Abo bestellen
Newsletter bestellen

Neues Meyer Sound Equipment bei Kieker

Der Full-Servicedienstleister Kieker hat kürzlich in ein LINA Lautsprechersystem sowie in 750-LFC Tieftonsysteme der Firma Meyer Sound investiert. „LINA und der 750-LFC verhalten sich selbst bei hohen Pegeln linear, haben eine brillante Auflösung und bieten durch ein beeindruckendes Verhältnis von Größe und Leistung multiple Einsatzmöglichkeiten“, so Jo Kieker, Inhaber von Kieker Technische Eventkonzepte & Produktion. Mit dem passenden 750-LFC Subwoofer hat die LINA einen kongenialen Partner für tiefe Frequenzen, mit aufeinander abgestimmtem Rigging in geflogenen oder einfachen Groundstack-Konfigurationen.

Das neue Soundsystem bei Kieker umfasst neben LINA Line-Array Systemen und 750-LFC Tieftönern auch Meyer Sound Galileo Galaxy 816 AVB Lautsprecherprozessoren. Galaxy ist der erste netzwerkfähige Meyer Sound Lautsprecher-Prozessor, bei dem mehrere Einheiten auf 24-bit/ 96kHz Multi-Kanal-Audio in einem AVB-Netzwerk zugreifen. „Der Kauf des Galileo Galaxy war eine Investition in die Zukunft. Milan sagen wir eine große Zukunft voraus. Die Galaxy Prozessoren eröffnen uns auch die Nutzung weiterer Technologien wie Low-Mid Beam Steering mit unseren Lina und Leopard Systemen. Außerdem sind wir so auch für die kommende Spacemap LIVE Technologie von Meyer Sound vorbereitet“, erklärt Jo Kieker.

Info: www.meyersound.com

Jo Kieker mit seinem neuen Equipment (Foto: Kieker)

active blue investiert in Sennheiser Digital 6000 Systeme

Bei drahtloser Audioübertragung setzt active blue auf Lösungen von Sennheiser. Neben den neuen Digital 6000 Systemen hat das Unternehmen auch Produkte aus der 2000er-Serie sowie brandaktuelle ew G4 Systeme im Einsatz. „Wir sind sortenrein“, konstatiert Geschäftsführer Andreas Beer. „Es ist wichtig, dass alle Mitarbeiter problemlos mit der vorhandenen Technik umgehen können – je weniger Irritationen bei Veranstaltungen durch unterschiedliche Bedienphilosophien entstehen, desto besser.“

Alle Doppelempfänger der Sennheiser Digital 6000 Serie sind bei active blue mit Dante-Schnittstellen ausgerüstet. Dass die Sennheiser EM 6000 Dante über zwei Kanäle verfügen, betrachtet Beer als Vorteil: Passend zum Bedarf einer Veranstaltung lassen sich geeignete Pakete schnüren, ohne dass unnötige Sendestrecken mitgeführt werden müssen. „Flexibilität ist enorm wichtig“, betont er. „Bei active blue haben wir 19“-Racks mit vier und sechs Sennheiser Digitalstrecken zusammengestellt, da diese Zahlen bei den von uns betreuten Veranstaltungen gängig sind und wir die Racks ohne zeitraubende Montagearbeiten einfach komplett bestückt zu den Jobs mitnehmen können.“

Die Sennheiser EM 6000 Dante Empfänger lassen sich an Yamaha Mischpulten der Serien CL und QL überwachen, sofern Letztere mit der aktuellen Firmware-Version ausgestattet sind. Toningenieure können Parameter wie den HF-Pegel, die Qualität der Funkverbindung, den Ausgangspegel und den Batteriestatus ohne zusätzliche Software oder externe Screens direkt am Pult ablesen; zusätzlich können diverse Parameter ferneingestellt werden. „Die Kooperation zwischen Sennheiser und Yamaha hat den Komfort weiter verbessert“, sagt Beer, dessen Firma über mehrere Yamaha Pulte verfügt.

Die WSM-Software bedenkt Andreas Beer mit dem Attribut „spitzenmäßig“ und berichtet, dass der Sennheiser Wireless System Manager bei allen Events mit erhöhtem Mikrofonierungsaufwand Verwendung findet. „Die WSM-Software ist bei derlei Gelegenheiten immer am Start und kommt sowohl bei der Einrichtung der Systeme als auch während der laufenden Veranstaltung zum Einsatz“, so Beer. „Die Übersichtlichkeit ist genial, und es ist ungemein praktisch, dass man für die Fernüberwachung und Remote-Steuerung im Gegensatz zu früheren Zeiten kein weiteres 19“-Gerät, sondern lediglich einen Laptop und eine Netzwerkanbindung benötigt.“

Digitale Funkstrecken erfreuen sich gemäß Aussage von Andreas Beer einer hohen Nachfrage. Er weist darauf hin, dass bei vielen durch seine Firma betreuten Kunden die Möglichkeit zu einer verschlüsselten Signalübertragung ein wichtiger Aspekt ist: „Auftraggeber aus der Industrie sprechen bei ihren Events zum Teil über sensible Inhalte und stellen möglicherweise sogar ihre Roadmap für die nähere Zukunft vor. Abhörsicherheit ist daher immer öfter ein Thema – insbesondere dann, wenn Veranstaltungen nicht auf dem Firmengelände, sondern in für die Öffentlichkeit prinzipiell zugänglichen Locations abgehalten werden.“

Über die Sennheiser Digital 6000 Systeme hinaus hat active blue in einem ersten Schritt zwölf ew 300 G4 Wireless-Systeme angeschafft; weitere Sennheiser Drahtlossysteme aus der gleichen Serie sollen aufgrund der guten Auslastung folgen. Die von active blue erworbenen Combo-Sets enthalten neben den ew G4 Receivern sowohl Hand- als auch Taschensender. Die neu angeschafften Empfänger finden bei active blue derzeit Platz in den für 9,5“-Receiver ausgelegten Slots von kabellosen Sennheiser LSP 500 PRO Lautsprechersystemen, welche sich als nützliche Tools bei Veranstaltungen jeder Art und Größe bewährt haben.

Info: www.senneiser.com

ew G4 Serie und LSP 500 Pro, 19“ Racks mit Digitalstrecken (Fotos: Sennheiser)

Stage Tec launcht IP-Konsole Avatus

Stage Tec verjüngt seine Mischpult-Produktfamilie und bringt mit Avatus eine vollständig IP-basierte Konsole auf den Markt. Mit Avatus – einer neuen Mischpultoberfläche basierend auf IP-Technologie –  setzt Stage Tec auf ein neues Bedienkonzept. Anders als bei bisherigen Mischpulten wird auf eine Zentralbedienung verzichtet. Zwölf farbcodierte Fader, zwei 21" Multitouch-Displays und 48 Doppeldrehgeber pro Einheit lassen sich zu Größen von zwölf bis 96 Fader kombinieren. Modular, dezentral und trotzdem frei konfigurierbar können die User auf alle Parameter jederzeit zugreifen.

Die Farbcodierung der Kanalparameter führt den User intuitiv und selbsterklärend durch die Funktionen des Mischpultes. An jedem Multitouch-Display lassen sich Parameter der Audiokanäle in einer großen Detailansicht bedienen sowie die Funktionen des Monitorings oder ein aktueller Status von Audiokanälen aufrufen. Visuelle Rückmeldungen verschiedenster Bedienhandlungen geben dem User Sicherheit und Überblick bei seiner Arbeit. Mit seinem neuen patentierten Konzept der farblichen Kodierung der Fader unterstützt Stage Tec einen schnellen Workflow.

Durch abnehmbare Metering-Displays und eine deutlich verringerte Bautiefe hat Avatus auch in kleineren Räumen Platz und bietet freie Sicht zum Geschehen auf der Bühne. Mit der Fernbedienung über eine integrierte Browser-Applikation hat der User ein zusätzliches Werkzeug, beispielsweise für das Einrichten von Lautsprechern auf beziehungsweise vor der Bühne oder um die Proben vom Zuschauersaal aus direkt zu begleiten. Über die RUI sind die wichtigsten Parameter von Avatus in der gleichen Farbcodierung zu erreichen.

Ein Vorteil von Avatus ist, dass die Audiosignalverarbeitung vielfach erprobt ist, denn wie bei Aurus und Crescendo kommt hier der im Nexus Star Router verbaute DSP-Core RMDQ zum Einsatz. Eingebettet in das Nexus-Netzwerk, hat Avatus auch Zugriff auf alle Ein- und Ausgänge und kann sämtliche Ressourcen verwalten. 128 frei programmierbare Summier-Busse und bis zu 800 DSP-Kanäle stehen zur Verfügung.

Avatus ist eine logische Weiterentwicklung der bisherigen Mischpulttechnik von Stage Tec und bewahrt erprobte Konzepte. „Die IP-Konsole ist abwärtskompatibel und ermöglicht auch langjährigen Kunden den Umstieg von älteren Systemen auf Avatus, ohne auf die bewährte Audioqualität zu verzichten“, erklärt Rene Harder, Mitglied der Geschäftsführung bei Stage Tec und mit zuständig für Innovationsmanagement. „Durch die flexible Gestaltung der Oberfläche ohne Einschränkung der Ausstattung wollen wir in neue Märkte vorstoßen, die für uns bisher nur schwer erreichbar waren, beispielsweise kleine Produktionsstätten, Studios und vor allem der Live-Bereich.“

Die Skalierung der Bedienoberfläche hat keinen Einfluss auf die Anzahl der Kanalzahlen oder die Funktionalität. Wie alle anderen Konsolen von Stage Tec wird auch Avatus permanent weiterentwickelt. So wurden als neuestes Release die Szenenautomation sowie der Automixer und dynamische Nexus-Labels implementiert.

Info: www.stagetec.com

Avatus, Touch-Oberfläche (Fotos: Stage Tec)

QSC erweitert AcousticDesign Serie um neuen Säulen-Wandlautsprecher

Mit dem neuen AD-S402T erweitert QSC das Angebot an Säulen-Wandlautsprechern der AcousticDesign Serie. Der AD-S402T verfügt über vier wetterbeständige 2,5-Zoll-Treiber und eignet sich damit für 70-/100-Volt- oder 8-Ohm-Bypass-Betrieb und sorgt selbst in akustisch schwierigen Umgebungen für Klangqualität.

„Säulenlautsprecher sind ideal für stark hallende Umgebungen oder Räume mit hohen Decken, in denen eine schmale vertikale Abstrahlcharakteristik benötigt wird“, erklärt Travis Nie, Product Manager Installed Loudspeakers bei QSC. „Dank ihres ansprechenden Designs fügen sie sich in jede Raumästhetik ein. Wir haben die Säulenlautsprecher der AcousticDesign Serie so konzipiert, dass sie diese Anforderungen in besonderer Weise erfüllen und ein einheitliches Hörerlebnis mit besserer Sprachverständlichkeit ermöglichen.“

Jeder der drei Säulenlautsprecher der AcousticDesign Serie verfügt über die Progressive Taper Topology (PTT), die eine virtuelle Kurve für präzisere Abstrahlsteuerung bietet und es Systemintegratoren erlaubt, ein besseres Klangergebnis zu präsentieren. Darüber hinaus beinhaltet die gesamte Serie ein intuitives Montagesystem, das eine bequeme Positionierung durch Schwenken und Neigen ermöglicht und die Installation einfacher und zeitsparender gestaltet.

Die Lautsprecher der AcousticDesign Serie bieten eine Auswahl verschiedener Größen und Gehäusetypen, inklusive SUB/SAT-, Wand-, Pendel- und Deckeneinbaulautsprechern. Alle Modelle dieses umfangreichen Portfolios verfügen über einheitliche, ausgewogene Klangeigenschaften. Zudem überzeugen sie durch ihr hochwertiges Design, das Nutzern zahlreiche Möglichkeiten zur Kombination unterschiedlicher Gehäuseformen eröffnet. 

Info: www.qsc.com

AD-S402T (Foto: QSC)

Neue USB-Audiointerfaces von Tascam ab sofort erhältlich

Die Anfang des Jahres vorgestellten USB-Audiointerfaces Series 102i und Series 208i von Tascam sind jetzt verfügbar und sind mit einem umfangreichen Softwarepaket ausgestattet.

Das Herzstück sowohl des Series 102i als auch des Series 208i sind die von Tascam entwickelten Ultra-HDDA-Mikrofonvorverstärker, die für ihr geringes Rauschen und ihren klaren Klang bekannt sind. Die neuen Modelle unterstützen die hochauflösende Audioverarbeitung mit bis zu 24 Bit/192 kHz und sind mit Windows- und Mac-Computern sowie iOS-Geräten kompatibel.

Optische Audioanschlüsse (S/MUX) erweitern die Zahl der Eingangskanäle auf zehn (Series 102i) beziehungsweise 20 (Series 208i). Dank Wordclock-Eingang/Ausgang fügt sich das größere und dennoch kompakte Modell auch in professionelle Umgebungen ein.

Info: www.tascam.de

Series 102i (Foto: Tascam)