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Die Großbühne Jumbo Stage von Nüssli

Die Jumbo Stage von Nüssli bietet eine extrabreite Bühnenfläche, hohe Nutzlasten, Sicherheitsfunktionen für schlechte Witterung und vieles mehr. Ihre anpassungsfähige Größe und standortunabhängige Bauweise lässt diverse Einsatzszenarien zu.

Die Organisatoren des Festivals Paléo, das mehrere einhunderttausend Zuschauer anzieht und rund 280 Künstlerauftritte bietet, hatten den Impuls für die Entwicklung der neuen Großbühne gegeben. Ihre Anforderungen bezüglich Bühnengröße und -ausstattung führten dazu, dass Nüssli seine Palette an Bühnenbauten nun um die Jumbo Stage erweiterte. „Wir stellen einen Trend zu aufwendigeren Shows und damit mehr Bedarf an höheren Nutzlasten fest“, sagt Peter Tanner, COO Nüssli Events Structures AG. „Neben Paléo werden auch andere Organisatoren größere Bühnen benötigen, die mehr Spielfläche und höhere Traglasten bieten.“

So bringt es die Jumbo Stage auf eine lichte Bühnenöffnung von bis zu 31 Meter Breite zusätzlich Sidewings. Neben der Bühnengröße wartet die Jumbo-Stage mit vielseitigen Möglichkeiten auf, Ton-, Licht- und sonstige Showtechnik in die Dachkonstruktion zu hängen. Das Tragwerk kann je nach Konfiguration zwischen 65 und 80 Tonnen Nutzlast tragen.

Neben Größe und Nutzlasten war auch die Sicherheit bei der Entwicklung ein wichtiges Thema. „Die Dach- und Wandflächen des Bühnendaches sind mit kedergeführten Planen verkleidet und elektrisch bedienbar. Diese Funktion erlaubt im Falle von Unwettern, die Seiten- und Rückwände einfach und schnell elektrisch herunterzufahren, um dem Wind weniger Angriffsfläche zu bieten“, so Tanner.

Wie alle Bühnen aus der Nüssli Eventbau-Palette, bildet ein modulares Bühnensystem das Grundgerüst der Großbühne. Das bedeutet, dass sich die Bühne an vorhandene topografische Gegebenheiten genauso anpasst wie an die Art und Weise der Produktion und in ihren Dimensionen flexibel ist.

Info: www.nussli.com

Jumbo Stage (Foto: Felix Brodmann)

 

RJ45 Onesize Buchse von Sommer Cable

Sommer Cable hat das CAT.6a RJ45-Modul im Keystone-SnapIn-Format mit sehr kurzer Bauform entwickelt. Es eignet sich zur werkzeuglosen Montage und vollen Unterstützung von Power over Ethernet (POE+) – Anwendungen.

Um einen höchstmöglichen Qualitätsstandard zu garantieren, hat Sommer cable das Modul in das GHMT-Verification-Programm aufnehmen lassen. So ist es auch in Installations-Umgebungen, die nach zertifizierten Produkten verlangen, eine Lösung. Dies lässt sich noch erweitern, indem man auf die von Sommer Cable empfohlene CPR-zertifizierte Netzwerkleitung SC-Mercator CAT.7/Cat.7a zurückgreift. Dank des großen Querschnittbereichs kann das Modul jedoch mit nahezu allen CAT-Leitungen verwendet werden.

Info: www.sommercable.com

CAT.6a RJ45-Modul (Foto: Sommer Cable)

Kettenzug PROStage+ in der 1.000er-Klasse von Movecat

Movecat hat seit der diesjährigen Prolight + Sound den Kettenzug PROStage+ nun auch in der 1.000er-Klasse im Portfolio. Damit steht im Marktsegment der D8 Plus Elektrokettenzüge gemäß IGVW SQP2-10:2018 ein weiteres Modell mit einem Verhältnis von einem Eigengewicht von 60,8 kg zu einer Traglast von 1.000 kg zur Verfügung, das außerdem mit einem sehr niedrigen Geräuschpegel arbeitet.

Eine Neuheit ist die D-Type Spezialkette mit acht Prozent erhöhter Tragfähigkeit im Vergleich zu Standardketten, was hier einen statischen Kettensicherheitsfaktor von 8:1 ermöglicht. Als weitere Branchenneuheit verfügt der PROStage+ über einen integrierten, digitalen Betriebsstundenzähler der während der automatisch die Betriebsstunden ermittelt. Der Anwender kann die verbrauchten Betriebsstunden und sogar für unterschiedliche Lastkollektive die verbleibende Restnutzungsdauer einfach mittels eines batteriebetriebenen LCD-Displays auch im Ruhezustand ablesen.

Der PROStage+ 1000 D8 Plus bewegt Traglasten von einer Tonne mit einer Geschwindigkeit von 4 m/min und ermöglicht Hubhöhen von 18 oder 24 Metern. Optional besteht weiterhin die Möglichkeit zur Erweiterung auf bis zu 60 Meter Hubhöhe.

Der Zug lässt sich ohne Umbau als Kletterzug und in Standardeinbaulage betreiben. Er verfügt über wartungsfreie Bremsen, einen integrierten Betriebsstundenzähler, eine hochfeste Movecat D-Type Spezial-Kette und einen schwer entflammbaren Textilkettenspeicher. Die Direkt-Steuerung (DV-Control) erfolgt mit 400 V AC, eine Low-Voltage-Control Steuerung (LV-Control) ist in Vorbereitung.

Bedingt durch den modularen Aufbau ist die optionale Ausstattung mit LME-Lastmessösen als integrierte Überlastüberwachung, Getriebeendschalter, Inkremental- beziehungsweise Absolut-Wertgebern und Temperaturüberwachung möglich.

Info: www.movecat.de

PROStage+ 1000 D8 Plus (Foto: Movecat)

MRG entwickelt Follow-Operation System

Die Media Resource Group (MRG) hat ein Follow-Operating System konzipiert, das beliebig viele Fixtures steuern kann. Neben Movinglights können auch Video, Audio und interaktive Aktionen damit gelenkt werden. Anlass für die Entwicklung war die Stadiontour von Andreas Gabalier. Florian Behmenburg, Projektmanager bei MRG, hatte das System federführend konzipiert. „Wir haben Möglichkeiten geschaffen, die so auf der Bühne noch nie durchführbar waren“, erklärt Behmenburg. „Beispielsweise können wir bis zu 30 Remote-Stationen in das neu entwickelte Follow-Operating System Emergy Joy-Control integrieren“. Mit dem Emergy Joy-Control können Szenenflächen von bis zu 60 m x 60 m problemlos bearbeitet werden, heißt es bei MRG.

Zu Beginn stand die Herausforderung, ein Follow-System zu schaffen, das „Tournee-tauglich“, also einfach, schnell, flexibel und nahezu wartungsfrei zugleich ist. Basierend auf den Erfahrungen mit dem Tracking –System zactrack hatte das MRG-Team dann diese technische Lösung geschaffen, weil alle existierenden Systeme den Anforderungen nicht gerecht würden, heißt es bei dem Unternehmen. „Wir haben uns mit Freude an die knifflige Aufgabe gemacht“, erzählt Behmenburg.

Als Grundlage greift Emergy Joy-Control auf die Rechenleistung eines zactrack Systems zurück. So wird die Position der Lampen bestimmt. Ein weiterer Vorteil ist, dass beliebig viele Movinglights eingebunden werden können. Dies ermöglicht eine einfache und schnelle Integration in bestehende Licht-, Video-und Audiosysteme. So kann selbst der Operator den Follow manuell steuern. Das wiederum ermöglicht, dass Positions-Presets mit abgespeichert werden können und alle Lampenfunktionen (zum Beispiel Gobo oder Farben) szenisch mit eingebunden werden können.

Info: www.mediaresourcegroup.de

Bühne bei Andreas Gabalier (Foto: Malte Christians)

MP-Music erweitert das Angebot an Rigging-Equipment

MP-Music Veranstaltungstechnik hat kürzlich eine Kombi-Lösung bestehend aus Stagemaker SR1 Kettenzügen, der Spezialtraverse fiRSTstage H30V-SR L050 sowie der fiRSTstage Traversenaufhängung LT1-x. „Wir haben für ein konkretes Projekt auf der Kölnmesse nach entsprechenden Motoren gesucht. Produkte unseres bisherigen Lieferanten waren für die geplante Anwendung kompromissbehaftet. Der Stagemaker SR1 160 kg war das genau passende und vollständig kompromisslose Produkt für unseren Bedarf. Obendrein freuen wir uns über ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis“, begründet Alexander Hahn, Projektleiter bei MP-Music, die Entscheidung.

16 der neuen Stagemaker SR1 160 kg D8+ Motoren mit erhöhter Tragkraft stehen nun bei MP-Music Veranstaltungstechnik zur Verfügung. Bei der fiRSTstage H30V-SR L050 Traverse handelt es sich um eine einseitig ohne Diagonalen konstruierte Spezialtraverse für die Aufnahme der ultrakompakten Stagemaker SR1 Kettenzüge in Verbindung mit Prolyte H30V Traversenstrecken. Zur Aufhängung der Spezialtraverse inklusive Kettenzug kommt die Traversenaufhängung fiRSTstage LT1-x zum Einsatz.

„Besonders in älteren Messehallen mit niedriger Deckenhöhe und geringer Punktbelastbarkeit sind gängige ‚Messemotoren‘ wie die 250 kg D8+-Maschinen problematisch“, weiß Hahn aus Erfahrung zu berichten. „Sowohl Aufbauhöhe als auch Eigengewicht stellen uns als Anwender oft vor die Frage, ob Kettenzüge hier wirtschaftlich sinnvoll verwendet werden können. Ein gängiger 100 kg-Hängepunkt bietet nicht mehr sonderlich viel Kapazität, wenn der Kettenzug bereits 30 kg Eigengewicht mitbringt und man obendrein den Hublastbeiwert, also die dynamische Last beim Anfahren und Bremsen der Motoren, berücksichtigt.“

Die von cast konzipierte Konstruktion unterstützt Anwender dabei, Höhe einzusparen und die Räume unter dem Dach maximal auszunutzen. Es wird die geringstmögliche Aufbauhöhe erreicht. Das Set kann stationär oder als Kletterzugvariante eingesetzt werden. Somit eignet es sich für den konstruktiven Messebau und überall dort, wo nur begrenzt Raumhöhe zur Verfügung steht.

Die Nutzlasten der H30V Traversenstrecke verringern sich unter Einsatz des fiRSTstage H30V SR1 Sets nicht. Trotz des geringen Eigengewichts weist das System eine hohe Belastbarkeit von bis zu 500 kg auf. Zur Vereinfachung des Auf- und Abbaus sowie des Transports, kann der SR1 Kettenzug in der Spezialtraverse verbleiben. Die Installation ist simpel. Bei Bedarf können die Kettenzüge sowie die Traversenaufhängung LT1-x auch separat verwendet werden.

„Wir haben die SR1 Motoren mit bewusst kurzgehaltener 8-Meter-Kette bestellt und kommen damit auf ein Eigengewicht von nicht einmal 15 kg, was ein sagenhaftes Verhältnis zwischen Eigengewicht und Belastbarkeit darstellt“, erläutert Hahn. „In Verbindung mit der H30V-SR L050 lässt sich die Aufbauhöhe auf nahezu Null bringen, sodass der üblicherweise eintretende Höhenverlust entfällt. Wir können das Rig mit den SR1 in Verbindung mit H30V-SR L050 genauso nah an den vorhandenen Hängepunkt fahren, als würden wir dort direkt und ohne Motor anschlagen. Für uns bietet sich konkret also der Vorteil, dass wir dort, wo bisher mit Gabelliften und Reutlinger / Verkürzungsketten gearbeitet werden musste, jetzt Motorkettenzüge verwendet werden können. Dadurch sparen wir zum einen Transportvolumen durch entfallende Gabellifte. Zum anderen ist der Aufbau mit einem auf Arbeitshöhe frei hängendem Rigg weit angenehmer und schneller und bietet obendrein einen Sicherheitsgewinn.“

Info: www.castinfo.de

Set (Fotos: MP-Music Veranstaltungstechnik)