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ETC Source Four Minis illuminieren mehrdimensionale Kunst

Die in Köln lebende und arbeitende Künstlerin Gila Abutalebi macht, wie sie es selbst nennt, „Transparente Lyrik“. Um die Farben ihrer mehrdimensionalen Kunst erstrahlen zu lassen, war die Deutsch-Iranerin lange auf der Suche nach dem geeigneten Licht. Fündig wurde sie mit dem Source Four Mini von ETC.

Um ihre Kunstwerke zu erschaffen, begann Gila Abutalebi zunächst mit der Visualisierung von Texten. Dies reduzierte und abstrahierte sie solange, bis sie bei Buchstaben angekommen war. In ihren Werken der Reihen „In Love with K – K Visuals“ und „M in Process – M Visuals: Menschen auf Zeit“ schreibt Abutalebi in unüberschaubarer Zahl einzelne Buchstaben auf Plastikfolien und formt mit ihnen Flächen, Muster und Formen. Für ein Werk hängt sie mehrere dieser Folien hintereinander in einen besonders tiefen Rahmen. So entsteht ein Kunstwerk mit einer großen räumlichen Tiefe. Äußerst wichtig für das umfassende Erlebnis von Abutalebis Kunst sei, so die Künstlerin, das richtige Licht: „Ich will einfach perfektes Licht. Die Farben und das Schattenspiel der verschiedenen Ebenen versammeln sich auf der Rückwand. Die Strahlkraft, die ich dafür brauchte, habe ich nur bei ETC gefunden.“

Auf der Suche nach dem perfekten Licht unterstützte sie Andreas Grüter, Leiter der Beleuchtungsabteilung der Oper Köln. „Als er in meinen Showroom kam und die Bilder erstmals sah, war seine erste Licht-Assoziation ETC", erinnert sich Gila Abutalebi.

Grüter und Abutalebi testeten verschiedene Scheinwerfer, aber nur die ETC Source Four Mini überzeugten mit ihrer Schärfe in den Projektionen. Andreas Grüter: „Man erreicht die Klarheit auf der Rückwand nicht durch einen einfachen Scheinwerfer oder Fluter. Der Scheinwerfer wird hier quasi zum Projektor. Daher muss man mit einer Linse arbeiten, dank der das Licht klar definiert ist. Mit den Source Four Mini kann ich das Licht so genau ausrichten, dass die Bilder quasi zu Lichtkästen werden, die aus sich heraus zu leuchten scheinen.“

Weiter spreche die hohe Farbwiedergabe laut Grüter für die Source Four Mini. „Wir arbeiten mit 3.200 K. Neben Rottönen kommen auch Blautöne wunderbar heraus; selbst die Nuancen nimmt man sehr gut wahr. Denn wenn das Licht zu kalt wird, ist es für den Anwender beziehungsweise Käufer des Bildes zuhause unangenehm.“

Für Abutalebi wäre es der Idealfall, wenn ihre Kunden zu den Werken gleich einen Source Four Mini Scheinwerfer kaufen würden. „Diese Scheinwerfer bringen meine Werke einfach perfekt zum Strahlen“, sagt Abutalebi, während Grüter hinzufügt: „Diese scheinbar unendliche Tiefe der Bilder konnten wir mit keinem anderen Scheinwerfer erzeugen.“

Info: www.etcconnect.com

Kunstwerk von Gila Abutalebi (Foto: Gila Abutalebi)

Equipment von Movecat für Kunstinstallation zur Ruhrtriennale

Die begehbare Installation „well,come“ im Dortmunder Hafen anlässlich der Ruhrtriennale 2016 widmete sich den Strömen, die um die Welt reisen: Rohstoffe, Daten, Finanzen und Waren ebenso wie die gewaltigen Wanderungsbewegungen, die von Kriegen und dem ökonomischen Überlebenskampf getrieben werden. Dafür produzierte Urbane Künste Ruhr einen Beitrag zur Ruhrtriennale 2016, der den urbanen Alltag neu ausloten sollte. Die multimediale Installation der Gruppe osa_office for subversive architecture war auf dem Gelände des SAZ, dem Stahlanarbeitungszentrum Dortmund, zu erleben.

Die „Kunstfahrten“ in einer erikaviolettfarbenen begehbaren Stahlskulptur hoben das Publikum unter die Überdachung einer Werkhalle. In der Luft schwebend, wurden die Besucher Teil einer Sound- und Videoperformance. Für die Umsetzung kamen vier zweisträngige Kettenzüge VMK-S-250 und vier V-Motion 40 – beides von Movecat – zum Einsatz.

Info: www.movecat.de

Begehbare Kunstinstallation „well,come“ (Foto: Volker Hartmann/Urbane Künste Ruhr)

Faber Audiovisuals beim Lollapalooza Festival in Chicago

Für das Lollapalooza Musikfestival in den USA hat Faber Audiovisuals rund 1.280 qm LED-Equipment zur Verfügung gestellt. Das Material ROE MC12H kam für Main- und Sprint Stage zum Einsatz, während AOTO M10 für Bud Light Stage und Wine Garden verwendet wurde. In Zusammenarbeit mit Screenworks lieferte Faber Audiovisuals alle LED-Leinwände für das Festival mit Alternative Rock-, Rap-, und Punkrock-Bands, Dance, Comedy, Mode und Kunst.

Das viertägige Festival Lollapalooza aktiviert in den USA jährlich bis zu 100.000 Besucher zum Besuch. Die erste Ausgabe ging 1991 über die Bühne, seit 2005 findet es in den USA ausschließlich im Grant Park von Chicago statt. Seit 2011 gibt es Festival-Ableger in Chile, Brasilien und Argentinien und seit 2015 auch in Berlin. 2015 und 2016 wurde Lollapalooza in Berlin durchgeführt.

Info: www.faber-av.com

Lollapalooza Festival in Chicago (Foto: Charles Reagan Hackleman)

Ein Sommer-Märchen mit Stativen von Gravity

Vom 10. bis 13. August ist in Luhmühlen das Festival „A Summer’s Tale“ über die Bühne gegangen. Der Kunst- und Musik-Event bot – eingebettet in herrlicher Natur – ein Programm der Extraklasse für rund 12.000 Zuschauer. Zu den Glanzlichtern des Festivals zählten die Shows von Noel Gallagher’s High Flying Birds, Garbage, Amy McDonald, Neil Finn und Sigur Rós.

Zum Einsatz kamen bei vielen Shows die neuen Stative von Gravity, einer Marke der Adam Hall Group. Tobias Lange, Geschäftsführer der für die Produktion verantwortlichen Ton- und Veranstaltungstechnikfirma PM Systemhaus: „Das ‚A Summer’s Tale‘-Festival ist etwas ganz Besonderes. Da haben die ästhetischen Gravity Stative sehr gut dazu gepasst.“ Neben den optischen Vorzügen war Lange erneut von den Personalisierungsmöglichkeiten der Gravity Stative angetan: „Die farbigen G-Rings erleichtern einem den Job. Da sehe ich auf einen Blick, ob das Stativ beispielsweise für die Drums-Abnahme oder als Gesangsmikrostativ zum Einsatz kommt. Ein richtig hilfreiches Detail.“

Info: www.adamhall.com

Neill Finn auf der Bühne (Foto: Christoph Eisenmenger)

LG schickt Messegäste in den OLED-Tunnel

LG Electronics (LG) hat die Besucher auf seinem IFA-Stand mit einem riesigen OLED-Tunnel in Empfang genommen. Die Installation aus 216 einzelnen 55-Zoll-Curved-OLED-Displays war fünf Meter hoch, 7,4 Meter breit und 15 Meter lang. Auf 447.897.600 Pixeln erlebten Messegäste Szenen wie das isländische Polarlicht, die Unterwasserwelt oder Bilder aus dem Weltall.

LG produzierte dafür das Video „From Black to Black”, mit dem lebensechte Farben und winzige Details mittels LGs OLED-Technologie dargestellt werden. Das Bildmaterial umfasst den schwarzen Ozean mit Quallen und den Bewegungen von Walen sowie Szenen aus dem Weltraum oder Nordlichtern am schwarzen Himmel. Um jedes Detail und jede Bewegung so akkurat wie möglich einzufangen, verwendete LG zur Aufnahme 14 verschiedene 8K-Kameras.

Die Größe des Display-Tunnels wird durch die dünnen und leichten Panels ermöglicht. OLED-Displays können beliebig konkav oder konvex geformt werden. Dabei ermöglichen sie Installationen wie etwa tunnel-ähnliche Umgebungen. Jeder OLED-Pixel kann sich individuell ein- und ausschalten und so auf Hintergrundbeleuchtung verzichten.

Info: www.lg.de

OLED-Tunnel (Foto: LG)