ausgerichtetes quadratisches Lautsprechergitter. Die einfach über die integrierten Neodym-Magnete zu montierenden Gitter-Aufsätze verfügen über ein Sicherheitsseil und ermöglichen es Architekten, Planern und Integratoren, die CM Design-Serie mit ihrer Funktionalität (Quick-Fix-Steckverbinder, Farbcodierung für Transformatorabgriffe) noch vielseitiger einzusetzen.

Info: www.sea-vertrieb.de

P60DT (Fotos: Apart Audio)

Yamaha veröffentlicht Firmware-Update für Rivage-PM

Yamahas digitale Mixingsysteme der Rivage-PM-Serie bekommen ein großes Update. Auf der ISE 2019 präsentiert Yamaha das Debüt von Rivage PM V3.0. Die neue Firmware bringt eine Reihe von Verbesserungen für den Workflow mit sich. Außerdem sind das Plugin „DaNSe“ zur dynamischen Geräuschunterdrückung und eine „Mix To Input“-Routing-Option enthalten.

DaNSe wurde entwickelt, um die Sprachverständlichkeit bei Bühnen- und Rundfunkanwendungen zu verbessern. Es handelt sich um einen Algorithmus, der die Klangcharakteristik eines störenden Geräuschs einer Schallquelle erlernt, um danach ausschließlich das Geräusch abzusenken, ohne den Klang des Nutzsignals maßgeblich zu verändern.

„Mix To Input“-Routing gibt Toningenieuren eine weitere Möglichkeit, den Signalfluss zu routen. So kann etwa der Monitor-Ingenieur eine Subgruppe für die Drum-Kompression bilden, diese dann zurück auf den Eingang routen und von dort zu mehreren IEM-Mischungen weiterleiten. Oder es werden für verschiedene Orchesterinstrumente und Chormischungen sogenannte Stems gebildet, bevor man diese auf Effekte und Dynamikprozessoren schickt und den finalen Mix erstellt.

Zu den weiteren Features von Rivage PM 3.0 gehören Port-Benennungen. So lässt sich jedem Ein-/Ausgangsgerät, jedem Anschluss und jeder Modulkarte eine eigene Benennung geben, die auf der Konsolenoberfläche abgelesen werden kann. Dies gilt auch für Dante-Gerätenamen und ebenso für alle Ein- und Ausgangsports im Twinlane-Glasfaserring. Da ein Rivage PM10 mehr als 2.000 Mic-Preamps und noch mehr Ausgänge via Dual-Twinlane-Ring und Dante-Netzwerk beherbergen kann, vereinfachen Port-Benennungen Verpatchungsvorgänge erheblich.

Der EQ-Bereich verfügt nun über eine allgemeine Pegelanpassung, die eine feinere Einstellung ermöglicht, um beispielsweise Gain-Justierungen der Bänder zu kompensieren. Der Regler ist auch im Theater-Modus vorhanden, sodass der justierte Pegel für den Fall, dass ein neuer Schauspieler, der dieselbe Rolle spielt, viel lauter oder leiser ist als der Vorgänger, in der „Actor Library“ gespeichert werden kann.

Es gibt rund 20 weitere Optimierungen und Kurzbefehle. Zu den Highlights gehören „Bänke“ für Global-Paste-Kurzbefehle, eine Pegelanzeigen-Ansicht für Custom-Fader-Layer sowie Presets für die DCA-Zuordnung im Theatermodus. Die ebenfalls auf den neuesten Stand gebrachte StageMix-iPad-App für die Rivage-PM-Serie erlaubt nun das Editieren von Insert-Effekten.

Inifo: de.yamaha.com

Rivage PM7 (Foto: Yamaha)

Kompakter X4i Koaxial-Lautsprecher von L-Acoustics

Auf der diesjährigen Integrated Systems Europe (ISE) vom 5. bis 8. Februar präsentiert L-Acoustics den X4i – einen gleichermaßen leistungsstarken wie kompakten und wetterfesten Koaxial-Lautsprecher für Installationsanwendungen. Mit einem Gewicht von weniger als einem Kilogramm und einer Tiefe von 99 mm ist der X4i der kleinste L-Acoustics-Lautsprecher.

Der X4i eignet sich unter anderem für die ergänzende Beschallung in Theatern und Veranstaltungszentren, die zum Beispiel bereits mit Arcs oder Kiva als Hauptsystem arbeiten. Darüber hinaus kann der X4i zur Sprachverstärkung in Konferenzräumen, Museen und Ausstellungen sowie in gastronomischen Einrichtungen eingesetzt werden. Dabei lässt sich der X4i dezent an Wänden, Treppenstufen, Bühnenkanten, in Schienensystemen, unter Balkonen oder in anderen beengten Umgebungen wie handelsüblichen Trockenbaukonstruktionen platzieren.

In Kombination mit einem Syva Sub ist der Lautsprecher eine Lösung für die Hintergrundbeschallung im Innen- oder Außenbereich von Restaurants, Bars, Hotels und Einzelhandelsgeschäften. Zudem ermöglicht das robuste und wetterfeste Gehäuse mit Schutzart IP55 aufgrund der rückseitigen Dichtungsplatte eine problemlose Integration selbst unter schwierigen klimatischen oder anderen äußeren Bedingungen.

Vervollständigt wird der X4i durch das variabel einsetzbare Montagezubehör, das speziell auf die Anforderungen einer möglichst flexiblen und diskreten Integration in bestehende Strukturen zugeschnitten wurde.

Info: www.l-acoustics.com

X4i (Foto: L-Acoustics)

Die Adam Hall Group baut das Installationsportfolio aus

Die Adam Hall Group stellt einige Audiolösungen für den professionellen Einsatz in AV-Festinstallationen vor. Installationsendstufen der Serien IPA und IMA und das neue Maui I1 von LD Systems werden dabei präsentiert.

LD Systems erweitert mit der Serie IPA ihr wachsendes Installationsportfolio um DSP-basierte 4-Kanal-Leistungsverstärker. Die neuen Verstärker IPA412 (120 W) und IPA424 (240 W) verfügen neben integrierten Übertragern pro Kanal über eine 100 V/70 V-Anzapfung sowie über einen Low-Z-Ausgang von bis zu nur vier Ohm. Jedes Modell ist mit einem Steckplatz für eine Erweiterungskarte ausgestattet. So können die Leistungsverstärker, einschließlich der gesamten DSP-Parameter, via Ethernet gesteuert werden und dank AoIP-Konnektivität über Dante in größere Installationsnetzwerke integriert werden. In ihrer Grundausführung kommen die Leistungsverstärker als Endstufe für Standardinstallationen zum Einsatz und punkten mit einer 100 V/70 V-Anzapfung und einem unabhängigen Low-Z-Ausgang. Der DSP-Bereich umfasst PEQ (mit der entsprechenden Lautsprecher-Bibliothek), Dynamik-Tools, Matrixmixer, Priority-Quellenauswahl und Delay. Die Serie IPA kann darüber hinaus über einen CAN-Bus (Controller Area Network) auch mit Remote-Geräten und Paging-Mikrofonen kommunizieren.

Der IMA30 ist der erste einer Reihe von Mischverstärkern der neuen Serie IMA von LD Systems, die speziell für Festinstallationen entwickelt wurden. Mit seinen vielseitigen Ein- und Ausgangsoptionen und seiner mehrstufigen Priority-Schaltung kann der IMA30 flexibel in kommerzielle und industrielle Anwendungen integriert werden. Der Verstärker zeichnet sich durch ein kompaktes 9,5-Zoll-Gehäuse mit einer Höhe von 2HE aus und verfügt neben zwei Mikrofon-/Line-Eingängen mit einem Wahlschalter für die +24-V DC-Phantomspeisung über zwei Stereo-Line-Eingänge, einen integrierten Bluetooth-Eingang für den drahtlosen Anschluss von Musikquellen sowie einen Priority-Eingang für das Notfall-Paging. Zu seinen Ausgängen gehört ein spannungsversorgter Ausgang mit 30 W bei 4 Ohm. Daneben ist der IMA30 mit einer 70 V/100 V-Anzapfung und einer Klangsteuerung zur Bass- und Trebleregelung ausgestattet. Das Ausgangssignal wird durch einen Low-Z-/High-Z-Wahlschalter zur Optimierung des Frequenzgangs für Anwendungen mit niedriger Impedanz komplett vom Ausgangsübertrager getrennt. Darüber hinaus kann der IMA30 über den getrennten Aux-/Line-Ausgang auch zusammen mit externen Verstärkern, Subwoofern oder Warteschleifenmusik-Systemen eingesetzt werden. Mit dem Wahlschalter für die Musikmischung kann überdies festgelegt werden, ob die gesamte Mischung oder nur die ausgewählte Musikquelle dem Ausgang zugeführt wird.

Der IMA30 bietet vier Priority-Ebenen für Notfallrufe, Mikrofon/-Line-Eingänge und angeschlossene Musikquellen sowie wahlweise einen automatischen Standby-Modus für die Energy-Star-Zertifizierung. Damit nicht nur Integratoren und Installateure, sondern auch Endanwender die IMA-Serie mühelos in ihrer täglichen Praxis einsetzen können, hat LD System zudem großen Wert auf eine benutzerfreundliche Gestaltung der Vorder- und Rückseite gelegt.

LD Systems stellt eine neue Reihe von Installationslautsprechern für den Außen- und Innenbereich vor. Die 2-Wege-Systeme zeichnen sich durch das neue dynamische Design von LD Systems aus und sind als Modell mit niedriger Impedanz (8 Ohm) sowie als Modell mit hoher Impedanz (16 Ohm) mit Stufenschalter für eine variable Ausgangsleistung für Anwendungen mit 70V/100 V erhältlich. Die Lautsprecher stehen in den Größen 3 Zoll, 5,25 Zoll und 8 Zoll zur Verfügung. Für eine flexible Integration in eine große Bandbreite von Innen- und Außenumgebungen verfügen die Lautsprecher über eine Wandbefestigung mit einem „Slide-and-Lock“-Mechanismus. Dank der integrierten Anschlussplatte können die Lautsprecher auch in optisch anspruchsvollen Umgebungen ohne sichtbare Kabelwege eingesetzt werden. Darüber hinaus erlauben ein Neigungswinkel von 27 Grad sowie der Schwenkmechanismus über 45 Grad die exakte Positionierung des Lautsprechers und somit eine präzise Abdeckung der zu beschallenden Fläche. Die neue Außenlautsprecher-Serie ist in Schwarz und Weiß erhältlich.

Die preisgekrönte Serie aktiver Säulenlautsprecher Maui von LD Systems wird mit Maui I1 erweitert. Der Säulenlautsprecher, der für Festinstallationen ausgelegt ist und an Oberflächen angebracht wird, wurde überarbeitet und auf die speziellen Anforderungen von Planern, Integratoren und Endanwender zugeschnitten. Das Gerät ist mit neun 3-Zoll-Fullrange-Woofern und zwei 1-Zoll-Neodym-Hochtontreibern bestückt und zeichnet sich durch eine integrierte 2,5-Wege-Frequenzweiche und 120 W (RMS) bei 8 Ohm aus. Der BEM-optimierte Hochton-Waveguide erlaubt die präzise Ausrichtung des vertikalen Abstrahlverhaltens und garantiert so eine gleichmäßige Schallverteilung in akustisch problematischen Umgebungen. Für eine nahtlose Integration in Lautsprechersysteme mit Konstantspannung verfügt der Maui I1 zudem über einen 8 Ohm/70 V/100 V-Wahlschalter mit Anzapfungen von 60, 30, 15 und 7,5 Watt. Ein spezieller Montagebügel in U-Form für die flexible Wand- oder Deckenbefestigung ist enthalten. Der Maui I1 ist in Schwarz oder Weiß erhältlich.

Info: www.ld-systems.com

IMA30, DQOR-Outdoor Lautsprecher, Maui I1 (Foto: LD Systems)

Neuer Signalverstärker dBooster von Royer Labs

Auf der diesjährigen Namm Show hat Royer Labs, Hersteller von Bändchenmikrofonen, seinen neuen dBooster – einen In-Line-Signalverstärker und Impedanz-Buffer für passive Bändchen- und dynamische Mikrofone vorgestellt. Der mit einer Class-A-Schaltung und Phantomspeisung ausgestattete dBooster verstärkt eingehende Signale mit wahlweise zwölf oder 20 dB Gain bei minimalen Verzerrungswerten. Durch den erweiterten Headroom ermöglicht der kompakte Signal-Booster, unabhängig von der anliegenden Last, den flexiblen Einsatz pegelschwacher Mikrofonsignale in professionellen Signalketten.

Der dBooster von Royer Labs eignet sich sowohl für die rausch- und verzerrungsfreie Mikrofonierung leiser Signalquellen, darunter akustische Instrumente und dezente Vocals, als auch für den sauberen Signaltransport über lange Kabelwege oder die Direktaufnahme von Mikrofonsignalen über ein Audio-Interface. Insbesondere passive Bändchenmikrofone, wie das Royer R-121, SF-12 oder das Einsteigermodell R-10, profitieren von der transparenten, rauschfreien Verstärkung des Signal-Boosters.

Eingangsseitig verfügt der dBooster über einen symmetrischen XLR-Eingang mit einer Lastimpedanz von 3,6 Kilo Ohm sowie einen Taster zur Auswahl der beiden Gainstufen (12 dB, 20 dB). Durch die hohe Impedanz der Class-A Eingangsschaltung sinkt die Last (und damit Dämpfung) für das angeschlossene Mikrofon. So werden Klangfärbungen und Verzerrungen minimiert und gleichzeitig der Headroom optimiert. Gleichzeitig ermöglicht die Umschaltung der Verstärkung zwischen 12 und 20 dB eine Balance zwischen Pegelanhebung und Headroom für unterschiedliche Anwendungen. Das verstärkte Mikrofonsignal wird über den niederohmigen Ausgang des dBoosters ausgegeben und kann direkt an ein digitales Audio-Interface oder einen herkömmlichen Mikrofonvorverstärker angeschlossen werden.

Info: www.sea-vertrieb.de

dBooster (Foto: S.E.A. Vertrieb)