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Digital Projection-Equipment inszeniert historische Stätte in Jerusalem

Das Davidsturm-Museum in der Jerusalemer Zitadelle am Jaffator, dem Zugang zur Jerusalemer Altstadt,  veranschaulicht die lange Geschichte der Stadt. Des Nachts wird dieser Bereich zum Projektionsmedium – die Historie Jerusalems wird dann anhand einer Reihe von Bildern erzählt, die an Wänden, archäologischen Ruinen und Gassen der Zitadelle projiziert werden. Für die „The Night Spectacular“-Produktion werden auch Projektoren von Digital Projection verwendet – darunter auch der M-Vision Laser 18K.

Yehuda Vaknin, Projektmanager der seit rund zehn Jahren laufenden Show: „Nach neun Jahren war es an der Zeit, die AV-Ausrüstung zu ersetzen und die aktuellste Technologie auf dem Markt zu integrieren, um die Show auf die nächste Ebene zu bringen – aus diesem Grund involvierten wird Showlogix für das Design der technischen Aspekte dieser Erfahrung.“ Da sich das bisherige AV-System als äußerst robust erwiesen hatte und das Museum bisher keine Shows absagen musste, sollte die neue Ausrüstung eine gleichwertig überzeugende oder sogar noch bessere Leistung bieten, um den erhöhten Vibration aufgrund der Besucherscharen, den erheblichen klimatischen Veränderungen über das Jahr hinweg sowie den komplexen physikalischen und ästhetischen Anforderungen gerecht zu werden.

Insgesamt wurden am Standort 15 Projektoren von Digital Projections installiert – 13 nagelneue M-Vision Laser 18K sowie zwei E-Vision Laser 8500, um die Wände der Zitadelle mit insgesamt 250.000 Lumen und 35 Millionen Pixeln zu beleuchten.

Dank Verarbeitung durch die integrierte Colour-Boost-Technologie projiziert der M-Vision Laser 18K laut Hersteller Farben, die bisher nur mit deutlich teureren DLP-Projektoren erreicht werden konnten. Mittels der integrierten ColorMax-Technologie können alle Projektoren auf den genau gleichen Farbraum kalibriert werden – für einen nahtlosen Übergang zwischen verschiedenen Kanälen und ein weiches, farbig abgestimmtes Bild über diese große Fläche.

Ein weiterer wesentlicher Faktor für die Verwendung des M-Vision Laser 18K bestand darin, dass dieser in alle Richtungen montiert werden kann. Dieses Feature war wesentlich, weil beispielsweise strikte Regeln und Bestimmungen bei der Installation der Ausrüstung eingehalten werden mussten.

Der aktuellste Projektor von Digital Projection wurde weiterhin vor allem aufgrund der Lasertechnologie ausgewählt. Der M-Vision Laser 18K bietet laut Digital Projection eine Lebensdauer von mindestens 20.000 Stunden.

Info: www.digitalprojection.com

Projektionen in Jerusalem (Fotos: Naftali Hilger)

Björn Herrmann mit SGM beim Swarovski-Lichtfestival

Das Swarovski-Lichtfestival ist zum zweiten Mal in den Kristallwelten in Wattens in Tirol/ Österreich durchgeführt worden. Der Event rückt inszenatorisch Licht, Farben, Kristalle und Geschichten in den Mittelpunkt. „Ich habe mich für das Lichtfestival 2018, wie schon 2017, um den Entwurf des gesamten Lichtkonzepts gekümmert“, so Lichtdesigner Björn Hermann. „Während es im Jahr 2017 eine eher multimediale Show mit Licht-, Laser- und interaktiver Video-Kunst war, bei der die Besucher innerhalb der Kristallwelten immer wieder neue Lichtinstallationen entdecken und alle 16 Minuten eine große Licht-Choreografie sehen konnten, die im Loop lief, lag der Fokus 2018 mehr auf dem Storytelling. Es ging darum, den Besuchern über drei verschiedene Akte eine Geschichte zu erzählen. Sobald ein Akt nach gut 15 Minuten zu Ende war, begann der daran anschließende an einem anderen Ort, sodass die Besucher mithilfe der Geschichte durch die Show geleitet wurden.“

Eine besondere Herausforderung stellte die Witterung für Hermann dar, denn das Wetter in Tirol weißt im Januar Temperaturschwankungen von -20 Grad bis plus zwölf Grad Celsius auf. „Dazu kommt die lange Laufzeit der Show, die ununterbrochen über vier Wochen täglich durchläuft. Im Vorfeld kommen natürlich noch der Aufbau und die Proben dazu, was ebenfalls rund zwei Wochen in Anspruch nimmt, sodass das Material bei Wind und Wetter sechs Wochen durchhalten muss. Das ist schon eine besondere Beanspruchung, die man nicht mit jedem Material erledigen kann. Besonders heftig war es 2017, wo während des gesamten Aufbaus die Temperaturen bei - 20° lagen und wir die Lampen bei über einem halben Meter Schnee installieren mussten. Einige P-5 haben wir teilweise mit Schippe und Eispickel eingegraben, damit sie an den richtigen Positionen standen.“

2017 setzte Hermann größere Mengen an P-2 und P-5 ein. „2018 hatte ich einen ganzen Schwung P-2 mit 43°-Linsen, diverse P-5 15° und P-5 mit 43° sowie Torblenden dabei und noch zusätzlich acht P-10. Für die Ausleuchtung der Kristallwolke war mir wichtig, nicht nur homogen die Wolke auszuleuchten, sondern mit einer Vielzahl an Lichtquellen mit engem Abstrahlwinkeln mehr Tiefe herauszuarbeiten und mit Farben und Intensitäten die Wolke organischer zu gestallten. Hierbei haben mir P-2, P-5 und P-10 mit 10°-, 15°- und 21°-Linsen sehr geholfen.“

Seinen ersten Kontakt zur brandneuen P-10 hatte Björn Hermann auf der Prolight + Sound. Es hat mir sofort in den Fingern gejuckt, denn ich wollte das Produkt live testen und das Lichtfestival war dafür der perfekte Job.“

Für ihn sind zwei Eigenschaften am P-10 unschlagbar: „Die enorme Helligkeit und der enge Abstrahlwinkel von 10° sind wirklich der Hammer. Mit dem engen Abstrahlwinkel bietet mir das Produkt die volle Power an Lichtleistung und wenn es breiter werden muss eine schnelle Lösung über den leicht zu installierenden Frostfilter.“

Info: www.bjoernhermann.de,  www.sgmlight.de

Swarovski-Lichtfestival (Fotos: Sandra Sommerkamp)

Panasonic bei den „World Masters of Projection Mapping”

Der neue Panasonic Laserprojektor PT-RZ21K mit 20.000 Lumen kommt bei der Eröffnung der World Masters of Projection Mapping zum Einsatz, die während der ISE 2018 ihren Höhepunkt erreichen wird.

Die Veranstalter des Amsterdam Light Festival arbeiten mit der ISE und RAI Amsterdam zusammen, um den Wettbewerb vom 14. Januar bis zum 9. Februar 2018 auszutragen. Die Videoinstallationen der Wettbewerbsteilnehmer werden auf die Fassade des EYE Filmmuseum projiziert. Vor-Ort-Support und Installation der Technik wird von BeamSystems bereitgestellt.

Die fünf Künstler, die an dem Event teilnehmen, bearbeiten die gleiche Thematik: „Bridging The Gap“. Eine Herausforderung für die Künstler sind zwei 40 x 15 Meter große Wasserleinwände. Diese Wasserprojektionen fügen der Aufgabenstellung ein dynamisches Szenenelement hinzu, wodurch eine dreidimensionale und lebendige Bühne entstehen soll.

Panasonic ist dabei Platinum Sponsor der ISE und stellt für die World Masters of Projection Mapping das Projektionsequipment zur Verfügung. Eine Kombination aus PT-RZ21K Projektoren und den 30.000 Lumen starken PT-RZ31K Projektoren kommt beim Wettbewerb zum Einsatz. Beide Projektoren sind speziell für Live-Events und Großveranstaltungen entwickelt und bieten 20.000 Stunden wartungsfreien Betrieb.

Die finale Show der World Masters of Projection Mapping findet am 8. Februar 2018 statt. Der von der Jury ausgewählte Gewinner wird am 9. Februar, dem letzten Tag der ISE 2018, bekannt gegeben.

Info: www.business.panasonic.de

Mapping auf dem Eye Filmmuseum (Fotos: Janus von den Eijnden / Bas Uterwijk)

Guter Start für Medientechnik-Dienstleister AV-X

Im Spätsommer 2017 ist Denis Papin, ehemaliger Geschäftsführer von XL Video in Deutschland, mit seinem neuen Unternehmen AV-X an den Start gegangen. Sechs Monate später kann er bereits ein positives Fazit ziehen. Unter anderem hat AV-X 2017 die Videoausstattung für den Auftritt von Coremedia auf der dmexco in Köln geliefert, den „Tag der Deutschen Einheit“ am Brandenburger Tor im Auftrag von Wohlthat Entertainment mit Videotechnik unterstützt und die Bildmedien-Komplettausstattung für die Präsentationen von Mercedes-Benz und Volkswagen auf der Automesse in Tokyo realisiert.

Weitere große Projekte gingen in den ersten Wochen des neuen Jahres über die Bühne – zum Beispiel auf der CES in Las Vegas und der Motorshow in Detroit, wo AV-X die Präsentationen von Mercedes-Benz mit Videoequipment ausgestattet hat. Auch Roger Waters holte sich bei AV-X Unterstützung für den zweiten Teil seiner Welttournee, die am 24. Januar 2018 in Neuseeland startete, anschließend über viele Shows in Europa bis nach Südamerika führt und dort voraussichtlich im November 2018 endet. Das Projekt führt AV-X in Kooperation mit Universal Pixel in Großbritannien durch.

Für die vielfältigen Projekte hat AV-X umfangreich in aktuelles Equipment investiert. Unter anderem verfügt AV-X über 350 Quadratmeter Infiled 5, 150 Quadratmeter Black Onyx 3 und 250 qm Carbon 4 von ROE mit Chromatek Processing sowie zwanzig Projektoren Panasonic PT-DZ 31 mit 30.000 Ansi Lumen. Dazu kommen zwei hochwertige 4K HDR-Regien und Medienserver.

Denis Papin: „Aktuell werden insbesondere 4K Processing in Verbindung mit HDR im LED- sowie im Broadcast-Bereich gefordert. HDR ermöglicht mit seiner enormen Schärfe eine viel natürlichere Darstellung als bisherige Angebote.“ Entsprechendes Material wird in den nächsten Tagen bei AV-X eintreffen: 4K HDR Equipment von Hibino. „Damit statten wir als erster Anbieter weltweit die Präsentation von Mercedes-Benz auf dem Autosalon in Genf aus“, so Papin. Daimler hat bei AV-X mittlerweile das komplette Ausstattungspaket für Videoequipment platziert, das für Messeprojekte in Europa und Nordamerika vorgesehen ist. Das Auftragsvolumen liegt deutlich im siebenstelligen Bereich.

Info: www.av-x.de

Messeauftritt von Mercedes-Benz auf der CES 2018 in Las Vegas (Fotos: Andreas Keller)

GLP JDC1 und impression X4 Bars für die Killers

Über ein Jahrzehnt ist Steven Douglas inzwischen mit der Band „Killers“ unterwegs. Diesmal hat er rund 100 impression X4 Bars und mehr als 30 JDC1 Hybridstrobes in das Lichtdesign der aktuellen Tour integriert.

Anders als bei den vergangenen Touren der Killers startete Douglas bereits mit dem Design und Artwork, als die Musiker noch im Studio steckten und die letzten Aufnahmen für das Album zur Tour liefen. „Trotzdem war uns von Anfang an klar, dass die Fans etwas ganz besonderes erwarten würde. Also haben wir mit dem Lichtdesign zur neuen Tour begonnen, sobald die ersten Skizzen zum Set von den Setdesignern von Fireplay vorlagen.“

Obgleich Steven Douglas bei diesem Projekt zum ersten Mal die impression X4 Bars einsetzte, standen diese Scheinwerfer schon lange auf seiner Liste. „Für diesen Job brauchte ich eine Lösung, mit der ich gleichzeitig szenisches Licht setzen konnte, aber genauso gut auch die Bühne in Licht und Farbe tauchen konnte – denn abgesehen von einigen Washlights in der Fronttruss hatte ich keine weiteren Washlights eingeplant“, erklärt Douglas. „Zusätzlich hatten wir sehr viel Video mit dabei und wollten deshalb mehr Beams in die Show einbauen.“ Die Lösung waren also die sogenannten „Pods“ über der Bühne, die der Designer und seine Crew mit den impression X4 Bars bestückten. „Ich wusste, ich kann diese Bars flexibel einsetzen, einmal als extrem schmales Lichtband und dann als vollwertigen Wash. So konnte ich ein paar der Bilder aus dem alten Marquee Club in Vegas tatsächlich in die aktuelle Show integrieren. On top erwiesen sich die impression X4 Bars auch noch als perfekte Wahl, um die Videowand im Bühnenhintergrund in Szene zu setzen. Durch den schlanken Footprint der Bars verschwanden die impression X4 Bars rechts und links praktisch unsichtbar.“

In seinem Design integriert finden sich schließlich neben den insgesamt 86 impression X4 Bars weitere 33 JDC1 Hybridstrobes wieder – acht davon in der Fronttruss, 13 an Pipes montiert auf der Bühne zwischen den Musikern und weitere zwölf Hybridstrobes über der Bühne. „Diese Strobes sind die perfekte Mischung aus Wash und Strobe“, freut er sich. „Ich kann die gesamte Bühne damit in Licht tauchen und gleichzeitig das Strobe nutzen.“ Die JDC1 nutzt Douglas im 23-Kanal Mode, die impression X4 Bars im 35-Kanal Mode, zur Ansteuerung kommt eine grandMA2 zum Einsatz.

Für die reibungslose Logistik in den USA und UK sorgten erneut Christie Lites in den USA und Neg Earth in Großbritannien. „Die Pods kamen von Christie Lites, komplett bestückt und verkabelt“, erklärt Douglas. „Das hat sich als deutlich einfacher und sicherer herausgestellt, als die Teile Abend für Abend neu zu bestücken und zu verkabeln. Die zusätzlichen impression X4 Bars sowie die JDC1 Strobes wurden von Neg Earth geliefert und wie immer war der Support beider Firmen brillant.“

Info: www.glp.de

Lichtdesign für die Killers (Fotos: Ralph Larmann)