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Eventmanager des Jahres

Iosono 3D Sound von Barco für Björk Ausstellung im MoMA

Barco liefert mit einer objektbasierten Audiolösung ein immersives Film- und Musikerlebnis für die Rückschau auf die außergewöhnliche und vielseitige Karriere der Musikerin Björk. Die Ausstellung ist vom 8. März bis zum 7. Juni im Museum of Modern Art in New York zu sehen. Die Ausstellung zeigt Klänge, Videos, Objekte und Instrumente aus der über 20 Jahre umfassenden Karriere der Sängerin. Die Retrospektive beginnt mit dem ersten Album der Künstlerin und zeigt ihr Werk chronologisch auf verschiedenen Ebenen. Den Abschluss bildet schließlich Björks aktuelle Veröffentlichung aus dem Jahr 2015.

Das neue zehnminütige Video für den Titel Black Lake wird auf zwei großen Leinwänden in einem eigens gebauten Raum wiedergegeben. Dreidimensionale Klangwelten des Iosono Systems lassen die Besucher in ein immersives Erlebnis eintauchen um Björks neues Werk zu erleben. „Björk ist immer auf der Suche nach kreativen und technologischen Neuerungen um ihre Arbeit neu zu interpretieren. Diese Installation ist ein tolles Beispiel für ihre dynamischen Ideen, ihre gründliche Auswahl von Inhalten und ihr Auge fürs Detail“, sagt Andrew Melchior, Chief Architect bei der Third Space Agency und Mitwirkender an der Black Lake Installation. „Das gesamte Produktionsteam ist stolz darauf mit all unseren Partnern ein so außergewöhnliches Medienerlebnis auf die Beine gestellt zu haben und der 3D Sound ist ein wichtiger Teil des Konzepts.“ Zusätzlich zur Audio- und Video-Technologie wurde auch besonderen Wert auf die Architektur des Raums gelegt; die Wände sind passend zu den Natur-Motiven des Black Lake Videos mit organischen Formen bedeckt.

Für die Installation bespielen der Iosono Core Audioprozessor und 49 Bowers & Wilkins Lautsprecher den Raum mit immersiven Klängen. Der Ton wurde von Marco Perry von Immersive Audio Ltd. in seinem Londoner Studio speziell für das Iosono-System gemischt. „Mit dem Iosono-System zu mischen, hat wirklich Spaß gemacht und das Ergebnis hat meine Erwartungen übertroffen. Mit Barcos Iosono Produkten konnte ich für diese Ausstellung eine wirklich fesselnde Soundmischung erstellen“, sagt Perry. „Jetzt wo unser Studio mit einem Iosono System ausgestattet ist, freue ich mich auf weitere zukünftige Projekte mit dem Barco Audio-Team.“

Das Iosono System basiert auf einer objektbasierten Rendering-Technologie und wird in verschiedenen Märkten eingesetzt, beispielsweise in Kinos. Das Format beinhaltet Rauminformationen und hebt das Panning von Klangquellen in einem dreidimensionalen Raum auf die nächste Stufe.

Info: www.barco.com

Gahrens + Battermann inszeniert Licht- und Audioshow für Brückeneröffnung

Rund 4.000 Menschen waren Mitte Januar bei der Einweihung der 312 Meter langen und 51 Meter hohen Schrägseilbrücke im hessischen Raunheim dabei. Errichtet wurde das Bauwerk, um den innerstädtischen Verkehr zu entlasten und das Gewerbegebiet Airport Garden verkehrsgünstig anzubinden. Für die Brückeneinweihung konzipierte und inszenierte Gahrens + Battermann eine Licht- und Audioshow.

Insbesondere die architektonischen Elemente der Pylonbrücke, die nach knapp zwei Jahren Bauzeit fertig gestellt wurde, wollten die Medien- und Veranstaltungsexperten von Gahrens + Battermann mit Hilfe einer dynamischen Lichtinszenierung in den Mittelpunkt rücken. Eine synchron abgestimmte Tonshow sollte das farbintensive Lichtspektakel untermalen. Das Ergebnis: Eine Licht- und Audioinszenierung, die sowohl den Auftraggeber, die Stadt Raunheim, als auch die rund 4.000 Zuschauer begeisterte.

Die Herausforderung für die Veranstaltungstechniker lag bei diesem Projekt – neben der Tatsache, dass das gesamte technische Equipment auf einer über 312 Meter langen Brücke mit einem 51 Meter hohen Pylon angebracht werden musste - vor allem darin, die über 4.000 Menschen draußen ausreichend zu beschallen. Außerdem galt es eine Synchronizität  zwischen Lichtinszenierung und Beschallung zu garantieren. Dazu Artur Frantz, Projektverantwortlicher bei Gahrens + Battermann: „Eine klare, für über 4.000 Zuschauer gut hörbare Outdoor-Beschallung ist anders zu handhaben, als beispielsweise die Realisierung von Indoor-Beschallungen. Die Umsetzung erfolgte in diesem Fall über eine partielle und dezentrale Beschallung auf einer Distanz von mehr als 500 Meter.“

Info: www.gb-mediensysteme.de

Eröffnungsfeier (Fotos: Gahrens + Battermann)

Shure Funkstrecken bei den Grammy Awards 2015

Die Grammy Awards, die am 8. Februar im Staples Center im Herzen von Los Angeles verliehen wurden, boten mit 23 Live-Gigs eine Show der Superlative. Das Produktionsteam setzte bei der Umsetzung so vieler Acts in einer derart HF-intensiven Umgebung erneut auf Shure Funk- und In-Ear Monitoring Systeme, um eine zuverlässige,  konstante Funkübertragung zu gewährleisten.

Vom Hardrock-Opener AC/DC bis zu John Mayers Schlussperformance mit Common waren Shure Funksysteme, drahtgebundene Mikrofone und In-Ear Monitoring Systeme permanent im Einsatz und sorgten für den reibungslosen Ablauf der Show.

Die meisten Künstler griffen beim In-Ear Monitoring auf eigene Custom Molds zurück; dennoch war das Shure PSM 1000 mit insgesamt 24 Kanälen verteilt auf zwei Bühnen bei  fast allen Musikern das Monitoring System der Wahl. Bei den Funksystemen dominierten Shure Axient und UHF-R den Abend. So verwendeten AC/DC Axient sowohl für den Lead-Gesang als auch für Angus Youngs Gitarre. Für den Background-Gesang kamen UHF-R Systeme mit Beta 58A Kapseln zum Einsatz. Zudem standen Axient Handsender bei Sir Paul McCartney (Beta 58A), Adam Levine (SM58), Juanes (Beta 58A) und Pharell Williams hoch im Kurs.

„Wir haben Axient im Vorfeld bei den Proben ausgetestet und waren sehr zufrieden mit dem Sound, egal, ob bei den Gitarren oder beim Gesang“, so ‚Pab‘ Boothroyd, FOH Ingenieur für AC/DC und Paul McCartney. „Danach war natürlich klar, dass wir die Systeme für unsere Grammy Gigs nehmen.“

Das Shure Drahtlossystem UHF-R stand unter anderem mit Sir Tom Jones, John Mayer, Usher Eric Church und Rihanna auf der Bühne. Darüber hinaus wurden die Podium-Mikrofone mit UR1 Taschensendern betrieben, um damit eine Verkabelung quer über die Bühne zu vermeiden.

Natürlich wurden nicht alle Vocals drahtlos realisiert. Hozier vertraute auf das Beta 58A, während das SM58 seine Stärken bei Brandy Clarks Auftritt mit Dwight Yoakum und bei zahllosen Hintergrund-Vocals unter Beweis stellen konnte.

Eine Premiere war der Einsatz des Shure Beta 181 am Piano während der Grammys. Broadcast-Mischer Eric Schilling und FOH-Mann Ron Reaves hatten sich für das Mikrofon entschieden, was Reaves wie folgt kommentiert: „Es ist der beste Piano-Sound, den man erzielen kann. Daher waren sie auch die einzigen Piano-Mikros, die wir während der Show verwendeten.“ Und Eric Schilling ergänzt: „Nachdem Ron Reaves sie bereits bei den Latin Grammy Awards ausprobiert hatte, beschlossen wir, die Beta 181 bei der Show in allen Pianos einzusetzen. Sie haben eine tolle klangliche Performance. Wir mussten so gut wie nichts mehr modifizieren.“

Die National Academy of Recording Artists and Sciences verleiht die Grammy Awards, die als bedeutendste internationale Auszeichnung im Bereich Musik gelten, bereits seit 1959 jährlich in Los Angeles. 2003 wurde Shure mit dem Technical Grammy ausgezeichnet.

Info: www.shure.de

ACDC bei den Grammys (Foto: Getty Images)

RSL Hall of Fame Dinner mit coolux Pandoras Box

Das RSL (Returned and Services League of Australia) Hall of Fame Dinner, welches Ende November 2014 im Sofitel Melbourne On Collins abgehalten wurde, zelebrierte die Verdienste ehemaliger Angehöriger der australischen Streitkräfte.

Audio Visual Dynamics stellte die AV-Lösungen für den Event zur Verfügung, inklusive der Realisierung einer nahtlosen, 36 Meter  langen Projektion entlang der Front des Grand Ballrooms.

Die Projektion sollte den Abend hindurch  ein zentraler Fokus des Geschehens bleiben. Nicht nur die Fotos der neuen Hall of Fame Mitglieder, sondern auch Videos, Sponsorenhinweise und zusätzliches Bildmaterial zur Geschichte der RSL wurden den Anwesenden präsentiert.

Die großflächige Installation von Movinglights und einem verbesserten Audiosystem sorgten zusätzlich dafür, dass der Abend im Grand Ballroom für alle Anwesenden zu einem erlebnisreich wurde.

Vor dem eigentlichen Event stattete sich Audio Visual Dynamics mit einer Pandoras Box Manager Lizenz für die Echtzeitbearbeitung und Playbacksteuerung aus. Diese Standalone Softwarelösung erlaubt die Fernsteuerung und Synchronisation aller Pandoras Box Produkte über eine Netzwerkverbindung.

Audio Visual Dynamics  besaßen bereits zuvor einen Pandoras Box Server LT, dass RSL Hall of Fame Event machte jedoch das zusätzliche Anmieten von mehreren Pandoras Box Server PRO über Eleven Design nötig, um ein Blending mit sieben Projektoren zu verwirklichen.

„Wir haben die komplette Show ganz unkompliziert innerhalb der Pandoras Box Manager Software zusammengebaut“, kommentiert George Giampetri, Content Manager und Vision Operator des Events, den Entstehungsprozess des Events.

„Wenn ich mal Fragen hatte, war Simon Barrett von Show Technology stets mit Antworten zur Hand. Ich habe die halbe Show auf meinem Laptop programmiert, bis sie zu groß geworden war. Danach habe ich sie dann auf eine dafür ausgewiesene coolux Maschine übertragen.”

Sobald die Pandoras Box Server PRO aus Sydney angekommen waren, verband das AVD Team sie alle miteinander, was im weiteren Verlauf zu einem gänzlich unproblematischen Setup führte.

„Es war so einfach wie das Upgraden eines Computers auf eine aktuelle Version, man gab die korrekte IP Adresse an und danach wurde alles direkt gesynced”, so George Giampetri.

„Ab diesem Punkt ging es dann darum, den Content zu übertragen und die Projektoren einzurichten. Eines der netten Features der Pandoras Box Server ist das Keystoning, das man schnell und leicht verwenden kann. Echt ein guter Weg, um die Projektoren und Überlappungen richtig hinzubekommen, vor allem, wenn man es mit sieben schwer zu erreichenden Projektoren zu tun hat.”

George Giampetri war zudem von der Möglichkeit des Live-Textinputs beeindruckt, der sich besonders in solchen Situationen als äußert hilfreich erweist, in denen Teilnehmer kurzfristig nicht erscheinen oder für den Fall, dass der Name einer Person zunächst falsch geschrieben worden sein sollte.

Info: www.avdynamics.com.au, www.showtech.com.au, www.coolux.com

Setting beim Hall of Fame Dinner (Foto: coolux)

 

Weiteres Konzerthaus setzt auf ein Meyer Sound CAL-System

Das Königliche Concertgebouw in Amsterdam erweitert seinen Bestand an Meyer Sound Lautsprechern im Hauptsaal um zwei Meyer Sound CAL 96 Column Array Lautsprecher. Amsterdams architektonisch und akustisch beeindruckendes Concertgebouw ist somit neben dem Musikverein in Wien und dem Konzerthaus Berlin der dritte weltbekannte Veranstaltungsort für klassische Musik, der innerhalb des letzten Jahres ein Meyer Sound CAL-System installiert hat.

„Im Concertgebouw planen wir nun schon seit einiger Zeit die Festinstallation eines State-of-the-Art Systems für die Sprachbeschallung“, sagt Wouter van Poppel, technischer Leiter des Hauses. “Nachdem wir CAL bei Demonstrationen hier vor Ort und im Musikverein in Wien gehört hatten, waren wir von der Klarheit der Sprachverständlichkeit des Systems und der Flexibilität bei der Konfiguration sehr beeindruckt.“

Das neue Meyer Sound System wurde von Audio Electronics Mattijsen (AEM) installiert, leitender Berater bei diesem Projekt war Theateradvies, beide Firmen haben ihren Sitz in Amsterdam.

Meyer Sounds CAL Column Array Lautsprecher nutzen erweiterte Beam Steering und Shaping Algorithmen. In Verbindung mit sehr geringen Abständen zwischen den einzelnen Treibern und individuellen Verstärkern für jeden dieser Treiber bietet CAL so ein außergewöhnlich akkurates Abstrahlverhalten und eine hervorragende Audio-Performance. CAL ist seit kurzem das erste AVnu zertifizierte AVB Lautsprecherprodukt.

In drei weiteren Sälen des Concertgebouw  werden Meyer Sound UPJunior VariO und UPM-1P Lautsprecher zusammen mit UMS-1P Subwoofern und USW-1P Subwoofern im Kleinen Saal, im Chorsaal, und im Pleinfoyer eingesetzt. Für Konzerte, bei denen ein Beschallungssystem benötigt wird, nutzt das Concertgebouw ein geflogenes MINA Line Array Lautsprechersystem, das von PME-Technica aus Amsterdam geliefert wurde.

Das Concertgebouw, der Musikverein und das Konzerthaus Berlin zählen laut dem bedeutenden Akustiker Leo Beranek dank ihrer hervorragenden akustischen Eigenschaften zu den weltweit fünf besten Veranstaltungsorten für klassische Musik. Ein vierter Saal auf Beraneks Liste ist das Teatro Colón in Buenos Aires, das mit Meyer Sound UltraSeries Lautsprechern ausgestattet ist.

Info: www.meyersound.de

Concertgebouw (Foto: Meyer Sound)