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Layher Event-Systeme für die Burgfestspiele Jagsthausen

Bereits seit 1950 finden in der nordöstlich von Heilbronn gelegenen Gemeinde jährlich Schauspiel-, Konzert- und Musiktheateraufführungen unter freiem Himmel unter dem Titel Burgfestspiele Jagsthausen statt. Eine Erfolgsstory sind die Festspiele auch für Oliver Schenk, Geschäftsführer der stageX GmbH, der sich für die Errichtung der temporären Zuschauertribüne im Innenhof der – auch Götzenburg genannten – historischen Burg Jagsthausen verantwortlich zeichnet.

Eine Aufgabe, die Kompetenz bei Planung sowie Umsetzung und nicht zuletzt Flexibilität beim verwendeten Material erfordert: Die räumlichen Gegebenheiten sind sowohl im Hinblick auf den vorhandenen Platz als auch angesichts der Geometrie mit abschüssigem Gelände, windschiefen Burgwänden und fehlenden rechten Winkeln anspruchsvoll – vor allem, da eine bestmögliche Nutzung des vorhandenen Platzes gefordert wird. Aufgrund der engen Platzverhältnisse beträgt der Abstand der Tribünenkonstruktion zu den Burgwänden an manchen Stellen lediglich zehn Zentimeter. Auf- und Zugänge zur Tribünenanlage beziehungsweise Durchgänge mussten deshalb in die Unterkonstruktion integriert und mit den von der Burg-Architektur vorgegebenen Zugangsmöglichkeiten in Einklang gebracht werden. In den Innenhof hineinragende Dachüberstände machten es zudem erforderlich, die Ausspindelhöhen im Vorfeld exakt zu bestimmen und während der Montage einzuhalten.

Um das Projekt erfolgreich umsetzen zu können, war eine jedes Detail umfassende Planung nötig. Unterstützung erhielten Oliver Schenk und sein Team dabei von den Layher Anwendungsingenieuren, die für Kunden immer die sicherste und zugleich wirtschaftlichste Lösung finden. Diese wählten unter Berücksichtigung von Platz und angestrebter Sitzplatzanzahl die, mit unterschiedlichen Steigungswinkeln lieferbaren, Layher Sitztribüne EV 75. Trotz der Herausforderungen, die der anspruchsvolle Veranstaltungsort im Burghof der Götzenburg aus technischer Sicht bereithielt, konnte das Team von stageX so insgesamt 882 Sitzplätze generieren. Für einen bequemen Zugang innerhalb der Reihen wurde die Tribüne in diesem Fall nicht mit den ebenfalls erhältlichen Sitzbänken oder Schalensitzen ausgerüstet, sondern mit Klappsitzen. Zu mehreren nebeneinander auf Aluminiumrahmen befestigt, sind diese schnell montiert und bieten obendrein einen hohen Sitzkomfort. Als Belag dienen die leichten aber hochtragfähigen Layher Eventböden.

Die Unterkonstruktion der Tribüne wurde mit dem AllroundGerüst exakt an die Gegebenheiten angepasst. Dazu gehörten auch die Integration eines aufgrund Platzmangels notwendigen Durchgangs, einer Regiekabine für die Bühnentechnik sowie eines Treppenturms als zweiten Zugang. Treppentürme lassen sich aus den Layher Gerüstsystemen mit nur wenigen Ausbauteilen einfach und schnell ausführen; in verschiedenen Breiten und Belastungen entsprechend den Vorschriften. Eine Ergänzung für das Layher Event-System ist die hier eingesetzte Treppenwangenserie ETF. Diese ist so konstruiert, dass fortlaufende Treppenanlagen mit bis zu 18 Stufen beziehungsweise einer Aufstiegshöhe von drei Metern regelkonform ohne Zwischenpodeste montiert werden können. Damit lassen sich Künstler- und Bühnenzugänge in den Ecken von Podien sowie Aufstiege für Tribünenanlagen schnell und effizient realisieren – selbst in den sogenannten „Mundlöchern“.

Die Gerüstbauer von stageX errichteten mit den Layher Event-Systemen eine Konstruktion, die einerseits optisch und technisch höchsten Ansprüchen genügt und anderseits auch den logistischen Besonderheiten Rechnung trägt. Sämtliches Material, insgesamt etwa 30 Tonnen, konnte bei diesem Auftrag nur mit leichtem technischem Gerät durch das 2,5 Meter breite Burgtor in den Innenhof der Burg transportiert werden. Hier waren erneut die handlichen und damit transport- und lagerfreundlichen Einzelteile von Vorteil. Dank entsprechend guter Vorplanung konnten die fünf Monteure von stageX die Anlage so in nur vier Tagen errichten.

Info: www.layher.com

Layher-Systeme in der Burg Jagsthausen (Fotos: Layher)

ETC ColorSource beim Fringe Festival in Edinburgh

Seit 1947 findet jedes Jahr im August in der schottischen Hauptstadt Edinburgh das Fringe Festival statt – eines der größten Kultur-Festivals der Welt. Tausende Darsteller und Künstler zeigen auf hunderten Bühnen Shows für jede Altersgruppe und jeden Geschmack. Zum 25. Mal zeichnet dabei die Firma C Venues für mehr als 20 Bühnen verantwortlich. In diesem Jahr vertrauen die Designer und Techniker von C Venues auf einige der neusten ETC-Produkte, um das vielfältige Programm aus Theater, Zirkus, Kabarett, Musicals, Tanz, Comedy und Shows für Kinder in Szene zu setzen.

Richard Williamson, Produktionsleiter von C Venues: „ETC unterstützt C Venues schon einige Jahre. Das erlaubt es uns, die Leistungsfähigkeit unserer Spielstätten stetig zu verbessern und jungen aufstrebenden Theatern und Technikern die ETC-Produkte zu präsentieren.“ ETC genieße seit vielen Jahren den Ruf, robustes und verlässliches Equipment zu produzieren sowie herausragenden technischen Support zu bieten. Den diesjährigen Aufführungen blickte Williamson gespannt entgegen: „Wir freuen uns sehr, die neuen ETC ColorSource Konsolen und Scheinwerfer verwenden zu können.“

Die Konsolen seien, laut Williamson, eine großartige Erweiterung für den Markt und perfekt für kleinere Veranstaltungsstätten geeignet. „Wir haben lange nach einem Lichtpult gesucht, das Leute, die neu im Metier sind, schnell und einfach erlernen und benutzen können. Die Lösung dafür bieten die ColorSource Konsolen. Sie besetzen eine unterversorgte Nische im Markt für intelligente Konsolen in kleineren Spielstätten“, so der Produktionsleiter weiter.

Um die größten Veranstaltungsorte auszustatten, fügte C Venues ihrem Bestand von Konsolen der ETC Eos Familie – als Ergänzung zu ihrem Ion-Pult – eine Eos Ti- und Element-Konsole hinzu. Die Eos Ti dient vor allem dazu im größten Theater, dem C scala, eine Reihe von anspruchvollen Shows wie „Tipping Point“ von Ockham’s Razor, „The Rat Pack Live“ und die A-cappella-Gruppe „All The Kings Men“ zu steuern. „Die Eos-Reihe ist de facto der Industriestandard unter den Konsolen. Daher konnten wir uns für unsere größten Spielstätten auch gar nichts anderes vorstellen“, sagt Williamson.

Die Hitzeentwicklung von konventionellen Tungsten-Scheinwerfern war für C Venues lange eine Herausforderung. Um dem entgegenzutreten, stellt das Unternehmen seit einigen Jahren seine Beleuchtungs-Verhang auf LED um. Dieses Jahr profitieren viele Veranstaltungsstätten von der Installation der ETC ColorSource Scheinwerfer, die – neben ihrer geringen Hitzeentwicklung – dafür bekannt sind, ein volleres, natürlicheres Licht zu produzieren als andere LED-Scheinwerfer in diesem Preissegment.

Richard Williamson: „Seit es LED-Geräte auf dem Markt gibt, hatten wir Schwierigkeiten etwas zu finden, das uns das Maß an Kontrolle und Farbwiedergabe von Glühlicht liefern konnte. Die neuen ColorSource LED-Scheinwerfer sind perfekt für unsere Anforderungen. Im Zusammenspiel mit den ColorSource Konsolen sind wir nun in der Lage unsere Verwendung von LED deutlich auszubauen.“

Info: www.etcconnect.com.

Eos-Konsole an einem Spielort des Fringe (Foto: Richard Williamson) 

Großeinsatz für ROBE Geräte beim Parookaville

Vom 15. bis 17. Juli hieß das Parookaville, das neue Top-Festival im Bereich der elektronischen Tanzmusik, zum zweiten Mal seine „Neubürger“ auf dem alten Militär-Flughafen in Weeze willkommen. Nach nur zwei Tagen waren dabei alle 50.000 verfügbaren Tickets restlos ausverkauft.

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Infrastruktur von eps für gleich drei Open Air-Veranstaltungen

Den Besuchern einen außergewöhnlichen Konzertsaal in freier Natur bieten – dieses Ziel setzte sich der Klassikkultur Verein für die Veranstaltungsreihe „Sommernachts-Openairs“ und erreichte dies auch mit Hilfe von Bestuhlung und Tribünen von Infrastrukturdienstleister eps.

Etwa 8.000 Klassik-, Jazz- und Pop-Liebhaber strömten vom 24. bis 27. Juli auf das Konzert-Gelände am Großen Bischofsweiher bei Erlangen. Diesmal standen namhafte Stars, darunter der ECHO-Klassik-Gewinner Albrecht Mayer, Jazz-Legende Klaus Doldinger und die österreichische Pop-Rock-Band Erste Allgemeine Verunsicherung, auf der Bühne der drei Open Airs Klassik am See, Jazz am See und Live am See.

Neben der Besetzung hatten sich die Veranstalter für dieses Jahr noch ein besonderes Konzept einfallen lassen: Zu der bisherigen ebenerdigen Reihenbestuhlung kamen nun erstmals Tribünen zum Einsatz. Dafür lieferte Eventdienstleister eps sein flexibel einsetzbares Tribünensystem sowie den Klappstuhl Big Boy für den Bereich vor der Bühne.

So konnten die über 2.000 Zuschauer auf den Tribünen bei Klassik am See sowie die jeweils etwa 1500 Besucher bei Jazz am See und Live am See die Konzerte auch in den hinteren Reihen ohne eingeschränkte Sicht auf den bequemen Sitzgelegenheiten genießen. Und auch vor der Bühne und bei den Musikern im Orchestergraben sorgten die etwa 1.000 eps-Stühle für entspannte Konzertstunden.

Eine besondere Herausforderung stellte die Materialanlieferung dar. Denn das gesamte Equipment musste mit Gabelstaplern vom Parkplatz zum Aufbauort am Seeufer über eine Distanz von 500 Metern angeliefert werden. Den Auf- und Abbau meisterte eps in Zusammenarbeit mit der örtlichen Produktion.

Info: www.eps.net

Klassik am See, Tribünensystem von eps (Fotos: Kilian Reil, Klassikkultur e.V.)

satis&fy stattet das Love Family Park Festival aus

Am 2. Juli haben tausende Techno-Fans im Kollektiv auf dem Messepark Mainz-Hecht Deutschlands ältestes Tages-Open-Air der elektronischen Szene gefeiert: das Love Family Park Festival 2016. Die Akustik stimmte und das Licht glänzte, als sich die Techno-Schwergewichte, darunter Urgestein Sven Väth, und Love Family Park Debütanten das Line-up in die Hände gaben. Im Auftrag von Cosmopop errichtete die satis&fy AG fünf der insgesamt sechs Floors und stattete diese mit Ton- und Lichttechnik aus.

Während des dreitägigen Aufbaus wurden drei Floors mit L-Acoustics- und zwei mit NEXO-Systemen ausgestattet. Als Front PA wurden L-Acoustics K1 und K2 Systeme geflogen. Zusätzlich kamen KARA als Nearfill für die vorderen Reihen zum Einsatz. Die tiefen Töne erzeugten hier SB-28. Bei zwei weiteren Floors vertraute das satis&fy-Team auf das STM-System von NEXO mit M46 und B112 als Main PA sowie M28 als Down- und Nearfill. Als Bässe wurden STM S118 genutzt. Der Monitorsound für die DJs wurde über ARCS II und SB-28 von L-Acoustics wiedergeben.

Für das Licht kamen unter anderem 28 Elation Platinum FLX zum Einsatz. Auch 42 Robe Pointe und 28 SGM XC5 LED Color Strobe wurden verwendet.

Info: www.satis-fy.com

Love Family Park (Fotos: Yannick Farr)