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Absen Europe LED Showroom setzt auf AV Stumpfl Medienserver

LED Hersteller Absen verwendet im vor kurzem erweiterten Showroom in der europäischen Geschäftszentrale in Rüsselsheim AV Stumpfl Wings Medienserver-Technologie für die Contentzuspielung ihrer neuesten LED Produkte. Besucher des Showrooms können sich selbst von der visuellen Qualität der LED Displays aus verschiedenen Industriezweigen überzeugen, darunter Modelle aus den Bereichen Rental, Corporate, OOH, Einzelhandel und Sport.

Der Großteil der LED Displays im Showroom wird durch einen AV Stumpfl Wings Engine Stage Medienserver mit Content versorgt. Das Wings Softwareinterface ermöglicht es den Absen Technikern, professionellen audio-visuellen Content schnell auszutauschen, entsprechend der jeweiligen Interessen der Showroombesucher. Oliver Straub, der für den Showroom verantwortliche Absen Techniker: „Seit wir uns für den Wings Engine Medienserver entschieden haben, ist das Handling des Contents deutlich einfacher für uns geworden. Wir haben jetzt ein Haupt-Systeminterface, von dem wir wissen, dass es zuverlässig ist und leicht angepasst werden kann. Um die Qualität unserer LED Systemlösungen hier bestmöglich darstellen zu können, brauchten wir eine professionelle Medienserverplattform. Egal wie gut die LED Displays sind, man braucht natürlich auch einen ebenso professionellen Content Workflow.“

 

Info: www.absen-europe.com

 

Absen Europe LED Showroom (Foto: Absen)

Technik von Gahrens + Battermann auf dem Fuchsbau Festival 2017

Auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelei in Lehrte präsentierte sich vom 11. bis 13. August 2017 das sechste Fuchsbau Festival. Gahrens + Battermann stand dem kreativen Organisationsteam beratend zur Seite und lieferte die Licht- und Videotechnik für die Hauptbühne.

In einem Aspekt unterscheidet sich das Fuchsbau Festival maßgeblich von anderen Festivals: Neben Musik und Tanz stehen Kunst, Workshops, Diskussionsrunden und Lesungen auf dem Programm. Das Festival stellt erfinderische Positionen vor und regt zum Nachdenken und leidenschaftlichen Debattieren an. Unter dem Titel „splitter faser ____” beschäftigte sich das alternative Event in diesem Jahr intensiv mit der zunehmenden Digitalisierung.

Für die passende Atmosphäre sorgte Gahrens + Battermann. Der Eventtechnikdienstleister stand den Organisatoren beratend zur Seite und stattete die Hauptbühne des Festivals mit Licht- und Videotechnik aus. Neben der Installation von LED-Outdoor-Flutern, RGBW-Washern, Stroboskop-Lichtern und Bühnen-Projektionen schuf das Team um Projektleiter Ansgar Bartels ein besonderes Highlight durch den kreativen Einsatz der Absen X5-LED-Module. An allen vier Seiten von insgesamt acht Traversenstehern wurden jeweils zwei Panels der Outdoor-LED-Displays befestigt. Mit effektvollem Content bespielt, bildeten die Displays eine zusätzliche Showfläche und umrahmten die Besucher auf der Tanzfläche vor der Hauptbühne.

„Dem Fuchsbau Festival mit unserer Technik sowohl materiell als auch beratend zur Seite zu stehen war toll. Wir hatten viel Spaß und freuen uns auf weitere gemeinsame spannende und inspirierende Projekte“, so Project Manager Ansgar Bartels abschließend zum Projekt.

 

Info: www.gb-mediensysteme.de

 

Fuchsbau Festival 2017 (Foto: Gahrens + Battermann)

System of a Down auf Tour mit 3D In-Ear Monitoring von Klang

Die kalifornische Alternative-Metal-Band System of a Down (SOAD) setzte bei ihrer Festivaltour quer durch Europa auf ein 3D In-Ear Monitoring System von Klang:Technologies. Monitor Engineer Pasi Hara: „Ich habe der Band das Klang-System das erste Mal bei unseren Proben 2015 vorgestellt – sobald sie den Unterschied zum normalen In-Ear Monitoring gehört hatten, wollten sie nichts anderes mehr. Für die Musiker öffnet sich eine völlig neue Dimension im Mix, die Instrumente bekommen Raum und man kann sogar die Lautstärken absenken, da die Instrumente nicht mehr gegeneinander kämpfen müssen. Die Transparenz im Klang und die natürliche und intuitive Platzierung der Signale erlaubt es den Musikern, sich auf ihre Musik und nicht auf das Monitor-System zu fokussieren.“ 

„Das Dante-Netzwerk, das unsere beiden Techniker Liam Halpin und Ville Kauhanen aufgesetzt haben, ist ziemlich umfangreich,“ so Hara weiter. „Wir haben mehrere Recording und Wavetool Monitoring Locations in 48K und eine Klang:Fabrik, die in 96k läuft, damit wir eine möglichst geringe Latenz mit den Dante-Slots des Midas PRO-X Quantum erzielen. Nach der Bearbeitung in der Klang:Fabrik werden die Mixe über Dante zurück in die Konsole geroutet und gehen von dort in den Shure PSM1000 In-Ear-Sender. Wenn das System einmal eingerichtet ist, ist die Bedienung total intuitiv. Für einen Engineer ist das ein weiteres Teil des Ganzen, das einfach absolut zuverlässig arbeiten muss und die KLANG:fabrik hat uns noch keinmal im Stich gelassen.” 

Neben System of a Down hat Hara das Klang-System auch schon bei Slash, Fergie oder Beck eingesetzt. „Immer wenn ich die Möglichkeit habe, Klang bei einem neuen Projekt zu nutzen, mache ich das auch,“ so Hara. „Wenn ich reise, versuche ich immer, mein eigenes System dabei zu haben.”

 

Info: www.klang.com

 

System of a Down auf Tour mit 3D In-Ear Monitoring von Klang (Foto: Klang)

impression X4 Bars und impression X4 L mit Radiohead auf Tour

Seit vielen Jahren verlässt sich Radiohead in Sachen Lichtdesign auf Andi Watson. Bei der diesjährigen „A Moon Shaped Pool“ Tour besteht dieses unter anderem aus 48 impression X4 L sowie 14 impression X4 Bar 20 (sowie mehreren der kürzeren X4 Bar 10). Alle Lampen wurden in den Staaten von Upstaging geliefert, während Neg Earth den europäischen Part der Tour übernahm.

„Meine Aufgabe ist es im Grunde nur, für alle Songs die richtige Atmosphäre zu schaffen. Und das ist bei der Vielschichtigkeit dessen, was auf der Bühne passiert; eine recht komplexe Aufgabe, denn Radiohead baut die Show über unfassbar viele Ebenen auf. Allein die vielen unterschiedlichen Instrumente und die ständige Bewegung der Künstler sowie die Anzahl der Songs, die aus einem Repertoire aus knapp 100 Liedern schöpfen, sind eine Herausforderung für sich. Deshalb habe ich ein sehr komplexes Arrangement an visuellen Effekten gewählt.“ Folglich sind im Laufe einer Show beispielsweise nicht weniger als 240 Video-Layer und mehrere Projektions- und Videoflächen im Einsatz. 

Beim Entwurf des Riggs hat sich Watson für eine runde, bzw. gebogene Variante entschieden: „Es gibt zwei Fronttraversen, eine für das Frontlicht und eine für die beiden Drummer und Bassisten“, fährt Watson fort. „Ich muss den Einfallswinkel sehr hoch halten, um zu vermeiden, dass Licht auf den elliptischen Screen einstreut, der durch seine silberne Beschichtung natürlich viel Streulicht zurückwerfen würde.“ 

Was die GLP-Lampen angeht, so fällt sein Feedback gewohnt positiv aus: „Ich war schon immer ein großer Fan des X4. Als wir diese Tour entwarfen wussten wir bereits, dass wir Festivals wie Coachella und Glastonbury spielen würden und damit war klar, dass die X4 für ein derart großes Publikum einfach zu schwach sein würden. Also haben wir für die beiden Fronttraversen einfach X4 L spezifiziert.“ Neben der Beleuchtung des Publikums gibt es weitere 14 X4 L, die zur Bandbeleuchtung genutzt werden, und weitere 14 Stück auf dem Boden. 

Watson hat bereits in der Vergangenheit auf Lampen aus dem Hause GLP gesetzt - zum Beispiel bei Thom Yorkes „Atoms for Peace“ und bei Sarah Brightman – aber Radiohead ist seine erste Tour mit den X4 Bars. Insgesamt finden sich im Set 16 impression X4 Bar 20 als Floorlampen um Jonny Greenwood.

Der erste Kontakt zu den impression X4 Bars hatte Andi durch John Bahnick von Upstaging in den USA. „Ich war auf der Suche nach Lampen für die Tour und er schlug mir die X4 Bars vor, die Mark Ravenhill (President, GLP USA) ihm zuvor auf der LDI erstmals gezeigt hatte. Ich liebe den Effekt, der entsteht, wenn man Licht einfach nur innerhalb der Bars auf- und ablaufen lässt. Im ersten Cue der Show erzeugen wir mit den Bars damit langsam modulierende Schatten auf dem Screen. In dieser Szene sind sie die einzigen Lampen die an sind, aber das reicht völlig aus. Ich liebe Textur, Beams und Bewegung und die X4 Bars machen das unglaublich gut.“ Alle Bars sind vollständig im pixelmapping-Modus und werden von grandMA-Konsolen bedient.

 

Info: www.glp.de

 

Radiohead auf Tour (Foto: Andi Watson Design)

 

HDwireless Bildfunk beim Bodenseefest im Einsatz

Beim Konstanzer Bodenseefest am 12. August zeichnete die Firma HDwireless für den reibungslosen Ablauf der Videoübertragungen verantwortlich. An der Spitze der Hafeneinfahrt, dort wo mit der Statue „Imperia“ das Wahrzeichen der Stadt steht, positionierte Hdwireless seine mobilen Video-Empfangsantennen. Patrick Nußbaum, HDwireless Geschäftsführer und Projektleiter: „Von diesem Standort aus decken wir alle Kamerapositionen ab für die Drahtloskamera-Übertragung im Auftrag des SWR. Während der fast vierstündigen Live-Sendung wechseln die Locations der Kameras mit ihren HF-Sendern ständig”. Die Moderatoren interviewen Besucher im Hafen und auf der Promenade. Sie fahren auf einem Boot über den See zu benachbarten Häfen oder wechseln mitten auf dem See für Moderationen und Quizspiele auf Fähren und Schiffe. Patrick Nußbaum erklärt die eingesetzte HDwireless-Technologie: „Trotz des großen Sende-Areals am und auf dem Bodensee können wir mit nur einer Empfangsposition unter Einsatz unseres GPS-Antennen-Trackers die perfekte Abdeckung der gesamte Spielfläche erreichen. Mittels GPS-Senders an der Kamera richtet der Tracker die Antennen stets aus, so dass eine stabile und unterbrechungsfreie Übertragung gesichert ist.” 

Der GPS-Antennen-Tracker ist eine Eigenentwicklung des Unternehmens und mittlerweile fester Bestandteil bei HDwireless-Projekten. Mit der installierten Technik auf dem Steg bei der Statue werden die empfangenen HF-Signale überwacht und per Glasfaser-Netzwerk an den Ü-Wagen übergeben. So ermöglichte die HF-Sendetechnik zum Abschlussfeuerwerk des Bodeseefestes einen optimalen Kamerastandort auf dem See mit Blick auf das Spektakel vor der Hafenkulisse von Konstanz.

 

Info: www.hdwireless.tv

 

HDwireless Bildfunk beim Bodenseefest im Einsatz (Foto: HDwireless)