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Kettenzug PROStage+ in der 1.000er-Klasse von Movecat

Movecat hat seit der diesjährigen Prolight + Sound den Kettenzug PROStage+ nun auch in der 1.000er-Klasse im Portfolio. Damit steht im Marktsegment der D8 Plus Elektrokettenzüge gemäß IGVW SQP2-10:2018 ein weiteres Modell mit einem Verhältnis von einem Eigengewicht von 60,8 kg zu einer Traglast von 1.000 kg zur Verfügung, das außerdem mit einem sehr niedrigen Geräuschpegel arbeitet.

Eine Neuheit ist die D-Type Spezialkette mit acht Prozent erhöhter Tragfähigkeit im Vergleich zu Standardketten, was hier einen statischen Kettensicherheitsfaktor von 8:1 ermöglicht. Als weitere Branchenneuheit verfügt der PROStage+ über einen integrierten, digitalen Betriebsstundenzähler der während der automatisch die Betriebsstunden ermittelt. Der Anwender kann die verbrauchten Betriebsstunden und sogar für unterschiedliche Lastkollektive die verbleibende Restnutzungsdauer einfach mittels eines batteriebetriebenen LCD-Displays auch im Ruhezustand ablesen.

Der PROStage+ 1000 D8 Plus bewegt Traglasten von einer Tonne mit einer Geschwindigkeit von 4 m/min und ermöglicht Hubhöhen von 18 oder 24 Metern. Optional besteht weiterhin die Möglichkeit zur Erweiterung auf bis zu 60 Meter Hubhöhe.

Der Zug lässt sich ohne Umbau als Kletterzug und in Standardeinbaulage betreiben. Er verfügt über wartungsfreie Bremsen, einen integrierten Betriebsstundenzähler, eine hochfeste Movecat D-Type Spezial-Kette und einen schwer entflammbaren Textilkettenspeicher. Die Direkt-Steuerung (DV-Control) erfolgt mit 400 V AC, eine Low-Voltage-Control Steuerung (LV-Control) ist in Vorbereitung.

Bedingt durch den modularen Aufbau ist die optionale Ausstattung mit LME-Lastmessösen als integrierte Überlastüberwachung, Getriebeendschalter, Inkremental- beziehungsweise Absolut-Wertgebern und Temperaturüberwachung möglich.

Info: www.movecat.de

PROStage+ 1000 D8 Plus (Foto: Movecat)

MP-Music erweitert das Angebot an Rigging-Equipment

MP-Music Veranstaltungstechnik hat kürzlich eine Kombi-Lösung bestehend aus Stagemaker SR1 Kettenzügen, der Spezialtraverse fiRSTstage H30V-SR L050 sowie der fiRSTstage Traversenaufhängung LT1-x. „Wir haben für ein konkretes Projekt auf der Kölnmesse nach entsprechenden Motoren gesucht. Produkte unseres bisherigen Lieferanten waren für die geplante Anwendung kompromissbehaftet. Der Stagemaker SR1 160 kg war das genau passende und vollständig kompromisslose Produkt für unseren Bedarf. Obendrein freuen wir uns über ein deutlich besseres Preis-Leistungsverhältnis“, begründet Alexander Hahn, Projektleiter bei MP-Music, die Entscheidung.

16 der neuen Stagemaker SR1 160 kg D8+ Motoren mit erhöhter Tragkraft stehen nun bei MP-Music Veranstaltungstechnik zur Verfügung. Bei der fiRSTstage H30V-SR L050 Traverse handelt es sich um eine einseitig ohne Diagonalen konstruierte Spezialtraverse für die Aufnahme der ultrakompakten Stagemaker SR1 Kettenzüge in Verbindung mit Prolyte H30V Traversenstrecken. Zur Aufhängung der Spezialtraverse inklusive Kettenzug kommt die Traversenaufhängung fiRSTstage LT1-x zum Einsatz.

„Besonders in älteren Messehallen mit niedriger Deckenhöhe und geringer Punktbelastbarkeit sind gängige ‚Messemotoren‘ wie die 250 kg D8+-Maschinen problematisch“, weiß Hahn aus Erfahrung zu berichten. „Sowohl Aufbauhöhe als auch Eigengewicht stellen uns als Anwender oft vor die Frage, ob Kettenzüge hier wirtschaftlich sinnvoll verwendet werden können. Ein gängiger 100 kg-Hängepunkt bietet nicht mehr sonderlich viel Kapazität, wenn der Kettenzug bereits 30 kg Eigengewicht mitbringt und man obendrein den Hublastbeiwert, also die dynamische Last beim Anfahren und Bremsen der Motoren, berücksichtigt.“

Die von cast konzipierte Konstruktion unterstützt Anwender dabei, Höhe einzusparen und die Räume unter dem Dach maximal auszunutzen. Es wird die geringstmögliche Aufbauhöhe erreicht. Das Set kann stationär oder als Kletterzugvariante eingesetzt werden. Somit eignet es sich für den konstruktiven Messebau und überall dort, wo nur begrenzt Raumhöhe zur Verfügung steht.

Die Nutzlasten der H30V Traversenstrecke verringern sich unter Einsatz des fiRSTstage H30V SR1 Sets nicht. Trotz des geringen Eigengewichts weist das System eine hohe Belastbarkeit von bis zu 500 kg auf. Zur Vereinfachung des Auf- und Abbaus sowie des Transports, kann der SR1 Kettenzug in der Spezialtraverse verbleiben. Die Installation ist simpel. Bei Bedarf können die Kettenzüge sowie die Traversenaufhängung LT1-x auch separat verwendet werden.

„Wir haben die SR1 Motoren mit bewusst kurzgehaltener 8-Meter-Kette bestellt und kommen damit auf ein Eigengewicht von nicht einmal 15 kg, was ein sagenhaftes Verhältnis zwischen Eigengewicht und Belastbarkeit darstellt“, erläutert Hahn. „In Verbindung mit der H30V-SR L050 lässt sich die Aufbauhöhe auf nahezu Null bringen, sodass der üblicherweise eintretende Höhenverlust entfällt. Wir können das Rig mit den SR1 in Verbindung mit H30V-SR L050 genauso nah an den vorhandenen Hängepunkt fahren, als würden wir dort direkt und ohne Motor anschlagen. Für uns bietet sich konkret also der Vorteil, dass wir dort, wo bisher mit Gabelliften und Reutlinger / Verkürzungsketten gearbeitet werden musste, jetzt Motorkettenzüge verwendet werden können. Dadurch sparen wir zum einen Transportvolumen durch entfallende Gabellifte. Zum anderen ist der Aufbau mit einem auf Arbeitshöhe frei hängendem Rigg weit angenehmer und schneller und bietet obendrein einen Sicherheitsgewinn.“

Info: www.castinfo.de

Set (Fotos: MP-Music Veranstaltungstechnik)

HDMI-AOC-Kabel im Armored-Design mit Connector-Schutz

Der gepanzerte Aufbau ermöglicht eine hohe Belastbarkeit. Dank des integrierten Edelstahlwellschlauchs ist die Leitung bis zu 800 N auf Zug belastbar – die Zugentlastung der Steckverbinder verträgt maximal 650 N. Trotz dieser Werte ist die Leitung mit halogenfreiem und kerbfestem PUR-Mantel 5,8 mm dünn und ermöglicht einen minimalen Biegeradius von 20 mm. Dazu sind die Steckverbinder für den Transport mit der Glandmaster-Schutzhülse versehen – die Kappe ist mit einem Edelstahlseil vor dem Verlust gesichert. Dadurch sind die Kabel für den rauen Mobileinsatz geeignet. Dank AOC-Technologie (Active Optical Cable) basiert die Übertragung der Highspeed-Inhalte auf Glasfasern – dadurch ist eine maximale Übertragungsdistanz von bis zu 100 m möglich – mit einer UHD-Performance von 18G. Die Kabel sind in diversen Längen von 10 bis 100 m erhältlich, optional auch auf Trommel.

Info: www.sommercable.com

HDMI-AOC-Kabel (Foto: Sommer Cable)

Layher präsentiert neuen PA-Turm Plus

Mit dem neuen PA-Turm Plus stellt Layher eine ebenso praxisorientierte wie wirtschaftliche Systemlösung inklusive Prüfbuch vor. Im Vergleich zu projektbezogen gefertigten Sonderlösungen ist die Neuheit durch den Einsatz von Allround-Standardbauteilen nicht nur schnell lieferbar und dank selbstsichernder Keilschlossverbindung einfach zu montieren, sondern gewährleistet durch verschiedene Standardlängen und passende Ergänzungsbauteile auch eine hohe Flexibilität im Einsatz. Je nach Anforderung sind mit dem Allround-Baukasten mehr als 300 vorkonfigurierte Varianten möglich. Zur Auswahl stehen zwei Grundflächen – vier beziehungsweise 16 Quadratmeter – sowie Höhen von vier bis 14 Metern. Die Anwendungsvielfalt reicht von klassischen Lautsprechertürmen über Kamera- und Regietürme bis hin zu Beleuchtungs- oder auch Werbetürmen – auf Wunsch mit Überdachung sowie einer Einhausung mit Planen oder dem schnell ans AllroundGerüst montierbaren Protect-System. Layher Event-Böden lassen sich ebenfalls ins System integrieren.

„Schnelligkeit bei der Planung ist ebenfalls gegeben“, so Florian Tofahrn, der bei Layher als Produkt-Manager für die Event-Systeme verantwortlich ist. „Wir haben für den PA-Turm Plus ein umfangreiches Prüfbuch erstellt, das alle insgesamt mehr als 300 Varianten beinhaltet. Statisch nachgewiesen wurde die Standsicherheit des PA-Turms Plus nach der aktuellen Norm DIN EN 13814: mit und ohne Windstärkenbegrenzung bis Windzone 4 – sowohl mit als auch ohne Verkleidung. Auf diese Weise werden zeit- und kostenintensive Einzelstatiken überflüssig, was den Aufwand bei der Projektabwicklung deutlich reduziert. Da die bewährten Allround-Bauteile seit langem in der Veranstaltungstechnik für alle Arten von Event-Konstruktionen etabliert sind, haben unsere Kunden diese entweder bereits im Bestand oder können sie als Serienbauteile kurzfristig bestellen. Einfach Anforderung ermitteln, passende Variante auswählen, montieren – fertig ist der PA-Turm Plus “, ergänzt Tofahrn.

 

Info: www.layher.com

 

PA-Turm Plus (Foto: Layher)

Stativlösungen speziell für die Rental- und Touring-Branche

Auf der diesjährigen Prolight + Sound 2019 in Frankfurt am Main präsentiert die Adam Hall Group-Marke Gravity die neue Touring Series – eine Stativ-Serie, die für den professionellen Rental-Markt entwickelt wurde. Die robusten Vollmetallstative sind langlebig konstruiert und sollen auch härtester Beanspruchung standhalten. Darüber hinaus bietet die Gravity Touring Series unverlierbare Verstellknöpfe aus Metall sowie weitere funktionale Details, die Touring-Anwendungen effizienter gestalten sollen. Sämtliche Detaillösungen basieren laut Hersteller auf Hands-on-Erfahrungen und Rückmeldungen von Anwendern aus dem Rental- und Touring-Bereich – vom Stage Hand über den Lageristen bis zum Technischen Leiter großer Produktionen.

Einladen, Ausladen, Aufstellen, Abbauen, Lagern – in diesem Kreislauf gehen bei Stativen irgendwann Kleinteile verloren, die im schlechtesten Falle die Funktionalität des Stativs einschränken. Aus diesem Grund lassen sich etwa die Befestigungsknöpfe der Touring Series nicht komplett herausdrehen, sondern lediglich bis zu einem festen Punkt aufdrehen, um das jeweilige Stativelement zu verstellen. Da sich die Knöpfe nicht ohne Werkzeugeinsatz entfernen lassen, ist es ausgeschlossen, dass diese verloren gehen.

Gleichzeitig lässt sich der Galgen der Stative mit nur einer einzigen Umdrehung festziehen, was Zeitersparnis bringen kann. Auch hinsichtlich der Höhenverstellung haben sich die Entwickler bei Gravity die Rückmeldungen der Rental-Profis beachtet und einen ergonomisch optimierten Griff entworfen, der viel Grip bietet. So bleibt das bewährte Grundkonzept eines Stativs erhalten, wird jedoch im Detail um mehrere willkommene Verbesserungen für den Praxiseinsatz erweitert.

Nach wie vor überzeugen die Stative von Gravity durch ihr modernes Design. Im Vergleich zu den bereits erhältlichen, vielfältigen Stativlösungen für Endanwender verfügt die Touring Series standardmäßig jedoch nicht über die optisch markanten „G-Rings“. Vielmehr legten die Entwickler die Rental-Stative Wert auf eine unaufgeregte Professionalität, die es Anwendern erlaubt, sich in jeder Situation voll und ganz auf die Stative zu verlassen.

Die neue Gravity Touring Series ist voraussichtlich im Laufe des dritten Quartals 2019 verfügbar. Zum Start der Serie werden ein Mikrofonstativ, ein Lautsprecherstativ und ein Lichtstativ angeboten. Darüber hinaus ist die Touring Series vollständig kompatibel zu den anderen Produkten von Gravity.

Info: www.gravitystands.com

Gravity Touring Series (Foto: Gravity)