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Sechs Sicherheitsfachplaner für Veranstaltungen zertifiziert

Im April und Mai 2011 fanden die Bausteine der dritten Fortbildung zum Sicherheitsfachmann für Versammlungsstätten statt. Ab sofort arbeiten sechs weitere Fachleute mit dem bewährten und von der SGS TÜV zertifizierten Vabeg-Verfahren, Sicherheitskonzepte für Veranstaltungen und Versammlungsstätten aus. Erstmalig nahmen auch zwei Teameinheiten teil, die aus jeweils zwei Personen bestanden. So bringen zwei Fachplaner Ihr Know-How und Ihre Erfahrung in die Planung der Eventsafety ein, und können so nach dem Vier-Augen-Prinzip eine höhere Sicherheitsumsetzung bei der Bestandsaufnahme garantieren.

 

Der Geschäftsführer des TÜV Saarland besuchte den Lehrgang auf der Burg Harburg, um sich selbst ein Bild von der Qualität, Lokalität und den neuen Teameinheiten zu machen. Mit der Betreuung und Vorbereitung durch das Referententeam von Vabeg konnte alle Teilnehmer die Prüfung am Samstag, den 14.Mai bestehen. Inhalte waren Theorie, Grundlagen, das Vabeg-Konzept für temporäre Veranstaltungen und das Vabeg-Handbuch für ortsfeste Versammlungsstätten und vieles mehr. Einige Teilnehmer beendeten den Lehrgang mit einem vollen Terminkalender durch Kundenaufträge.

 

Info: www.eventsafety.de

 

BEA, INA und die WoE

Mit einem Rekordergebnis endete die diesjährige World of Events (WoE) in Wiesbaden. Damit hat die WoE ihren Führungsanspruch als Leitmesse der Branche noch einmal ausgebaut. Rund 8.500 Besucher, also circa sechs Prozent mehr als im Vorjahr, besuchten die Messe für Livemarketing und Event Services in den Rhein-Main-Hallen. „Gefühlt" waren es sogar noch mehr - diesen Eindruck hatte jedenfalls das Team vom StageReport, dessen Stand durchgängig gut besucht war. Nach Messerundgang, Kongress und vielen Fachgesprächen an den Ausstellungsständen ließen die WoE-Besucher den ersten Messetag erneut im Wiesbadener Kurhaus zu Ende gehen. 1.400 Gäste nutzten die Gelegenheit, um persönliche und fachliche Gespräche oder Kontakte auf der Messeparty zu vertiefen. Zuvor hatte Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller die WoE-Night offiziell eröffnet und hieß die Gäste in der hessischen Landeshauptstadt herzlich willkommen.
Direkt vor der Messeparty fand, ebenfalls im Kurhaus Wiesbaden, die Verleihung des diesjährigen BEA BlachReport Event Award statt - gewürdigt in der Ansprache vom Oberbürgermeister. Der BlachReport erscheint wie auch der StageReport bei AktivMedia. Rund 120 geladene Gäste - Branchen-VIPs sowie Vertreter aus Unternehmen und Agenturen - erlebten glückliche Gewinner und spannende Beiträge bei der zweiten BEA-Verleihung, bei der es erstmals eine eigenen Kategorie für die technisch-logistische Durchführung einer Veranstaltung gab. Die Präsentation der sechs Gewinner übernahm der erfahrene Moderator Dr. Ralph Bartels mit Charme, Witz und viel Flexibilität.
Im Anschluss gab es dann auch noch die Verleihung des Nachwuchspreises INA - ausgelobt vom IST-Studieninstitut für Kommunikation. Die drei Preisträger freuten sich über die Auszeichnung und die attraktiven Preise.
Jetzt sind wir gespannt auf die weitere Entwicklung der World of Events.
Herzlichst
Ihr Peter Blach
2009-02-12

Zielorientierung

Kürzlich tagte in Nürnberg die Jury des BEA - BlachReport Event Award -, der erstmals um den BEA Tech erweitert wurde. Mit dem BEA Tech will die Redaktion vom BlachReport, der wie der StageReport im Verlag AktivMedia erscheint, die technische Umsetzung von Events von einer kompetenten Jury neutral bewerten und auszeichnen lassen. Noch waren es nur wenige Beiträge, die für diesen Wettbewerb eingereicht wurden. Das ist eigentlich schade, denn gerade für die Dokumentation der technischen Umsetzungsqualität einer Veranstaltung gab es bisher nur wenige Möglichkeiten für die zahlreichen Anbieter auf dem Markt, sich gegenüber dem Wettbewerb zu qualifizieren und die erbrachte Leistung quasi attestieren zu lassen. Erzählen kann man schließlich viel . . .
Warum nicht mehr Einreichungen eingegangen sind, können wir größtenteils nur vermuten. Einerseits war es wohl die Unsicherheit, ob die eigenen Beiträge für eine Wettbewerbsteilnahme ausgereicht hätten, andererseits fehlte wohl dem einen oder anderen Interessenten die erforderliche Videodokumentation. Ein weiterer Grund war möglicherweise das Einreichungsformular für die Wettbewerbsbeiträge, das den speziellen Anforderungen der Leistungsanbieter für die technische oder logistische Veranstaltungsrealisierung nicht gerecht wurde. Last but not least wollte man wohl zunächst abwarten, was die Wettbewerber machen. Vielleicht fehlte manchen der Mut.
Manches werden wir nicht ändern können - siehe Letztgenanntes. Was in unserer Hand liegt, wollen wir optimieren, um das Ziel einer repräsentativen Branchenbeteiligung zu erreichen. Alexander Ostermaier von Neumann&Müller hat beispielsweise angeboten, uns bei der Überarbeitung des Einreichungsformulars zu unterstützen. Das haben wir gern angenommen. Ein entsprechendes Meeting soll während der Prolight + Sound in Frankfurt stattfinden. Wenn Sie daran ebenfalls teilnehmen möchten: gern. Kurze Mitteilung an mich genügt.
Die BEA-Gewinner 2008 (inklusive BEA Tech) werden übrigens während der World of Events am 21. Januar 2009 in Wiesbaden bekannt gegeben. Im Sommer 2009 startet dann die Ausschreibung für den nächsten BEA. Ich würde mich freuen, wenn Sie dabei sind.
Herzlichst
Ihr Peter Blach
 
P.S.: Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben an dieser Stelle schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und viel Erfolg im neuen Jahr.
2008-12-10

Willkommen im neuen Jahr

Willkommen im neuen Jahr - mal sehen, was es uns bringt. Die Aussichten sind ja bisher eher trübe, ausgelöst und immer wieder neu befeuert vom großen Krisen-Talk. Self-fulfilling prophecy? Spielt dabei sicher auch eine Rolle. Interessanter und näher an der Branche sind andere Themen: Beispielsweise die geplante Zertifizierung für Eventdienstleister. Das Projekt soll ja wohl spätestens zur Prolight + Sound 2009 publiziert werden.
Spannend dürfte auch der Wettstreit unter den Messeveranstaltern in diesem Jahr werden. Kann Frankfurt den Messeplatz London als Leitmesse ablösen? Ich meine ja, die Prolight + Sound ist auf einem guten Weg, die Plasa als Veranstalter der Messe in London ist über einige Ansätze zur Neugestaltung bisher nicht hinausgekommen.
Interessant könnte auch die begonnene Neuordnung im Lager der Eventdienstleister werden. Die Marktführer wie Procon, Gahrens & Battermann, Neumann&Müller, Showtec, XL Video, satis&fy - um nur einige zu nennen - werden immer stärker, was auch das gerade erstellte Dienstleisterranking von BlachReport und StageReport (veröffentlicht in dieser Ausgabe) wieder belegt. Und eine weitere Konsolidierung deutet sich an. satis&fy kooperiert jetzt auch noch mit Ton-Art und übernimmt die zentrale Logistik für beide Unternehmen, Neumann&Müller platziert Niederlassungen an den starken Messestandorten, Showtec sucht einen Übernahmekandidaten . . .
Das Jahr wird spannend - auch ohne die allgegenwärtige Katastrophenpolemik. Statt Weltuntergangsstimmung helfen nur Mut und Kreativität. Ich glaube nicht an die Krise.
Herzlichst
Ihr Peter Blach
2009-01-15

Auf und ab . . .

Kaum hat sich die Eventbranche nach den durch Controllerdenken und übereilte Einsparversuche ausgelösten "mageren" Jahren wieder etwas Speck angefressen, droht der Daumen vieler Marketingentscheider schon wieder nach unten zu zeigen. Wird es jetzt als Folge der Finanzkrise eine ähnliche Entwicklung im Markt geben wie 2002 und 2003, als die Auswirkungen von Nine-Eleven nach den Sofortstornierungen der ersten Tage mit einem Versatz von sechs bis zwölf Monaten die Livekommunikationsbranche regelrecht lähmte? Wahrscheinlich nicht, es liegt aber auch in der Hand der Beteiligten, dieses zu verhindern.
Vor einigen Jahren war die Situation neu, als vielen Anbietern die geschäftliche Basis quasi unter den Füßen weggezogen wurde. Sie konnten sich mit den Veränderungen nicht arrangieren. Heute weiß man dagegen, was passieren kann. Jetzt ist Phantasie erforderlich, um die Weichen so zu stellen, dass man nicht in die gleiche Falle läuft: hohe Kosten, keine lang- oder zumindest mittelfristige Planung der Einnahmesituation, unüberlegte Finanzierungen, unkontrolliertes Neugeschäft, kein oder uneffektives Marketing . . .

Auf der anderen Seite sieht es so aus, dass die klassische Werbung immer mehr verliert im Vergleich zur direkten Ansprache der Zielgruppen durch Veranstaltungen. Die deutschen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes gaben im letzten Jahr 4,7 Mrd. Euro für Messen und Events aus; das sind 35 Prozent der gesamten Marketingaufwendungen dieses Wirtschaftssektors. Das hat zumindest die Deutsche Post bekanntgegeben, die gerade die Studie Dialogmarketing Deutschland veröffentlichte und dafür rund 2.800 Firmen mit mindestens 250.000 Euro Jahresumsatz befragt hat.

Mit weitem Abstand folgen TV-Werbung (16 %) und klassische Anzeigenwerbung (13 %). Insgesamt haben die deutschen Unternehmen - verarbeitendes Gewerbe, Handel und Dienstleister zusammen - im letzten Jahr 12,8 Mrd. Euro für Messen und Events ausgegeben, das sind 18 % der gesamten Marketingaufwendungen der Wirtschaft. Insgesamt umfasste der Werbemarkt Deutschland ein Gesamtvolumen von 71,6 Mrd. Euro.

Anders als 2001/2002/2003 ist es möglich, sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten und Leistungen und Services optimieren. Mal sehen, was Sie daraus machen.

Herzlichst

Ihr Peter Blach

2008-11-05