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Eventmanager des Jahres

Studer Vista X Infinity in der Oper Frankfurt

Die Oper Frankfurt hat kürzlich ein neues Tonmischpult der neuesten Studer Serie Vista X Infinity erhalten. Die Mischpultoberfläche ist mit 32 Fadern ausgestattet und für eine Erweiterung um 10 Fader vorbereitet. Mit dem Pult lassen sich circa 400 DSP Kanäle verarbeiten, wahlweise in 48 oder auch 96 kHz.

Das Vista X Infinity wurde zunächst im Tonstudio der Oper Frankfurt installiert, um es in Ruhe auf die Bedürfnisse des Spielbetriebes einzurichten und die bestehenden Speicherungen der laufenden Opern-vorstellungen aus dem alten Pult auf das Neue übertragen zu können. Der Umzug in die Live-Tonregie erfolgt dann während der Theater-Sommerpause. Besonderes Augenmerk bei der Konzeption wurde darauf gelegt, dass der Umbau auf das neue System problemlos erfolgen kann. So kann die bestehende Peripherie erhalten bleiben und komplett weiterverwendet werden.

Peter Tobiasch, Leiter der Tonabteilung der Oper Frankfurt: „Das Konzept der Vista X hat uns sehr schnell überzeugt und kommt mit seinen Möglichkeiten unserem Spielbetrieb optimal entgegen. So werden wir das Mischpult sowohl für den Spielbetrieb, als auch für hauseigene Produktionen in 96kHz nutzen können. Sehr entgegen kam uns auch das Redundanzsystem von Studer, für uns im Live-Spielbetrieb ein absolutes Muss: Neben den Netzteilen und der Systemverkabelung ist die Mischpultoberfläche mit einer komplett redundanten Steuerung ausgestattet. Dies gibt uns die unbedingt benötigte Sicherheit im Spielalltag.“

Neben dem Vista X Mischpult wurde auch eine Studer Compact Remote geliefert. Die Compact Remote bietet neben einem großen Touchscreen auch Drehgeber und insgesamt 12 Fader, um auf alle Kanäle und Einstellungen des Hauptpultes zugreifen zu können. Bei Bedarf kann die Compact Remote als Erweiterung des Hauptpultes in der Regie platziert werden, alternativ aber auch als Tochterpult im Saal oder auf der Bühne.

Das Studer Vista X bietet im Zusammenspiel mit dem Infinity Core höchste Performance und wird dabei auch maximalen Redundanzansprüchen gerecht. Der Einsatz neuester Technologien und Schnittstellen garantiert Investitionssicherheit in Bezug auf zukünftige Erweiterungen. Diese Parameter sind für einen anspruchsvollen Spielbetrieb wie in der Oper Frankfurt essentiell.

Info: www.audiopro.de

Innenansicht Oper Frankfurt (Foto: Rui Camilo)

Magic Event- und Medientechnik stattet den 6. ADAC Supercross aus

Das Technikkonzept für den 6. ADAC Supercross München Ende vergangenen Jahres in der Münchner Olympiahalle kam aus Fürstenfeldbruck. Die Magic Event- und Medientechnik GmbH war als Generaldienstleister für Licht und Ton beauftragt.

Als technischer Leiter war Fabian Meyer maßgeblich an der Erstellung und Umsetzung des Beleuchtungskonzepts beteiligt: „In den vergangenen Jahren hatte das Lichtdesgin des Supercross in der Münchner Olympiahalle den Fokus auf einer fulminanten Intro - Lasershow. Erst im Anschluss daran wurde die Lichtanlage komplett hochgefahren.

Das Grundlicht der benötigten kameratauglichen Ausleuchtung wurde in den Vorjahren mit den fest installierten Entladungslampen der Olympiahalle realisiert. Diese haben den Nachteil, dass sie nach jedem Abschaltvorgang bis zu dreißig Minuten Abkühlzeit benötigen, bevor sie wieder eingeschaltet werden können –  eine große Einschränkung für die Lichtgestaltung. Klar definierte Vorgabe für den Dienstleister war, situationsbedingt fokussierte Akzente zu setzen. Magic Event- und Medientechnik wollte außerdem ein bestimmtes Rock’n’Roll Feeling des Motorsports zum Ausdruck bringen und das gesamte Konzept mittels LED-Technik umsetzen. Der Fokus lag darin, nicht nur für Foto- und Kamerabilder ein gutes Lichtdesign zu kreieren, sondern auch für das Live-Publikum die Show abwechslungsreich und spannend zu gestalten.

Hierbei mussten die geltenden Regulierungen des Motorcross berücksichtig werden, damit die Fahrbahn ausreichend hell beleuchtet ist und die Fahrer nicht geblendet werden. Durch den gezielten Einsatz von Effektlicht, wie beispielsweise 16 Ignition Strip Blinder an der Einfahrt der Fahrer, konnte dennoch den für die Kameras unverzichtbaren „Lens Flare“-Effekt kreiert werden.

Die Show selbst ist so schnell, dass die Zeit, die die Fahrer in der Luft verbringen, beinahe wie Zeitlupenaufnahmen wirken. Diesen Moment konnten wir mit dem Gegenlichteffekt für die Kameras eindrucksvoll unterstreichen, um auf diese Weise Spannungsbögen, ohne dabei den Sport zu behindern aufbauen.“

Das dafür eingesetzte Effektlicht kam vom tschechischen Hersteller Robe. Über 80 Robin Pointe und mehr als 60 Robin 800 LED Wash wurden für das Showlicht eingesetzt. Der präzise scharfe Beam des Robin Pointe machte hier den Unterschied. Um eine optimale Wirkung der Effekte zu erzielen, kamen vier MDG Atmosphere zum Einsatz. Für die Grundausleuchtung griff das Team auf die fest installierte, konventionelle Beleuchtung der Olympiahalle, bestehend aus 5kW- und 10kW- Stufenlinsen, zurück. Angesteuert wurde das System über eine GrandMA2 Light in Verbindung mit einem MA NPU. Als Backup diente ein MA onPC Commandwing.

Für eine optimale Beschallung ergänzte das Team von Magic die Haustonanlage im Downfill-Bereich mit Lautsprechern der KARA-Serie von L’Acoustics. Die fest installierten Lautsprecher der Olympiahalle konnten aufgrund des hohen Geräuschpegels der Motorräder in den unteren Sitzreihen keine ausreichende Sprachverständlichkeit erzielen. Genau diese Lücke hat das Team mit den KARA-Lautsprechern geschlossen. Für ein rundes Klangbild kamen im Bassbereich zusätzlich zwanzig L’Acoustics SB18 zum Einsatz. Das gesamte System wurde in acht Zonen aufgeteilt, um den Zuschauerraum über die gesamte Tribüne hinweg gleichmäßig zu beschallen. Die Herausforderung hierbei war das Einstellen der Delayzeiten. Dazu wurde die Installation des Beschallungssystems mit dem Programm „Soundvision“ von L’Acoustics vorsimuliert. Vor Ort wurde das System mittels des „LA Network Manager“, angebunden an eine Wi-Fi Lösung via IPad, live eingestellt und alle Delayzeiten angeglichen.

Für die Live-Moderation in der Arena wurde auf das ULX-System aus dem Hause Shure gesetzt. Zur internen Kommunikation zwischen Regie und den drei Moderatoren kamen PSM 1000 In Ear Monitoring Systeme von Shure zum Einsatz.

Fabian Meyer: „Der wahrscheinlich spannendste Punkt beim ADAC Motorcross sind die über 2000m³ Lehm, die zwischen dem Boden und der geflogenen Traverse liegen. Wir hatten maximal acht Stunden Zeit, um die gesamte Technik ins Dach zu bringen, und mussten direkt nach der Veranstaltung innerhalb kürzester Zeit abbauen. Sämtliche Gewerke müssen bei einer solchen Veranstaltung ineinander greifen, um die kurzen Zeitfenster optimal auszunutzen. Wir hatten tolle Partner in allen Bereichen und sind stolz darauf, überzeugt zu haben und auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein. Natürlich wollen wir im Lichtdesign noch einen oben drauf setzen. Ich möchte noch nicht zu viel verraten, aber wir haben unter anderem in den neuen Robe BMFL Spot investiert.“

Info: www.magic-medientechnik.de

ADAC Supercross (Foto: Magic Event- und Medientechnik)

LMP Pyrotechnik unterstützte Usher World Tour

Mit der Tour „Ur Experience“ ist Usher, R&B-Sänger, Schauspieler sowie mehrfacher Grammy-Preisträger, 2014/15 rund um die Welt gezogen. Für den pyrotechnischen Support der Shows in Hamburg, Köln, Zürich, München und Mannheim, die zwischen dem 28. Februar und 12. März 2015 stattfanden, holte er sich Unterstützung durch LMP Pyrotechnik dazu. Subunternehmer von LMP Pyrotechnik beim Auftritt in der Schweiz war Crazy Flash.

Hintergrund: Da ausländische Pyrotechniker ohne entsprechende Lizenz in Deutschland nicht tätig werden dürfen, übernimmt in diesen Fällen ein deutsches Unternehmen rechtlich die Verantwortung für die Verwendung von pyrotechnischen Effekten. Dazu gehören die Einfuhr der pyrotechnischen Effekte, der Transport zu den einzelnen Veranstaltungsorten, die behördliche Anmeldung, die Abnahme vor Ort mit den Zulassungsbehörden sowie die Anwesenheit eines Pyrotechnikers mit deutscher Lizenz während des Aufbaus und während der Veranstaltung.

Für die Usher Tour übernahm LMP Pyrotechnik Verantwortung für Pyrotec Special Effects aus Kanada. Zum Einsatz kamen neben verschiedenen pyrotechnischen Effekten von NextFX auch große Flash Reports, also knallende Bühnenblitze, und Silberfontänen  von LeMaitre. Für Flammeneffekte sorgten die Projektoren „Salamander“ von LeMaitre, die unterschiedliche große Feuerbälle produzieren können.

Info: www.lmp-pyrotechnik.de

Gahrens + Battermann beim Kick-off von Arag

„Rock und Pop“ lautete das Motto der Kick-off-Abendveranstaltung, zu der der Versicherungskonzern Arag am 30. Januar 1.200 Gäste ins Frankfurter Kongresshaus Kap Europa einlud. Auf zwei Party-Ebenen konnten sich die Gäste im Luftgitarre spielen oder Karaoke singen messen, Livemusik genießen oder bis in den frühen Morgen tanzen. Eventtechnik-Dienstleister Gahrens + Battermann war im Auftrag der Essener Agentur commotion für die Licht-, Audio- und Videotechnik verantwortlich. 

Zwei unterschiedliche Musikwelten erwartete die Gäste des Versicherungskonzerns im Kap Europa: Rockkneipen-Atmosphäre gab es auf Ebene 2, Club-Ambiente auf Ebene 4. Beide Party-Locations setzten die Eventexperten von Gahrens + Battermann mit innovativer Lichttechnik stimmungsvoll in Szene. Diese kam auch für die Ambiente-Beleuchtung im Eingangsbereich des Kongresshauses, in den verschiedenen Foyers und im Buffetbereich zum Einsatz. Außerdem waren die Veranstaltungs- und Medientechniker für die gesamte Audiotechnik verantwortlich und entwickelten für die zwei unterschiedlichen Party-Ebenen ein passendes Beschallungskonzept. Dazu Andreas Durgunlar, technischer Projektleiter bei Gahrens + Battermann: „Auf Ebene 2 benötigten wir für die Rock’n’Roll-Bühne neben der Hauptbeschallung eine weitere 360 Grad Beschallung für die Center Stage und für die Tanzfläche. Unsere Spezialisten setzten dies in der Nachtschicht, wie viele weitere Herausforderungen auch, perfekt um. Es war klasse mit so einem Team unterwegs zu sein.“

Während des Karaoke-Wettbewerbs auf Ebene 4 sorgte ein leistungsstarker Panasonic Projektor für eine einwandfreie Zuspielung der Songtexte auf schwarzflächigem Bühnenprint. Die Darstellung des Arag-Logos auf der Fassade des Kongresshauses übernahm ein Robert Juliat Profilscheinwerfer, der von einem mobilen Aggregat auf einem LKW mit Strom versorgt wurde. Gahrens + Battermann war ferner für den Groundsupport auf Ebene 2 und für das gesamte Rigging zuständig. Alexander Arnold, Projektverantwortlicher von Gahrens + Battermann: „Wir konnten das Licht- und Beschallungskonzept wunschgemäß umsetzen, die Projektions-Zuspielung Out- und Indoor funktionierte zuverlässig sowie der Aufbau des Groundsupport inklusive Saalrigging, Licht und Ton auf Ebene 2 realisierten wir in nur einer Nachtschicht.“

Info: www.gb-mediensysteme.de

Branding am Kap Europa (Foto: Paul Ridderhof)

Elation Sniper bei Quizshow auf RTL im Einsatz

Auch in der zweiten Staffel der RTL-Quizshow „Back to School” hat Moderator Thomas Gottschalk wieder zahlreiche Prominente zurück in ihre Schulzeit versetzt. Mit dabei auf dieser nostalgischen Reise und zuständig für Special-Effects-Lichtbilder: der preisgekrönte Sniper 2Rvon Elation Professional.

Lichtdesigner Thomas Gerdon von gerdon Mediadesign kombiniert insgesamt 24 Sniper mit verschiedenen LED Washlights auf verfahrbaren Trusstürmen. So können diese zwischen den beiden Bühnen des Sets hin- und herfahren und für die gesonderten musikalischen Darbietungen im Studio verwendet werden.

„Pro Sendung gibt es zwei Musikperformances. Da die Trusstürme auf Rädern stehen, können wir sie ohne Probleme bewegen und so die Effekte des Sniper auf beiden Bühnen einsetzen”, erklärt Gerdon, der zum ersten Mal für das Lichtdesign der Show zuständig ist. „Die Türme befinden sich jedes Mal an einer anderen Position, was uns eine große Flexibilität ermöglicht. In Verbindung mit den zahlreichen Effekten der Sniper erhalten wir so eine enorme Menge an Optionen.”

Gerdon verwendet die Sniper insbesondere für die Erzeugung spezieller Beam Looks, die aus dem Bühnenhintergrund heraus direkt auf die Kameras gerichtet sind. „Die Sniper verfügen über sehr starke und messerscharfe Beams”, so Gerdon. “Zusätzlich lassen sie sich für Flowereffekte oder als Lasersimulatoren nutzen, was mir eine Menge an weiteren Möglichkeiten bietet. Für ruhige Songs verwende ich einen Flowereffekt um das Bühnendesign aufzubrechen, für schnellere Stücke kommt der Lasereffekt mit schnellen Bewegungen zum Einsatz. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, mit einem neuen Scheinwerfertyp zu arbeiten. Der Sniper ist wirklich einzigartig.”

Als Kombination aus Hybrid Beam, Scanner sowie Lasersimulation inspiriert der Sniper Lichtdesigner, die für ihre Arbeit ein neuartiges und kreatives Werkzeug suchen. Der im Oktober letzten Jahres mit dem PLASA Award for Innovation ausgezeichnete Multi-Effekt-Scheinwerfer kommt zusehends in TV-Produktionen, auf Konzerten, im Rahmen von Special Events sowie in Club-Umgebungen zur Anwendung. Angetrieben von einer neuen, 132 Watt starken Philips MSD Platinum 2R Lampe mit durchschnittlich 6.000 Stunden Lebensdauer liefert der Sniper enorme 45.010 Lux bei fünf Metern. Darüber hinaus stellt er Lichtdesignern 14 dichroitische Farben sowie 17 statische Gobos zur Auswahl.

„Back to School” wird von Constantin Entertainment produziert und fordert prominenten Gäste und deren alte Klassenkameraden in Quiz- und Actionspielen heraus. Das Setdesign der Show spiegelt dabei die schulische Vergangenheit der Gäste wider.

Info: www.elationlighting.eu

Setdesign bei „Back to School“ (Foto: Guido Engels)