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Raumluftreinigung mit SRS medilux

Der Hersteller SRS ist Anwendern aus der Veranstaltungstechnik bereits durch seine Produkte bekannt, die seit 2018 in Deutschland zum Beispiel von der cast C. Adolph & RST Distribution GmbH vertrieben werden. Nun erweitert SRS sein Portfolio an Industrielösungen um die Produktlinie SRS medilux. Damit reagiert der Hersteller auf das durch die Coronaviruspandemie veränderte Marktgeschehen sowie auf die massiv gestiegene Nachfrage nach wirksamen Hygienelösungen für öffentliche Räume.

Bei SRS medilux handelt es sich um UV-C-basierte Luftreiniger, die die Umgebungsluft aktiv mittels Ventilation ansaugen und an UV-C Lampen vorbeileiten, deren Strahlung effektiv Viren, Bakterien und Pilze abtötet. Die so gereinigte Luft wird anschließend über einen weiteren Ventilator in die Umgebung zurückgeführt. UV-C-Strahlung ist eine sehr kurzwellige, aggressive Strahlung, die kaum auf die Erde durchdringt, da sie größtenteils von der Atmosphäre abgefangen wird. Mit UV-C-emittierenden Lampen kann diese Art der Strahlung jedoch nutzbar gemacht werden, um Bakterien, Pilze und Viren (inklusive Coronaviren) zuverlässig aus der Umgebungsluft geschlossener Räume zu eliminieren. Die Luftreiniger können wahlweise auf einem Stativ stehend oder aber an Wand oder Decke hängend installiert und betrieben werden. Alle SRS medilux Luftreiniger arbeiten sehr leise und können daher auch in geräuschsensiblen Umgebungen eingesetzt werden.

Da Menschen keinesfalls in Kontakt mit UV-C Strahlung kommen sollten, verfügen alle SRS medilux Geräte über eine geschlossene Bauweise. Deshalb können sie sicher in Räumen eingesetzt werden, in denen sich Personen aufhalten. Grundsätzlich können die Luftreiniger in allen Arten von Räumen eingesetzt werden, leisten aber einen besonders hohen Beitrag zur Hygiene in Räumen, die nicht oder nur schwer gelüftet werden können.

Die in SRS medilux Produkten eingesetzten UV-C Lampen von namhaften Qualitätsherstellern haben eine Lebensdauer von circa 8.000 Stunden. Nach dieser Laufzeit sollten die Lampen aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden, da die Leistung mit der Zeit nachlässt. Die Lebensdauer wird in allen Geräten über einen Micro-Controller überwacht, der aktiv auf einen fälligen Lampenwechsel hinweist.

Aktuell ist der SRS medilux PMX2A48 UV-C Luftreiniger in schwarz und weiß bei cast lieferbar. Zu diesem Modell stehen optional ein Stativ und ein Deckenmontage-Set zur Verfügung. Ersatzfilter und -lampen sind ebenfalls erhältlich.

In Kürze werden mit SRS medilux AW48 und SRS medilux TW220 zwei weitere UV-C Luftreiniger (jeweils in schwarz und weiß) verfügbar sein. Diese Modelle verfügen zusätzlich über ein WiFi-Modul, welches die Gerätesteuerung mittels iOS- und Android-App ermöglicht. So lassen sich aus der Ferne beispielsweise Timer programmieren, die Lüftergeschwindigkeit regeln oder die Laufzeit der UV-C Lampen prüfen.

Während SRS medilux AW48 abgesehen vom neuen WiFi-Modul weitgehend dem bereits erhältlichen medilux PMX2A48 entspricht (mit einer etwas geringer Leistung von 48 m3/h anstelle von 57 m3/h), ist SRS medilux TW220 mit seiner deutlich höheren Leistung von 250 m3/h speziell für größere Räume konzipiert.

Info: www.castinfo.de

SRS medilux (Foto: SRS medilux)

Logistik-Tool Berliner Triangel von Torwegge

Die Torwegge GmbH & Co. KG präsentiert eine Neuheit im Bereich Theater- und Bühnentechnik: Der Berliner Triangel mit geringer Ausladung ist ein Dreieckroller, der einen extrem kleinen Störkreis aufweist. Damit eignet er sich ideal für das Bewegen hoher, schwerer und dabei besonders schmaler Requisiten in Opernhäusern und Theatern. Nach einer erfolgreichen Testphase des Prototyps ist der Berliner Triangel ab der neuen Spielzeit exklusiv bei dem Bielefelder Unternehmen erhältlich.

„Jeder in der Theaterwelt kennt das Problem: Durch große Störkreise der Transporttechnik und wenig Platz auf den Bühnen ist das Bewegen von schmalen Dekorationen oft sehr umständlich“, erklärt Uwe Eschment, Geschäftsführer bei Torwegge. Bei bisherigen Lösungen werden Dreieckroller deshalb häufig versetzt verbaut, um die notwendige Mobilität zu gewährleisten, was fast immer auf Kosten der Stabilität geschieht. Für dieses Problem hat der Intralogistikspezialist eine Lösung gesucht. „Mit dem Berliner Triangel mit geringer Ausladung haben wir sie gefunden“, so Eschment.

Das besondere an der Technik: Bei einem Raddurchmesser von 100 Millimetern, wie ihn auch bisher verfügbare Produkte dieser Art haben, hat der neue Berliner Triangel einen um knapp ein Drittel geringeren Störkreis von nur 330 Millimetern. „In Industriehallen ist das in der Regel nicht relevant, im Theaterbereich ist es aber ein entscheidender Vorteil“, so der Geschäftsführer. Denn so lässt er sich parallel und weiter außen an den Konstruktionen einsetzen, wodurch diese deutlich wendiger und gleichbleibend stabil ist.

Die Produktneuheit ist exklusiv bei Torwegge erhältlich. Alle Teile werden in Deutschland gefertigt und durch das Bielefelder Familienunternehmen zusammengesetzt. „Dank unseres breiten Sortiments an Rädern können wir dabei auch auf individuelle Kundenwünsche eingehen“, erklärt Eschment. Die Innovation ist ab der Spielzeit 2020/21 erhältlich. Eine Kombination aus dem Berliner Triangel und dem pneumatischen System Torwegge StageLifter ist als weitere Entwicklungsstufe bereits geplant.

„Uns war wichtig, den Berliner Triangel pünktlich für die Rückkehr auf die Bühnen nach den Theaterferien auf den Markt zu bringen“, so der Geschäftsführer. Die Technik richtet sich vor allem an Opernhäuser, da hier in der Regel schwerere Requisiten und Bühnenteile zum Einsatz kommen als in klassischen Theatern.

Info: www.torwegge.de

Berliner Triangel (Foto: Torwegge)

Neues Modell aus der ChainMaster Ultra Serie

Der ChainMaster C1 Ultra 750 kg ist das neueste Kettenzugmodell aus der 2020 vorgestellten ChainMaster Ultra Serie, entsprechend der 2018 neu aufgelegten SQ P2, mit dynamischem Sicherheitsfaktor 8:1 nach DIN 56950. Er basiert auf dem Gehäuse des D8plus Ultra 1.000 kg und hat bei einem Eigengewicht von nur 40 kg und Gehäuseabmaßen von 600 x 270 x340 mm ein optimales Verhältnis zwischen Eigengewicht und Traglast.

Für den täglichen Einrichtbetrieb in Festinstallationen entwickelt, hebt er Lasten mit 4m/min bei einer Einschaltdauer von 40 Prozent. Die Standardausstattung für das ChainMaster ProTouch-Control-System CM-880 umfasst einen Inkrementalgeber zur Postionierung, einen vierspurigen Getriebeendschalter für Betriebs- und Notendposition, sowie einen Lastmeßschäkel der gegenüber herkömmlichen Lastmesszellen Einbauhöhe spart.

Je nach Projektspezifikation können auch zwei redundante Absolutwertgeber eingebaut werden, um ein Sicherheitslevel SIL3 entsprechend EN 61508 zu erreichen. Die Highend-Austattung beinhaltet dann ebenso zwei wartungsfreie voneinander unabhängige Low-Noise-Bremsen mit Bremsspaltüberwachung und einen digitalen Temperatursensor. Der Standardschutzgrad des Gehäuses ist IP55 und kann optional auf IP66 aufgerüstet werden.

Info: www.chainmaster.de

C1 Ultra 750 kg (Foto: ChainMaster)

Tracing-System zur Abstandsüberwachung und Kontaktverfolgung

Der finnische Technologieanbieter Noccela Oy hat das Tool Noccela Social Distancing Solution (SDS) gelauncht. Mit dem System ist es möglich, Kontakte zwischen Personen in Echtzeit zu überwachen, sodass sich Ansteckungsketten nachverfolgen lassen; auch in Innenräumen, wenn Smartphones nicht mitgeführt werden dürfen. Außerdem stellt das System durch einen Signalton sicher, dass Personen den vorgeschriebenen Mindestabstand einhalten. Dadurch kann die Sicherheit auch bei Großveranstaltungen wie Sportereignissen oder Konzerten dauerhaft verbessert werden. 

Die Mitarbeiter tragen dabei eine Smartcard wie einen intelligenten Dienstausweis mit sich. Die Karte gibt ein akustisches Signal, sobald der definierte Mindestabstand zu anderen Personen unterschritten wird. Ein von Noccela bereitgestellter Sender überträgt die von der Smartcard gespeicherten Daten automatisch an das cloudbasierte System, sobald sich die Smartcard in der Nähe befindet. Da die Lösung keine weitere Infrastruktur erfordert, kann sie schnell und mühelos eingesetzt werden.

Die Karte ist ein schnurloses, wiederaufladbares Gerät mit einer Speicherkapazität von bis zu 3.000 Kontakten pro Tag. Mit dem Tool lässt sich im Falle einer Infektion die gesamte Kontakthistorie der betreffenden Person nachvollziehen. Alle Unterschreitungen des Mindestabstands werden in einem cloudbasierten System gespeichert. Die Karte kann auch mit zusätzlichen Funktionen kombiniert werden, beispielsweise mit einem SOS-Knopf. Wird das System durch ein Sensoren-Netzwerk ergänzt, ist eine auf zehn Zentimeter genaue Positionsbestimmung möglich. Dies ist nicht nur für Personen einsetzbar, sondern auch für bewegliche Gegenstände.

Das Finnische Institut für Arbeitsmedizin (FIA) mit Sitz in Helsinki ist auf den Bereich der Gesundheit am Arbeitsplatz spezialisiert und hat das Tool gerade intensiv getestet. „Ursprünglich hatten wir bei Noccela das SDS im Rahmen eines Forschungsprojekts angefragt, wir schätzen das Unternehmen aufgrund seiner präzisen Technologien zur Positionsbestimmung in Innenräumen. Wir wollten dieses innovative System genau testen. Und dann kam Corona. Nun stellte sich heraus: SDS ist ideal, um zu einer gewissen Normalität zurückzukehren und risikofreie Umgebungen im Rahmen von Hygienekonzepten zu schaffen“, erklärt Jussi Virkkala, Medizinphysiker beim FIA.

„Durch unser Tracing-System können auch größere Betriebe, die bislang unkontrollierbar schienen, die Hygieneregeln leicht einhalten. Vorfälle wie auf Spargelhöfen oder in Fleischbetrieben hätte es mit unserem System so nie gegeben. Sogar für die Abstandskontrolle in Stadien und Konzertarenen eignet sich das SDS. Auch in einer Zeit nach Corona wird diese Technologie sehr nützlich sein, etwa als System in Seniorenheimen, gegen Ladendiebstahl oder zur Ortung von Anlagegut“, sagt Ilkka Manner, Vertriebschef D-A-CH von Noccela.

Das System ist über Noccelas Vertreter Conquesta Corp (Noccela D-A-CH) in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich erhältlich und kostet ab 49 Euro pro Smartcard.

Info: noccela.de

Badge, Beacon (Fotos: Noccela)

CATLink Truss Stageboxen von Klotz

Die CATLink Truss Stageboxen können als kleine Sub-Stagebox oder gar als komplettes Multicore-System eingesetzt werden. Sie sind eine Lösung, wenn Signale von der Bühne etwa zum FoH oder Sub-Mixer und wieder zurückgesendet werden müssen. Die paarweise parallel verschalteten XLR F/M Buchsen sind wahlweise als Input oder Output einsetzbar.

Das robuste Aluminiumgehäuse ist mit rutschfesten Gummifüßen ausgestattet und die Beschriftung ist per Lasergravur aufgebracht. Dank der vier Ösen am Gehäuse und dem M10-Gewinde zur Verwendung einer Manfrotto Superclamp können die CATLink TRuss Stageboxen auch problemlos an Traversen montiert werden.

Info: www.klotz-ais.com

CLDMX44T (Foto: Klotz)