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Voice-Acoustic präsentierte neue DDA Systemelektronik

Der norddeutsche Lautsprecher- und Endstufenhersteller Voice-Acoustic präsentierte auf der Prolight + Sound gleich vier Neuheiten. Neben dem Vapato PA-Tower, dem sehr flachen Paveosub-115 Subwoofer und der multifunktionalen Modular-12 war für die Firma aus Niedersachsen die wichtigste Neuheit die Weiterentwicklung der eigenen System-Verstärkerelektronik mit dem Kürzel DDA.

DDA steht für eine neue DSP Generation und Eingangsboards die eine Vielzahl von Signalen verarbeiten können: Dante, Digital AES/EBU, AES67 und analoge Inputs. Die Signale lassen sich jeweils weiter schleifen. Die Technik kommt in den neuen Systemverstärkern der HDSP-DDA Serie, sowie auch in allen self-powered DDA Lautsprechern zum Einsatz. In den 19“ Rackverstärkern und den self-powered Lautsprechern verbaut Voice-Acoustic identische Leistungs- und DSP-Elektronik, so dass Anwender unterschiedliche Systeme miteinander kombinieren und im Netzwerk über die Remotecontrol Software zusammen verwalten können. Die HDSP-DDA Systemverstärker sind in dual Technology aufgebaut und verfügen durch zwei Netzteile, zwei DSP-Boards und zwei Class-D Sektionen über komplette Redundanz und doppelte Betriebssicherheit. Zudem ist die Elektronik hängend in Upside-Down Bauweise montiert.

Die Leistungselektronik der Voice-Acoustic self-powered Lautsprecher ist wartungsfrei und gekapselt. Der außenliegende low-noise Lüfter ist bündig in die Kühlrippen eingelassen und zirkuliert dort die Luft, ohne Verbindung ins Innere des Lautsprechergehäuses zu haben. Die neuen DSP`s verfügen neben IIR auch über FIR Filter.

Voice-Acoustic Gründer und Geschäftsführer Stefan Rast ist mit dem Ergebnis der diesjährigen Messe sehr zufrieden: „Die Prolight + Sound 2019 hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir haben fast doppelt so viele Neukontakte generieren können wie im Vorjahr. Unser neunköpfiges Standteam hatte richtig viel zu tun. Bei der Auswertung der Kontakte zeigt sich aber auch, dass die Frankfurter Messe international deutlich an Stellenwert verloren hat. Die Anzahl an ausländischen Besuchern ist zurück gegangen und es ist mittlerweile eher ein regionales Branchentreffen geworden. Was nicht schlimm ist, der Markt vor der eigenen Haustür hat ja auch einiges zu bieten und viel Potential. Man wird über die Messe Frankfurt aber nicht mehr so viele potentielle neue Vertriebspartner im Ausland generieren können. Das hat sicherlich mit dem wachsenden Erfolg anderer Messen wie der ISE oder der NAMM zu tun und auch mit dem hohen, ja schon bald Überangebot an Messen weltweit.“

 

Info: www.voice-acoustic.de

 

Voice-Acoustic präsentierte neue DDA Systemelektronik (Foto: Voice-Acoustic)

Update für L-Acoustics Soundvision und LA Network Manager

L-Acoustics präsentiert eine neue Versionen der 3D-Simulationssoftware Soundvision sowie des LA Network Manager zur Echtzeit-Steuerung und Überwachung von Endstufen-Controllern. Mit dem Update verfügen Soundvision 3.1.0 und LA Network Manager 2.7.0 über fortschrittliche Autosolver-Tools, um den Prozess der Systemoptimierung – vom Systemdesign bis zum Betrieb vor Ort – für Endanwender einfacher, schneller und effektiver zu gestalten.

Soundvision wurde 2004 veröffentlicht. Seitdem haben viele Endanwender mit der Software gearbeitet und mit ihrem Feedback zur umfangreichen Weiterentwicklung des kostenlos erhältlichen Programms beigetragen. Die aktuelle Version 3.1.0 stellt ein zentrales Upgrade dar und ergänzt Soundvision um leistungsfähige Automatisierungsfunktionen, die den Prozess der Systemplanung maßgeblich vereinfachen und beschleunigen: Autosplay und Autofilter.

Autosplay verwendet Algorithmen, um die Systeme, auf Basis der Konfigurations- und Designvorgaben des System-Engineers, mechanisch zu optimieren – ein unverzichtbarer und früher aufwendiger Prozess. Über die Buttons Init und Optimize des Autosplay-Interfaces lassen sich die Winkel zwischen den einzelnen Lautsprecher-Elementen in nur zwei Schritten optimieren. Die Init-Funktion ermöglicht das schnelle Verstellen der Winkel und liefert eine unmittelbare Darstellung der Schallabdeckung und des Outputs der ausgewählten Quelle. Auf diese Weise können Anwender schnell und einfach beurteilen, ob die Vorgaben des Sounddesigns für jedes einzelne Element mit der gewählten Konfiguration erreicht werden können oder nicht. Die Optimize-Funktion bietet eine tiefgreifende numerische Qualitätsanalyse und legt einen stärkeren Fokus auf die Optimierung der Klangqualität, einschließlich der SPL-Abdeckung und Wellenfrontkohärenz.

„Autosplay beschleunigt und optimiert Prozesse, die sich bislang äußerst repetitiv gestalteten und stark vom jeweiligen menschlichen Individuum abhingen. Auf diese Weise sparen Anwender wertvolle Zeit und erhalten gleichzeitig verbesserte praktische Ergebnisse“, erläutert Yann-Gaël Gicquel, Application Engineer, Acoustics und Projektleiter für Soundvision. „Zudem ermöglichen die leistungsstarken Algorithmen der Optimize-Funktion einen bislang unerreichten Grad an Präzision und Detailgenauigkeit. Das Ergebnis ist unüberhörbar: Ein besser klingendes Beschallungssystem und damit auch ein verbessertes Gesamterlebnis für die Zuschauer.“

Nachdem die mechanische Optimierung mit Autosplay abgeschlossen ist, kümmert sich das zweite Autosolver-Tool – Autofilter – um die systemweite Abstimmung der mittleren und hohen Frequenzen. Autofilter sorgt für eine gleichmäßige und verbesserte lineare Wiedergabe hoher Frequenzen mittels linearphasiger FIR-Filter, die auf festgelegte Gruppen innerhalb eines Arrays angewandt werden.

Zusätzlich zu den Funktionen Autosplay und Autofilter ermöglicht Soundvision unter der neuen Registerkarte „Electronics Settings“ die Auswahl von Endstufen-Controllern für jedes Lautsprecher-Element. Auf diese Weise lassen sich die parallelen Workflows im LA Network Manager noch einmal beschleunigen und effizienter gestalten. Darüber hinaus können Anwender des Network Manager nun auch Soundvision-Projektdateien in die Echtzeit-Steuerungs- und Monitoring-Software von L-Acoustics importieren. In Soundvision 3.1.0 erstellte Gruppierungen von Lautsprechersystemen oder Endstufen-Controllern lassen sich nun direkt als Endstufen-Controller-Gruppe in eine LA Network Manager 2.7.0-Session laden. Darüber hinaus können alle Parameter einer Zone, die anschließend in Soundvision bearbeitet werden, komfortabel aus dem LA Network Manager heraus synchronisiert werden. Auf diese Weise bleiben sowohl die flexiblen Bearbeitungsmöglichkeiten als auch sämtliche benutzerdefinierten Parameter der jeweiligen Session erhalten.

 Neben dem zeitsparenden Dateiimport und der Synchronisierung mit Soundvision verfügt der Network Manager nun auch über Autoclimate – ein neues Tool, das sich über einen Button in der Sidebar aktivieren lässt und alle Luftkompensationsfilter, unter Berücksichtigung der jeweiligen Wurfweiten der einzelnen Zonengruppen, gleichzeitig an die gemessene Umgebungstemperatur und Feuchtigkeit anpasst.

Obwohl Autosplay, Autofilter und Autoclimate als automatisierte Autosolver-Funktionen wesentliche Bearbeitungsschritte übernehmen, behalten Anwender stets die volle Kontrolle über die Gestaltung und Bedienung des gesamten Systems.

Die neuen Optimierungsworkflows sind seit Januar dieses Jahres fester Bestandteil der L-Acoustics Schulungsseminare „Systemgrundlagen“ und „Variable Curvature Line Source (VCLS)“. Im Rahmen der Teilnahme an den Kursen erhielten mehr als 1.200 Anwender einen exklusiven Zugang zu Soundvision 3.1.0. und konnten die daraus resultierenden Vorteile des optimierten Systemdesigns bereits in der Praxis nachvollziehen.

Zu den ersten Anwendern von Soundvision 3.1.0 gehörte auch Ben Phillips, Systemdesigner für die aktuelle „Not Dead Yet“-Tour von Phil Collins: „Durch die neuen Autosolver in Soundvision konnte ich nicht nur den Zeitaufwand für meine Systemsdesigns erheblich reduzieren, sondern auch das Endergebnis nochmals verbessern. Die Funktionen sind perfekt in das L-Acoustics Ecosystem integriert und steigern die Effizienz meiner Workflows ungemein. Mit seiner Präzision, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit definiert Soundvision auch weiterhin, was in den Bereichen Systemdesign und -simulation sowie in der 3D-Visualisierung von Beschallungssystemen möglich ist.

Die neuen Versionen Soundvision 3.1.0 und LA Network Manager 2.7.0 stehen auf den Produktinformationsseiten unter l-acoustics.com zum Download bereit.

Info: www.l-acoustics.com

Visual (Grafik: L-Acoustics)

Update für die UPQ Point Source Lautsprecherserie

Meyer Sound verwendet eine neue Technologie aus der LEO Line-Array Familie zur Weiterentwicklung der UPQ Point Source Lautsprecherserie. Durch den Einsatz neuer Komponenten kann das Gesamtgewicht der UPQ um sechs Kilogramm verringert werden. Erreicht wird dies durch die Verwendung eines digitalen Class-D Verstärkers, der zusammen mit einer integrierten Signalbearbeitung einen optimierten Frequenz- und Phasengang ermöglicht.

Die neuen UPQ Lautsprechersysteme sind mit drei verschiedenen Abstrahlcharakteristiken erhältlich: Die UPQ-D1 hat ein Horn mit 80° x 50° und die D2 Variante 50° x 50°. Neu ist die D3 Variante mit einem 80° x 80° Horn. Alle drei neuen Modelle besitzen die gleichen Abmessungen und Montagepunkte wie die bisherigen UPQ-Modelle, daher kann das gleiche Befestigungs- und Montagezubehör verwendet werden.

„Wir haben uns entschieden unsere sehr erfolgreiche UPQ-Serie um eine neue 80° x 80° Variante zu erweitern und die gesamte Serie mit den neuesten Verstärker- und Signalbearbeitungstechnologien auszustatten", so Pablo Espinosa, Vice President und Chief Loudspeaker Designer von Meyer Sound. „Dies erweitert die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der UPQ und ermöglicht zudem eine signifikante Gewichtsreduktion."

Alle drei neuen Varianten besitzen die gleichen bewährten Treiber wie die Vorgängerversionen, einen 15-Zoll Tieftöner mit Neodym-Magnet und einen 4-Zoll-Kompressionstreiber. Beide Komponenten werden wie alle Treiber von Meyer Sound im Hauptsitz in Berkeley hergestellt.

Der zweikanalige Class-D-Verstärker liefert 1800 Watt und zeichnet sich durch einen sehr hohen Wirkungsgrad bei reduzierter Stromaufnahme aus.

Die neue Generation der phasenkorrigierten Signalbearbeitung gewährleistet einen linearen Frequenz- und Phasengang und ermöglicht eine überragende Wiedergabequalität und Tiefenstaffelung.

Alle Modelle der UPQ-D Serie haben einen Übertragungsfrequenzbereich von 53 Hz bis 19 kHz mit lediglich ± 45° Phasengang von 80 Hz bis 18 kHz. Der lineare Peak-SPL beträgt 133 dB. Dieser Wert wurde mit M-Noise in vier Meter im Freifeld umgerechnet auf einen Meter gemessen. Das Constant-Q-Horn weist eine gleichmäßige Charakteristik auf und ermöglicht daher ein skalierbares, präzises und vorhersehbares Coverage. Die Leistungsdaten sind für alle drei Varianten gleich, mit Ausnahme des Abstrahlverhaltens der Hörner.

Das neue Eingangsmodul verfügt über durchschleifbare XLR-Anschlüsse für symmetrische Audiosignale sowie parallele PowerCON 20 AC Stromanschlüsse. Das optionale RMS Fernüberwachungssystem-Modul ermöglicht ein umfassendes Monitoring der Lautsprecherparameter von einem Host-Computer mit der Compass-Software. Optional ist auch ein 5-poliger XLR-Anschluss für symmetrische Audio- als auch RMS-Signale erhältlich. Die neuen Eingangsmodule sind aufgrund zahlreicher Änderungen nicht mit den vorherigen UPQ Varianten kompatibel. Keine Änderungen gibt es bei den Gehäuseabmessungen, den Frontgittern und dem Montagezubehör.

Die Lautsprecher der neuen UPQ-Serie eignen sich für eine Vielzahl von mobilen Anwendungen und Festinstallationen und können je nach Größe der Veranstaltung als Main-PA oder als Zusatzlautsprecher eingesetzt werden.

 Info: www.meyersound.com

Lautsprecher der UPQ-Serie (Foto: Meyer Sound)

Hochleistungs-Subwoofer B8 von d&b audiotechnik

d&b audiotechnik hat den B8 auf den Markt gebracht, einen neuen kompakten Hochleistungs-Subwoofer mit 170 mm Höhe.  Mit seinen zwei Ausführungen für mobile (B8-SUB) und Installationsanwendungen (Bi8) lässt er sich zusammen mit den Lautsprechern der xC-, xS- und E-Serie einsetzen und findet auch bei nur sehr eingeschränktem Flächenangebot Platz.

Im Gehäuse dieses aktiv angesteuerten Hochleistungs-Subwoofers stecken zwei 6,5“-Tieftontreiber mit Ferritmagneten in Bassreflexabstimmung. Diese präzise abgestimmten Treiber erzielen eine wirkungsvolle Tieftonerweiterung von 170 Hz bis hinab zu 43 Hz. Der B8 kann mit allen aktuellen d&b Verstärkern eingesetzt werden und erreicht einen Maximalpegel von 122 dB für eine echte Fullrange-Wiedergabe.

Mit seinen flexiblen Aufbauoptionen stellen der B8 und der Bi8 komplette Beschallungslösungen für eine breite Palette an Anwendungen bereit, bei denen der Formfaktor und das Verhältnis von Leistung zu Größe ebenso wichtig sind wie eine unverfälschte Klangwiedergabe. Der B8 lässt sich vertikal oder horizontal unter Bühnen, Treppen oder in Decken installieren. Zudem kann er versenkt eingebaut oder mit kleinen d&b Mittel-Hochton-Lautsprechern geflogen werden.

„Die tieferen Frequenzbereiche spielen insbesondere bei der Wahrnehmung von Sprache und Rhythmus eine wichtige Rolle“, bestätigt d&b Produktmanager Wolfgang Schulz. „Subwoofer wurden aus Platzgründen oder aufgrund der sensiblen optischen Anforderungen eines Veranstaltungsortes bei Anwendungen oft weggelassen. Jetzt können Zuhörer überall ein umfassendes breitbandiges Hörerlebnis genießen, denn der B8 lässt sich problemlos überall integrieren.“

Info: www.dbaudio.com

B8 (Fotos: d&b)

System aus Parabolspiegel und Mikrofon von Schoeps

Schoeps hat ein Parabolspiegel-System gemeinsam mit der Firma Telinga aus Schweden entwickelt. Gestiegene Ansprüche an den Ton bei Sportübertragungen und Naturaufnahmen sowie im Sound Design seien laut Schoeps Grund für die Entwicklung gewesen. Die außergewöhnlich hohe Richtwirkung eines Parabolspiegels bei mittleren und hohen Frequenzen könne kein anderes System erreichen, heißt es weiter.

Für einen ausgeglichene Frequenzgang sind Position und Mikrofontype genau auf den Spiegel abgestimmt. Schoeps empfiehlt entgegen der üblichen Praxis nicht nur seine Kugel CCM 2, sondern auch die gerichteten Mikrofone CCM 21 (breite Niere) und CCM 4 (Niere). Auf der Website werden die dabei auftretenden Unterschiede erläutert und Empfehlungen zur Wahl der Type ausgesprochen. Die dabei notwendige, individuelle Entzerrung lösen die Karlsruher Entwickler mit ihrem neuen, kostenlosen Plugin ParabolEQ, das durch Kenntnis der Mikrofontype und einiger andere Parameter eine transparente Übertragung zwischen 100 und 20.000 Hz erzielt. Eine weitere Neuerung stellt der integrierte Rycote-Windkorb dar, mit dem Windproblemen auch bei Verwendung von Druckgradienten-Mikrofonen begegnet wird. Parabolspiegel, Mikrofon und Plugin sind ab sofort verfügbar.

Info: www.schoeps.de

Parabolspiegel-System (Foto: Schoeps)