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Eventmanager des Jahres

Know-how von Ambion für das neue Tagesschaustudio

Die ARD hat bei der Entwicklung der Medienwand - dem zentralen Bestandteil des im April 2014 erstmals auf Sendung gegangenen, neuen Tagesschaustudios - das technische Know-how der Ambion GmbH aus Kassel in Anspruch genommen.

Ein Echtbild in Premiumqualität, ohne den Einsatz von Blue- oder Green-Screen-Technologie, wurde von der ARD gewünscht. Die Spezialisten von Ambion starteten vor diesem Hintergrund mehrere Testaufbauten, um im Ausschlussverfahren die für das Projekt richtige Technologie zu ermitteln. Erste Versuche mit LED-Technik und Steglos-Displays zeigten schnell auf, dass eine zu diesem Zeitpunkt unkonventionelle Lösung notwendig war. Ambion brachte die Idee ein, eine Projektionsscheibe zu nutzen. Testläufe gaben dann wichtige Rahmendaten für den Einsatz der heute verwendeten Technik vor. Dabei wurde das Projekt in der Konzeptionsphase in enger Zusammenarbeit mit dem NDR und der Lang AG vorangetrieben. TV- und Eventtechniker sowie Systemintegratoren konnten wichtigen Input liefern und haben das Projekt gemeinsam kontinuierlich weiterentwickelt.

Im Ergebnis wurde eine halbrunde, 18 Meter lange Medienwand mit einer bespielbaren Fläche von 40 Quadratmetern konzipiert. Sieben Panasonic-Projektoren mit einer Gesamtauflösung von 8.260 x 1.050 Pixeln kommen hier zum Einsatz und erzeugen den Content mittels Rückprojektionen. Die dafür notwendige Projektionsscheibe ist eine Spezialanfertigung, welche die Inhalte ohne Moiré-Effekt und ohne sichtbare Nähte wiedergeben kann. Mit der primeTOUCH-Technologie kann die Medienwand durch die Moderatoren zukunftsweisend auch interaktiv genutzt werden.

Ein weiteres und wichtiges Merkmal für das System war die Handhabung im Betrieb und die Vereinbarkeit der regelmäßig notwendigen Servicearbeiten mit den kurzen Pausen zwischen den einzelnen Sendungen. Bei der Problemlösung flossen die Erfahrungen der Ambion GmbH im Rahmen der technischen Umsetzung zahlreicher Events ein. Dazu Christian Sommer, Geschäftsführer der Ambion GmbH: „Wir definierten unter Einsatz von Spezialgeräten exakte Messparameter und ermöglichten somit den zeitsparenden Austausch zu wartender Geräte. Sämtliche Projektoren im ARD-Studio sind heute so justiert, dass ein nahtloser und schneller Gerätewechsel gegeben ist. Von den Erfahrungen werden unseren Kunden, die komplexe Multiprojektorenanwendungen planen, natürlich profitieren.“

Info: www.ambion.de

Medienwand des ARD-Tagesschaustudios (Hintergrund, Foto: Pressestelle NDR Hamburg)

Philips Lighting stattet Hamburger Musicaltheater mit Beleuchtung aus

Mit der Weltpremiere des Musicals „Das Wunder von Bern“ ist im November in Hamburg das neu gebaute Theater an der Elbe eröffnet worden. Die Lichttechnik stammt von Philips und bietet diverse Extras. Visuelles Kernstück ist eine Installation aus 500 OLED-Modulen.

In dem neuen Theater treffen Gestern und Morgen aufeinander: Damit die Zuschauer vom Geschehen auf der Bühne mit nostalgischen Gefühlen in die Vergangenheit mitgenommen werden, kommt im gesamten Gebäude innovative Technik zum Einsatz.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Beleuchtung, die mit Produkten von Philips ausgeführt wurde. Früher wurden die Zuschauerräume in Theatern üblicherweise mit Halogenstrahlern ausgestattet, weil nur diese Technik Licht in der gewünschten Helligkeit gewährleistete, das sich stufenlos zwischen null und hundert Prozent Leistung dimmen ließ und ohne Aufwärmphase sofort zur Verfügung stand. Inzwischen ist die LED-Technologie so weit ausgereift, dass sie Halogenbeleuchtung ohne Qualitätseinbußen ersetzen kann, dafür aber rund 80 Prozent weniger Energie verbraucht.

Zukunftsweisend ist auch die Technik, mit der die Leuchten im Theatersaal mit Strom versorgt werden: Bei dem vernetzten, innovativen Beleuchtungskonzept „Power over Ethernet“ übernimmt das Ethernet-Kabel zur Ansteuerung der Leuchten auch gleichzeitig die Stromversorgung, was ein zusätzliches separates Kabel für den Betrieb überflüssig macht und die Installationskosten verringert. Die Beleuchtung der Bühne und des Zuschauerraums sind in einer gemeinsamen Steuerung zusammengefasst, die es ermöglicht, jeden einzelnen Strahler und jede Einbauleuchte individuell zu programmieren und zu regeln.

Schon bevor die Musicalbesucher den Zuschauerraum betreten, werden sie im Theater an der Elbe mit moderner Beleuchtungstechnik begrüßt. Einen verblüffenden Empfang bereitet bereits der Fußboden im überdachten Bereich vor dem Eingang ins Theater. Dort sind die von Philips mit dem Teppichhersteller Desso entwickelten Luminous Carpets verlegt – Teppiche, die von darunterliegenden LEDs beleuchtet werden können und sich wie eine Videowand für dekorative Effekte oder als Informationsträger nutzen lassen.

In der Theaterlobby wurde eine komplette Wand durch den holländischen Künstler Hugo Timmermans mit organischen Leuchtdioden (OLEDs) ausgestattet. 500 programmierbare, zur Elbe hin ausgerichtete OLED-Pyramiden aus den neuesten Philips OLED-Modulen FL300 verbinden sich dabei zu einem Lichtkunstwerk. So wie bei Tage die spiegelnde Edelstahlfassade das Aussehen des Gebäudes durch das wechselnde Sonnenlicht verändert, zeigt das Theater auch bei Dunkelheit immer wieder neue Seiten.

Nachdem auch der umgestaltete Außenbereich mit dem Fähranleger zwischen den beiden Theatergebäuden von Philips neu beleuchtet wurde, bieten die beiden Gebäude nun ein harmonisches Gesamtensemble. Auch im Innern werden sie sich einander visuell bald noch weiter annähern: Überzeugt von den Lichtlösungen im Theater an der Elbe, hat die Stage Entertainment Group Philips inzwischen beauftragt, auch das benachbarte Theater im Hafen Hamburg, die Spielstätte des „Königs der Löwen“, in ähnlicher Weise umzurüsten. Dort sollen LEDs in Stahlseilpendelleuchten zum Einsatz kommen, die ebenfalls über „Power over Ethernet“ mit Strom versorgt und gesteuert werden.

Info: www.philips.com

OLED-Installation von Hugo Timmermans (Foto: Stage Entertainment)

LED-Technik von Schnick-Schnack-Systems für „Der schwarze Hecht“

Im September hat die musikalische Komödie „Der schwarze Hecht“ in der modernen Interpretation von Herbert Fritsch am Schauspielhaus Zürich Premiere gefeiert. Das Kölner Unternehmen Schnick-Schnack-Systems lieferte modulare LED-Systeme für das dominierende Bühnenelement: einen in vielen Farben leuchtenden Teppich.

Für den Entwurf des Hightech-Requisits zeichnete die Beleuchtungsmeisterin am Schauspielhaus Zürich, Ginster Eheberg, verantwortlich. So sollte der Teppich zwölf im Bühnenstück verwendete und den Protagonisten zugeordnete Farben beziehungsweise Farbeffekte ebenso darstellen können wie Regenbogeneffekte.

Bei der Wahl des Umsetzungspartners entschied sich das Schauspielhaus für den Kölner Hersteller von LED-Systemen, Schnick-Schnack-Systems. Das Unternehmen lieferte für die Unterleuchtung einer mit Teppichmuster bedruckten Plexiglasscheibe rund 800 LED-Streifen. Als DMX-Konverter kamen 32 Big Intellis XLR zum Einsatz, die Stromversorgung erfolgt über vier Systemnetzteile 4. Um eine homogene Beleuchtung durch die vielen einzelnen LEDs zu gewährleisten, brachte man eine LEE216-Diffusorfolie auf das Plexiglas auf. Außerdem sollte die Trägerkonstruktion des Teppichs optisch verschwinden: deshalb wurden LED-Streifen unter den tragenden Stegen montiert und mit nur 2/3 Helligkeit angesteuert.

Dass dies alles mit dem zur Verfügung stehenden Budget realisiert werden konnte, liegt nicht zuletzt am „Baukastensystem“ von Schnick-Schnack-Systems, das Theatern und Bühnengestaltern Flexibilität und Variabilität bietet. „Die einzelnen Teile des Systems können beliebig kombiniert und später in neuen Installationen wieder eingesetzt werden“, erklärt Erhard Lehmann, Geschäftsführer von Schnick-Schnack-Systems. „Alle Komponenten sind somit lange im Einsatz, bei neuen Beleuchtungsprojekten ist der Investitionsbedarf gering.“

Beleuchtungsmeisterin Ginster Eheberg stimmt zu: „Ich hatte vorher nur die Skizzen angefertigt, aber in der Beratung wurde bis ins Detail auf meine Vorstellungen und mein Budget eingegangen und alles aufs Projekt abgestimmt. Die Installation selbst war absolut unkompliziert. Nach der Verkabelung habe ich alles nur in die Steckdose gesteckt und es lief – plug and play. Es ist ein großartiges System für Theater, nicht zuletzt, weil ich es für die nächsten Projekte wiederverwenden kann. Deshalb haben wir im Theater bereits damit begonnen, ein eigenen Bereich für Equipment von Schnick-Schnack-Systems anzulegen.“

Info: www.schnickschnacksystems.com

Schauspieler auf dem LED-Teppich (Fotos: Schnick-Schnack-Systems/Matthias Horn)

Drohnenschwarm erleuchtet Finale des Nationalfeiertages in Dubai

Im Rahmen eines großen Abendevents zum Nationalfeiertag der Vereinigten Arabischen Emirate in Dubai ist ein Drohnenschwarm des Ars Electronica Futurelab zum Finale einer Showinszenierung groß aufgetreten. 30 LED-bestückte Drohnen formten verschiedene Figuren – darunter ein Smiley, ein Herz, Pfeile und einige weitere geometrische Skulpturen – in den Nachthimmel. Insgesamt acht Minuten lang und bis zu 40 Meter hoch waren die Quadrocopter des Ars Electronica Futurelab dabei in der Luft. 3.500 Gäste verfolgten die Inszenierung in einem unmittelbar neben dem markanten Hotelturm Burj Al Arab errichteten Theater.

Am 1. September 2012 tauchte der Drohnenschwarm des Ars Electronica Futurelab zum ersten Mal am Himmel auf – damals im Rahmen der Linzer Klangwolke „Die Wolke im Netz“. Seither sind die Spaxels – ein Kunstwort aus „Space“ und „Pixel“ – regelmäßig im Einsatz. Mittlerweile absolvierten die Fluggeräte viel beachtete Auftritte in London, Brisbane, Ljubljana, Schardscha, Bergen, Umea, Hannover und Dubai.

Info: www.aec.at

Spaxels am nächtlichen Himmel Dubais (Foto: Martin Hieslmaier)

Beständige Leistung von One Systems Lautsprechern auch unter extremen Bedingungen

Der Ausflugsveranstalter Hornblower Cruises darf seit kurzem exklusiv Niagara-Bootstouren auf der kanadischen Seite der Wasserfälle durchführen. Die zwei neuen hochmodernen Katamarane – beide mit One Systems Allwetter-Lautsprechern ausgestattet – bringen jeweils bis zu 700 Passagiere an den American und Bridal Veil Falls vorbei direkt ins Zentrum der berühmten Horseshoe Falls

Der in Niagara Falls, Ontario (Kanada) ansässige Installationsbetrieb Design Electronics verfügt über langjährige Erfahrung mit der Installation und Wartung von Beschallungssystemen für Niagara-Bootstouren. Aus diesem Grund wurde das Unternehmen auch für die Systemplanung der neuen Hornblower-Schiffe verpflichtet.

Ausgehend von der Grundplanung und den Spezifikationen der in den USA ansässigen AV-Abteilung von Hornblower stellte das Team von Design Electronics ein System zusammen, das auch extremen Bedingungen standhält.

„Die Umgebungsbedingungen hier sind unglaublich hart – das ist die ultimative Herausforderung für jeden Außenlautsprecher“, erläutert Design Electronics Präsident Lorne Bjorgan. „Wir sind schon seit einiger Zeit in diesem Geschäft und haben praktische Erfahrung mit Produkten, die selbst den extre-men Anforderungen an den Niagarafällen widerstehen können. Viele Hersteller bewerben ihre Geräte als wetterfest und für den Außenbereich geeignet, aber Sie wären überrascht, wie schnell manche Lautsprecherkomponenten verschleißen können – besonders in der Nähe eines Wasserfalls, der pro Sekunde über eine halbe Million Liter Wasser ausspuckt.“

Auf Basis ihrer Erfahrungen empfahl Design Electronics für dieses Projekt den Einsatz der wetterfes-ten Lautsprecher von One Systems.  Das 70 Volt ELA-System umfasst 38 One Systems 103IM Hoch-leistungs-Lautsprecher, die über Endstufen von Lab.gruppen angesteuert werden. Die Steuerung des Systems erfolgt über ein Rane HAL2 System.

„Die One Systems Lautsprecher erfüllen nicht nur die geforderte Schutzart, sondern klingen auch großartig und sind unglaublich robust“, so Bjorgan hinzu. „Das ELA-System dient hauptsächlich der Wiedergabe von Präsentationen und Musik während der Touren, ist aber ebenso für die Musikausga-be bei Dinner- und Hochzeitsfahrten oder Sonderveranstaltungen geeignet. Für dieses Projekt war es einfach die perfekte Lösung.“

Der Großteil der insgesamt 38 103IM Lautsprecher wurde mit Montagehalterungen über das Hauptdeck verteilt befestigt und deckt damit den Passagierbereich auf dem Außendeck und die Sitzplätze im Innenbereich ab. Aufgrund der geringen Deckenhöhe und der Vorgabe, die Sicht möglichst nicht einzuschränken, waren die 20 x 15 x 12 cm großen Lautsprecher die perfekte Wahl.

„Der Wassernebel und das Spritzwasser, dem diese Lautsprecher hier ausgesetzt sind, entspricht etwa dem direkten Besprühen mit einem Hochdruckreiniger“, erläutert Bjorgan weiter. „Wir haben auch andere Kompaktlautsprecher ausprobiert, aber immer wieder festgestellt, dass die One Systems Lautsprecher im Außeneinsatz den Elementen deutlich länger standhalten als alle anderen Produkte.“

Der Lautsprecher ist mit einem an ein elliptisches CD-Horn gekoppelten Hochtontreiber bestückt. Der 4" Tieftöner sorgt für einen erweiterten Frequenzbereich bei einem überragenden Impulsverhalten. Das Resultat ist ein System mit höchster Sprachverständlichkeit, guter Stimmabbildung und hervorra-gender Musikwiedergabe.

„Man ist immer wieder überrascht, wie laut die Wasserfälle selbst sind“, führt Bjorgan weiter aus. „Das ELA-System beschallt das untere Deck lückenlos und mit hoher Sprachverständlichkeit, damit die Passagiere der Präsentation folgen können.“

Die neuen Hornblower-Schiffe sind seit April 2014 ohne Unterbrechung im Einsatz. Bjorgan betont außerdem, dass es insbesondere dank der engen Zusammenarbeit mit One Systems und dem kanadischen Vertriebspartner Contact Distribution möglich war, die Komponenten trotz des engen Zeitrahmens rechtzeitig zu beschaffen und zu installieren. Laut Bjorgan ist der Veranstalter mit der Umsetzung sehr zufrieden.

„Das System wurde so geplant, dass sowohl die aktuellen als auch zukünftige Bedürfnisse der Firma abgedeckt werden“, schließt Bjorgan. „Die eingesetzten Komponenten werden auch noch in fünf Jahren zuverlässig ihren Dienst verrichten.“

Info: www.onesystems.com

Hornblower Niagara Cruises,  One-Systems-Lautsprecher 103IM an Bord (Foto: One Systems)