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Hybridlampe von PR Lighting bei Let's Dance im Einsatz

Bei der diesjährigen Ausgabe des TV-Formats „Let's Dance“ hat Lichtdesigner David Kreile mit den XR 440 BWS von PR Lighting gearbeitet. „Die leistungsstarke Hybridlampe besticht durch eine effizient scharfe Projektion sowohl im Spot-, als auch im Beam-Bereich. Selbst bei langsamen Rotationen der Gobos und Prismen ensteht keinerlei ruckeln, was heutzutage längst nicht mehr selbstverständlich ist.“

Die BWS Serie ist ein flexibles Hybrid-Movinglight. Sie verfügt unter anderem über eine neue Effektsektion, mit der die beiden eingebauten 8-fach und 16-fach Prismen zusammengefügt werden können. „Absolut genial am XR 440 BWS sind jedoch die beiden Prismen, welche morphen und gegeneinander rotieren lassen. So entstehen bisher noch nie eingesetzte und atemberauben Effektbilder. Durch die enorme Helligkeit des Leuchtmittels lassen sich beispielsweise mit beiden Prismen, mit oder ohne Gobos, fantastische Beameffekte in einem wirklich starken Zoombereich erzeugen“, erklärt Kreile.

Ein Anti-Hotspot Diffusor sorgt für eine homogene Projektion und einstufenloser Frost für eine gleichmäßige Weichzeichnung. Eine CMY-Farbmischung, ein Farbrad mit 13 Farben und CTO-Filter runden die Ausstattung der Leuchten ab.

Info: www.focon-showtechnic.de

Let’s Dance-Studio (Fotos: Focon/PR Lighting)

Pink Event Service beim Evangelischen Kirchentag

Über 140.000 Besucher haben in diesem Jahr den 36. Evangelischen Kirchentag in Berlin besucht. Getreu dem Motto „Du siehst mich“ standen rund 2.500 Veranstaltungen auf dem Programm, darunter Gottesdienste, Bibelarbeiten, Diskussionsrunden mit Politikern, Vorträge, Konzerte und Ausstellungen.

Der Veranstaltungstechnik-Dienstleister Pink Event Service aus Karlsruhe war dabei für drei Bühnen in den großen Berliner Messehallen verantwortlich und setzte Bundespolitiker, Comedians, Musicals und Gottesdienste technisch in Szene. Auf den von Pink Event Service realisierten Bühnen fanden einige der zahlreichen Gesprächsrunden und Großkonzerte statt. Bei den Auftritten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, von Melinda Gates, der Gründerin der Bill und Melinda Gates Foundation, vom ägyptischen Großscheich Ahmed el-Tayeb, von Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post, des Comedians Dr. Eckert von Hirschhausen oder auch vom ehemaligen Bundestagspräsident Wolfgang Thierse waren die Anforderungen an die Sprachverständlichkeit und Funktionalität entsprechend hoch. Zumal die Hallen bei bestimmten Veranstaltungen durch den Zuschauerandrang fast aus allen Nähten platzten. Nicht zuletzt aufgrund des straffen Zeitplan und der hochkarätigen Gäste kam es auf eine perfekte Abstimmung zwischen den Organisatoren mit den Projektleitern und Technikern an.

Pink Event Service war für die gesamte Eventtechnik der drei Bühnen verantwortlich und realisierte dabei sowohl den Bühnenbau als auch die Ton-, Licht und Videotechnik. Alles in allem waren 45 Techniker und Helfer des Unternehmens für Planung, Auf- und Abbau und die vier Show-Tage im Einsatz.

„Wir freuen uns, dass wir zum Erfolg dieser Großveranstaltung beitragen und den Kirchentag mit hoher Qualität unterstützen konnten“, so Rouven Eller, Geschäftsführer und Inhaber von Pink Event Service. Seit bald 20 Jahren ist der Eventdienstleister für Veranstaltungen vor allem im Business-, Gala- und Livebereich bundesweit tätig. „In den letzten zwei bis drei Jahren sind wir stark gewachsen und arbeiten sowohl verstärkt regional zwischen Stuttgart und Frankfurt als auch bundesweit für Live-Kommunikation, Kongresse und Kulturveranstaltungen“, fasst Eller zusammen. Zurzeit ist Pink Event Service auch wieder mit dem Sänger Laith Al-Deen auf Festivaltour.

Info: www.pink-event-service.de

Bühne beim Kirchentag (Fotos: Pink Event Service)

Depeche Mode performt auf Stageco-Bühne

Rund 70.000 Fans haben mit Depeche Mode am 27. Mai den deutschen Tourauftakt in Leipzig gefeiert. Die Bühne für die Showproduktion der britischen Kultband um Frontmann Dave Gahan kommt aus dem Bestand von Stageco Deutschland. 

Stageco Deutschland kümmerte sich um die Realisierung der 3-Tower-Bühne, sowie der acht Delay- beziehungsweise Spottower und des FOH. Auftraggeber war Tourveranstalter Live Nation Deutschland. 

Und auch die Bühnen für die weiteren Depeche Mode-Konzerte in Deutschland (Köln, Dresden, München, Hannover, Frankfurt, Berlin, Gelsenkirchen) und den Auftritt im Züricher Letzigrund stammen von Stageco Deutschland und werden im Wechsel von verschiedenen Crews errichtet. Zudem verantwortet das Unternehmen den Bau der Bühnen für die Shows in Bratislava und Warschau.

Info: www.stageco.com

Depeche Mode Konzert in Leipzig (Foto: Mawi/Kevin Gäsel)

Medientechnik-Installationen von AV Active und Burmester auf der Expo

Am 9. Juni hat in der kasachischen Hauptstadt Astana die Expo 2017 mit dem Themenschwerpunkt „Future Energy: Action for Global Sustainability“ ihre Tore geöffnet. Der Pavillon des Gastgeberlandes Kasachstan ist auf dem 3.300 Quadratmeter großen Level 1 von „The Sphere“ – dem zentralen Dreh- und Angelpunkt des Expo-Geländes in Astana – angesiedelt.

The Sphere ist ein insgesamt acht Stockwerke umfassender kugelrunder Glasbau mit einem Durchmesser von 80 Metern; entworfen von Khuan Chew, der Designerin des weltbekannten Burj Al Arab. Im ersten Stock des insgesamt 26.000 Quadratmeter umfassenden Gebäudes werden Besucher durch die Geschichte und Kultur Kasachstans hin zu den im Land eingesetzten Technologien der Zukunft und deren Auswirkungen auf das Leben im Land geführt – mit einer Fülle an aufwändigen medientechnischen Installationen.

Die Berliner Experten für Medientechnik, AV Active GmbH und Burmester Event- & Medientechnik GmbH, verantworteten im Auftrag von BGL Audiovisual und Acciona Production and Design die medientechnische Planung, Realisation und die Gesamtsteuerung des Level 1 der Sphere.

Das gesamte Level 1 ist mit modernster Medientechnik ausgestattet: Neben zahlreichen Nebenflächen beinhaltet das Level vier große medientechnische Hauptinstallationen: Die Canopy-Installation – ein Zelt in organischer Form – ist unter anderem Spielort der „Shifting Landscapes“ getauften Installation, die mit 13 Projektoren bespielt wird. Das Canopy selbst wird ab der Höhe von „Shifting Landscapes“ umlaufend und über den Köpfen der Besucher mit 40 Panasonic Projektoren mit verschiedenen Objektiven bespielt.

Am Ende des Zeltes befindet sich der sogenannte Golden Cup, der die fortlaufende Projektion eines Exponats bildet. Bespielt wird dieser Bereich ebenfalls von vier Panasonic Laser-Phosphor-Projektoren. „Journey to the Horizon“ lautet das Thema der Projektion, die sich in einem großen Dome befindet. Hier kommen weitere neun Projektoren zum Einsatz. Bei der Fusion Projection Wall handelt es sich um eine auf zwei Achsen gebogene Projektionswand, die mit sechs Projektoren bespielt wird.

Als AV Active und Burmester Anfang 2017 in das Projekt einstiegen, waren die Planungen für die Gestaltung der verschiedenen Elemente auf dem Level 1 der Sphere bereits weitestgehend abgeschlossen. Dem Team oblag anschließend die Aufgabe, die verschiedenen Planungen auf Funktionalität und Machbarkeit zu prüfen, Schwierigkeiten zu antizipieren und dafür Lösungsansätze zu bieten sowie der Medienproduktion beratend zur Seite zu stehen. Die Erstellung von Produktionsvorlagen, die Überarbeitung der 3-D Modelle und sogenannte UV Maps waren Voraussetzung für die Medienproduktion. Es galt die Kommunikation mit allen beteiligten Gewerken zu bündeln sowie sämtliche Daten- und Planungsstände miteinander abzugleichen, um ein funktionsfähiges Gesamtkonstrukt zu gewährleisten. AV Active und Burmester zeigten darüber hinaus die Vor- und Nachteile der verschiedenen in Frage kommenden Produktionsabläufe auf und unterstützten bei der Entscheidungsfindung.

„Die Rahmenbedingungen waren von Auftraggeberseite vorgegeben. Wir waren für die Fachplanung, Erstellung der Produktionsvorlagen, die medienserverseitige Einrichtung und Programmierung sowie für das finale Warpen aller Projektionen verantwortlich“, beschreibt Burmester Geschäftsführer Nik Burmester die komplexe Aufgabe. „Trotz der noch laufenden Rohbauarbeiten standen die vier großen Strukturen des Levels – Canopy, Journey to the Horizon, Golden Cup und Fusion Projection Wall – im Fokus unserer Arbeit.“

Darüber hinaus entwickelten die Experten von AV Active und Burmester eine zentrale Steuerung, die insgesamt 59 Projektoren, 72 Samsung-Displays, 52 interaktive PCs, zwölf Pandoras Box Quad Player Pro, einen Pandoras Box Dual Player Pro, zwei Pandoras Box Quad Server Pro, einen Pandoras Box Dual Server Pro, zwei Pandoras Box Compact Player Dual, zwei Pandoras Box Compact Player Single und mehrere Lichtinstallationen kontrolliert und verwaltet. Die Steuerung erlaubt einen Remote-Zugriff sowie beispielsweise das direkte Kontrollieren, Starten und Stoppen einer Installation.

„Um zu diesem Endergebnis zu kommen, sichtete unser Team zunächst alle gelieferten Informationen wie CAD, Kabel- und Gerätepläne und prüfte diese auf Stimmigkeit“, erläutert Nik Burmester das Vorgehen. „Anschließend war es unsere Aufgabe, alle Beteiligten auf den von uns validierten gemeinsamen Planungsstand zu bringen. Danach ging es an die Detailplanung der einzelnen Strukturen von The Sphere. Eine Vorbesichtigung ermöglichte uns den finalen Proof of Concept. Über die gesamte Zeit hinweg, kontrollierten wir das Timing und die Kommunikation aller Gewerke, um Meilensteine in diesem Mammut-Projekt mit so vielen Beteiligten fristgerecht erreichen zu können.“

Info: www.burmester.berlin, www.avactive.de

Sphere, Shifting Landscapes, Power Fusion Wall (Foto: AV Active / Burmester)

Hochschule in Leipzig bildet an Lawo mc²36 aus

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK), Fakultät Medien, gibt im Rahmen der Lehre und Ausbildung ihren Studenten die Gelegenheit, an einem Lawo mc²36 Audio-Produktionsmischpult zu arbeiten und so ihr Wissen anzuwenden und Lösungen für konkrete Produktionen zu erarbeiten. Der Bachelor-Studiengang Medientechnik an der HTWK soll den Studierenden crossmediale Kompetenzen vermitteln und bildet so alle Medienproduktionsgebiete ab. Ein wichtiger Teil der Ausbildung ist das Kennenlernen von Werkzeugen und ihr Einsatz in der Praxis.

Das von der Hochschule im Herbst 2016 installierte mc²36 mit 24 Fadern integriert einen Waves SoundGrid-Server, wodurch Lawos „All-in-one“-Pult ergänzend zur internen DSP-Engine über umfangreiche Echtzeit-Signalverarbeitungsmöglichkeiten verfügt. Damit steht den Studierenden die komplette Waves Plugin-Sammlung zur Verfügung – so können sie Reverbs, Multi-Tap Delays, grafische Equalizer und Multiband-Kompressoren direkt über Tastatur und Touch-Screen der Konsole steuern. Somit entfallen auch zusätzliche Bildschirme und Hardware, wodurch der Arbeitsplatz deutlich übersichtlicher wird. Alle Plug-in-Einstellungen können mit den Mischpult-Snapshots gespeichert und abgerufen werden. Da das mc²36 nativ mit Ravenna / AES67-Technologie ausgestattet ist, kann es nahtlos in IP-Infrastrukturen eingebunden werden.

„Der Entscheidung, ein mc²36 Produktionsmischpult von Lawo in unserem Videostudio einzusetzen, ging eine längere Marktrecherche und Bewertung voraus“, so Christian Birkner, Laboringenieur an der HTWK Leipzig und mit der Leitung der hauseigenen Campusstudios betraut. „Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit, aber auch die Marktakzeptanz waren die Schlüsselfaktoren bei unserer Suche nach einem neuen Mischpult. Die große Anzahl an Installationen, die Erkenntnisse bei Besuchen in Studios und die Gespräche mit den Anwendern führten dazu, dass wir uns am Ende für die mc²36 Konsole entschieden, auf die alle Faktoren zutrafen und die auch optimal in unser Konzept und unseren Budgetrahmen passte.“

Das Lawo Mischpult verwaltet alle Audiosignale im Videostudio und bietet den Studierenden so die Gelegenheit, neben dem Workflows einer praxisnahen digitalen Produktionskonsole auch aktuelle AoIP-Konzepte kennenzulernen und anzuwenden, was der Lehre im Bereich Medientechnik sehr entgegen kommt. Denn neben der Anwendung von Audio-Werkzeugen hat an der HTWK Leipzig immer auch das Verstehen und Erfahren von Technologien einen hohen Stellenwert. „Die Workflows der Konsole sind leicht zu verstehen, was ein schnelles Einarbeiten ermöglicht, speziell auch durch die kombinierte Bedienung über Konsole und Touchscreen, zum Beispiel beim intuitiven Setzen von EQs. Mit der einfachen Bedienung kommen die Studierenden schnell in die Tiefe und lernen die Philosophie kennen, die sie als Medienschaffende später anwenden können“, freut sich Birkner.

Für die erweiterte Konnektivität neben den integrierten Schnittstellen des mc²36 haben sich Birkner und sein Team für eine mc² Compact I/O Einheit als Stagebox-Lösung entschieden. Sie bietet zusätzliche 32 Mikrofon/Line-Eingänge, 32 Line-Ausgänge, acht digitale AES3 Eingänge, acht digitale AES3 Ausgänge, acht GPIO, einen Ravenna Port und einen Madi Tie-Line Port (SFP).

Für die Integration in das AV-Studio wurde zusätzlich ein Lawo V__pro8 installiert, um HD-SDI-Signale zu bearbeiten beziehungsweise deren Audiosignale zu embedden und de-embedden. Der kompakte, leistungsfähige Videoprozessor bietet neben Audio-Embedding und De-Embedding auch hochwertige Format Conversion und Color Correction. Dank einer 8x8 Videokreuzschiene und einer 384x384 Audiokreuzschiene kann jedes Signal auf jedes andere Signal geschaltet werden. Eine auf HTML5 basierende moderne GUI ermöglicht die einfache Bedienung bei der täglichen Arbeit.

Birkner abschließend: „Mit der Verzahnung von Theorie und Praxis – gerade auch durch den Einsatz von professioneller Ausrüstung – erreichen wir eine umfassende praxisnahe Ausbildung und halten das Engagement der Studierenden von Anfang an auf einem durchgehend hohen Niveau.“

Info: www.lawo.com

Videostudio der Hochschule (Foto: Lawo)