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Ayrton bei Germany’s next Topmodel im Einsatz

Am 25. Mai ist in Oberhausen die Final-Show des TV-Formats Germany’s next Topmodel über die Bühne gegangen. Das Lichtdesign stammte von Manuel Da Costa. Jonas König und Christoph Dahm waren assistierend beteiligt.

Teil des Set-ups waren die Ayrton MagicPanel-FX. Manuel Da Costa arbeitete bereits für verschiedene TV-Produktionen mit den Zoom-Panels des französischen Herstellers. „Ich mochte schon das MagicPanel-R sehr gerne, das ich zum Beispiel bei der Quizshow ‚500 Fragen‘ mit Günther Jauch erfolgreich einsetzte. Die Erweiterung um die Zoom-Funktion macht die Lampe für mich zum perfekten Allrounder. Unter anderem bei ‚Deutschland sucht den Superstar‘ haben sie einen super Job gemacht.“ Insgesamt befanden sich 56 MagicPanel-FX rund um die Laufstege.

Blickfang im Zentrum der Bühne waren große, indirekt beleuchtete Schirme. Die runde Form wurde durch zwölf Ayrton AlienPix-R erneut aufgegriffen, die mit ihren geraden Beams für einen Kontrast sorgten und durch die acht Rotationsachen viele Bewegungsoptionen ermöglichten.

Rechts und links neben dem Bühnenzentrum verwendete Manuel Da Costa ebenfalls Ayrton Lampen: 96 MagicBlade-R rundeten das Lichtdesign zu den Seiten hin ab und generierten starke Bilder. Laut Da Costa waren vor allem die homogene Farbmischung und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten aufgrund des großwinkligen Zooms Grund für den Einsatz der Geräte. Ebenso überzeugte der kräftige Output sowie die Positionsgenauigkeit und Zuverlässigkeit.

Ayrton-Produkte werden in Deutschland von Visionstage vertrieben.

Info: www.visionstage.com

Bühne der TV-Show (Fotos: Visionstage)

Großes Elation-Portfolio beim ESC im Einsatz

Der Eurovision Song Contest gehört zu den herausragenden Produktionen in der internationalen Unterhaltungsbranche und setzte auch in diesem Jahr wieder auf eines der größten Licht- und Video-Setups überhaupt. Mit mehr als 800 Scheinwerfern des Herstellers wurden von Lichtdesigner Jerry Appelt und Produktionsleiter Ola Melzig für die Ausleuchtung von Bühne und Publikum eingesetzt.

Die Größe der ESC-Produktion spiegelt sich bereits in der Aufzählung einzelner Fakten wider: Auf einer Performancefläche von etwa 350 qm kamen 2017 insgesamt 1.816 intelligente Scheinwerfer sowie 1.000 qm LED-Displays zum Einsatz. Zu den jeweils rund 11.000 Zuschauern während der einzelnen Shows im International Exhibition Centre in Kiew gesellten sich beim Finale am 13. Mai zudem mehr als 200 Millionen TV-Zuschauer aus 50 Ländern.

Im Rahmen der diesjährigen Produktion fungierte Elation Professional als offizieller technischer Event-Ausrüster des Eurovision Song Contest mit einem riesigen intelligenten Beleuchtungspaket. Im Rig hingen insgesamt 351 Elation Paladin-Scheinwerfer, 132 Platinum FLX Movinglights, 140 Platinum 1200 Wash und 70 Platinum Seven LED-Washlights sowie 110 SixBar 1000 LED-Leisten. Bereitgestellt wurde die komplette Licht-, Video- und Rigging-Technologie von PRG in Zusammenarbeit mit Litecom.

Die von Florian Wieder designte ESC-Bühne bestand aus einer zentralen, runden Bühneneinheit mit LED-Boden, ergänzt durch ein modernes, bogenförmiges Bühnenelement, auf das Content projiziert wurde. Mit seinem Lichtdesign spiegelte Jerry Appelt den Slogan „Celebrate Diversity“ des Eurovision Song Contest 2017 sowie die Vielfalt des Bühnengeschehens wider. Für sein Lichtdesign war Appelt auf der Suche nach einem Stroboskop-Effekt, den er hinter der riesigen, halbtransparenten LED-Videowand als zentrales visuelles Hintergrundelement platzieren konnte. Für diesen Zweck organisierte Ola Melzig ein Scheinwerfer-Shootout in Köln, auf dem sich Appelt von den Qualitäten des Paladin-Scheinwerfers überzeugen konnte. „Mein Ziel war es, eine weitere Ebene hinter der LED-Wand zu erzeugen. Die Scheinwerfer mussten jeweils über genügend Kraft und Leistung verfügen und gleichzeitig mit den restlichen Licht- und Videoelementen verschmelzen können.  Unsere Wahl fiel auf die Paladin, die einen außergewöhnlich guten Job gemacht haben“, erklärt Appelt.

Weltweit zum ersten Mal im Einsatz waren die insgesamt 351 Paladin-Scheinwerfer in einer großen Matrix (39 Meter breit x 9 Meter hoch) hinter der LED Wand montiert und spielten eine zentrale Rolle im Lichtdesign von Appelt. Der vielseitige RGBW-Hybrid-Scheinwerfer, inklusive Zoom, fungierte nicht nur als heller Blinder, als Stroboskop und als leistungsstarkes Washlight, sondern dank seiner individuell ansteuerbaren Pixel-Zonen auch für Pixel-Mapping-Effekte. „Wir haben die Paladin sowohl unabhängig eingesetzt als auch mit Video bespielt“, so Appelt, der nach 2011 und 2012 bereits zum dritten Mal für das ESC-Lichtdesign verantwortlich zeichnete. Appelt setzte die Effektmöglichkeiten des Paladin in zahlreichen Auftritten ein – teils als Stroboskop- beziehungsweise Blindereffekte, die kraftvoll durch die LED-Wand strahlten, teils als eher subtile Warm- und Kaltlicht-Glitzereffekte. „Es gab sogar einige Delegationen, die explizit danach gefragt haben, die Paladin bei ihrem Auftritt einzusetzen, um diesem mehr Kraft und Wirkung zu verleihen“, fügt Appelt hinzu.

Den Großteil der Publikumsbeleuchtung stemmten die Platinum 1200 Wash LED-Washlights in Kombination mit den Platinum Seven LED-Washlights. Die Platinum 1200 verfügen über 19 jeweils 65 Watt starke RGBW-LEDs für ausreichend Leistung und hingen an drei gebogenen Traversen über dem Publikum, sowie an seitlich an der Arena montierten Traversen. Zudem fungierten die Platinum 1200 LED-Washer als Seitenlicht an der jeweiligen Bühnenseite. Die Platinum 1200 erzeugen farbige Washeffekte, vergleichbar mit 1.500 Watt starken.

Die Platinum Seven gehörten nachweislich zu den zuverlässigsten Geräten im gesamten ESC-Rig und arbeiteten an Traversen im hinteren Bühnenbereich in Kombination mit den Elation FLX-Scheinwerfern, welche das Publikum in dynamischeren Show-Momenten mit Beam-Effekten überzogen. „Ich liebe den UV-Chip im Platinum Seven“, so Ola Melzig über den LED-Hochleistungs-Washer mit seiner 7-Farb-Multi-Chip-LED und Zoom-Funktion. „Im Grunde gefällt mir alles an diesem Scheinwerfer; der UV-Chip ist aber mein persönliches Highlight!“

Oberhalb der ESC-Bühne befand sich ein weiteres zentrales Lichtdesign-Element: Ein verfahrbarer „Bienenstock“ umrandet von Traversen und bestückt mit 24 Platinum FLX Hybrid-Scheinwerfern – dem preisgekrönten Spot/Beam/Wash-Movinglight mit patentiertem, dualem optischen System. So tauchten die Scheinwerfer unter anderem Künstler in eine Flut aus Beams oder in einem anderen Setting wurden die FLX nach außen gerichtet und durchschnitten den Zuschauerbereich mit diversen Beam-Effekten. In Kombination mit den Platinum 1200 Wash fungierten die Platinum FLX zudem auch als Seitenlicht.

Der finale Elation-Scheinwerfer im Beleuchtungspaket war die SixBar 1000, eine ein Meter lange Multifunktions-LED-Leiste mit Sechsfarb-LED-Multi-Chip. Eingesetzt zwischen dem ausladenden Bogenelement auf der Bühne und den umgebenden, reflektierenden LED-Displays, sorgten die vertikal angeordneten SixBar Pixel-Strips über den Zeitraum der kompletten Show für dynamische Chase- und Wash-Effekte sowie weitere auffällige Looks. Darüber hinaus wurden die SixBars als dekoratives Element vertikal am äußeren Rand des Bienenstocks montiert.

Info: www.elationlighting.com

ESC (Fotos:  Ralph Larmann)

Pop Meets Classic mit Philips Vari-Lite VL6000 und Showline eStrip 10

Am 29. April 2017 ist in der ausverkauften Volkswagen Halle zum mittlerweile elften Mal ein Potpourri aus Pop- und klassischen Klängen bei Pop Meets Classic (PMC) dargeboten worden. Rock und Pop Künstler hatten dabei gemeinsam mit dem Staatsorchester Braunschweig musiziert.

Ambion betreute die Produktion, konzipierte die technische Planung und das Bühnendesign und stellte darüber hinaus die komplette Licht- und Videotechnik mitsamt der Operatoren bereit.

Stephan Aue – Pop-Meets-Classic-Veteran der ersten Stunde – kreierte erneut das Licht- und Bühnendesign der Produktion und hatte etwas Neues im Gepäck: Sechs Philips Vari-Lite VL6000 Beam kamen auf der Showbühne zum Einsatz. „Ich hatte schon auf der letzten Bosse-Tour Erfahrungen mit der Lampe gesammelt und wollte sie unbedingt bei PMC unter Showbedingungen als Speziallampe nutzen. Der sehr besondere Look der Lampe ist ein echter Eyecatcher und ihre Helligkeit setzt sich nochmal deutlich von den anderen Fixtures ab, die wir im Einsatz hatten.“

Der VL6000 Beam ist ein leistungsstarkes neues Movinglight speziell für Mid-Air-Effekte. Eine 14“ (356 Millimeter) große Frontlinse erzeugt unter Verwendung des exklusiven Philips-Ellipsoid-Reflektor-Array-Systems bei 55.000 Lumen Lichtleistung einen retro-style Beam von 6,5°.

„Der klassische ‚Flag-Scheinwerfer-Look‘ und der breite Lichtaustritt machen die Lampe besonders interessant für mich“, erläutert der Lichtdesigner weiter. „Zur Hinterleuchtung der Bühnenpodeste suchte ich zudem nach einem Striplight und habe mich letztlich für die Philips Showline eStrip 10 entschieden, von denen ich insgesamt zwölf Stück verbaute. So ergab sich im Endeffekt ein grandioses Zusammenspiel der kraftvollen Mid-Air-Beameffekte aus den VL6000 und der Set-Beleuchtung aus den eStrips.“

Die Philips Showline SL eSTRIP 10 Rampe bietet zehn individuell regelbare, äußerst helle und homogene RGBW LEDs, ähnlich einer herkömmlichen MR16 Halogenrampe, bringt aber einen deutlich reduzierten Stromverbrauch, weniger Hitze, minimalen Wartungsaufwand und die Freiheit in der Farbauswahl mit sich.

„Durch den Einsatz der Geräte als Hinterleuchtung konnten wir auch Farbverläufe abbilden, weil wir ja auf jede einzelne Zelle Zugriff hatten. Das sorgt natürlich für noch mehr Abwechslung auf solch einer großen Bühne.“

Philips Vari-Lite und Showline werden in Deutschland von cast vertrieben.

Info: www.castinfo.de

Pop Meets Classic (Fotos: Malte Schmidt)

Sennheiser Digital 6000 beim LEA

Anlässlich der Verleihung des zwölften PRG LEA (Live Entertainment Award) hat sich die Production Resource Group (PRG) Anfang April 2017 auf digitale Drahtlostechnik von Sennheiser verlassen. In der festlich illuminierten Frankfurter Festhalle waren zahlreiche analoge und digitale Funkstrecken aus dem Portfolio des Audiospezialisten im Einsatz. Insgesamt waren beim LEA 2017 weit über 50 Drahtlosstrecken aktiv – darunter auch das neue Drahtlossystem Digital 6000.

In der Frankfurter Festhalle wurden vier EM 6000 Doppelempfänger und acht SKM 6000 Handsender mit MD 9235-Kapseln (nierenförmige Richtcharakteristik) verwendet. Der Handsender SKM 6000 ist in drei Frequenzvarianten verfügbar und über das Sennheiser Standard-Kapsel-Interface kompatibel zu zahlreichen Mikrofonköpfen von Sennheiser und Neumann. Im Rack waren neben den EM 6000 Doppelempfängern (Schaltbandbreite: 244 MHz) vier L 6000 Ladegeräte positioniert, die mit BA 60 und BA 61 Charger-Modulen bestückt waren.

Punkten konnten die neuen Digital 6000 Systeme im stark belasteten HF-Umfeld der Veranstaltung unter anderem mit ihrer hohen Frequenzeffizienz sowie einer nahtlosen Einpassung in die übrige Wireless-Technik. Ein Blick auf die Bühne zeigte zwei seitlich am Geländer montierte Sennheiser AD 3700 Breitband-Richtantennen

Sennheisers True-Bit-Diversity-Technik sowie prädiktive Algorithmen stellen eine zuverlässige Verbindung selbst dann sicher, wenn bei anderen digitalen Drahtlossystemen bereits Dropouts auftreten. Die ausgeklügelte, von erfahrenen Sennheiser Ingenieuren entwickelte Audiofehlerkorrektur arbeitet auch in schwierigen HF-Umgebungen zuverlässig. „Störende Artefakte oder gar Dropouts treten nicht auf“, berichtete der Monitortechniker Florian Keinert, der während der Show an zwei seitlich der Bühne aufgebauten Mischpulten alle Hände voll zu tun hatte.

Das neueste Mitglied der Sennheiser „Professional Wireless Range“ wird bereits von der aktuellen Version der WSM-Software unterstützt, und so war die Oberfläche des Wireless System Managers beim LEA 2017 auf einem Laptop am Drahtlosplatz zu sehen.

Für die tontechnische Gestaltung des LEA 2017 trug Thomas Mundorf (PRG Head of Audio Project Management & Technologies) Verantwortung. Gemeinsam mit Nico Karp übernahm er die Planung, war während der Veranstaltung aber auch am Systemplatz anzutreffen und kümmerte sich darüber hinaus um reibungslose Abläufe in allen audiotechnischen Zusammenhängen.

„Beim LEA 2017 werden wir von Sennheiser dankenswerterweise freundlich unterstützt“, erklärte Thomas Mundorf in Frankfurt. „Die neuen Sennheiser Digitalstrecken befinden sich noch nicht im Verleihbestand von PRG und der Einsatz beim LEA ist somit für uns die erste Möglichkeit, eigene Erfahrungen mit dem Digital 6000 System zu sammeln. Ich freue mich, dass wir anlässlich der Veranstaltung Gelegenheit haben, uns für ein paar Tage mit dem neuen System unter realen Bedingungen auseinanderzusetzen und es ausgiebig zu testen.

Die Handsender klingen sehr gut und natürlich – alles tipptopp! Artefakte, die früher in bestimmten Situationen bei mit Kompandern ausgestatteten Sendestrecken aufgetreten sind, habe ich bei dieser Produktion nicht gehört; das ist auf alle Fälle ein großer Schritt nach vorne! Die auf die Handsender aufgeschraubten MD 9235-Kapseln sind bewährter Standard, und man weiß, dass sie funktionieren und klingen – darauf kann man sich blind verlassen.“

Thomas Holz, Sennheiser Project Manager Touring Rental | Artists & Engineers: „Die innovativen Digital 6000 Systeme haben sich sowohl bei der Moderation als auch bei den musikalischen Darbietungen von ihrer besten Seite gezeigt – mit kompromissloser Klangqualität in einer nicht zuletzt durch den massiven Einsatz von LED-Wänden stark belasteten HF-Umgebung.“

Info: www.sennheiser.com

Festhalle beim LEA, EM 6000 Doppelempfänger, WSM-Software (Fotos: Sennheiser)

Screen Visions auf Tour mit Philipp Poisel

Screen Visions hat den Singer-Songwriter Philipp Poisel auf seiner Konzerttour quer durch Deutschland bis nach Österreich begleitet. Neben Berlin, Köln und München machte der schwäbische Tross Halt in neun weiteren deutschen Städten, sogar mit einem kleinen Abstecher über die österreichische Grenze nach Wien.

Inszenatorisch ging es vor allem um Bilder und Emotionen, die unter anderem mit großen LED-Flächen von mehr als 170 Quadratmetern entstehen sollten. Anstelle von Live-Kameras erzeugten Videozuspielungen sowie spezielle Licht- und Videoeffekte Stimmungsbilder zu den jeweiligen Songs. Ein 108 Quadratmeter großer Backdrop-Screen sowie zwei Sidewings mit jeweils 32 Quadratmetern waren in das Gesamtbühnenbild integriert. Das Team um den Lichtdesigner Robert Kröber sorgte für die entsprechenden Cues bei den Songs. Gesteuert wurde dies in Verbindung mit dem Video-Operator Marc Baitinger, der das Zuspielmaterial über ein redundantes Samsc-Catalyst-V5-System auf die Screens abschickte. Um auch mit Lichteffekten von hinten arbeiten zu können, wurden LED-Wände mit einer geeigneten Transparenz ausgewählt. Weitere Anforderungen an das Material waren die Ausstattung mit entsprechenden Tournee-Features, wie Transport-Dollys, schnelle Auf- und Abbauzeiten, redundante Ansteuerung sowie Plug-and-play-Eigenschaften mit hoher Zuverlässigkeit. Alle Anforderungen konnten über das P-Material von Screen Visions abgedeckt werden.

Info: www.screenvisions.com

LED-Material für Philipp Poisel (Fotos: Christoph Köstlin)