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Yamaha stellt neue Varianten etablierter Produktserien vor

Yamaha hat auf der Namm 2020 in Anaheim, Kalifornien, weiße Versionen der Beschallungslautsprecher DZR und CZR sowie der Subwoofer DXS XLF und CXS XLF präsentiert. Dadurch können die verschiedenen aktiven und passiven Modelle dieser Serien auch in helleren Umgebungen eingesetzt werden, ohne aus der optischen Gestaltung des Raumes herauszustechen. Technisch sind die weißen Modelle mit ihren schwarzen Entsprechungen identisch: präziser Klang, hoher Schalldruck, hochwertige DSPs sowie die leichten, kompakten und tourtauglichen Gehäuse.

Die acht Lautsprecher der DZR Serie und die vier DXS XLF Subwoofer bieten eine gute Schalldruckleistung, erstklassige 96 kHz DSPs und starke Basswiedergabe sowie eine Dante-Option bei den „D“-Modellen. Die passiven CZR Vollbereichslautsprecher und CXS XLF Subwoofer bieten dieselben Klangeigenschaften und nutzen die gleichen kompakten und leichten Gehäuse für Beschallungssysteme mit gesonderten Endstufen.

Für die meisten Konzerthallen sind unauffällige schwarze Lautsprecher optimal. Moderne Veranstaltungsräume werden aber oft deutlich heller gestaltet – vor allem Tagungsräume in Hotels oder Gebetsstätten strahlen oft eher in hellen Farben oder gleich in Weiß. Für diese Anwendungen bietet Yamaha die beliebten Beschallungslautsprecher der Serien DZR, CZR, DXS XLF und CXS XLF jetzt auch in schlichter weißer Lackierung an.

Info: www.de.yamaha.com

Yamaha Lautsprecher (Foto: Yamaha)

 

Aktivmonitor PXM-12MP von Electro-Voice

Electro-Voice stellt mit dem PXM12-MP seinen ersten Aktiv-Monitor vor. Der Lautsprecher ist für Liveauftritte konzipiert und auf den täglichen Gebrauch von Solo-Entertainern, Bands, Party-DJs und Veranstaltungsdienstleistern ausgelegt. Der akustisch optimierte, leistungsstarke, Zwei-Weg Monitor verfügt über einen koaxial angeordneten 12" Woofer und einen 1,75" Hochtöner. Die kleine Stellfläche und das geringe Gewicht von 13,5 kg machen ihn zu einer äußerst handlichen Lösung, die sich für Live-Auftritte auf allen Bühnen eignet, vor allem bei beengten Platzverhältnissen.

Dank der konstanten, gleichmäßigen Abstrahlung ist der Monitormix in einem großen Bereich klar hörbar. Der akustisch optimierte, vertikale 55° Monitorwinkel ermöglicht es, in verschiedenen Distanzen zum Monitor zu stehen, ohne Verständlichkeit einzubüßen.

Der PXM-12MP ergänzt nicht nur jedes Beschallungssystem um einen dedizierten Bühnenmonitor, er komplettiert auch das mobile Lautsprecherangebot von Electro-Voice. Die Abstrahlcharakteristik von 90° x 90° ermöglicht es, den PXM-12MP auch bei anderen Beschallungsaufgaben einzusetzen. Er eignet gleichermaßen gut als Fill, Delay oder auf einem Stativ. Wenn das Bassfundament erweitert werden soll, können zusätzlich Subwoofer angeschlossen werden. Der PXM-12MP verfügt über mehrere Frequenzweicheneinstellungen sowie Plug & Play Settings für ELX200- und EKX-Subwoofer von Electro-Voice.

Der integrierte Class-D Zweikanal-Verstärker stammt aus der Entwicklerschmiede der Geschwistermarke Dynacord, leistet 700 W mit einem maximalen Schalldruckpegel von 129 dB und bietet präzisen Klang mit Leistungsreserven für anspruchsvolle Monitoranforderungen.

Der QuickSmart DSP ist mit hintergrundbeleuchteten LCD-Display und Drehencoder ausgestattet und bietet qualitative Signalverarbeitung mit ausgeklügelten IIR/FIR-Settings für die Audioperformance. Der integrierte digitale Dreiband-EQ verfügt über verschiedene Werkseinstellungen für mehrere Anwendungsmodi sowie fünf individuelle Anwender-Presets. Ein spezielles High-Q Notchfilter kann störende Rückkopplungsfrequenzen eliminieren. Die Delay-Funktion in 0,1 m Schritten ermöglicht eine präzise Einstellung bei der Verwendung als Delay-Lautsprecher. Ein Guitarcab-Modus bietet die Möglichkeit, eine Gitarre über eine DI-Box direkt mit dem PXM-12MP zu verbinden.

Das versenkte Anschlussfeld befindet sich an der Seite des Lautsprechers und bietet Schutz vor Beschädigung. Auch bei der Verwendung auf einem Stativ oder einer Distanzstange ist es leicht zugänglich. Zur Verfügung stehen zwei XLR/TRS Combo-Mikrofon/Line-Eingänge mit optionaler, individueller Phantomspeisung, einen Stereo-Cinch-AUX-Eingang zum Einspielen von externen Audioquellen und einen XLR-THRU-Eingang zum Durchschleifen des Audiosignals. Ein XLR Mixout-Ausgang ermöglicht es dem Lautsprecher, als Dreikanal-Mischer zu fungieren und den Mix an einen anderen Lautsprecher zu senden. Ein integriertes Kabelmanagement reduziert den Kabelsalat auf der Bühne und verhindert Stolperfallen. Die geordnete Kabelführung gewährleistet zudem auch Zugentlastung beim Einsatz auf einem Stativ oder einer Verbindungstange.

Das Gehäuse besteht aus strapazierfähigen 15 mm Sperrholz und besitzt eine widerstandsfähige EV-Coat Beschichtung sowie ein stabiles, pulverbeschichtetes Stahlgitter, das Alltagstauglichkeit garantiert.

 Info: www.electro-voice.com

PXM12-MP (Foto: Electro-Voice)

1970 FET-Kompressor und Mikrofonvorverstärker von Drawmer

Mit dem 1970 erweitert Drawmer seine 1970er-Serie um einen zweikanaligen FET-Kompressor und Mikrofonvorverstärker. Der 1970 greift das Erbe des Drawmer 1960 Zwei-Kanal-Röhrenkompressors auf und erweitert das Konzept der „Audio Tool Box“ unter anderem um Mikrofonvorverstärkerstufen sowie neue Bearbeitungsfunktionen, die den 1970 zu einem flexiblen Kompressor und Mikrofonvorverstärker auf dem Markt macht.

Ausgestattet mit separaten Eingangspaaren für Mikrofon- und Line-Signale, bietet der 1970 zwei transparente Mikrofonvorverstärker von That Corporation mit +66 dB Gain, Phantomspeisung, Phasenumkehrung, Hochpassfilter sowie einer dreistufigen Impedanzwahl (200 Ω, 600 Ω, 2,4 kΩ) pro Kanal. Für die Abnahme von Instrumenten steht ein frontseitiger Hi-Z-Eingang mit eigenständiger Verstärkung sowie Bass- und Höhenreglern zur Verfügung.

Der 1970 lässt sich wahlweise als zweikanaliger Mono-Kompressor oder als gekoppelter Stereo-Buskompressor verwenden. Die Kompressorsektion verfügt über Steuerungselemente für Threshold, Ratio, Attack und Release inklusive einer achtstelligen LED-Anzeige für die Gain Reduction pro Kanal beziehungsweise Band. Über die individuell schaltbaren Modi „Big“ und „Air“ lassen sich die tiefen oder hohen Frequenzen im Stereo- beziehungsweise Mono-Betrieb betonen, ohne Einfluss auf die Kompression zu nehmen. Für weitere Flexibilität sorgen die rückseitigen Sidechain-Anschlüsse sowie die Wet/Dry-Mix-Regler in der Ausgangsverstärker-Sektion zur Parallelkompression. Darüber hinaus ermöglicht der 1970 einen vollständigen Hardwire-Bypass pro Kanal für präzise A/B-Vergleiche zwischen komprimiertem und unbehandeltem Eingangssignal.

Info: www.sea-vertrieb.de

1970 (Foto: Drawmer )

L-Acoustics bringt Kara-Nachfolger auf den Markt

Das neue „Kara II“ Modular Line Source ist mit Panflex-Technologie für vier unterschiedliche Richtwirkungen versehen und kann mit einer Lautsprecherbox nahezu jede Raumgeometrie abdecken. Kara II passt sich jedem Raumdesign an und ermöglicht eine gleichmäßige Abdeckung und SPL-Verteilung mit präziser Schallbündelung in vier wählbaren Richtcharakteristiken: 70 beziehungsweise 110° symmetrisch und 90° asymmetrisch (35°/55°).

„Es hat seine Gründe, dass Kara seit jeher ein Bestseller ist“, erläutert Florent Bernard, Executive Director of Application Design bei L-Acoustics. „Mit ihrem niedrigen Gewicht, der kompakten Form sowie der kräftigen und gleichmäßigen SPL-Verteilung ist Kara das perfekte Beschallungswerkzeug für unterschiedlichste Events und Festinstallationen. Als wir Panflex vorstellten, sagten unsere Kunden, dass dies das Einzige ist, was sie bei ihren Kara-Systemen vermissen. Mit den neuen Kara II reagieren wir auf diesen Wunsch und führen unser Vorzeige-Line-Array im Medium-Format mit erweiterten Abstrahloptionen und verbesserter Richtstabilität in eine neue Ära.“

Mit seiner Leistungsfähigkeit erfüllt das Kara II Beschallungssystem hohe Anforderungen an variierende Zuschaueranordnungen und lässt sich flexibel an jedes Raumdesign anpassen. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige Schallfeldabdeckung und Schalldruckverteilung mit präziser Bündelung.

Die Auslieferung der Kara II Modular Line Source Systeme erfolgt ab März 2020.

Info: www.l-acoustics.com

Kara II (Foto: L-Acoustics)

 

L-ISA Controller v2.0 Software Update

L-Acoustics hat ein umfassendes Software-Update für die L-ISA Immersive Hyperreal Sound-Technologie herausgegeben. Mit der Version 2.0 des L-ISA Controllers können Anwender ab sofort die Position jedes getrackten Objekts in einer 3D-Ansicht verfolgen. Zudem lassen sich die Parameter jeder L-ISA Quelle – darunter Pan, Width, Distance und Elevation - auf sämtlichen zertifizierten Trackingsystemen abbilden und skalieren.

Im Zusammenhang mit dem L-ISA v2.0 Update gibt der französische Entwickler von Beschallungs-Systemlösungen zudem die offizielle Kollaboration mit vier Tracking-Software-Anbietern bekannt, deren Technologien nun in das L-ISA-Ökosystem integriert sind. Zu den Tracking-Partnern und -Systemen gehören Modulo Pi (Modulo Kinetic), TTA (Stagetracker II), Robert Juliat (SpotMe) und CAST Software (BlackTrax).

„Nach tausenden Shows weltweit und mehreren Millionen begeisterten Zuschauern hat sich L-ISA die Spitzenposition als realistischste, zuverlässigste und am häufigsten eingesetzte immersive Audio-Lösung im Live-Event-Produktionssektor gesichert“, erläutert Guillaume Le Nost, L-Acoustics Executive Director Creative Technologies. „Mit dem aktuellen Software-Update und den neuesten Partnerschaften im Bereich der Tracking-Systeme legen wir die Messlatte für Hyperreal Sound noch einmal höher und kombinieren die atemberaubend natürliche Audiowiedergabe von L-ISA mit dem nahtlosen und präzisen Echtzeit-Tracking visueller Elemente auf der Bühne.“

Das kamerabasierte 2D- und 6D-Tracking-System BlackTrax war bereits mit dem bisherigen L-ISA Controller kompatibel. Mit dem Update auf Version 2.0 lässt sich BlackTrax flexibler in die L-ISA Software-Infrastruktur integrieren. Die neuen Funktionen ermöglichen unter anderem die Konvertierung von Real-Time Tracking Protocol Positionierungsdaten im Ausgabeformat RTTrPM in das Open Sound Control (OSC) Protokoll über die L-ISA OSC Bridge. Weiterhin können Anwender in den L-ISA Tracker-Einstellungen auf erweiterte Parameteroptionen zurückgreifen.

Modulo Kinetic, entwickelt von Modulo Pi, ist eine vollständig integrierte High-End-Medienserverlösung. Mit der neuen Software-Version 3.3 setzt Modulo Kinetic nun auch auf eine umfassende L-ISA Integration für die Echtzeit-Interaktion von Video und Spatial Audio. Ab sofort steht L-ISA Modulo Kinetic-Anwendern in der umfangreichen Bibliothek als vorkonfiguriertes System zur Verfügung. Das Ergebnis ist eine bidirektionale Interaktion zwischen Modulo Kinetic und L-ISA. Darüber hinaus gehört KineMotion, das Tracking-Modul im Modulo Kinetic-Ökosystem, zu den zertifizierten L-ISA Tracking-Systemen.

Stagetracker II ist ein HF-basiertes 3D-Tracking-System für Audio, Video und Licht und setzt auf das native OSC-Kommunikationsprotokoll sowie PSN-Support. Ab sofort verfügt die Stagetracker Software-Nutzeroberfläche über eine intuitive L-ISA-Setup-Seite, um Stagetracker II zuverlässig in jede L-ISA Indoor- oder Outdoor-Umgebung zu integrieren. Zu den großen Vorteilen von Stagetracker II gehört es, dass die HF-Tags komfortabel und unsichtbar unter Kostümen und Kleidung getragen werden können.

SpotMe ist ein manuelles, anwenderfreundliches 3D-Tracking-System von Robert Juliat zur Steuerung von Verfolgerscheinwerfern. Nach der schnellen und einfachen Einrichtung produziert SpotMe Tracking-Informationen in Echtzeit, ohne auf Sensoren oder Kameras angewiesen zu sein. Durch die Integration des offenen PosiStageNet (PSN) Ausgabeformats lassen sich PSN-Positionsdaten innerhalb der L-ISA OSC Bridge problemlos in das OSC-Protokoll umwandeln.

Info: www.l-isa-immersive.com

Oberfläche Modulo Kinetic Designer (Foto: L-Acoustics)