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Digital Projection beim Festival of Lights in Berlin

Digital Projection hat für das 13. Festival of Lights in Berlin Laserprojektoren installiert, um Video-Mappings an Schlüsselpunkten der Stadt zu realisieren. In Zusammenarbeit mit dem niederländischen Integrator Pronorm Urban Experiences stellte Digital Projection die Technik für die Video-Mapping-Installationen am Berliner Dom, an der Staatsoper Bebelplatz und an der Nicolai Kirche bereit.

Der Berliner Dom wurde mit 14 Digital Projection M-Vision Laser 18K Projektoren ausgestattet, die mit zwei Vioso Media-Servern mit jeweils acht Ausgängen verbunden waren. An der Staatsoper Bebelplatz wurden zehn Digital Projection Titan Super Quad 20.000 Lumen Projektoren installiert. An der Nicolai Kirche kamen vier Digital Projection M-Vision Laser 18K Projektoren zum Einsatz, die mit einem Vioso Media-Server mit vier Ausgängen verbunden wurden.

Andreas Voss, Regional Sales Manager DACH bei Digital Projection: „Diese Produkte eignen sich perfekt für derartige Projekte. Lasertechnologie erzielt eine hohe Lichtausbeute sowie Farb- und Lichtgleichförmigkeit – wesentliche Faktoren für ein erfolgreiches Video-Mapping. Darüber hinaus können sie im Vergleich zu Lampenprojektoren problemlos im Portraitmodus konfiguriert werden, womit ein Mapping von nahezu allen Bauwerken ermöglicht wird.“

 

Info: www.digitalprojection.co.uk

 

Projektion am Berliner Dom (Foto: Festival of Lights/Frank Hermann)

Helene Fischer mit L-Acoustics und Soundhouse auf Hallen-Tournee

Die aktuelle Hallentournee von Helene Fischer mit 69 Konzerten läuft noch bis März 2018. Für den Sound zeichnet dabei erneut Soundhouse verantwortlich, die der Sängerin ein umfangreiches L-Acoustics-System auf den Leib schneiderten.

Im Vergleich zur Stadion-Tournee musste die Ton-Abteilung um Head of Sound Udo Fleischmann und Alex Spengler (FOH & Technische Leitung) die Anzahl der eingesetzten L-Acoustics-Einheiten nahezu verdoppeln. Unter anderem beschallen insgesamt 32 K1- sowie 96 K2-Systeme die durchweg ausverkauften Shows an unterschiedlichen Hallen-Positionen. Zu den Hauptgründen hierfür gehören eine zweite, aus dem Dach herunterfahrbare, Bühne sowie die ausschließliche Verwendung von Fullrange-Systemen, um alle Zuschauer von jedem Beschallungspunkt der Halle aus mit Fullrange-Signalen versorgen zu können.

Auf der Hauptbühne setzt Soundhouse auf drei vollwertige Hangs, bestehend aus jeweils elf K1 und sechs K2 für die Main-L/R-Beschallung sowie einem geflogenen Center aus zehn K1. Ergänzt wird diese Konfiguration durch ein Center-Fill aus fünf Kudo. Als Side-PA fungieren jeweils zwölf K2. Um die Hallen auch aus Richtung der herabfahrbaren B-Stage vollumfänglich abzudecken, hat Udo Fleischmann insgesamt 60 K2 in vier 15er-Hangs in einem Kreissegment angeordnet – von denen die oberen Einheiten zusätzlich als Delay für die Hauptbühne dienen – und um einen einzelnen sechser-K2-Hang erweitert. „Die Systeme der A-Stage durften auf keinem Platz eine Sichtbehinderung auf das Bühnengeschehen und nur minimale Einschränkungen auf die LED-Flächen erzeugen“, erläutert Udo Fleischmann. „Für die Auftritte auf der B-Stage mussten wir eine komplett eigenständige Beschallungssituation mit separater Ortung schaffen. Ähnlich wie bei den Stadionkonzerten der 2015er-Tour mussten wir zudem darauf achten, die Laufstege vor der Bühne möglichst auszusparen, um ein Maximum an Gain-before-Feedback zu erhalten, da Helene Fischer in jeder Situation live singt.“

„Genau wie bei den geflogenen Systemen galt es zudem, die Subs visuell möglichst unauffällig in die Main Stage zu integrieren“, ergänzt System-Operator Alex Becker. Das Ergebnis: Im Halbkreis unter und neben der Bühne angeordnete, cardioide zweier- und dreier-Stacks aus L-Acoustics KS28 Subwoofern. Um die größten Hallen der Republik mit Tiefton-Power zu beschallen, benötigt das Ton-Team lediglich 20 Sub-Einheiten. „Unsere geflogene PA liefert schon einen großen Teil des für unser Programm notwendigen Drucks und Low Ends, so dass wir mit dieser verhältnismäßig geringen Zahl an Subs locker hinkommen“, so Becker.

Eine der Besonderheiten der komplexen Beschallungskonfiguration für die Helene Fischer Hallenproduktion: Die B-Stage kommt komplett ohne zusätzliche Subwoofer aus. Zudem werden alle L-Acoustics-Verstärker geflogen und sind direkt an den Bumpern montiert. „Diese Anordnung basiert auf der Tatsache, dass wir auf dem Boden keinen Platz für zentrale Amp Cities haben. Zudem müssen aus Sichtgründen alle Kabel im Dach übers Mothergrid laufen. Dies erleichtert nicht nur die Verkabelung durch sehr kurze Kabelwege, sondern spart am Ende auch Zeit bei der Installation“, bestätigt Alex Becker.

 

Info: www.l-acoustics.com

 

Helene Fischer auf Hallen-Tournee (Foto: L-Acoustics)

Paladin setzen 125-Jahr-Feier der Üstra in Szene

Im August feierten die Hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra ihr 125-jähriges Jubiläum. Während die Feierlichkeiten mit einem Bühnen- und Showprogramm, Gewinnspielen und verschiedenen weiteren Angeboten begangen wurden, wartete das Abendprogramm mit einem audiovisuellen Highlight auf: Zum Finale des Events wurde den Besuchern eine spektakuläre Video- und Lichtshow geboten, die die komplette Fassade des Opernhauses der Stadt in Szene setzte.

Die Vater Tontechnik GmbH, ein Fullservice-Dienstleistungsunternehmen aus Hannover, übernahm die technische Projektleitung und Ausstattung für die Videoprojektion auf den beiden äußeren Flügeln des Opernhauses sowie die Lichtinstallation auf dem mittleren Gebäudeteil. Ingmar Vater, der Geschäftsführer des Unternehmens, übernahm selbst die technische Gesamtleitung der Veranstaltung. Die Verbindung zwischen den Projektionen auf den Gebäudeflügeln wurde mittels der Architekturbeleuchtung realisiert. Das Konzept hierfür entwickelte Ingmar Vater gemeinsam mit dem Lichtoperator Marius Krauss. Die Gesamtkonzeption, die Showelemente sowie der Videocontent stammten aus der Feder der auftraggebenden B&B. Markenagentur.

Für die Inszenierung des mittleren Gebäudeteils des Opernhauses setzte Ingmar Vater unter anderem auf 27 Elation Paladin. Auf der unteren und mittleren Gebäudeebene beleuchteten die Geräte die Portale aus ca. zehn Metern Abstand. Auf der oberen Ebene kamen ausschließlich Paladin zum Einsatz, die dort Fensterbögen, Säulenelemente und das Giebeldreieck beleuchteten.

Tobi Gentschel von der B&B. Markenagentur programmierte den Videocontent für die Projektion. Marius Krauss und Christian Meinke waren für die Vater Tontechnik GmbH als Programmierer und Operator im Einsatz. Die NicLen GmbH lieferte das lichttechnische Equipment und stand dem Projekt in Gestalt von Marc Metzler mit Rat und Tat zur Seite.

 

Info: www.lmp.de

 

 

Video- und Lichtshow auf der Fassade des Opernhauses (Fotos: Jens Anders)

 

GLP mit erfolgreichem Auftritt bei der LDI 2017

Die dreitägige LDI in Las Vegas war für GLP eine erfolgreiche Messe: Erneut ging der Preis für den besten Messeauftritt an das Unternehmen aus Karlsbad. Zudem bekam das neue JDC1 den Gold Star Award für das beste Strobe, ausgelobt vom PLSN Magazine.

Am über 800 Quadratmeter großen Messestand der diesjährigen LDI gab es neben dem Preisträger JDC1 und dem neuen Force 120 auch einen exklusiven Blick auf den ultrakleinen impression FR1.

Rund um den Stand waren großformatige Bilder von Shows aus den vergangenen zehn Jahren zu sehen, bei denen die impression Serie einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte, dazu gab es kurze Quotes und Erfahrungsberichten von renommierten Lichtdesigner zu ihren Erfahrungen mit der impression Serie. Highlight war die Liveshow von Matt Shimamoto. Dabei waren 650 Scheinwerfer von GLP in Aktion, mit dem neuen JDC1 als Star der Show.

 

Info: www.glp.de

 

GLP mit erfolgreichem Auftritt bei der LDI 2017 (Foto: GLP)

Imagine Dragons unterwegs mit der SSL L500 Live Console

Für die aktuelle Welttournee der Band Imagine Dragons, die nach der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Evolve“ startete, wurde dem FOH-Techniker Scott Eisenberg die SSL Live-Konsole L500 empfohlen. „Kanäle, die von sich aus schon gut klingen, sind eine großartige Sache“, berichtet Eisenberg. „Wir konnten alles sehr schnell an den Start bringen, was sowohl der Band als auch der Konsole zu verdanken ist.“

Während der Evolve-Shows kommen zwei Bühnen zum Einsatz. Die Hauptbühne wird von der Band für die meisten Songs der Setlist in voller Besetzung genutzt, während eine „B“ -Bühne es der Band erlaubt, zu reduzierten, unplugged gespielten Intermezzi mit Bratsche, Cello, akustischem Bass und Keyboards zu wechseln. Diese Aufteilung auf zwei Bühnen war eine der größten Herausforderungen für Tonmann Eisenberg – zwei Bühnen, viele Instrumente und viele Inputs: „Zusammen gibt es auf den beiden Bühnen ungefähr 80 Inputs", sagt er, „etwa 50 von der Hauptbühne, ein Dutzend von der B-Bühne plus Talkbacks und einiges mehr.“ Das Drum-Kit nimmt eine signifikante Anzahl an Kanälen der Hauptbühne in Anspruch (insgesamt 16) – und es gibt mehrere einzelne Trommeln auf der Bühne, die die anderen Bandmitglieder spielen. So kommen zusätzlich sieben weitere Eingänge zusammen. „Es ist schon etwas anstrengend“ sagt Eisenberg, „aber schön, dass es sich auf zwei Bühnen verteilt.“

Prinzipiell hat Eisenberg die L500-Konsole nach Haupt- und B-Bühne unterteilt, jeweils mit eigenen Fader-Ebenen. Die Kanäle mit den „Überbrückungseinspielungen“ zwischen den Bühnenwechseln stehen jedoch immer zur Verfügung. Mit Hilfe von Snapshots hat er verschiedene Konsolenlayouts realisiert, sodass Eisenberg einfach zwischen den Bühnen hin- und herschalten kann. Insbesondere die Einfachheit der Verwaltung des Konsolen-Layouts gefällt ihm: „Es hat nicht lange gedauert, herauszufinden, wo ich alles haben will. Und sogar während der Show, wenn ich einen Fader woanders haben möchte, kann ich einfach auf die Seite mit den Ebenen gehen und einen Kanal per Drag & Drop dort hinziehen, wo ich ihn brauche.“

Für die grundlegende Show-Architektur entschied sich Eisenberg, Aux-Wege nur als Sub-Send zu verwenden. „Fast alles andere - meine Effekte, das Routing usw. mache ich durch die Stem-Gruppen der Konsole und ein paar durch die Matrix. Wenn ich das Pult für den Monitor-Mix benutzen würde, wären die Aux-Wege großartig als Outputs geeignet, aber die Stems sind so viel flexibler - wie etwa die Möglichkeit, eine Stem zu einer anderen Stem schicken zu können – sodass ich sie am Ende viel lieber verwendet habe. Ich muss Stems nicht wie einen Aux-Weg zurückholen. Wenn ich beispielsweise ein Delay zu einem Reverb weiterschicken will - um das mit einem Aux zu machen, müsste ich es an einen Eingang zurückholen und dann wieder rausschicken. Mit dem Stem-to-Stem-Routing ist es viel einfacher.“

 

Info: www.megaaudio.de

 

Scott Eisenberg (Foto: Mega Audio)