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mc²36 Audio-Konsole bei Horn Veranstaltungstechnik

Der Technikdienstleiser Horn Veranstaltungstechnik nimmt die zweite mc²36 Audio-Konsole von Lawo in seinen Vermietpark auf. Nachdem das Unternehmen die erste mc236 Konsole unter anderem bei den Schlossfestspielen Ettlingen 2016 im Einsatz hatte, entschied sich Firmeninhaber David Horn für den Kauf einer zweiten Konsole. Diese ist den ganzen Sommer 2017 bei den Burgfestspielen Bad Vilbel im Dauereinsatz. Acht verschiedene Produktionen und über 170 Aufführungen werden dort während der Saison den Zuschauern geboten.

„Die Entscheidung für das Pult war genau richtig“, so David Horn zum Erwerb der Lawo Konsole. „Aufgrund der guten Erfahrungen in Ettlingen und diverser Klassikproduktionen und einer großen Fernsehshow kam die Anfrage, ob wir nicht auch die Burgfestspiele Bad Vilbel über eine Lawo Konsole ausstatten könnten – was wir dann auch gerne getan haben. Und die Toningenieure dort sind sehr zufrieden.“

Die Lieferung umfasste zusätzlich zum Pult, das mit 24 Fadern ausgestattet ist, eine Lawo Compact I/O Einheit und die Waves Soundgrid Integration, mit der Plug-in Parameter in Snapshot- und Production-Files gespeichert werden können.

„Die Möglichkeiten der mc236 Konsole im Live / Musical Einsatz haben uns voll überzeugt. So war es für uns ein logischer Schritt, eine zweite Konsole in unseren Vermietpark aufzunehmen, um unseren Kunden noch mehr perfekte Audioqualität bieten zu können“, so David Horn weiter. „Im täglichen Live-Einsatz spielt die mc²36 ihr Potenzial voll aus und erfüllt viele Aspekte und Herausforderungen, die wir – auch bei großen Produktionen – erleben. Wir wollten die Klangqualität auf ein neues Level bringen und das haben wir mit der mc²36 Audio-Konsole geschafft.“

Die erste von David Horn erworbene mc²36 ist auch dieses Jahr wieder bei den Schlossfestspielen Ettlingen bei insgesamt drei Produktionen der Saison als Live-Pult im Einsatz. Mit den beiden renommierten Spielstätten Bad Vilbel und Ettlingen verfügt das Lawo mc²36 Pult über zwei weitere herausragende Referenzen im Live-Betrieb / Theater /Musical sowie im Verleihgeschäft.

Info: www.lawo.com

mc²36 Audio-Konsole bei den Burgfestspielen (Foto: Lawo)

Sechskanaliger Digital SmartMixer von Audio-Technica

Audio-Technica hat auf der InfoComm in Orlando, Florida den ATDM-0604 Digital SmartMixer präsentiert. Der ATDM-0604 ist ein sechskanaliger Automatik-Mixer mit einem intuitiven User-Interface, Echounterdrückung und flexibler Web-Remote-Funktionalität. Damit ist der ATDM-0604 für Formate, bei denen viele Mikrofoneingänge oder andere Medien verwaltet werden müssen, wie Meetings, Konferenzen, Soft-Codec-Anwendungen sowie Radio- und TV-Übertragungen geeignet.

Mit Audio-Technicas SmartMixer-Technologie können Kanäle automatisch im Gate- oder Gain-Sharing-Modus gemischt werden. Dadurch wird ein Audio-Output in höchster Qualität gewährleistet ohne dass Feedback, Hintergrundrauschen oder Kammfiltereffekte das Signal stören. Über Bedienelemente und LEDs auf der Frontseite lassen sich die Ein- und Ausgänge sowie die Gain-Level leicht einstellen, Presets speichern und wieder aufrufen, Phantom-Power ein- und ausschalten, ein Low-Cut-Filter, die Auto-Mix-Funktion und Echounterdrückung (Acoustic Echo Cancellation, AEC) zuschalten, die IP-Konfiguration ändern (Auto oder Static) und vieles mehr. Die umfangreiche digitale Signalbearbeitung der In- und Outputs umfasst einen parametrischen EQ, Kompressor, Limiter und Kontrolle über das Feedback. Kontroll- und Monitoring-Tools sind direkt am Gerät oder über das Web-Remote-Interface erreichbar, welches die Einstellung der oben genannten Funktionen von einem Windows-PC, Mac oder einem Mobilgerät mit iOS oder Android ermöglicht. Hier stehen auch noch weitergehende Einstellmöglichkeiten für die In- und Outputs, die Auswahl zwischen Gate- oder Gain-Sharing-Mode bei der Nutzung von Smart Mix sowie weitere speziellere Parameter bereit.

Der Mixer ist mit vier symmetrischen Mic-Inputs, zwei symmetrischen Mic/Line-Inputs, einem unsymmetrischen Stereo-Input sowie je zwei symmetrischen und unsymmetrischen Outputs ausgestattet. Netzwerk- (Cat5e oder besser) und USB-Anschlüsse sind genauso vorhanden wie ein A/B Audio-Technica-Link-Anschluss mit dem bis zu sechs ATDM-0604 Mixer über ein Cat5e-Kabel zur gleichzeitigen Nutzung in einem umfangreichen Setup verbunden werden können

Info: www.audio-technica.com

ATDM-0604 (Foto: Audio-Technica)

Xirium Pro für unkomprimierte und drahtlose Audioübertragung

Neutrik’s Xirium Pro ist eine Lösung für drahtlose Audioübertragungen zum Beispiel bei Live-Veranstaltungen mit Beschallung über Delay Tower oder allgemein für die Distribution von Audiosignalen. Übertragen wird in unkomprimierter Studioqualtiät  mit 24 bit und 48 kHz.

Die dritte Generation von Neutrik’s digitalem Audio-Funksystem ist zweikanalig und überträgt von 20 Hz bis 20 kHz im lizenzfreien 5 GHz ISM-Band. Mit IP54 sind auch Außenanwendungen möglich. Je nach Signal kann Xirium Pro mit Analog-, Digital- oder Dante-Modulen bestückt werden. Mit den empfohlenen Repeater werden Hindernisse überwunden und per Antennen-Diversität die Reichweite des Systems auf über 500 m erhöht. Jedem Sender können ein eigener Repeater und beliebig viele Empfänger zugeteilt werden.

Die App 3.0 für iOS und Android ermöglicht optimale Antennen-Ausrichtung und Platzierung der Geräte. Auch Delay und gegebenenfalls die Signalstärke können über die App angepasst werden. Während des Betriebs verleiht die Anzeige von Signalstärke, Temperatur und Batteriestatus zusätzliche Sicherheit. Bei Bedarf kann in den einkanaligen XROC-Mode gewechselt werden, der bei sehr dichtem Funkverkehr eine extrem robuste Funkverbindung gewährleistet. Die App ermöglicht auch die SSID-Unterdrückung.

Xirium Pro kann mit integrierten Akkus oder powerCON True1-Kabel betrieben werden. Die Kabel sind zugleich Lade-Kabel für die Akkus, die je nach Betrieb eine Laufzeit von zehn bis 14 Stunden haben.

Neutrik präsentiert das Produkt auf der Stage Set Scenery in Berlin vom 20. bis 22. Juni.

Info: www.neutrik.de

Xirium Pro (Foto: Neutrik)

Neue Endstufen für Festinstallationen und Live-Anwendungen von Dynacord

Dynacord stellt mit der L-Serie und der C-Serie zwei neue Zweikanal-Endstufenserien vor. Beide Serien verfügen über eine leistungsfähige, lineare Endstufen-Topologie und ein großes Feature-Set. Eine neue Multi-Amplifier-Remote Control Software ist intuitiv und leicht zu bedienen und erlaubt die umfassende Konfiguration, Steuerung und Kontrolle von Beschallungssystemen mit mehreren Endstufen. Die Software wird auf der Dynacord-Homepage zum freien Download zur Verfügung stehen. Intelligente Schutzschaltungen sowie ein robustes, stabiles Netzteil sorgen zudem für hohe Ausfallsicherheit und einen sicheren Betrieb – selbst bei Spannungsschwankungen. Sowohl die Endstufen als auch angeschlossene Lautsprecher werden vor Beschädigung geschützt und arbeiten selbst in ungünstigen Beschallungssituationen, bei denen andere Endstufen ihren Dienst versagen.

Pro Serie sind vier Modelle erhältlich; sie weisen 2 Ohm Stabilität auf, mit einer maximalen Ausgangsleistung von 1.300 Watt bis 3.600 Watt.

Die L-Serie Endstufen von Dynacord sind als Systemantrieb für anspruchsvolle mobile Live-Einsätze konzipiert. Dynacord’s C-Serie Endstufen wurden für Installationen in Bars, Restaurants, Kirchen, Sportstätten oder Kulturzentren entwickelt, vor allem zur Beschallung mit Hintergrund- oder Livemusik.

Die C-Serie ist auch als Systemantrieb für den Betrieb hochohmiger 70V / 100V Lautsprecherlinien geeignet und bietet damit Flexibilität seitens Einsatzmöglichkeiten. Auf der Geräterückseite befinden sich Euroblock-Klemmleisten, die eine schnelle Verdrahtung gewährleisten. Außerdem besteht die Möglichkeit, über ein frei programmierbares GPIO (General-Purpose Input/Output) Interface und eine fernsteuerbare Einschaltverzögerung, Steuergeräte von Drittherstellern anzubinden. Ein effizienter Standby-Modus reduziert den Stromverbrauch und die laufenden Kosten um bis zu 90 Prozent.

Wie bei allen Dynacord Endstufen sind in allen Modellen der beiden neuen Serien hochwertige Komponenten verbaut, die für eine hohe Prozessorleistung sorgen und einen professionelle Einsätze ermöglichen. In den Endstufen kommen dafür Technologien zum Einsatz, die eine außergewöhnlich hohe Audioqualität erzielen und zugleich über genügend Leistungsreserven besitzen. Der interne DSP beinhaltet parametrische Equalizer (PEQ), Frequenzweichen, Limiter und Delay für jeden Kanal. Auch eine echte Kontrolle der Kanalgruppen mit vollen DSP-Funktionen wie PEQ, GEQ (graphischer Equalizer) und Delay für jede Gruppe stehen zur Verfügung.

„Mit einem FIR-Drive der erlesensten Güte besitzen unsere L- und C-Serie Endstufen ein exklusives Feature, das normalerweise nur in Premiumklasse-Endstufen zu finden ist“, kommentiert Jonathan Bailey, Global Product Manager Pro Sound Electronics & Software, „dabei verwenden wir FIR-Filter, um die Werks-Presets der Lautsprecher zu optimieren. Das führt zu einer deutlichen Performancesteigerung, die in dieser Preisklasse unerreicht ist.“

Info: www.dynacord.com

Endstufe der C Serie (Foto: Dynacord)

Update für Aurus und Crescendo platinum

Stage Tec hat das Software Release 4.3 veröffentlicht, das für Aurus und Crescendo platinum mehrere Funktionen bereithält: ein von Stage Tec entwickelter Automixer, der De-Esser als Kanalmodul, Loudness Metering in Summ- und Gruppenkanälen sowie eine wesentliche Erhöhung der Anzahl der Basisgeräte im Nexus-Audionetzwerk.

Ein Highlight dieses Updates ist der von Stage Tec entwickelte Automixer nach dem Gain Sharing-Verfahren. Dieser Automixer ist im Konsolendesign von Aurus und Crescendo platinum integriert und kann in allen Eingangskanälen genutzt werden. Die Funktionen zur Bearbeitung der Kanäle können auch weiterhin uneingeschränkt verwendet werden. Es können unabhängig voneinander vier Automixer zeitgleich arbeiten, beispielsweise für vier parallel stattfindende Gesprächsrunden.

Loudness Metering ist nach EBU R 128 nun auch in den Summen- und Gruppenkanälen der Stage Tec-Großkonsolen verfügbar. Im Unterschied zu existierenden System gehen bei der Anwendung der Loudness-Funktion hier keine Kanalkapazitäten verloren. Die Anwender können alle Module in den Kanälen nutzen.

Beide platinum-Konsolen stellen mit dem Release einen De-Esser als Kanalmodul in jedem Eingangskanal bereit. Im Aurus ist für dieses Feature eine neue Bedienkassette erforderlich.

Auch die Szenen-Automation bietet ein neues Ausstattungsmerkmal: Die Blendkurven und Blendzeiten können nun ganz individuell für jeden einzelnen Kanal eingestellt werden. Diese Funktion ist eine der wichtigsten Anwendungen beim Szenenwechsel und wird vor allem im Theaterbereich stark nachgefragt. Blenden können jetzt außerdem auch durch GPI gestartet werden.

Das Software Release ermöglicht in allen Stage Tec-Anlagen den Szenenstart an einer Zeitcodemarke. Mit Hilfe des Timecode-Triggers sind dann Szenen-Events abrufbar.

Das Release bringt auch gute Nachrichten für die Anwender von Nexus im Verbund mit einer Stage Tec-Konsole: Der Umfang der Nexus-Netzwerke kann jetzt verdoppelt werden. Konnten Anwender bisher schon bis zu 31 Basisgeräte miteinander verbinden, agieren nun bis zu 63 Nexus-Basisgeräte gemeinsam in einem Netz.

Für Nexus-Netzwerke ohne Stage Tec-Konsolen kommt die Erweiterung mit dem Software Release V5.28 Ende Juni.

Zusätzlich zu diesen Updates beinhaltet das Software-Release noch einige kleinere Features, wie beispielsweise eine höhere Auflösung aller Frequenzskalen auf 24 Schritte je Oktave oder eine Funktionserweiterung der GPIs, die nun auch Kompressor und Limiter steuern können.

Info: www.stagetec.com

Aurus (Foto: Stage Tec)